Meggy and the Caribbean, Teil 15

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1 Kapitel - 942 Wörter - Erstellt von: OceanWave - Aktualisiert am: 2015-09-16 - Entwickelt am: - 907 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Meggy stellt sich nicht besonders gut mit dem 'Captain' der Black Pearl. Wird sich das noch rächen?

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    In großen Schwierigkeiten *Josh* Ich musterte sie jetzt schon eine ganze Weile durch die, von der Feuchtigkeit des Meerwassers verrosteten, Gitter de
    In großen Schwierigkeiten

    *Josh*

    Ich musterte sie jetzt schon eine ganze Weile durch die, von der Feuchtigkeit des Meerwassers verrosteten, Gitter der Zelle unter Deck der Pearl. Meggy kauerte mit verschränkten Armen in der Ecke ihrer Zelle. Es war keine trotzige Haltung, eher als müsse sie sich selbst halten, um nicht in sich zusammenzusacken. Das konnte an ihrer nach wie vor verletzten Hüfte, oder daran, dass sie der gesamten Situation ganz und gar nicht gewachsen war liegen. Vermutlich von beidem etwas. Mit leeren Blicken starrte sie in die Luft. Ich konnte nicht ganz zuordnen in welcher Stimmung sie war, aber das mochte wohl daran liegen, dass sie es selbst nicht genau wusste. Das klingt jetzt vielleicht ein bisschen seltsam, aber es machte mich unendlich traurig sie so zu sehen. Sie war meine Tochter. Eigentlich müsste ich jetzt neben ihr sitzen, sie in den Arm nehmen, fest an mich drücken und ihr voller väterlicher Sorge und Einfühlsamkeit einreden, dass alles gut werden würde. Doch ich stand hier. Durch eiserne Gitter von ihr getrennt, nicht mal einen Meter entfernt und doch eine Distanz von hunderten von Jahren zwischen uns. Ich spürte wie die Trauer in Form eines kleinen salzigen Wassertropfens aus meinem Augenwinkel tropfte. „Selbst der mächtigste Mann auf See kann nicht gewinnen gegen die Macht der Liebe.“, hörte ich da eine Stimme neben meinem Ohr.
    Langsam drehte ich meinen Kopf in die Richtung, aus der der Satz gekommen war und späte in die mitfühlend dreinschauenden Augen von Elizabeth. In ihrem Gesicht lag so viel Verständnis, dass es mich tatsächlich etwas besser fühlen ließ. Fast unerkennbar lächelte ich und antwortete mit leiser, zittriger Stimme: „Woher wisst Ihr das? Woher das Verständnis?“ Elizabeth lächelte so aufmunternd, dass ich es einfach erwidern musste. Doch da lag unerklärlicherweise zusätzlich so viel Schmerz in ihrem Gesicht, als sie antwortete: „Tia Dalma sagte diesen Satz zu mir auf unserem Weg nach Isla Cruses. Und sie hatte Recht. Davy Jones konnte seine Gefühle nicht unterdrücken und er schaffte es nicht Will und mich zu entzweien.“ Nachdenklich senkte ich den Blick. „Und Barbossa wird es bei eurer Vater-Tochter-Liebe auch nicht schaffen.“, fügte sie nach kurzem Schweigen hinzu. Ich nickte langsam, fast schon in Zeitlupe. Dann wandte ich mich endlich zu der Frau des Captains der Flying Dutchman um. „Danke.“, brachte ich mit einem leichten, erleichterten Lächeln hervor. Sie sagte nichts. Sie erwiderte es nur. Dann drehte sie sich wieder zu den Mitgefangenen um und ich mich wieder zu meiner Tochter.
    So ziemlich alle zuckten beim Aufreißen der zu den Zellen führenden Holztür erschrocken zusammen, als Pintel und Ragetti, gefolgt von Captain Barbossa; ohne irgendeine Art von Rücksicht auf den Gemütszustand der Gefangenen hereingestapft kamen. Nur Meggy blieb seelenruhig sitzen. Auch als Pintel ihre Zellentür aufschloss und Barbossa sie mit dominantem Befehlston aufforderte mitzukommen, blieb das Mädchen einfach dort wo sie war und starrte weiterhin ins Leere. In ihren Augen funkelte allerdings etwas, was bis eben noch nicht dort gewesen war. Es schien wie eine Mischung aus Wut, Entschlossenheit und Trotz. Allerdings nicht dieser kindliche Trotz, den man beispielsweise bei pubertierenden Teenagern beobachten kann. Es war ein bedachter und ernst gemeinter Trotz, der Meggy da im Gesicht eingebrannt war, wie ein Brandzeichen. Trotz der nicht besonders lustigen Lage bemerkte ich wie ein amüsiertes Lächeln kurz meine Mundwinkel anhob. Ich bewunderte Meggy. Sie war verletzt, ausgelaugt, durcheinander und trotzdem zeigte sie keinerlei Anzeichen dieser eigentlich doch so stark ausgeprägten Schwäche.
    Barbossa ließ sie eine Zeit lang gewähren. Er schien zu glauben, dass er dieses kleine Stille-Battle gewinnen würde, da Meggy ihr Nichtstun irgendwann nicht mehr durchhalten könnte. Aber weit gefehlt. Nach zirka einer Minute [ich hatte mittlerweile schon die Sekunden mitgezählt^^] richtete sie ihren Blick sogar genau auf die glasigen Augen Barbossas und starrte so eindringlich weiter. Jetzt schien das Maß des Captains voll. Er zog erbost die Nase hoch, griff meine Tochter hart am Arm und riss sie, mit eindeutig mehr Kraft als nötig war, auf die Füße. „Master Pintel und Ragetti!“, schleuderte er den beiden Begleitern entgegen, die immer noch vor der Zellentür standen. Die nahmen sofort gerade Haltungen ein. „Geht zu den Männern! Und sagt ihnen sie sollen schonmal alles für heute Abend vorbereiten.“ Den zweiten Satz sprach er mit einem fiesen, hinterhältigen Grinsen in der Stimme. „Aber Captain, Ihr hattet doch gesagt, dass Ihr zuerst mit dem Mädchen verhandeln wollt bevor ihr möglicherweise zu dieser Tat greift.“, warf Pintel da leicht verunsichert ein. „Aye, das sagte ich.“, nickte Barbossa mit gespieltem und selbstironischem Unterton. Bei der weiteren Antwort auf Pintels Einwand sah er Meggy mit einer eiskalten Ruhe und direkt in die Augen: „Doch jetzt hab ich einen Grund.“
    Verdammt. Was auch immer Barbossa plante, Meggy schien sich gerade in große Schwierigkeiten gebracht zu haben. Und ich konnte nur in dieser vermaledeiten Zelle vor mich hin starren.

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1442164816
Meggy and the Caribbean, Teil 15
Meggy and the Caribbean, Teil 15
Meggy stellt sich nicht besonders gut mit dem 'Captain' der Black Pearl. Wird sich das noch rächen?
http://www.testedich.de/quiz37/quiz/1442164816/Meggy-and-the-Caribbean-Teil-15
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2015-09-13
402B
Fluch der Karibik

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