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Das größere Wohl (Teil 1 – Ein Neuer und Pubertätsprobleme)

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6 Kapitel - 3.048 Wörter - Erstellt von: Svenja Granger ; ) - Aktualisiert am: 2015-09-30 - Entwickelt am: - 1.429 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Die Maleficium-Schule in Deutschland ist so etwas wie Hogwarts in England, nur ein bisschen anders.
Daran muss sich auch Luke Clark gewöhnen, der mit seinen Eltern von Großbritannien nach Quedlinburg zieht - Und kaum ist er in der Maleficium angekommen, beginnt eine gewisse Gruppe, die angeblich „Für das Größere Wohl“ kämpft, immer mehr Gestalt anzunehmen. Wem können er und seine neuen Freunde trauen?

Hab mir mal einen etwas anderen Plot einfallen lassen – okay, vielleicht gibt es auch FF`s über eine Zaubererschule in Deutschland, aber keine ist ja wie die andere.
Kleiner Hinweis noch für alle, die es (warum auch immer) lieber haben, wenn aus Sicht eines Mädchens geschrieben wird: Ihr kommt auch auf eure Kosten!

    1
    „Ist er das?“
    „Und der kommt wirklich aus England?“
    „Und war in Hogwarts?“
    „Jetzt haltet mal die Klappe und seid ruhig, verdammt noch mal! Mein Gott, dieser Neuling ist doch auch nur ein Mensch!“
    Der Krach aus dem Gemeinschaftsraum der Achtklässler ließ Ruby Meyer entnervt hochfahren. Bis in ihr Zimmer konnte man die Stimmen – und vor allem das Brüllen ihres Bruders – hören.
    „Warum die alle so ein Aufstand nur wegen einem Neuen machen müssen... Auch wenn ich das sonst nicht oft mache, in dieser Sache muss ich Hannes wirklich Recht geben. Der Typ kann wirklich kein Gott sein.“ Verärgert sah Ruby ihre Zimmergenossin an, die auf ihrem Bett auf dem Bauch lag und ihr Gesicht in das Kissen bohrte.
    „Mhm“, nuschelte Leyla. „Da will man ein mal seine Ruhe haben und sich von dem Flug hierher ausruhen...“
    Von draußen war das Krachen einer Holztür zuhören – ein unmissverständliches Zeichen dafür, dass Rubys Klassenlehrer, Herr Miller, im Gemeinschaftsraum eingetreten war.
    „Achtklässler, alle angetreten! Raus aus den Zimmern, aber zackig!“
    Von Leylas Bett aus war ein Murren und Stöhnen zu hören und auch Ruby stieß einen Seufzer aus. Entgeistert und nur sehr schleppend standen die beiden Mädchen auf, öffneten die Tür und traten in den angrenzenden Gemeinschaftsraum.
    „Was´n jetzt schon wieder?“, fragte Alina Krüger, der es anscheinend ähnlich ging wie Ruby und Leyla.
    „Also, Sportfreunde!“, rief Herr Miller und überging die Bemerkung Alinas. „Alle mal hergehört! Wie ihr wisst, bekommt ihr einen neuen Mitschüler.“
    „Ach was“, murmelte Leyla neben Ruby augenrollend.
    Herr Miller schob mit einer Handbewegung einen mittelgroßen Jungen mit lockigen braunen Haaren und braunen Augen in die Mitte des Raumes. Er schien sich nicht unwohl zu fühlen, aber doch sah Ruby ihm an, dass er auf diese Situation auch hätte verzichten können.
    Herr Miller sah den Neuen abwartend an, doch der schien nicht zu wissen, was Miller von ihm wollte.
    „Du kannst dich jetzt vorstellen, Bursche“, sagte Miller schließlich.
    Der Neue räusperte sich. „Ähm ja. Also mein Name ist Luke Clark, ich komme aus England und gehe ab diesem Jahr in eure Klasse.“
    „Nein wirklich?“, war aus der Menge der Achtklässler schließlich zu hören. Ruby ordnete die Stimme eindeutig Liv Weber zu, ein Mädchen aus ihrem engeren Freundeskreis. Sie stand an der Wand gegen über gelehnt, die Arme skeptisch vor der Brust verschränkt. Anscheinend war auch sie nicht ganz damit einverstanden, aus den Betten geholt zu werden.
    Während der alte Miller Liv einen tödlichen Blick zuwarf, lächelte Luke Clark gelassen.
    „Stell dir vor“, sagte er grinsend, doch bevor Liv darauf wieder etwas entgegnete, griff Miller in die Situation ein: „Schön, ihr beide habt also schon mal euren ersten Dialog abgehalten. Clark, du wirst dir ein Zimmer mit dem Problemfall dort hinten teilen.“ Rubys Klassen- und Sportlehrer deutete auf einen braunhaarigen Jungen in einer der Ecken des Gemeinschaftsecke, der schief lächelte.
    „Danke, Herr Miller. Ich freue mich auch immer wieder, Sie zu sehen.“ Dann wandte er sich an den neuen. „Ich bin Vincent – für dich nur Vinc – und einer der coolsten und heißesten Jungs an dieser Schule. Freut mich.“
    Ruby musste schnauben. Cool und heiß? Geschmackssache, dachte sie. Aber Vincent Schneider hatte schon immer dieses (zu) große Selbstbewusstsein.
    „Schön, dann hätten wir das geklärt. Deine Sachen sind schon in deinem Zimmer, Clark.
    Und die anderen: Ihr könnt jetzt wieder verschwinden.“
    Das ließen sich Leyla und Ruby nicht zwei mal sagen, Sekunden später lagen beide wieder auf ihren Betten.

    2
    „Willkommen in meinem Heim“, grinste Vincent und öffnete die Tür zum Doppelzimmer.
    Er schmiss sich in sein Bett, während Luke sich in dem Raum umsah.
    „Nicht schlecht“, meinte er schließlich und setzte sich dann auf das freie Bett. „Auch wenn meine Mum ein Schlaganfall bei dieser Ordnung gekriegt hätte.“
    Vinc zuckte mit grinsend mit den Schultern und blickte dann auf den zugemüllten Boden.
    Drei Pullover, eine Jogginghose und ein paar Kopfhörer waren quer im Zimmer verteilt.
    „Ich find´s auch ordentlich. Aber, jetzt erzähl mal. Ich will der erste sein, der alles über dich und England und Hogwarts weiß!“
    Luke lachte kurz und begann dann damit, über Hogwarts zu berichten. Über den Verbotenen Wald, den er mit seinen alten Freunden schon hundert mal erkundet hatte; das imposante Gebäude mit den vielen Gängen, sich bewegenden Treppen und den Geistern; über die Quidditch-Tuniere und den Hauspokal (und folglich auch über die vier Häuser).
    Vincent hörte aufmerksam zu und war begeistert. Er sah sich selber, wie er mit seinem Haus den Hauspokal in die Luft streckte.
    „Wieso hast du überhaupt die Schule gewechselt?“, fragte Vinc schließlich.
    Luke schaute kurz zum Boden. „Wegen meinen Eltern. Also vor allem meiner Mutter. Sie war Quidditch-Spielerin bei den Holyhead-Harpies, doch ab der kommenden Saison spielt sie hier in Deutschland, bei den QQHs.“
    „QQH?“, wiederholte Vincent ungläubig. „Quedlinburger Quidditch Hexen?“
    Luke nickte. „Inoffiziell stand es schon seit einem dreiviertel Jahr fest. Seit dem Moment hatte ich Zeit, Deutsch zu lernen.“
    Vinc starrte Luke ungläubig an, denn erst jetzt war ihm aufgefallen, wie gut Deutsch der Engländer konnte.
    Dieser zuckte mit den Schultern. „Jetzt sind wir jedenfalls hier. Mein Dad hat ein Geschäft in einem Zauberer-Dorf an der Elbe aufgemacht. Clarks Scherz- und Unterhaltungsartikel.“
    Vinc klappte auf einmal sein Mund auf, denn er war mit seinen Gedanken noch bei der Mutter Lukes.
    „Moment“, meinte Vincent gedehnt. „Wenn deine Mum bei den Holyhead Harpies spielte – dann muss die doch mit Ginevra Potter in einer Manschaft gewesen sein!“
    Luke nickte grinsend. „Oh ja.“ Er machte eine theatralische Pause. „Meine Mum war mit den Potters befreundet.“

    3
    „Hau ab, du blöde Zicke!“
    „Warum ist denn die Livilein so traurig? Hat Mama dir heute nicht geschrieben?“
    Liv-Thalia Weber erhob sich ruckartig aus ihrem Bett, nahm sich ein Kissen und warf es ihrer Schwester, Annabeth Weber, ins Gesicht.
    „Jetzt geh oder ich hole den alten Miller!“, fauchte Liv. „Und dann kannst du dich auf ein paar tolle Stunden beim Hausmeister freuen!“
    Annabeth verzog ihr Gesicht und äffte Liv erstaunlich gut nach. „Dann kannst du dich auf ein paar tolle Stunden bei Hausmeister freuen – Und ich bin hier die Zicke!“ Sie schnaubte, stolzierte aus dem Zimmer und warf die Tür mit ungeheurer Wucht ins Schloss.
    „Ich hasse sie einfach...“, murmelte Liv und ballte ihre Hände zu Fäusten. „Warum kann sie es einfach nicht lassen?“
    „Ignorier sie einfach“, meinte ihre Zimmergenossin, Megan Vogel, und richtete sich dann auf. „Wollen wir zu Kilian und Noah?“
    Liv zuckte mit den Schultern. „Von mir aus. Da kommt Annabeth bestimmt nicht hin.“
    Die beiden Mädchen verließen ihr Doppelzimmer und liefen über den Gemeinschaftsraum zum Zimmer von Kilian Horn und Noah Schulz.
    „Hi“, sagte Liv als sie eintraten und schmiss sich prompt auf das Bett Noahs.
    „Hey!“, protestierte dieser. „Du kannst dich doch auf Kilians Bett setzten!“
    Dann grinste er plötzlich hämisch.
    „Was soll denn dieser Blick?“ Liv sah ihn warnend an und fuhr dann jedoch freimütig fort: „Außerdem ist deins sowieso gemütlicher. Du wirst es dir mit mir teilen müssen.“
    Noah seufzte und hob die Arme. „Okay, ich gebe auf. Du hast gewonnen.“
    Liv lächelte zufrieden.
    „Wo sind eigentlich die anderen?“, fragte Megan schließlich, die sich zu Kilian aufs Bett gesellt hatte.
    Noah zuckte mit den Schultern. „Wahrscheinlich noch ein bisschen brechen. Ihr kennt Leyla und Ruby ja, die vertragen den Flug immer nicht so. Aber Vinc – der unterhält sich bestimmt mit seinem neuen Zimmergenossen! Wer kommt mit, sie besuchen?“


    Die vier Mädchen und Jungen hielten auf dem Weg zu Vincent und Luke Clark bei dem Doppelzimmer von Leyla und Ruby an und holten diese ab.
    „Bin mal gespannt, ob der Neue den Trubel ebn wert war“, murrte Ruby auf halben Weg durch den Gemeinschaftsraum.
    Als sie das Zimmer der beiden Jungen erreichten, klopfte Megan an der Tür und Vincent öffnete.
    „Herein in die gute Stube“, sagte er breit grinsend und alle ließen sich auf Betten oder dem Boden nieder.
    Luke Clark war der erste, der sprach. „Ähm ja – hi.“
    „Tag, Bro“, sagte Noah und hielt ihm seine Hand hin. „Denke, wir werden noch viel Spaß zusammen haben. Noah Schulz mein Name. Die Dödels neben mir sind Kilian, Ruby, Leyla, Liv und Megan. Mit dir sind wir Jungs endlich nicht mehr machtlos den Frauen unterlegen. Danke, Mann.“
    „Kein Problem“, grinste Luke. „Ich glaube, die Namen kann ich mir merken. Aber jetzt weist mich mal bitte in das Schulleben hier ein – euer Lehrer hat mir nämlich nicht all zu viel verraten.“
    Vincent winkte mit der Hand. „Das dürfte kein Akt sein. Kleine Führung gefällig?“

    4
    Ruby und ihre Freunde zeigten Luke Clark das ganze Schulgelände. Als erstes liefen Sie den Wohntrakt mit den ganzen Gemeinschaftsräumen, der Bibliothek, Krankenstation und Essenshalle ab, dann gingen sie zum verbundenen Schultrakt mit den Unterrichtsräumen, Klassenzimmern und der Turnhalle. Anschließend schlenderten sie über das Außengelände. Während Lukes Begeisterung bei der Leichtathletik-Anlage und den Handball-, Basketball- und Fußballfeldern in Grenzen blieb, weiteten sich seine Augen bei dem Quidditchstadion.
    „Klasse!“, rief er. „Macht ihr auch irgendwie Turniere oder Spiele oder so was?“
    „Noch viel besser, Kumpel“, sagte Kilian und lächelte. „Jedes Jahr stellt die Maleficium eine Schulauswahl. Dann spielen wir gegen andere kleinere Zaubererschulen, wie aus Österreich, der Schweiz und Tschechien.“
    Lukes Augen funkelten.
    Noch so ein Quidditchverrückter, dachte Ruby. Als ob es mit Kilian und Leyla nicht schon reichen würde.
    „Cool, ne?“ Leyla schien den Neuen jetzt anscheinend auch toll zu finden. Typisch.
    Die Mädchen und Jungen gingen weiter über die Felder zum kleinen See und dem angrenzenden Beach-Volleyballfeld.
    „Sagt mal, ihr seit eine ganz schön sportliche Schule, was?“, meinte Luke Clark nach einer Weile. „In Hogwarts hatten wir nur das Quidditch.“
    „Tja“, erwiderte Ruby nur trotzig und verschränkte ihre Arme. „Wärst du ein bisschen früher hierher gewechselt, hättest du mehr vom Sport gehabt.“ Sie wusste selbst nicht, warum sie zu abweisend und kalt zu dem Engländer war. Doch wohl nicht nur, weil sie einmal wegen ihm aus ihrem Bett steigen musste? Das wäre ja wohl kaum angemessen.
    Luke warf ihr einen verdutzten Blick zu. „Wieso? Ich glaube, ich bleibe sowieso beim Quidditch.“
    „Ach ja“, meinte Ruby gedehnt. „Ich vergaß; in England legt man ja keinen großen Wert auf Muggelsport.“ Sie merkte, wie Leyla sie in die Rippen stieß und verständnislos den Kopf schüttelte.
    „Was hat das denn jetzt damit zu tun?“ Luke sah sie verwirrt und mit ansteigender Ungeduldigkeit an. „Entschuldige bitte mal, dass mir ein Sport mehr gefällt als der andere!“
    „Schön.“ Rubys Stimme war ungewöhnlich hoch. „Dann gehe ich noch mal eben auf Toilette und mich für´s Abendbrot zurecht machen. Ihr braucht mich ja nicht weiter.“ Sie drehte sich um und lief in Richtung Wohntrakt.
    „Was ist denn mit der los?“ Vincent sah verdutzt in die Richtung, in der Ruby verschwunden war und nur noch schemenhafte Umrisse zu erkennen waren.
    „Sie macht sich doch sonst auch nicht für das Abendbrot zurecht...“
    Leyla zuckte mit den Schultern. „Ich geh ihr mal hinterher. Bis nachher.“

    5
    Zum Abendessen erschien Ruby wieder und Liv machte sich keine Gedanken um sie. Schließlich steckten sie alle mitten in der Pubertät und hatten so ihre Macken.
    Es verlor auch keiner ein Wort über die Geschehnisse am See, was wahrscheinlich das beste war.
    Da es im Essensaal nur Sechser-Tische gab, setzten sich die vier Mädchen zusammen mit Julia Fischer, der Klassensprecherin der Achtklässler, und Alina Krüger aus ihrem Jahrgang an einen Tisch und die Jungs mit Marvin Klein und Patrick Köhler.
    „Morgen geht´s also wieder los“, sagte Liv, nachdem sie eine Gabel Spaghetti mit Tomatensoße aufgekaut hatte, seufzend.
    „Mhm. Kein Bock. Vor allem Zaubertränke und Mathe wird der Horror...“, sagte Alina, die mit beiden Fächern auf dem Kriegsfuß stand. „Habt ihr eigentlich gehört, dass die Wuttke schwanger geworden ist und wir jetzt eine gewisse Frau Schröder in VgddK haben?“
    Julia griff nach der Butter, um ihre Schnitte zu schmieren. „Hab das Gerücht schon gehört... Mal sehen, wie die ist.“
    „Ich freue mich jedenfalls schon auf Zauberkunst und Latein. Und Alte Runen ist auch immer interessant“, meinte Megan, die schon fertig war.
    „Ach, Meg“, seufzte Ruby. „Was soll aus dir jemals werden? Wer sich noch in der Achten auf Fächer außer Sport freut, muss irgendwie eine andere Schule kennen gelernt haben als ich.“
    Meg lächelte. „Ich weiß ja, dass ihr das etwas anders sieht – aber wenn ihr euch wirklich mal ein wenig mehr mit manchen Themen beschäftigt, werdet ihr schon sehen...“
    „Oh schaut mal!“, rief Leyla plötzlich. „Die Abendpost ist da.“
    Herr Rode, der Hausmeister der Maleficium-Schule, lief mit seinem alten Wagen durch die Reihen und verteilte die darauf liegenden Zeitungen.
    Als er bei dem Mädchen-Tisch ankam und sich jeder ein „Spiegel der Zauberer“ geschnappt hatte, begann Liv mit dem durchblättern.
    Ein Kapitel auf den Seiten 11 bis 12 sprang sie besonders an. „Organisation >Für das Größere Wohl< gewinnt immer mehr Acht – echte Bedrohung?“
    Livs Miene verdunkelte sich und sie schlug benannte Seiten auf.

    „Während die Beamten aus dem Ministerium sich mit kleinen Zusammenstößen von Muggeln und Zauberern beschäftigen, gewinnt die selbst ernannte Organisation „Für das Größere Wohl“ immer mehr an Stärke. Spezialisten vermuten sogar, dass bereits hohe Tiere im Ministerium im Auftrag dieser Gruppe handeln.
    Erschreckend, dass der Zaubereiminister, Achatius Schmidt, unseren Reportern nur folgende Worte entgegenbringen konnte: „Wir versuchen, die Verdächtigen zu erkennen und angemessen zu bestrafen, aber versprechen können wir nichts.“
    Wenigstens wurde die Mitgliedschaft an dieser wahnwitzigen Gruppe als illegal anerkannt und mit einer Haftstrafe versehen.
    Noch mal im Rückblick: Anfang letzten Jahres trat die Organisation „Für das Größere Wohl“ erstmals in die Öffentlichkeit – damals noch in Form einer Aktivistengruppe, die gegen „Halbmenschen“ protestierte und die Unterwerfung dieser und der Muggel forderte. Die offizielle Gründer- und Anführerin Zoe Blake sagte zu dieser Zeit, dass alles, was sie tue, dem Größeren Wohl diene und die Welt verbessern würde.
    Außerdem prahlte sie damit zu wissen, wie sie den Tod besiegen und die Unsterblichkeit erringen könnte.
    An wen uns das erinnert? Richtig – der legendäre Albus Dumbledore soll mit Gellert Grindewald an diesem Projekt schon vor mehreren Jahrzehnten gearbeitet und sich dieses ausgedacht haben. Blake scheint die wahnwitzige Jugendidee der beiden mächtigen Zauberer wieder ins Leben gerufen haben und mit aller Macht durchsetzten zu wollen.
    Nun wieder zur Gegenwart: Die Macht Blakes und ihren Anhängern weitet sich immer weiter aus, Tag für Tag folgen ihr mehr Menschen.
    Eine Bedrohung für uns? Das können wir nicht sagen. Nur eins ist sicher: Unbeachtet dürfen wir das Größere Wohl nicht lassen.“

    Liv schlug die Zeitung zu und knallte sie auf den Tisch.
    Die anderen fuhren hoch. „Hast wohl auch gerade Seite 11 und 12 gelesen?“, fragte Ruby matt.
    Liv nickte grimmig. „Frage mich, welche Leute denn so etwas folgen können. Die haben doch nicht mehr alle Tassen im Schrank.“
    Megan schob ihre Tasse auf dem Tisch hin und her und seufzte. „Wenn ihr mich fragt, dann klingt das alles sehr nach einem bevorstehenden Krieg – oder zumindest so etwas in der Art. Der Minister sollte sich da wirklich mal beweisen.“

    6
    Hi Leute^^
    So, das wär´s ein mal.
    Lust auf mehr? Dann schreibts in die Kommis!
    Soll ich die Kapitel länger/kürzer machen?
    Habt ihr irgendwelche Ideen oder Wünsche für den weiteren Verlauf der Geschichte (auch wenn ich glaube, dass das jetzt am Anfang der FF vielleicht noch nicht der Fall ist - aber man weiß ja nie xD)
    Wollt ihr, dass ich aus der Sicht einer bestimmten Person schreibe?
    Schon irgendwelche Pairings in Sicht? O.o

    Jooo, also lasst mir eine Rückmeldung da xD
    Glg
    Svenja Granger ; )

Kommentare (31)

autorenew

Emilia Lillyan v. R. (35210)
vor 85 Tagen
Oder auch nicht... Schade :( Ich hätte gern gewusst wie es weiter geht...
Emilia Lillyan v. R. (35210)
vor 85 Tagen
Boah! Deine Geschichte ist einfach total super geschrieben, das muss man jetzt einfach sagen. ❤️ Du musst unbedingt weiterschreiben! Ich bin gespannt wie es mit Luke, Ruby und co. weitergeht... 🤗 Das war eine tolle Idee, das mit der Zauberschule in Deutschland ect. Wirklich coole Geschichte! ❤️
Svenja Granger ; ) (38349)
vor 423 Tagen
Hey Leute!
Mir ist eben eine Idee gekommen und ich wollte mal schauen, was ihr dazu meint: Soll ich vielleicht bei Teil10 noch mal alle zusammen online stellen? Durch die vielen Pausen ist wahrscheinlich schon so manches in Vergessenheit geraten und diejenigen, die die FF zum ersten Mal lesen, finden gleich rein. Schreibt mir, was ihr von der Idee haltet :)
Svenja Granger ; ) (45537)
vor 426 Tagen
@Claire: Vielen Dank für dein liebes Review! Ich freu mich über jeden Kommentar und beeile mich so gut es geht: Bleibt dran :)
Claire (83865)
vor 431 Tagen
Die Geschichte ist soooo toll! Bitte poste den nächsten teil so schnell wie möglich!!! ♡♥
Svenja Granger ; ) (76605)
vor 443 Tagen
@pokemon und LilyPotter: Vilen Dank :) Ich weiß, es kam schon ewig nichts mehr, aber ich bleibe auf jeden Fall dran. Brauche noch ca. ein Abschnitt und dann wird hocheladen :)
LG
LilyPotter (03709)
vor 447 Tagen
Bitte schreib weiter.
Ich würde mich total freuen!!!!!
Glg LilyPotter
pokemon (92402)
vor 471 Tagen
Schreib bitte weiter 🙏 🙏 🙏
Die ff ist so 😍 😘 😙 cute
Apap (43278)
vor 539 Tagen
Liest sich schnell weg. Ist ja auch ordentlich was los bei Luke, Ruby
& Co. Und Du beschreibst die Gefühle der Figuren sehr gut.
Ich hoffe Ruby und Luke finden am Ende zusammen ...

Machst das toll!
Svenja Granger ; ) (81669)
vor 541 Tagen
@Zoé Castellan: Ich versteh nicht ganz?😂
Zoé Castellan (58946)
vor 541 Tagen
Oh, ich heiße auch Zoé. Mist;)
Svenja Granger ; ) (15835)
vor 542 Tagen
@Beccor: Vielen Dank!
Ich werde mal bei dir vorbeischauen :)
Beccor (07163)
vor 568 Tagen
Echt coole Idee. Ich habe deine ff gefunden, weil du für sie Werbung gemacht hast auf der Startseite von ff Harry Potter. Währe echt cool, wenn du bei meinem Profil nachschaust und unter Lieblinbsquizz, die ff Alaska Winter, die Eiskönigin von Hogwarts anschaust. Ist meine erste ff
Svenja Granger ; ) (90286)
vor 583 Tagen
Hehe, bei mir nämlich auch ;-)
der vierte Teil zu dieser Reihe gehört und ihr könnt ihn somit nicht unter "die anderen Teile dieser Geschichte" finden. Hier mal der Link:

http://www.testedich.de/quiz38/quiz/1449935605/Das-groessere-Wohl-Teil-4-ueberraschende-Wendungen

Viel Spaß beim Lesen (und Lasst mir ein Kommi da und schreibt, wie es weiter gehen soll) :)
MiaMaria (66793)
vor 599 Tagen
Um ehrlich zu sein, immer wenn ich Kommi schreibe muss ich Autokorrektur "umgehen", sonst steht da auch Kommission (^_-)
Svenja Granger ; ) (48234)
vor 599 Tagen
@MiaMaria: Vielen Dank für dein lieben Kommi :)
Mir ist ganz warm um's Herz geworden, als ich ihn gelesen habe^^.
Haha, ja stimmt, das ist mir gar nicht aufgefallen x'D
Den Text hatte ich nämlich per Handy geschrieben und das hatte dann wohl seine eigene Vorstellung, was man aus 'Kommi' noch so alles machen kann... :D
MiaMaria (66793)
vor 600 Tagen
Ich habe eine kurze Frage; schreibst du mit Autokorrektur? Denn es heisst Kommentar, nicht Kommission :-D
MiaMaria (66793)
vor 600 Tagen
Ich habe alle drei Teile deiner Geschichte an einem Stück gelesen, und bitte schreib bald weiter! Denn sie ist echt gut! Und auch wenn vielleicht nicht sehr viele Kommis kommen, ich glaube trotzdem mehrere Leute lesen deine Geschichte - ich habe an Anfang auch keine hinterlassen und war ein sogenannter Schwarzleser, aber wenn man einen Kommi schreibt schreibt oft der Autor bald weiter! *lach*
Svenja Granger ; ) (43730)
vor 602 Tagen
Hey Leute... der nächste teil ist da!^^
Diesmal sogar in der richtigen Kategorie xD
Für alle, die neu sind und die ersten beiden Teile suchen: Klickt einfach auf "die anderen Teile der Geschichte" (und lasst mir ein Kommission da :))
Svenja Granger ; ) (35209)
vor 619 Tagen
@Auriga: Lass dich überraschen... der nächste Teil ist in Arbeit ;-)
Haha, jaah schön wär's... ^^