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Twilight- Werwolflove 2 (Teil 1)

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3 Kapitel - 3.221 Wörter - Erstellt von: Sensless - Aktualisiert am: 2015-08-30 - Entwickelt am: - 2.714 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Weil es sich gewünscht wurde, ich die erste Geschichte aber schon abgeschlossen hatte, folgt hier nun der zweite Teil.

    1
    „Ihr werdet kämpfen? Also, so richtig?“ Fassungslos huscht mein Blick zwischen Seth und Leah hin und her. Ich nehme ihr Schweigen als Zustimmung und fange an, unruhig auf und ab zu laufen. „Gegen neugeborene Vampire, die euch mit ihren bloßen Händen zerquetschen können? Seid ihr noch ganz dicht?“ Bruder und Schwester wechseln einen Blick, bevor Seth meine Hand ergreift und mich so in meiner Bewegung stoppt. „Wir haben keine Wahl. Genau aus diesem Grund gibt es uns- um Vampire zu töten. Und…“ Er hält abrupt inne, also beende ich für ihn den Satz: „Und wegen Bella. Natürlich.“ Seufzend zieht er mich näher zu sich. „Warum reagierst du denn so heftig, Sara?“ Ich reiße mich von ihm los, hilflose Wut ob seinem Unverständnis kriecht in mir hoch. „Es geht hier für mich um eine ganze Menge. Ich bin drauf und dran, meine beste Freundin und den vermutlich einzigen Typen auf der ganzen weiten Welt, der mich bedingungslos liebt, zu verlieren. Wenn meine Schwester noch mit euch kämpfen würde, dann würde mein ganzes Leben auf dem Spiel stehen!“ Zornig balle ich die Fäuste. „Ich will euch einfach nicht verlieren. Ihr bedeutet mir nämlich eine ganze Menge. Ist es da nicht verständlich, dass ich so heftig reagiere?“ Diesmal ist es Leah, die meine Hände ergreift und mich in ihre Arme zieht. „Unser jetziges Leben ist nun einmal risikoreich, daran kann ich leider nichts ändern. Aber ich verspreche dir, dass ich dir deinen zukünftigen Ehemann heil zurückbringe.“ Seth schließt seine langen Arme um uns und ergänzt: „Und ich verspreche, dass ich deine Trauzeugin wieder in einem Stück präsentiere, wenn der Kampf vorüber ist.“ Leise Tränen lösen sich aus meinen Augenwinkeln. „Wie könnt ihr euch so sicher sein?“ Ich spüre, wie Leah die Schultern zuckt. „Sind wir nicht. Aber mit der richtigen Motivation lässt es sich leichter überleben.“ Das sind die Worte, an die ich mich klammern werde. Ein Strohhalm, an dem ich mich festhalten kann, um nicht in meinen Sorgen zu ertrinken.

    „Ich will nicht, dass du gehst.“ Meine Worte sind nicht mehr als ein Hauch, doch Seth ist nah genug, um es trotzdem zu hören. Wir liegen eng umschlungen auf meinem Bett, einander zugewandt, mein Bein zwischen seinen, sein Arm um meine Taille geschlungen. Sein heißer Atem vermischt sich mit meinem, sein Duft ist mir so vertraut. Er streicht mir eine lose Haarsträhne aus der Stirn und umfasst mit seiner Hand mein Gesicht. „Ich will auch nicht gehen. Ich würde viel lieber bei dir bleiben und den ganzen Tag Disneyfilme mit dir ansehen. Die ganz alten, die noch mit der Hand gezeichnet wurden, die du so gern magst. Ich würde liebend gern mit dir darüber lachen, mich mit dir ärgern und nebenbei eine Familienpizza verputzen. Und deine Tränen wegküssen, wenn schließlich das Happy End kommt.“ „Das klingt gut.“ Er lächelt leicht, doch der Kummer in seinen Augen bleibt. „Das machen wir, wenn ich zurück bin, ja?“ Ich nicke und spüre, wie die Tränen meine Wangen hinunterlaufen. Verdammt, ich wollte nicht weinen. „Nicht doch. Nicht weinen.“ Bestürzung liegt in Seths Stimme, er küsst langsam und bedächtig jede einzelne Träne weg. Als ich mich wieder halbwegs am Riemen reiße, zieht er sich ein wenig zurück, um mir fest in die Augen sehen zu können. „Du solltest nie, nie wegen mir weinen. Ich bin hier, um dich glücklich zu machen.“ Er streicht sacht mit seinem Daumen über meine Lippen. „Also, was würde dich glücklich machen?“ Kurz zögere ich, doch dann ziehe ich ihn als eine Antwort zu mir und küsse ihn leidenschaftlich, lege all meine Sorgen, all meine Angst in den Kuss. Überrascht braucht er einige Sekunden, bis er begreift, doch dann erwidert er ebenso intensiv. Frech lecke ich über seine Unterlippe, ich will Einlass. Er gewährt ihn und verstärkt den Griff um meine Hüfte, während ich meine Hände in seinen Haaren vergrabe. Ein animalisches Knurren löst sich aus seiner Kehle, als ich an ihnen ziehe. Abrupt und ohne unseren Kuss zu unterbrechen, dreht er uns herum, so dass er nun auf mir liegt und ich seinen Körper nun überall spüre. Seine allgegenwärtige Wärme umfängt mich, gleichzeitig steigt eine innere Hitze in mir auf. Ich will ihn. Ich brauche ihn so sehr. Ich taste mich an seiner Brust entlang nach unten, bekomme den Saum seines T-Shirts zu fassen und ziehe daran. Beinahe sofort löst er sich von mir und blickt ernst auf mich herab, doch die Spuren seiner Begierde sind nicht zu übersehen. Seine Augen haben sich eine Spur dunkler gefärbt vor Lust, sein Atem geht stoßweise und schnell wie meiner. „Sara, willst du das wirklich?“ Bevor ich etwas erwidern kann, fährt er fort: „Ich meine nicht generell. Ich meine jetzt in diesem Augenblick. Wo ich dich morgen doch verlassen und kämpfen muss.“ Ich bedenke ihn mit einem entschlossenen Blick. „Jetzt erst recht, Seth. Falls du nicht zurückkommst, will ich wenigstens noch diese Erfahrung mit dir machen.“ Er umfasst mein Gesicht mit seinen Händen und flüstert: „Ich werde zurückkommen. Leah und ich haben dir ein Versprechen gegeben, vergiss das nicht.“ Kurz denke ich, er würde sich endgültig von mir lösen, doch er entledigt sich lediglich seines T-Shirts und presst seine Lippen wieder auf meine. Mit meinen Händen erkunde ich seine nun nackte Brust, wie ich es schon so oft getan habe, doch heute fühlt es sich anders an. Intensiver. Langsam, als würde er es zelebrieren, knöpft er meine Bluse auf, während wir uns weiterhin leidenschaftlich küssen. Sanft hebt er mich ein Stück an, um sie mir von den Schultern zu streifen, und löst sich dann von mir, um mich zu betrachten. Kurz fühle ich mich entblößt, wie auf einem Präsentierteller, doch dann stöhnt er leise und ich merke, wie sehr ihn allein mein Anblick antörnt. „Du bist so wunderschön“, flüstert er, bevor unsere Lippen wieder aufeinander treffen. Ich lasse meine Hände über seine V-Linie hinaus wandern, streiche sanft über seinen Schritt und entlocke ihm ein weiteres animalisches Knurren. „Letzte Chance, Sara“, stöhnt er und drückt mich in die Matratze, während er Küsse auf meinen Bauch haucht. „Ich weiß nicht, ob ich mich dann noch zurückhalten kann.“ „Mach einfach weiter“, bitte ich ihn stöhnend. Und genau das tut er.

    „Hey, Sara, kannst du kurz aufwachen?“ Seths leise Stimme klingt erfüllt und beschwingt, und mühsam öffne ich ein Augenlid. „Ich wollte mich nur verabschieden.“ Sofort bin ich hellwach und sitze kerzengerade im Bett. Er setzt sich zu mir und nimmt meine Hand. „Ganz ruhig, Sara. Es ist nur ein kleiner Kampf. Dafür sind wir Werwölfe ausgelegt.“ Ein kleines Lächeln stiehlt sich auf seine Lippen. „Und du hast mir heute Nacht einen richtig guten Grund gegeben, verbissen um mein Überleben zu kämpfen.“ Er haucht mir einen Kuss auf die Stirn und steht auf. „Ich hoffe, es war für dich genauso unvergesslich wie für mich. Ich liebe dich.“ „Ich dich auch“, flüstere ich, während er verschwindet. Als die Tür hinter ihm ins Schloss fällt, lasse ich mich in die Kissen zurücksinken. Jetzt heißt es warten.

    2
    Als ich schließlich ganz aufstehe, ist es später Nachmittag. Beinahe sofort werde ich von einer inneren Unruhe erfasst. Warten zu müssen habe ich noch nie gut vertragen. Lustlos ziehe ich mir meine Lieblingsjogginghose und einen Hoodie von Seth an und binde meine Haare zu einem schnellen Messy Bun. Ich verlasse heute sowieso nicht das Haus. Ich erwarte, meine Schwester im Wohnzimmer anzutreffen, doch da ist sie nicht. Nachdem ich mehrmals ihren Namen durch das Haus gerufen habe, bin ich mir ziemlich sicher, dass ich allein bin. Schnell hole ich mir alles, was wir an Snacks dahaben und mache es mir vor dem Fernseher gemütlich. Das wird ein fauler Tag. Ich bin etwas fahrig, deshalb habe ich keine Ahnung, wie viele Folgen meiner Lieblingsserie schon vorbei sind, als das Festnetz klingelt. Zum Glück für den Anrufer liegt es in meiner Reichweite, sonst hätte ich es einfach klingeln lassen. Ich hebe ab und melde mich mit einem tonlosem „Sara Lind hier“. Mir fällt fast der Hörer aus der Hand, als die Stimme meiner Mutter erklingt: „Hallo, Kleines. Störe ich?“ „Warum rufst du an?“ Meine Stimme klingt selbst in meinen Ohren unglaublich schneidend, doch es ist mir egal. Sie hat noch nie hier angerufen, da ist meine Skepsis wohl nur berechtigt. Sie seufzt leise, geht jedoch nicht auf meinen Tonfall ein. „Es geht um diese Geschäftspartner in Frankreich.“ Will sie jetzt ihre Arbeit mit mir besprechen oder was? „Aha. Und weiter?“ „Sie haben uns einen festen Wohnsitz hier in Paris angeboten.“ Beinahe automatisch versteife ich mich. „Was soll das heißen?“, zische ich, während ich den Hörer fester umklammere. „Dein Vater und ich werden dieses großzügige Angebot annehmen.“ Meine Finger zittern, Wut steigt in mir auf. „Und was hat das jetzt mit mir zu tun?“ „Wir wollen, dass du auch zu uns kommst.“ Abfällig schnaube ich. Dann fällt mir siedend heiß etwas ein. „Wo ist Leila?“ „Sie sitzen in einem Flieger und ist auf dem Weg zu uns. Sie…“ Ich unterbreche sie: „Ist sie freiwillig mitgekommen?“ Wieder höre ich sie seufzen. „Nein, wir mussten sie zwingen. Wir haben ein paar unserer alten Bodyguards losgeschickt, um sie zu holen.“ Ich koche vor Wut. „Wozu denn? Damit ihr sie in Paris wieder alleine lassen könnt? So wie ihr es ihre ganze Kindheit lang getan habt?“ Wieder seufzt sie. „Du übertreibst, Sara. Wir waren oft da.“ Sie bringt mich zur Weißglut. „Das soll wohl ein Witz sein! Wann wart ihr denn da? Wart ihr bei Leilas oder meiner Einschulung dabei? Bei irgendeinem unserer Geburtstage? Wart ihr da, als Leila drei Wochen im Krankenhaus verbracht hat, weil ihre Lungenentzündung beinahe tödlich geworden wäre? Nein, ihr habt nur eine Scheißgenesungskarte von der Tanke kommen lassen!“ „Aber ihr hattet doch immer genug Geld.“ Ihre Stimme bebt, vermutlich bricht sie gleich in Tränen aus. So habe ich sie ja noch nie erlebt. Trotzdem keimt kein Mitleid in mir auf. „Neuigkeiten, Grace: Liebe kann man sich nicht kaufen.“ Ich kann mir richtig vorstellen, wie sie zusammenzuckt, als ich sie bei ihrem Vornamen nenne. „Ich bin immer noch deine Mutter.“ Abfällig schnaubend verdrehe ich die Augen. „Du hast uns im Stich gelassen. Du hast uns lieber in die Obhut von Fremden gegeben, als dich selbst um uns zu kümmern. Leila war gerade mal ein Jahr alt, verdammt! Und das alles nur wegen deiner Kariere. Hast du auch nur einen Moment an uns gedacht?“ Ihr gedämpftes Schluchzen dringt durch den Hörer. „Natürlich habe ich das! Ich wollte euch ein gutes Leben ermöglichen! Ihr solltet immer genug Geld haben. Ich wollte euch etwas bieten.“ Meine Wut verraucht, übrig bleibt nur Enttäuschung, die sich wie eine eisige Faust um meinen Magen schließt. „Du hättest deine Aufgabe als Mutter erfüllen und uns Liebe bieten können. Aber du hast den einfachen Ausweg, das Geld genommen. So musstest du dich nicht mit uns rumschlagen und hattest dennoch ein reines Gewissen. Aber weißt du was? Ich würde all dieses Geld ohne zu zögern für richtige Eltern eintauschen.“ Ihr Schluchzen wird etwas leiser, doch bevor sie etwas erwidern kann, sage ich: „Sag Leila, dass sie jederzeit zu mir zurück kann. Und jetzt hörst du gut zu, Grace, okay? Ich werde niemals wieder zu euch kommen. Wenn du mir einen deiner beschissenen Bodyguards schickst, werde ich das Jugendamt anrufen und ihnen die ganze Story in all ihren Einzelheiten erzählen. Und ein Skandal ist das Letzte, das deine Kariere gebrauchen kann, nicht? Wenn du dich dann besser fühlst, kannst du mir Geld überweisen, aber ich bin alt genug, mir selber welches zu verdienen. Haben wir uns verstanden?“ Als sie antwortet, ist ihre Stimme nicht mehr als ein Flüstern: „Ja, wir haben uns verstanden.“ „Gut. Ach ja, und Grace?“ Ich spüre beinahe ihre Hoffnung auf ein nettes Wort zum Abschied. „Ruf hier nie wieder an.“ Ich lege auf und knalle den Hörer zurück auf seinen Platz. Alles, was sich in der gesamten Zeit angesammelt hat, habe ich ihr an den Kopf geschmissen. Ich sollte Erleichterung fühlen, doch da ist nur eine seltsame Leere. Ich bin praktisch Vollwaise, meine Schwester befindet sich auf einem anderen Kontinent und meine beste Freundin kämpft Seite an Seite mit meinem festen Freund um ihr Leben. Na wunderbar. Ein eisiger Schauer der Angst jagt meinen Rücken hinab. Morgen könnte ich schon alles verloren haben. Nein. Daran will ich nicht denken. Ich mache den Fernseher aus und sofort erdrückt mich die unnatürliche Stille. Leila ist weg. Die Decke fällt mir auf den Kopf. Ich muss hier raus. Schnell schnappe ich mir meinen Schlüssel und stürme nach draußen. Es ist kalt, der verheißungsvolle Geruch nach Regen hängt in der Luft, doch gerade ist das Wetter einigermaßen stabil. Tief einatmend nehme ich die frische Luft in mich auf und fange an zu rennen. Ich renne und renne, bis mein Körper den Sprint nicht mehr aushält und ich erschöpft zu Boden sinke. Unbewusst bin ich an den Strand gelaufen, der kühle Sand kitzelt meine nackten Zehen. Meine Schuhe habe ich vollkommen vergessen. Ich sehe hinaus aufs Meer, sehe die blutrote Sonne am Horizont. Das letzte Mal, als ich den Sonnenuntergang über den Wellen gesehen habe, waren Leah und Seth dabei. Wir haben ein Lagerfeuer am Strand gemacht, geschmolzene Marshmallows auf Crackern gegessen und über Gott und die Welt geredet. Als ich daran denke, wird die Erinnerung kurz real, ich spüre die Hitze des Feuers, rieche die Snacks, höre das Lachen meiner Freunde. Für einen Moment bin ich glücklich. Bis die Realität mich wieder hat. Ich stoße einen Schrei aus und lege mich in Embryonalstellung in den Sand. Gerade ist mir alles zu viel.

    „Sara, wach auf.“ Einen Moment glaube ich, ich träume noch, doch als ich die Augen öffne, kniet wirklich und leibhaftig Leah vor mir. Trotz meiner steifen Gelenke und meiner klammen Gliedmaßen stürze ich mich auf sie und schließe die Arme um sie. „Oh Gott, Leah, du lebst.“ Erleichterung durchflutet mich. Sie lacht leise. „Natürlich tue ich das. Unkraut vergeht nicht. Und du kennst Seth, er hält seine Versprechen.“ Einen Moment versteife ich mich, bevor sie schnell hinzufügt: „Und ich natürlich auch. Wir sind beide heil und putzmunter.“ Sie löst sich von mir und zieht mich hoch. „Aber jetzt müssen wir dich erst einmal nach Hause bringen, du bist richtig durchfroren. Wie lange liegst du denn schon da?“ Ich zucke nur die Schultern und lasse mich bereitwillig mitziehen. „Ist jemand verletzt worden?“ Sie verzieht kurz das Gesicht, als würde sie in eine Zitrone beißen, fängt sich aber gleich wieder. „Jake hat einer erwischt. So ein Mistkerl hat ihn von hinten erwischt. Ziemlich viele Knochenbrüche.“ „Ist Seth bei ihm?“ Sie greift nach meiner Hand. „Ich denke schon. Aber bevor er dich wieder in Beschlag nimmt, verbringen wir ein bisschen Zeit miteinander.“

    3
    Ein leises Klopfen an der Tür lässt mich hochschrecken. Das muss er sein! Leah steht vor mir auf und drückt mich wieder aufs Sofa. „Lass mich das machen, dann kann ich mich gleich dezent aus dem Staub machen. Ihr habt sicher einiges zu besprechen.“ Sie zwinkert mir zu und geht dann zur Haustür. Ich höre ihre gedämpften Stimmen, bis die Tür wieder ins Schloss fällt und endlich Seth im Wohnzimmer erscheint. Er hält einen Riesenpizzakarton und eine DVD in die Höhe und verkündet: „Familienpizza und Peter Pan. Der Spaß kann beginnen!“ Lächelnd warte ich, bis er beides abgelegt hat, springe ihm dann in die Arme und schlinge meine Beine um seine Hüften. „Na, da hat mich aber eine vermisst“, bemerkt er amüsiert, aber dennoch sanft und küsst mich zärtlich. Eine mir bis dahin unbekannte Intensität liegt in diesem Kuss, eine gewisse erwartungsvolle Spannung knistert zwischen uns. Als wir uns lösen, erscheint ein zufriedenes Lächeln auf seinen Lippen. „Was?“, frage ich verwirrt, während er uns zum Sofa bugsiert. Er lässt uns darauf sinken, meine Beine nach wie vor um seiner Hüfte, sein warmer Körper auf mir. Ganz tief atme ich seinen Duft ein und fühle mich, als wäre ich heimgekommen. „Ich finde es nur schön zu wissen, dass du unser erstes Mal auch in so guter Erinnerung hast.“ Jetzt muss ich auch lächeln und er fährt fort: „Das war eine unglaubliche Motivation im Kampf.“ „Und damit wäre bewiesen, dass Männer Pervers Linge sind, die nur an das Eine denken.“ Er lacht leise und erwidert: „Du kannst dir ja gar nicht vorstellen, wie sehr ein Mann durch die Erinnerung an seine wunderschöne, nackte Geliebte und die Vorfreude auf das nächste Mal, wenn er sie so sieht, motiviert werden kann.“ Ich tätschle seine Wange, löse mich von ihm und sage: „Nana, nicht übermütig werden. Erst essen wir die Pizza und sehen uns den Film an.“ Er rutscht wieder ein Stück an mich heran und legt seine Hand auf mein Knie. „Ich glaube nicht, dass ein Disneyfilm unbedingt zu den besten Lustmachern gehört.“ Ich stehe auf und lege die DVD ein. „Pech, da musst du jetzt durch.“ Wieder lacht er leise, und als ich mich neben ihn setzen will, zieht er mich auf seinen Schoß. „Es ist mir eine Ehre“, flüstert er an meinem Ohr und haucht einen Kuss in meinen Nacken, bevor er mich auf das Sofa hebt und den Pizzakarton öffnet. Als er mir ein Pizzastück gibt, das Disneylogo am Bildschirm erscheint und er seinen Arm um mich legt, ist es, als würden all meine Probleme für einen Moment nicht existieren. Für einen Moment nur kann ich die Welt um uns herum ausblenden. Leider ist ein solcher Moment kürzer als die Ewigkeit.

Kommentare (29)

autorenew

Lola (71811)
vor 84 Tagen
Ich gebe Lara recht du musst unbedingt weiter schreiben. Wie wär es mit einem anderen Werwolf. Jacob vielleicht
Lara (83953)
vor 85 Tagen
OMG Schreib unbedingt weiter
LollyPop (40326)
vor 308 Tagen
Ich meine Seth und nicht Set.
GG LollyPop
LollyPop (40326)
vor 308 Tagen
Falls es das Ende war schreib
bitte, bitte, bitte eine neue Geschichte!
(Am besten mit Set als Auswertung,!)
LollyPop (64844)
vor 308 Tagen
Hi, ich finde deine (Werwolf-)Lovestory echt
cool und würde mich freuen, wenn du weiter
schreiben würdest. (Falls das nicht das Ende war)
Melanie1998 (06659)
vor 415 Tagen
Schreib bitte unbedingt weiter !!! 😍😊
bluewatter ( von: Gwen Parker)
vor 423 Tagen
das ist fantastisch unglaublich mach bitte bitte weiter
NataschaScarlett (82203)
vor 492 Tagen
Die Ff ist richtig gut gefällt mir mach weiter so
sunny (84309)
vor 509 Tagen
Schreib mehr übet seth der ist so hot .
Und schreib bitte ganz viele geschichten ( über seth )😘😘😘😘😘😘😘😘😘😘😘😘
Rika Nara/Weasley (82633)
vor 559 Tagen
Ich kann mich nur den anderen anschließen, die
Storys sind alle der HAMMER! :-):-)
Schreib BITTE schnell weiter. :-);-);-)
Prince (79276)
vor 600 Tagen
Bitte schreib weiter gannnnnz viele Storys !!!Die sind maga gut

Ich würde dir eine 1++++++ dafür geben wenn nicht sogar mehr
Valley mm (54761)
vor 657 Tagen
Schreib bitte weiter bitte
Big Mama (24107)
vor 707 Tagen
O GOTT O Gott O Gott Schrieb wider weiter Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte
alison (17333)
vor 710 Tagen
Schreib bloss weiter😍
Bella (40022)
vor 767 Tagen
Hey
Ich weiß es ist schon ziiiiemlich lange her, aber vielleicht siehst du diesen Kommentar trotzdem und schreibst bitteeee weiter
Jane (67781)
vor 854 Tagen
Wow,Super Geschichte.
l... (50419)
vor 877 Tagen
Ich habe die erste teile der Story zwar nicht gelesen, aber sie ist trotzdem der Hammer! Hör bloß nicht auf zu schreiben!
xXSandraXx (69069)
vor 903 Tagen
Schreib bitte bitte weiter
zeljka19 (45551)
vor 918 Tagen
Weiter weiter bitte
Tascha (75159)
vor 926 Tagen
die Story ist der hammer
bitte schreib weiter