Liebe auf Umwegen IV

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2 Kapitel - 2.738 Wörter - Erstellt von: Goldlocke1999 - Aktualisiert am: 2015-10-07 - Entwickelt am: - 489 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

So langsam wird es spannend...

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Ich öffnete die Augen. Sie taten weh, ebenso wie mein Kopf, der brummte als würden tausende Bienen immer wieder gegen die Schädeldecke fliegen. Ich
Ich öffnete die Augen. Sie taten weh, ebenso wie mein Kopf, der brummte als würden tausende Bienen immer wieder gegen die Schädeldecke fliegen. Ich lag in einem hellen Raum mit künstlichem Licht und einem Piepen, das mich im Takt meines Herzschlags begleitete. Was war passiert? Oh nein! Stern! Ich fuhr hoch und rief seinen Namen: „Stern! Wo ist er, wo ist Sternenwanderer?“ endlich konnte ich erkennen wo ich mich befand. Ich war anscheinend in einem Krankenhaus und es war mitten in der Nacht! „Charly, Charly! Alles ist gut. Lege dich wieder hin, du bist verletzt. Keine Angst. Stern ist nichts passiert. Mr. Cloud kümmert sich um ihn“, beruhigte mich mein Vater. Aber er war nicht der Einzige der sich im Zimmer aufhielt. Rick saß ebenfalls auf einem der drei Sessel in einer Ecke des Raumes, allerdings schlief er. Während er da so lag, fiel mir wieder ein was passiert war. Er hatte mich gefunden. Oder verfolgt? Ich wusste es nicht mehr. Ich ließ mich wieder aufs Bett fallen, worauf mir ein stechender Schmerz von der Hüfte zum Kopf hochfuhr, der mir ton voll Luft aus der Lunge stieß, als hätte mir jemand stark in die Seite geknufft. Ich musste husten vor Schmerz und kniff die Augen zusammen. Dadurch wachte Rick auf. Ich wollte nicht mit ihm reden. Nicht jetzt wo ich hier wehrlos verkabelt lag und Schmerzen hatte. Rick entdeckte, dass ich wach war und stand etwas zögernd auf. „Ich werde mir mal einen Kaffee holen“, beschloss mein Vater. „In Ordnung“; murmelte ich etwas ermüdet. Mein Vater verließ das Zimmer. Rick trat zu mir ans Bett. „Der Arzt hat gesagt du hast eine leichte Gehirnerschütterung und zwei angebrochene Rippen“, erklärte er mir und setzte sich neben mich. „Du bist mir gefolgt!“, fauchte ich ihn an. „Ich habe gesehen, dass du angefangen hast zu weinen und wollte dich zur Rede stellen. Du hast mich belogen was deine Gefühle angeht“, konterte er jetzt auch etwas lauter. „Dazu hattest du kein Recht!“, fuhr ich ihn an „Außerdem – ich habe nur geweint, weil – weil das Füttern des Fohlens mich an meine Mutter erinnert hat! Warum sollte ich wegen dir auch nur eine Träne vergießen?“ ich setzte mich abrupt auf doch der Schmerz holte mich zurück in die Liegeposition. Wieder kniff ich die Augen zusammen. Rick schaute besorgt und nahm meine Hand: „Du solltest nie von einem schwarzen Pegasus abstürzen. Vor allem nicht bei so einem Wetter, da haben sie richtig Feuer“, grinste er mich an und das machte mich noch wütender. „Woher?....“ „Es steht in seiner Box“, unterbrach er mich. Ich zog meine Hand unter seiner vor und schnauzte: „Lass mich in Ruhe!“ „In Ordnung“, sagte er nun traurig, stand auf, gab mir einen zärtlichen Kuss auf die Stirn und verließ mit schnellen Schritten das Krankenzimmer. Ich drehte mich auf die Seite von der Tür weg und schloss die Augen um eine Träne daran zu hindern auf mein Kopfkissen zu tropfen. Kurz darauf schlief ich ein.
Eine Woche später wurde ich endlich aus diesem nach Krankheit und Tod riechendem Loch entlassen mit der Betonung darauf mich noch zu schonen. Allerdings hörte ich nicht darauf. Eine Woche später ging ich schon wieder zu Stern. Da niemand mit ihm trainiert hatte nahm ich ihn härter ran als sonst, denn ich hatte ihn für den Golden Cup in zwei Wochen angemeldet. Jetzt standen nur noch zwei Probleme zwischen einem perfekten Leben und mir. Die Schule und Rick. Nach den Ferien hatte unser Lehrer die Sitzordnung geändert und da er vor acht Wochen bemerkt hatte, dass ich mich gut mit ihm verstand, saß ich jetzt leider Gottes neben ihm. Während des Unterrichts versuchte ich meine Tarnkappe aufzusetzen, die ich durch das ständige Umziehen jahrelang geübt hatte. Ich warf meine Haare auf die Seite auf der er saß, damit ich ihn nicht sehen musste. Doch er sah mich. Auch wenn ich es nicht bemerkte, er sah mich egal wo ich mich befand, selbst als er bei seinen Freunden stand und auch noch als sein keifender und kreischender Fanclub dazu stieß.
Mittags auf dem Hof ging ich ihm aus dem Weg, indem ich so gut wie jede Minute auf der Rennbahn verbrachte und mit Stern trainierte.
Träne wuchs schnell und wurde kräftig wie kein anderes Fohlen im Stall. Sie würde ein gutes Reitpferd abgeben. Ich wusste nur noch nicht in welche Rubrik ich sie einordnen sollte.
Es waren drei Tage vor dem großen Rennen. Der Golden Cup. Stern hatte erstaunliche Zeiten, die unsere Chancen vergrößerten zu gewinnen. Es war fünf Uhr morgens als ich aufstand, mich fertig machte und im Dunkeln mein Fahrrad schnappte und kräftig in die Pedale trat, um so früh es ging bei Stern zu sein. Angekommen warf ich das Rad in eine Schar gackernder Hühner, wodurch ich, wie jeden Morgen, meine Ankunft verkündete. Rick sollte ruhig wissen ab wann und wie lange ich mich in seinem Zuhause befand und er nichts dagegen tun konnte. Im Stall von Stern sah es aus wie auf einem Misthaufen, also machte ich mich daran den einen Misthaufen zum anderen zu befördern. Nachdem ich fertig war, begann ich Stern für seinen großen Tag herauszuputzen. Dann stand Rick in der Tür. Er war klatschnass und zitterte vor Kälte. „Oh mein Gott! Was ist denn mit dir passiert?“, lachte ich etwas besorgt. „Ich war die ganze Nacht bei meiner Mutter um nachzudenken. Charly, wir müssen reden! Jetzt sofort!“, bestimmte er mit verfrorener Stimme. Ich wickelte ihn in eine der zahlreichen Pferdedecken im Stall ein. „Rick! Wir haben das abgehakt! Außerdem kann ich gerade nicht, mein Vater fährt gleich mit dem Hänger vor“, ich versuchte gleichgültig zu wirken, dem Rennen allerdings aufgeregt entgegen zu blicken. Aber Rick gab nicht nach: „DU hast das abgehakt! Nicht ich!“, schnauzte er und sagte traurig: „Viel Glück bei deinem Rennen.“
Eine Stunde später war ich dabei Stern in den Hänger zu führen, da kam in frischen Klamotten angerannt und grinste mich breit an: „Was willst du denn jetzt schon wieder?“, fragte ich genervt. „Naja, mein Vater hat mich als Trainer von Stern angegeben. Und der Trainer muss dabei sein“, schnaufte er. Ich verdrehte die Augen und führte Stern jetzt noch fröhlicher die Planke hoch.


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1444142756
Liebe auf Umwegen IV
Liebe auf Umwegen IV
So langsam wird es spannend...
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2015-10-06
40A0
Liebesgeschichten

Kommentare Seite 1 von 1
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Lienna ( 12956 )
Abgeschickt vor 452 Tagen
Achso, ich habe mein Einhorn gefragt, es findet deine geschichte realitstisch! Sooo aber ich muss jetzt los und zum nächsten rennen reiten! aber ich gewinne eh!
Lienna ( 12956 )
Abgeschickt vor 452 Tagen
Aaalsoooo: Erstmal finde ich die geschichte ganz schön, es wirkt aber SEHR ausgedacht. Eher wie deine Träumereien. Das finde ich echt [BEEP].....
Swity ( 82528 )
Abgeschickt vor 531 Tagen
Richtig gut und so süß😍❤ schreib
doch bitte weiter, freu mich schon
auf den nächsten Teil ☺
Swity ( 24401 )
Abgeschickt vor 589 Tagen
Bitte weiter schreiben
Ist voll spannend
Jana ( 57875 )
Abgeschickt vor 590 Tagen
Bitte schreib weiter!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
BlowingWind ( 20055 )
Abgeschickt vor 616 Tagen
Coole geshichte weiter so :)