One Piece - Ace

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1 Kapitel - 1.554 Wörter - Erstellt von: Lady_Siren - Aktualisiert am: 2015-09-05 - Entwickelt am: - 1.124 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

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    In diesem Augenblick warst du gereizt, kurz vorm Explodieren und zu allem Übel hattest du auch noch Hunger. Besser konnte es nicht sein oder?
    Mit energischen Schritten gingst du nach Hause. Dort konnte dich niemand auf die Palme bringen.
    Als du einen Pfad an Getreidefeldern, die kurz vor der Ernte standen, entlang stapftest, bemerktest du, dass jemand am Wegrand ein Nickerchen hielt.
    Großartig. Genau das brauchtest du jetzt. Ein Faulenzer, der sich die Sonne auf den Pelz brennen ließ.
    Warum hast du dich wohl für diesen Weg entschieden?
    Nicht, weil du gerne Umwege nahmst, sondern um Menschen aus dem Weg zu gehen.
    Aber diese Person musste ja unbedingt hier vor sich hin dösen. Folglich würde sie jetzt deinen angestauten Frust abbekommen.
    Als du direkt vor ihr standest, erkanntest du, dass es sich um einen jungen Mann handelte. Jedoch verbarg ein orangener Hut mit zwei Smileys sein Gesicht. Ein zufriedenes Schnarchen war von ihm zu hören.
    Das gab dir den Rest.
    Du tratst gegen einen seiner schweren Stiefel und nörgeltest: „Halte deine Nickerchen woanders.“
    Der Mann rührte sich und nahm seinen Hut aus dem Gesicht.
    „Was ist?“, murmelte er leicht verschlafen.
    Plötzlich vergaßt du deinen Ärger, denn sein Gesicht hatte dich sofort eingenommen. Er hatte attraktive Sommersprossen und du hattest eine Schwäche für eben solche.
    Da deine gesamte Wut flöten gegangen war, stammeltest du nur kleinlaut eine Entschuldigung.
    Der junge Mann schien kurz verwirrt, fing dann aber wegen deiner Verlegenheit zu schmunzeln an.
    „Schlechten Tag hinter dir?“
    „Kannst du laut sagen...“
    „Dann setze dich und atme einmal tief durch.“
    Er klopfte den Platz neben sich und lächelte dich verständnisvoll an.
    Ohne wirklich nachzudenken tatest du, was er sagte, und fühltest dich auch schon besser.
    „Geht es wieder?“
    „Ja, vielen Dank “, seufztest du schwer.
    Aber wie hieß dieser Mann, der dir gerade deine schlechte Laune vertrieben hatte.
    „Kannst du mir deinen Namen verraten?“, kam er dir zuvor.
    „_-_____.“
    „_____... Ist ein schöner Name. Ich heiße übrigens Ace.“
    Moment mal.
    „Etwa Puma D Ace? Feuerfaust Ace? Einer der Kommandanten von Whitebeard?“
    Dir wich jegliche Farbe aus dem Gesicht. Du hattest einen von Whitebeards Söhnen einen Tritt gegeben.
    Dein Anblick muss zu gut gewesen sein, denn Ace versuchte sich ein Lachen zu verkneifen.
    „Was ist daran so witzig? Ich habe mein Todesurteil unterschrieben!“, fuhrst du ihn an, aber sein Mund verzog sich zu einem breiten Grinsen.
    „Dein Gesicht war aber zu gut, _____. Und keine Sorge. Unser Vater hat bei Mädchen immer Nachsicht. Besonders wenn sie so niedlich sind.“
    Der Kontrast zu vorhin verstärkte das Rot deiner Wangen.
    „Sei nicht so albern.“
    Dabei boxtest du spielerisch seine Schulter.
    „Hey. Du musst mir nicht gleich wehtun “, zog Ace dich auf und rieb sich dabei seine Schulter.
    Auf einmal unterbrach euch das Knurren deines Magens.
    „Das nenne ich mal Hunger. Das dürfte auch erklären, warum du so mies drauf warst.“
    „Könnte man so sagen. Aber es ist nicht nur das.“
    Du legtest deinen Kopf auf deine Arme, die auf deinen Knien ruhten.
    „Lass uns erst einmal was essen, dann kannst du dir alles von der Seele reden.“
    „Klingt gut. Aber willst du dir wirklich meine Probleme anhören?“, fragtest du ihn leicht skeptisch.
    Ihr habt schließlich nur eure Namen ausgetauscht und schon wollte er für dich ein offenes Ohr haben. Das klang einfach nur unglaubwürdig.
    „Du siehst aus, als ob du jemanden gebrauchen könntest, bei dem du dich aussprechen kannst. Aber nun komm, gehen wir endlich was essen.“
    Ace stand auf und reichte dir seine Hand, die du freudig annahmst.
    Es war schon komisch. Nur ein Blick auf sein gelassenes Gesicht mit den hübschen Sommersprossen und warst daraufhin ebenfalls so entspannt. Wahrscheinlich lag es einfach an seiner Art.
    „Ach ja, _____, könnte ich dich um etwas bitten?“
    Natürlich. War doch klar, dass die Sache einen Haken hatte.
    „Und das wäre?“
    „Könntest du für uns beide zahlen? Ich bin gerade etwas pleite.“
    „Was meinst du mit „etwas“?“
    „Ich bin komplett blank.“
    Leicht verwirrt, aber nur kurz genervt mustertest du den Mann vor dir.
    „Na schön, aber nur, weil du so nett gefragt hast.“
    „Wirklich? Danke!“
    Dabei umarmte er dich fest und ein leichtes Kribbeln machte sich in deinem gesamten Körper bemerkbar.

    Nachdem ihr den Pfad weiter gegangen seid und einiges miteinander ausgetauscht habt, wie Hobbys, Lieblingsessen oder warum Ace eigentlich ohne Oberteil herum lief, nahmt ihr schon am Eingang deines Heimatdorfes einen köstlichen Geruch wahr.
    „Riecht es bei euch immer so lecker, _____?“
    „Ja, das dürfte aus dem Restaurant meiner Bekannten kommen. Um diese Uhrzeit ist immer total viel los. Aber ich denke, dass ich uns einen Tisch besorgen kann.“
    „Das wäre großartig! Also los, ich sterbe vor Hunger!“
    Ace ergriff sofort deine Hand und eilte zu dem Ort, von dem der köstliche Duft kam. Seine Hand war groß, warm und vermittelte dir ein Gefühl von Sicherheit.
    Warum war er überhaupt so freundlich zu dir? Es konnte nicht nur am Essen liegen.
    Und ihr kanntet euch doch erst seit... einer halben Stunde vielleicht?
    Dennoch fühlte es sich an, als wärt ihr bereits jahrelang Freunde gewesen. Und dass er deine Hand so fest hielt, bestätigte deine Gefühle.
    Aber in deiner Brust war noch etwas.
    Eine wohlige Wärme breitete sich von dort in deinen gesamten Körper aus. Deine Wangen glühten ein wenig und ein Lächeln ruhte auf deinen Lippen.
    Ob Ace auch so empfand?
    Plötzlich blieb er stehen, wodurch du in seinen Rücken knalltest. Du hattest gar nicht bemerkt, dass ihr schon vor dem Restaurant standet.
    „_____, schön dich hier mal wieder zu sehen “, begrüßte dich die Besitzerin mit einem breiten Lächeln. „Brauchst du für dich und deine Begleitung einen Tisch?“
    Ace nickte eifrig, während du ein wenig schüchtern stammeltest: „J-ja, kannst d-du uns auch gleich deine Spezialität servieren?“
    Sie legte ihre Hand auf deine Schulter, beugte sich zu deinem Ohr vor und flüsterte: „Klar doch. Ich möchte dir doch nicht deine Verabredung verderben.“
    Jetzt brachtest du nichts mehr raus. Folglich ließt du dich mit Ace an einen Tisch bringen. Und noch immer hielt er deine Hand.
    Jedoch löste er sich von dir, damit er es sich auf einem Stuhl gemütlich machen konnte.
    Du setztest dich ihm gegenüber und sogleich wurde euer Essen serviert. Allein beim Anblick lief dir das Wasser im Mund zusammen.
    „Dann guten Appetit, Ace.“
    „Auf unsere neue Freundschaft, _____!“
    „Und auf das gute Essen!“
    „Du sagst es.“

    Als die Teller sowie deine Geldbörse geleert waren, sah dich Ace verlegen an.
    „Da habe ich wohl ein wenig übertrieben.“
    „Das hast du. Aber wer konnte ahnen, dass du so viel verdrücken kannst?“
    Du deutetest mit einem vergnügten Lächeln auf den Stapel an Tellern, den ein Kellner in die Küche balancierte.
    „_____, das mache ich wieder gut. Versprochen.“
    Gerade wolltest du antworten, doch ein Trupp Marine-Soldaten störte euer friedliches Beisammensein.
    „Schnappt euch Feuerfaust Ace!“
    „Ich sehe, dass es Zeit ist zu verschwinden.“
    Und mit diesen Worten drückte dir Ace einen kurzen Kuss auf die Lippen.
    „Aber ich werde mein Versprechen einhalten.“
    Danach rannte er die Straße entlang. Mit der Marine im Schlepptau.
    Wieder war da dieses Gefühl in deiner Brust. Jetzt wusstest du auch warum.
    Dieser Pirat hatte dir nicht nur dein Geld, sondern auch dein Herz genommen.
    Wann du ihn wohl wiedersehen würdest?

    Nach dem Tod von Feuerfaus Ace verfielst du in tiefe Trauer. Du schworst dir, dass du keinem Mann mehr in dein Herz lassen würdest. Aus Angst, dass du wieder so einen Verlust verspüren müsstest.
    Und als du das Zeitliche gesegnet hattest, konntest du deinen Augen nicht trauen.
    Du warst wieder jung und vor dir stand der Mann, dem du dein Herz vermacht hattest.
    „Ace...“
    Jeglicher Schmerz war verflogen, auch dein Frust, weil er dich allein gelassen hatte.
    „Entschuldige, dass es so lange gedauert hat, _____.“
    Langsam ging er auf dich zu und drückte dich an sich.
    „Du hast all die Jahre auf mich gewartet?“
    „Du ließt mir auch nichts anderes übrig.“
    Ihr saht die Liebe in den Augen des anderen und schuft einen perfekten Moment.

Kommentare Seite 1 von 1
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Mai Takagy ( von: Mai Takagy )
Abgeschickt vor 224 Tagen
Auch wenn das Ende schön war, hab ich den Tod von ACE noch immer nicht verkraftet T_T
Miau-chan ( 97998 )
Abgeschickt vor 478 Tagen
Da hab ich bei dieser Auswertung glatt zu flennen angefangen was ich fast nie mache
Lady_Siren ( 32680 )
Abgeschickt vor 628 Tagen
Das ist auch nur die Auswertung von einem Test ;P ich lade die immer separat hoch.
Portgas.D.Simca ( 33336 )
Abgeschickt vor 628 Tagen
Ich find sie zu kurz eine story mit ungefähr 1.000-1.500 wörtern ist gut für in einen test