Azami-Disteln stechen... Oder? (Naruto FF) Teil 3

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3 Kapitel - 2.828 Wörter - Erstellt von: Yamiyo - Aktualisiert am: 2015-09-30 - Entwickelt am: - 1.701 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Eine schicksalshafte Begegnung im Wald... Wie wird sie wohl enden?

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Diese Nacht konnte ich nicht schlafen. Es war einfach zu viel heute passiert. Die Begegnung mit Deidara, meine Verletzung, der Streit mit Hidan... Kon
Diese Nacht konnte ich nicht schlafen. Es war einfach zu viel heute passiert. Die Begegnung mit Deidara, meine Verletzung, der Streit mit Hidan... Konnte es eigentlich noch schlimmer werden? Seufzend starrte ich die graue Felsdecke über mir an, deren Monotonie mich schnell zur Weißglut trieb. Ich hielt es in diesem Raum einfach nicht mehr aus! Er war grau, ohne Fenster und vor allem war ich mal wieder alleine, denn mein feiner Senpai hatte es natürlich nicht für nötig gehalten, wenigstens nachts zurückzukehren. Genervt stand ich auf und zog mir über meinen Schlafkimono einen braunen Mantel, der mich vor der Kälte der Nacht beschützte. So bekleidet verließ ich klangheimlich anschließend das HQ und schlenderte ziellos durch den Wald, bis ich eine geeignete Stelle fand, wo ich meiner Wut freien Lauf lassen konnte. Entschlossen streckte ich meine Arme aus und presste meine Handflächen aneinander. Konzentriert schloss ich meine Augen und sammelte mein Chakra dort. Ruhig atmete ich ein und aus und versuchte meinen Puls und meine Atmung so ruhig und gleichmäßig wie möglich zu halten. Dabei stellte ich mir im Kopf zwei Flammen vor, die in meinen Handflächen aufloderten-eine gelb, eine braun. Die braune gehörte zu meinem erdmanipulierten Chakra, die gelbe zu dem mit Raiton. Denn meine Explosionen konnten nur entstehen, wenn ich diese beiden Chakranaturen durch mein Kekkai Genkai verband. Mein Bluterbe nannte man Bakuton und soweit ich wusste, stammte aus Iwa, dem Dorf, aus dem mein Vater nach Yu gezogen war. In seiner Verwandtschaft sollte es angeblich einige Bakutonnutzer gegeben haben, doch leider hatte keiner von ihnen die 20 überlebt, deshalb war meine Familie auch immer strikt dagegen gewesen, dass ich mein Kekkai Genkais verwendete. Doch das hatte mich nie aufgehalten, im Gegensatz-durch das Verbot hatte mich das Bluterbe nur umso mehr gereizt, sodass es kein Wunder war, dass ich bald berühmt für meine Explosionen Yu gewesen war. Es interessierte mich brennend, ob auch Deidara Bakuton besaß, schließlich kam er aus Iwa und benutzte im Kampf Explosionen, oder ob er ein anderes, außergewöhnliches Kekkai Genkai besaß, das vielleicht mit seinem Lehmmatsch zusammenhing. Hoffentlich würde ich dazukommen, ihm diese Frage zu stellen... Endlich spürte ich, wie das neue, hell rote Chakra in meiner Hand sich bildete und deswegen öffnete ich jetzt die Augen, denn ich liebte es, zu beobachten, wie die Explosion ihre wahre Schönheit entfaltete. Kontrolliert hob ich die leuchtende, flimmernde Chakrakugel hoch und warf sie dann in Luft, wo sie in einer flammenden, roten Blüte sich entfaltete und sogleich verging. Explosionen waren dem Leben meiner Meinung nach sehr ähnlich. Gerade wenn man im siebten Himmel schwebte und alles perfekt zu sein schien, zerfiel es in einen Scherbenhaufen und man blieb mit leeren Händen alleine in der Dunkelheit zurück. Vor dieser Folge hatte ich schreckliche Angst, weswegen mich das Verschwinden meines Bruders auch so sehr berührt hatte. Er war mein Lebensinhalt gewesen, mein Stützpfosten in meinem wilden Leben, der plötzlich weg gewesen war. Zum Glück waren mir noch meine Explosionen geblieben, sonst hätte ich eventuell jeglichen Halt im Leben verloren-die Konsequenzen dazu wollte ich mir gar nicht ausmalen...
Immer mehr Blüten aus flirrenden Lichtern ließen den Nachthimmel in den nächsten Minuten erstrahlen. Ein strahlendes, überglückliches Lächeln zauberten sie mir dabei auf das Gesicht und ich fühlte mich so frei wie schon lange nicht mehr. Doch leider konnte der Spaß nicht ewig andauern-meine Chakraressourcen waren nämlich nicht unendlich. Darum war es nicht verwunderlich, als ich bald darauf völlig außer Atem war, kaum mehr Kraft in den Armen verspürte. Erschöpft ließ ich mich schlussendlich auf den Boden fallen und starrte in den Nachthimmel, wobei vor meinen Augen die Nachbilder meiner Explosionen verblieben. Diese Erinnerungen waren für mich das Wichtigste, denn sie hielten etwas Vergängliches wie meine Explosion fest für lange Zeit.
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Azami-Disteln stechen... Oder? (Naruto FF) Teil 3
Azami-Disteln stechen... Oder? (Naruto FF) Teil 3
Eine schicksalshafte Begegnung im Wald... Wie wird sie wohl enden?
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2015-09-07
407D
Naruto

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