Narutos Welt mal anders: Die Legende des Thronräubers (Teil 4) Der Machtwechsel

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11 Kapitel - 14.679 Wörter - Erstellt von: C - Aktualisiert am: 2015-10-07 - Entwickelt am: - 783 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Willkommen zum vierten Teil unseres Abenteuers.

Was bisher geschah: Deidara, Sasori und Vinuru überfielen Sunagakure, um Gaara zu entführen und den Bijuu aus seinem Körper zu entfernen. Eine Truppe aus Konoha- und Suna-Nins, zusammen mit den Drei Schwertninjas zogen los, um Gaara zu retten. Noch in letzter Sekunde konnte der junge Kazekage gerettet werden.
Doch noch am selben Abend brach Vinuru in das Theater ein, um während einer Aufführung Sokuron in den Kopf zu schießen.

Das Schicksal von Sokuron wie auch des Großkaiserreiches ist ungewiss. Wer wird den Thron erben, wenn Sokuron von uns geht? Wer wird die Regierung übernehmen?
In diesem erschütternden Moment steht sowohl Konoha wie auch Suna ihren Freunden bei, denn ein alter Feind will den geschwächten Zustand des Großkaisers ausnutzen, um das Reich zu übernehmen.

Das Schicksal der Efuan-Dynastie steht auf Messerschneide.

1
Die letzte Aufführung

„So hilft mir doch einer!“, schrie Sia verzweifelt. Sokurons Kopf lag auf ihren Schoß, während sie panisch ihre Hände auf die offene Wunde am Hinterkopf presste. „Hilfe!“
In dem Moment stürmten Sinea und Ira auf den Balkon und knieten sich zum dem blutigen Paar herunter, um Sokuron zu helfen. Ira wollte sich die Wunde ansehen, aber Sias Hand lag so fest darauf, dass der Arm schon erstarrt war. Nicht eine Sekunde wollte sie zulassen, dass ihr Geliebter noch mehr Blut verlor.
„Sia“, bat Ira besorgt, „bitte nimm die Hand weg. Ich muss das sehen.“
Als sie gehorchte, floss das Blut wieder. Danach presste sie die Hand wieder darauf. Ira beugte sich herunter, überprüfte die Lebenszeichen. Noch in derselben Sekunde holte sie Verbandszeug heraus, um die Wunde provisorisch abzubinden.
„Er muss sofort ins Krankenhaus!“, forderte Ira bestimmend. „Er muss operiert werden. Wir dürfen keine Zeit verlieren!“
Die Mädchen legten die Arme des bewusstlosen Großkaisers um ihre Nacken, halfen ihm auf und trugen ihn so schnell sie konnten durch das Theater. Jeder, der dabei im Weg stand, wurde von den verängstigten Kunoichis entweder angeschrien oder von den Kaiserlichen zur Seite gedrängt. Niemand durfte ihnen in die Quere kommen. Nun zählte jede Sekunde!

In der ganzen Stadt hallten die Glocken, als wäre gerade ein Krieg ausgebrochen. Überall rannten Soldaten und Polizisten umher, um die Stadt nach dem Mörder abzusuchen.
Das ist also das Zeichen, dachte sich Deidara, Vinuru hat es wirklich geschafft. Sie ist viel gefährlicher als ich gedacht habe. Zufrieden stand er auf, um das Lokal zu verlassen.
„Hey, dieser blonde Typ mit dem albernen Mantel gehört zu Akatsuki!“, rief ein Polizist. „Schnappt ihn euch!“
Eine Truppe von Polizisten schossen scharenweise von allen Seiten hervor, um den blonden Akatsuki einzukreisen wie ein Rudel Wölfe.
Doch Deidara grinste nur breit als würde er es mit einer Horde Kinder zu tun haben. Er nahm etwas von seinem Ton, vermischte es in seinen Händen und formte daraus kleine weiße Spinnen.
„Hier, ich habe ein Geschenk für euch!“
Als wären es Bonbons warf er die Spinnen auf seine Verfolger. In der nächsten Sekunde rissen gewaltige Explosionen die Straße auf und die Flammen verschlangen die Polizisten sekundenschnell. Hysterie breitete sich aus, als Deidara weitere Bomben um sich warf, um seine Verfolger abzuwehren. Innerhalb einiger Augenblicke stand das Viertel in Flammen. Genug Feuer, um die Soldaten davon abzuhalten, die Verfolgung aufzunehmen.
Laut lachend sprintete Deidara auf das Dach des Lokals, schaute sich um und rannte davon.
„Du solltest nur die Wachen ablenken“, betonte Vinuru, die plötzlich neben ihm auftauchte, „und nicht die halbe Stadt abfackeln.“
„Ach komm schon, das ist doch ein schönes Feuerwerk. So schnell holen sie uns nicht ein.“
Vinuru rollte mit den Augen.
„Du und deine Explosionen.“
Deidara wiederum verzog das Gesicht, als würde er einen Verwandten treffen, den er zum Tode nicht ausstehen konnte. „Also fängst du jetzt auch so an? Das musste ich mir schon von Sasori ständig anhören!“
Doch wieder schwieg Vinuru, als sie mit ihm zusammen die Stadtmauer erreichten. Blitzschnell sprangen sie über die Zinnen rüber auf die Baumkronen und setzten ihren Weg fort. Dieses Mädchen, dachte sich Deidara, manchmal ist sie wirklich unheimlich, aber trotzdem so stark und…

Sokuron wurde auf einer Trage durch das Krankenhaus geschossen wie eine Rakete. Alle sprangen beiseite, als der totgeweihte Großkaiser durch die Korridore geschoben wurde. Sia, Sinea und Ira waren immer an seiner Seite und ließen ihn keine Sekunde aus den Augen.
Doch als sie den Operationssaal betraten, wurden Sia und Sinea von Ira gestoppt.
„Tut mir leid, aber ihr müsst draußen warten.“
„Was? Aber…“
„Kein Aber!“, stellte Ira klar. „Bitte, vertrau mir. Wir müssen ihn operieren und das geht nicht, wenn ihr dabei seid. Ich muss jetzt da rein.“
Ira zog sich einen Kittel, Handschuhe und ein Mundschutz an, bevor sie in den Operationssaal hineinstürmte. Nur noch durch das Fenster konnte Sia sehen, wie ein Team aus Ira und einigen Ärzte Sokuron an einem Beatmungsgerät anschlossen.
Danach wurden die Vorhänge zugezogen.
Sia war wie erstarrt.
Ihr Herz hörte auf zu schlagen, als würde sie jeden Moment sterben. Es war, als wäre sie in einem Traum gefangen, aus dem sie raus wollte, gefangen in ihrem eigenen Kopf.
„Nein, nicht schon wieder“, wimmerte Sia, als die Tränen flossen. „Nicht schon wieder. Bitte nicht, bitte nicht sterben.“ Sinea nahm Sia in die Arme. „Bitte, bleib am Leben.“

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