Narutos Welt mal anders: Die Legende des Thronräubers (Teil 3) Die Silberne Wölfin

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7 Kapitel - 10.666 Wörter - Erstellt von: C - Aktualisiert am: 2015-09-16 - Entwickelt am: - 712 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Wir kommen zum nächsten Teil unseres Abenteuers.

Was bisher geschah: Naruto ist nach Konoha zurückgekehrt, kurz darauf trafen auch Großkaiser Sokuron und auch der Kazekage Gaara ein. Noch am selben Tag fanden Asuron und Akia einen Weg auf diese Welt und trafen zum ersten Mal auf ihren Drillingsbruder Sokuron.
Vinuru Ituras, bekannt als die „Silberne Wölfin“, hat sich Akatsuki angeschlossen. Sie half Deidara und Sasori dabei, Han zu töten und den Gobi einzufangen.

Doch nun plant Akatsuki ihren nächsten Angriff. Wieder einmal begleitet Vinuru ihre Teamkollegen Deidara und Sasori, um sich auf den Weg nach Sunagakure zu machen.

1
Das Versprechen

„Müsst ihr wirklich schon gehen?“, hakte Sokuron betroffen nach. „Ihr seid doch gerade erst gekommen. Wir haben uns endlich nach so langer Zeit wiedergefunden.“
„Glaub mir, so gerne wir beide hierbleiben würden“, erwiderte Asuron bedrückt, „aber wir müssen zurück. Auch wir müssen einen Krieg beenden und Aang dabei helfen, den tyrannischen Feuerlord zu stürzen.“
Sokuron ließ enttäuscht die Schulter hängen.
„Ja, ich verstehe schon.“
„Hey, mach dir keine Sorgen, mein großer Bruder“, wandte Akia versöhnlich ein und nahm Sokuron in die Arme. „Wir kommen sobald wie möglich wieder zurück, versprochen.“
„Glaubt ihr denn, dass ihr das noch einmal hinbekommt?“
„Willst du wieder einer der blöden Scherze reißen?“ Asuron tat so, als wäre er beleidigt, um seinen Bruder aufzuheitern. „Ich habe schon einmal geschafft, ein Portal zu öffnen, also kriege ich das auch noch einmal hin.“
„Apropos, du hast mir nicht erzählt, wie du das angestellt hast.“
„Nun, das war so.“ Asuron nahm Sokuron beiseite, als wäre er ein Lehrer, der seinen Schüler etwas Vertrauliches erzählen wollte.

„Komm schon“, flüsterte Kankuro weit grinsend und stieß seinen Ellenbogen gegen Gaara, „sprich sie an.“
„Was?“
„Ach komm schon, glaubst du, wir haben nicht bemerkt, dass du ständig Akia hinterherschaust? Du stehst auf sie, oder?“
Zum ersten Mal erlebte Kankuro, wie sein kleiner Bruder unsicher wurde, auch wenn er immer noch seine gewohnte Fassade aufrechterhielt. „Die ganze Zeit wolltest du in ihrer Nähe sein, um Zeit mit ihr zu verbringen. Und ich glaube, sie mag dich auch. Komm, gib dir einen Ruck.“
„Wie? Jetzt?“
„Nein, überrasche sie am ihrem Geburtstag. Natürlich jetzt! Die beiden hauen gleich ab.“
Kankuro wollte nicht auf die Antwort warten. Stattdessen begnügte er sich damit, Gaara zu schubsten. Mit voller Wucht prallte er dabei gegen Akia und riss sie mit zu Boden.
„Hoppla, das war wohl zu kräftig.“
Unbeholfen rieb sich Kankuro am Hinterkopf.
„Autsch“, stöhnte Akia leise. Hastig rappelte sich Gaara wieder auf und starrte sie an, als wieder errötete. „Tut mir Leid. Komm, ich helfe dir.“
Er reichte ihr die Hand, um Akia aufzuhelfen. Sie war so wunderschön, dachte er. Ihre feinen nachtschwarzen Haare, die wie Seide waren, ihre verschiedenfarbigen Augen, die kräftig leuchteten wie die Sterne am Himmel und ihre liebliche Stimme, die jedes Mal sein Herz erweichen ließ.
Die tiefe Narbe, die quer über ihr Gesicht lag, beachtete er nicht.
Auch so hatte Akia nichts von ihrer Schönheit verloren.
„Aua, der wird mir eine Weile wehtun“, stöhnte Akia und rieb sich am Hintern. „Aber glücklicherweise muss ich mich für eine Weile auch nicht hinsetzen, was?“
„Nochmal, es tut mir Leid.“
„Ach schon gut“, erwiderte Akia entspannt. „Wenn ich es nicht besser wüsste, würde ich behaupten, dass dein Bruder dich geschubst hat, was?“
Gaara nickte.
„Das habe ich mir schon gedacht. Der alte Schubst-Trick, um jemanden anzusprechen.“
„Der Schubst-Trick?“
„Ja, man schubst jemanden in die Richtung desjenigen, den man mag, um einen zufälligen Rempeln vorzutäuschen. Du weißt schon: Hoppla, mein Fehler.“ Akia schielte verstohlen zu Gaara rüber, als hätte sie einen kleinen Jungen dabei erwischt, wie dieser Schokolade stahl. „Also, was willst du mir sagen, dass du mir extra dafür in die Arme springst?“
„Naja, eigentlich wollte ich dich fragen, ob wir beide mal…“
„Ausgehen?“, beendete Akia den Satz. „Du meinst, wenn ich wieder zurück bin.“
„Falls du zurück kommst.“
Akia lächelte sanft.
„Weißt du, ich mag dich. Du strahlst eine ungewöhnliche Ruhe aus, die durch nichts erschüttern lässt. Das gefällt mir.“
Akia rückte näher zu Gaara.
„Ich sag dir was. Wenn wir den blöden Feuerlord besiegt haben, wenn wir diesen Krieg beendet haben, finden wir wieder einen Weg hierher.“ Gaara konnte ihren Atem auf seinem Gesicht spüren, ihren sanftem Duft wahrnehmen, die so süßlich roch wie die Rosen an einem Sommertag. „Und dann unternehmen wir beide mal was zusammen. Nur du und ich. Wie klingt das?“
„Das würde mich freuen.“
„Sehr schön.“ Akia lächelte wieder. „Darauf freue ich mich. Und damit du mich nicht vergiss, habe ich ein Abschiedsgeschenk für dich.“
Akia gab Gaara einen Kuss auf die Wange.
Der junge Kazekage errötete und verlor die Worte, die er zuvor aussprechen wollte. Noch einmal umarmte sie ihn.
„Wir werden uns wiedersehen.“
„Das wäre schön.“
Sie löste die Umarmung, zwinkerte ihm noch einmal zu und ging dann rüber zu Asuron. Mit einem breiten Grinsen huschte Kankuro zu seinem kleinen Bruder rüber und stieß ihm am Ellenbogen.
„Hey, du Mädchenschwarm, die mag dich wohl auch, was?“
„Ja, sieht wohl so aus.“
„Du wirst ja richtig rot, mein Freund. Dich hat es wohl richtig erwischt, nicht wahr?“
Gaara hörte ihn gar nicht. Seine Augen waren nur auf Akia fixiert, die neben Asuron stand und sich auf die Abreise vorbereitet. Er sah, wie die Efuan-Drillinge sich zum Abschied umarmten.
„Wir werden uns wiedersehen“, versprach Asuron.
Er berührte den Ring.
Es blitzte einmal auf wie bei einem lautlosen Gewitter. Alle mussten ihre Augen schließen, um nicht geblendet zu werden. Als das schwammige Bild sich wieder festigte, waren Akia und Asuron verschwunden.
Wir werden uns wiedersehen, hatte sie gesagt, dachte sich Gaara. Ich hoffe, sie hat recht.
„Komm, Kankuro, wir müssen wieder zurück nach Suna“, sagte Gaara wieder in seiner gewohnten tonlosen Art. „Wir haben noch viel zu tun.“

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