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Kakashi und Ran

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6 Kapitel - 7.452 Wörter - Erstellt von: Starrysky Feng - Aktualisiert am: 2015-09-07 - Entwickelt am: - 1.971 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt - 2 Personen gefällt es

Es ist eine Liebesgeschichte zwischen Ran Ki (eine fast Abtrünnige) und Kakashi Hatake (Kopierninja, ist ja klar...)

1
FanFiction
Kakashi und Ran

1 Kapitel
ZUMM!
Das Kunai traf den innersten Kreis, der auf einem Holzpflock eingezeichnet war. Kakashi sah hoch. Nach dem er auch noch Rin verloren hatte, hatte er sich oft mit Training abgelenkt. Nun gehörte es zu seiner täglichen Routine. Natürlich trainierten alle Ninjas, doch nicht so viel wie er. Na gut, jemand gab es, der mehr trainierte, Gai. Aber Maito Gai war eine Ausnahme. Schon nur beim Gedanken an Gai musste Kakashi den Kopf schütteln. Er ging Gai meistens aus dem Weg, weil ihn die ständigen Herausforderungen allmählich auf die Nerven gingen. Er konnte doch nichts dafür, dass er als Kopierninja galt. Wobei es ihm ein leichtes war mit Obitos Sharingan. Obito… Rin… Plötzlich hörte Kakashi etwas. Er wirbelte herum. Das Geräusch war definitiv von dem dichten Waldrand gekommen. Vorsichtig sah er sich um, ein Kunai griffbereit. Da sah er vor sich das Gestrüpp rascheln und ein Mädchen trat aus dem Gebüsch. Sie war ein weniger jünger als Kakashi, hatte blonde Haare und smaragdgrüne Augen. Sie trug einen kurzen schwarzen Kimono, um die Taille hatte sie eine grüne Schärpe gebunden. Ihr Haar war zu einem Knoten gebunden und um die Stirn gebunden trug sie das Stirnband von Konoha. Sie war ein schönes Mädchen mit sanften Gesichtszügen. Doch sie hatte überall Schürfungen und Kakashi entdeckte an ihrem linken Bein eine üble Wund. Keuchend und völlig erschöpft kam sie vor ihm auf der Lichtung zu stehen. Sie sah ihn erschrocken, ja beinahe ängstlich an, bis ihr Blick auf sein Stirnband fiel. Ein Lächeln huschte über ihre Lippen und mit einem erleichterten Seufzer fiel sie in sich zusammen. Kakashi liess sein Kunai fallen und rannte zu dem Mädchen. Er erreichte sie bevor sie zu Boden fiel und hielt sie fest. Ihr Kopf lastete schwer auf seinen Schultern. Sie hatte das Bewusstsein verloren. Wieder raschelte das Gestrüpp und zehn Ninjas kamen zum Vorschein. Auf ihren Stirnbändern erkannte man das Zeichen von Sunagakure, doch es war durchgestrichen. Abtrünnige! Kakashi hatte keine Zeit das Mädchen in Sicherheit zu bringen und legte sie sich über die Schulter. Dann sprang er zurück, bevor ihn das erste Kunai des Gegners traf. Es kam Kakashi vor als hätte er schon eine halbe Ewigkeit mit den Ninjas gekämpft doch es zeigten sich keine Resultate. Noch fünf der Zehn Gegner standen auf den Beinen. Er selbst war mit seinen Kräften schon bald am Ende, er hatte kaum noch Chakra übrig und mit dem Gewicht des Mädchens (wobei sie nicht gerade schwer war) wurde ihm der Kampf auch nicht vereinfacht. Kakashi sah keinen anderen Weg und wollte gerade sein Stirnband hoch schieben…
Tschack!
Erschrocken blickte er sich über die Schultern. Das Mädchen hatte sich eines seiner Kunai geschnappt und damit ein weiteres der Gegner abgewehrt. Doch die Gefahr war noch lange nicht gebannt. Ihre Angreifer liessen ihre Shuriken tanzen. Kakashi suchte verzweifelt einen Ausweg.
„Jutsu des Blättersturms!“
Das Mädchen hatte die Worte so leise geflüstert, dass nur Kakashi sie hören konnte. Plötzlich war er von Blättern umgeben, überall wo er hin sah waren Bläter. Immer schneller, immer mehr! Kakashi kniff die Augen zusammen und als er sie wieder öffnete, stand er auf einem Ast und sah auf die Lichung herab, auf der er kurz zuvor noch gestanden hatte. Das Mädchen stand plötzlich neben ihm, er bemerkte sie erst, als sie sich aufrichtete. Sie liess ihren Blick über die Lichtung schweifen, dann sah sie Kakashi an. Fast unmerklich schüttelte sie den Kopf. Schnell formte sie ein paar Fingerzeichen und flüsterte: „Jutsu der sich bewegenden Bäume!“ Und tatsächlich! Kakashi konnte es kaum glauben! Die Bäume auf der anderen Seite der Lichtung fingen an sich zu bewegen! Kakashi sah entgeistert zu wie sich die Bäume mit ihren Ästen die feindlichen Ninjas schnappten. Die Äste schlängelten sich immer weiter an den Ninjas empor, bis sie ihnen den Hals zuschnürten. Das Mädchen hielt ihre Beute genau im Blick. Plötzlich liessen die Bäume die Ninjas wieder los. Kakashi sah entsetzt zu dem Mädchen. Hatte sie diese Ninjas ohne mit der Wimper zu zucken getötet? Doch bald hörte Kakashi den schwachen Atem der Ninjas, sie hatten bloss ihr Bewusstsein verloren. Das Mädchen schwankte bedrohlich und kippte schliesslich vom Ast. Sie hatte zu viel Chakra verbraucht. Sofort verschwand Kakashi von dem Ast und tauchte auf der Lichtung wieder auf. Er sprang von Baum zu Baum, bis er bei dem Mädchen war und sie auffing.
„Kakashi! Alles in Ordnung?“
Kakashi sah sich auf der Lichtung um. Neben einem Ninja kauerte eine Person. Die Person hatte blondes Haar und trug einen rot-weissen Mantel. Minato!
„Ja Sensei!“, antwortete Kakashi und lief zu ihm.
Minato musterte ihn und schliesslich das Mädchen.
„Weisst du wer sie ist Sensei?“, fragte Kakashi Minato.
„Das ist Ran Ki. Sie ist ein Jo-nin und die letzte Lebende ihres Clans. Soweit ich weiss“, gab Minato zurück.
„Der Ki Clan…“, murmelte Kakashi.
„Der Ki Clan hat eine sehr spezielle und eigene Kraft. Niemand der nicht das Blut des Ki Clans in sich trägt kann diese speziellen Jutsus meistern. Nicht mal mit einem Sharingan kann man sie Kopieren“, erklärte Minato.
Die Bewunderung von Kakashi für das Mädchen stieg. Sie war jünger als er und bereits Jo-nin!
„Bring sie bitte ins Krankenhaus“, wies Minato an.
Als Kakashi zögerte fügte Minato noch hinzu: „Keine Sorge ich kümmere mich um die Ninjas.“
Kakashi nickte und ging mit dem Mädchen in den Armen ins Krankenhaus.
Jeden Tag ging Kakashi ins Krankenhaus um das Mädchen zu besuchen. Doch jedes Mal wurde ihm gesagt es dürfen noch keine Besucher zu ihr. Seit her hatte Kakashi wieder öfter mit Minato trainiert. So auch an diesem warmen, beinahe schwülen Tag.
„Ich muss gehen!“, verabschiedete sich Minato.
Jedes Mal hatte Minato das gleiche gesagt und immer war er im Krankenzimmer des Mädchens verschwunden, so auch dieses Mal. Woher Kakashi es wusste? Unnötige Frage, er war Minato gefolgt. Am nächsten Tag ging Kakashi wieder ins Krankenhaus und als er nach dem Mädchen fragte wurde ihm gesagt, dass niemand Namens Ran je im Krankenhaus gewesen sei. Verwirrt verliess er das Krankenhaus. Die gleiche Krankenschwester hatte ihm gestern doch noch freundlich gesagt, dass er Ran noch nicht besuchen konnte. Da er nicht wusste wo Ran wohnte und sie, wie es aussah, auch keine Eltern mehr hatte, sah er nur noch eine Möglichkeit. Vor dem Büro des Hokages stand wie immer ein Ninja. Kakashi fragte ihn ob Minato momentan beschäftigt sei. Der Türsteher schüttelte den Kopf und trat von der Türe weg. Kakashi klopfte drei mal.
„Herein!“, rief Minato, seine Stimme wurde durch die dicke Türe gedämpft.
Kakashi betrat den Raum.
„Kakashi, wie kann ich dir helfen?“, fragte Minato.
„Weisst du wo Ran ist Sensei?“, fragte Kakashi.
Minato erstarrte.
„Sie hat einen Auftrag bekommen“, gestand er schliesslich.
„Was?“
Kakashi konnte es einfach nicht fassen.
„Aber es ist erst eine Woche her, seit dem Angriff?“
„Kakashi versteh doch, ich konnte den Auftrag niemandem anders anvertrauen“, erklärte Minato, doch seine Stimme klang hohl.
Kakashi nickte.
„Tut mir leid, dass ich gestört habe Sensei“, sagte Kakashi und ging.
Minato seufzte. Er konnte es Kakashi nicht erklären. Auch wenn es ihm erlaubt gewesen wäre. Wie hätte er Kakashi erklären sollen, dass er das Mädchen zu einer Abtrünnigen gemacht hatte? Nur er wusste davon…

„Kakashi! Kushina ist schwanger!“
„Das ist toll! Gratulation!“

„Er war einer der grössten Hokage!“

…Sayonara Sensei…

Kommentare (1)

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Portgas.D.Simca (21495)
vor 684 Tagen
Schöne ff wirklich*daumen hoch nur fänd ich es besser wenn du ausführlicher schreibst