Ängste des Grauens (horrorgeschichte)

star goldstar goldstar goldstar goldstar greyFemaleMale
5 Kapitel - 850 Wörter - Erstellt von: Amii - Aktualisiert am: 2016-03-14 - Entwickelt am: - 623 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt


Es gibt Menschen, die fürchten sich vor Spinnen, vor Schlangen, usw.
Ich fürchte mich vor mir selbst.
In dieser Geschichte wird es vielleicht etwas blutig.
Aber darum geht es nicht.Es hat mehr mit Psychologie zu tun.

    1
    Mein Name ist Lynn.
    Ich lebe in der geschlossenen Psychiatrie.
    Heute bin ich 14 Jahre alt, aber die folgende Geschichte spielt sich 1 Jahr vorher ab.
    Sie handelt davon, wie ich in der Psychiatrie gelandet bin.
    ACHTUNG:
    es ist nichts für schwache Nerven, aber jeder sieht das anders.

    2

    Ich war am Ende.
    Ich konnte nicht mehr.
    Ich setzte mich auf. Mein Gesicht war verschwitzt und ich hatte das Gefühl, mein Herz würde sich gleich aus meiner Brust schneiden und davon spazieren. Man gewöhnt sich nicht daran.
    Auch nicht mit 5 Jahren Erfahrung.
    Als ich damals nach meiner Mutter schrie und in die Notaufnahme gebracht wurde, war es fast als ob jemand in einem Sonnenbrand auf meiner Brust herumritzen würde. Nur schlimmer.
    Mit 8 Jahren konnte ich nicht verstehen, dass ich einen Herzfehler habe.
    Heute lebe ich damit. Aber schön ist es nicht.
    Ich erhob mich aus meinem Bett. Das mochte den Schmerz zwar nicht lindern, aber ich hatte dann nicht das Gefühl, ich würde sofort aufgeben.
    In der Küche nahm ich mir eine der Wasserflaschen die dort immer standen.
    Ich sah aus dem Fenster. Mädchen und Jungen, alle hatten viel Spaß. Sie saßen auf der Kante des Brunnens der auf dem Markt Platz stand.
    Ich kannte sie alle. Die ganzen A****geigen aus meiner Stufe.
    Tut mir leid dass ich sie so bezeichnen muss, aber es ist nun mal so.
    Sagte ich vorhin, ich hätte nicht das Gefühl sofort aufzugeben?
    Naja, eigentlich dachte ich genau darüber nach...

    3
    Ich war entschlossen.
    Ich war im Baumarkt gewesen und hatte das stärkste Seil gekauft das ich finden konnte.
    Ich machte mich auf den Weg zum Rosenwald.
    10 Minuten später schlang ich das Seil um einen dicken Ast.
    Ich wollte mich einfach nur fallenlassen.
    „Hey, was machst du denn da bitte?“ rief mich plötzlich eine Stimme aus meinen Gedanken. Ich schaute auf.
    „Lena?“
    (Lena ist meine einzige „Freundin“.)
    „Ja, was tust du denn da oben?“
    „Es hat keinen Sinn mehr, ich werde gehen.
    Ich halte diese täglichen Schmerzen nicht mehr aus.“
    Lena ging auf mich zu und streckte mir ihre Hand entgegen.
    „Bitte komm runter, ich...“
    Auf einmal überkam mich ein seltsames Gefühl. Ich hatte das Gefühl, ein Massenmörder würde die Emotionen mit mir tauschen. Ich sprang vom Ast hinunter und ging auf meine Freundin zu. Ich hatte keine Ahnung warum ich das folgende tat, aber ich zog es eiskalt durch.
    Ich packte meine erschrockene Freundin am Kragen und presste sie an den Baum hinter ihr. Ich drückte zu. Bis sie aufhörte zu zucken.
    Ich schaute entgeistert meine Hand an.
    Warum.Hatte.Ich.Das.Getan.
    Die Antwort würde mich bald erwarten.

    4
    Ich träumte von ihm.
    Er war als schrecklicher Clown verkleidet. Meine einzige Angst.
    Er sagte: „Ich habe dich geleitet, deine Freundin war zu gefährlich!“
    Ich schreckte auf.
    Ja, ich hatte Angst vor mir selbst. Was, wenn dieser Kerl mir befehlen würde meine Mutter zu töten?
    Ich merkte plötzlich wie die Kälte mir die Knochen heraufkam. Ich merkte, dass ich plötzlich Lust hatte zu töten. Ich war nicht mal erschrocken darüber.
    Als ich in der Küche das kleine Taschenmesser aus der Schublade zog, hatte ich ein wahnsinniges Grinsen auf den Lippen.
    Ich machte mich auf den Weg zu meiner Cousine Marie. Sie arbeitete im Garten. Ich schlich mich an sie heran und stieß das Messer zwischen ihre Schulterblätter.
    Später fand man sie ohne ihre Gliedmaßen und ihr abgetrennter Kopf schwamm in ihrem Blut.

    Ich tötete innerhalb einer Woche 10 Menschen.
    Alle wurden verstümmelt aufgefunden.

    5
    Nachdem ich irgendwann wie eine Wahnsinnige (was ich ja auch war) in die Polizeiwache gestürzt war, wurde eine schwere psychische Störung festgestellt.


    Heute lebe immer noch in Angst, der Clown würde kommen und mich töten, weil ich ja nicht weiter für ihn gemordet hatte...

    Ich kann spüren, dass er mich beobachtet...
    Jede Sekunde...

Kommentare Seite 1 von 1
Klicke hier um ein Kommentar zu schreiben - Wenn du Mitglied bei testedich bist logge dich bitte hier ein
Sie haben die Möglichkeit den Text zu gestalten.
((bold))Fett((ebold)) ((cur))Kursiv((ecur)) ((unli))Unterstrichen((eunli))
((big))groß((ebig)) ((small))klein((esmall))
((green))grün((egreen)) ((maroon))dunkelrot((emaroon)) ((olive))graugrün((eolive)) ((navy))marineblau((enavy)) ((purple))violett((epurple)) ((teal))teal((eteal)) ((gray))grau((egray)) ((red))rot((ered)) ((blue))blau((eblue)) ((fuchsia))fuchsia((efuchsia))
Bitte beachten Sie, dass Sie immer beide Codes, z.B. ((bold)) hier der Text der fett sein soll ((ebold)), gebrauchen, mit dazwischen den Text.

Neuer Kommentar da? / Seite neu laden

Rob ( 6.105 )
Abgeschickt vor 293 Tagen
Das war/ ist ja eine mega spannende und gruselige Geschichte 😤😥😤😥
Comorra ( 185.4 )
Abgeschickt vor 428 Tagen
Voll gute geschichte. Ich liebe solche psychogeschichte