Sophia "Potter" 10

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5 Kapitel - 2.319 Wörter - Erstellt von: Kerstingarde 1611 - Aktualisiert am: 2015-09-07 - Entwickelt am: - 1.371 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Hier kommt der nächste Teil.

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    Sophias Sicht:
    Diese Ferien waren anders als jemals zuvor. Ich war sehr oft alleine, weil mein Vater immer öfter bei Voldemort oder Dumbledore war. Also versuchte ich, mich irgendwie allein zu beschäftigen. Ich erledigte meine Hausaufgaben, las, spielte Blockflöte und braute trotz des Verbots durch meinen Vater ein paar Zaubertränke. Ich schrieb natürlich auch mit meinen Freunden und Draco. Doch irgendwann schrieb mir niemand außer Draco mehr zurück. Manchmal kam mein Vater von einem Todesser-Treffen verwundet zurück, weil Voldemort mal wieder schlechte Laune gehabt hatte. Ich versorgte ihn immer so gut ich konnte, auch wenn ich selbst öfters ganze Nächte wach geblieben war, weil mich Albträume plagten. In diesen Träumen sah ich zuerst immer wieder Cedrics Tod und dann, wie Voldemort meine Freunde, meinen Vater, Draco oder Sirius folterte. Snape fiel zwar auf, dass es mir nicht gut ging, doch immer, wenn er mich fragte, was los sei, log ich ihn an und sagte, alles sei in Ordnung. Er sah mich daraufhin zwar skeptisch an, beließ es aber dabei. In den ersten Ferienwochen hatte ich noch versucht, die Linien in meinem Gesicht, die wir inzwischen das „Mal“ nannten, unsichtbar zu lassen, doch mein Vater hatte mich schließlich überredet, dass es ihm nichts ausmachte und ich mich sonst unnötig überanstrengen würde. Auch mit meinen Freunden hatte ich diese Vereinbarung. Sie meinten, ich hätte später in der Schule schon genug damit zu tun, es vor allen anderen, zu verstecken. Der einzige, der von den Personen, die mir nahe standen, noch nichts von dem Mal wusste, war Draco. Er hatte mir erzählt, dass er im Moment eh schon Streit mit seinem Vater hatte. Deshalb wollte ich ihn nicht noch mehr belasten.

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    Eines Tages später in den Ferien kam mein Vater in mein Zimmer, während ich las. Er wartete, bis ich mein Buch hinüber gelegt hatte, und fing dann an, zu reden: „Ich war bis eben bei Dumbledore, um etwas wichtiges, zu besprechen.“ Ich nickte. Er war oft bei Dumbledore. „Wir finden beide, dass du hier nicht mehr sicher bist. Deshalb wirst du an einen geheimen Ort gebracht, wo du den Rest deiner Ferien verbringen wirst.“, erklärte mein Vater mir. „Aber wieso bin ich hier nicht mehr sicher?“, fragte ich, denn mir gefiel die Idee nicht, von meinem Vater weg zu müssen. „Der Dunkle Lord versucht an dich und deinen Bruder heranzukommen. Wie du weißt, habe ich ihm erzählt, dass ich nur geringen Kontakt zu dir habe. Doch es könnten jeder Zeit Todesser hierherkommen und wenn sie dich hier sehen würden... Das Risiko ist zu hoch.“ Wieder nickte ich: „Verständlich. Wohin muss ich denn?“ Mein Vater seufzte: „Das darf ich dir nicht verraten. Aber ich wünschte, es wäre ein anderer Ort.“ Das machte mich nachdenklich... Es würde ihm wahrscheinlich nicht gefallen, wenn ich zu den Dursleys müsste, aber an dem Ort wäre es viel zu einfach, mich zu finden... Während ich meine Sachen packte, dachte ich noch darüber nach, wo es sein könnte, kam aber zu keinem Ergebnis, das passte. Nach dem Mittagessen, bei dem ich noch einmal die Zweisamkeit mit meinem Vater genoss, apparierten wir zu dem geheimen Ort. Wir erschienen in einer einfachen Londoner Nebenstraße und ich wunderte mich, was wir ausgerechnet HIER wollten. Doch ich verstand es sofort, als sich plötzlich ein zusätzliches Haus zwischen den beiden anderen hervor schob. Wir betraten das Haus und ich wurde, sobald sich die Tür geschlossen hatte, von Mrs Weasley in eine stürmische Umarmung gezogen. Danach drängte sie meinen Vater und mich in eine Küche und sagte, wir sollten uns setzen, was wir dann auch taten. Mrs Weasley zauberte drei Tassen Kaffee herbei und setzte sich zu uns an den langen Tisch. Sie wollte gerade anfangen, etwas zu sagen, als die Tür aufflog und sechs Leute in die Küche hereinströmten. Es waren Harry, Ron, Hermine, Ginny, Fred und George. Fred meinte mir einem schelmischen Grinsen: „Also habe ich mich doch nicht verhört, als ich dachte, die Tür wäre zugefallen.“ Sie zogen mich alle in eine herzliche Umarmung und zogen mich dann aus der Küche und eine Treppe hinauf, sodass ich meinem Vater nur noch einen verzweifelten Blick zuwerfen konnte, den er mit einem Lächeln und einem Achselzucken abtat.

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    Meine Freunde führten mich mehrere Treppen hinauf und in ein Zimmer mit zwei Betten. Dort angekommen, ließen sie mich endlich los und grinsten mich glücklich an, doch ich erwiderte das Lächeln nicht. Daraufhin sahen sie mich verwirrt an, bis Hermine, die mich ja ziemlich gut kannte, ein Licht aufzugehen schien: „Falls du sauer bist, dass wir dir nicht mehr auf deine Briefe geantwortet haben, das tut uns echt Leid, aber wir durften dir nicht schreiben. Dumbledore hat es uns verboten.“ Ich sah sie ungläubig an: „Warum sollte Dumbledore euch das verbieten?“ Ron sah mich entschuldigend an: „Wir wissen es auch nicht. Das einzige, das uns verraten wurde, war, dass er nicht will, dass jemand von diesem Ort hier erfährt.“ Doch plötzlich hörte man laute Schreie unten aus der Küche: „Wie kannst du sie nur in solche Gefahr mit hineinziehen! Sie ist doch noch ein Kind!“ Diese Stimme kam mir irgendwoher bekannt vor, doch ich konnte sie in diesem Moment einfach nicht zuordnen. „Falls du es immer noch nicht verstanden haben solltest: Sie wird nur Mitglied des Ordens, wenn sie es WILL! Aber dein Gehirn war ja noch nie das beste.“ Diese Stimme würde ich allerdings unter Millionen erkennen. Das war mein Vater. Ich drehte mich schnell um und lief mit meinen Freunden dicht im Rücken wieder hinunter in die Küche. Was ich dort sah, ließ mich wütend werden: „Könntet ihr euch nicht wenigstens so streiten, dass man euch nicht bis in das oberste Stockwerk dieses Hauses hören kann!“ Als die beiden meine Stimme hörten, drehten sich mein Vater und Sirius zu mir um. „Hallo, Sophia.“, sagte Sirius und lächelte mich an. Ich erwiderte das Lächeln jedoch nicht, sondern sah die beiden immer noch sauer an. Schließlich gab sich Sirius geschlagen: „Okay... Das nächste Mal sind wir leiser.“ Mich störte es zwar, dass die beiden sich überhaupt stritten, doch ich wusste, dass es aussichtslos war und gab mich mit diesem Versprechen erst einmal zufrieden: „Na gut. Aber eine Frage hätte ich schon noch: Was ist dieser Orden, von dem ihr geredet habt?“ Mein Vater und Sirius sahen sich erst gegenseitig an und schauten dann zu meinen Freunden. Schließlich meldete sich Sirius wieder zu Wort: „Das erfährst du am besten von deinen Freunden. Bis Molly das Abendessen fertig hat, kann es noch etwas dauern. Also habt ihr genug Zeit. Alles weitere erfährst du dann nach dem Abendessen.“Meine Freunde fingen schon an, wieder hoch zu gehen, während ich Snape noch einen fragenden Blick zuwarf, der so viel heißen sollte wie: „Ist das für dich in Ordnung so?“ Er nickte und gerade, als ich mich umgedreht hatte, fragte Harry: Sophia, kommst du mit? Wir gehen in Hermines, Ginnys und dein Zimmer. Fred und George sind in ihr eigenes Zimmer gegangen.“ Ich antwortete: „Klar, ich komme.“ Dann führte Harry mich wieder mehrere Stufen hinauf in ein neues Zimmer, in dem ich bis zum Ende der Ferien unterkommen sollte. Dort erklärte Hermine mir dann, was es mit dem Orden des Phönix auf sich hatte. Als sie ihren Vortrag beendet hatte, erzählte mir Harry noch von seiner Verhandlung im Ministerium, die er Dank Dumbledore gewonnen hatte. Schließlich redeten wir noch über unsere Ferien, bis Molly uns zum Essen rief.

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    Beim Abendessen sah ich dann, dass nun noch viel mehr Leute gekommen waren: Professor McGonagall, Arthur Weasley, Moody, Lupin, eine Frau, die sich als Tonks vorstellte und noch ein paar andere, die ich nicht kannte. Während des Essens hatte ich viel Spaß mit meinen Freunden, was die gesamte Stimmung am Tisch etwas auflockerte. Nach dem Essen unterhielten sich die Erwachsenen noch am Tisch, während wir Kinder gespannt darauf warteten, was mein Vater und Sirius mir nach dem Essen erklären wollten. Schließlich meldete sich Molly zu Wort: „Kinder, würdet ihr bitte alle außer Sophia nach oben gehen?“ Nachdem wir sie alle nur ungläubig anstarrten, fügte sie hinzu: „Das ist eine Angelegenheit, die euch nichts angeht.“ Diesmal war ihr Ton schon etwas strenger. Doch meine Freunde gaben nicht so leicht auf. „Sophia ist unsere Freundin und Harrys Schwester. Natürlich geht es uns an, was mit ihr passiert!“, sagte nun Hermine. Allerdings meldete sich nun auch Sirius: „Das stimmt zwar, aber das hier ist eine Angelegenheit nur zwischen Sophia und uns.“ Nach einer längeren Diskussion, bei der ich einfach nur still sitzen blieb, weil ich wusste, es hatte keinen Sinn, zu protestieren, gaben sich meine Freunde am Ende doch widerwillig geschlagen und gingen hoch auf ihre Zimmer. Dann verschloss Molly die Tür und mein Vater begann, zu erzählen: „Also wie du wahrscheinlich schon mitbekommen hast, geht es darum, ob du in den Orden des Phönix aufgenommen wirst...“ Plötzlich unterbrach ihn Sirius unhöflich: „Was eine total hirnrissige Idee ist, da du noch viel zu jung bist!“ „Und wieso gibt es diese Idee denn dann, wenn ich eh zu jung bin?“, fragte ich etwas säuerlich. „Weil Dumbledore findet, dass du uns helfen könntest, mehr über Voldemorts Pläne herauszufinden. Auch wenn ich mir nicht ganz sicher bin, wie das gehen soll.“, erklärte mir Moody. Ich wusste, was er meinte. Dumbledore hatte mir nach dem Turnier im Krankenflügel auch noch erklärt, dass durch Voldemorts Adern nun auch mein Blut floss und wir dadurch auf eine ganz besondere Art und Weise verbunden wären. Er hatte gesagt, dass ich deshalb auch ab dem nächsten Schuljahr Okklumentik-Stunden bei meinem Vater nehmen müsste. Wahrscheinlich dachte er, ich könnte durch diese Verbindung irgendetwas über Voldemorts Pläne herausfinden. „Das stimmt auch.“, antwortete ich und alle außer meinem Vater, der über alles informiert war, sahen mich überrascht an. Schließlich sagte Molly: „Aber du bist doch immer noch ein Kind!“ So langsam wurde ich richtig sauer. Was fiel ihnen ein, zu denken, sie könnten selbst entscheiden, ob ich noch zu jung dafür sei! Schließlich war ICH diejenige, die es tun sollte! „Vielleicht sehe ich noch aus wie ein Kind, doch das heißt doch noch lange nicht, dass ich noch eins bin!“, sagte ich wütend. Daraufhin sahen mich alle schockiert an, doch ich war gerade richtig sauer und redete einfach weiter: „Ich habe das Trimagische Turnier überstanden! Ich habe einen Freund direkt vor meinen Augen sterben sehen! Ich habe auch gesehen, wie Voldemort wiederauferstanden ist und habe sogar gegen ihn gekämpft! Denkt ihr wirklich ich wäre noch ein Kind!“ Meine Stimme war zum Ende hin immer lauter geworden, sodass man mich wahrscheinlich noch bis in den letzten Winkel des Hauses gehört hatte, doch das war mir gerade herzlich egal. Plötzlich erschrak ich, als ich hinter mir Dumbledores Stimme hörte: „Es scheint so, als wäre ich gerade im richtigen Augenblick gekommen. Eins muss ich dir lassen, Sophia. Du kannst genauso gut brüllen und dabei gut argumentieren wie deine Mutter. Als ich mir dann alle anderen mal genauer anschaute, sah ich, dass sie mich alle mit weit aufgerissenen Augen und geschockten Gesichtern ansahen. Das war mir dann doch etwas peinlich und ich spürte, wie ich leicht rot im Gesicht wurde. „Aber wie es aussieht, weißt du jetzt schon einmal worum es geht. Bist du denn damit einverstanden?“, fragte mich Dumbledore nun. Ich wollte gerade, ja sagen, als Sirius und Molly gleichzeitig „Aber...“ sagten. Woraufhin ich sie so böse ansah, dass sie den Mund hielten. Schließlich antwortete ich Dumbledore: „Ja, ich bin einverstanden.“ „Gut dann kann ich wohl nur noch sagen: Willkommen im Orden des Phönix.“, sagte Dumbledore lächelnd. Dann sagte er mir noch, alles weitere würde er mir in der Schule erklären und ich dürfte aber nichts von dem, was hier besprochen wurde irgendjemandem erzählen. Nicht einmal meinen Freunden. Ich versprach es und hörte dann noch dem Rest der Besprechung zu und ging spät an diesem Abend hoch in Hermines, Ginnys und mein Zimmer. Ich erzählte meinen Freunden, dass ich versprochen hatte niemandem etwas zu erzählen und legte mich dann direkt schlafen.

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    Tut mir Leid, dass es dieses Mal so wenig geworden ist. Ich war längere Zeit im Urlaub, aber das, was ich dort geschrieben habe musste ich dann, als ich wieder Zuhause war erst einmal auf den Computer übertragen und hinterher war es dann nicht mehr so viel wie sonst. Aber ich dachte ich gebe euch dann lieber schon einmal diesen kleinen Teil, damit ihr nicht so lange warten müsst. Ich habe nämlich bald auch wieder Schule und weiß nicht, ob ich da viel zum Schreiben komme. Ich hoffe, euch hat dieser Teil trotzdem gefallen und ihr seid mir nicht allzu böse. Ich versuche, den nächsten Teil wieder länger zu machen. Bis dann! ;)
    Eure Kerstingarde 1611

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