BEN Drowned oder Warum ich einen kleinen, psychisch labilen Mörder liebe...

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1 Kapitel - 3.136 Wörter - Erstellt von: Jasmin Paris - Aktualisiert am: 2015-10-06 - Entwickelt am: - 1.576 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

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    Profil 1

    (deine Vergangenheit)

    Wie immer stand ich um sechs Uhr auf und packte meine Schultasche. Dann lief ich den Gang hinunter und weckte meinen Bruder Phil auf. Er lächelte fröhlich und gab mir zur Begrüßung einen Kuss. Leise schlichen wir die Treppen hinunter und liefen hastig zur Schule. Die Lehrer musterten uns wie üblich besorgt, als sie die vielen blauen Flecke und Schnitte an unseren Armen sahen. Aber wir redeten nie darüber. Insgeheim graute uns schon vor dem Ende des Schultages. Denn zu Hause wartete unsere Mutter und schlug uns fast täglich. Als unser Haus in Sicht kam, begannen meine Muskeln zu zittern und sich heftig anzuspannen. Phil drückte mich fest an sich und betrat als erster die Küche. Unsere Mutter stand schon am Küchentisch und sah uns angriffslustig an. „Ah, die Missgeburten kommen nach Hause. Los, macht Essen. Danach wird die Hausarbeit erledigt.“ Ich machte den Mund auf, aber schon hatte meine Mutter mich ins Gesicht geschlagen. „Klappe uns los.“ Ich hielt mir die brennende Wange. Phil sah mich besorgt an, dich ich schüttelte unmerklich den Kopf und wies auf die Töpfe und Pfannen. Schweigend machten wir uns an die Arbeit und kochten. Nach dem Essen stand meine Mutter auf und kam zu mir. „Hast du gekocht?“, fragte sie kalt. Ich nickte. Wenn wir logen, das hatten wir schon lange gelernt, bekamen beide eine Strafe. Unerwartet wurde ich vom Stuhl geworfen und knallte mit dem Kopf gegen einen der Schränke. Stöhnend rieb ich mir die Schläfe. Phil sprang auf. So wütend hatte ich ihn noch nie gesehen. „LASS SIE IN RUHE!“ Was als nächstes geschah, war mir nur allzu schmerzlich bewusst. Meine Mutter nahm eine der Pfannen und sie krachte mit einem klirrendem Geräusch auf seinen Hals. Ein unheilverkündendes Knacken ertönte und Phils Augen verdrehten sich. Dann fiel er zusammen und regte sich nicht mehr. „PHIL! PHIL! PHIIIIIIL!“ Meine Schreie verhallten ungehört...



    (Gegenwart)
    Ich gähnte und streckte mich zufrieden. Schnell rollte ich mich wieder in meine blaue Decke und schloss die Augen. Aber ein leises, fast unhörbares Wimmern hielt mich davon ab, noch einmal einzuschlafen. Genervt zuckten meine Ohren. Missmutig erhob ich mich und ging zur Tür. Die Geräusche kamen aus dem Bad. Das hätte ich mir denken können. Jeff. Er konnte es eben nicht lassen. Seufzend setzte ich mich vor die Badezimmertür und wartete ab. Als das Schloss endlich klickte, sprang ich auf. Die frischen, blutigen Schnitte in Jeffs Gesicht leuchteten auf seiner weißen Haut. Wortlos umarmte ich ihn. Trotz des falschen Lachens, spürte ich, dass er Schmerzen hatte. „Wie geht es dir, Lasca?“ Ich trat einen Schritt zurück. „Na, wenn es euch gut geht, geht es mir auch gut. Das weißt du doch!“ Jeff lächelte jetzt wirklich. „Das ist gut.“ Plötzlich schrie jemand in einem der nahen Zimmer. Fauchend legte ich die Ohren an. Beruhigend strich Jeff über meine braunen, glatten Haare. Ich hasste Lärm. Meine Katzenohren waren empfindlich. Ja, wirklich. Ich war halb Mensch, halb Katze. Katzenohren, Katzenzähne, Katzenschwanz. Immer noch bedrohlich brummelnd floh ich wieder in mein Zimmer. Wahrscheinlich war es Ben gewesen, der mal wieder seinen eigenen Rekord in einem Videospiel gebrochen hatte. Seufzend rollte ich mich auf meinem Bett zusammen. Ich besaß ein helles, in Blautönen gehaltenes Zimmer bei den Creeps. Zu Hause hatte meine Mutter mich immer geschlagen und ich war abgehauen. Irgendwann hatte Slender mich im Wald gesehen. Er hatte mich mitgenommen. Ich war ihm unendlich dankbar. Manchmal begleitete ich die die kleinen Psychopathen bei ihren Killertrips, aber meist faulenzte ich zu Hause und half im Haushalt. Ein leises Geräusch von Schritten an der Tür, und schon stellten sich meine Ohren auf. Hmm... Das war fast sicher Ben. Aha. Richtig geraten. Sein Geruch verriet den leidenschaftlichen Zocker. Ich schloss die Augen fast komplett, aber sah immer noch genug. Die Klinke meiner Zimmertür wurde heruntergedrückt und lederne, braune Stiefel traten herein. „Hey Lasca.“ Sanfte Finger kraulten meine Ohren. Ich begann, begeistert zu schnurren. Ben saß neben mir auf meinem Bett. „Tut mir leid wegen vorhin.“ Ich öffnete die Augen einen spaltbreit und starrte ihn an. „Schon okay.“ Er grinste. Schnell setzte ich mich auf. „Warum bist du schon wach?“, fragte ich neugierig. „Schon? Noch!“ Ben lachte. Entgeistert riss ich die Augen auf. „WAS? Du meinst... du warst die ganze Nacht auf? Und hast gezockt? Und hast mich nicht eingeladen? Du Unmensch!“ Vor Lachen brüllend weckten wir nun auch den Rest der Creeps. Ticci Toby warf uns einige tödliche Blicke zu. „Danke, Ben. Danke, Lasca. Ich kann also nicht mal am Samstag ausschlafen?“ Schuldbewusst senkten ich und Ben die Köpfe, grinsten uns aber heimlich an. Als alle wach waren, schickte Slender uns in unsere Zimmer, um uns umzuziehen. Ich musterte kritisch den Inhalt meines Kleiderschranks. Slender wollte, dass wir bei Tisch fein gekleidet erschienen. Also schnappte ich mir ein elegantes, weinrotes Kleid und schlüpfte in meine fein gearbeiteten, schwarzen Sandaletten. Das Wetter war trist und grau, Regenwolken zogen über den schwarzen Himmel. Mein Lieblingswetter. Schließlich war die ganze Gesellschaft am Frühstückstisch versammelt. Gebratene Tomaten, Spiegelei, Speck, Tee, Kakao, Toastbrot und Kaffee standen schon bereit. Fast alle unterhielten sich leise. Als Slender die Hand hob, war es jedoch schlagartig still. „Nun, Guten Appetit.“ Hungrig tischte jeder sich sein Lieblingsfrühstück auf. Ich futterte mich durch einen Berg an Toastbrot, Speck und Tomaten. Dazu trank ich Früchtetee. Schnell warf ich einen Blich aus dem Fenster. Es hatte begonnen zu regnen. Sofort schnurrte ich los. Perfekt. Jetzt konnte ich den ganzen Tag im Wohnzimmer faulenzen und mir von den Jungs die Ohren kraulen lassen. Nach dem Frühstück verließen Jeff und Laughing Jack das Haus, um sich ein paar Opfer zu suchen. Ich zog mir eine gemütliche Stoffhose an und schlüpfte in einen blauen Pulli. Dann machte ich es mir im Wohnzimmer gemütlich und wartete auf Ben. Er hatte versprochen, mit mir Wii zu spielen. Plötzlich fuhr ich fauchend auf. Sally hatte mich am Schwanz gezogen. „Erzählst du mir eine Geschichte?“, bettelte sie. Ich nickte und lächelte. „Welche möchtest du gern hören?“ „Hmm... Ich möchte eine Geschichte, die du dir selbst ausgedacht hast.“ Mit leuchtenden Augen kletterte sie auf meinen Schoß. „Also: Es war einmal ein großer Drache...“ „War der Drache böse?“ „Nein, er war ganz lieb. Er hatte ein kleines Drachenei gefunden. Und bald schlüpfte daraus ein hübsches, rotes Drachenmädchen, das nannte er Sally...“

    Als Ben schließlich hereinkam, war Sally auf meinem Schoß eingeschlafen. „Na? Hast du schon gewartet?“, fragte Ben frech und gab mir einen Kuss auf die Stirn. „Klar!“ Lächelnd hob ich Sally hoch und legte sie sanft in einen der Sessel und deckte sie zu. „Hey, ich hab ne Idee. Wie wäre es, wenn wir rausgehen und uns jemanden suchen, den wir kalt machen können?“ Begeistert schnurrte ich und flitzte nach draußen in den Flur und von dort hoch in mein Zimmer. Schnell hatte ich eine flauschige, blaue Jacke aus meinem Kleiderschrank geschnappt und sauste wieder nach unten. Ben wartete schon. „Dann los.“ Kaum war die Haustür offen, war ich draußen im Regen. Ben lächelte. Gemeinsam schlenderten wie durch den Garten der riesigen Villa. Als wir in die Stadt kamen, begegneten wir Jeff und Laughing Jack. An ihren Hände klebte Blut und sie stritten darüber, wer denn nun die effektivere Methode hatte, seine Opfer umzubringen. Ich grinste und schüttelte nur den Kopf. Bald standen wir vor einem der großen Häuser der Innenstadt. Plötzlich lagen meine Ohren flach an meinem Kopf und ich fauchte verängstigt. „Oh Shit!“, fluchte Ben und zerrte mich hinter einen der Bäume. Ein Polizist marschierte an uns vorbei. Ich zitterte und presste mich enger an Ben. Ich hatte Angst, wollte nicht zurück zu meiner Mutter. Beruhigend drückte Ben mich an sich. „He! Ihr zwei da! Warum versteckt ihr euch da hinten?“, rief der Polizist plötzlich. Vor Schreck erstarrt blieben Ben und ich stehen. „Lasca! Lauf!“ Ben schubste mich weg und warf sich auf den Polizisten. Panisch blieb ich stehen, während Ben und der ältere Mann sich gegenseitig schlugen. „BEN!“ Erschrocken sah ich zu, wie Ben aufstöhnte, als der Mann ihm die Faust gegen die Schläfe knallte. Leblos brach der Teen zusammen. Keuchend sah der Polizist sich nach mir um. „He, du da! Komm her, dann passiert deinem Freundchen nichts.“ Besorgt fiel ich an Bens Seite auf den Boden, während der Polizist einen Rettungswagen beorderte. Aus dem Rettungswagen stieg aber auch jene Person, vor der ich mich am meisten fürchtete. Meine Mutter.

    Zwei Polizisten führten Ben ab. „NEIN! BEN! BEN! BITTE! NEIN! BEEEN!“ Tobend wehrte ich mich gegen den Griff eines Sanitäters. Schluchzend riss ich mich los und stürmte zu meinem besten Freund. Seine Kopfwunde war verbunden worden, er war noch unsicher auf den Beinen. Diese Monster wollten ihn ins Gefängnis stecken! Ein paar der Männer hielten mich zurück. „Ich glaube, dieser junge Mann hat Ihrer Tochter eine Droge eingeflößt. Ich werde sie untersuchen lassen.“ Der Notarzt und meine Mutter sprachen über mich, als wäre ich nicht da. Endlich wandte sich der Arzt mir zu. „Lasca, ich muss prüfen, ob du noch klar denken kannst.“ Er redete mit mir, als müsste er einer fünfjährigen Bruchrechnen beibringen. „Ich KANN klar denken, sie Hirnloser!“, fauchte ich und legte die Ohren an. Seufzend holte der Arzt ein Klemmbrett hervor. „Wie heißt du?“ „Lasca Selin Monroe.“, knurrte ich wütend. „Wie alt bist du?“ „Dreizehn.“ „Gut. Wo warst du in den letzten sechs Monaten?“ „Sag ich dir doch nicht, du Arsch!“ Beleidigt wandte der Arzt sich ab. „Ich glaube sehr, dass Lasca unter dem Einfluss von verschiedenen Medikamenten ist. Wir werden sie mit ins Krankenhaus nehmen.“ Meine Mutter nickte. Einer der Sanitäter kam mit einer kleinen Spritze auf mich zu. Dann ein kleiner Stich und eine kalte Flüssigkeit in meinen Adern und Dunkelheit umgab mich.

    Als ich aufwachte, hämmerte mein Kopf. „Guten Morgen, Miss. Wie geht es Ihnen?“, fragte eine junge Krankenschwester. „Solange ich nicht weiß, wo Ben ist, nicht gut.“, maulte ich. „Sie meinen den jungen Mann von gestern? Er wurde ins Gefängnis von Briston gebracht.“ Entsetzt starrte ich sie an. „Sie meinen... Sie meinen, man hat ihn eingesperrt?“ „Ja, aber nicht nur. Es tut mir leid, aber er wird lebenslang dort bleiben. Er hat mindestens zwanzig Morde auf dem Gewissen.“ Die Tränen in meinen Augen brannten. „NEIN! Was sage ich nur den anderen? Sie werden mich hassen! Ich darf nie wieder zurück!“ Weinend vergrub ich das Gesicht in den weichen Kissen meines Bettes. Tröstend strich die Krankenschwester über meinen Rücken. „Ist schon gut. Sie werden ihn besuchen dürfen.“ In diesem Moment ging die Tür auf und ein dunkelhäutiger Arzt kam herein. Es war ein anderer als gestern. „Guten Tag, Miss Monroe. Wie ich sehe, haben Sie von Ihrem Freund gehört. Wir werden ihn heute besuchen. Wenn ich ihre Reaktion auf ihn sehe, werde ich beschließen, ob sie unter Drogen stehen oder nicht. Übrigens, ich bin Doktor Litgow.“ Er lächelte freundlich. „Glauben Sie, dass ich unter Drogen stehe?“, fragte ich leise. „Nein. Ich habe gesehen, dass du ihn magst, aber ich muss sicher sein.“ Ich nickte und legte mich wieder hin. „Ziehen Sie sich an, im Schrank finden Sie Kleidung. Wir werden in zehn Minuten fahren.“ Ich stand auf und zog mich um. Dann wartete ich auf Doktor Litgow. Als er kam, trug er einfache Kleidung. „Nun, dann fahre wir.“

    Nachdenklich saß ich auf dem Rücksitz, die Knie an die Brust gezogen. „Geht es ihm gut, Sir?“, fragte ich. „Ja. Ich habe seine Wunde untersucht, sie ist nur oberflächlich. Bald ist er wieder völlig gesund.“ Ich nickte und starrte aus dem Fenster. Als wir vor dem Gefängnis hielten, sprang ich sofort aus dem Auto und rannte hinein. Die Wärter hielten mich zurück. „Ruhig junge Dame. Wer sitzt hier? Ihr Vater? Ihr Bruder?“, spottete einer von ihnen. „Nein, ihr bester Freund.“ Doktor Litgow trat hinter mich. „Ich bin mit ihr unterwegs, um einen Test zu machen.“ Widerwillig ließen die beiden uns durch. Doktor Litgow führte mich die langen Korridore entlang. Überall begafften die Männer in den Zellen mich und grinsten. Genervt schlug ich mit dem Schwanz. Als wir vor einer weißen Tür standen, sah Doktor Litgow mich an. „Lasca, ich möchte, dass du das tust, was ich sage, wenn wir hineingehen. Versprichst du mir das?“ Ich nickte ungeduldig. Die Tür schwang auf und ich trat zögernd hinein.

    Da stand Ben. Nur zwei Meter entfernt. Ich wollte hinüberlaufen, ihn umarmen, ihm sagen, dass es mir leidtat, ihn trösten und versprechen, dass ich ihn hier herausholen würde. Aber Doktor Litgow hielt mich an der Schulter fest. „Nun Lasca, was würdest du gerne tun?“, fragte er. „Ich will zu Ben gehen und ihn umarmen.“, gestand ich leise. „Ist genehmigt.“ Seine Hand verschwand und ich stürzte auf Ben zu. Er schlang die Arme um mich und schloss die Augen. „Lasca...“ Sein Stimme war nicht mehr als ein Lufthauch an meinem Haar. Ich schmiegte mich schnurrend an ihn und legte den Schwanz um uns beide. Aus den Augenwinkeln sah ich, dass Doktor Litgow uns lächelnd beobachtete. Ben schob mich einen Schritt zurück. „Ich habe dich vermisst, Kätzchen.“ „Was glaubst du denn? Ich konnte an nichts anderes mehr denken.“ Mit großen Augen starrte ich ihn an und senkte meine Stimme. „Ist Slender schon da gewesen?“ Ben nickte. „Ja. Er sagte, er holt mich heute Nacht raus. Aber was ist mit dir?“ Nachdenklich ließ ich meinen Schwanz hin und her schwingen. „Ich glaube, ich könnte abhauen. Heute Nacht an der Villa?“ Ben nickte und strich mir wieder über die Ohren. Überrascht fuhr ich herum, als ein panisches Kreischen ertönte. Meine Mutter stand an der Tür und hatte die Augen weit aufgerissen. „Herr Doktor! Was macht sie mit diesem... diesem Monster?“ Doktor Litgow schmunzelte. „Nun, Miss Monroe, wie es aussieht, hat Lasca die Wahrheit gesagt.“ Ich fauchte sie an, als sie mich am Arm zurückziehen wollte und floh zurück in Ben`s Arme. Er drückte mich fest an sich und funkelte meine Mutter wütend an. „Lassen Sie Lasca gefälligst in Frieden!“, knurrte er. Empört sah meine Mutter ihn an. „Lasca, komm her! Geh weg von diesem Typen!“, schrie sie mich an. Ich legte die Ohren an und brummelte gefährlich. Als sie noch einmal die Hand ausstreckte, gruben meine Reißzähne sich in ihren Arm und bissen zu. Jetzt versuchten die Wärter, mich zu packen, aber ich huschte aus der Tür und rannte nach draußen. Vergeblich versuchten ein paar Männer, mich zu verfolgen, aber ich war flink und wendig. Als ich den Wald erreichte, wusste ich, dass ich jetzt in Sicherheit war. Hier kannte ich jeden Ast und jedes Blatt. Schnell kletterte ich einen der nahen Bäume hoch und sprang jetzt von Baum zu Baum. Bald begann es zu regnen und ich wurde klatschnass. Als die verborgene Stadt in Sicht kam, suchte ich mir eine breite Astgabel und wartete.

    Als es kurz vor Mitternacht war, öffnete sich das große Tor der Villa und ich konnte Slender erkennen, der durch die Torflügel schritt. Flink sprang ich von meinem Baum und jagte auf die riesige Gestalt zu. Als sich die Flügel schlossen, war ich schon lange im Garten und sprintete den Weg hoch zum Haus. Schnell riss ich die Tür auf und stürmte ins Wohnzimmer. Als ich hineinplatzte, sprangen alle auf und starrten mich ungläubig an. „Lasca!“ Masky sprang auf und umarmte mich glücklich. Jetzt erwachten auch die anderen aus ihrer Starre und umarmten mich. Jeff grinste fröhlich und auch Hoodie lächelte. Ich ignorierte die vielen Fragen und begann zu zittern. „Lasca, alles okay?“, fragte Laughing Jack besorgt. Ich nickte matt und brach zusammen.

    Wirre Stimmen ertönten in meinem Kopf. Ben klang seltsam gefühlslos. „Lasca? Lasca? Wach doch auf, Kätzchen! Warum schläfst du? Wach auf!“ Eine andere Stimme mischte sich darunter, die Stimme meiner Mutter. „Wach auf, Lasca! Ich habe Ben getötet und du bist endlich in Sicherheit!“ Dann irres Lachen und LJ's Stimme. „Sie hat recht! Wach auf, Lasca, Ben ist fort.“ Schließlich erschien in der Dunkelheit eine Gestalt. Ein etwa fünfzehnjähriger Teen mit dunkelblonden, längeren Haaren und blauen Augen. Er sah mich lachend an, ein schönes Lachen, die blauen Augen blitzten lustig und er warf grinsend das blonde Haar zurück und hielt mir die Hand hin. „PHIL!“, schrie ich auf und rannte los. Mein großer Bruder, gestorben, weil er mich verteidigt hatte. Obwohl ich lief, so schnell ich konnte, kam ich ihm kein Stück näher, aber er streckte die Hand weiter aus. Dann tauchte Ben neben Phil auf. „Nein, Lasca! Lass mich nicht allein! Geh nicht mit ihm!“ Die Verzweiflung in der Stimme meines besten Freundes ließ mich langsamer werden. Unsicher sah ich zu Phil, der jetzt enttäuscht und traurig die Hand zurückzog. „PHIL!“, brüllte ich, als er langsam verblasste. Stattdessen kam Ben näher und lächelte warm. „Danke Lasca!“ Mir wurde schwindelig, aber dann sah ich plötzlich wieder klar. Die Umgebung veränderte sich und ich erkannte mein Zimmer. Neben meinem Bett saß Ben und schlief. Meine Hand lag in seiner und hielt sie fest. Als ich sanft meine Hand aus seiner zog, schreckte Ben hoch und sah mich lächelnd an. „Hallo Kätzchen.“ Ich setzte mich auf und umarmte ihn. „Ben! Dir geht es gut! Ich dachte schon, du...“ Mehr konnte ich nicht sagen, denn Ben verschloss mir äußerst wirkungsvoll den Mund mit einem heftigen, leidenschaftlichen Kuss.



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Chiara ( 69991 )
Abgeschickt vor 318 Tagen
du hast quasi über neko eine cp geschrieben ich fand die geschichte echt super der anfang war schon ziemlich komisch aber mach weiter so oder schreib einen zweiten teil
RedRum ( 74377 )
Abgeschickt vor 355 Tagen
@Deja

Es soll aber eine CP sein und da gehören nekos nicht hin! Ich verstehe nicht warum horror mit fantasy immer so gerne verbunden wird. Ich hab auch nichts gegen Tiere aber es passt einfach nicht zu CP
Anime Mädel ( 39020 )
Abgeschickt vor 445 Tagen
Ich fande die Geschichte gut schreib bitte weiter
Jasmin paris hartcore FAN ( 08232 )
Abgeschickt vor 482 Tagen
ICH fande die Story voll cool schreib noch mal so etwas bitte!
Dejla oder doch Wolf ( 25302 )
Abgeschickt vor 490 Tagen
Creepywhat es soll eine Fanficion sein und die sind ausgedacht ich als Anime Fan freue mich über die "Neko" und da ich Tiere über alles Liebe finde ich ist er/sie kreativ
CreepyWhat ( 68775 )
Abgeschickt vor 519 Tagen
Ist das jetzt wirklich euer ernst?
Mir hat die Geschichte auch nicht gefallen, da ich der ich der Meinung bin das Katzenmenschen in die Abteilung Fantasy gehören.
Reicht doch schon der ganze Anime oder Manga Quatsch hier.

Creepypasta sollten "möglichst" realitätsnah sein, wie die Gruselgeschichten von früher.
Warum lesen wir sie? Weil wir Blut, Schmerz und Tod so toll finden? Damit wir uns gruseln und ein wenig Angst bekommen.
Diese Story ist eher ein Crossover aus Splatter, Fantasy und Anime.

@xXCupcake-CultXx & Lady_Siren:
Schreibt eure Tipps und Anmerkungen zu den "CP's" am besten über die Mailfunktion. Vermutlich haben sie nur ein Problem mit eurer Kritik da sie hier jeder lesen kann und sie sich schämen.
Cupcake-Cult Deine Kritik war wirklich ziemlich hart formuliert, du vergisst wohl manchmal das die meisten auf dieser Seite bedeutend jünger sind als du.
Und es ist mir vol
Jeshika ( 41833 )
Abgeschickt vor 593 Tagen
Ich finde es diesmal sehr gemein von cupcake und siren

Hier mal ein positiver Kommentar

Mir persönlichen hat die Geschichte sehr gefallen

Ich versteh denn Schrott nicht von wegen Katzenmädchen gehören nicht in eine Creepypasta weil es Fantasie Figuren sind.... Slenderman ist auch eine Fantasie Figur...
Es ist ein lovestory wo aus besten Freunden... liebe entsteht

Das einzigste was mich ein bisschen gestört hat war, dass du am Anfang gehetzt hast. Es ging mir zu schnell.
Man sieht das du dir viel Mühe gegeben hast .
Du hast auch sehr viel Fantasie .
Sowas wie mit denn Gefängnis das hab ich noch nicht gelesen.
Es war Mal was anders... Nicht immer es gleiche was man hier so liest
Ich bin begeistert und freue mich auch darauf wieder etwas von dir zuvlesen zu bekommen. :D
Autor ( 68775 )
Abgeschickt vor 596 Tagen
Hey Leute, das bringt doch alles nichts. Die Kommentare, die hier verfasst werden, sind für die Autorin der Creepypasta vollkommen sinnlos und irreführend. Ich bin selber Autor und mache dies auch beruflich. Zwar schreibe ich hauptsächlich Fantasybücher, doch ich denke, das spielt hier keine Rolle, da ich mich mit Kritiken auskenne und somit guten Gewissens sagen kann, dass diese Kritiken und Kommentare nichts bringen.

Erstmal möchte ich auf die Kommentare von Lady Sirien und Cupcake eingehen:

Ich finde es lobenswert, dass ihr die Hobbyautoren auf dieser Seite kritisiert und ihnen damit teilweise auch helfen möchtet, doch was Cupcake hier schreibt ist tatsächlich niederschmetternd und nicht gerade hilfreich.

Ich finde, hier ist es doch wichtig, auf die formalen und sprachlichen Fehler einzugehen, statt auf die Geschichte an sich. Der Handlungsstrang ist hier zwar etwas zu schnell, doch das ist für den Anfang doch völlig in Ordnung. Das hie
Tigergirl ( 61775 )
Abgeschickt vor 596 Tagen
Stimme Ò.Ó zu. Ihr müsst bei jeder Geschichte euren Senf dazugeben. Lasst die Leute doch in Ruhe und kritisiert mal eure eigenen FFs. Ich kenn die Autorin zufällig und sie ist echt am Boden zerstört. Jetzt will sie hier schon nichts mehr posten, weil ihr immer so fies seid und ihr die Lust am schreiben verderbt.
Ò.Ó ( 51126 )
Abgeschickt vor 597 Tagen
@siren
Nein ist es nicht aber es regt mich trotzdem auf.
Ihr zieht diesen Mist bei jeder Geschichte ab und das geht mir auf die nerven. Egal was man liest von euch hört man immer ein schlechtes Kommentar und das verschlechtert die Stimmung beim Lesen extremst.S
Und ich weiß was Kritik ist. Sieh dir besser noch mal die ersten paar Zeilen deines ersten Kommentars durch. Kritik....*hust*
Lady_Siren ( 37104 )
Abgeschickt vor 597 Tagen
Es gibt einen feinen Unterschied zwischen Kritik und Haten.
Haten ist nur aggressiv, beleidigend und beschrenkt sich auf "Boah ist das kake!!!111!"
Kritik listet auffällige Fehler auf, zeichnen sich durch einen anderen Sprachstil aus und wirken, egal wie man sie formuliert, gemein für Sensibelchen.

Aber wenn du möchtest, dass ich gleich die ganze Seite hate, kann ich das gerne für dich tun ;D Ist ja sowieso für dich alles gleich. Ob Kritik oder Hate XD
Mich wundert eigentlich, dass du dich wegen unseren Kommentaren aufregst :D Es ist doch nicht deine Geschichte. oder?
Ò.Ó ( 51126 )
Abgeschickt vor 597 Tagen
@Siren
Ja kritiken können immer agresiv klingen aber bei dir hört es sich so an als würdest du das mit Absicht machen.
Ich kenn euch alle ja nicht persönlich aber das was ihr da schreibt kann man ja fast garnicht mehr als Kritik bezeichnen. Hatet doch gleich die ganze Seite, läuft auf das selbe hinaus. Bloß weil man CP mag muss man sich ja nicht gleich wie ein Tier benehmen. Das ist ja wiederlich.
Ich habe nicht dierekt was gegen euch aber gegen eure Art mit anderen Leuten zu reden.
Lady_Siren ( 37104 )
Abgeschickt vor 597 Tagen
Wenn Schreiber mit Kritik nicht umgehen können, dann ist das nicht unser Problem.
Ich als Schreiberin will, dass man mir Kritik gibt. Anders kann ich micht nicht bessern.
Und für gute FFs braucht man nicht so viel. Lediglich logisches Denken, ein klein wenig Kreativität und Ahnung von Character-Designen.
Außerdem können Kritken immer aggressiv klingen. Aber dafür müssen Cupcake und ich uns nicht entschuldigen :P
Tigergirl ( 30766 )
Abgeschickt vor 597 Tagen
Hallo. Also ich finde, das ist jetzt n bisschen fies von dir, cupcake. Klar, du schreibst super FFs und das mit dem Neko fand ich auch bescheuert. Aber du kannst nicht erwarten, dass andere genauso gute FFs schreiben wie du und wenn du dann alle kritisierst, die es nicht richtig gut machen, haben sie vielleicht keine Lust, weiterzuschreiben. Du nimmst ihnen ja jede Hoffnung, dass sie ein bisschen gut sind! War nur meine Meinung. Bitte nicht sauer sein.
Neko_chan ( 04809 )
Abgeschickt vor 598 Tagen
Eigentlich gut aber, warum eine Neko?!
Ich bin zwar neu hier, aber Neko's haben nichts mit cp zu tun.
Aber ich muss dazu sagen das ich deinen schreibstil in Ordnung
finde.
Ò.Ó ( 78558 )
Abgeschickt vor 598 Tagen
@cupcake cult
Ja aber es war schon ein bisschen hart ausgedrückt.
Währe ich die schreiberin gewesen hätte ich wascheinlich geheult.
Es ist natürlich gut vor allem bei FFs wie dieser alles klar zu stellen und zu sagen was zu sagen ist aber man muss auch ein bisschen gucken wann es genug ist.
Aber durch eure Kommentare steigt euer Ruf nicht wirklich.
Es entsteht immer der Eindruck von agresion und das hilft dem schreiber auch nicht weiter. (Also ist nicht böse gemeint. Soll nur darauf hin weisen)
xXCupcake-CultXx ( 55964 )
Abgeschickt vor 599 Tagen
Wir waren nur ehrlich. Und wenn man alles schön redet und so lieb wie möglich formuliert, bezweifle ich, dass sich etwas ändern würde. Mit Kritik will man anderen helfen, damit sie wissen, wo Fehler sind und man diese bearbeiten kann. Und wenn ich das nicht klar sagen darf, dann brauche ich auch nicht meine Meinung zu sagen. (Wozu ich jedoch ein Recht habe)

Und Vorbilder sind wir, aufgrund unserer Arbeiten, und nicht, wie wir unsere Kritiken ausdrücken.

Weißt du überhaupt was wirklich beleidigend ist? Wenn ich sagen würde "boah war die ff schlecht! Das schlimmste was ich je gesehen habe!" Ich hab meine Kritik aber sachlich ausdrückt....◐︿◑
Ò.Ó ( 48498 )
Abgeschickt vor 599 Tagen
Ich finde die Geschichte eigentlich ganz gut. Allerdings verstehe ich nicht was das Katzenmädchen bei den creeps zu suchen hat.
Logisch gesehen hätte Slender sie wascheinlich umgebracht wenn es sie im wald alleine gesehen hätte. Katzenmenschen sind etwas ungewöhnlich aber irgendjemand hat ja auch zu mylittlepony eine cp
geschrieben. Also würde das theoretisch gehen. Aber überarbeite die Geschichte besser noch mal. Es ist immer besser seine FF zu lesen bevor man sie veröffentlicht.

@Lady siren und xXCupcake cultXx
Eure Kritiken sind berechtigt und ich stimme euch in den meisten Punkten zu aber sie hat sich (anhand der länge) wascheinlich total viel mühe gegeben. Also versucht doch bitte nicht so ganz beleidigend rüber zu kommen. Die Leser sollten euch als Vorbilder und nicht als läster mäuler wahrnehmen.
xXCupcake-CultXx ( 68775 )
Abgeschickt vor 599 Tagen
Ok....warum um alles in der Welt ist Lasca eine Neko? Schön, ich kann mir deine Begründung schon denken:

''Sie soll etwas ganz Besonderes sein'' oder ''Weil ich Nekos mag''
So geht das doch nicht. D: Hast du jemals eine CP gelesen/auf YouTube gehört, in der Katzen-Menschen vorkommen? Nein, sicher nicht! Und weißt du auch warum? Weil Nekos weder gruselig, noch sinnvoll oder passend sind.