Liebe auf Umwegen III

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2 Kapitel - 4.039 Wörter - Erstellt von: Goldlocke1999 - Aktualisiert am: 2015-10-07 - Entwickelt am: - 759 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Liebe, Drama, Spaß...

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Das Training mit Stern ging gut voran. Ich verbrachte jede freie Minute mit ihm auf der Rennbahn und er wurde von Tag zu Tag besser. In den Simesterfe
Das Training mit Stern ging gut voran. Ich verbrachte jede freie Minute mit ihm auf der Rennbahn und er wurde von Tag zu Tag besser.
In den Simesterferien hatte Rick von einem guten Freund Besuch. Sie kannten sich von früher als seine Familie noch nicht der Hof gehörte. Sein Name war Dyson. Dyson interessierte sich nicht wirklich für Pferde doch Rick hatte ihm viel über mich erzählt sodass er mich unbedingt kennenlernen wollte.
Mittwochs, zu Dysons Ankunft war ich auf der Piste nur dieses Mal ohne Zaumzeug und das ganze Gedöns. Stern hatte nur einen Strick um den Hals, damit ich mich festhalten konnte. Wir hatten schon etwa drei Runden gedreht um uns aufzuwärmen. Ich hatte mir eigentlich für diesen Tag fest vorgenommen nicht die Zauberworte zu flüstern um mal seine, wie ich es nannte, „irdischen“ Fähigkeiten zu testen. Doch als Rick mit Dyson an die lange Seite der Rennbahn trat war ich gerade an der kurzen und als ich Dyson bemerkte meldete sich das Kribbeln wie ein uralter Instinkt wieder unter meiner Haut und ich konnte nicht anders als mich vorzulehnen und zu flüstern: „Reise für mich zum nächsten Stern, mein Wanderer“. Stern preschte los an den zweien vorbei das sie der Flugwind ins Gesicht wehte. „Deine Kleine hat echt was drauf“, bemerkte Dyson während er sich seine Haare wieder richtete. „Oh sie ist nicht meine Freundin. Ich helfe ihr nur ihr Pferd zu trainieren, damit wir mit ihm am Championship teilnehmen können“, stellte Rick klar. „Alles klar, gut das zu wissen“, überlegte Dyson geritzt. „Hey Leute, habt ihr das gesehen? Er wird immer besser. Ich glaube bald ist er soweit um an seinem ersten Rennen teilzunehmen“, Ich ritt heran und sprang schwungvoll von Sterns Rücken. „Du musst wohl Dyson sein. Schon viel von dir gehört“ „Na hoffentlich nur gutes“, scherzte er. Rick gefiel unsere Sympathie wohl nicht, deshalb mischte er sich ein: „Ähm, Charly, willst du Stern nicht wieder in seinen Stall bringen? Er trieft vor Schweiß.“ „Ohja, du hast recht. Also ich geh dann. Vielleicht sieht man sich ja noch“, verabschiedete ich mich von den Jungs und lockte Stern spielerisch Richtung Stall. „Hör zu mein Freund. Sie mag nicht MEINE Freundin sein. Trotzdem wirst du die Finger von ihr lassen“, Rick betrachtete seinen Freund grimmig. „Ist ja schon gut, reg dich nicht auf. Sie ist eh nicht mein Typ“, Dyson hob ergebens die Hände hoch und ging ein paar Schritte zurück. Damit war ihr Gespräch beendet und sie gingen Richtung Gutshaus zurück.
Spät am Nachmittag trat Rick zu mir in den Stall als ich gerade am Misten war und Stern wie ein junges Fohlen auf der Wiese vor dem Padock rumtollte. Ich hatte die langen Haare zu einem Pferdeschwanz zusammengebunden, der mir nun Fransen ins Gesicht drückte, während ich versuchte eine nasse Stelle der Box in die Schubkarre zu befördern. Ich fluchte leise, weil die Gabel nicht wollte wie ich. „Du bist süß wenn du dich aufregst“, grinste mich Rick mit diesem Lächeln an, wie er es immer tat, wenn ihn etwas beunruhigte. „Versuchst du mir jetzt mit Komplimenten zu schmeicheln?“, fragte ich durch zusammengebissene Zähne, weil die Schaufel so schwer war. „Kann ich dir helfen?“, Rick beäugte mich amüsiert. „Ob du das kannst weiß ich nicht, aber du darfst es gerne versuchen“, sagte ich ihm für diesen Blick. Ich ging zu ihm hin und drückte ihm die Mistgabel in die Hand. Wir schauten uns an und mussten lachen. „Dein Freund scheint ja ein richtiger Aufreißer zu sein“, jetzt mühte sich Rick mit dem Mist ab, hielt aber abbrupt inne als ich meinen Satz vollendet hatte. „Was ist los?“, ich blickte ihn besorgt an. Er trat näher an mich heran, legte seine Hände auf meine Schultern und sagte mit vor Nervosität gedämpfter Stimme: „Du musst mir etwas versprechen Charly. Falle bitte nicht auf seine Masche rein. Ich habe dir vor ein paar Monaten gesagt, dass du ins Herz schaust. Tu das jetzt bitte auch bei ihm. Er ist zwar ein guter Freund aber man kann sich in diesem Bereich einfach nicht trauen.“ „Ich kann sehr gut auf mich selbst aufpassen, Mister Cloud“, scherzte ich und befreite mich aus seinem Griff, „Warum ist dir das eigentlich so wichtig?“, neckte ich ihn. „Ich möchte nicht, dass du verletzt wirst. Du bist meine beste Freundin“, er war immer noch ganz ernst. Meine lustige Stimmung verflog, als ich bemerkte wie ernst und wichtig es ihm wirklich zu sein schien. „Okay, ich verspreche es dir“, log ich ohne mit der Wimper zu zucken. Ich hatte vor herauszufinden was er für mich empfand und ich für ihn. Nun sah ich das als perfekte Gelegenheit ihn auf die Probe zu stellen. Ich nahm Rick in den Arm. Er selber schien verwundert doch ich führte ihn so unauffällig wie möglich es ging aus dem Stall hinaus. In der Mitte des Padocks wollte ich ihn in den Schlamm schubsen, der durch den Regen der letzten paar Tage entstanden war, aber er durchschaute mich und zog mich mit, indem er sich nach hinten fallen ließ mit mir fest im Arm. Wir plumpsten beide in den Dreck. Kreischend und laut lachend versuchte ich mich von ihm zu befreien während er mich weiterhin in den Schlamm drückte. Letztendlich schaffte ich es ihn auf den Rücken zu drehen und ihn fest zu heben. „Na? Was machst du jetzt?“, lachte ich triumphierend. „Das!“, höhnte er und wirbelte mich herum, sodass er nun auf meinem Bauch lag. Ich versuchte ihn loszuwerden doch ich schaffte es nicht also gab ich nach. „Okay, okay du hast gewonnen“, schnaufte ich und entspannte meine verkrampften Muskeln. „Und was willst du JETZT machen?“, neckte ich ihn frech. „Ich weiß nicht genau“, antwortete er mir und ein sanfter Ausdruck trat in seine Augen. Er kam näher. Erst berührten sich unsere Nasen dann unsere Lippen. Seine Zunge fing an sich durch meinen Mund zu tasten. Dann begann sie zu streichen. Ich schloss die Augen, tat es ihm gleich und strich ihm vorsichtig durch seine schlammverkrusteten Haare. Wir küssten uns. Meine Brust schwoll vor Freude an, dass ich dachte sie würde zerplatzen. „Cheechreeem“, räusperte sich jemand am Gatter des Geheges.
Ich erschrak so sehr, dass ich hochfuhr und meinen Kopf an Ricks anschlug. Es war Mr. Cloud. Ricks Vater. „Charly, dein Vater hat gerade angerufen und gesagt, er sei diese Nacht in einem Hotel. Er hat gefragt, ob du bei uns übernachten könntest. Ich habe zugestimmt. Aber wenn ich das hier so sehe, glaube ich, ich rufe ihn noch einmal an er solle lieber zu dir nach Hause fahren“, bemerkte er missmutig, wie er uns da sah. „Oh, ähm, nein, das wird nicht nötig sein. Ich schlafe bei meinem Pferd im Stall“, ich stand rasch auf und drückte mir den Schlamm aus den Haaren, „Das Einzige was ich brauche ist vielleicht ein paar frische Klamotten und eine Dusche“, sagte ich etwas beschämt aber trotzdem mit einem breiten Grinsen im Gesicht. Jetzt wusste ich was es war. Ich war in Rick verliebt. Ganz eindeutig. Sonst hätte ich nach dem Kuss nicht wie ein kleines Kind an Weihnachten gegrinst. Rick ging es wohl genauso. Also mit dem breiten Grinsen. Er fuhr sich nervös und ertappt zugleich durch die Haare und schmierte mit seinem Ärmel sich den nassen Sand aus dem Gesicht. „Gut dann werde ich mal eine Reihe von der Haustür bis zum Bad verlegen“, versuchte Mr. Cloud die Stimmung etwas auf zu lockern, doch das machte es für mich nur noch unangenehmer. „Achja Rick, Dyson sucht dich. Wenn du ihn schon hier haben musst dann pass wenigstens auf ihn auf das er uns nicht bei der Arbeit stört. Beziehungsweise die Reitschülerinnen“, damit ging er zum Gutshaus zurück. Rick schaute mich kurz verlegen an und lächelte vorsichtig. Dann folgte er seinem Vater Richtung Reithalle.
Die Dusche tat gut bis auf das ich mir gleich dreimal die Haare waschen musste, damit nicht doch noch eine Strähne mit Schlamm verschmiert war. Beim Abendessen war eine unangenehme Stimmung. Mrs. Cloud würdigte mich keines Blickes. Ich schaute einfach ununterbrochen auf meinen Teller und stach lustlos in den grünen Bohnen und dem Kartoffelbrei herum, denn ich wollte nicht unhöflich sein und sagen ich sei satt bevor nicht alle mit essen fertig waren. Da aber Rick und Dyson mir abwechselnd immer wieder Blicke zuwarfen hielt ich nach einer Weil nicht mehr aus: „Echtschuldigen Sie, aber ich würde jetzt gerne zu meinem Pferd gehen. Ich bin sehr müde durch das Training heute.“ „Bist du dir sicher, dass du nicht doch bei uns auf der Couch schlafen möchtest? Es hat vor einer halben Stunde wieder angefangen zu regnen“, versuchte Mr. Cloud mich zu überreden. „Nein danke. Wenn Sie mich entschuldigen“, ich tupfte mir den Mund an der Servierte ab und stand auf. „Ich lasse dir noch Decken bringen“, rief er mir nach. Zur Bestätigung winkte ich in seine Richtung.
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1444142442
Liebe auf Umwegen III
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2015-10-06
40A0
Liebesgeschichten

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Lienna ( 12956 )
Abgeschickt vor 519 Tagen
Achso, ich habe mein Einhorn gefragt, es findet deine geschichte realitstisch! Sooo aber ich muss jetzt los und zum nächsten rennen reiten! aber ich gewinne eh!
Lienna ( 12956 )
Abgeschickt vor 519 Tagen
Aaalsoooo: Erstmal finde ich die geschichte ganz schön, es wirkt aber SEHR ausgedacht. Eher wie deine Träumereien. Das finde ich echt [BEEP].....
Swity ( 82528 )
Abgeschickt vor 598 Tagen
Richtig gut und so süß😍❤ schreib
doch bitte weiter, freu mich schon
auf den nächsten Teil ☺
Swity ( 24401 )
Abgeschickt vor 656 Tagen
Bitte weiter schreiben
Ist voll spannend
Jana ( 57875 )
Abgeschickt vor 657 Tagen
Bitte schreib weiter!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
BlowingWind ( 20055 )
Abgeschickt vor 683 Tagen
Coole geshichte weiter so :)