This is the Story all about how -Eine Geschichte mit Draco Malfoy

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2 Kapitel - 3.423 Wörter - Erstellt von: PM - Aktualisiert am: 2015-10-01 - Entwickelt am: - 1.630 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Stellas Geschichte in der Harry Potter Welt!

    1
    Auf wem Weg nach Hogwarts – im Zug:
    Ich stieg ganz vorne in den Zug ein. Ich ging von Abteil zu Abteil. Ich kannte noch niemanden und konnte mich auch nirgends zusetzen. Dieses Jahr würde ich zum ersten Mal nach Hogwarts gehen. Davor war ich auf eine Schule in Frankreich gegangen. Ich war schon sehr aufgeregt. Endlich fand ich ein leeres Abteil. Ich setze mich und kramte mein Buch aus der Tasche. Ich hatte es mir extra vor der Abfahrt am Bahnhof noch gekauft. Nun schrieb ich also hinten rein: Dieses Buch gehört Stella Felice. Ich blätterte wieder nach vorne und begann zu zeichnen. Ich liebe es zu zeichnen. Eigentlich bin ich ein sehr lauter und auch witziger Mensch der es manchmal auch etwas zu weit treiben kann, ich habe viele Freunde, aber ich brauche auch mal meine ruhigen Stunden. Manchmal fällt es mir leichter, manchmal schwerer Menschen anzusprechen. Jetzt war ich in einer völlig neuen Umgebung und war noch nicht bereit neue Leute kennen zu lernen. Ich zeichnete mein Spiegelbild. Meine sehr hellen, blonden Haare, die mir bis zu den Schultern reichen, meine Stahlblauen Augen, meinen schön geschwungenen Mund und meine Nase. Recht ansehnlich fand ich. Ich blickte auf, als es an meinem Abteil klopfte. Ein Mädchen stand in der Tür. „Hallo, ist hier noch frei?“, fragte sie. Ich nickte nur, um mich gleich wieder in meine Zeichnung vertiefen zu können. Sie rief jemandem im Gang zu und setzte sich dann mir gegenüber. Kurz darauf kam ein Junge ins Abteil, der dem Mädchen ziemlich ähnlich sah. „Wer ist denn das?“, fragte er das Mädchen. „Frag sie doch selber!“, keifte diese darauf zurück. Der Junge drehte sich zu mir. „Wie heißt du?“ „Ich bin Stella Felice. Und ihr seid...?“ „Blaise und meine bezaubernde Zwillingsschwester Lily Zabini.“ Er grinste und verneigte sich leicht. Ich nickte und beschäftigte mich weiter mit meiner Zeichnung. „Wo bleibt er denn?“, hörte ich das Mädchen fragen. „Weiß ich doch nicht! Ich gucke mal“, mit diesen Worten verschwand er aus dem Abteil. „Felice. Den Namen habe ich noch nie gehört. Wo kommst du her?“ Ich gab es auf. Unter diesen Bedingungen konnte ich nicht weiter machen dafür brauchte ich Ruhe. Ich klappte das Buch zu, steckte es zusammen mit dem Stift weg und sagte dann: „Ich komme aus Italien, wohnte eine Zeit in Frankreich und bin aber erst vor kurzem nach London gezogen. Meine Eltern haben den Kontakt mit anderen Zauberern vermisst und sind deswegen umgezogen.“ „Also bist du reinblütig?“ „Ja, aber ist das nicht egal?“ „Für die einen mehr, für die anderen weniger“, sie zuckte mit den Schultern. Ich wollte gerade wieder mit dem Mädchen ins Gespräch kommen, als ihr Bruder wieder rein kam, gefolgt von einem anderen Jungen. Er betrat das Abteil und war mir sofort unsympathisch. Seine Harre waren noch heller als meine. Und er hatte graue Augen und einen dunklen Anzug an. Er setzte sich schräg gegenüber von mir. „ Das ist Stella. Sie kommt aus Italien und ist reinblütig. Jetzt wohnt sie in London.“ Hier konnte man ja nichts erzählen, ohne dass es sofort weiter gesagt wurde. „Wo sind eigentlich Crab und Goyle? Und Pansy?“ Sie zwinkerte dem Jungen neben sich zu. „Die kommen alle direkt zur Schule. Ist irgendwas vorgefallen, ist aber nicht so wichtig“, er hatte mich bis jetzt nicht einmal angesehen, geschweige denn begrüßt. Pah! So ein Idiot. Den Rest der Fahrt konnte ich dann doch noch zeichnen, weil die anderen sich ziemlich leise unterhielten. Ich hatte mich so in mein Bild vertieft, dass ich erst merkte, dass ich gerufen wurde, als Blaise mich anruckelte. Ich schreckte hoch und sah seinen fragenden Gesichtsausdruck. „Was?“, fragte ich. Er grinste und wiederholte seine Frage: „Was malst du da eigentlich die ganze Zeit?“ Ich war bereits bei meinem zweiten Bild angekommen, in dem ich Lily auf dem Papier verewigte. Ich hielt ihm das Buch hin. „Wow!“, war das einzige was er sagte, aber seinem Gesicht zu urteilen, schien es ihm zu gefallen. „Zeig doch mal her“, meldete sich jetzt auch Lily. Blaise reichte ihr mein Buch. Ihr verschlug es komplett die Sprache. Lily schaute mich mit weit aufgerissenen Augen an. „ Guck mal Draco! Das ist wunderschön!“, sie reichte dem blonden Jungen das Buch. Draco hieß er also... „ Schon allein aus dem Grund weil ich auf dem Bild bin. Aber jetzt im Ernst. Woher kannst du so gut zeichnen?“ Sie schaute mich neugierig an. Ich wurde rot. „Geerbt von meinem Vater. Er arbeitet aber eigentlich im Ministerium für Zauberei.“ „Das ist wirklich gut!“, sagte nun auch Draco, allerdings mit ausdruckslosem Gesicht, sodass ich ihm nicht so recht glauben konnte. „Danke“, ich nahm mein Buch entgegen, allerdings viel dabei ein anderer Zettel aus den Seiten. Mein Selbstportrait. Draco hob es auf und betrachtete es nun aber mit echter Bewunderung. Er sah aus, als hätte er es am liebsten eingesteckt. War es wirklich so gut?. „Du darfst es behalten wenn du möchtest. Ist nicht eins meiner besten“, sagte ich ein wenig abfällig. Er nicke nur und steckte es schnell in die Tasche, damit die anderen beiden es nicht bemerkten, denn sie unterhielten sich gerade angeregt über Quidditch. Hätte ich Lily gar nicht zugetraut. Ich mochte Draco von der ersten Sekunde an überhaupt nicht und glaubte auch nicht, dass sich das irgendwie würde ändern können. „Ich komme aus einer Künstlerfamilie. Meine Mutter singt viel. Sie arbeitete früher als Sängerin, bevor sie meinen Vater kennen lernte und sie dann auch anfing im Ministerium zu arbeiten. Beide sind sehr erfolgreich in ihrem Beruf“, erzählte ich stolz. „Also kannst du auch singen, neben zeichnen und gut aussehen?“, fragte Blaise. „Und kannst du auch was anderes als blöde Sprüche zu machen?“, antwortete ich mit einem zuckersüßen Lächeln. Draco und Lily mussten lachen. Blaise verdrehte die Augen, musste dann aber auch schmunzeln. Wir unterhielten uns, bis wir am Schloss angekommen waren. Das Schloss war sehr gemütlich und die große Halle konnte man mit Worten gar nicht beschreiben. Da ich ja bereits 14 Jahre alt war, musste ich allein nach vorne gehen und mich den anderen vorstellen. Nachdem der Direktor, ein alter Mann mit grauen Haaren und freundlichen Augen seine Rede beendet hatte, bekam ich den sogenannten „Sprechenden Hut“ auf. Dieser sprach tatsächlich und schickte mich nach Slytherin. Ich hatte zuvor gar nicht gefragt, in welches Haus meine neuen Freunde gingen, denn auf meiner alten Schule gab es so etwas nicht. Ich hatte allerdings Glück und sie waren im selben Haus, sodass ich mich direkt zu ihnen an den Tisch setzen konnte.
    Nachdem wir gegessen hatten, zeigten sie mir den Gemeinschaftsraum. Er ist atemberaubend. Er liegt in dem schwarzen See und aus den Fenstern kann man manchmal die seltsamsten Wesen sehen, die in den Tiefen des Sees leben. Alles ist aus Stein und ganz fein gearbeitet, ein großer Kamin, ein gemütliches Sofa und alte Kronleuchter konnte man in dem Raum finden. „Hier geht es zu den Schlafräumen der Mädchen“, sagte Lily und deutete auf eine Treppe die nach oben führte. „Und zu den Jungs geht’s da lang“, Blaise warf mir einen bedeutenden Blick zu, Draco rammte ihn seinen Ellenbogen in die Rippen. „Wofür war das denn jetzt?“, beschwerte sich Blaise. Lily rollte nur mit den Augen und zog mich hinter ihr her in den Schlafsaal der Mädchen. Auch dieser war wundervoll eingerichtet. Betten aus dunklem Holz mit grünen Samtvorhängen und weichen Daunenkissen. Mein Koffer stand bereits neben meinem Bett und ich brauchte ihn nur noch auszupacken. Nebenbei unterhielten Lily und ich uns noch ein wenig. Ich versuchte mehr über Draco Malfoy herauszufinden. Wenn er es darauf anlegte, dass wir Feinde wurden, musste ich wenigstens ein wenig über ihn wissen. Ich fragte Lily auch, was sie persönlich von ihm hielt. „Er ist nun mal der beste Freund meines Bruders. Er kommt in den Sommerferien fast immer mit zu uns. Nach einiger Zeit kann man sich an ihn gewöhnen. Dann ist er auch ganz anders, aber ich finde dennoch, dass er ziemlich gut aussieht, findest du nicht?“, fragte Lily und warf mir dabei einen bedeutenden Blick zu. Ich verdrehte nur die Augen und schüttelte meinen Kopf. Dann machte ich mich daran meinen Koffer nun komplett zu leeren.

    2
    Es waren bereits ein paar Tage vergangen. Als wir zum Abendessen gingen, waren noch einige Plätze frei, die sich aber mit der Zeit füllten. Ich schaute mich um und war immer noch so beeindruckt von dieser riesigen Halle. Als ich dann zum Eingang sah, kam niemand geringeres als Malfoy persönlich mit seinem Geleit in den Saal einmarschiert. Ich schaute weiter den Tisch entlang, da bemerkte ich, dass nur noch neben mir Plätze frei waren. Draco schien auch nicht gerade begeistert zu sein und setzte sich mit einem angewiderten Blick neben mich. „Mach bloß Platz!“, schimpfte er in meine Richtung. „Pass lieber auf, dass du nicht noch einen Platz im Krankenflügel bekommst!“, motze ich zurück. Malfoy sah mich ein wenig verwundert an, setzte sich dann aber ohne ein weiteres Wort doch neben mich. Lily zwinkerte mir zu, doch ich versuchte sie in ein Gespräch zu verwickeln, um sie vom Thema abzulenken. „Und“, fragte sie mich nach einiger Zeit „Wie sollte dein Traumboy aussehen? Ich meine sowas sollte man ja eigentlich schonmal wissen. Außerdem wo wir doch jetzt beste Freunde sind...“ „Sach mal, bin ich hier in der Bravo-Redaktion? Ist mir doch egal. Ich werde ihm im richtigen Zeitpunkt schon finden“, versprach ich ihr. Sie zog eine Schnute, denn sie hatte sich doch etwas genauere Angaben von mir erhofft.
    Da meine beste Freundin schon eher fertig war als ich, machte sie sich bereits allein wieder auf den Weg zum Gemeinschaftsraum. Ich genoss noch den Rest meines hervorragenden Steaks und ging dann auch los. Aber nicht, ohne Malfoy noch einen hasserfüllten Blick zuzuwerfen. Ich konnte ihn auf den Tod nicht ausstehen. Seine arrogante, feige und auch herablassende Art war einfach widerwärtig! Aber wenigstens hatte ich beim essen meine Ruhe gehabt. Jetzt trat ich auf den Flur und merkte, wie mir jemand auf die linke Schulter tippte. Ich drehte mich um sah aber niemanden, dann nach rechts und stand nun vor Fred und George Weasley. „Hallo“, begrüßte ich sie freundlich und lächelte sie an, denn ich hatte schon einiges von ihnen gehört, ihre Streiche waren zum Teil echt beeindruckend. „Wenn wir uns vorstellen dürften, werte Lady. Mein Name ist Fred Weasley!“, er verbeugte sich leicht. „Und meine Wenigkeit trägt den Namen George Weasley!“, auch er verbeugte sich. Ich konnte die beiden sofort unterscheiden. Fred's Augen hatten mehr Kek und George's mehr Humor, aber alles in allem hatten beide von beidem sehr viel. Ich knickste also leicht vor den beiden, sodass ich mich in die Begrüßung einfügte und mich ebenfalls vorstellte: „Stella Felice. Es freut mich sehr, die werten Herren persönlich kennen lernen zu dürfen!“ In übertriebener Ehrfurcht wurde mein Knicks noch tiefer. Ich hob meinen Blick und sah sie beiden grinsen was mich auch zum Lächeln zwang, ich richtete mich wieder auf: „Was verschafft mir die Ehre?“ „Weißt du“ „Wir haben das vorhin“ „Mit Malfoy mitbekommen“ „Und daraus den Schluss gezogen“ „Dass du ihn wahrscheinlich nicht sehr magst“ „Weswegen dir jetzt die große Ehre zuteil wird“ „Mit uns beiden“ „Einen fiesen Streich“ „Zu planen“ „Und diesen dann an Malfoy auszuprobieren!“, den letzten Teil sagten sie mit voller Begeisterung zusammen. Ich musste Lachen, soviel Glück konnte man dich gar nicht haben! „Aber klar!“, antwortete ich und die beiden boten mir ihren jeweils rechten und linken Arm an und mich dann zusammen in ihr Geheimquartier führten. Da es ja das Geheimquartier war, darf ich hier natürlich nicht verraten wo es liegt! Ich war wirklich begeistert, als ich sah, was sie dort alles lagerten. Feuerwerksraketen, Süßigkeiten, die die verschiedensten Wirkungen haben und noch einige andere Spaßartikel. Fred und George schauten mich stolz an. „Sieh dich um!“, forderte mich Fred auf, „vielleicht findest du ja etwas was zu Malfoy passen könnte.“ Ich nickte eifrig und sah mir jedes Stück genau an. Von hinten hörte ich dann noch Fred rufen, dass er noch kurz weg müsse. Einige Minuten waren vergangen, als ich George neben mir bemerkte. „Weißt du? Nur sehr sehr wenige Leute wissen, dass wir dieses Versteck hier haben aber noch weniger waren bereits hier. Obwohl wir uns noch nicht lange kennen haben Freddy und ich sofort vertrauen zu dir gefasst. Freddy hat glaube ich auch noch etwas andere Sachen gespürt. Aber das ist jetzt nicht wichtig. Bitte verrate uns nicht. Wir glauben zwar nicht, dass du es tun würdest, aber trotzdem möchten wir dich bitten, zu schweigen wie ein Grab!“, ich schaute George in die Augen und sah vollstes Vertrauen. Ich nickte und versprach ehrlich, dass ich nie irgendjemandem von diesem Ort erzählen werde. Danach grinste er wieder zufrieden und entfernte sich wieder von mir. Ich ging weiter, bis ich einmal das ganze Versteck durchging. Auch Fred war kurz nach unserem Gespräch wieder aufgetaucht. Ich hatte noch nicht das richtige für meinen Erzfeind gefunden, aber ich bin sicher, dass Fred und George noch das Richtige werden auftreiben können. Wir traten aus dem Versteck und verabschiedeten uns, bevor jeder zu seinem Gemeinschaftsraum ging. Ich drehte mich noch einmal um und sah dass sich Fred auch noch einmal umgedreht hatte und mir jetzt zulächelte. Ich lächelte zurück und verschwand um die nächste Ecke.
    Es waren bereits ein paar Wochen vergangen in denen ich mir Malfoy mit treffsicheren Bemerkungen und schnippischen Antworten größtenteils vom Hals halten konnte. In der letzten Zeit hatte ich viel Zeit mit Fred und George verbracht, vor allen Dingen mit Fred. Wir planten schon lange unseren großen Q gegen Malfoy. Fred und ich hatten uns auch ein paar Mal außerhalb der Planung, im Raum der Wünsche getroffen. Beim letzten Treffen hatte ich gemerkt, dass ich mehr für ihn Empfinde als Freundschaft. Ich weiß nicht ob er dasselbe für mich empfand, aber ich nahm mir vor, ihm heute meine Gefühle zu gestehen. Ich trat wie schon so oft durch die große Tür, die in den Raum der Wünsche führte. Fred ist bei jeder Verabredung schon früher da gewesen als ich und suchte jedes Mal den perfekten Ort für unser Treffen aus. Dieses Mal war es eine wundervolle Wiese, auf welcher eine Picknick Decke lag und mit Essen, Trinken und Fred besetzt war. Er lächelte als er mich ansah, dann hatte er immer dieses Strahlen in den Augen, das ich so liebe. Ich ging auf ihn zu und setzte mich auf die Decke. „Es ist wunderschön hier!“, sagte ich und schaute mich um. „Es ist wie bei uns Zuhause“, erzählte er. Wir aßen, unterhielten uns nebenbei und legten uns dann ins Gras um in die Wolken zu schauen. Wir schwiegen. Jetzt war der richtige Zeitpunkt gekommen. „Fred?“, ich setzte mich auf. „Hmm?“, er stütze sich auf seine Ellenbogen um mich anschauen zu können. „Ich...Ich habe mich in dich verliebt!“, sagte ich und schaute unsicher in sein Gesicht, welches keine Regung zeigte. Ich könnte mich selbst Ohrfeigen! Ich hätte sichergehen müssen, dass er das Gleiche empfindet. Ich drehte meinen Kopf zur Seite, sodass er nicht die Enttäuschung in meinem Gesicht sehen konnte. Ich merkte, dass Fred sich neben mir bewegte und ich dachte schon, dass er gehen wollte, aber stattdessen stellte er sich vor mich, faste meine Hände, zog mich hoch, hob mein Kinn, sodass ich ihn ansehen musste und küsste mich. Ich hatte mit allem gerechnet aber nicht damit! Es war ein berauschendes Gefühl und ich wünschte es würde nie aufhören, aber Fred entzog sich nach kurzer Zeit dem Kuss um mich anzublicken ich spürte immer noch wie seine Lippen eben auf meinen gelegen hatten. „Ich liebe dich!“. „Was? Ich habe dich nicht ganz verstanden“, erwiderte ich lächelnd. „Ich liebe dich!“, rief er nun über die ganze Wiese: „Diese Art liebe ich an dir!“, sagte er lachend. „Ich liebe dich auch“, sagte ich ihm und schaute direkt in seine Augen. Sie waren so wundervoll ehrlich und voller Freude. Ich hatte aber nicht lange Zeit darüber nachzudenken, denn Fred verwickelte mich nun wieder in einen Kuss, der ewig dauerte.
    Seit diesem Tag waren Fred und ich zusammen. Wir waren das Gesprächsthema Nummer 1! George freute sich, Ron allerdings weniger, denn er traute mir nicht, da ich ja eine Slytherin war. Von Malfoy wurde ich mehr als denn je gemobbt, konnte aber richtig gut zurückschlagen wenn ich in Rage war. So wie jetzt: Malfoy und ich sind uns auf dem Flur begegnet. Aber dieses Mal war er allein. Er guckte mit einem angewiderten Blick in meine Richtung. „Miststück!“, sagte er leise, aber noch so laut, dass ich es hören MUSSTE. „Sei bloß still! Sonst vergeht dir gleich hören und sehen!“, raunzte ich ihn an. Draco lachte. „Das würdest du dich nicht trauen. Du bist viel zu schwach!“, jetzt wurde ich richtig wütend. So sprach niemand mit mir! „Du bist widerlich Malfoy, ich wette mit dir, du hat gar keine echten Freunde, sondern nur Hündchen, die die hinterherlaufen und Angst vor dir haben. Ich habe keine Angst vor dir!“ „Reiß dein Maul nicht so weit auf, sonst stopfe ich es dir!“ „Das ich nicht lache! Dafür bist du zu feige!“ „Probiere es doch aus!“, sagte er mit einem provozierenden Lächeln. Dieses Lächeln gab mir den Rest. Ich stürzte auf ihn zu, doch er zog seinen Zauberstab. Das konnte mich aber nicht abhalten, ich riss ihm seinen Stab aus der Hand und zerbrach ihn über meinem Knie. Als er das sah, stürzte er sich ebenso wutentbrannt auf mich und ich griff meinerseits wieder an. Er zog mir an den Haaren und ich vergrub meine Fingernägel so tief in seinen Unterarm, dass es anfing zu bluten. Wir kabbelten uns auf dem Boden weiter. Rollten uns hin und her. Mal war ich oben und hatte die Oberhand aber Mal hatte er die Oberhand. Langsam ging meine Kraft zu neige und ich ließ ihn los. Er hockte nun auf mir und hob seine Faust, aber als er merkte, dass ich aufgehört hatte mich zu wehren, ließ er sie wieder sinken. Wir atmeten beide schwer und er blutete leicht aus der Nase. Dann sah er mir in die Augen. Solche sturmgrauen Augen hatte ich noch nie gesehen. Das tat jetzt aber nichts zur Sache, als ich merkte, dass Malfoy mich anstarrte. „Kannst du jetzt bitte von mir heruntergehen?“, fragte ich genervt und riss ihn damit aus seinen Gedanken. „Klar, ja natürlich!“, er rappelte sich auf und drehte sich schnell weg, aber ich hatte gesehen, wie er mich angestarrt hatte. Nun drehte er sich aber wieder zu mir und sagte triumphierend: „Ich habe also gewonnen!“ Ich zuckte mit den Schultern und ging an ihm vorbei. Doch dann blieb ich stehen. Drehte mich um und sah, dass Draco mir noch nachstarrte. So leicht ließ ich mich nicht geschlagen geben. Ich ging also zurück zu ihm, grinste ihn übertrieben an, hob meine Hand und drückte einen Finger mit einem geübten Griff hinter sein Ohr. Unten bei dem Ohrläppchen ist ein Punkt, der unglaubliche Schmerzen verursacht, den jeder auf die Knie zwingt. Auch Malfoy. „Hör auf!“, wimmerte er. Ich ließ meine Hand sinken. „Ah, ich hatte mich schon gewundert, dass du so leicht aufgibst.“ „Ich gebe nie auf!“ Ich drehte mich ein weiteres Mal um, aber dieses Mal ging ich ganz.

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Sophie Malfoy ( 55498 )
Abgeschickt vor 469 Tagen
Wo finde ich die ersten beiden Teile?
LG Sophie Malfoy
Janina ( 63438 )
Abgeschickt vor 592 Tagen
Hey :) ich fand die Story bis jetzt sehr gut, aber irgendwie fehlt mir der Biss. Es gibt keine Spannung irgendwie... Es ist alles so einfach und normal.. Hm, ich weiss auch nicht.
AnNiKa ( 68516 )
Abgeschickt vor 597 Tagen
Voll schön schreib bitte,bitte weiter! :)
Ariana ( 68775 )
Abgeschickt vor 605 Tagen
Schreib bitte weiter und bitte ein bisschen ausführlicher bis jetzt ist deine geschichte voll gut♥♥
PM ( 65828 )
Abgeschickt vor 606 Tagen
Hey, mich würde echt mal intessieren, wie ihr die Geschichte findet. Soll ich weiterschreiben oder lieber etwas neues anfangen. Kritik ist auch gerne gesehen :)