Chroniken der Unterwelt

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2 Kapitel - 2.033 Wörter - Erstellt von: Selina - Aktualisiert am: 2015-09-23 - Entwickelt am: - 905 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Der Abschied ist gekommen und auch Freunde verzweifeln an dieser Situation. Hat Julia unterdessen Schutz gefunden?

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    Chroniken der Schatten 2

    Ich starte ihn an, der Ausdruck der auf seinem Gesicht lag wirkte kühl, so als wenn er das gerade nicht gesagt hätte. Ich schloss die Augen und sammelte mich, dann antwortete ich in einem ruhigen aber verunsicherten Ton,:,, sie sind ein Fremder ich gehe nirgendwo hin, außerdem habe ich keinen Anlass dazu alles aufzugeben und irgend einem wild fremden, dunkel gekleideten Grufti zu folgen.” Seine Miene verdunkelte sich, dann steckte die linke Hand in die Hosentasche, holte einen kleinen, gelben zerknitterten Zettel hinaus, und hielt ihn mir entgegen.,, Was soll ich damit?”,, Hier ließ, so kannst du dich selbst überzeugen.”
    Meine kleine zierliche Hand griff nach dem Zettel und ich faltete ihn hektisch auseinander, meine Augen weiteten sich als ich diese Zeilen lass:

    Wir haben das Mädchen gefunden. Es ist kein Schutzschild mehr vorhanden, wir bitten um Rückmeldung.
    Mit freundlichen Grüßen M.A.

    ,, Das kann doch nicht sein, was für ein Schutzschild?” Nur eine leise aber doch finstere Stimme antwortete:,, Das erkläre ich dir alles später, komm, komm wir müssen hier weg!” Ich kniff meine Augen zusammen und ließ den Zettel schmerzlich fallen. War das alles wahr?, bin ich wirklich in Gefahr? Ich drehte mich um und schaute den Flur entlang, konnte ich wirklich alles zurücklassen was mir lieb war, und zu welchem Grund? Aber der Zettel war der Beweis ich musste all dem hier den Rücken kehren. Tränen standen in meinen Augen als ich mich wieder zu ihm umdrehte und mit einem schwachen Ton fragt:,, Kann ich noch etwas zurecht machen?” Er drehte sich um und ging zur Tür, knurrte mir aber noch etwas zu:,, Ich werde Punkt 16.00 Uhr wieder da sein”, und mit den letzten Worten verschwand er.


    Wie spät war es eigentlich? Ich sah auf meine Uhr sah die auf die Zeiger. Kurz vor 10. Erschüttert ließ ich mich zu Boden sinken. Erst nach etwa einer halben Stunde erhob ich mich in ging wie in Tongs in den Keller und holte aus einer kleinen und dunklen Abstellkammer einen Koffer und dazu eine Reisetasche. Erst als ich alles auf mein Bett legte wurde mir klar was ich alles mitnehmen müsste: Duschgel, Anziehsachen für jeden Anlass, Kosmetik, einen Föhn, und und und. Ich musste noch einkaufen, mir einiges besorgen, den niemand wusste wie lang ich weg seien würde. Ich schnappte meine Busfahrkarte und meine Geldbörse. Noch schnell den Schlüssel mitnehmen und los. Der kleine Schotterweg von meinem Zuhause führte direkt an die Hauptstraße, dann noch ein paar Schritte und schon war ich an einer Bushaltestelle. Genau richtig, 5 min vor halb 11. Bevor ich losgegangen war hatte ich noch 1 Zettel und einen Kugelschreiber in meine Jackentasche gestopft. Diesen holte ich nun heraus, doch der Bus unterbrach mich. Ich ließ mich auf der hinterste Reihe nieder und schrieb los, diese Zeilen vielen mir besonders schwer den sie waren nicht an irgendwelche Verwandten oder sogar an meine Eltern, nein sie waren ein Danke an meine Freunde. Als der Bus in der nächsten Stadt hielt besorgte ich mir alles wovon ich dachte ich würde es brauchen: 2 Flaschen Duschgel, 3 Flaschen Haarwaschmittel, Schmerztabletten, Nasenspray, eine Palette mit einer großen Auswahl an Crem`s und noch andere Sachen wie Zahnpasta …
    Als ich alles besorgt hatte ging ich noch bei der Post vorbei, Kaufte einen Briefumschlag und ging mit allen gekauften Sachen zurück zum Busplatz. Als ich mich auf der nächstgelegene Bank nieder ließ, schaute ich mich noch einmal qualvoll um und ließ diesen Eindruck tief in mir verschwinden. Der Bus kam und somit fuhr ich wieder zurück. Das wird bestimmt das letzte Mal gewesen sein das ich überhaupt mit einem Bus gefahren bin.


    Schon nach 10 Minuten war ich wieder in dem kleinen Örtchen angekommen, in dem ich wohnte. Ich ging aber nicht wie gewohnt den Schotterweg entlang sondern machte einen kleinen Umweg. An einem großen weißen Haus machte ich halt, nahm den Brief aus meiner Jacke hinaus und ging zur Eingangstür. Schon nach dem 1 Klingeln kam ein kleiner Junge zum Vorscheinen, er hatte braune kurz gelockte Haare, ein rundliche Gesicht mit einer großen Brille auf der Nase und heute trug er einen blau weißen Streifen- Pulli mit einer schwarzen Jeans. Er war der einzige aus dem Ort der auch auf meine Schule ging jedoch begann er erst die 6 Klasse.,, Hey, bist du Nick “ der kleine Junge nickte,,, Tust du mir einen gefallen?, Montag fängt doch wieder die Schule an, gehst du da vor dem Unterricht zu Annabelle und gibst du ihr das hier?” Der kleine nahm den Brief verunsichert an, bevor er ins Haus zurück stolperte fragte er noch,:,, Wirst du denn nicht da sein?” Da wir uns schon lang kannten strich ich ihm liebevoll über die zerzausten Haare,
    ,, Nein, nein das werde ich nicht”,, Warum denn nicht,? Du bist doch die einzige die mit mir am Bus steht” mit einer Träne im Auge lächelte ich ihn an und sagte,, Ich werde bald wieder da sein, Versprochen!” Dann drehte ich mich um und ging, ich wusste nicht ob das was ich gesagt hatte eine Lüge war oder nicht.


    Als ich die Haustür aufschloss und hineingegangen war, packte ich den Koffer, alle Anziehsachen rein, alles was rein ging musste mit. In die Tasche kam dann Duschgel, ein Föhn Zahnputzzeug…
    aber auch mein Handy und meine Laptop steckte ich zu meinen anderen Habseligkeiten.
    Als es punkt 16 uhr an meiner Tür klingelte warf ich mir ohne nachzudenken meine Lederjacke über und ging zur Tür.
    Da war er, der Moment des Abschieds. Schwarz gekleidet stand er wieder vor mir.,, Du wirst es überleben”,, was?”er legte eine Hand auf meine Schulter so als wenn man jemanden leb wohl sagen würde, doch im nächsten Moment wurde alles schwarz.



    Ein großer gefüllter Raum, alle redeten über die Geschehen der letzten Wochen, doch nach ein paar Sekunden war alles still. Einige der Schüler hatten sich zur Tür umgedreht und starten etwas verwundert an. Es war Nick der am Türrahmen lehnte, er war sichtlich nervös den er war noch nie so allein in Raum voll mit Teenagern die mindestens 3 oder 4 Jahre älter als er waren. Langsam schritt er die engen Gänge zwischen den Tischen entlang. Bis er stehen blieb. Ein großes Mädchen stand vor ihm, sie trug ein pinkes Kleid und hatte helles und schulterlanges blondes Haar. Freundliche Züge umspielten ihr Gesicht, Nick sah auf und schaute in ihre tief blauen Augen. Sie bückte sich,, Naa, was machst du denn hier?” trotz ihrer hellen und weichen Stimme klammerte sich Nick an den Brief . In diesem Moment wusste er gar nicht mehr was er überhaupt wollte. Es war ihm unheimlich von allen angestarrt zu werden. Eine leise Stimme in seinem Kopf meldete sich,, du musst das tun, Julia soll doch wieder kommen “.,, Bist du Annabelle?” brachte er mit kleinlauter Stimme hervor.,, Ja, das bin ich, was hast du den
    da?” langsam streckte Nick die Hand mit dem geknitterten Brief in der Hand aus. Annabelle griff nach dem Brief, als Nick los ließ stürmte er aus dem Zimmer.


    Die Stunde hatte bereits begonnen doch Annabelle starte immer noch auf den kleinen weißen Umschlag. Anne du bist abgelenkt, ermahnte die Lehrerin.,, Entschuldigung”,, Was ist denn du siehst so bedrückt aus “,, Entschuldigen sie aber Julia ist heute nicht erschienen und ich habe das hier erhalten, da steht mein Name drauf, und er kommt von Juli “,, was hindert dich ihn aufzumachen?” fragte die Lehrerin .,, Nichts, darf ich ihn lesen”, Miss Martin wollte erst nicht einwilligen doch sagt dann nach ein paar Sekunden endlich ja. Annabelle öffnete langsam den Umschlag und zog einen weißen Zettel hinaus. Sie klappte ihn auf und sprach dann:

    An meine beste Freundin Annii

    Es fällt mir schwer dir diese Zeilen zu schreiben doch, ich kann es nicht ertragen ohne ein Wort von dir zu gehen.

    ,, Ohh Gott, eine Träne rann über Annabelle`s Gesicht, sie wird doch nicht…” doch sie lass weiter.

    Weißt du noch was immer unser größter Traum war? Den Jungs die wir lieben zu sagen, was wir fühlen. Tja du hast es geschafft, ich bin stolz auf dich. Doch ich bin nicht mehr dazu gekommen, ich werde nie erfahren ob er auch das gleiche fühlt. Du wirst wahrscheinlich in diesen Moment den Brief laut vorlesen, also möchte ich dass er es jetzt weiß. Max ich lieb dich und zwar seit dem Moment, an dem wir uns zum ersten Mal gesehen haben. Ich wollte dich nicht vor den Kopf stoßen, denn es ist unwahrscheinlich das auch du diese Gefühle empfindest. Die Sache ist die ich muss gehen aus einen bestimmten Grund. Niemand weiß etwas und ich möchte auch nicht dass ihr alle etwas erzählt. Ich komm schon klar und werde mich melden wenn ich kann, außerdem werde gut behütet sein. Lass euch nicht verarschen und mach dir keine Sorgen Anni,

    Eure Julia

    ,, OMG” Annabelle sank auf ihrem Stuhl zusammen und brach in Tränen aus, so dass sie gar nicht bemerkte das Max aufgestanden war. Er schritt schnell auf Annabelle zu und kniete sich neben sie. Beruhigend redete er auf sie ein:,, Ich werde sie finden und hole sie zurück, dafür muss ich aber erst einmal fort”.,, Was?” Annabella streckte ihren Arm aus und versuchte Max fest zu halten, doch sie schaffte es nicht. Sie sank auf dem Boden.,, Hey, hey Anni ich komme wieder, erkläre alles meinen Eltern sie werden mir folgen.” Er wischte ihr dir Tränen aus dem Gesicht und stürmte dann aus der Tür.



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    ,, Ahhh” hatte ich mir den Kopf gestoßen?, wo war ich überhaupt? Ich versuchte eine Hand zu meinem Kopf zu bewegen, doch ich konnte keinen einzigen Muskel rühren. Stattdessen durchquerte ein heißer Stich meinen Körper. Ich versuchte zur Seite zu schauen, Blaue leuchtende Handfesseln?
    Okey, das war jetzt schon ein bisschen seltsam aber noch unheimlicher war der Gedanke dass ich mich nicht bewegen konnte und zudem war ich in einem Raum der komplett abgedunkelt war. Es musste ein Zimmer sein, den als Liegemöglichkeit hatte ich ein kuscheliges Bett, soviel ist sicher. Jede Bewegung war schmerzhaft, doch plötzlich wurde ich geblendet. Jemand musste die Vorhänge eines Fensters geöffnet haben. Nach ein paar Sekunden konnte ich eine Dunkle gestallt am Fenster erkennen. Es war die gleiche Person wie immer. Doch darüber hinaus gab das Fenster mehr über meinen Aufenthaltsort preis. Weite Wiesen grüne Täler und sogar, weit im Hintergrund das Eingangstor einer Stadt. Aber das steht jetzt nicht im Vordergrund, ich war immer noch gefesselt und wusste nichts von meinem Gegenüber. Mal eine Frage, wer bist du überhaupt?” Er würdigte mir keines Blickes,, Das spielt keine Rolle!”,, Doch ich will endlich wissen wer du bist, sollte ich dich kennen oder so?”,, Nein!”,, Ach komm schon, ich kann dich auch Teddy oder blubbel nennen” Ein kaltes lachen durchfuhr den Raum,, Tja, wenn du das so siehst freut es dich bestimmt meine Bekanntschaft zumachen” langsam drehte er sich zu mir um und heftete seine schwarzen Blick an mich. Ich starrte ihn immer noch erwartungsvoll an, bis sein Mund einen Namen formte.
    ,, Jonathan Christopher”

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latonia ( 08554 )
Abgeschickt vor 451 Tagen
wo ist den de Rest? ich verstehe den Zusammenhang nicht mal?
selina ( 72218 )
Abgeschickt vor 552 Tagen
Danke, jaa ich weiß rechtschreibung ist auch in der Schule nicht so mein ding bemühe mich aber.
Werde bald Proffisionell auf fanfiktion de schreiben sage aber vorher bescheid, wenn du lust hast kannst du ja dann mal vorbeischauen
Ginafrancesca ( 56773 )
Abgeschickt vor 552 Tagen
Gute Fortsetzung, das Ende war Mega!
Was mich stört, sind die inhaltlichen Fehler und die Rechtschreib- und Grammatikfehler.
Wenn man die aber außer Acht lässt, ist es eine sehr gute Fortsetzung!