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One Piece - Peruh

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1 Kapitel - 1.242 Wörter - Erstellt von: Lady_Siren - Aktualisiert am: 2015-09-08 - Entwickelt am: - 1.318 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

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    Es war eigentlich ein recht angenehmer später Nachmittag gewesen und auch die Hitze des Tages ließ langsam nach. Die Bewohner von Arbana begaben sich auf den Weg nach Hause, die Läden ließen den Feierabend einläuten und glückliche Pärchen hielten verträumt Händchen.
    Doch das war etwas, was dir die Laune verdarb.
    Menschen, die anderen ihre Liebe unter die Nase rieben.
    Warum machten sie das überhaupt?
    Bestimmt um andere damit eifersüchtig zu machen. Schoss es dir durch den Kopf. Anders konntest du es dir im Moment nicht erklären.
    Deswegen schlurftest du missmutig durch die ruhiger werdenden Straßen. Dein Blick war auf den Boden vor dir gerichtet, damit du diese Turtelei ignorieren konntest.
    Dabei hättest du besser geradeaus sehen sollen, denn plötzlich rempeltest du jemanden an. Die Person war etwas größer und kräftiger als du, folglich landetest du mit deinen vier Buchstaben auf dem staubigen Boden.
    „Entschuldigung “, murmeltest du verlegen.
    „Schon in Ordnung. Eigentlich müsste ich mich bei dir entschuldigen. Lass mich dir aufhelfen.“
    Ein freundlicher, junger Mann reichte dir seine Hand. Als du in sein Gesicht blicktest, erkanntest du, in wen du da gerade rein gerannt bist.
    Peruh von der königlichen Wache Alabastas.
    Nur zögerlich nahmst du seine Hilfe an und stammeltest: „W-Warum denn? Schließlich h-hab ich dich angerempelt. Das tut mir wirklich Leid!“
    Das war für dich vielleicht peinlich. Blindlinks in einen von Alabastas Helden gelaufen. Du spürtest förmlich wie dein Kopf vor Scham leuchtete und dein Herz kurz davor war, aus deiner Brust zu springen.
    Aber Peruh nahm es wohl gelassener und half dir wieder auf die Beine. Freundlicherweise beruhigte er dich: „Das ist schon okay. Du warst mit deinen Gedanken einfach woanders. Darf ich fragen, ob dich irgendetwas bedrückt?“
    Obwohl er nicht einmal deinen Namen wusste, sorgte er sich anscheinend um deinen seelischen Zustand. Ein weiterer Grund, warum er beim Volk so beliebt war.
    „Nun ja, ich bin einfach schlecht gelaunt. Das ist alles.“
    „Aber für eine hübsche, junge Frau wie dich gibt es doch keinen Grund dafür. Wie ist denn dein Name?“
    Jetzt glühten deine Wangen erneut auf, aber nicht wegen Verlegenheit. Du fühltest dich geschmeichelt.
    „Ich heiße _____.“
    „Ein schöner Name.“
    Er schenkte dir ein Lächeln, was dich schmelzen ließ.
    „Danke, Peruh.“
    „Keine Ursache.“ Er pausierte kurz. „Ich weiß, das kommt sicherlich ein wenig komisch. Aber darf ich dir deine schlechte Laune vertreiben?“
    Meinte er das ernst? Natürlich nahmst du sein Angebot an. Wann bekam man denn auch so ein Verlockendes?
    „Gerne, aber musst du nicht.“
    „Wenn ich es aber möchte? Ich kann dich doch nicht so niedergeschlagen lassen.“
    Auf einmal nahm er dich an der Hand und führte dich zu einem ruhigeren Platz der Stadt, an dem kaum Menschen entlang liefen. Es war am Rande der Stadt, wo es steil nach unten ging.
    „Was wollen wir hier?“, fragtest du.
    Im nächsten Moment verwandelte sich Peruh sich in einen Falken, der majestätisch auf der Mauer ruhte.
    „Steig auf.“
    Gerne wärst du sofort auf seinen Rücken gesprungen, nur leider gab es ein Problem.
    „Tut mir Leid, aber...“, brachtest du noch heraus, bevor du ein paar Schritte nach hinten nahmst.
    „Was hast du? Leidest du etwa an Höhenangst?“
    „Nein, aber...“
    Er streckte einen Flügel nach dir aus und plötzlich hattest du einen Niesanfall.
    Diese blöde Federallergie.
    Augenblicklich wechselte Peruh in seine Menschen-Gestalt zurück und eilte zu dir.
    „Verzeih, das hätte ich wissen müssen.“
    „Woher denn? Du konntest es ja nicht ahnen “, erklärtest du ihm ruhig.
    Als das Niesen stoppte, kam dir eine Idee.
    „Mir fällt ein, wie deine Federn kein Niesen mehr auslösen.“
    „Und wie?“
    Kurzerhand holtest du ein Tuch aus deiner Tasche hervor und bandest es dir über deine untere Gesichtshälfte.
    „Schlauer Einfall. Können wir dann starten?“
    Mit einem zufriedenen Nicken stimmtest du ihm zu.
    Peruh wechselte wieder in seine Falken-Form und du stiegst behutsam auf seinen Rücken.
    „Gut festhalten “, warnte er dich und schlagartig stieg er in die Lüfte.
    Vor Schreck hattest du deine Augen zugekniffen. Der Wind wirbelte um dich herum, aber er übertönte nicht die Worte von Peruh.
    „Alles in Ordnung bei dir?“
    Zwar kribbelte deine Nase, aber bis jetzt war alles halbwegs okay. Dein Essen befand sich noch immer im Magen.
    Zaghaft wagtest du einen Blick.
    Dir wurde ein wenig mulmig, aber schon bald stauntest du über diesen Ausblick.
    Die Stadt wirkte unter euch von so weit oben als wäre sie nur ein Ameisenhaufen. Vor euch erstreckte sich die Wüste mit all ihren Dünen und Gebilden aus Stein, über euch der Himmel zum Greifen nahe.
    Aber am meisten beeindruckte dich der Anblick der langsam untergehenden Sonne, die den Horizont golden färbte.

    Peruh flog mit dir noch kurz über die Stadt und landete anschließend an ihrem Rand, wo euer Ausflug begann.
    „Das war wirklich umwerfend, Peruh!“
    Noch immer war er in seiner Falken-Gestalt, doch deine Nase beließ es bei einem kleinen Kribbeln. „Und niesen musste ich auch nicht.“
    „Es freut mich, dass du wieder lächeln kannst, _____.“
    Peruh nahm wieder seine Menschen-Form an und nahm ein paar Schritte auf dich zu. „So finde ich dein Gesicht am schönsten.“
    Verdutzt sahst du ihn an. „Was?“
    „Das ist mir jetzt ein wenig peinlich, aber ich habe dich schon oft in der Stadt gesehen. Du strahltest immer vor Fröhlichkeit und Unternehmungslust. Und als du heute so traurig warst, konnte ich schlecht weitergehen. Ich wollte wieder dein Lächeln sehen.“
    Sprachlos mustertest du den Mann vor dir.
    Wieder fragtest du dich, ob er die Wahrheit sagte.
    „Aber ich bin doch nur ein Bürger dieser Stadt. Warum hast du mir überhaupt geholfen?“
    Ein kühler Wind wehte durch die Straßen, der dich frieren ließ. Die Kälte der Nacht kündigte sich bereits in den Abendstunden an.
    Im nächsten Moment drückte dich Peruh an sich, um mit dir seine Wärme zu teilen.
    „Ganz einfach. Weil du für mich jemand besonderes bist.“
    Sanft sah er in deine Augen und beugte sich etwas zu dir hinab. Du konntest dich in seinen Augen verlieren, aber zuvor schlosst du die Lücke zwischen euch beiden.

    Als die Jahre ins Land gingen, sahen die Bürger jemanden über ihre Köpfe hinweg fliegen.
    „Was macht denn Peruh schon so früh in der Luft? Ist etwas vorgefallen?“
    „Nein, Chaka. Er wollte lediglich seinem Kind zeigen, wie er seiner Mutter seine Gefühle gestanden hat “, klärte der König von Alabasta auf.

Kommentare (10)

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Lady_Siren (32680)
vor 827 Tagen
In den Kommentaren kann man schlecht Betonung einbringen, deswegen `tschuldigung, wenn ich gereizt klingen sollte.
Gegen eigene Meinung habe ich nichts, aber Kritik und dergleichen sollte konstruktiv sein ;)
Madame (49902)
vor 827 Tagen
@portgas.d.simca ist doch alles gut :D Meinung sagen erlaubt ;)
Madame (47500)
vor 827 Tagen
Normalerweise verstehe ich Satire ;)
Ich habe auch nur meine Meinung gesagt ...warum du da sagt Vorsicht :D
Gruselig ^^
Schönes Wochenende dir
Portgas.D.Simca (21495)
vor 827 Tagen
Ich sage eigentlich nur meine meinung...
Lady_Siren (32680)
vor 827 Tagen
Ich rede aber davon, dass man nicht ständig Perspektiven wechseln soll oder Mary Sues gestalten.
Hier geht es nur darum, dass ich nicht möchte, dass man mir sagt, dass ich genau so zu schreiben haben.
Außerdem sind meine Vorlesungs FF Tipps, die man beherzigen kann. Ich habe niemandem jemals gesagt "Du musst jetzt aber einen blonden OC entwerfen." XD Kennt ihr überhaupt den Begriff Satire?
Also Vorsicht, Madame.
Madame (00106)
vor 828 Tagen
Lustigerweise schreibst du aber anderen auch vor wie sie ihre ff zu schreiben haben. Was zwar als Kritik gilt aber fast aufs gleiche gerade hinausläuft. Kaum sagt dir mal jemand wie er es besser finden würde, meinst du,du hasst es vorgeschrieben zu bekommen wie du zu schreiben hast.
Portgas.D.Simca (49935)
vor 829 Tagen
Tut mir leid das sollte nicht so rüber kommen
Koseki (48483)
vor 830 Tagen
@Portgas.D.Simca: Der Autor schreibt so wie er es für Richtig hält. Und jeder darf selbst entscheiden die lang oder kurz ne FF ist. Befehle der Leser stößt meist nur auf taube Ohren. Kritik im freundlichen Maße ist in Ordnung. Und wenn du so drauf bestehst welche Perspektive die FF haben soll oder wie lang sie sein soll, dann schreib eine Eigene. Rumnörgeln kann jeder. Was gescheites zu stande bringen bzw. erst mal anfangen kann kaum einer.

@Lady_Siren: ich find deine FF toll. Aber du weisst ja das ich deine Geschichten gerne lese. Freu mich schon auf die Nächste ^^ Lg Koseki
Lady_Siren (32680)
vor 831 Tagen
Ich schreibe Auswertungen generell in der Du-Form, weil die Leserin einbezogen werden soll.
Und tut mir Leid, aber ich hasse es, wenn man mir vorschreibt, wie ich zu schreiben habe.
Portgas.D.Simca (88357)
vor 831 Tagen
Das ist viiiieeel zu kurz und schreib demnächst bitte in der ich form