Mein Hogwarts

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14 Kapitel - 11.637 Wörter - Erstellt von: Sakuno_Mia_Fanfic - Aktualisiert am: 2015-09-25 - Entwickelt am: - 988 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

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    Ich stand mit meinen Großeltern in London auf dem Bahnhof. Ich sollte mein erstes Jahr in Hogwarts antreten. Eigentlich lebte ich lebte ich mit meinen Großeltern auf Hawaii, aber meine Großeltern kannten Prof. Dumbledore und so durfte ich trotzdem nach Hogwarts. Ich war tierisch aufgeregt und hatte etwas Angst. Denn meine Familie war anders, ich war anders. Zuerst gab es da die Familie meines Vaters. Ich habe sie nie kennen gelernt, denn sie sind alle Werwölfe und Todesser. Doch zum Glück hatte ich nicht viel von meinem Vater geerbt. Außer dass ich mich in einen weißen Wolf verwandeln konnte. Die Familie meiner Mutter hingegen war fast eine normale Zaubererfamilie. Meine Großmutter war Hebamme auf unserer Insel und meinem Großvater gehörte ein kleines Hotel. Die Beiden haben sich extra wegen mir frei genommen. Wir gingen gerade auf einen Pfeiler zu an dem eine 9 und eine 10 hing. „Da musst du durch laufen meine Kleine.“ Ich sah zu meiner Großmutter und nickte. Ich nahm meinen Wagen und lief auf den Pfeiler zu. Ich schloss meine Augen und schon war durch den Pfeiler durch. Ich sah eine große schwarze Lock. Da tauchten schon meine Großeltern auf und brachten mich zu einem Waggon. Ich wollte grade einsteigen, als eine Hand sich auf meine Schulter legte. Ich drehte mich um und sah in die Augen meines Patenonkels. Remus Lupin strahlte mich an, als ich ihm um den Hals fiel. „Remus du bist doch noch gekommen!“ Er lachte und sah mich an: „Das habe ich dir doch versprochen oder etwa nicht meine kleine Mia!“ Ich grinste ihn an und er gab mir eine Transportbox. „Noch alles gut nachträglich zu deinem Geburtstag. Ich weiß es ist etwas spät!“ Ich sah in die Box und lächelte. In der Box war eine kleine schwarze Katze. Sie hatte dazu noch zwei kleine weiße Flecke auf der Brust. Da schlug die große Uhr 11 und Remus scheuchte mich in den Waggon. „Schreib uns wenn du dich eingelebt hast!“, rief mir meine Großmutter hinterher. Ich winkte noch eine Weile nahm dann meinen Koffer und meine Katze und suchte mir ein Abteil. Ich fand ein leeres und setze mich rein und sah aus dem Fenster. Ich nahm meine Katze auf ihrer Box und sah sie mir genauer an. Es war ein Kater und ich dachte mir einen Namen aus. Ich hob ihn hoch „Ich nenn dich Tatze!“ Da ging die Tür des Abteils auf und zwei gleich aussehende Jungen steckten ihren Kopf rein. „Hallo!“ „Ist hier noch frei?“ Sie sprachen abwechselnd und ich sah sie an und nickte. Sie kamen rein und setzten sich mit gegenüber. „Ich bin Fred und das ist George.“ „Ich bin Emilia, aber bitte nennt mich Mia. In welches Haus wollt ihr Beide denn?“ Die Beiden grinsten mich an und sagten gleichzeitig: „GRYFFINDOR und du?“ Ich sah sie an und überlegte: „Ich glaube Ravenclaw...Da war meine Mutter auch!“ Ich merkte wie mir die Tränen in die Augen kamen. Ich blinzelte heftig. Meine Mutter war vor 5 Jahren von meinen Vater getötet wurden. Der eine der Zwillinge nahm mich in den Arm. Ich erzählte ihnen alles. Über meine Familie, meinen Vater und das ich mich in einen Wolf verwandeln konnte. Von dem Augenblick wusste ich dass wir die besten Freunde würden. Da ging noch mal die Tür auf und zwei weitere rothaarige Jungen kamen rein, der eine sah gar nicht begeistert aus. Er fing an mit Fred und George schimpfen. „Ihr könnt doch nicht einfach abhauen, wenn euch was passiert wäre. Was hätten Charlie und ich Mom und Dad sagen sollen!“ Ich sah zu den Zwillingen, die grinsten nur. Der ältere von den vieren drehte sich dann zu mir und hielt mir die Hand hin: „Charly Weasley und das ist Percy. Die Zwillinge hast du ja schon kennen gelernt.“ Ich nickte. Die beiden setzten sich neben mich. Dank den Weasleys ging die Fahrt schnell vorbei. Es war gerade dunkel geworden als wir am Bahnhof hielten. Wir zogen unser Umhänge an. Ich stieg mit den Zwillingen aus und ein großer Mann kam auf uns zu. „Alle Erstklässler zu mir!“ Wir liefen auf ihn zu. Als alle versammelt waren, sah er zu uns runter. „Mein Name ist Hagrid. Ich bin der Wildhüter. Wir gehen jetzt zu den Booten.“ Wir folgten ihm zu den Booten. Ich setzte mich mit Fred und George in ein Boot. Dazu kam noch ein dunkelhäutiges Mädchen. Ihr Name war Angelina. Wir fuhren über den See. Von dort konnten wir das Schloss schon sehn. Ich bekam große Augen und freute mich schon auf den Unterricht. Wir betraten das Schloss und wurden von einer Frau in die große Halle gebracht. In der Halle standen die vier Haustische. Wir blieben vor einer Treppe stehen und sah zu Professor Dumbledore. Er hielt eine Rede und erinnerte die älteren Schüler an die Regeln. Ich sah zu Fred und George, die Beiden grinsten nur und ich wusste die Beiden würden sich nicht an die Regeln halten. Ich grinse innerlich. „Emilia Blake!“

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    Ich sah nach vorne und ging die Treppe hoch und setzte mich auf den Stuhl. „Na klasse gleich als Erste. Das kann ja was werden!“, dachte ich. Ich bekam den sprechenden Hut auf den Kopf und schon hörte ich eine Stimme. „Oh, wen haben wir denn da. Sehr mutig, die perfekte beste Freundin, aber sehr schlau..... Ich glaube ich weiß wo du am besten aufgehoben bist. RAVENCLAW!“ Der Hut wurde abgenommen und ich lief auf den applaudierenden Tisch zu und setzte mich. Fred und George waren zum Schluss dran und sie kamen wie ihre Brüder nach Gryffindor. Als alle Erstklässler eingeteilt waren, erschien vor uns eine Menge Essen. Ich nahm mir etwas von der Pastete und unterhielt mich mit den älteren Schülern. Nach dem Essen folgten die Erstklässler den Vertrauensschüler zu ihren Gemeinschaftsräumen. Ich winkte noch einmal zu den Zwillingen. Sie winkten zurück und ich lief dem Vertrauensschüler hinter her. Auf dem Weg zum Gemeinschaftsraum wurde uns einiges erklärt. Der Vertrauensschüler blieb vor einer Tür stehen. „Wenn ihr in unseren Gemeinschaftsraum wollt, müsst ihr eure Hand auf den Türknauf legen und er stellt euch eine Frage. Wenn ihr sie richtig beantwortet, lässt er euch rein. Er legte seine Hand auf den Türknauf. „Was ist Wissen?“, fragte der Türknauf. „Etwas Unendliches, denn ein Mensch kann nie alles Wissen besitzen!“ Die Tür öffnete sich und wir gingen rein. Der Gemeinschaftsraum war in blau und silbern gestaltet. Ich ging mit drei anderen Mädchen in einen Schlafsaal. Ich ging auf ein Bett am Fenster zu. Ich stellte meinen Koffer erstmal unters Bett und ging ins Badezimmer. Ich sah in den Spiegel. Mein Spiegelbild zeigte mir ein schwarzhaariges Mädchen, dessen grüne Augen müde sich betrachtete. Ich ging aus dem Bad. Ein Mädchen mit kurzen schwarzen Haaren kam auf mich zu: „Hallo ich bin Sam. Hast du was dagegen, wenn ich das Bett neben dir nehme?“ Ich lächelte und schüttelte mit den Kopf: „Du kannst gerne das Bett nehmen.“ Sie lächelte und hing mit mir zu den Betten. Ich ließ meinen Kater aus der Box und legte mich ins Bett und sah dann noch eine Weile aus dem Fenster. Ich schloss meine Augen und kuschelte mich ins Bett. Tatze legte sich neben mich. Die Sonne kitzelte meine Nase . Ich öffnete meine Augen und setzte mich auf. Ich sah auf den Nachttisch von Sam . Da stand ein Wecker. Er zeigte 6 Uhr. Ich seufzte und ging ins Bad. Im Bad zog ich meine Schuluniform und meinen Umhang an. Dann ging ich zurück in den Schlafsaal. Sam war gerade aufgewacht. „Wartest du auf mich? Ich beeile mich auch!“ Ich nickte und setzte mich auf mein Bett. Sam lief ins Bad und kam fertig angezogen wieder raus. Wir gingen zusammen in die große Halle und setzten uns an unseren Haustisch. Ich nahm mir gerade meine Schüssel Müsli, als unser Hauslehrer Professor Flitwick zu uns kam. Der Professor war ein kleiner Zauberer. Er besaß einen Bart und hatte kurze Haare. Er ging zu jedem Schüler und gab ihnen einen Zettel. „Guten Morgen meine Damen, hier sind eure Stundenpläne. Wir sehen uns in der dritten Stunde.“ Ich nahm meinen Stundenplan. Heute hatte ich in der ersten Stunde Zaubertränke mit den Hufflepuffs. Danach Verwandlung mit den Gryffindors. Ich grinste und freute mich schon innerlich. Sam und ich standen auf und gingen in die Kerker. Wir setzten uns ganz vorne hin und warteten auf den Lehrer. Als es zur Stunde klingelte, ging schwungvoll die Tür auf und ein schwarzhaariger Mann betrat den Raum. Er besaß längeres fettiges Haar und eine große Nase. „Morgen Erstklässler! Ich bin Professor Snape Meister der Zaubertränke! Schlagt euer Buch auf der Seite 15 auf!“ Ich schlug mein Buch auf und las mir die Zutaten durch. Snape ging derweil durch die Reihen und stellte uns die Zutaten auf den Tisch. Er setzte sich vorne hin: „Ich rufe euch jetzt auf und ich hoffe die Hufflepuffs wissen noch was ihre Namen sind.“ Ich sah nach oben. Hatte ich mich jetzt verhört oder machte sich gerade ein Lehrer über seine Schüler lustig? „Emilia Blake!“ Ich zuckte zusammen: „Ja, Sir hier!“ Er sah mich abfällig an und rief die anderen Schüler auf. Ich sah ihn verwundert an und las die Seite weiter. Dann erschien auf der Tafel eine Aufgabe. Wir sollten den Trank über den wir was gelesen hatten brauen. Ich sah etwas erschrocken zu Sam. Sie zuckte nur mit den Schultern und wir fingen an. Mein Trank gelang mir. Professor Snape ging auf mich zu und sah zu meinem Trank. „Der ist ganz gut geworden 5 Punkte für Ravenclaw!“ Ich lächelte zu Sam rüber. Sie grinste mich an. Dann ging er zu ein paar Schülerinnen aus Hufflepuff. Ich sah zu ihnen. Der Professor machte sie ziemlich zur Schnecke. Ich sah sie mitleidig an. Doch zum Glück klingelte es zum Stundenende. Wir verließen den Raum und ich sah noch mal zu Snape. „Was gibt es noch Miss Blake?“ Ich ging kurz zu ihm: „Ähm...nichts Professor!“

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    Ich lief Sam schnell hinter her. „Was war denn los?“ „Nichts, Ich muss nachher unbedingt einen Brief schreiben!“ Sam sah mich verwundert an, doch ich konnte ihr nicht mehr erzählen. Da wir zu Verwandlung mussten. Leider waren die Plätze in der ersten Reihe schon besetzt. Da sah ich die Zwillinge und zog Sam mit mir. „Morgen ihr Zwei, können wir uns zu euch setzen.“ Fred nickte und zeigte auf die Plätzen neben ihm. Wir setzten uns und erzählten ihnen von Professor Snape. Doch da klingelte es und eine getigerte Katze kam rein. Ich sah zu Sam. Sie sah der Katze genauso verwundert nach wie der Rest der Klasse. Als die Katze am Lehrerpult war, verwandelte sie sich zu der Frau die mir den sprechenden Hut auf den Kopf setzte. „Guten Morgen Klasse ich bin Professor McGonagall, die Hauslehrerin von Gryffindor. Das war ihr gerade gesehen habt war eine Verwandlung. Es gibt nur wenige Menschen, die sich in ein Tier verwandeln können.“, sie ging durch die Reihe und blieb vor mir stehen: „Miss Blake wären sie so nett uns es noch einmal zu zeigen.“ Ich wurde rot und stand auf und dachte an den Wolf. Keine Sekunde später spürte ich, wir sich mein Rücken krümmte und mir Fell wuchs. Ich verwandelte mich in einen Polarwolf. Sam zog erschrocken die Luft ein und die Zwillinge pfiffen. Professor McGonagall nickte mir zu und ich verwandelte mich zurück. Ich ließ erschöpft auf meinen Stuhl sinken. Ich mochte es zwar mich zu verwandeln, aber es zerrte ganz schön an meinen Kräften. Unsere Lehrerin ging nach vorne und fing an mit dem Unterricht. Ich sah grinsend zu den Zwillingen. Die grinsten nur zurück. Zusammen gingen wir nach der Stunde zu Zauberkunst. Leider hatten wir mit den Slytherin. Fred und George durften sich einige Beleidigungen von ihnen anhören. Ich konnte Fred gerade zurückhalten einen Slytherin zu verprügeln. Nach Zauberkunst sah ich die Beiden erst zum Abendessen. Ich setzte mich zu ihnen an den Tisch. Sam setzte sich neben uns und wir unterhielten uns über unseren ersten Tag. Sam und ich gingen in unseren Schlafsaal. Mein erster Tag in Hogwarts war einfach klasse. Die Zeit verging schnell. Ich freundete mich immer mehr mit den Zwillingen an und ich war Jahrgangsbeste. Heute begann mein 3. Jahr. Ich sah meine besten Freunde schon von weitem. Ich stellte mich hinter Fred und hielt ihm die Augen zu und verstellte meine Stimme: „Wer bin ich?“ „George?“ „Nein!“, ich musste ein Lachen unterdrücken. „Mia?“ Er nahm meine Hände von seine Augen und drehte sich um. Ich lächelte und zusammen gingen wir zum Zug. „Was grinst du eigentlich so die ganze Zeit Mia?“ Ich sah zu ihm. „Meine Großeltern haben es endlich erlaubt. In den Weihnachtsferien dürft ihr mit zu mir!“ Fred grinste und ging zum Zug. Da sah ich George, der gerade einen Erstklässler mit seinem Koffer half. Der Junge hatte schwarzes Haar und grüne Augen. Ich bekam große Augen, als ich die Narbe auf seiner Stirn sah. Ich stieß meinen Ellenbogen ins Freds Seite. Er sah sich den Kleinen auch genauer und grinste. Wir gingen mit George in ein Abteil. „Das war er oder?“, fragte mich Fred. Ich nickte und lächelte. Der Junge war Harry Potter. Wir gingen in unser Abteil. Ich setzte mich wie immer ans Fenster und unterhielt mich mit den Zwillingen. Die Abteiltür ging aus und Lee Jordan setzte sich zu uns. „Ihr glaubt nicht wen ich grade gesehen habe Harry Potter!“ Wir grinsten ihn nur an. „Wir haben ihn schon gesehen!“, sagten die Zwillinge gleichzeitig. Lee grinste und Tatze sprang auf meinen Schoß. Ich kraulte ihn unterm Kinn. Da ging die Tür auf und ein Mädchen mit langen braunen Haaren. „Habt ihr vielleicht eine Kröte gesehen? Ein Junge namens Neville hat seine verloren!“ Wir schüttelten den Kopf und das Mädchen verließ das Abteil. Ich sah ihr nach. Fred und George diskutierten mit Lee über Quidditch während der Seevierwagen vor unserm Abteil hielt. Ich stand auf und kaufte mir ein paar Schokofrösche, Bertie Botts Bohnen und für Tatze einen Lakritzzauberstab. Ich legte ihm den Stab hin und er fing an ihn mit seinen Krallen zu bearbeiten. Meine Hand fuhr durch sein Fell und sah gedankenverloren aus dem Fenster. „Wie war eigentlich dein Besuchstag bei deinem Vater?“, fragte George mich nach einer Weile. Ich seufzte tief. Einmal im Jahr gingen meine Großeltern mit mir nach Askaban, damit ich meinen Vater sehen konnte. Ich hasste diesen Tag, denn ich wollte meinen Vater nicht sehen und er mich auch nicht. In dem Sommer nach meinem ersten Jahr hat er mir die Hölle heiß gemacht, weil ich nach Ravenclaw gekommen war. Ich sah zu den Zwillingen: „Es war wie immer. Er hat mich ignoriert. Zum Glück war Remus mitgekommen, so war etwas erträglich.“ Ich wischte mir eine Träne weg. Immer wenn ich an meinen Vater dachte, musste ich auch an meine Mutter denken. Fred nahm mich in den Arm und strich mir übers Haar. George und Lee alberten etwas herum um mich zum Lachen zu bringen. Was auch klappte. Es wurde langsam dunkel und wir zogen unsere Schuluniform an. Nachdem der Zug hielt, gingen wir zu den Kutschen, welche von schwarzen Pferden gezogen wurde.

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    Meine Großmutter hatte mir erzählt, dass diese Wesen Thestrale hießen. Ich wollte gerade in eine Kutsche steigen, als ich von hinten umarmt wurde. Ich drehte mich um und sah in die Augen meiner besten Freundin. Sam lächelte und umarmte mich fest. Zusammen mit den Zwillingen und Lee stiegen wir in die Kutsche. Mit Sam ging ich zu unserem Haustisch und warteten auf die Erstklässler. Die Tür der großen Halle öffnete sich und Professor McGonagall kam mit ihnen rein. In der Gruppe sah ich Harry Potter und einen rothaarigen Jungen, das musste der kleine Bruder von Fred und George sein. Die Auswahl begann. Ich war gespannt ich welches Haus Harry kommen würde. Remus hatte mir viel von James und Lily erzählt. „Harry Potter!“, rief Professor McGonagall. Der Junge ging nervös nach vorne. Es dauerte eine Weile bis sich der Hut entschied. „GRYFFINDOR!“ Der Tisch der Löwen applaudierte und Harry lief auf den Tisch zu. Als Letztes war der kleine Weasley dran. Er kam natürlich wie seine älteren Brüder nach Gryffindor. Dumbledore klatschte in die Hände und das Essen erschien. Ich nahm mir etwas von dem Hühnchen und Sam erzählte von ihren Ferien. „Na, erzähl schon wie waren deine?“ Ich erzählte ihr wie ich meiner Großmutter half ein Baby auf die Welt zu bringen, meine Surfstunden und die Wochen die ich bei Remus war. Auf einmal sprang mein Kater auf den Tisch und sah mich erwartungsvoll an. Ich gab ihm ein Stück Hühnchen. „Mia kannst du deine Flohschleuder nicht vom Tisch nehmen!“ Ich sah zu Cho Chang. Sie war ein Jahr unter mir und hielt sich für die „Hausschönheit“. Ich sah sie abwertend an. Mein Kater fauchte und sprang auf meinen Schoß. „Erstens Cho für dich heißt es Emilia und zweitens ist mein Kater sauberer als deine Unterwäsche!“ Cho wurde rot, stand auf und verließ erhobenen Hauptes die Halle. Sam grinste und kraulte Tatze hinterm Ohr. Ich grinste auch und ging nach dem Essen mit Sam zum Gemeinschaftsraum. Wir setzten uns ans Feuer und tauschten Bildkarten. Nach einer Weile gingen wir in den Schlafsaal und legten uns ins Bett. Ich sah zum Mond und dachte nach. Am nächsten Morgen war ich wie immer als Erstes wach. Ich zog mich an und zog Sam an ihrem Fuß. Sie drehte sich um und murmelte in ihr Kissen: „Ich will nicht aufstehen Mami!“ Ich lachte leise und und zog ihr die Decke weg. „Ich warte unten auf dich! Los stehe auf, ich will noch frühstücken!“ Ich nahm meine Tasche und ging in den Gemeinschaftsraum. Nach 10 Minuten kam Sam zerstrubbelt nach unten. Zusammen gingen wir in die große Halle. Professor Flitwick gab uns unsere Stundenpläne. Sam und ich hatten die gleichen Fächer gewählt. Pflege magischer Geschöpfe, Alte Runen und Wahrsagen. Wahrsagen war Sams Idee, Pflege magischer Geschöpfe meine. Ich nahm mir gerade eine Schüssel Müsli, als sich Fred und George sich und gegenüber setzten. Neben ihnen setzten sich Harry und ihr kleiner Bruder. „Guten Morgen Ladys! Ron du kennst Mia und Sam ja schon. Harry das sind Emilia und Samantha!“, stellte Fred uns vor, wir sahen ihn sauer an. „Aber nenn sie bitte Sam und Mia!“, klärte George ihn auf. Ich lächelte zu Harry. Dieser lächelte schüchtern zurück. Gottchen war der Kleine niedlich. Ich nahm mir vor heute noch Remus zu schreiben. Er hatte bestimmt noch Bilder von James und Lily. Nach dem Frühstück gingen Sam und ich zum Nordturm. Unsere erste Stunde war Wahrsagen. Wir stiegen eine Leiter hinauf und setzten uns auf einen Platz. Die Lehrerin für Wahrsagen hatte ich noch nie gesehen. Professor Trelawney war eine mittelgroße Frau. Sie hatte eine Brille mit großen Gläsern auf. Ihr Haar hatte sie mit einem Band nach hinten gemacht. In der ersten Stunde bei ihr, lernten wir die Zukunft aus Teetassen zu lesen. Ich sah zu Sam und ich wusste dieses Fach wird nicht mein Bestes werden. Nach der Stunde mussten wir in die Kerker. Ich hätte schreien können. Professor Snape konnte mich nicht leiden. Wahrscheinlich wegen Remus, er hatte mir erzählt das Snape von ihm und seinen Freunden immer geärgert wurde. In diesen Moment dachte ich an Harry. Er wird es wohl dann noch schlimmer haben, denn Snape und sein Vater hassten sich. Ich hoffte nur dass es Harry vielleicht leicht hatte, aber das konnte ich mir nicht vorstellen. Sam und ich setzten uns auf unseren Platz und kaum hatte es geklingelt, öffnete sie die Tür schwungvoll und der Meister der Zaubertränke trat in den Raum. Eine knappe Begrüßung und im nächsten Moment stand die Aufgabe an der Tafel.

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    Es war eine Wiederholung, die letztes Jahr in der Prüfung dran kam. Wir machten uns an die Arbeit. Dieses Jahr hatten wir unglücklicherweise mit den Slytherins zusammen. Der Professor bevorzugte sein Haus immer, wenn er es konnte. Sie bekamen immer Hauspunkte egal was sie machten. Den anderen Häusern zog er gerne mal welche ab. Snape ging gerade durch die Reihen und lobte den Trank von Daphne Greengras laut stark. Ich sah zu ihr und sie grinste mich triumphierend an. Ich verdrehte meine Augen und arbeitete weiter an meinen Trank. Leider lief es bei Sam nicht so gut. Sie tat gerade eine Zutat in ihren Trank, dann gab es einen großen Knall und ich sah erschrocken zu ihr. Sams Haare waren an gekokelt. Snape kam mit schnellen Schritten auf uns zu. „Von einer Hufflepuff hätte ich so was erwartet, aber von einer Ravenclaw. Sie machen ihr Haus Schande, aber was will man von einer Muggelgeborenen anders erwarten. 10 Punkte Abzug für Ravenclaw! Miss Nishimura Sie werden heute um 5 Ihr Chaos beseitigen“, motzte Snape sie an. Sam wischte sich ein paar Tränen weg. Ich wusste wie sie es hasste daran erinnert zu werden dass ihre Eltern Muggel waren. Ich sah Professor Snape sauer an und wollte ihm gerade meine Meinung sagen, aber Sam nahm meine Hand. Sie wollte nicht dass ich auch noch Nachsitzen bekomme. Ich arbeite an meinen Trank weiter und als es klingelte gab ich Snape eine Probe meines Trankes ab. Ich folgte Sam, die schnell den Raum verließ. Ich sah wie Harry und Ron den Raum betraten. „Viel Spaß euch Beide!“, sagte ich zu ihnen. Ron sah mich zerknirscht an. Fred und George hatten ihn bestimmt schon gewarnt. Ich lief Sam nach. Ich hielt ihre Hand. „Komm schon du kennst Snape! Nimm es dir nicht so zu Herzen!“ Sie sah mich mit verweinten Augen an. Ich gab ihr ein Taschentuch. Sie nahm es, putzte sich die Nase und zusammen gingen wir in den 5. Stock. Wir hatten jetzt Verteidigung gegen die dunklen Künste. Vor dem Raum standen schon die Gryffindors und ich erkannte schon von weitem meine Lieblings- Rotschöpfe. Fred sah Sam erschrocken an, als er ihre roten Augen sah und nahm sie schnell in den Arm. Die Klassenzimmertür ging auf und Professor Quirrell ließ uns rein. Er hatte einen lilafarbenen Turban auf. Den hatte er letztes Jahr nicht gehabt, aber ich machte mir keine Gedanken darüber. Ich setzte mich auf meinen Platz und der Professor erzählte uns was uns dieses Jahr erwartete. Bei dem Wort Werwolf wurde ich hellhörig. Ich sah zu unserem Lehrer. Wir würden dieses Jahr etwas über Werwölfe erfahren. Ich war im Zwiespalt. Eigentlich hasste ich Werwölfe, wegen meinem Vater, aber anderseits gab es in meinem Leben auch einen den ich liebte wie einen Vater. Ich wusste schon lange das Remus ein Werwolf war. Er hatte es mir zwar nicht gesagt, aber ich habe es mit 10 Jahren raus gefunden. Ich schrieb mir einiges auf, aber das nicht so einfach da der Professor ganz schön stotterte. Das war letztes Jahr noch nicht gewesen. Wahrscheinlich hatte er Angst vor Snape, weil er seinen Platz wollte. Die letzten Stunden zogen sich schleppend hin. Zuerst Kräuterkunde und danach eine Doppelstunde alte Runen. Ich war froh als der Tag zu Ende war. Ich setzte mich an den See und hole ein Stück Pergament raus.

    Lieber Remus,
    ich weiß, dass das Schuljahr erst ein Tag alt ist, aber ich habe eine wichtige Bitte an dich! Seit diesem Jahr ist jemand ganz wichtiges an unserer Schule. Der Sohn deines besten Freundes. Harry Potter. Er ist wie seine Eltern in Gyriffendor. Er ist wirklich nett. Ich wollte dich fragen ob du noch Bilder von Lily und James hast und ob du sie mir schicken kannst. Dann hat Harry wenigstens etwas von seinen Eltern. Ich hoffe dir geht es gut und hast nicht so viel Ärger mit dem Ministerium.

    Deine Mia

    Ich faltete den Brief zusammen, steckte ihn in einen Umschlag und lief zur Eulerrei. Ich band den Brief an einer Schuleule an den Fuß und sah ihr nach. Dann ging ich runter zum Abendessen. Sam saß schon am Tisch und hatte sich einen großen Berg Auflauf auf den Teller getan. Ich setzte mich neben sie und sah zu dem Haus der Löwen. Harry unterhielt sich mit Ron und den Zwillingen. Doch dann blieb mein Blick an Oliver Wood hängen.

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    Er war der Kapitän der Quidditchmannschaft. Er sah zu mir und ich merkte wie ich rot wurde und auf meinen Teller starrte. „Was ist denn mit dir los?“, fragte mich Sam. „Oliver Wood schaut zu uns rüber!“ Sam grinste. Sie wusste dass ich auf ihn stand. Ich nahm mir etwas von dem Hühnchen und aß es. Zusammen gingen wir nach draußen. Ich wollte gerade durch die Tür, als mich eine Hand fest hielt. Ich drehte mich um und sah in Olivers Augen. „Hallo Mia...nächstes Wochenende ist dürfen wir nach Hogsmead. Ich wollte dich fragen ob wie zusammen hin gehen wollen?“ Ich wurde knallrot und nickte nur. Oliver lächelte: „Gut, dann treffen wir uns um 11 in der Eingangshalle!“ Er ging zu seinen Freunden und Sam zog an meinem Umhang. Ich sah zu ihr und sie grinste mich breit an. „I...ich habe ein Date mit Oliver Wood!“, ich sah mich um ob er weg war und viel Sam in die Arme. „Oh, eine Umarmung da machen wir mit!“, kam es von den Zwillingen und so wurde aus einer kleinen Umarmung zweier Freundinnen eine Gruppenumarmung. Ich fing an zu lachen und strahlte die Beiden an. „Warum freuen wir uns eigentlich so?“, fragte Fred nach einer Weile. „Ich habe nächste Woche ein Date mit Oliver Wood!“ Die Zwillinge sahen mich mit großen Augen an und grinsten. „Also ich glaube!“ „Da müssen wir!“ „Ein ernstes Wort mit unseren Kapitän führen!“, sagten sie abwechselnd und lachte. Zusammen mit Sam ging ich nach oben in unseren Schlafsaal und ich konnte nicht aufhören von Wood zu schwärmen. Die Tage vergingen wie im Flug. Die erste Schulwoche war gerade um. Ich saß wie jeden Freitagnachmittag in der Bibliothek, als Harry auf mich zukam. „Ähm...Mia diese Eule kam grade in die große Halle und Fred und George meinten ich sollte dir den Brief geben!“ Ich nahm den Brief und lächelte, als ich Remus ´Schrift sah. „Setz dich doch zu mir Harry. Der Brief könnte dich interessieren. Er ist von meinem Patenonkel. Er war ein sehr guter Freund deiner Eltern.“ Ich öffnete den Brief und Harry setzte sich neben mich.

    Meine kleine Mia,
    ich freue mich, dass Harry endlich in Hogwarts ist und nach deinem Brief zu urteilen, kannst du ihn gut leiden. Ich hoffe nur ihr zwei stellt keinen Unsinn an. Ich habe dir ein paar Bilder von Liliy und James mit geschickt. Es sind nicht viele, aber ich hoffe dass sie Harry gefallen. Sei schön fleißig und ärgere Snape nicht so. Ich weiß er kann dich nicht leiden und der Grund bin ich, aber ich hoffe dass sein Hass irgendwann verschwindet. Harry wird es bestimmt schwerer haben, aber wenn er nach seinen Vater kommt, schafft er das.
    Wir sehen uns spätestens in den Weihnachtsferien.
    Dein Remus

    Ich nahm die Bilder aus dem Umschlag und gab sie Harry. Er sah sie sich mit großen Augen an und umarmt mich. „Danke, das ist wirklich nett von dir. Kann ich dich noch was fragen?“, ich nickte und Harry fuhr fort: „Dein Patenonkel hat recht Snape hasst mich und ich wollte dich fragen, ob du mir wenigstens bei der Theorie helfen kannst.“ Ich nickte und zusammen gingen wir zum Abendessen. Harry zeigte sofort Ron die Bilder. Ich setzte mich zu Sam. Ich erzählte ihr von dem Brief und den Bildern und der Nachhilfe für Harry. Dann wurde mir klar dass morgen mein Date mit Oilver war und ich wurde langsam nervös. Am nächsten Morgen stand ich schon seit um 8 im Bad und zog mir schon das 10. Top an. Ich entschied mich für mein schwarzes Lieblings- Top mit meiner dunkelblauen Jeans dazu die Kette, die ich von Remus letztes Weihnachten bekommen hatte. Kurz vor 11 Uhr ging ich runter in die Eingangshalle. Oliver wartete schon an der Treppe. Sein Gesicht hellte sich auf, als er mich sah. „Hallo Mia, du siehst klasse aus!“ Ich lächelte und zusammen gingen wir nach Hogsmead. Zuerst gingen wir in den Honigtopf. Dort kaufte ich mir ein paar Schokofrösche. Dann lud mich Oliver auf ein Butterbier im Drei Besen ein. Wir saßen in einer Ecke und unterhielten uns. Oliver redete oft von Quidditch und über die im Mai bevorstehende ZAG- Prüfung. Ich erzählte ihm von Hawaii und den alten Bräuchen nach den meine Großeltern lebten. Gegen 5 Uhr gingen wir zurück zum Schloss. Zusammen gingen wir gingen wir in die große Halle zum Abendessen. Wir setzten uns an den Gryffindortisch. Gegenüber von uns saßen Fred und George, die uns Beide schelmisch angrinsten. Ich lächelte sie an und aß eine leckere Pastete. Oliver brachte mich nach dem Essen noch zu meinem Gemeinschaftsraum. Wir standen noch eine Weile davor. „Der Tag war sehr schön Oliver!“ Er lächelte, beugte sich zu mir runter und drückte mir einen Kuss auf die Wange. Dann drehte er sich um und ging den Gang entlang. Ich sah ihm lange nach bevor ich in meinen Gemeinschaftsraum ging. Sam saß am Kamin und ich ging zu ihr. Sie grinste mich an: „Na los sag schon. Wie lief es?“ Ich lächelte sie an und erzählte ihr alles. Nach diesem Tag traf ich mich öfters mit ihm. Jeden Freitag gab ich Harry Nachhilfe in Zaubertränke. Es war ein Tag vor den Weihnachtsferien, als Oliver mich vor den Kerkern abfing und mich in eine Nische zog. Ich sah ihn mit großen Augen an. „Oliver was so...?“, weiter kam ich nicht, weil er mich sanft küsste. Ich wurde rot und erwiderte seinen Kuss. Nach einer Weile löste sich von mir: „Das wollte ich noch unbedingt machen bevor du nach Hause fährst!“

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    Ich grinste, küsste ihn noch einmal kurz und lief zu Zaubertränke. Am nächsten Morgen packte ich früh meinen Koffer und wartete in der Eingangshalle auf die Zwillinge. Zusammen gingen wir zum Bahnhof und fuhren nach London. Am Bahnsteig warteten schon meine Großeltern. Zusammen apparierten wir nach Hawaii. Ich war das Apparieren schon gewöhnt, aber Fred und George mussten schnell hinter die Büsche. Ich musste mir ein Lachen verkneifen und zeigte den Beiden ihr Zimmer. Am Abend ging mich mit den Zwillingen zu einer kleinen Grotte, die in der Nähe von dem Hotel meines Großvaters war. In der Grotte ein kleiner See und in der Mitte eine kleine Insel. Auf der Insel stand ein Grabstein. Ich kniete mich davor und legte einen Kranz davor. Fred und George knieten sich neben mich und sahen auf das Grab.

    Victoria Blake


    *1. Mai 19.58 †30. Juli 1984

    Wir werden dich nie vergessen!
    Du bist in unseren Herzen!

    Ich wischte mir übers Gesicht. Fred und George sind die Ersten, die in die Grotte durften. Ich wollte schon öfters Remus mitnehmen, aber er meinte es wäre nicht gut, wenn ein Werwolf zu dem Grab meiner Mutter gehen würde. Zusammen gingen wir drei noch am Strand spazieren. Sie erzählten mir, dass ihre Eltern diese Weihnachten bei ihren großen Bruder Charlie in Rumänien waren. Deswegen blieb Ron bei Harry in Hogwarts. Gegen Mitternacht gingen wir zurück ins Hotel. Am nächsten Morgen weckten mich die Zwillinge schon sehr früh. Sie wollten unbedingt schwimmen gehen. Zudem hatte ich ihnen versprochen ihnen surfen beizubringen. Ich nahm mir meine Badesachen und ging mit ihnen zum Strand. Ich zeigte ihnen wie man surft. Wir blieben stundenlang im Wasser. Am Abend kam Remus. Er wollte viel über Harry wissen. Ich gab ihm ein Bild von Harry. Oliver hatte es von uns nach Harrys ersten Quidditchspiel gemacht. Remus lächelte glücklich und wollte mir das Bild zurückgeben. „Behalte es! Ich sehe ihn ja immer in der Schule!“ Remus umarmte mich. Er verstand sich ganz gut mit den Zwillingen. Am Weihnachtsmorgen waren alle früh auf den Beinen. Meine Großmutter stand in der Küche. Ich half ihr beim Weihnachtsessen. Fred und George schmückten mit meinen Großvater den Baum und Remus deckte den Tisch. Gegen Mittag war das Essen fertig. Fred und George brachten die letzten Geschenke ins Wohnzimmer. Ihre Mutter hatte die Geschenke aus Rumänien geschickt. Nach dem Essen kam die Bescherung. Von Remus bekam ich ein Buch über magische Tierwesen. Meine Großeltern schenkten mir ein neues Surfbrett und von den Zwillingen bekam ich eine große Schachtel mit Scherzartikel. Mrs Weasley hatte mir einen Pullover gestrickt auf dem ein weißer Wolf war. Fred und George hatten ihr wohl von meiner Animagusgestalt erzählt. Leider gingen die Ferien zu schnell vorbei. Am letzten Ferientag verabschiedeten wir uns von meiner Großmutter. Remus und mein Großvater apparierten mit uns nach London. Ich drückte Remus noch einmal fest, weil man bei ihm nie wusste wann man ihn wieder zu Gesicht bekam. Die Zwillinge zogen mich zu einem Abteil. Auf dem Bahnhof in Hogsmead standen Oliver, Harry und Ron. Ich fiel Oliver um den Hals und gab ihm einen zärtlichen Kuss.

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    Hinter mir konnte ich gespielte Würgelaute von den Zwillingen. Ich sah sie mit einen vernichtenden Blick an. Die Beiden grinsten nur Oliver nahm meinen Koffer und brachte ihn in meinen Schlafsaal. Das Abendessen war wie immer klasse. Ich sah zu Ron, der sich einen Berg von Essen auf seinen Teller getan hatte. Ich lachte und nahm mir ein Stück Fleisch. Tatze saß wie immer auf meinen Schoß und bekam abwechselnd von mir und Oliver ein Stück Fleisch. Das restliche Jahr ging schnell vorbei. Als ich hörte, was Harry passiert war, lief ich schnell zum Krankenflügel. Dumbeldore saß an Harry Bett, als ich die Tür öffnete. „Oh, entschuldigen Sie Professor. Ich warte draußen!“ „Nein, Miss Blake bleiben Sie ruhig. Ich wollte gerade gehen!“ Der Schulleiter erhob sich und verließ den Krankenflügel. Ich setzte mich auf den Stuhl, auf dem Professor Dumbeldore saß und unterhielt mich mit Harry. Am letzten Schultag saßen alle Schüler in der großen Halle. Zum Glück gewann dieses Jahr Gryffindor den Hauspokal. Meine Sommerferien verbrachte ich hauptsächlich bei den Weasleys. Ich schlief bei Ginny im Zimmer. Sie würde dieses Jahr nach Hogwarts kommen und war auch deswegen aufgeregt. Wir verbrachten viel Zeit miteinander. Doch der Besuchstag rückte immer näher. Mr. Weasley würde mit mir nach Askaban apparieren. Es war früh am Morgen, als wir aufbrachen. Ich hasste diesen Ort. Die Dementoren machten mir sehr zu schaffen. Mr. Weasley brachte mich zu dem Raum, wo mein Vater mich erwartete. Adam Blake saß auf einem Stuhl in der Mitte im Raum. Von ihm hatte ich meine Augen und meine Haarfarbe geerbt. Der Rest hatte ich von meiner Mutter. Ich setzte mich auf den Stuhl der ihm gegenüber stand. „Hallo Dad.“ Er starrte mich nur an. Ich seufzte und versuchte ein Gespräch anzufangen. „Ich war wieder Jahrgangsbeste und dieses Jahr darf ich die ganzen Ferien bei den Weasleys verbringen!“ Er riss die Augen auf und schrie mich an: „Du bist wo? Bei diesen Blutsverrätern! Du bist eine Schande für die ganze Familie. Erst kommst du nicht nach Slytherin und jetzt. Wie kann das sein das ich mit so einer Tochter bestraft bin?“ Ich merkte wie sich meine Augen mit Tränen füllten. Der Wärter ließ mich raus und Mr. Weasley schloss mich in die Arme. Er apparierte zum Fuchsbau. Als wir in die Küche kamen, saßen alle am Frühstückstisch. Ich wischte mir noch einmal übers Gesicht. Ich wollte nicht dass mich Mrs. Weasley weinen sieht. Ich ging in die Küche und sah neben Ron jemanden sitzen. Ich bekam große Augen und ging auf den Jungen zu. Harry stand auf und umarmte mich fest. Er sah mich mit seinen grünen Augen müde an. „Morgen Mia, wo kommst du denn schon her?“ Ich biss mir auf die Lippen und lief aus der Küche und hoch in Ginnys Zimmer. Dort schmiss ich mich aufs mein Bett und weinte. Nach einer Weile hörte ich ein Klopfen. Die Zimmertür ging auf und jemand setzte sich auf die Bettkante. Diese Person strich mir übers Haar. Ich sah hoch in Mrs. Weasleys besorgtes Gesicht. Sie nahm mich in den Arm. Mr. Weasley hatte ihr schon alles erzählt. Ich fühlte mich bei ihr sicher und geborgen. Als ich beruhigt hatte, sah sie mich liebevoll an und ging mit mir zurück in die Küche. Die Anderen waren schon fertig und waren im Garten. Mrs. Weasley hatte allen etwas Arbeit gegeben. Ihr Mann war schon wieder im Ministerium. Ich saß mit ihr in der Küche und aß das leckere Frühstück. Danach half ich ihr beim Abwasch. Am Nachmittag wurde ich von Fred und George in Beschlag genommen. Die Beiden versuchten mich immer wieder zum Lachen zu bringen. Manchmal klappte es auch, aber die Worte von meinem Vater waren zu schlimm. Ich stellte mir immer die gleichen Fragen. Warum hasste er mich? Was hatte ich getan, das er mich so hasste? Am nächsten Morgen mussten wir in die Winkelgasse um unsere Bücher für das neue Schuljahr zu kaufen. Wir gingen zusammen zum Kamin. Heute würden wir mit Flohpulver reisen. Zuerst ging Ron in den Kamin um Harry zu zeigen wie es geht. Ron nahm eine Hand voll von dem Pulver und sprach laut und deutlich: „Winkelgasse!“ Er ließ das Pulver fallen und verschwand in grünen Flammen. Danach war Harry dran. Er sah sehr nervös aus und nuschelte, als er das Pulver fallen ließ. Die grünen Flammen umschlungen ihn. Ich sah besorgt auf die Stelle. Als Dritte war ich dran. Zusammen mit Ron wartete ich auf die Anderen. Harry musste an einen anderen Kamin raus gekommen sein. Wir gingen zu Flourish & Blotts um unsere Bücher zu kaufen. Dieses Jahr waren unsere Bücher alle von Gilderoy Lockhart. Meine Großmutter war ganz verrückt nach diesem Mann.

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    Mrs Weasley ging es wohl genauso. Im Laden war auch schon Hermine mit ihren Eltern. Sie war gut mit Harry und Ron befreundet, aber bis jetzt hatte ich nicht viel mit ihr zu tun gehabt. Ich begrüßte sie und ihre Eltern und sah mich nach Harry um. Hermine ging kurz aus dem Laden um kam Harry wieder in den Laden. Er stellte sich zu uns. Dann betrat Gilderoy Lockhart den Laden und sah in der Menge Harry. Ein Reporter vom Tagespropheten zerrte Harry nach vorne. Lockhart grinste: „Immer schön lächeln Harry. Zusammen schaffen wir es auf die Titelseite. Zudem bekommst du meine ganze Reihe geschenkt!“ Er häufte dem Jungen einen Stapel auf die Arme und ließ ihn endlich gehen. Mrs Weasley nahm Harry die Bücher ab um sie von Lockhart signieren zu lassen. Ich hatte zum Glück meine Bücher schon. Wir gingen zum Ausgang, da wurden wir von jemanden aufgehalten. Draco Malfoy ein Slytherin in Harrys Jahrgang. „Der große Harry Potter kann nicht mal ein Buch kaufen ohne bevorzugt zu werden!“ Ginny stellte sich vor Harry und verteidigte ihn. Draco wollte gerade etwas erwidern, als ein Mann mit langen blonden Haaren ihn zurückhielt. Lucius Malfoy sah die Weasleys verächtlich an. Er nahm aus Ginnys Kessel ein paar gebrauchte Exemplare ihrer Bücher, betrachtete sie genau. Als Mr Weasley kam, legte er sie zurück. Keiner wusste was er mit dieser Geste bezwecken wollte. Wir verließen die Winkelgasse, als wir alle unsere Schulsachen hatte. Am nächsten Morgen mussten wir uns zum Schulzug sehr schnell beeilen. Ich lief mit Fred und George auf den Pfeiler zu. Wir glitten durch die Mauer und gaben unsere Koffer ab. Als ich im Abteil stand, atmete ich erleichtert aus. Wir waren noch rechtzeitig zum Zug gekommen. Ich nahm Tatze aus seiner Box. Er mauzte mich beleidigt an. Ihm war wohl alles zu hektisch gewesen. Unsere Abteiltür ging auf und Oliver und Lee kamen rein. Mein Freund setzte sich zu mir und nahm mich in den Arm. Lee setzte sich zu den Zwillingen. Sie unterhielten sich über ihre Ferien. Ich kuschelte mich an Oliver und erzählte ihm von meinem Vater. Er drückte sich ganz fest an mich und strich mir übers Haar. Ich sah zu ihm hoch und gab Oliver einen zärtlichen Kuss. Dieser erwiderte ihn und grinste. Am Abend stiegen wir aus dem Zug und ich sah mich nach Harry und Ron um. Als ich sie nicht fand, machte ich mir langsam Sorgen. „Sie sind bestimmt schon bei den Kutschen.“, versuchte mich Fred zu beruhigen. Ich stieg in die Kutsche und sah in den Wald. Als wir am Schloss waren, half mir Oliver aus der Kutsche. Zusammen gingen wir in die große Halle. Ich setzte mich an meinen Haustisch. Sam kam ein paar Minuten später zu unseren Tisch und setzte sich neben mich. Mein Blick viel auf den Lehrertisch. Auf Professor Quirrells Platz saß Gilderoy Lockhart. Ich bekam große Augen. Er war unser neuer Lehrer in Verteidigung gegen die dunklen Künste. Sam seufzte einmal tief: „Sieht er nicht klasse aus?“ Ich sah zu ihr: „Wen meinst du? Die Schmalzlocke etwa?“ Sam setzte sich gerade hin und sah mich fassungslos an. Ich zuckte nur mit den Schultern und beobachtete die Auswahl. Da bemerkte ich dass ein Lehrer fehlte. Snape saß nicht auf seinen Platz. Ich sah mich in der Halle um, aber er war nirgendwo zu sehn. Ich machte mir keine weiteren Gedanken um ihn und aß schnell mein Abendessen auf. Zusammen mit Sam ging ich zu unseren Gemeinschaftsraum. Auf dem Weg sah sich mich noch mal nach Harry und Ron um. Wahrscheinlich waren die Beiden schon in ihren Schlafsaal. Am nächsten Morgen ich saß gerade beim Frühstück, kam ein aufgeregter Oliver auf mich zu: „Hast du das von Harry und Ron schon gehört?“ Ich sah Oliver nur fragend an und er erzählte weiter: „Sie waren gestern gar nicht im Zug gewesen. Sie sind mit einem fliegenden Auto her geflogen und damit in die peitschende Weide geflogen!“ Ich bekam große Augen, stand auf und ging zum Gryffindortisch. Am Tisch der Löwen saßen ein müder Harry und ein unglücklich aussehender Ron. Harry sah zu mir und lächelte mich zerknirscht an. Ich funkelte ihn böse an und gab Harry eine Kopfnuss. „Harry Potter, wie dumm kann man nur sein und so etwas gefährliches tun!“, motzte ich ihn an. Harry versuchte mich zu beruhigen: „Mia es...wir sind nicht durch die Absperrung gekommen!“ Ich sah ihn immer noch sauer an: „Dann hättet ihr gewartet Mr. Weasley hätte euch schon hergebracht. Ihr Beide hättet tot sein können!“, ich wollte mich gerade umdrehen: „Ach und Harry wenn du immer noch Nachhilfe haben willst. Dann komm heute Nachmittag in die Bibliothek!“ Harry nickte nur und ich verließ sauer die große Halle. Sam wartete schon im 5. Stock auf mich. Erste Stunde: Verteidigung gegen die dunklen Küste mit Gilderoy Lockhart. Alle Mädchen, die vor dem Raum standen unterhielten sich angestrengt über unseren neuen Lehrer.

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    Ich setzte mich mit Sam in die Mitte. Professor Lockhart kam in den Raum, begrüßte uns und gab uns einen Test. Ich sah auf den Zettel. Die Fragen, die drauf standen hatten nichts mit dem Fach zu tun. Es waren alles Fragen über ihn. 1. Was ist Gilderoy Lockharts Lieblings- Farbe? 2. Was ist Gilderoy Lockharts größter Wunsch? Ich sah zu Sam, die sofort anfing zu schreiben. Lockhart gab uns eine halbe Stunde Zeit um die Fragen zu beantworten. Anders als die anderen Mädchen aus der Klasse, schrieb ich nur Blödsinn auf mein Blatt. Sam las meine Antworten und sah mich geschockt an. Ich zuckte nur mit den Schultern und sah aus dem Fenster. Das wird ja ein tolles Jahr mit dem werden. Nach einer halben Stunde sammelte er unsere Zettel ein. Er gab uns ein paar Seiten zu lesen, während er die Tests auswertete. „Miss Blake, kommen Sie bitte mal vor“ Ich stand auf und ging zu ihm: „Was gibt es Professor?“ Er sah zu mir hoch und gab meinen Test wieder: Bei diesen Antworten, muss ich Ihnen leider Nachsitzen erteilen. Finden Sie sich bitte heute um 17 Uhr bei Professor Snape in den Kerkern ein!“ Er setzte sein „perfektes“ Lächeln auf, gab mir noch einen Zettel für Professor Snape und ich setzte mich auf meinen Platz. Ich las mir noch einmal meine Antworten durch. 1. Wen interessiert schon die Lieblings- Farbe von Professor Schmalzlocke? 2. Sein größter Wunsch ist bestimmt noch peinlicher und nerviger zu werden als er es jetzt schon ist. Ich grinste und verließ als Erste den Raum und ging zu den Kerkern. Ich betrat den Raum und Professor Snape. Ich ging auf meinen Lehrer zu und gab ihm den Zettel. „Das ist von Professor Lockhart für Sie.“ Snape sah zu mir hoch, nahm den Zettel, las ihn sich durch und sah mich an: „Sie haben Nachsitzen und das am ersten Tag. Miss Blake das kennt man ja gar nicht von Ihnen.“ Ich grinste nur und ging auf meinen Platz: „Tja, vielleicht habe ich mir ja was von den Rumtreibern abgeguckt!“ Snape sah mich grimmig an und ich musste mir ein Lachen verkneifen. Zum Mittagessen saß ich bei Fred und George und erzählte ihnen von meiner ersten Stunde und gab ihnen den Zettel. Die Beiden lachten sich schlapp. Nur Oliver sah nicht grade begeistert aus. Um 17 Uhr stand ich vor dem Büro von Snape und klopfte. Er ließ mich rein und ich durfte eine Stunde lang den Boden des Klassenzimmers schrubben. Am nächsten Tag traf ich mich mit Harry. Ich half ihm bei seinem Aufsatz in Zaubertränke. Doch Harry war nicht bei der Sache. Er machte sich große Vorwürfe, wegen den Wagen der Weasleys. Gegen 3 machte er sich auf den Weg zu seinen Schlafsaal um sein Quidditchtrikot zu holen. Ich stellte die Bücher weg und ging zum See um etwas nach zudenken. Nach einer Weile hörte ich jemanden auf mich zukommen. Die Person ließ sich neben mich ins Gras fallen. Ich sah zu ihr. Oliver saß neben mir und starrte wütend auf den See. Ich nahm seine Hand. „Hey, was ist denn los? Ich denke ihr habt Training?“ Oliver legte seinen Kopf auf meinen Schoß und erzählte mir von Malfoy und den Slytherinteam. Ich strich ihm durchs Haar. Oliver war ein leidenschaftlicher Quiddtichspieler. Er war immer noch deprimiert, das Gryffindor letztes Jahr nicht geschafft hatte den Pokal zu bekommen. Ich sah auf die Uhr und gab ihm einen Kuss. „Na komm wir müssen wieder rein. Morgen könnt ihr doch auch noch trainieren.“ Er sah zu mir, nickte und stand auf. Ich nahm seine Hand und zusammen gingen wir zum Essen. Ich setzte mich an meinen Haustisch. Sam kringelte gerade rote Herzchen um die VgdK-Stunden auf ihren Stundenplan. Ich stöhne genervt auf. Was fanden nur alle an ihn? Ich nahm mir etwas zu essen und ging in meinen Schlafsaal. An Halloween passierte es. Die Schüler saßen in der großen Halle und ließen es sich schmecken. Harry saß in Lockharts Büro zum Nachsitzen. Ich saß neben Oliver, nahm mir eine Lakritzschnecke und ließ meinen Kater damit spielen. Fred und George sah ihn belustigt zu. Percy sah mich tadelnd an: „Mia mit dem Essen spielt man nicht!“ Ich verdrehte genervt meine Augen. Percy war mir schon immer unsympathisch gewesen. Oliver nahm mich bei der Hand und ging mit mir raus. An einem Fenster fielen mir viele Spinnen auf. Ich trat auf das Fenster zu. Die Spinnen sahen aus, als würden sie vor etwas flüchten. Oliver zog mich weiter. Die anderen Schüler waren mit dem Essen fertig und waren auf den Weg in ihre Gemeinschaftsräume. Oliver und ich folgten der Menge. Auf einmal blieb ein Junge aus meinem Haus stehen und ich lief in ihn hinein. Oliver starrte an eine Fackel. Ich zwängte mich zwischen die Schüler vor mir. An der Fackel hing die Katze des Hausmeisters. Davor stand Harry und neben ihn Ron und Hermine. Sie starrten auf die Wand gegenüber der Fackel. Ich folgte ihren Blick und erschrak bei den Worten:

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    Die Kammer des Schreckens wurde geöffnet. Feinde des Erben nehmt euch in Acht!

    Da kam Filch in den Gang und sah seine Katze.. Als er Harry neben seiner Katze sah, wollt er auf ihn losgehen. Ich stellte mich zwischen die Beiden. Da kam Professor Dumbeldore. Er las die Botschaft auf der Wand und sah dann besorgt zu seinen Schülern. Der Schulleiter schickte uns ins Bett außer Ron, Hermine und Harry. Oliver brachte mich zu meinen Gemeinschaftsraum. Ich hatte Tatze auf meinen Arm und streichelte ihn übern Rücken. Oliver sah mich besorgt an. Ich ließ meinen Kater runter und drückte mich an Oliver. Er nahm mich in den Arm. Wir standen eine Weile so da. „Mister Wood würden Sie bitte in ihren Gemeinschaftsraum gehen!“, Professor Flitwick kam gerade auf uns zu. Wood gab mir einen Kuss und ging dann Gang zurück. Professor Flitwick begleitete mich in den Gemeinschaftsraum. Die anderen aus meinem Haus saßen noch im Gemeinschaftsraum. Der Professor stelle sich auf einen Stuhl und räusperte sich: „Meine Lieben hört mir bitte zu. Keine Angst die Katze war nicht tot sondern versteinert. Professor Sprout wird einen Trank brauen. Dann wird Mrs Norris wieder normal. Seid trotzdem bitte vorsichtig und jetzt ab in die Betten.“ Zusammen mit Sam ging ich in unseren Schlafsaal. Sam legte sich in ihr Bett und drehte sich zu mir: „ Wen meint er mit Feinde des Erben?“ Ich drehte mich zu ihr. Ich konnte es mir schon denken: „Er meint Muggelgeborene.“ Sam sah mich ängstlich an. In dieser Nacht tat kaum einer ein Auge zu. Professor Flitwick sah in der dritten Stunde besorgt auf seine Klasse. Ich saß mit Sam wie immer vorne, aber heute konnte ich mich nicht konzentrieren. Der Zauber gelang mir einfach nicht. Sam und den Anderen ging es genauso. Nach der Stunde hatten wir mit den Slytherins. Denen ging es komischer weise super. Sie machten sich über die Worte lustig und versuchten den Muggelgeborenen noch mehr Angst zu machen. Das erste Quiddtichspiel der Saison hob die Stimmung an. Nur bei Oliver nicht. Er sah immer wieder zu Marcus Flint der Kapitän der Slytherins. Die Slytherins hatten von Mr. Malfoy den neusten Rennbesen bekommen den Nimbus 2001. Ich versuchte ihn immer wieder aufzumuntern, aber er hörte mir nicht zu. Ich stand auf und ging beleidigt an den See. Ich sah auf den See und verwandelte mich in einen weißen Wolf und lief in den Wald. Auf einer Lichtung blieb ich stehn und beobachtete die Zentauer. Ich legte mich ins Gras und schloss meine Augen. Es war schon dunkel, als ich wieder aufwachte. Schritte kamen auf mich zu. Hagrid stand vor mir: „Mia muss ich dich schon wieder aus den Wald scheuchen. Los ab ins Schloss mit dir!“ Ich stand nur widerwillig auf und ging zusammen mit Hagrid ins Schloss. Vor der großen Halle verwandelte ich mich zurück und ging zu meinen Haustisch. Sam sah mich kopfschüttelnd an. Ich zuckte nur mit den Schultern. „Was ist denn mit dir und Oliver los?“, fragte sie mich nach einer Weile. „Nichts, er ist nur die ganze Zeit deprimiert wegen den Slytherins und ich habe darauf keine Lust.“Nach dem Essen ging ich gleich in meinen Schlafsaal. Am nächsten Morgen war das Qudditchspiel. Ich setzte mich zu Ron und Hermine auf die Tribüne. Das Spiel war sehr spannend. Doch die Slytherins gingen schnell ich Führung. Harry sah den Schnatz und wollte ihm hinter her, als er von einem Klatscher verfolgt wurde. Ron wollte den Klatscher aufhalten, aber Hermine hielt ihn zurück. Oliver warnte Harry und achtete nicht auf sich selbst. Der Klatscher flog durch seinen Besenstiel. Oliver schlug dank Fred und George nicht auf den Boden auf. Ich rannte auf das Spielfeld und fiel Oliver um den Hals. Oliver nahm mich in den Arm und sah besorgt nach oben. Der Klatscher verfolgte Harry weiter. Harry streckte seine Hand nach dem Schnatz aus, als der Klatscher seinen Arm traf. Harry fing den Schatz mit seinen linken Arm und Gryffindor gewann doch noch. Er landete mit den Rücken auf den Boden . Der Klatscher schlug neben ihm immer wieder auf den Boden ein. Hermine zückte ihren Zauberstab und zerstörte den Klatscher. Wir liefen zu Harry dessen rechter Arm in einen unnatürlichen Winkel ab stand. Lockhart kniete sich neben ihm und nahm seinen Zauberstab um Harrys Arm zu heilen. „Nein, nicht Sie!“, stammelte Harry erschrocken. Lockhart lachte nur und sprach einen Zauber. Harry sah mit großen Augen seinen Arm an. Ich verzog angeekelt das Gesicht, denn dieser Stümper hatte Harrys Arm gar nicht geheilt sondern die Knochen weg gezaubert. Fred und George halfen Harry hoch.

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    Zusammen brachten wir ihn in den Krankenflügel. Madam Pomfrey war sehr aufgebracht, als sie Harrys Arm sah: „Sie hätten gleich zu mir kommen sollen. Ich kann Knochen in Sekunden wieder heilen, aber wachsen lassen.“ Hermine sah sie besorgt ab: „Sie schaffen das doch oder?“ Unsere Schulärztin nickte: „Natürlich kann ich das, aber es wird eine schlimme Nacht werden Potter. Knochen neu wachsen zu lassen ist kein Kinderspiel.“ Madam Pomfrey goss einen Trank in ein Glas und gab Harry dies zu trinken. Er verzog das Gesicht und spuckte es in hohen Bogen wieder aus. Ich wich gerade noch so aus. Madam Pomfrey lachte nur und scheuchte uns dann aus den Krankenflügel. Ich wollte gerade zum See gehen, als eine Hand mich festhielt. Oliver sah mich zerknirscht an und zog mich in seine Arme. Ich drückte mich fest an ihn. Oliver entschuldigte sich mindestens 50-mal bei mir, weil er so abweisend war. Ich legte ihm einen Finger auf die Lippen und küsste ihn. Oliver erwiderte den Kuss und zog mich enger an ihn. Zusammen gingen wir zum See. Am Ufer verwandelte ich mich in meinen Wolf und legte meinen Kopf auf seinen Schoß. Oliver kraulte mich hinter meinem Ohr und ich schloss meine Augen. In dieser Nacht wurde ein neues Opfer gefunden. Colin Creevey ein Gryffindor aus Ginnys Jahrgang wurde versteinert in einen Gang gefunden. Die Angst unter den Muggelgeborenen stieg wieder an. Zwei Tage später waren alle Schüler in der großen Halle versammelt. Professor Lockhart hat mit der Erlaubnis von Dumbledore einen Duellierclub gegründet. Sein Assistent war Snape. Ich grinste nur und hoffte er würde Lockhart ordentlich fertig machen. Ich stand mit Sam in der ersten Reihe. Lockhart erklärte gerade die Regeln des Duellierens. Unsere beiden Lehrer gingen auf einander zu und verbeugten sich. Sie gingen auf ihre Plätze zurück. Snape war schneller als Lockhart und entwaffnete ihn: „Expelliarmus!“ Lockhart wurde von den Zauber mitten auf die Brust getroffen und flog nach hinten. Er stand auf. Nun sollten zwei Schüler es demonstrieren. Lockhart wählte Harry und Ron. Doch da mischte sich Snape ein, weil Rons Zauberstab noch kaputt war: „Weasleys Zauberstab richtet schon Verwüstung an, wenn man ihn nur ansieht. Wie sollen wir Potter in den Krankenflügel bringen? In einer Plastiktüte? Wie wär´s mit einem Schüler aus meinem Haus? Malfoy zum Beispiel?“ Malfoy kam aus der Menge. Er und Harry traten aufeinander zu und schossen sich Flüche um die Ohren. Harry war der bessere von den Beiden. Malfoy richtete seinen Stab auf den Boden und zauberte eine große Giftschlange herbei. Lockhart setzte einen Zauber ein. Die Schlange flog hoch und landete auf den Boden. Man konnte sehen, dass die Schlange sauer war. Sie schlängelte auf einen Hufflepuff zu. Harry lief auf die Schlange zu und redete mit ihr. Doch was er sprach konnte keiner verstehen, denn er sprach Parsel. Ich sah ihn mit großen Augen an. Snape zerstörte die Schlange und alle sahen Harry an. Er verließ die Halle. Ron und Hermine folgten ihm. Snape schickte uns in unsere Gemeinschaftsräume. In den nächsten Tagen und Wochen hatte Harry es schwer. Alle hielten ihn für den Erben Slytherins, da Salazar Slytherin auch Parsel sprechen konnte. Zu Nachhilfe war er unkonzentriert, deshalb ließen wir es nach einer halben Stunde bleiben. Weihnachten rückte immer näher. Dieses Jahr bleib ich im Schloss. Sam blieb auch da, weil ihre Eltern in Japan waren. Letzte Woche während der Studierstunde wurde ein weiterer Muggelgeborener und der fast kopflose Nick versteinert im Gang gefunden. Sam und ich saßen oft im Gemeinschaftsraum oder in der Bibliothek. Leider war Oliver über die Ferien nach Hause gefahren. Mit Harry, Ron Hermine machten wir unsere Hausaufgaben. Am Weihnachtsmorgen war ich früh wach. Sam saß schon im Gemeinschaftsraum und packte ihre Geschenke aus. Ich setzte mich neben sie und nahm mir meine Geschenke. Aus dem Winter wurde Frühling. Es war an einem Montag. Ich saß schon im Klassenzimmer für Zaubertränke und wartete auf Sam. Der Unterricht begann und Sam war immer noch nicht da. Ich machte mir langsam Sorgen. Da klopfte es an der Tür. Snape öffnete sie. Der Professor besprach was mit jemanden und drehte sich zur Klasse: „Miss Blake folgen Sie Professor Flitwick in den Krankenflügel!“ Ich stand auf, nahm meine Sachen und folgte meinen Hauslehrer in den Krankenflügel. Er führte mich zu einem Bett. In dem Bett lag Sam. Ich sah sie erschrocken an und Tränen schossen mir in die Augen. „Setzen Sie sich Miss Blake. Sie sind für den restlichen Tag entschuldigt!“ Ich setzte mich auf den Stuhl, der neben dem Bett stand. Professor Flitwick legte mir eine Hand auf die Schulter und verließ den Krankenflügel.

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    Madam Pomfrey kam auf mich zu und gab mir ein Taschentuch. Ich nahm es dankend an. Es war Nachmittag, als Fred und George in den Krankenflügel kamen. Ich fiel den Beiden um den Hals. Sie nahmen mich in den Arm und setzten sich mit ans Bett. Gegen Abend gingen wir in die große Halle zum Essen. Oliver sah mich besorgt an. Die Wochen verstrichen und die Alraunen wuchsen. An einem Samstag ging Oliver mit mir in den 7. Stock. In letzter Zeit war ich nicht für ihn dagewesen. Hermine war auch versteinert wurden und Dumbledore war als Schulleiter abgesetzt worden und es gab verschärfte Regeln. Oliver meinte er hätte eine Überraschung für mich. . Wir gingen in den Raum der Wünsche. In der Mitte stand ein großes Bett. Er hob mich hoch und trug mich zum Bett. Ich wusste was er vor hatte und ließ es zu. Oliver küsste meinen Hals und schob seine Hand unter meine Bluse. An diesem Nachmittag schlief ich das erste Mal mit Oliver und er half mir etwas glücklicher zu werden. Am Ende des Schuljahres waren alle versteinerten Schüler wieder geheilt. Ginny wurde von Harry gerettet und bekam von Dumbledore eine Auszeichnung. Sam saß wie immer neben mir und hatte einen Berg von Essen auf ihren Teller. Auf dem Bahnsteig in London verabschiedete ich mich von Oliver. Wir würden uns diese Ferien nicht sehen. Remus holte mich vom Bahnhof ab und brachte mich zu meinen Großeltern. Die meiste Zeit verbrachte ich in meinen Zimmer und lernte für meine ZAGs, die ich nächstes Jahr schreiben würde. An einem Morgen kam eine Eule aus Askaban. Da Sirius Black ausgebrochen war, wurde der Besuchstag abgesagt. Ich war erleichtert, dass ich nicht zu meinen Vater musste. Ich bekam einen Brief von Dumbeldore. Er ernannte mich zur Vertrauensschülerin. An meinem letzten Ferientag bekam ich einen Brief von Oliver. Ich nahm den Brief, doch was ich da las, wollte ich nicht glauben. Er machte Schluss mit mir!


    Liebe Mia,
    ich hoffe deine Ferien sind schön. Meine sind super. Es gibt da etwas was ich dir sagen muss. Ich habe in den Ferien ein Mädchen kennengelernt. Sie ist wirklich hübsch und liebt Quidditch genauso wie ich! Sie ist zwei Jahre älter als ich und ich habe mich in sie verliebt. Ich hoffe du kannst verstehen, dass ich nicht mehr mit dir zusammen sein kann.
    Wir sehen uns in der Schule.

    Dein Oliver

    Ich las mir den Brief noch einige Male, zerknüllte den Brief und lief zu dem Grab meiner Mutter. Ich warf mich auf der Insel ins Gras und weinte. Ich hörte wie jemand die Insel betrat. Ich setzte mich auf und sah in das besorgte Gesicht von Remus. Ich fiel ihm um den Hals. Er fing mich erschrocken auf. „Mia, Süße was ist denn passiert?“ Ich zeigte ihm den Brief. Remus las sich den Brief, zog mich dann auf meine Beine und ging mit mir ins Hotel zurück. In der Küche setzte er mich auf einen Stuhl und holte mir eine große Schüssel mit Eis. „Remus was soll ich mit so viel Eis?“ Remus grinste mich schief an: „Na essen, wenn deine Mutter immer Liebeskummer hatte, hat sie eine ganze Schüssel Eis verdrückt!“ Ich lachte, stand auf und holte zwei kleine Schüssel aus einem Schrank und teilte das Eis mit ihm. Remus lachte. Zusammen aßen wir das Eis auf. Dann gab Remus mir einen Brief. Ich sah ihn verwundert an. Ich las mir den Brief durch. Es war ein Brief von Dumbeldore. Er bat Remus in Hogwarts zu unterrichten und zwar Verteidigung gegen die dunkle Küste, da Lockhart im St. Mungo lag und auch nicht wieder normal werden würde dank seines Vergessenszauber. Ich grinste meinen Patenonkel an und umarmte ihn fest. Am nächsten Tag apparierten wir gemeinsam nach London. Wir gingen zusammen in ein Abteil. Remus machte es sich in einer Ecke bequem und deckte sich mit seiner Jacke zu. Letzte Nach war wieder Vollmond und Remus war die ganze Nacht weg gewesen. „Weck mich wenn wir da sind ok Mia.“ Ich lächelte und gab Remus einen Kuss auf die Wange „Dann schlaf gut.“ Ich nahm mir ein Buch raus und fing an zu lesen. Nach einer Weile kamen Harry, Ron und Hermine in unser Abteil. Harry sah mich als Erster und umarmte mich: „Hey, Mia...wie waren deine Ferien?“ Ich sah ihn nur traurig an und erzählte es ihm.

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    Harry machte große Augen und nahm mich in den Arm. „Erzähl das bloß Fred und George sonst kann Gryffindor dieses Jahr wirklich einstecken!“, meinet Ron nur. Hermine und Harry warfen ihm böse Blicke zu. Dieser zuckte nur mit den Schultern und zeigte auf meinen Patenonkel: „Wer ist das?“ „Remus Lupin!“, sagten Hermine und ich gleichzeitig. „Woher wisst ihr das?“ Hermine sah ihn an und zeigte auf Remus´Koffer: „Es steht da auf seinen Koffer!“ Ich sah zu Ron; „Er ist mein Patenonkel, also weiß ich auch wer er ist!“ Harry sah mich mit großen Augen an und dann zu ihm: „Ähm, meinst du er schläft?“ Ich sah kurz zu Remus. Seine Augen waren geschlossen und er atmete ruhig. Ich nickte zu Harry dieser stand auf und machte die Abteiltür zu. Harry setzte sich auf seinen Platz zurück und erzählte uns, warum Sirius Black wirklich aus Askaban ausgebrochen war. Er wollte Harry töten. Ich sah besorgt zu Remus und dann zu Harry. Auf einmal blieb der Zug stehen. Hermine sah zu uns: „Warum halten wir? Wir können unmöglich schon da sein!“ Harry stand auf und ging zur Abteiltür, öffnete sie und sah nach draußen. Der Zug ruckelte heftig und Harry fiel auf seinen Platz zurück. Im Zug wurde es kalt. Ron sah aus dem Fenster: „Hey, da steigt jemand ein!“ Ich sah zu Remus und wollte ihn wecken, als er rein kam. Ein Dementor stand in der Tür und sah sich um. Er hielt bei Harry inne und begann seine glücklichen Erinnerungen raus zu saugen. Ich sah geschockt zu Harry, drehte mich dann zu Remus und rüttelte ihn wach. Remus zuckte zusammen, stand auf und holte seinen Zauberstab raus. Aus seinem Zauberstab kam ein helles Licht, welches den Dementor vertrieb. Harry sackte auf seinem Platz zusammen und wurde ohnmächtig. Mit Ron legten wir Harry auf die Bank. Der Zug fuhr weiter. Nach einer Weile wurde Harry wach. Er setzte sich auf und bekam von Hermine seine Brille wieder. Remus hielt ihm ein Stück Schokolade hin: „Hier iss, dann wird es dir besser gehen!“ Harry nahm die Schokolade: „Was war das für ein Ding?“ Remus richtete sich auf: „Das war ein Dementor eine Wache aus Askaban. Er hat die Abteile nach Sirius Black durchsucht, aber er ist wieder weg. Entschuldigt mich ich muss zum Lokführer.“ Remus ging aus unserem Abteil und Harry knabberte an der Schokolade. Hermine nahm ihren Kater auf ihren Schoß und sah Harry besorgt an. Draußen regnete es in Strömen. Harry erzählte uns von einem Schrei den er gehört hatte. Keiner von uns Anderen hatte einen Schrei gehört. Als wir in Hogsmead ankamen, regnete es immer noch. Wir stiegen in die Kutschen und fuhren zum Schloss. Dumbledore hielt wie jedes Jahr seine Rede und begrüßte zwei neue Lehrer. Der eine war mein Patenonkel. Der Andere war Hagrid. Er würde ab diese Jahr Pflege magischer Geschöpfe unterrichten. Ich sah mit großen Augen zu ihm und lächelte. Dann fiel mein Blick zum Gryffindortisch. Oliver unterhielt sich freudig mit Lee und den Zwillingen. Ich schluckte und sah zu Sam. Sie wusste schon von unserer Trennung und dachte sich bestimmt gerade ein paar Flüche für Oliver aus. Nach dem Essen zog sie mich hoch. Ich musste die neuen Erstklässler in unseren Gemeinschaftsraum führen. Ich ging an Fred und George vorbei. „Hey Vertrauensschülerin! Warte doch auf uns!“ Ich drehte mich zu den Beiden um. „Darf ich euch die Chaoszwillinge vorstellen. Nehmt von den Beiden bloß keine Süßigkeiten oder andere Sachen an!“ Die Erstklässler sah die Beiden an. Ich sah die Beiden nur etwas traurig an und brachte die Erstklässler zu unseren Gemeinschaftsraum. Die Zwillinge sah mir verwundert hinter her und gingen zu Harry. „Hey Harry altes Haus!“ Harry drehte sich zu ihnen um. „Was gibt es?“ George sah ihn an: „Was ist denn mit unserer kleinen Mia los?“ Harry sah sie beiden und dachte kurz nach ob er es ihnen sagen sollte. „Fragt sie doch selber und bitte reißt Wood nicht den Kopf ab, wenn ihr es wisst.“ Harry ging hoch in seinen Schlafsaal und ließ die Zwillinge verwirrt zurück. Am nächsten Morgen hatte ich keine Lust aufzustehen, aber der Gedanke von Remus unterrichtet zu werden, ließ mich hell wach werden. Ich stand auf, lief ins Badezimmer und machte mich fertig. Ich wollte gerade in die große Halle, als ich laute Stimmen hörte. Ich ging um die Ecke und sah die Zwillinge, die Oliver im Schwitzkasten hatten. „Ihr Zwei hört sofort auf! Lasst Oliver in Ruhe!“ Fred sah mich an und ließ Oliver los. George kam auf mich zu und nahm mich in den Arm. Ich stieß ihn weg und funkelte die Beiden böse an. Oliver lief in die große Halle. „Was sollte das? Seid ihr zwei völlig verrückt ihr könnt doch nicht euren Kapitän verprügeln!“ Fred sah mich nur kopfschüttelnd an: „Doch das können wir, wenn jemand unsere beste Freundin abserviert!“

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