One Piece Shayas Leben

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11 Kapitel - 17.123 Wörter - Erstellt von: Luna_13 - Aktualisiert am: 2015-08-30 - Entwickelt am: - 1.313 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Eine lange Geschichte über Shayas Leben dass nicht ganz einfach verlief und eine spannende Wendung nimmt ....

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    Mein Name ist Shaya und meine Geschichte beginnt als ich 7 Jahre alt war. Ich lief so schnell ich konnte durch die Strassen. Der Regen prallte mir ins Gesicht und mein Rachen schmerzte. Ich rannte immer weiter und suchte nach einem Versteck. Die Männer waren immer noch hinter mir her. Ich konnte einfach nicht mehr, ich versuchte weiter zu rennen aber meine Beine wollten mir nicht mehr gehorchen. Plötzlich brach ich zusammen und ich versuchte gleich wieder aufzustehen. Es war aber unmöglich. Ich schaute nach vorne und sah einen grossen alten Mann. Er hielt mich hoch und musterte mich. In diesem Moment kamen die Männer die hinter mir her waren. Der alte Mann liess mich runter und ich rannte instinktiv hinter ein grosses Fass. Ich hielt mir die Augen und Ohren zu vor Angst und legte meinen Kopf auf meine Knie. Ein paar Sekunden später spürte ich wie jemand näher kam und mich am Arm hochzog. Ich sah ihm mit weit aufgerissenen Augen an und fing an zu weinen. Der alte Mann der mich gerettet hatte lächelte mich an und sagte: ‘‘ Ist schon gut jetzt ist alles vorbei.‘‘ Er nahm mich mit in sein Dorf und ich erzählte ihm wie es dazu kam dass mich die Männer verfolgt hatten.
    Als wir endlich an einem Haus ankamen klopfte der alte Mann an die Tür und eine grosse kräftige Frau öffnete sie. Sie schaute mich an und meinte: ‘‘ Nicht schon wieder Garp! Was soll das denn jetzt werden!‘‘ ‘‘Du wirst sie aufnehmen keine Wiederrede‘‘, sagte Garp nur ausdruckslos. Ich wusste nicht richtig was hier vorging ich freue mich einfach nur dass ich endlich so etwas wie ein Zuhause bekam.
    Als ich am Abend mit dieser Frau die sich als Dadan herausstellte und 2 Jungs am Tisch sass, wurde ich ziemlich ausgefragt. ‘‘Wo hat Grossvater dich gefunden? Und wieso bist du mitgekommen? Wo hast du vorher gelebt?‘‘, fragte mich der jüngere Junge. Bevor ich überhaupt antworten konnte fragte mich Dadan wie ich überhaupt heisse.
    ‘‘Mein Name ist Shaya und dein Grossvater hat mir heute geholfen. Zwei Männer waren hinter mir her und ich konnte mich nicht wehren, Garp hat mich gerettet.‘‘
    In diesem Moment stand der ältere Junge auf und ging ohne etwas zu sagen aus dem Esszimmer. ‘‘Achso also mein Name ist Ruffy wenn du willst können wir morgen ins Dorf gehen dann zeige ich dir alles.‘‘, sagte der jüngere in diesem Moment.
    Als wir am nächsten Morgen ins Dorf gingen staunte ich sehr, bis jetzt hatte ich nur einen Teil des Dorfes gesehen. Ich wusste nicht dass es in echt so viel grösser war und besonders vom Hafen war ich beeindruckt. ‘‘ Woooow Ruffy! Hast du schon mal so ein grosses Schiff gesehen!‘‘, rief ich begeistert und zeigte auf ein riesiges Schiff mit roten Segeln und einer grossen Fahne, auf der ein Totenkopf mit einem Kreuz aus Knochen zusehen war.
    ‘‘ Shaya! Weisst du denn nicht was das ist! Siehst du die Flagge das ist ein Piratenschiff.‘‘, rief Ruffy begeistert.
    Wir gingen zusammen näher ran und beobachteten die Piraten die ausstiegen. Der erste hatte rote Haare und einen schwarzen Mantel über seinem weissen Hemd an. Er hatte drei Narben über dem Auge und trug ein Schwert bei sich. Nach ihm kamen ein grosser dicker Mann und einer mit Rasta ähnlichen Haaren. Danach folgten noch weitere. Ich bewunderte die Männer und sah zu ihnen hoch. Sie wirkten so glücklich so frei und voller Entschlossenheit. ‘‘Weisst du was ich werde auch einmal Pirat werden!‘‘ ich schaute zu Ruffy rüber und schaute ihn ungläubig an. ‘‘ Und wie willst du das anstellen Ruffy? ‘‘ ‘‘Warts nur ab ich schaff das schon, komm mit Shaya wir folgen den Piraten‘‘

    2
    Als wir in der Bar angekommen sind in der die Piraten verschwunden sind wurde mir etwas mulmig. Ich hatte ein schlechtes Gefühl bei der Sache. Von wo sollten wir wissen dass die Piraten uns nichts antun?
    Alle tranken Bier und amüsierten sich in der Bar, Ruffy und ich gingen zu dem Tresen und eine junge Frau lächelte und freundlich an. „ Oh hallo Ruffy na bist du mit deiner neuen Freundin unterwegs?“
    „ Ja sie ist erst gestern bei uns eingezogen ihr Name ist Shaya“
    „ Freut mich Shaya und was kann ich euch bringen“
    „Zwei Organgensäfte bitte“, sagte ich und schaute dabei immer wieder nach hinten und musterte den rothaarigen Piraten.
    „ Er ist bestimmt der Kapitän meinst du nicht auch?“, fragte Ruffy
    „Kann schon sein, aber Ruffy denkst du die Piraten sind gut?“
    „Finden wir es heraus“, sagte Ruffy und lächelte. Er sprang vom Stuhl und ging zu den Piraten.
    „Hey du Pirat! Mein Name ist Ruffy und ich werde auch einmal Pirat sein! Und zwar nicht nur ein Pirat ich werde König der Piraten!“, sagte Ruffy so laut er konnte.
    Die Piraten schauten ihn einen Moment lang stumm an und dann brachen sie in Gelächter aus. Ich musste auch etwas schmunzeln. So wie Ruffy sich gerade aufgeführt hatte, also mir wäre das schon ein wenig peinlich.
    Sie fingen an sich mit uns zu unterhalten und wir hatten eine Menge Spass als plötzlich eine andere Piratenbande das Lokal betrat und nach Bier fragte. Die Serviertochter sagte dass das Bier ausgegangen sei und daraufhin wurde der Pirat sichtlich wütend.
    Der rothaarige namens Shanks meinte: „oh tut mir leid das wir das ganze Bier aufgebraucht haben, du kannst aber meines haben ich hab es noch nicht angerührt.“ Daraufhin nahm der Pirat die Flasche und liess sie an Shanks zersplittern, danach verliess er die Bar. Shanks sass einen Moment auf dem Boden, überschüttet mit Bier und er sagte nichts, bis er anfing zu lachen und seine ganze Crew lachte mit. Ruffy war sichtlich genervt und schrie: „ Shanks du bist ein feigling und kein richtiger Pirat der da eben hatte keinen Respekt vor dir und du hättest ihn fertigmachen können aber hast nichts getan!“ Ruffy drehte sich um und fing an eine komisch aussehende Frucht zu essen, die in einer Truhe war die Shanks auf die Theke stellte. „Ruffy es war doch nur ein Bier über so etwas muss man sich nicht streiten.“, meinte Shanks und sah ihn lächelnd an, bis er sah was Ruffy ass. „Ruffy was zum Teufel isst du da! Spuck das sofort aus du Idiot!“, schrie er und packte Ruffy an den Beinen, sodass er kopfüber hing. „Was soll das lass mich doch lo- “ wollte Ruffy sagen als seine Beine plötzlich länger wurden und er mit dem Gesicht auf den Boden knallte.
    Seit diesem Tag hatte Ruffy Teufelskräfte. Die Frucht die er ass nennt man Gum-Gum Frucht und sie verleiht einem die Kräfte eines Gummimenschen. Dafür kann man nie mehr schwimmen.
    Als Ruffy und ich zuhause ankamen wartete der ältere Junge schon auf uns. Ruffy erzählte ihm schnell was passiert war und er veränderte sein ernstes Gesicht sofort in ein Lächeln um. Er schüttelte lächelnd den Kopf und meinte zu mir: „ Jetzt siehst du wie blöd mein kleiner Bruder doch ist.“ Ich lachte, und er stellte sich mir als Ace vor. Ehrlichgesagt hätte ich nie gedacht dass Ace mit mir sprechen würde er wirkte von Anfang an so kalt und traurig aber auch wütend. Irgendwie hatte ich Mitleid mit ihm, er hatte so ein ernstes Gesicht als wäre er nie glücklich gewesen, das merkte ich schon das erste Mal als ich ihn sah.
    Ein paar Wochen vergingen und als Ace und ich gerade im Wald waren und ein Wildschwein Jagten kam auf einmal Ruffy zu uns angerannt. Er war ganz ausser Atem und erzählte uns dass ein Pirat ihm angegriffen hätte aber Shanks ihn gerettet hat und er jetzt dafür seinen Arm verloren hatte. Ich schaute ihn nur ungläubig an. Wir rannten ins Dorf und sahen es mit unseren eigenen Augen. Shanks hatte tatsächlich nur noch einen Arm! Ich war ziemlich stolz auf Ruffy als ich hörte dass er sich mit dem Pirat angelegt hatte, der Shanks in der Bar beleidigt hatte. Ace aber meinte nur wie leichtsinnig und idiotisch das war.

    3
    Als Shanks beschloss das Dorf zu verlassen wollten Ruffy und ich uns noch von ihm verabschieden. Er gab Ruffy seinen Strohhut und versprach ihm ihn irgendwann wiederzusehen. Mir sagte er nur ich solle gut auf mich Acht geben und sah mich dabei mit einem verzweifelten Lächeln an.
    Ich trainierte jeden Tag mit Ace und Ruffy und hatte mir selber auch das Ziel gesetzt Piratin zu werden, genau wie Ace und Ruffy es unbedingt wollten.
    Es kam zu dem Tag an dem Ace und verliess um Pirat zu werden. Er war der älteste von uns dreien und darum brach er auch am frühesten auf. Ruffy und ich waren zwar sehr traurig aber wir machten uns Mut weil wir selber auch schon bald aufbrechen würden. Wir versprachen uns, dass wir uns irgendwann wiedersehen würden. Ein Jahr später brach ich auch auf um Piratin zu werden, damals war ich 17 Jahre alt. Ich wollte nicht unbedingt eine Piratenbande gründen, ich hatte zu wenig Selbstvertrauen um mich als Kaptain zu sehen, aber ich wollte einfach die Welt sehen und frei sein, also liess ich einfach alles auf mich zukommen. Als ich schon einige Monate auf See war und ich endlich wieder einmal eine Insel ansteuerte fand ich im Wasser eine Frucht. Sie war in einer kleinen Holzkiste und trieb einfach mit den Wellen. Ich dachte mir schon was das ist, weil ich ja schon einmal sah wie eine Teufelsfrucht aussah. Ich überlegte nicht lange und ass sie einfach. Ich war bereit ein Risiko einzugehen und ich hatte auch nicht das Gefühl das ich es bereuen würde. Ich wartete einige Minuten und war gespannt was sich verändern würde und wie ich es merken sollte, aber es geschah einfach nichts. Ich versuchte es mit ein paar Handbewegungen aber es wollte nicht funktionieren. Ich dachte kurz darüber nach und meinte dann einfach dass es wohl keine echte Teufelsfrucht gewesen sein muss. Als ich endlich auf der Insel ankam kaufte ich als erstes Vorräte und spazierte dann noch durch den Markt. An jeder Ecke sah ich Händler die „Teufelsfrüchte“ verkauften. Da wurde mir klar dass es wohl echt nur eine Attrappe war.
    So reiste ich von Insel zu Insel und immer weiter bis ich fast die Grand Line erreichte. Kurz davor wurde mein Schiff in einen Sturm gezogen und zerbrach in viele Einzelteile. Ich weiss danach nur noch dass ich auf einem Deck aufgewacht bin und mich ein blonder Mann anstarrte.
    „ ah wie ich sehe bist du endlich wach“, meinte er und reichte mir seine Hand zu.
    „W-Wo bin ich hier? Und wer bist du?“, stotterte ich unsicher und hielt mir meinen Kopf der ziemlich hämmerte.
    „Du bist auf dem Schiff der Whitebeardpiraten und mein Name ist Marco, Kommandant der ersten Division. Wer bist du?“
    „Mein Name ist Shaya, und ich bin Piratin auf der Durchreise“
    „Es tut mir leid deine Crew haben wir nirgends gesehen, nur dich sahen wir auf einem Brett treiben“
    „Ach nein ist schon gut ich habe keine Crew ich war alleine unterwegs“
    Als ich dies sagte fing er an zu lachen und konnte sich kaum einkriegen.
    „Du bist doch keine Piratin wenn du keine Crew hast, keiner Crew angehörst und jetzt auch kein Schiff mehr hast‘‘, lachte er dann. Ich überlegte kurz, eigentlich hatte er recht, ein Kopfgeld hatte ich auch nicht und auch keine Teufelskräfte, ich sah aus als wäre ich eine hilflose junge Frau ich hatte mir noch nicht mal einen Namen in meinem alten Dorf gemacht. Ich überlegte kurz was ich überhaupt gut konnte und mir viel nichts ein.
    „Mhhm kann sein dass du recht hast Marco.“, sagte ich leicht gekränkt und schaute auf den Boden.
    „Gibst du immer noch so schnell auf? Du hast dich echt kein bisschen verändert“, sagte eine bekannte Stimme.
    Ich kehrte mich um und blickte direkt in Ace’s Gesicht.
    „A-Ace was zum-“, weiter kam ich nicht, denn er hatte mich schon in seine Arme geschlossen und mich fest umarmt. „Ich wusste doch du hast das Zeug nicht zu einem echten Piraten Shaya“, lachte er und liess mich wieder los. Er stellte mich der ganzen Crew vor und zum Schluss kam auch noch der berühmte Kaptain dieses Schiffes. „ Fühl dich hier wie zuhause Shaya es soll dir an nichts fehlen solange du bei uns bist“, sagte Whitebeard freundlich und ich bedankte mich.
    Einige Wochen vergingen und ich war immer noch auf dem Schiff der Whitebeardpiraten, ich hatte eigentlich nicht geplant solange zu bleiben, aber auf den Inseln die wir besucht haben, hatte ich einfach kein gutes Schiff für mich gefunden. Ich war in meiner Kajüte und betrachtete mich im Spiegel. Wie öfters stellte ich mir die Frage: Was kann ich? Ich sah eine 18 Jährige Frau mit hüftlangen schokobraunen Haaren und dunkelbraunen Augen ich bin zwar nur 1.55 m gross aber das störte mich nicht. Ich hatte einen schönen und sportlichen Körper. Trotzdem fand ich, dass ich schwach wirkte. Plötzlich wurde ich aus meinen Gedanken gerissen, weil es an der Tür klopfte und Ace hereinkam. „ Wir steuern die nächste Insel an, langsam musst du dich entscheiden“, er lächelt mir zu. „ Was meinst du?“ frage ich. „ Na ob du endlich ein Mitglied der Whitebeardpiraten sein willst“, lacht er. Ich schaue ihn nur mit einem genervten Blick an. „ Shaya wir wissen doch beide dass du alleine auf der Grand Line nie Mals überleben würdest. Ich verstehe ja wenn du Piratin sein willst, aber dann werde es doch in unserer Bande und nicht alleine. Du bist kein ernstzunehmender Gegner für die Leute die sich auf der Grand Line rumtreiben.“ Ich muss zugeben, das tat wirklich weh das von ihm zu hören, dass nicht mal er an mich glaubte war schon ziemlich hart. „ Es reicht! Ich werde es dir beweisen! Ich bin nicht so schwach wie alle denken!“, schrie ich ihn an und rannte an Deck. Ich wollte nun alleine sein ich hasste es dass mich alle als nutzlos ansahen, ich hätte Ace gerne meine ganze Meinung gesagt, aber ich wusste ich konnte es nicht. In einem Punkt hatten alle recht ich war wirklich sensibel, trotzdem wollte ich es nicht jeden Tag hören.
    Ich sah auf das weite Meer hinaus und beobachtete die Wellen. Da merkte ich wie jemand sich mir näherte. „ Ace lass mich in Ruhe ich will nicht reden“, sagte ich und drehte mich um als ich sah wer vor mir stand wurde ich leicht rot und entschuldigte mich sofort. „ Oh Whitebeard ich wusste nicht dass du es bist es tut mir leid.“
    „Schon gut mein Kind ich will mich nur kurz unterhalten“
    „klar was gibt’s denn“
    „Ich weiss dass es dir hier nicht so gut geht, ich merke es dir an. Du willst zeigen was du kannst und willst deshalb so schnell wie möglich wieder ein eigenes Schiff haben. Aber ich will dir sagen, dass ich dich wirklich gerne in meiner Crew hätte. Ich bewundere dich und verstehe auch dein Leiden.“
    Wow das hätte ich jetzt nicht von ihm erwartet, er ist zwar ein weiser Mann aber dass ich so durchschaubar bin hätte ich nicht gedacht.
    „Ich danke dir, ich weiss es ist nicht einfach mit mir ich will einfach nicht-, ich habe es satt von allen als die schwache dargestellt zu werden. Niemand auf dem Schiff traut mir zu dass ich auch alleine eine gute Piratin wäre oder dass ich etwas hinkriege. Weisst du manchmal denke ich wenn ich eine Teufelskraft hätte oder ein Kopfgeld dann würde alles anders aussehen. Ich möchte doch nur auch mal bewundert werden.“, meinte ich und lächelte ein wenig. Es tat gut mich mal mit jemandem auszusprechen.
    „Shaya ich sage dir geh deinen eigenen Weg, nur weil die meisten berühmten Piraten Teufelskräfte haben, sind sie nicht unbedingt im Vorteil. Du musst nur auf dich selbst zählen und deine eigenen Stärken finden.“
    „ Na gut. Du hast mich überzeugt. Danke dir Vater.“, sagte ich mit einem echten Lächeln.
    Am Abend schmissen wir eine Party, weil ich nun auch ein Mitglied der Whitebeardpiraten war. Wir tranken und amüsierten uns. Alle tanzten, sangen und tranken natürlich immer mehr. Es war einfach ein wunderschöner Abend. Doch es hörte ganz schnell auf als plötzlich ein Schrei kam. Alle liefen über Deck und wir fanden Tatch tot am Boden. Er wurde ermordet. Ich hatte Whitebeard noch nie so wütend gesehen. Wir zählten alle durch und dabei fiel auf das Teach auch weg war. Den Rest des Abends diskutierten alle darüber was geschehen sein konnte. Da ich von nun an in Ace Division war und ich wusste was womöglich passiert war beschloss ich es ihm als erstes zu sagen. Ich lief zu ihm und packte ihn am Arm, zerrte ihn mit mir mit und verschwand in meiner Kajüte. „was ist los Shaya?“ „Ace ich weiss wie das mit Tatch passiert ist“, sagte ich und blickte nervös um mich. Ace kam auf mich zu und packte mich fest am Handgelenk. Ich schaute ihn überrascht an und erzählte weiter. „ Als Tatch diese Teufelsfrucht fand habe ich mich mit Teach unterhalten dann habe ich gesagt was für ein Glück Tatch doch hatte eine so mächtige Frucht zu finden. Er hat mich dann so merkwürdig angesehen und meinte nur: Glück oder Pech es ist eine Sache des Betrachters. Wenn ich doch nur gewusst hätte was er damit meint…“ Ace liess mich los und lief schnell aus meiner Kajüte. Ich folgte ihm einfach und sah wie er zu Whitebeard ging und mit ihm unter vier Augen sprach. Ich folgte den beiden und lauschte. „ Vater ich muss los und Teach dafür büssen lassen. Ich bin sein Kommandant es ist meine Pflicht“, hörte ich Ace sagen. „ Ich verstehe dich aber er hat nun eine sehr mächtige Teufelsfrucht. Ich habe ein schlechtes Gefühl bei der Sache.“, meinte Vater dazu. „ Ich gehe noch heute und ich verspreche dir ich werde dich nicht enttäuschen Vater.“, sagte Ace sicher. Ich hatte ein ganz mieses Gefühl, also ging ich los und holte meine Sachen aus der Kajüte. Ich nahm mir meine zwei Pistolen und mein Dolch. Meine Kleidung nahm ich auch mit. Ich hatte schwarze Shorts dabei und robuste Stiefel. Dazu trug ich eine bauchfreie Lederjacke und darunter ein bauchfreies Top.
    Ich rannte so schnell ich konnte zu Ace’s Boot und versteckte mich. Ich hörte ein paar Schritte näherkommen und lauschte einem Gespräch:
    Marco: bist du sicher dass du gehen willst?
    Ace: Ja ich muss das tun, mach dir keine Sorgen wird schon gut gehen.
    Marco: Na wenn du meinst.
    Ace: Marco du musst mir einen Gefallen machen während ich weg bin. Ich will dass du auf Shaya aufpasst. Ich will nicht dass ihr etwas zustösst.
    Marco: Natürlich mach ich aber Ace denkst du nicht wir sollten ihr mal eine Chance geben, sie ist bestimmt nicht so wehrlos wie du denkst.
    Ace: kann sein dass du recht hast, aber trotzdem du musst mir diesen Gefallen tun.
    „Ich kann es einfach nicht fassen! Was ist mit dem los? Er denkt wohl ich bin völlig unfähig.“, dachte ich energisch. Ich nahm mir vor es ihm zu beweisen dass ich auch eine Menge drauf habe. Ich merkte wie er aufs Boot sprang und ich beschloss in meinem Versteck zu bleiben bis wir weit genug weg von der Moby Dick waren.
    Nach ein paar Stunden hatte er mich dann auch schon entdeckt. Eigentlich wollte ich länger ungesichtet bleiben, aber ich schlief ein und so fand er mich, neben einem Fass. „ Hey! Wach auf! Shaya!“, schrie er wütend. Ich blinzelte mit meinen Augen und sah ihn verschlafen an. Erst nach ein paar Sekunden merkte ich dass meine Tarnung aufgeflogen war. „Ach du Scheisse!“, fing ich an und suchte nach einer Ausrede aber Ace kam mir zuvor. „Was machst du hier! Du solltest auf dem Schiff bleiben und nicht mir hinterherkommen!“, ich hatte ihn noch nie so wütend gesehen. Ich sah in seine Augen und fing an: „Es tut mir leid ich wollte einfach mitkommen ich fühle mich schuldig und will mithelfen.“ „Das ist viel zu gefährlich für dich.“, sagte er ruhig und schaute auf die Wellen. „Ich ging einige Schritte von ihm weg und hielt mich an der Reling fest. „ Hör zu ich weiss du denkst ich kann mich selbst nicht verteidigen aber du irrst dich. Du warst nicht dabei als ich alleine bis zur Grand Line kam und wie du siehst ist mit bis jetzt nichts passiert, das liegt nicht daran das ich Glück hatte sondern dass ich weiss was ich tue und ich sehr gut auf mich alleine aufpassen kann.“ Mit der Zeit wurde ich immer lauter und wütender. „ Ich bin nicht mehr das kleine Kind von damals! Du weisst überhaupt nichts mehr über mich und es regt mich total auf dass du immer denkst ich wäre schwach!“, ich brüllte alles aus mir heraus. Es tat gut alles loszuschreien und mich einmal nicht zurückzuhalten. Ace hingegen schaute mich nur ausdruckslos an und meinte nach einer Weile: „ Na gut wenn du meinst, dann ist deine Chance jetzt hier es mir zu beweisen.“
    So segelten wir weiter und erlebten viele kleine Abenteuer. Auch wenn eine Chance noch nicht kam, mich zu beweisen, vertraute mir Ace mit der Zeit. Er machte sich viel weniger Sorgen und wir bekamen ein normales Verhältnis. Eines Morgens als wir einen Steckbrief von Ruffy fanden, beschlossen wir ihn zu suchen. Wir hatten ihn beide schon sehr lange nicht mehr gesehen. Ich freute mich richtig bis wir Ruffy endlich treffen würden. Als wir in Alabasta in einer Bar waren und ich etwas trank, kam plötzlich jemand rein. Er sah Ace und sprach ihn an. Ich wusste zuerst nicht wer das war aber dann stellte sich heraus dass er Smoker ist. „Feuerfaust Ace was tust du hier? Du solltest nicht hier sein“, meinte Smoker. „ Ich suche meinen kleinen Bruder.“, sagte Ace und lächelte provozierend. Ich beachtete das Gespräch gar nicht und schaute einfach auf die Theke. Plötzlich kam jemand angeflogen und schleuderte gegen Smoker dieser flog weiter Richtung Ace und zusammen flogen sie dann durch die Wand. Es gab einen riesen Krach und ich sah mich erschrocken um. Ich konnte meinen Augen fast nicht trauen als ich Ruffy in der Mitte der Bar sah. Er stand einfach rum und freute sich auf sein Essen das er gleich laut schreiend bestellte. Ich war einfach sprachlos und er sass sich dann direkt neben mich hin und fing an zu essen. „Ruffy!“, schrie ich als ich endlich aus dem Schock gelöst war. Er drehte sich zu mir um und sah mich freudig an. „ Shaya! Ich fass es nicht was tust du hier?“ Wir fielen uns um den Hals und im selben Moment kam Smoker zur das Loch in der Wand wieder in die Bar zurück. „Strohhut Ruffy, endlich hab ich dich. Du kannst jetzt nicht mehr entkommen. Gib einfach auf“, während er das sagte fing Ruffy wieder an das Essen in sich rein zuschaufeln und schaute ihn nur an. „Hör auf zu fressen!“, schrie Smoker aber Ruffy zeigte keine Reaktion. Ich fing an zu lachen und so zog ich Smokers Aufmerksamkeit auf mich. „ Und wer bist du junge Lady?“, fragte er mich in einem drohenden Ton. Ich hörte sofort auf zu lachen, beugte mich nach vorne und legte meinen Ellenbogen auf die Theke, meine Hand legte ich an meine Backe. Ich lächelte ihm zu und sagte: „ Ich wüsste nicht was es dich interessieren würde.“ Er schaute mich verdutzt an und wurde zu Rauch. Ich sah ihn erstaunt an und im gleichen Moment stand Ruffy auf und zog mich mit ihm. Wir rannten aus der Bar und ich schaute noch schnell zurück. Ich sah wie Ace aus der Bar kam und wie er uns folgte. Dann richtete ich meine Aufmerksamkeit auf Smoker der nur wenige Meter hinter uns war. Ich bekam ein Kribbeln im Bauch und schrie Ruffy zu: „ Schnell Ruffy lauf schneller Smoker ist dicht hinter uns.“ Wir rannten so schnell wir konnten und trafen auf Ruffys Bande. Sie rannten mit uns mit und plötzlich mussten wir stoppen, da Smoker vor uns war. Ruffy wollte gerade auf ihn einprügeln, als sich plötzlich Ace zwischen Ruffy und Smoker stellte. „ Hallo Ruffy schon lange nicht mehr gesehen“ „ Ace! ich glaubs nicht was macht ihr alle hier?“, fragte Ruffy verblüfft. „ Geht schon mal voraus ich regle das.“, sagte Ace und wir gehorchten ihm. Während wir rannten fragte eine organgehaarige Frau wer ich sei. „ Ich bin Shaya, ich bin mit Ruffy aufgewachsen. Und der Typ der uns gerade hilft ist Ace er ist Ruffys Bruder. Wir sind hierhergekommen, um Ruffy zu besuchen.“ Wir gingen auf Ruffys Schiff und legten ab. Ace war kurze Zeit später auch wieder bei uns. Als erstes feierten wir das Wiedersehen danach erzählten wir uns was wir alles erlebten. Die Zeit verging schnell und ich wünschte wir hätten länger bei Ruffy und seinen Freunden bleiben können. Ich fand alle unheimlich nett und ich hatte viel Spass mit ihnen. In der Wüste trennten wir uns dann. Ace und ich hatten eine Spur bekommen wo Teach sein könnte und wir durften diese Chance nicht verpassen. Ace gab Ruffy noch eine Vivrecard und wir verabschiedeten uns.

    4
    Wir gingen schon einige Stunden durch die Wüste und ich war schon sehr erschöpft. Die Nacht brach ein und es wurde sehr schnell kalt.
    „Ace können wir eine Pause machen ich bin müde“
    „Na gut aber nicht lange in Ordnung?“
    Wir lehnten uns an einen Fels und ich schloss die Augen. Ich dachte über mein Leben als Piratin nach. Bis jetzt war es schon irgendwie so wie ich es mir vorstellte. Aber ich wartete nach wie vor auf meine Chance meine Stärken zu beweisen. Leider wusste ich selber immer noch nicht welche das waren. Es ging nicht lange da schlief ich schon ein.
    Ace Sicht:
    Ich merkte das Shaya eingeschlafen war. Ich schaute sie an und wollte sie wecken, aber sie sah so friedlich aus. Ich streichelte ihr über den Kopf und hob sie vorsichtig auf. Ich merkte wie sie zitterte also trug ich sie auf dem Rücken weiter und gab ihr durch meine Teufelskräfte wärme. Ich machte mich weiter auf den Weg. Wir dürfen nicht zu lange brauchen wir müssen auf jeden Fall Teach bestrafen.
    Shayas Sicht:
    Ich öffnete meine Augen da ich von einem Rütteln geweckt worden war. Die Sonne schien schon auch wenn es wahrscheinlich noch sehr früh am Morgen war. Ich sah in der Ferne vor mir eine Stadt es sah wunderschön aus. Mit dem weissen Sand und den schönen Sonnenstrahlen die direkt durch die Stadt schienen. Da bemerkte ich das Ace mich trug. «Ace, was machst du lass mich runter!»
    « Ach du bist schon wach», hörte ich seine raue und tiefe Morgenstimme. Wir liefen gemeinsam weiter bis wir die Stadt erreichten. Von weitem sah sie viel schöner aus. Ich fühlte mich nicht wohl hier es war so verlassen und gespänstisch. Die Türen waren alle offen und Fässer, Kleider und Kisten lagen überall auf der Strasse. Ich sah zu Ace hoch und bemerkte seinen wütenden Gesichtsausdruck. Ich fragte mich über was er gerade nachdachte. Plötzlich hörte ich einen lauten Knall und wir rannten in die Richtung des Geräusches. Als wir endlich ankamen sahen wir ein Haus dass in Flammen stand und ein kleiner Junge der vor dem Haus lag. Ich rannte sofort darauf zu und kniete zu dem Jungen hin. Ace beobachtete das Geschehen und musterte unsere Umgebung, bereit und einzugreifen sobald etwas geschehen würde. Ich hob den Jungen auf meine Knie und streichte ihm seine dunklen Haare aus dem Gesicht. Er erinnerte mich sehr stark an meine Vergangenheit. Während ich ihn so ansah spürte ich wie sich alles um mich herum langsamer bewegte und ich erinnerte mich an meine Kindheit. Wie ich zusammen mit Ruffy eine Hütte gebaut habe und dann Ace eine grössere baute um uns zu ärgern. An die vielen Abendessen bei denen sich alle prügelten um an das Essen zu gelangen nur ich sass in der Ecke und lachte über die Banditen.
    Plötzlich wurde ich zurück in die Realität gezogen. Ace kam auf mich zugerannt und schrie etwas ich verstand es aber nicht. Dann sah ich es das brennende Haus vordem ich und der Junge die ganze Zeit sassen stürzte auf uns nieder. Ace sprang gerade noch rechtzeitig zu uns und zog uns weg.
    Da stand ich wie gelähmt vor dem Haus und sah geschockt auf die vielen Einzelteile. Ace packte mich wütend am Oberarm und zog mich näher an ihn heran er schrie mich an: «Shaya bist du völlig übergeschnappt! Ich habe dir gesagt du sollst besser aufpassen. Weisst du was passiert wäre wenn das Haus auf dich eigestürzt wäre!» Ich sah ihn nur ausdruckslos an und wollte irgendetwas sagen aber es ging nicht. Ich sah ein dass Ace recht hatte. Ich muss besser aufpassen!
    «Zhahahaha», hörten wir hinter uns, «na wen haben wir denn da. Seid ihr hergekommen um Teil meiner Crew zu werden?», fragte Blackbeard spöttisch. Ace drehte sich um und legte schützend den Arm vor mich. Seine dunklen Augen funkelten Blackbeard böse an. Dann drehte er sich zu mir und schupfte mich leicht. «Shaya los geh jetzt.», sagte er mit einem ernsten Ton. Ich wusste dass ich ihm jetzt besser nicht wiedersprechen sollte also nickte ich nur stumm und tat was mir mein Kommandant befahl. Ich rannte mit dem Jungen in meinen Armen davon und suchte mir einen geeigneten Platz um mich zu verstecken aber so dass ich den Kampf trotzdem noch mitbekam.
    Ace Sicht:
    «Ich gebe dir die Wahl Ace, du kannst meiner Crew beitreten und mich zum König der Piraten machen oder aber dich mir in den Weg stellen und dann werde ich dich vernichten.»
    «Glaube ja nicht dass du eine Chance gegen mich hättest! Niemals trete ich deiner Crew bei und ich mache dich schon gar nicht zum König der Piraten! Der einzige der König wird ist Whitebeard.»
    «Na gut wie du meinst»

    Shayas Sicht:
    Ich sah nur wie einer aus Blackbeards Crew auf Ace schoss. Er hatte eine lange Flinte in seiner Hand aus der jetzt Rauch stieg. Ace lachte nur und in dem Loch in seiner Brust breitete sich ein kleines Feuer aus. Er hatte echt Glück dass er eine Logia Frucht gegessen hatte, denn so konnte er sich vollständig in Feuer verwandeln. Ich überlegte kurz wie ich ihm helfen könnte, denn ich bezweifelte dass die anderen aus Blackbeards Crew nur zusehen würden. Da ging auch schon der Kampf los. Ace griff Blackbeard mit seiner Feuerfaust an und der wich geschickt aus. Nach einer ganzen Weile waren beide schon sehr erschöpft. Ich machte mir langsam sorgen wie lange Ace noch durchhalten konnte. Immerhin war er schon die ganze Nacht wach gewesen und trug mich ohne eine Pause zu machen durch die Wüste. Und ausserdem ist Blackbeard mit seiner Teufelsfrucht viel stärker geworden als früher. Ich musste mir etwas einfallen lassen, sonst sahen unsere Aussichten schlecht aus. Gerade als Ace Blackbeard noch einmals angreifen wollte packte der ihn und aus unerklärlichen Gründen verschwanden die Feuerflammen um Ace herum. Er schaute Blackbeard geschockt an und wurde dann in ein Haus geschleudert.
    Ace Sicht:
    Dieser Mistkerl! Er hätte mir fast das Genick gebrochen. Verdammt was ist denn nur los wieso wirken meine Attacken nicht. Ich stehe auf und plötzlich werde ich von etwas seltsamen angezogen. Ich sehe wie Blackbeard seine Hand nach mir ausstreckt und ich so angezogen wurde. Ich muss verhindern dass er mich berührt, ich glaube deshalb wollten meine Teufelskräfte vorhin nicht mehr funktionieren. Ich versuche auszuweichen und wir beide rutschen über den sandigen Boden. Da sehe ich wie Shaya hinter dem brennenden Haus zu Blackbeard rennt. « Was macht sie denn? Ich hab ihr doch gesagt sie soll verschwinden.», denke ich während ich ihr nachschaue. Ich sehe wie sie den kleinen Jungen an der Hand hält und ihn mit sich zieht. Als sie direkt einige Meter hinter Blackbeard ist bleibt sie stehen und sagt etwas zu dem Jungen. Daraufhin läuft er los, so weit weg wie möglich. Sie schaut ihm noch kurz hinterher. Dann dreht sie sich in Blackbeards Richtung und zielt mit Ihrer Pistole auf ihn. «Nein tu das nicht!», schreie ich ihr zu. Und sie schaut mich kurz geschockt an. Ihr panischer Blick wendet sich aber sofort wieder zu Blackbeard, der schon reagiert hat und auf sie zuläuft. «Verdammt!» ich laufe los und sehe wie Shaya ihre Waffe abschiesst. Sie trifft Blackbeard genau in die Mitte seiner Stirn. «Was zum-, Shaya du hasst ihn getroffen», schreie ich ihr überrascht zu. Sie schaut mich ungläubig an und ich sehe wie sich ihr Mund zu einem Lächeln verzieht. Aber in dem Moment bildet sich in Blackbeards Gesicht schwarzer Rauch und er fängt an zu lachen. «Zhahahah du kleine Göre! Ich habe von einer Teufelsfrucht gegessen oder weisst du das etwa nicht mehr? Du kannst mir mit deiner mickrigen Pistole nichts anhaben.» Er rennt weiterhin auf Shaya zu und ich beginne auch wieder zu laufen. Ich muss ihn einholen ehe er ihr noch etwas antut. Ich sehe Shayas verzweifelter Gesichtsausdruck sie greift ihren Dolch und beginnt auf Blackbeard zuzulaufen. «Shaya lauf weg! Bitte mach schon! Lauf endlich!» ich rufe ihr vergebens hinterher, aber dieser Dickschädel will ja nicht hören. Sie läuft auf ihn zu und springt in die Luft, spiesst ihm den Dolch direkt in den Rücken und fällt daraufhin zu Boden. Endlich bin ich bei ihr und ich stelle mich schützend vor sie. Ich sehe wie von Blackbeards Schulter Blut herunter fliesst. Er schaut mich böse an und wir beide fangen ich mich in Feuer und er sich in Schwärze zu verwandeln. Shaya steht auf und geht einige Schritte zurück. «Shaya hör wenigstens jetzt auf mich! Verschwinde von hier! Bitte du musst verschwinden!» «Ace nein ich kann nicht, ich, bitte du musst verstehen. Ich lasse dich nicht einfach hier im Stich!» «Wenn dir etwas geschieht werde ich mir das nie mals verzeihen also mach das du hier wegkommst!»
    Shaya versteht endlich und läuft davon. Unser Kampf wird immer heftiger und ich spüre wie meine Kraft mich verlässt. Ich weiss dass ich es nicht mehr lange aushalten kann. Ich sehe mich noch um und stelle fest dass ich Shaya nirgends sehen kann. Dann wird mir schwarz vor Augen und ich sinke auf den Boden.

    5
    Shayas Sicht:
    Ich wache auf und bemerke dass alles um mich herum verschwunden ist. Ich liege auf dem sandigen Boden auf dem wir auch unseren Kampf antraten. «Aber wo bin ich? Wie kann es sein, dass einfach so alles verschwindet. Wo sind die Häuser und wo ist der kleine Junge hin? Und wo ist-», es reisst mich aus meinen Gedanken, «Ace!», schreie ich laut. Ich stehe auf so gut es geht. Aus irgendeinem Grund kann ich mich nicht mehr gut bewegen. Ich versuche zu rennen und mich zu erinnern wo genau der Kampf stattgefunden hat. Ich renne verzweifelt auf dem ganzen Areal herum. Aber da es nichts mehr gibt wo ich mich orientieren könnte komme ich keinen Schritt weiter. Ich sinke in mich zusammen und fange an zu weinen. «Was mach ich denn jetzt. Wie soll ich Ace jemals finden, geschweige denn er lebt noch. Er hatte Recht. Ich hätte nie mitgehen sollen. Ohne mich hätte er Blackbeard besiegt. Er ist ohne mich viel besser dran.», sage ich gekränkt. Plötzlich kommt mir die Idee. Ich muss Ruffy suchen. Er hat von Ace in Alabasta eine Vivrecard bekommen, so kann ich ihn finden. Also mache ich mich auf den Weg Ruffy zu finden.

    Währenddessen bei Ace:
    Ich wache auf und stelle fest dass ich in einer Zelle bin. «Verdammt ich habe den Kampf verloren. Hoffentlich ist Shaya in Sicherheit.», denke ich laut.
    «Du musst Ace sein. Ace mit der Feuerfaust, richtig?», fragt mich ein grosser blauer Fischmensch.
    «Ja bin ich. Wer bist du und wo sind wir hier»
    «Ich bin Jimbo ehemaliger Samurai der Meere. Wir sind hier auf Imple Down. Dem grössten Gefängnis der Welt. Hier werden alle Piraten hingerichtet.»
    «Dieser Idiot als wüsste ich nicht was Imple Down ist.», denke ich.

    Einige Tage vergehen und ich und Jimbo freunden uns immer mehr an. Ich habe ihm erzählt wieso ich hier bin und er hat mir seine Geschichte daraufhin auch preisgegeben. Er war schon immer gegen die Marine aber da die Sieben Samurai der Meere unter Schutz der Marine standen mussten sie auch schon mal den ein oder anderen Auftrag für sie erledigen. Jimbo weigerte sich also und so verlor er seinen Posten als Samurai.
    Auch wenn die Zeit in der Zelle nicht schlimm ist, da ich und Jimbo dicke Freunde werden, gebe ich die Hoffnung auf hier lebend rauszukommen. Anfangs habe ich noch gedacht, dass die Möglichkeit besteht hier zu fliehen, aber jetzt verliere ich die Lebenslust mit jedem Tag und ich sehe dass meine Zeit gekommen ist. Ich erinnere mich oft an die Tage in meiner Kindheit zurück. Wie alle meinen leiblichen Vater verabscheuten und sagten wenn er ein Kind hätte würden sie es töten und bestrafen für die Taten seines Vaters. Ich weiss noch ganz genau wie ich die Leute aus dem Dorf ansprach und über Gold Roger ausfragte und ich bekam nur Hass zu spüren. Deshalb hatte ich keine gute Kindheit. Ich wollte doch nur geliebt werden. Das Beste was mir im Leben passiert ist, ist dass ich Whitebeards Crew beigetreten bin. Denn nun habe ich eine Familie und einen Vater.

    6

    Shayas Sicht:
    Ich habe schon ein paar Wochen lang erfolglos nach Ruffy gesucht, aber nun habe ich endlich einen Hinweis. Er sollte auf Sabaody Archipel sein. Ich schleiche mich immer wieder auf verschiedene Schiffe immer in Richtung Sabaody. Ich weiss ich werde mein Ziel erreichen aber ich muss mich beeilen. Ich bin gerade auf einem Handelsschiff. Wenn ich mich nicht irre ist die nächste Insel Sabaody. Ich habe es schon fast geschafft und wurde noch nicht entdeckt. Wenn Ace das nur sehen könnte ich mache endlich mal etwas selbstständig und richtig. Das ist der Beweis, dass ich auch sehr gut alleine zu Recht komme. Ich hoffe nur für Ace ist es noch nicht zu spät. Ich sitze im Frachtraum zwischen zwei grossen Kisten. Es ist dunkel und die Luft ist sehr schlecht hier drinnen. Aber ich habe mich schon daran gewöhnt. Nur an die Ratten hier kann ich mich nicht gewöhnen. Ich finde sie eklig und ich habe Angst vor ihnen sie könnten mich mit Krankheiten anstecken. Ich höre wie sich die Türe zum Frachtraum öffnet, und jemand hereinkommt. Ich muss jetzt verdammt leise sein, sonst ist meine Tarnung aufgeflogen. Ich sehe wie der Schatten durch den Raum schweift und nach etwas sucht. Wahrscheinlich nach Rum. Ich rutsche noch ein wenig nach hinten bis ich die kalte und feuchte Wand mit meinem Rücken berühre und ich ziehe meine Knie nahe an mich. Da sehe ich wie eine dieser verflixten Ratten direkt vor meine Füsse springt und mich anschaut. «Ssssst!» ich versuche sie weg zu scheuchen. Aber sie kommt nur noch näher und springt auf mein Knie. Mir wird so schlecht und ich halte mir den Mund zu, dass ich nicht laut kreische. Sie bewegt sich weiter zu meinem Arm und will auf meine Schulter klettern. Das ist zu viel ich werde so wütend und fuchtle ungewollt mit meiner Hand vor der Ratte herum. Diese erstarrt ganz plötzlich und bewegt sich nicht mehr. Sie ist ganz steif auf meinem Arm und steht auf zwei Beinen. Ich lasse meinen Mund los und mach noch einmal eine Handbewegung. Die Ratte folgt meinen Fingern und wenn ich meine Finger krümme, krümmt sich die Ratte auch. «Was zum Teufel!», ich kann es gar nicht fassen, mach ich das etwa? Ich lasse die Ratte los und diese sprintet davon. Ich schliesse einen Entschluss ich muss wohl Teufelskräfte haben, andern kann ich es mir nicht erklären. Aber was für Kräfte habe ich nun? Ich beschliesse es einfach an der Person die den Frachtraum betreten hat auszuprobieren. Ich trete aus dem Schatten und stelle mich hinter die Person. Ich sehe dass sie eine Frau ist. Sie ist etwa so gross wie ich und hat gelockte blonde Haare. Ausserdem trägt sie ein Dienstkleid. Ich trete ein wenig näher und fange an mit den Händen Bewegungen zu machen. Plötzlich krümmt sich die Frau sehr stark und wimmert. «Ahh! W-was ist los? Ahh das tut weeh! Hör auf bitte!», weint sie.
    Ich bekomme mitleid ich wusste nicht das ich ihr so wehtun würde. Ich lockere meine Kraft sofort und gehe zu ihr hin. «Oh das tut mir leid ehrlich ich wusste nicht dass ich dir wehtuhe! Lass mich dir helfen!», sage ich schnell und halte ihren Arm. Sie dreht sich um und lächelt mich böse an. Sie packt mich am Arm und drückt mir mit ihren Zeige- und Mittelfingen in verschiedene Stellen meines Körpers. Ich verkrampfe am ganzen Körper und sacke in mich zusammen. Ich bin noch völlig bei Bewusstsein aber mein Körper gehorcht mir nicht mehr. «Was? Wie? Was hast du mit mir gemacht!», schreie ich voller Panik. Ich kann nur ihre Füsse sehen und wie sie ein paar Schritte um mich herum geht. «Ich habe dein Chi blockiert und nun wäre es besser für dich wenn du mir sagst was du hier machst.», sagte sie bedrohlich und sass sich auf meinen Rücken. «Ahhh!», ich stöhnte kurz auf. Sie sah leichter aus als sie war. «Ich bin Shaya ich habe mich auf das Schiff geschlichen weil ich unbedingt zum Sabaody Archipel muss.», sage ich schwer atmend.
    «Sag mir die Wahrheit! Ich weiss dass du kein gewöhnliches Mädchen bist! Sag schon bist du Piratin oder einfach nur ein blinder Passagier!»
    «Nein ich bin kein Pirat ich suche nur meinen Freund ehrlich!»
    Sie stand auf und ich konnte mich endlich wieder bewegen. Sie half mir auf und lächelte mich an. «Na dann. Tut mir leid dass ich so grob zu dir war. Ich bin Mila. »
    «Sag mal Mila wie hast du das Gemacht mit dem Chi blockieren. Ich finde das sieht sehr nützlich aus.»
    «Na ja, ich weiss nicht ob ich es dir zeigen sollte immerhin hast du mich belogen Shaya.»
    Was wieso? Kann sie Gedanken lesen? Von wo sollte sie wissen dass ich doch Piratin bin? Ich merke wie ich nervös werde. Ich kann meine neuen Kräfte noch nicht beherrschen und Mila und ihre Blockierungsfunktion sind sehr mächtig.
    Sie greift in ihre Tasche und holt eine Rolle heraus. Es ist ein Steckbrief den sie mir genau vor die Nase hält. Ich lese ihn flüchtig.
    «WAAAS! Auf mich ist ein Kopfgeld ausgesetzt! 150 Millionen Berry! Jaa endlich hab ichs geschafft!», ich bin begeistert über die Höhe des Kopfgeldes.
    «äh was Shaya, eigentlich solltest du dich nicht darüber freuen.», sagt Mila etwas verwirrt.
    «Wenn Ace das nur sehen würde! Ace siest du ich habe es geschafft ich habe ein eigenes Kopfgeld!», ich beachte Mila gar nicht.
    Als ich mich von meiner Freude erholt habe, beschliesse ich Mila die Wahrheit zu sagen, ich habe das Gefühl dass ich ihr vertrauen kann und falls nicht bin ich sowieso nicht mehr lange auf diesem Schiff. Was kann schon schief gehen?
    Wir setzten uns auf eine Kiste und ich fange ihr an zu erzählen dass ich mit Puma D Ace unterwegs war und wir Blackbeard suchten. Aber dass er uns in einem Kampf schlagen konnte und ich nun Ace finden musste. «Und du denkst er ist auf Sabaody?»
    «Nein natürlich nicht. Ich suche seinen kleinen Bruder, da er von Ace eine Vivrecard bekommen hat. Und so kann ich Ace finden.»
    «Klingt logisch. Shaya ich werde dir helfen Ace zu suchen.»
    «Hä Mila wieso das wir haben uns gerade kennen gelernt und schon willst du mir helfen?»
    «Hahaha natürlich wirst du mir dann auch helfen müssen. Ich bin auf diesem Schiff gefangen ich bin die Dienerin dieser Seemänner und ich habe es satt für sie zu schuften. Ich habe schon einige Male versucht zu fliehen aber da ich von einer Teufelsfruch gegessen habe kann ich nicht schwimmen und immer wenn wir anlegen fesseln sie mich also hatte ich noch keine Gelegenheit zu fliehen.»
    «Okay Deal! Ich helfe dir von hier abzuhauen und dann hilfst du mir Ruffy zu finden!», ich lächelte Mila an.
    «Momentmal das war nicht abgemacht . Ich werde dich nur nicht verpetzen!», beschwert sich Mila aber ich habe schon ihre Hand genommen und unser Packt ist beendet. Von nun an sind wir ein Team.
    Nur noch 1 Tag Schiffsfahrt und wir werden auf Sabaody ankommen. Ich hoffe einfach dass ich nicht zu spät komme. Und vor allem bete ich das Ace nicht schon lange tot ist. Das würde ich nicht ertragen.
    Mila kommt gerade die Treppe hinunter um mit mir unsere Flucht zu planen. Seit unserem Pack sind 5 Tage vergangen und ich habe jeden Tag meine Kräfte an Ratten geübt. Ich lerne sehr schnell und beherrsche das Blutbändigen schon fast perfekt. Mila hat mir ausserdem die Blockierung des Chi’s beigebracht. So bin ich bestimmt schon viel stärker geworden.
    «Nun Shaya sobald die Crew an Land geht kommst du in den Putzraum und machst mich los. Danach können wir vom Schiff fliehen. »
    «Ich habe eine bessere Idee! », sage ich lachend und stürme aus dem Frachtraum.
    Ich sehe als erstes das weite Meer und spüre eine leichte Brise auf meinem Gesicht. Es riecht eine bisschen nach Salz und die frische Luft ist herrlich. Ich habe das Gefühl vermisst frei zu sein.
    Ich sehe mich kurz um und schätze dass wir noch etwa 2 Stunden fahren müssen bis wir auf Sabaody ankommen. Viele der Schiffsmänner haben mich schon entdeckt und schlagen Alarm. Ich beginne meine Revolver zu ziehen und Ziele auf die Männer.
    «Wer am Leben bleiben will gehorcht mir», sagte ich bedrohlich, «Wir kapern das Schiff!».
    Ich muss schmunzeln, so muss es sich anfühlen von allen gefürchtet zu werden. Mila kommt an Deck und stellt sich neben mich. «So war das aber nicht geplant!», faucht sie mich an. «Sei doch mal ein wenig spontan», lach ich heraus und in dem Moment merke ich wie einer der Männer sich hinter mir anschleicht und mich von hinten am Hals packt. Ich wende mich geschickt und schlage ihn direkt in die Schulter und dann noch ein Schlag in den Nacken während er fällt. Dann sankt er zu Boden und berührt sich nicht mehr. In diesem Momemt rasten alle Mitglieder völlig aus und fangen an mich und Mila anzugreifen. Wir weichen geschickt ihren Schlägen aus und lähmen sie mit unserer Chitechnik. Ich sehe wie Sabaody immer näher kommt und meine Hoffnung wird immer grösser dass ich Ace doch noch retten kann. Ich bin einen Moment nicht achtsam und da passiert es. Der Captain des Schiffes packt mich am Arm und dreht ihn so um dass er auf meinem Rücken landet. Dann zieht er fest daran. Es zieht ein unglaublicher Schmerz durch meinen Arm und ich schreie laut. Meine Chitechnik kann ich so nicht anwenden, denn wenn ich mich auch nur ein kleines Stück bewege habe ich das Gefühl dass mein Arm gleich brechen wird. «Männer ich habe eine! Fangt die Zweite und werft sie über Bord!», schreit der Captain. Ich konzentriere mich und mit einer kleinen Handbewegung lässt der Captain mcih auch schon los. Ich drehe mich um und starre streng in die panischen Augen des Mannes. Er sieht sehr verkrapft aus und Tränen steigen ihm in die Augen. Dann erlöse ich ihn von seinem Leid. Ich lasse die Blutbahnen in seinem Körper platzen. Und in der Zeit in der ich das tue geht mir nur ein Satz durch den Kopf immer wieder: «Ihr werdet mich nicht hindern! Auf keinen Fall!»š
    Mila kommt zu mir gelaufen und wir sehen uns zufrieden an. Wir haben ein gesamtes Schiff übernommen und nun waren wir endlich frei. So jetzt ist der zweite Teil unseres Packtes dran. Sabaody nähert sich immer mehr und nach ca. einer halben Stunde können wir endlich an Land.

    7
    Als wir an Land ankommen besprechen wir zuerst unsere Vorgehensweise. Da kommen auch schon einige Zivilisten auf uns zugerannt und rufen:«Rennt! schnell lauft! Rookies zerstören das Kautionshaus!» «Das muss Ruffy sein!», schreie ich begeistert, packe Mila am Handgelenk und renne in die Richtung aus der die Leute kamen.
    Endlich angekommen sehen wir wie Ruffy, Eustass Kid und Traflagar Law vor dem Kautionshaus gegen Bartholomeus Bär kämpfen. Ich stosse auch dazu und Mila folgt mir. Alle drei sehen mich mit grossen Augen an. «Shaya was machst du denn hier!», ruft Ruffy voller Begeisterung. «Ruffy für das ist keine Zeit du musst mitkommen! Es geht um Ace! Jetzt komm schon!», schreie ich völlig in Eile. Jetzt wo ich Ruffy gefunden habe merke ich wie ich Panik bekomme. Ich habe wieder Zweifel und hoffe dass es nicht doch schon zu spät ist. Ruffy rennt sofort mir mir mit und wir gehen auf eine grosse Wiese. Ehe ich ihm alles erklären kann kommen auch schon seine Freunde angerannt. «Bartholomäus ist hinter uns her!», sagt Nami fast ausser Atem. «Ruffy bitte wir haben keine Zeit für so etwas!», sage ich verzweifelt. Die anderen schauen mich verwirrt an, sie wissen ja nicht um was es geht. Nur Ruffy bleibt die ganze Zeit still und schaut sich vor die Füsse. «Leute vergesst Bär! Wir müssen Ace retten, er ist von Blackbeard besiegt worden.», sagt er nun nach einigen Minuten. Die Strohhutbande ist sichtlich geschockt und ich bekomme wieder ein wenig Hoffnung. Ruffy nimmt seinen Strohhut ab und kehrt ihn um, dann nimmt er ein weisses Stück Papier heraus und schaut es an. Ich vermute dass es die Vivrecard ist. Ich sehe wie die Vivrecard plötzlich anfängt an einer Ecke zu brennen. «Was hat das zu bedeuten?», fragt Lysop. «Das geschieht wenn es dem Besitzer der Karte nicht gut geht. Wenn sich sein Zustand verschlächtert», sagt Mila ganz ruhig. «Was? Das bedeutet aber das es Ace schlechter geht?», fragt Chopper. Wir hörten ein lautes Stampfen als wir Bartholomäus anrennen sahen, und drehten uns alle in seine Richtung. Alle stellen sich auf bereit um zu kämpfen. Ich sehe mich nervös um. Das einige was mir gerade durch den Kopf geht ist dass wir keine Zeit haben für so einen Scheiss! Bär sagte alle unsere Kopfgelder auswendig auf und ich war überrascht, da meines aus unerklärlichen Gründen schon wieder gestiegen ist und zwar auf 180 Millionen Berry. Als erstes greift er Zoro an, der schon sehr stark verwundet ist von einem früheren Kampf. Ich seh wie Bartholomäus gleich noch einmals einen seiner eigenartigen Strahlen auf ihn abfeuern will und renne zu Zoro hin. «Steh auf na los!», rufe ich während ich seinen Arm auf meine Schulter ziehe um ihn so wegzuschleppen. Aber ich bin leider zu langsam. Bär schiesst seinen Strahl ab und wir beide fliegen einige Meter davon. Ich spüre wie ich mit dem Kopf auf der Erde aufschlage dann wir mir schwarz vor Augen. Aber kurz darauf komme ich schon wieder zu Bewusstsein. Ich versuche mich aufzurichten und sehe wie Bär noch einmals auf mich zukommt. Zoro steht sofort auf und stellt sich vor mich. Er breitet seine Arme schützend vor mir aus und Bär bleibt für einen Moment stehen. «Ich habe dich schon einmal verschont, ich werde es kein zweites Mal tun.», sagt Bär. Ich merke wie Zoro damit kämpfen muss überhaupt stehen zu können. Er keucht sehr laut und man sieht ihm seinen Schmerz förmlich an. «Ich habe dich durchschaut Bär», sagt er nun, «Ich weiss dass Shaya dein Ziel ist! Aber keine Sorge du wirst sie nicht kriegen.» «WAAS!», rufen die Mitglieder der Strohhutbande. «Wieso ich? Ich bin nichts Besonderes!», protestiere ich. Bär erklärt mir kurz und streng: «Du hast die Blutfrucht gegessen. Ehe du zu stark wirst musst du vernichtet werden.» Er schaut mich an uns seine Augen werden rot. Ich merke wie ich Panik bekomme und versuche aufzustehen. Ich laufe direkt zu Zoro hin pack ihn am Oberarm und zerre ihn mit mir. Ich laufe so schnell ich kann weg. Ruffy und seine Crew rennen mir hinterher aber mein weg wird durch einen riesen Typ versperrt. Er sieht ein Bisschen aus wie ein Zumoringer und er hält eine grosse Axt in seiner Hand. Ich bin ihm beinahe in die Arme gerannt hätte Robin mich nicht mit ihren Teufelskräften zurückgezogen. Ruffy kommt schnell zu mir, reist seine Vivrecard in zwei Hälften und sagt:«Wir müssen Ace retten, ich zähle auf dich.» Ich verstehe schon was er meint und drücke ihn fest. Dann packe ich Milas Arm und laufe so schnell ich kann.

    8
    Als wir endlich weit weg von den anderen sind suchen Mila und ich ein Schiff. Wir nehmen einfach das einzige welches uns bereit steht. Im Hafen gibt es nur eine alte Nussschale aber ich schätze das muss reichen. Wir springen hinein und segeln aufs Meer. Ich bin schon sehr müde und ich setze mich hin um mich auszuruhen. Mila sagt zu mir ich solle schlafen und mich ein bisschen beruhigen. Ich versuche einzuschlafen aber ich denke immer an den Heutigen Nachmittag zurück. Ruffy hat den Kampf für mich aufgenommen und mich davon geschickt, dass ich Ace retten kann. Aber was ist wenn ich es nicht schaffe? Ich merke wie meine Augen immer schwerer werden und ich einschlafe.
    Einige Tage später:
    Ich sehe sie endlich! Hier zeigt die Vivrecard hin! Imple Down das Unterwassergefängis. Wieso bin ich nicht gleich darauf gekommen? Natürlich muss Ace hier sein, denn Blackbeard hat so sehr viele Berrys gewonnen. Mila und ich planen unseren Einbruch ins Imple Down und gehen dann an Land.
    «Ich habe hier eine neue Gefangene!», ruft Mila so laut sie kann und zieht mir das Seil um meine Hände weiter zusammen. Die Türe öffnet sich und ein Wachmann schaut heraus. «Oh super kommen sie kurz rein.» Wir betreten Imple Down und der Wachmann führt uns in eine Kammer. Dann verschliesst er sie und nimmt mir das Seil weg. Schon zieht er mir Seesteinhandschellen an. Ich spüre wie ich schwacher werde und sinke ein bisschen zusammen. Ich sehe in dem Raum nur eine Kamera, also gebe ich Mila das Zeichen. Sie schlägt denn Wachmann mit zwei Fingern gezielt K.O. und nimmt mir meine Handschellen ab. Sofort ziele ich mit der Hand auf die Kamera und mache eine Bewegung. Der Typ der die Kameras kontrolliert sollte jetzt also tot sein. Ich und Mila ziehen uns die Uniformen der Wachmänner an und verstecken unsere langen Haare unter der Kappe. Wir verlassen den Raum und beginnen Ace zu suchen. An der Wand neben dem Raum hat es eine Tafel und dort sind die Levels kurz beschrieben. «Mhhm, sieht ganz so aus als wäre Ace auf Level 6», sage ich. Wir rennen los in Richtung Level 6.
    Als wir in Level 5 ankommen, sind wir plötzlich von Wölfen umzingelt. Mila und ich kämpfen so gut es geht gegen sie an aber wir brauchen schon einige Stunden. «Shaya wir müssen uns beeilen laut Plan ist in 3 Stunden Ace Hinrichtung!», sagt Mila die schon ausser Atem ist. Ich reisse mich zusammen auch wenn ich schon völlig erschöpft bin. «Mila komm schon wir schaffen es.»
    «Shaya ich will dass du gehst.»
    «Was ich kann dich doch nicht alleine lassen»
    «Geh ich schaffe das schon!»
    Ich blicke Mila noch ein letztes Mal an bevor ich gehe.
    Ich renne den Flur entlang und schaue in jede einzelne Zelle. Ich sehe ecklige Typen die sich streiten, welche die einfach auf dem Boden liegen, welche die beten, und andere die glaube ich schon tot sind. Ich laufe immer schneller und konzentriere mich in jede Zelle genau hinzuschauen. Bis ich plötzlich etwas sehe. Ich wäre fast daran vorbei gerannt. «Ace!»
    Ich bleibe vor der Zelle stehen und nehme den Schlüssel, der an meinem Gürtel befestigt ist weg. Ich öffne das Schloss und renne hinein.
    «Ace! Endlich habe ich dich gefunden!», ich springe ihm um den Hals und umarme ihn fest.
    «Shaya was machst du den hier!», ruft er glücklich, «ich bin so froh dich zu sehen.»
    Mir steigen Tränen in die Augen ich kann es nicht glauben dass ich es tatsächlich geschafft habe. Ich bin in Imple Down eingebrochen und habe es noch rechzeitig vor Ace Hinrichtung geschaft ihn zu retten. Ich will ihn gerade losmachen als ich hinter mir einige Schritte höre. Ich ahne schon was es ist und drehe mich mit einem geschockten Blick um. Da werde ich auch schon am Hals gepackt und in die Höhe gehalten. Ich sehe in die Augen von Sengoku einer der ganz hohen Tiere der Marine. Ich bekomme fast keine Luft mehr und fange an mit den Füssen zu zappeln. «Wir mögen keine Eindringlinge kleine.», sagt er bedrohend. Ich kann dazu gar nichts sagen denn mir wird schon langsam schwarz vor den Augen. «Lass sie los! Mach schon!», höre ich Ace rufen. Er ist aufgestanden und versucht seine Fesseln von der Wand loszureissen. Ich werde losgelassen und falle auf den Boden. «Ich glaube heute finden gleich zwei Hinrichtungen statt. Das hier ist nämlich Shaya die Blutdämonin», sagt Sengoku entschlossen und lächelt. Wir werden beide in Handschellen abgeführt und aus Level 6 geführt.
    Ich starre nur auf den Boden, ich kann es nicht fassen! Ich war so nahe dran! Ich wage es nicht Ace auch nur anzusehen. Er muss so enttäuscht von mir sein! Und jetzt nützt es auch gar nichts mehr dass sich Ruffy für mich geopfert hat. Ich werde so wütend dass ich meine Fäuste balle. «Verdammt!», fluche ich und bekomme gleich von einem der Wächter den Stock in die Seite geschlagen. Wir werden eine grosse Treppe hochgeführt. Es kommt mir vor als würden wir eine halbe Ewigkeit laufen. Mit jedem Schritt werde ich wütender und trauriger zugleich. Als die Wachen das grosse Tor am Ende der Treppe öffnen, muss ich mir erst mal die Augen fest zudrücken. Das Licht blendet so stark dass es sehr fest in den Augen brennt. Als wir endlich draussen sind habe ich mich schon daran gewöhnt. Ich geniesse kurz die frische Luft draussen und werde dann schon weiter gedrängt. Wir laufen über einen Steg und warten kurz bis unser Schiff kommt. «Ace psst! Das ist unsere Chance», flüstere ich ihm zu und er sieht mir mit Hoffnung in die Augen. Ein Wachmann haltet mich an meiner linken Hand fest, Ace steht neben mir und der andere Wachmann haltet ihn an seiner rechten Hand. Ich lasse mich zur linken Seite fallen und schubse den Wachmann so fest ich kann, bis er ins Wasser fällt. Ace schlägt den zweiten Wachmann mit seinem Elenbogen so fest er kann in den Magen. In dem Moment höre ich das Geräusch von Ketten die am Boden hergezogen werden. Ich sehe mich um und bemerke dass der Wachmann den ich ins Meer geworfen habe an meiner Kette zieht. Ich falle ins Meer und Ace versucht mich noch festzuhalten, er ist aber zu langsam. Im Meer merke ich wie ich immer weiter nach unten sinke. Ich kann nicht schwimmen wegen der Teufelsfrucht. «Scheisse das hat mir gerade noch gefehlt», denke ich während ich bald nicht mehr erkennen kann wo die Wasseroberfläche ist. Ace kniet sich auf den Steinrand hin und schaut ins Wasser. Er sucht verzweifelt nach mir. In dem Moment taucht der Wachmann hinter ihm auf und schlägt ihn so mit voller Wucht ins Gesicht. Der andere Wachmann zieht meine Kette hoch. Als ich endlich wieder an der Oberfläche bin atme ich tief ein und beginne zu Husten. «Hör auf mit dem Scheiss! Du kleines Gör wir können dich auch gleich umbringen!», sagt Sengoku während er mich an den Haaren packt. Wir werden weiter gezogen und geben keinen Wiederstand bis wir bei dem Schafott ankommen. Wir setzten uns hin und werden auf dem Schafott in neue Fesseln gesteckt, die am Boden befestigt sind. Ohne jegliche Lebenslust schauen wir auf den Platz herunter und beobachten die vielen Marinesoldaten und die sieben Samurai.
    Da ertönt auch schon die Sirene.
    Alle Marinesoldaten schlagen Alarm, denn einige Piratenschiffe sind schon auf dem Weg. Ich starre erstaunt auf die See und versuche die Personen auf dem Schiff zu erkennen. Ich sehe einen grossen Mann. Er ist ründlich und hat blaue Hautfarbe und neben ihm ein dünner grosser aber um einiges jüngerer Mann. Er trägt einen Strohhut. «Strohhut!», rufe ich laut aus Verwirrung. Das ist ja Ruffy! «Ruffy ist hier! Er wird uns retten!», sage ich glücklich.
    Ich werde richtig aufgeregt und freue mich auf das Wiedersehen mir Ruffy. Plötzlich erkenne ich auf dem Schiff auch Whitebeard und sogar Mila. Ich lächle glücklich und alle meine traurigen Gedanken verschwinden. Ich bekomme wieder Hoffnung und freue mich auf den Kampf indem ich mich beweisen kann. Die Schiffe sind schon sehr schnell da und schon beginnt auch der Kampf.
    Ich sehe wie alle sich aufeinanderstürzen. Sie schlagen sich mit den Fäusten, sie tretten aufeinander ein, sie kämpfen mit Schwertern, Pistolen, Dolchen oder mit ihren Teufelsfrüchten. Ich bemerke wie ich wieder traurig werde. Erst jetzt realisiere ich wie viele Menschen heute sterben werden, wie viele sich für Ace einsetzten.
    Alles kommt mir vor als sei es in Zeitlupe, und ehe ich mich wieder fasse, steht auch schon Ruffy, sehr schwer verletzt, auf dem Schaffot. Ich sehe wie ein Wachsmann einen Schlüssel aus Wachs formt und wir losgemacht werden. Ich fühle mich wie in Trance. Ich begreife nichts mehr und lasse mich einfach von Ace mitziehen. Als wir von dem Schaffot runter kommen, fühle ich mich wieder voll lebendig. Ich sehe nun wie ein Meter vor meinen Augen Piraten sterben und ich bekomme einen Adrenalinschub. Nun begreife ich dass auch unser Leben noch in Gefahr ist. Wir sind zwar runter vom Schaffot aber trotzdem steht unser Leben noch auf dem Spiel.
    Wir rennen und rennen immer weiter und uns stellen sich immer mehr feinde in den Weg. Bonnie, eine Piratin mit langen rosa Haaren, stellt sich mir gegenüber. «Shaya! Komm zu mir kleine und ich liefer dich der Marine aus!» Was zum Teufel? Was will die! Wir sind doch auf der selben Seite! «Ehm wer bist du und wieso willst du mich ausliefern?», frage ich sie schockiert. «Deine Teufeskräfte könnten noch grossen Schaden ausrichten und ausserdem gibt es einen weg wie ich sie bekommen könnte. Und nun stell dich nicht so an!», zischte sie zurück. Ich wusste dass ich mit ihr nicht reden konnte, ich sah es nicht ein wieso plötzlich so viele über meine Kräfte sprachen und ich wollte auch nicht wissen wieso, ich hatte einen Entschluss gefasst: sie wollten meine Teufelskräfte aber die würde ich behalten! Ich weiss zwar noch nicht wie stark ich werden kann aber ich werde alles dafür tun dass es nur mir bestimmt ist dieser Kräfte zu besitzen und ich werde diese Kräfte nutzen um meine Träume zu erfüllen. Ich gehe einen Schritt auf sie zu und sehe sie finster an. Sie schaut mich an fängt an zu kreischen und rennt mit einem Dolch auf mich zu. Ich lege meinen Kopf schief auf meine Schulter stöhne kurz entäuscht und balle meine Hände zu Fäusten. Ich schlage sie auseinander und alle Marinesoldaten oder diejenigen die sich als unsere Feinde herausstellten fallen zu Boden. Ich schaue wütend um mich und renne weiter.
    «Shaya wie?», fragte Ruffy «Ich weiss es nicht!», schrie ich mit zittriger Stimme.
    Wir liefen immer weiter und ich wollte einfach nur noch weg von hier. Ich wusste nicht was ich gerade getan hatte ich wusste nicht ob die Leute nun tot waren oder nur in einer Art Ohnmacht. Ich wollte ihnen nie wehtun ich wollte einfach nicht das mir wehgetan wird.
    Akainu ein Marinesoldat der allerding einen sehr hohen Rang hat steht plötzlich vor mir.
    Er hat eine Teufelskraft und zwar eine der stärksten Fruchtart. Eine Logia Frucht. Er kann sich vollständig in Lava verwandeln.
    «Ich werde nicht zulassen dass ihr von hier flieht. Heute, das haben wir bestummen, ist euer Todestag und es wird sich nichts daran ändern.», er schaute mich böse an, «und mit dir werde ich beginnen»
    Ich sehe alles nur noch in Zeitlupe. Er kommt auf mich zugerannt, sehr schnell, und verwandelt sich noch schneller in Lava. Er ballt seine Faust und streckt seinen Arm. Ich sehe und spüre wie die heisse Lava immer näher kommt.

    9
    Sichtwechsel:
    Ich sehe wie Akainu auf Shaya zuschiesst. Ich lasse das nicht zu! Sie hat noch ihr ganzes Leben vor sich das wir ihr heute nicht weggenommen werden! Ich renne los so schnell ich kann und springe vor sie, den Rücken zu Akainu gedreht. Ich spüre wie seine Lavafaust durch meinen Rücken schiesst und ein grosses Loch durch meinen Bauch schiesst. Er zieht die Faust heraus und tritt zurück. Der Schmerz ist so gross ich falle auf meine Knie und kann mich kaum halten. Shaya lässt sich auch auf die Knie fallen und hielt mich fest. Sie drückte mich und hielt ihre Hand auf meine Wunde am Rücken. Den Schmerz spüre ich schon gar nicht mehr. Ich merke wie meine Augen zusammenfallen und ich langsam runtersanke. Ich höre wie Shaya weint und schreit. Jemand attakiert Akainu und schleudert ihn weg. Dann kommt auch noch mein Bruder dazu und hält mich und Shaya fest. Mir fallen die Augen zu und ich kippe um. Mein Bruder hält Shaya fest in seinen Armen und redet auf sie ein.
    Milas Sicht:
    Ich sehe wie Shaya laut weint und sie wird von einem Mann gehalten. Der andere liegt am Boden. Oh nein er ist sehr stark verwundet! Er ist sicher schon tot! Shaya kippt um und wird schnell auf ein Schiff eines Mannes mit einem schwarzen Hut gebracht. Ich glaube den kenne ich ist das nicht Law der Todeschirurg? Na gut bei dem wird sie hoffentlich in Sicherheit sein. Ich renne zu dem Mann am Boden und lege meine Hände auf seine Wunden. Hoffentlich ist es noch nicht zu spät.

    10
    Nach dem Krieg:
    Shayas Sicht

    Ich wache auf. Ich sehe mich um ich bin wohl in einem U-Boot. Wie lange war ich weg?
    «Hallo endlich bist du wach! Mein Name ist law ich habe dich damals gerettet. Ich habe mir echt Sorgen gemacht dass du gar nicht mehr aufwachst.», ein grosser stark gebauter Mann schaute mich an. «Was meinst du mit damals? Hahahha du machst doch Witze, wie lange war ich den weg?», frage ich mit einem Lächeln, ach ich bin so froh das war wohl alles ein Traum. «Schätzchen tut mir leid dir das mitteilen zu müssen, aber seit Ace Hinrichtung ist es schon 8 Monate her. Du bist seit dem im Koma gelegen.», sagte er ernst und senkte seinen Kopf. «Was A-Acht Monate! Wie geht es Ace jetzt ich meine wo ist er und Ruffy ihm ist doch nichts passiert!», in mir stieg Panik auf. «Ahhch. Bitte flipp nicht aus. Ich fürchte Ace ist tot. Er ist beim Kampf gestorben und Ruffy ist seitdem weg.» Ich wusste nicht was ich antworte sollte. Meine Luft blieb weg. «W-Wwas? Es war also doch kein Traum! Ace ist in meinen Armen gestorben! Ich habe ihn verlohren! Und dass nur weil Akainu mich wollte! AAHHHHH!», ich schrie so laut ich konnte. Meine Hände fuhren zu meinen Haaren und packten meinen Kopf ich hielt ihn so fest ich konnte und schrie. Ich weinte und weinte. Ich spürte wie mein Herz zerbrach. Es tat weh ich hatte noch nie solche Schmerzen. Ich wollte es nicht wahr haben. Mein bester Freund seit ich klein war hat sich für mich geopfert. Wie muss es Ruffy gehen? OH Gott er wird mich hassen! Law kam zu mir und hielt mich fest in den Armen. «Hör auf kleine, alles wird gut du bist nicht alleine.»
    Ich bin nun schon weitere eineinhalb Jahre auf dem Schiff von Law. Mit der Zeit hat er mich auch gefragt, ob er ich in seine Crew will, aber ich habe das Angebot abgelehnt. Ich bin eine Einzelkämpferin. Ich habe meine Teufelskräfte perfektioniert und habe es nicht mehr nötig auf irgendjemanden angewiesen zu sein. Ich habe gelernt alleine zu leben und auf mich selber gestellt zu sein und das gefällt mir viel besser.
    Ich sitze in meiner Kajüte und schaue in den Spiegel. Ich beschliesse dass ich ab heute ein neues Leben anfangen werde. Ich sehe eine kleine junge Frau, 20 Jahre alt. Sie hat traurige, dunkle Augen und ein schmales Kinn. Ihre Haare trägt sie lang, bis zu den Hüften und die Farbe ist ein schönes Schokobraun. Mir gefällt nicht was ich sehe. Ich sehe immer noch wie früher aus. Aber nicht nur ich sondern auch alle anderen Leute sollten wissen dass ich nicht mehr die Selbe bin. Ich packe meinen Dolch halte meine Haare mit der linken Hand fest und schneide sie bei meinen Schultern ab. Gut nun noch die andere Seite. Ich wiederhole den Vorgang und schaue zufrieden in den Spiegel. «So gefällst du mir schon viel besser», lächle ich zufrieden und obwohl ich lache sehen meine Augen finster aus. Ich gehe an Deck.
    «Hallo Law», begrüsse ich ihn. «Ach shaya ist es schon so weit?», fragt er mich mit einem Lächeln. Er weiss dass ich ihn nun verlassen werde. «Du weisst doch Süsse du könntest auch bei mir bleiben», sagt er und lächelt mich schräg an. Er fässt mir an den Arsch und drückt zu. Ich bin mir das gewöhnt, denn er ist immer so drauf. Ich habe keine Lust mich wie immer wegen dieser Sache an ihn zu rächen obwohl ich weiss dass er sich schon darauf freut. Stattdessen halte ich ihn am Nacken und ziehe mich näher zu sich. Ich küsse ihn lange und zärtlich. Danach drehe ich ihm den Rücken zu und gehe zu meinem Boot. «Danke für die tolle Zeit! Bis irgendwann!», sage ich und springe in das Boot hinein. Law lächelt mir noch hinterher und schaut wie ich weit weg segle. Er lächelt und sagt «Ach diese kleine werde ich wohl nie verstehen, hoffentlich macht sie nicht zu viele Schwierigkeiten.»


    Während dessen:
    Ruffy ist seit der Hinrichtung von Ace von Silvers Raleigh der rechten Hand von Gold Roger hart trainiert worden. Er hat seine Crew wieder zusammen geführt und macht die Grand Line weiterhin unsicher. Mila ist nach Ace Hinrichtung weiter durch die Welt gesegelt und suchte seit dem nach Shaya. Sie wollte ihre beste Freundin unbedingt finden und traf stattdessen auf Ace! Ja, Ace lebt. Kurze Erklärung: Nachdem Ace starb und Shaya von Law gerettet wurde, konnte Mila Ace durch ihre Teufelskräfte heilen. Sie hat von der Heilfrucht gegessen und kann deshalb Tote wieder zum Leben erwecken und Kranke oder Verwundete heilen. Allerdings kann man von ihr nur ein Mal wieder ins Leben gerufen werden.
    Mila geht gerade durch die Strassen von Tunai, eine Stadt im All Blue. Sie will gerade Vorräte für ihre weiterreise kaufen. Sie haltet an einem Stand und füllt ihren Korb voller Bananen, Äpfel, Birnen, Zitronen und Erdbeeren. Sie geht weiter und sucht nach Reis. Da sie ihren Korb vorne auf ihren Armen trägt, kann sie fast nichts sehen. Sie lauft weiter über den heissen Sand. Da stosst sie in etwas rein und fällt rückwerts um. Sie reibt sich den Kopf und öffnet wieder ihre Augen. Jemand hält ihr seine Hand hin und hilft ihr auf.
    «Oh das tut mir leid ich wollte nicht-», fängt Mila an zu stottern aber als sie erkennt in wen sie da gelaufen ist hält sie inne. «Meine Güte Ace!», schreit sie und springt ihn überglücklich an. «Wie lange haben wir und schon nicht mehr gesehen 1, 2 Jahre? Mann wie geht’s dir!» «Ich freue mich auch dich zu sehen Mila!», lacht Ace und haltet sich verlegen am Hinterkopf.
    «Wie wäre es wenn wir etwas trinken gehen?», meint Ace und packt Mila an den Händen.

    Während dessen bei Ruffy:
    Ruffy hat seine Freunde wieder gefunden und sie sind überglücklich wieder ihren Captain zu sehen. Ruffy erzählte ihnen von dem Tod seines Bruders und dass Shaya wie vom Erdboden verschluck ist. Die ganze Crew ist erschüttert und macht sich Sorgen. Sie beschliessen Shaya zu suchen.
    Bei Shaya:
    Ich segle mit meinem kleinen Boot irgendwo auf dem Meer. Okey ich muss zugeben ich weiss gerade nicht wo ich mich befinde, aber das finde ich weiter nicht schlimm. Mir gefällt es nun alleine und planlos zu sein. Ich nehme das Leben viel leichter und ich habe auch keine Sorgen mehr. Vielleicht ist es besser die Vergangenheit hinter mir zu lassen. Sehr oft denke ich an meine alten Zeiten mit Ruffy und Ace aber je länger ich alleine bin und Zeit habe nachzudenken desto mehr bin ich froh das Akainu nicht nicht erwischt hat damals. Ich lächle düster vor mich hin und paddle weiter. Bis ich vor Erschöpfung einschlafe..
    Ein paar Monate später:
    Ace und Mila haben sich immer besser kennengelernt. Sie haben oft über Shaya geredet und beschlossen gemeinsam nach ihr zu suchen. Sie vermissen sie wirklich sehr aber ihr Trauer verbindet die beiden aber auch sehr fest. Eines Abends gehen sie in ein Hotel um dort zu übernachten:
    Mila sitzt auf dem Bett und schaut in ihren Schoss. Sie kratzt sich unruhig über ihren Oberschenkel und wankt mit ihrem Oberkörper nach vorne und nach hinten. Ace kommt gerade von der Dusche und will sich gerade anziehen. «Mila würde es dir was ausmachen einen Moment auf die Terrasse zu gehen? Ich will mich umziehen.», fragt er sie. «Nein natürlich nicht.», während Mila antwortet steht sie auf und geht auf Ace zu. Sie packt sein Tuch knapp bei der Gürtellinie und flüstern ihm zu «Nacher werde ich auch duschen, das selbe erwarte ich dann von dir», sie dreht sich um und geht aus dem Zimmer. Ace bleibt stumm und verwirrt zurück. «Was sollte das denn», denkt er sich «ich werde die Frauen wohl nie verstehen.»
    Mila geht nun duschen und als sie rauskommt, sieht sie auf dem Bett auf einen Zettel kritzeln. Sie stellt sich vor ihn hin und schaut ihn an. «Keine Sorge ich bin schon unterwegs.», meint er und will von dem Bett aufstehen um aus dem Zimmer zu gehen. Mila aber stellt sich vor ihn hin und schubst ihn sanft auf das Bett zurück. Bevor Ace etwas sagen kann sind Milas Lippen auf seinen und sie beginnt ihr Badetuch von ihrem Körper zu entfernen. «Mila was soll-» «Shhhht! Du willst es doch auch»
    Bei Ruffy:
    Ruffy sitzt auf der Gallionsfigur und schaut auf die See. Auf seinem Schiff ist wieder mächtig etwas los. Sanji kocht gerade Flambierkuchen für die ganze Crew und Robin liest auf dem Dach ein Buch mit der Aufschrift: Psychologie des Bösen. Chopper sitzt neben ihr und schaut ihr interessiert zu und ab und zu stellt er ihr auch ein paar Fragen über das Buch. Lyssop und Franky bauen wieder einmal ein paar Ersatzteile oder Munition für ihre Waffen. Zorro ist gerade damit beschäftigt sich an seine Grenzen zu bringen, wenn er es bloss nicht jedes Mal mit dem Training übertreiben würde. Nami sitzt auf einem Liegestuhl und bräunt sich. Sie starrt traurig in den Himmel und denk ein wenig nach: Ruffy tut mir schrecklich leid, sein Bruder ist im Krieg gefallen und seine beste Freundin ist verschwunden. Ach mir fehlt Shaya auch. Ich mochte sie auch wenn ich sie nicht lange kannte. Aber wie wird es ihr nun gehen, falls sie überhaupt noch lebt.
    Nami steht auf und lauft auf dem Schiff herum. Sie lauft an der Küche vorbei und die Treppe zum Schiffsdach hinauf. Als sie gerade um die Ecke gehen will hört sie einige Stimmen in Flüsterton zu diskutieren:
    Robin: Ja ja ich weiss schon. Aber trotzdem ich weiss nicht ob es das richtige ist. Was ist wenn Ruffy nicht noch einen Verlust verkraftet.
    Chopper: Ja genau. Aber andererseits er hat ein Recht es endlich zu erfahren. Wir müssen herausfinden was mit Shaya passiert ist.
    Robin: Chopper halte dich doch bitte da raus…
    Zorro: Nein ich finde er hat auch ein Recht mitzuentscheiden. Na Chopper wie stehts bist du dabei?
    Robin: Jetzt hör mal zu Zorro, du kannst hier nicht alles selber entscheiden. Es ist alleine Ruffys entscheid und wir werden ohne seine Erlaubnis gar nichts unternehmen.
    Nami hat genug gehört und geht einige Schritte vorwärts. «Was ist hier los?»
    Alle schauen sie geschockt an. Und erklären ihr ihren Plan.
    Nachdem sie auch Ruffy in ihren Plan einweihen, willigt dieser sofort ein. Gemeinsam machen sie sich auf die Suche nach Shaya um sie falls sie noch lebt, in Ruffys Crew aufzunehmen.

    Bei Shaya:
    Shaya lauft gerade durch eine Stadt namens Tupita. Hier soll es die grössten Naturphänomene der Welt geben. Einige sagen aber auch die Stadt sei die Unglücksstadt. Shaya glaubt an keine der beiden Sagen. Sie läft gerade eine schmale Strasse entlang die in das Stadtinnere führt. Die Strasse ist staubig und irgendwie auch sandig. Es ist heiss, die Sonne prallt ihr direkt auf den Kopf und ihr dunkles Haar schimmert. Endlich am Ende der Strasse angelangt sieht sie in der Ferne zwei bekannte gestalten. Sie läuft neugierig und schnell auf sie zu. An einem Brunnen mit Wasser vorbei. Normalerweise hätte sie ihn betrachtet und vielleicht auch einen Schluck genommen, aber Shaya traute ihren Augen nicht. «Sind das nicht?», sagt sie laut« doch ihr seid es!» Aber die Gestalten können sie nicht hören. Stattdessen drehen sie sich zu ihr so dass sie sich eigentlich alle sehen müssten. Doch- Was tun sie da! Momentmal mal was passiert hier! Die beiden Küssen sich! Direkt vor Shayas Augen. Ace und Mila küssen sich. Shaya steht jetzt genau eineinhalb Meter vor ihnen. Sie bleibt abruppt stehen. Ihr kurzer Minirock weht in der Luft und auf ihrer Stirn machen sich Schweissperlen breit. Einen Bruchteil einer Sekunde starrt sie die beiden nur ungläubig an. Dann bemerken sie sie auch schon. «Shaya!», rufen beide wie aus einer Kehle. Sie wollen direkt auf Shaya zugehen und schauen sie mit funkelden Augen an. Aber Shaya steht nur da mit offenem Mund und starrt ins Leere. In ihr sammeln sich 100 Gefühle. Sie ist traurig und wütend zugleich. Sie weiss nicht was sie denken soll. «Shaya ich bin so froh dich zu sehen. Ich habe gedacht dir sei etwas passiert. Du glaubst nicht wie sehr ich dich vermisst habe-», sagt Ace während er auf Shaya zugeht und sie umarmen will. Blitzschnell springt diese aber ein paar Schritte zurück und schaut ihn finster und misstrauisch an. «Bleib weg von mir!», sagt sie mit finsterer Stimme und springt auf den Brunnen. «Es wäre besser für euch beide» Ihre einst so schönen funkelnden Augen waren kalt und emotionslos. Ace verstand sofort. «Shaya bitte hör auf, du musst doch verstehen. Du warst weg! Über ein Jahr», aber bevor Ace überhaupt den Satz beenden konnte platzte Shaya der Kragen. Sie blickte ihn durchdringlich an und mit einem Satz fing sein ganzer Körper an sich zu krümmen. Seine Arme verdrehten sich nach hinten als hätte er Fesseln an und sein Oberkörper beute sich nach vorne. Die Schmerzen waren ihm ins Gesicht geschrieben. Er krümmte sich und schrie laut auf. Die Schmerzen wurden immer unerträglicher bis er auf die Knie fiel und den Blick auf Shaya richtete. Diese sprang vom Brunnen und lief einige Schritte auf ihn zu. Shaya war vollkommen auf Ace kozentriert. In diesem Moment dachte sie nur an ihn. An den Moment in der Wüste an die lustigen Feste bei Whitebeard und daran wie sie ihn retten konnte an seiner Hinrichtung. Ihr Lippen finden plötzlich an zu beben und eine kleine Träne lief ihr die Wange hinunter. Shaya nahm Ace mit ihren Augen in einen Bann und es kam ihnen so vor als würden sie sich eine Ewigkeit so anschauen. Mila wusste genau was Shaya mit Ace gemacht hatte, sie hatte sein Blut kontrolliert und sie wusste auch genau das das nicht mehr die Shaya war die sie mal kannten. Diese Shaya war eine dunkle und kalte Shaya, eine die viel Schmerz und Verlust in ihrem Leben getragen hatte, eine die alles dafür bereit ist zu tun sich selber glücklich zu machen. Mila rannte hinter Ace vorbei zog ihren Dolch aus Seestein und sprang auf den Brunnen. Sie sprang ab und stürzte sich auf Shaya, die nun vor Ace kniete und seine Wange mit ihrer rechten Hand hielt. Er schaute ihr tief in die Augen und die ihm auch. Beide hatten tränige Augen und vergassen alles um sich herum. Mila kam direkt hinter ihr auf dem Boden auf. Shaya stand auf drehte sich zu ihr und bevor sie die ganze Drehung gemacht hatte sticht Mila ihr den Dolch mitten in die Brust. Man hört ein Knochenbrechendes Geräusch, Blut läuft aus Shayas Brust auf das rote Hemd dass sie trägt. Es weitet sich aus und Shaya entweicht ein gurgelndes Geräusch. Sie sinkt langsam zu Boden und Ace kann sich wieder bewegen. Auch er fällt nach vorne auf den Boden und schnauft einige male stark ein und aus. Er käucht und hustet und versucht aufzustehen. Es gelingt ihm sobald seine Blutbahnen wieder entspannt sind. Dann rennt er zu Shaya hin, die bluten und käuchend auf dem Boden liegt. Er kniet sich neben sie hin und drückt mit seinen Händen auf ihre Brust. Sie schaut ihn nicht an und auch Mila die hinter Ace steht und Shaya ausdruckslos anschaut bekommt keine Aufmerksamkeit von ihr. Nur der Himmel der sich langsam rot- orange färbt bekommt Shayas Aufmerksamkeit. «Ace komm! Wir müssen los! Ace die Marine kommt wir müssen gehen!», schreit Mila und packt Ace am Arm. Sie zerrt ihn weg von der Menschenmasse die zugeschaut hatte. Er lässt sich mitziehen aber sein Blick wendet er nicht ab von der Masse.
    Marinesoldaten stürmen um Shaya herum. Ihre Haut ist ganz blass und ihre Hände zittern. Tränen laufen ihr aus den Augen und sie will sie gerade schliessen als plötzlich Schneidgeräusche zu hören sind. Die Leute fangen an zu schreien und rennen weg. Ein Marinesoldat nach dem andern kippt um und plötzlich kommt eine bekannte Person zum Vorschein. Zorro! Was macht der denn hier. Er kniet neben Shaya hin und betrachtet einen moment ihre Brust. Er beisst seine Zähne zusammen und schaut sie an. Sie schaut ihm direkt in die Augen und lächelt müde. «Das wird schon wieder!», versichert er ihr und trägt sie auf die Sunny.
    Shayas Sicht:
    Ich werde getragen. Ich starre auf Zorros Gesicht. «Das wird schon wieder!», sagt er während er rennt. Ich verstehe nicht. Ich schaue in den Himmel und langsam wird alles schwarz.
    Auf der Sunny:
    Zorro kommt mit Shaya in seinen Armen angerannt. Lysop der auf dem Ausschaupfosten sitzt, schlägt sofort Alarm. Alle stürmen auf die Reling und nehmen Zorro Shaya ab. Robin und Sanji tragen sie ins Zimmer und Chopper rennt ihnen hinterher um sie zu verarzten. Ruffy fragt Zorro sofort: «Was ist passiert?» «Ich weiss es nicht, ich war nicht dabei. Ich habe sie spätzer auf dem Boden liegen sehen. Wir sollten aber verschwinden, die Marine hat alles beobachtet, sie sind uns auf dem Fersen», sagt er noch während er die Segel richtet.
    Keine 5 Minuten später schwimmt die Sunny so schnell sie kann auf das Meer hinauf, dicht gefolgt von 15 Marineschiffen. Die Beschüsse hören gar nicht auf, überall fliegen Kanonenkugeln herum und manchmal auch einfache Pistolenschüsse. Robin versucht so viele wie möglich mit ihren Händen abzuwehren. Auch Ruffy ist eine grosse Hilfe. Während Lyssop und Nami in die Gegenoffensive gehen und versuchen die anderen Schiffe mit Lyssop’s neuen Erfindungen zu schlagen. Nach einiger Zeit gelingt es ihnen auch tatsächlich etwas zu bewirken. Die Sunny schauckelt hin und her. Chopper versucht im Zimmer alle Operationswerkzeuge festzuhalten. «Verdammt was machen die da draussen! Shaya verliert viel zu viel Blut. Ich schaffe es nicht!», Chopper bekommt Panik und rennt aus dem Zimmer. Er packt sich an dem Gewei und schreit während er auf und abrennt. Zorro der gerade dabei ist eine Kanonenkugel mit seinem Schwert zu zerstören schreit: «Chopper was ist denn mit dir los! Reiss dich zusammen wo ist Shaya!» «Shaya wird es nicht schaffen Zorro, das Schiff schaukelt sie verliert zu viel Blut und ich kann nichts machen ahhh!», schreit Chopper panisch. Er dreht völlig durch. Zorro rennt in das Zimmer. Er bleibt im Türrahmen stehen und musste sich fast übergeben. So viel Blut. In dem dunklen Zimmer sah er sofort auf das blutverschmierte Bett auf dem Shaya liegt. Sie ist immer noch bewustlos. Er rennt zu ihr hin und fühl ihren Puls. Er muss kein Arzt sein um zu wissen dass dies ein Schlechtes Zeichen ist. Sofort nimmt er eine Nadel und sticht sie sich in die Arterie im inneren des Ellenbogens. Dann nimmt er das andere Ende und sicht es Shaya in die gleiche Stelle. «Komm schon, komm schon..», sagt er um haltet ihr seinen Arm unter den Kopf. Nach einigen Minuten öffnet sie ihre Augen. Zorro nimmt die Nadel wieder heraus und hilft ihr auf. «ist alles in Ordnung», fragt er besorgt. «Geht schon.», antwortet sie knapp. Da rüttelt das ganze Schiff. Shaya steht langsam auf und haltet sich an der holzigen Wand fest. Zorro haltet sie an der Taille fest. «Da draussen ist die Marine. Ich denke es ist besser wenn sie dich nicht sehen.», sagt er ernst. Aber Shaya geht weiter richtung Tür. Sie stosst sie mühsam auf und haltet sich mit beiden Händen um Zorros nacken fest. Sie geht weiter bis zur Reling und macht eine einzige Handbewegung richtung Wasser. Plötzlich ist alles still. Dann zerbrechen alle Marineschiffe in der Mitte und von überall her spritzt es Blut. Man hört keinen einzigen Schrei. Es ist Totenstille. Sie Sunny gleitet ruhig und friedlich übers Wasser. Shaya lächelt und sinkt aber dann erschöpft auf den Boden. Zorro der sie die ganze Zeit über festgehalten hat kniet sich neben sie. Alle Crewmitglieder kommen angerannt und staunen nicht schlecht über Shayas Fähigkeiten. «Shaya was ist mit dir passiert?», fragt Ruffy wütend. «Mich hat blos so ein dämlicher Marinesoldat angegriffen weiter nichts. Ich war nicht gefasst. Wie dumm von mir», ihr Gesichtsausdruck ist ernst und dunkel. «Geht es dir gut?», fragt Nami aufgeregt. «Ja, dank Chopper! Das hast du gut gemacht kleiner!», lächelt Shaya nun. «Ach hör doch auf! Ich mag keine Schmeicheleien.», sagt Chopper und wird feurerot im Gesicht.
    Einige Tage vergehen und Shaya erholt sich körperlich wieder. Die ganze Zeit über trainiert sie mit Zorro. Sie weiss genau wie hart er es mit dem Training nimmt und sie denkt eine Verbesserung könnte ihr auch nicht schaden. Nach einigen Stunden trainieren fragt Zorro dann: «Shaya wieso trainierst du eigentlich?» Shaya schaut ihn verwirrt an und legt die Gewichte auf den Boden. «Na ja um fit zu werden.», lügt Shaya und macht ein gefälschtes Lächeln. « Was ist echt der Grund?» Shaya schweigt. «Ich weiss dass du uns etwas verheimlichst und ich weiss auch dass es nicht ein einfacher Marinesoldat war der sich so zugerichtet hat. Wenn du es schon nicht allen sagen willst, dann sollte wenigstens einer der Gruppe Bescheid wissen was hier vor sich geht. Du musst es ja nicht mir sagen, aber dann erzähl Ruffy davon.», forderte Zorro mit eindringlichem Ton. «(seufz) Na schön. Setz dich.»
    «Damals in Marine Ford, dachte ich Ace wäre durch Akainu getötet worden. Ich wurde schwer verletzt von Law gerettet. Danach bin ich erstmal eineinhalb Jahre bei ihm geblieben. Als ich mich dann wieder alleine auf den Weg machte fand ich plötzlich Ace und meine beste Freundin Mila. Sie... sie haben sich dann vor meinen Augen geküsst. Ich, ich weiss doch auch nicht ich bin einfach so wütend geworden! Ich dachte Ace sei tot! Ich habe mich damit abgefunden dass er wegen mit gestorben ist. Und die ganze Welt hat geglaubt, dass ich verschwunden sei. Alle wäre so perfekt geworden. Aber dann das! Meine beste Freundin zusammen mit Ace. Du.. du kannst dir gar nicht vorstellen wie-» Zorro packte Shaya an den Armen. «Beruhig dich! Ace lebt! Du musst das Ruffy erzählen!» «Nein spinnst du! Ruffy wird davon nichts erfahren ist das klar!», sagt Shaya bedrohlich. «Schon gut, erzähl weiter.»
    «Jedenfalls bin ich wütend geworden und als Ace mir das „erklären“ wollte bin ich ausgerastet. Ich h-habe ihn mit meinen Teufelskräften angegriffen.» «Was es gab einen Kampf zwischen dir und Ace!», fragt Zorro verblüfft. «Nein hör zu meine Teufelskraft ist die Blutbändigungskraft. Ich kann das Blut kontrollieren. Somit habe ich ihn als er auf mich zulief gelähmt. Ich war wütend und somit abgelenk. Dann kam Mila und erstach mich.», den letzten Satz sagte Shaya mit einer merkwürdig aggressiven Stimme. «Zorro es ist wichtig dass die anderen kein Wort davon erfahren. Bitte versprich mir das.» «Ich verspreche es. Aber was hast du nun vor?» «Was würdest du tun?» «Das spielt hier keine Rolle. Shaya hör auf mit diesen Spielchen. Sag mir was du tun wirst, bevor ich dich nicht mehr aufhalten kann. » «Na ja, ich werde die beiden töten.», sagt Shaya, steht auf und geht in ihr Zimmer.

    «Insel in Sicht!», schreit Franky und alle Crewmitglieder kommen auf die Reling heraus. Es ist schönes Wetter, keine einzige Wolke ist am Himmel und die Sonne brennt. Auf der See ist die Luft ganz angenehm. Die Sunny ist nicht mehr weit von der Insel entfernt. Shaya geht noch einmals auf ihr Zimmer und zieht ihre Sachen an. Die anderen Crewmitglieder verschwinden auch auf ihre Zimmer und machen sich bereit um Shoppen zu gehen, Vorräte zu kaufen, nach Abenteuern zu suchen, neue Ersatzteile zu suchen, und Waffen zu kaufen.
    «Robin, Shaya lust auf shoppen», ruft Nami den beiden zu. «Ja klar!», entgegnet Robin. «Nein ich geh mich lieber ein bisschen umsehen!», meint Shaya.

    Shayas Sicht:
    Ich laufe durch die staubigen Strassen. Heute ist so ein schöner Tag. Ich gehe immer weiter die Strassen entlang und schaue in die kleinen Lebensmittelläden. Die Leute hier sind ganz seltsam angezogen. Sie haben Gewänder an die ganz farbig sind. Ich laufe an einem Waffenladen vorbei und schaue rein. Ich sehe Dolche, Pistolen, Speere und Schwerter. Und in Mitten dieser Schwerter natürlich Zorro! «Hahah kein Wunder dass ich dich hier antreffe.», lache ich. «Ah Hallo Shaya. Wollen wir zusammen weiter gehen.»
    Zorro und ich laufen durch die Strasse und sprechen über alles Mögliche. Er erzählt mir was sie auf ihrer Reise schon alles erlebt hatten. «Bist du sicher dass du uns nicht beitreten willst?», fragt er nach einer Weile. «Naja, ich fände es schon toll. Ich meine ihr seid ja alle wirklich gut drauf. Aber ich denke ich bleibe lieber alleine.» Wir gehen weiter und wechseln das Gesprächsthema.
    «Ich finde du tust einfach nur so als würdest du lieber alleine sein.», sagt Zorro plötzlich. «Häh was?», ich verstehe nicht. «Du tust doch nur so als wärst du so kalt und böse. Du bist es nicht. Du hast einfach nur Angst verletzt zu werden. Shaya hör zu unsere Bande ist einfach perfekt für dich. Du könntest endlich mal die Freunde bekommen die du verdienst.»
    Ich überlege einen Moment. «Du hast Recht. Heute Abend wird ich Ruffy fragen.» Ich weiss dass er recht hat. Eins muss man ihm lassen, für so einen harten Kerl hat er einen weichen Kern. Meine gute Laune hält aber nicht lang, denn ich sehe 5 Meter vor und Ace und Mila. «Zorro schau mal!», zische ich ihm zu. «Verdammt! Shaya tu nichts unüberlegtes -» «Keine Sorge ich werde gar nichts tun.», sage ich ruhig und zufrieden.
    Die beiden drehen sich plötzlich um und sehen mich direkt an. Mir stockt der Atem. Ich merke wie die Panik in mir aufkommt. Aber ich lasse mir nichts anmerken. Ace kommt direkt auf mich zu. Schnell und gezielt lauft er mit grossen Schritten. Mila rennt ihm hinterher und sieht nicht so sicher aus wie er. Sie scheint verwirrt und redet irgendetwas auf ihn ein. Er beachtet sie aber gar nicht. Was will er nur? Er ist noch ca. 5 Schritte von mir entfernt. Ich halte den Atem an und aus Reflex greife ich mit meiner linken Hand nach hinten. Ich packe Zorro am Hemd. Er steht direkt hinter mir und flüstert mir zu «Nur keine Panik das wird schon.» Er muss irgendwie wissen was passiert denke ich mir. Oke gut ich vertraue ihm.
    Ace steht nun direkt vor mir. Er schaut mich kurz an, dann sagt er « Shaya bitte, raste jetzt nicht aus. Ich will mich nur mit dir unterhalten.» Er macht eine Pause und schaut auf mich herab, direkt in meine Augen. Dieser Blick… mein Herz schlägt sehr viel schneller. Ich bin wie verzaubert von seinem Blick, aber ich kann ihn nicht lesen. Ich weiss nicht was er mir sagen will. Aber plötzlich fühle ich mich wie befreit von allem. Ich merke nicht mehr was um mich geschieht. Nur Ace und ich sind noch da. Wir schauen uns stumm in die Augen aber ich höre seine Stimme. «Shaya es tut mir so leid. Ich habe geglaubt du bist tot, verschwunden! Ich liebe dich! Ich will auch nur dich! Es tut mir alles so schrecklich leid, alles was geschehen ist, ist nur meine Schuld.» Ich reisse meine Augen auf, Mila die nun bei uns angekommen ist fängt an düster zu lachen «Ach Shaya, du kleine naive Shaya. Du lernst nicht.» sie macht eine Pause und Ace dreht sie zu ihr um und starrt sie fragend an «Jetzt da die Zeit sowieso knapp wird, kann ich dir gleich die Wahrheit erzählen. Von Anfang an warst du ein Mittel zum Zweck. Ich habe dich benutzt. Du warst so dumm und hast mir geglaubt. Du hast mich befreit von diesen miesen Seeräubern auf dem Schiff und wir waren wirklich auf der selben Wellenlänge. Aber dein Fehler war, dass du mir deine Teufelskräfte gesagt hast. Willst du wissen wieso dich die Marine unbedingt fangen will? Deine Teufelskräfte sind die mächtigsten auf der ganzen Welt. Wenn du erstmal gelernt hast sie zu kontrollieren, steht dir nichts mehr im Weg. Aber das will ich verhindern. Und ich habe es schon verhindert. Shaya dein Leben endet heute. Und ich werde es übernehmen. Ich stehle dir deine Teufelskräfte.» sie lacht wie der Teufel höchst persönlich. «Vergiss es!», zische ich. Ich lasse Zorro los und drücke Ace bei Seite. Ich gehe einige Schritte auf Mila zu und packe sie am Hals. In mir kommt eine so grosse Wut auf. Ich stemme sie nach oben, keine Ahnung wie ich das schaffe. Sie schaut mich geschockt an. Ich fange an ihr Blut zu bändigen. «AHH! Shaya du Misststück!» «Ich! Oh nein ich bin hier nicht das Miststück das bist du!» Vor Wut drücke ich meine Hand zusammen und Mila schreit wie am Spiess. Man hört ein leises „klacks“ und ihre Augen weiten sich. Mir spritzt Blut entgegen und ich verschrecke selber. Ich lasse sie los und sie sinkt auf den Boden. Sie lacht und weint gleichzeitig. «Du dummes Gör! Du bist doch schon längst tot. Das nützt dir jetzt auch nichts mehr.», sagt sie. «Was meinst du!», rufe ich eindringlich, langsam bekomme ich es mit der Angst zu tun. «Der Dolch mit dem ich dich erstochen habe war vergiftet, spätestens wenn du das nächste mal deine Kräfte benutzen wirst, hätte er dich getötet. Wenn du deine Kräfte einsetzt, setzt du das Gift frei. Und das ist jetzt der Fall.HAHAHAH» «D-du verdammte-», mir steigen Tränen in die Augen. Nein ich will nicht sterben, nicht jetzt! Ich drehe mich um. Vor mir stehen Ace und Zorro, beide schauen mich geschockt an. «Ace, komm und hilf mir! Es wird Zeit für uns zu gehen.», sagt Mila befehlerisch. Ich schaue ihn erwartungsvoll an und er lässt den Blick von mir ab und geht zu Mila. Er hebt sie auf und geht mit ihr davon. Ich drehe mich ungläubig um und schaue ihnen einige Sekunden hinterher. «W-was ich versteh n-nicht», flüstere ich noch, dann lassen meine Beine nach und ich gleite herunter. Zorro springt sofort nach vorne und fängt mich auf. «Verdammt, nicht schon wieder.» Er rennt los und sucht die anderen. Mir laufen die Tränen herunter. Ich merke wie mein ganzer Körper taub wird. Ich kann nichts mehr bewegen. «Zorro, bitte lass mich runter.» Er schaut mich traurig an und setzt mich ab, lässt mich aber nicht los. Er kniet auf den Boden und haltet mich fest. «Bitte gib nicht auf, du kannst es schaffen.», sagt er beinahe unter Tränen. «Meine Zeit ist gekommen. Ich wäre wirklich gerne länger bei euch geblieben. Danke, dass ihr meine Freunde wart. »

    11
    Erzähler Sicht:
    Dann schliesst Shaya ihre Augen für immer. Zorro starrt sie an. «Shaya, mach jetzt nicht schlapp hörst du!» er schüttelt sie aber nichts passiert. Tränen rollen ihm über seine Wangen und er explodiert fast vor Wut. Kurze Zeit später sind alle Strohhüte um die beiden herum. Alle weinen und schluchzen. Der Grund für Shayas Tod, nimmt Zorro mit in sein Grab.

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Jupiter ( 45544 )
Abgeschickt vor 394 Tagen
Die Story war suuuuper geil!!!!💟
Das Ende war schade, aber schreib doch einfach
eine Fortsetzung inder Shaya überlebt ,
mit Zorro zusammen kommt uns sich an Ace&Mila
rächt.
mitzuru ( 49475 )
Abgeschickt vor 568 Tagen
Und wieso hat Ace sie verraten!?😠

😠
mitzuru ( 49475 )
Abgeschickt vor 568 Tagen
Warum. Warum lässt du sie sterben das ist [BEEP]. Warum hättest du mila nicht sterben lassen können. Ich hasse sie. Sie soll sterben. Ace soll zu Shaya zurück. Bring sie wieder zum Leben. Mila soll nicht mit Ace zusammen sein. Das ist [BEEP]. Das Ende hat die komplette Story ruiniert. Due im großen und ganzen eigentlich ganz gut war doch das Ende hat sie kaputt gemach. DAS MACHT MICH SO WÜTEND 😠! GRRR