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Meine Seele ist dein himmlischer Herzschlag

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2 Kapitel - 885 Wörter - Erstellt von: Hinata-kun - Aktualisiert am: 2015-09-30 - Entwickelt am: - 732 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Viele von uns lieben es Bücher zu lesen, vollkommen in die Geschichte einzutauchen und sich förmlich darin zu verlieren. Und gerne möchten einige von euch sicher selber Geschichten schreiben die andere faszinieren, und vielleicht auch vollkommen mitreißen. Genauso geht es auch mir. Ich lese unheimlich gern und jedes einzelne Buch und jede Geschichte ist ganz besonders, jedes auf seine Art.

Und nun kommt meine Geschichte.
Ich habe schon oft Geschichten angefangen, doch diese ist die erste die ich wirklich beenden werde und auch die erste die ich veröffentliche und ich hoffe sie gefällt euch.

Zuerst kommt der Prolog, wo ich auf eure Kommentare Hoffe und ihr mir sagen könnt ob er euch gefallen hat und ob ihr diese Geschichte lesen wollt, und ich würde mich auch sehr über eure Verbesserungsvorschläge freuen

    1
    Vorwort

    Ich hatte stets das Gefühl, dass ich nicht in die Welt gehörte, unsichtbar vor den Augen anderen, zog ich mich in mich selbst zurück.

    Nur das sanfte Plätschern des Wassers das zu meinen Ohren drang und die etwas kalten Hände des Windes, die mit einer leichten Brise meinen Körper umwehten, gab mir für gewisse Momente das Gefühl, vielleicht doch am Leben zu sein.

    Doch es waren nur Momente, nichts weiter. Der leichte Schleier einer Lüge, der aus Wunschträumen geboren wurde und in meinem Innern wie Siegel meist verborgen blieb.

    Bis der Tag kommen würde
    da meiner Seele Flügel wüchsen
    und ich die Freiheit mein Eigen nennen konnte.

    2
    Kapitel 1. - Ein Tag wie jeder andere-

    Jedes Mal der gleiche Ablauf, jeden Tag dasselbe. Ich tat alles ganz automatisch, und rotierte einfach. Wie das Zahnrad einer Uhr, das die Zeit voran schreiten lies. Das Leben zog einfach an mir vorbei, doch das interessierte mich nicht.

    Nach dem ich mich für die Schule fertig gemacht hatte,
    fütterte ich noch die Katze meiner Mutter. Diese war schon vor einer Stunde aufgebrochen, um Vorbereitungen für ihr Meeting zu treffen, da es ein neues Produkt vor zu stellen gab. Denn meine Mutter arbeitete für " Fashion for Stars". Eine berühmte Firma, die Cremes und Schminkutensilien auf den Markt brachte.

    Ich ging immer recht früh aus dem Haus, um in Ruhe meinen Gedanken nachgehen zu können.

    In den Unterrichtsfächern war ich weder besonders gut, noch besonders schlecht, sondern eher mittelmäßig.
    An manchen Fächern hätte ich vielleicht Interesse zeigen können, oder bessere Noten erzielen können, doch es war mir egal. Ich lernte nur so viel, um die Schule gerade so abschließen zu können.

    In den Pausen saß ich immer an einem alten Brunnen, der leise vor sich hin plätscherte und wenigstens ein bisschen den Lärm und das Geschrei der anderen Schüler übertönte. Hier konnte ich allein sein, den es gab niemanden, der sich je an diesen Einsamen und alten Brunnen verirrte.

    Leider verlief die Zeit viel zu schnell und das Klingeln der Schulglocke riss mich viel zu früh aus meinen verträumten Gedanken. Doch daran ließ sich nichts ändern, es war, wie es war.

    Ich brachte noch die letzten, scheinbar, Endlosen Schulstunden hinter mich und genoss die viel zu kurzen Pausen an meinem mir, geliebten, Brunnen.

    Und wieder ging ein eintöniger Schultag zu Ende. Also packte ich betont langsam meine Sachen zusammen, so dass ich am Ende alleine im Klassenraum war. So konnte ich endlich für mich sein.
    Und als ich dann aus dem Schulgebäude trat, stahl sich ein Lächeln auf mein Gesicht, was nur selten geschah.

    Den es Regnete.

    Ich liebte den Regen. Ich nahm meinen durchscheinenden Regenschirm heraus und ging mit freudig klopfenden Herzen in langsamen schritten voran, hielt alle paar Minuten inne und Blickte durch meinen Schirm hindurch, nach oben.
    Ich sah den Regentropfen beim fallen zu und beobachtete wie jeder einzelne Tropfen ganz sacht den Schirm hinunter lief.

    Es war schon recht spät, als ich nach Hause kam. Meine Mutter schien bereits zu schlafen.
    Ich nahm mir einen Apfel aus der Küche, und ging in mein Zimmer.

    Dort legte ich meine Schultasche zur Seite, legte den Apfel auf meinen Schreibtisch, zog Schuhe und Kleider aus, dann ging ich kurz unter die Dusche.
    Als ich wieder in meinem Zimmer war, zog ich mir mein Nachthemd über, und legte meine Lieblings CD auf. Eine meiner wenigen, eine Entspannung Musik, " The Rain Music". Ich aß den Apfel, legte mich auf mein Bett, schloss die Augen und lies mich von der sanften Melody in den Schlaf tragen.

    3
    Kapitel 2. Plötzlich ganz anders

    Man konnte alle möglichen Träume haben, in der Nacht, es gab keine Grenzen. Unsere Fantasie schickt uns manchmal in die seltsamsten Welten und oft wirkt die Traum Welt so echt und Realistisch, das man sich oft vergewissert, das wirklich alles nur in unsrem Kopf stattgefunden hat.

    Doch ich hatte von klein auf bis heute, nicht ein einziges Mal geträumt, oder mich schlicht und einfach nicht mehr daran erinnert?

    Bis zu dieser einen Nacht.

    Ich lief durch eine vollkommen leere Stadt, von wabernden Nebelschwaden durchflutet, die wie eine Horde Schlangen am Boden rum zu kriechen schienen.
    Der kühle Wind, den ich sonst so liebte, lies mich dieses Mal
    ganz furchtbar frösteln. Wo war ich, und was führte mich in diese verlassene Gegend? Ich wusste es nicht.

    Und ganz plötzlich wurde es dunkel, so als wäre die Nacht angebrochen. Doch es waren weder der Mond, noch Sterne am Himmel zu sehen.
    Das war doch nicht normal, eine Nacht ohne Mond und Sterne,
    wo ich doch wusste dass heute Vollmond würde.

    Was ging hier bloß vor?

    Nun beschlich mich ein Gefühl von Angst.
    Ich durfte hier nicht sein, ich musste hier weg.
    Ich musste schleunigst verschwinden aus dieser
    beängstigenden Stadt.

    Doch egal wie schnell ich auch voranzukommen versuchte, es brachte nichts. Ich kam einfach nicht richtig vorwärts.

    Und als dann unter dem Nebel am Boden schwarze Schatten auftauchten und auf mich zukamen, schien mich meine Angst so sehr im Griff zu haben, dass sich diese in Form von Ketten um meinen Körper schlangen. Ich konnte mich nun gar nicht mehr bewegen. Ich konnte nicht weglaufen.

    Was jetzt, was sollte ich tun?

    Die Schatten kamen immer näher und näher.
    Ich war voller Panik und wollte schreien, aber es kam nicht ein Ton heraus.

    Sie waren fast da. Diese finsteren schwarzen Schatten.
    Jeden Moment würden sie mich berühren.
    NEIN.
    Ich wusste ich bekam kein Wort über die Lippen.
    Doch in diesem Moment überschlugen sich meine Gedanken.
    Was passiert jetzt mit mir, muss ich jetzt sterben?

    Nein das will ich nicht, bitte nicht............

    Bitte hilf mir doch irgendjemand....

    HILFE

    Dieser verzweifelte Schrei in meinem Kopf war so laut, dass es wie ein Echo, draußen wieder halte.
    Und bevor die schwarzen Schatten mich berühren konnten, erschienen eine Gestalt vor mir, die so von gleißenden Licht durchdrungen war, dass ich die Augen fast schließen musste.
    Denn ich war vollkommen geblendet von diesem hellen Licht.

    Und als ich dann die Augen wieder aufschlug, war alles verschwunden.

    Die leere Stadt, der Nebel am Boden, die schwarzen Schatten und auch die geheimnisvolle Lichtgestalt.

    Ich war in meinem Zimmer und lag auf meinem Bett und starrte verwirrt an die Decke.

    War das alles nur ein Traum?
    Es hatte alles in meinem Kopf stand gefunden das wusste ich nun.
    Doch so sehr mir das auch bewusst war, könnte und wollte ich das einfach nicht glauben.

    Ich sah auf meinen Wecker und merkte, ich hatte verschlafen. Das erste Mal seit meiner Einschulung würde ich zu spät zum Unterricht kommen.
    Das konnte doch nicht sein, das brachte meinen Alltagsrhythmus total durcheinander. Schnell machte ich mich etwas frisch, für mehr hatte ich keine Zeit, zog mich an, nahm meine Schultasche und war schon aus dem Haus.

    Ich rannte, so schnell ich konnte, und war vollkommen außer Atem als ich vor meiner Klassentür ankam. Ich atmete noch einmal tief ein und aus, und öffnete dann leise die Tür. Ich entschuldigte mich bei meinem Lehrer für mein zu spät kommen, und setzte mich auf meinen Platz. Danach führte der Lehrer seinen Unterricht fort. Doch nun waren die Blicke meiner Mitschüler nicht mehr auf die Tafel gerichtet, sondern ganz allein auf mich.
    Ich konnte ihr leises Geflüster hören, verstand aber nicht was sie sagten.

    Langsam wurde mir die Sache unangenehm, so viel Aufmerksamkeit war ich nicht gewohnt.
    Ich versuchte es zu ignorieren und mich auf den Unterricht zu konzentrieren. Doch das gelang mir einfach nicht, und das nicht nur wegen dem Gerede der anderen und ihrer Blicke, sondern auch wegen meinem Traum, letzte Nacht, der mir nicht mehr aus dem Kopf ging. Ich hoffte inständig dass diese Stunde schnell vorbei ging und ich mich in der Pause an meinen geliebten Brunnen zurückziehen konnte.

    Die Stunde hatte sich noch ewig hingezogen, bis ich schon dachte, das sie niemals enden würde. Doch dann erklang endlich die erlösende Pausenglocke. Ich sprang auf und rannte so schnell wie möglich nach draußen, so dass die anderen noch nicht mehr die Chance hatten mich auszufragen weswegen ich zu spät gekommen war.

    Bei dem alten Brunnen konnte ich endlich wieder zur Ruhe kommen, auch wenn dieser Traum von letzter Nacht für mich immer noch allgegenwärtig war. Ich bekam ihn einfach nicht aus meinem Kopf.

    Und dann geschah was Seltsames hatte mich doch noch nie jemand beachtet, geschweige denn angesprochen. Doch heute konnte ich wohl mit allem rechnen.
    Ich war so überrascht, dass ich vor Schreck fast ins Wasser fiel, als dieser Junge mich plötzlich Ansprach, doch er hatte mich am Arm gepackt, so dass ich noch mit dem Schrecken davon kam. Ich war so perplex, dass ich erst nicht verstand was er sagte, so dass er seine Begrüßung wiederholte.

    Hallo Yureihiko, freut mich sehr dich kennen zu lernen.
    Ich konnte nichts erwidern, es hatte mir einfach die Sprache verschlagen. Und so schwiegen wir beide.

    Doch dann fühlte ich mich plötzlich so schlapp und mir wurde bewusst dass der Junge immer noch meinen Arm festhielt.

    Und dann sah ich plötzlich etwas um ihn herum, eine Art dunkler Schleier, oder Nebel. Ja Nebel. Nebel wie......, wie in meinem Traum.


    Aber nicht weiß, sondern......... SCHWARZ.
    Das letzte Wort hatte ich nicht mehr nur gedacht, sondern mit voller Stimme heraus geschrien. Alle Augen richteten sich wieder nur auf mich. Lass mich los du schwarzer Schatten, schrie ich und riss mich los. Ich stolperte ein paar Schritte zurück.

    Fragend sah er mich an. Was redest du da? Hast du dir vorhin den Kopf angeschlagen, fragte er.
    Er wollte auf mich zu gehen, doch ich wich weiter zurück.
    Bleib weg von mir, du Monster, fuhr ich ihn an.
    Dann wurde böses Geflüster laut und alle sahen mich nun besser an. Ich drehte mich um und lief davon.
    Ich musste so schnell wie möglich hier weg, ich muss da einfach nach Hause. Einfach nur weg hier.

    Du weißt es also, erklang plötzlich eine gruselige Stimmen in meinem Kopf. Und dann war es auch schon wieder still.
    Ich rannte einfach weiter, während diese dunkle Stimme noch in meinem Kopf nach halte. Die Stimme dieses jungen, dieses schwarzen Schattens, in Gestalt eines Schülers meiner Schule.

Kommentare (1)

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Miriam (81903)
vor 664 Tagen
Ich finde, du hast eine sehr schöne Sprache und eine wunderbare Art das Gedachte auszudrücken. Würde mich auf mehr freuen ;)