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Wie der Vater so die Tochter

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7 Kapitel - 1.677 Wörter - Erstellt von: Donnerflamme? - Aktualisiert am: 2015-09-08 - Entwickelt am: - 1.037 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Ein letzter Satz und dann war es aus.........

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    Eine riesige Menschenmenge tummelte sich vor,, The Mall". Eine breite befahrene Straße führte von dort weg. Stimmengewirr und das hupen von Autos zerriss die Luft. Hier und da bellte ein Hund. In der Luft lag der Gestank von Abgasen. Mitten drinnen an einer Straßenbahnhaltestelle stand ein dünner zäher Junge. Er hatte schwarze Schuhe an über die die Enden seiner Hosenbeine gestülpt waren. Die Hose war eine normale Jeans. Darüber hatte er ein eintöniges schlammgrünes T-Shirt an. Sein Gesicht war schmal und mit Schmutz bedeckt. Seine braunen Augen glänzten matt. Seine braunen Haare fielen ihm leicht ins Gesicht und warfen einen Schatten über seine Augen. Außerdem hatte er eine alte Ledertasche umgehängt. Er warf einen Blick auf die Anzeigtafel. Noch fünf Minuten. Sein Blick schweifte wieder ab und flog zu seiner Schule hinter sich. Ein grünes Gitter umfing den Vorhof der Schule. Die Schule selber sah alt aus und hatte ein mattes gelb. In Großbuchstaben stand: REALGYMNASIUM DER STADT WIEN. Die Schule war tatsächlich alt. Genau genommen stand sie schon im 2. Weltkrieg. Nicht so erfreulich war die Tatsache, dass in diese Schule die Juden gebracht wurden und von Juden unterrichtet wurden. Das alles würde von Soldaten überwacht die bei kleinsten Fehlern die Juden ermordeten. Zu Andres, der Junge, Pech war seine Klasse ist im ältesten Teil der Schule und er musste immer daran denken, dass hier mal ein Jude saß. Genau auf seinen Platz. Und er wurde umgebracht. Hier. Hier in diesem Raum.
    Die Straßenbahn fuhr gerade ein und Andre stieg ein. Er ließ die Schule und die grausamen Gedanken zurück. Die Straßenbahn war voll und er hatte kaum Platz zu stehen. Endlich sagte der Lautsprecher "Praterstern" und "Bitte alle Aussteigen" durch. Andre stieg aus und lief die Treppen hinunter zur U-Bahn. 2 Minuten. Die U-Bahn fuhr ein. Andre wollte gerade einsteigen als der Lautsprecher durchsagte: Bitte nicht einsteigen! Dies ist ein Sonderzug!
    Zähne knirschend trat Andre zurück und wartete auf die nächste U-Bahn.

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    Endlich zu Hause angekommen ging Andre in sein Zimmer und begann Hausübungen zu machen. Dein Blick huschte über das Übungsblatt. Das meiste war schon ausgefüllt da er in der Schule schon begonnen hatte. Es fehlten nur noch ein paar Nummern die er schnell ausfüllte. Er saß im Unterricht zwar immer schweigend da doch die fehlerlosen Hausübungen und die sehr guten Schularbeiten glichen alles aus. Er war der Klassenbeste, aber niemand nannte ihn einen Streber obwohl er nicht gerade beliebt war. Selber wusste er eigentlich gar nicht warum die anderen es nicht taten. Nicht nur das er war auch der Außenseiter, aber er wird nicht so behandelt. Zwar auch nicht als Freund, aber er würde respektiert. Vielleicht wussten sie, dass er nicht auf ihre Streiche reagieren würde und deshalb machten sie es lieber gar nicht. Andre war das nur recht. Als er mit den Hausübungen fertig war holte er ein glattes Blatt Papier und begann zu zeichnen. Er wusste selber noch nicht genau was und zeichnete einfach aus seinen Gefühlen heraus. Seine Hand huschte schnell hin und her. Malte mal hier mal dort einen Strich. Seine Zeichnung wurde immer besser. Mit jedem Strich. Immer mehr Einzelheiten waren zu erkennen. Mit einem zufriedenen Lächeln betrachtete Andre sein Bild. Es gefiel ihm. Er hatte das Bild aus seinem Herz heraus gemalt und er hätte es nicht besser treffen können. Er legte das Bild zu den anderen als sein Vater ihn zum Essen rief. Nach einem kurzen Blick auf das Bild huschte er aus seinem Zimmer.

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    Leise ging er die Treppe ins Esszimmer hinab. Seine Mutter deckte gerade den Tisch und sein Vater brachte einen Topf ins Esszimmer. Andre setzte sich auf seinen Platz. Sein Vater gab jedem ein Stück Schweinebraten mit Erdäpfelknödel und Sauerkraut. Die Familie sagte Guten Appetit und begann zu Essen. Ansonsten verlief es schweigsam. Nur das schneiden des Fleisches und das kauen waren zu hören. Andre schluckte gerade sein letztes Stück hinunter und nahm noch einen Schluck von seinem Wasser. Dann stand er auf und brachte seinen Teller in den Geschirrspüler. Er wollte gerade wieder nach oben gehen als seine Mutter ihn zuruckrief:,, Warte noch Andre. Wir müssen noch etwas besprechen. " Andre setzte sich wieder hin. Eigentlich wollte er seinem Bild noch mehr Leben einhauchen, aber seine Mutter hatte ihn neugierig gemacht. Andre erschien es als würden seine Eltern sich extra viel Zeit mit dem essen lassen bis der Tisch endlich abgeräumt war und seine Mutter zu sprechen begann:,, Dein Vater und ich haben einen Entschluss gefasst Andre."Sie sah ihn kurz an und richtete ihren Blick dann wieder irgendwo hinter ihm:,, Wir haben beschlossen aufs Land zu ziehen. Am Land ist es schöner und jeder kennt jeden. Andre das machen wir für dich. Dort kennst du dann jeden und freundest dich vielleicht auch mit jemanden an. Andre dein Vater und ich wünschen uns so sehr dich endlich mit einem Freund nach Hause zu kommen sehen. Du bist immer alleine." Andre war fassungslos.,, Aber ich bin glücklich alleine ich brauche niemanden. Ich habe meinen Bleistift und Blatt Papier. Das reicht mir." Innerlich wusste er dass es anders war. Vorhin hatte er es sogar aufgezeichnet, aber wollte es nicht einsehen. Nicht jetzt. Seine Mutter schüttelte nur den Kopf. Sein Vater beugte sich vor und sagte:,, Glaub mir das ist das beste für dich. Du wirst schon sehen." Und damit war das Gespräch zu Ende. Widerwilleg ging Andre in sein Zimmer. Er machte sich fertig zum schlafen und legte sich auf sein Bett. Seine Augen waren gedankenverloren an die Decke gerichtet.

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    Andres Blick war aus dem Fenster des Autos gerichtet. Felder an denen Kühe grasten flogen an ihnen vorbei. Dahinter ragte ein riesiger Nadelwald auf. Noch weiter hinten sah man die Silhouetten der Berge. Sein Vater fuhr sie gerade zuhören neuen Haus. Ein paar Sachen hatten sie schon mit, aber nur das wichtigste wie Kleidung und Lebensmittel. Die Straße auf der sie fuhren war sehr schmal und weit und breit war kein anderes Auto zu sehen. Seufzend nahm Andre dein Bild aus der Hosentasche und faltete es auf. Länge betrachtete er es und fragte dich ob das wohl in Erfüllung gehen würde, dort an dem neuen Ort seines Zuhauses. Hoffnung flammte in ihm auf.Sie war nur klein, aber da. Und überall wo es Hoffnung gibt gibt es auch zu gewinnen. Von dem Moment an hielt Andre sich an diesen kleinen Funken Hoffnung fest und schwor sich nie aufzugeben. Er faltete das Blatt wieder zusammen und steckte es in seine Hosentasche zurück. Erneut blickte er aus dem Fenster und sah in jedem Bild eine Geschichte. In jeder Geschichte war Hoffnung und machte Andre Mut. Er wollte seinem neuen Zuhause eine Chance geben und versuchen ein neues Leben anzufangen. Plötzlich blieb das Auto stehen. Andre wurde aus seinen Gedanken gerissen. Er stieg aus. Sein Blick fiel auf ein kleines altes Haus mit einem Garten. Es sah eigentlich ziemlich nett aus. Im Garten stand sogar ein Baum der sich gut zum Klettern eignete. Im Hintergrund hörte er einen kleinen Bach rauschen. Neben dem Haus stand in einem Abstand von 4 Metern ein neues Haus. Und daran noch eines und noch eines. Auf der anderen Seite war dasselbe. Das Haus in dem sie wohnen würden war das vorletzte oder zweite, wie man es nimmt. Ohne auf seine Eltern zu achten ging Andre in den Garten. Der Garten war nicht nur vorne sondern ging noch weiter bis hinter das Haus. Neben dem Haus war ein dünner Weg der die zwei Gärten verband. Andre ging auf die Haustür zu und öffnete sie. Das Haus war groß und es führte nicht nur eine Treppe nach oben sondern auch eine nach unten unter die Erde. Dort lag wahrscheinlich der Keller. Andres Eltern waren nun auch ins Haus gekommen und blickten sich um.

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    Inzwischen waren sie in das neue Haus eingezogen, hatten alle Sachen in ihr neues Zuhause gebracht, alles eingeräumt und eingerichtet wie sie es wollten und Andre an einer neuen Schule angemeldet. An seinem ersten Schultag in der neuen Schule war Andre zu jedem der ihn ansprach nett und versuchte das Gespräch weiter zu führen. Er hatte sich gleich neben einen Jungen namens Johannes gesetzt. Er war ziemlich nett, hat Andre gleich angesprochen und ihm die Schule gezeigt. Die zwei Jungs waren gleich von Anfang an gute Freunde. Und auch wenn Andre sich das nie hätte träumen lassen lief alles gut. Er redete ziemlich viel mit Johannes und lachte auch gerne mit ihm, aber Johannes war da auch der einzige. Johannes wohnte nur ein paar Häuser weiter und so trafen sie sich immer nach dem Abendessen am Bach und kundschafteten den Nadelwald dahinter aus. Die Stämme der Kiefern, Tannen und Fichten waren und zwar meistens kahl und glatt, doch auf manche könnten sie klettern. Als die beiden den Unterkiefer eines Dachses fanden fand Andre eine neue Vorliebe zu Lebewesen im Wald. Er und Johannes fanden immer neues über den Wald heraus und blieben immer länger dort.

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    Tut mir leid das die letzten zwei Kapitel jetzt unnötig beschrieben werden, aber ich hatte keine Zeit mehr.

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    ...

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