Narutos Welt mal anders: Die Legende des Thronräubers (Teil 2) Narutos Rückkehr

star goldstar goldstar goldstar goldstar greyFemaleMale
6 Kapitel - 12.118 Wörter - Erstellt von: C - Aktualisiert am: 2015-09-09 - Entwickelt am: - 706 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Wir kommen zum nächsten Teil unseres Abenteuers, welches sich in Shippuuden abspielt.

Was bisher geschah: Herrschte nun seit einem Jahr als Großkaiser im Großkaiserreich und erschuf eine neue Ordnung. Sokuron und Sia haben geheiratet, doch kurz danach wurde Sokuron von Agenten der Anderen Welt entführt. Auf der Flucht vor den Agenten gelangte Sokuron auf einer Welt, in der Menschen alle vier Elemente bändigen können. Dort traf er seine beiden Drillingsgeschwister zum ersten Mal. Nur mit letzter Not konnte Sokuron zurückkehren. Einige Zeit später haben Sinea und Ira geheiratet, und sind somit das erste lesbische Ehepaar im Kaiserreich.

Doch nun machen sich Sokuron, Sia, Sinea und Ira auf den Weg nach Konohagakure, um ein Bündnis zwischen dem Großkaiserreich und Konoha zu schließen. Jedoch ahnen sie noch nicht, welchen Besuch sie bekommen würden.
In der Zwischenzeit bekommt Akatsuki ein neues Mitglied. Jung und schön, doch zugleich sehr stark und sie hegt einen Groll gegen den Großkaiser.

Kleine Anmerkung: Ab diesen Teil wird der Abschnitt wieder der Naruto-Serie folgen und die beliebten Naruto-Figuren tauchen wieder öfter auf. Es folgt nun den Verlauf von Shippuuden.

1
Die Familie

Es war ein unglaubliches Gefühl. Nie zuvor hatte sich Sinea so glücklich gefühlt. Was für ein wunderschöner Tag, dachte sie sich. Zuerst die Hochzeit und dann die aufregende Nacht darauf. Noch immer träumte Sinea von der Zeremonie, als wollte sie in ihren Gedanken ein Album erschaffen.
Sie wälzte sich im Bett um und wollte ihren Arm um Ira legen. Doch stattdessen berührte sie das Bettlaken. Langsam öffnete sie ihre Augen. Weil das Mondlicht hineinschien, musste Sinea kurz blinzeln, um etwas sehen zu können.
Das Bett war leer.
„Ira?“, flüsterte Sinea und schaute sich besorgt um. „Ira? Wo bist du?“
Panisch schaute sich Sinea um. Doch als sie durch das Fenster sah, das neben der Tür, der zum Balkon führte, befand, weiße Haare sah, beruhigte sich Sinea wieder. Sie kletterte aus dem Bett und zog sich ein Hemd über, bevor sie auf den Balkon ging.
Als sie dort ankam, fand sie Ira vor sich, wie sie nur mit einem Nachthemd gekleidet sich an die Reling lehnte und auf die große Kaiserstadt schaute. Im Mondlicht schimmerte das weiße Haar ihrer Geliebten, die nun seit einigen Stunden auch ihre Ehefrau war. Noch immer war der Gedanke seltsam, aber trotzdem sehr schön. Die blauen Augen der Prinzessin funkelten im silbernen Licht. Sinea jedoch starrte lieber auf Iras nackten Beine und lächelte, als eine Brise für einen Moment das Hemd hochwehen ließ.
„Ist das nicht ein wenig zu luftig da unten?“, scherzte Sinea.
Ira schrak auf, als sie aus ihren Gedanken gerissen wurde.
„Oh, ich habe dich gar nicht bemerkt.“ Ira lächelte sanft. „Aber du muss gerade reden. Du hast auch keine Unterwäsche angezogen, oder?“
„Nein, warum sollte ich auch?“
Sinea gesellte sich neben Ira und lehnte sich ebenfalls an die Reling.
„Warum bist du hier draußen?“, wollte Sinea wissen. „Kannst du nicht schlafen?“
„Ich brauchte etwas frische Luft.“
„Da ist doch noch mehr, oder? Komm, du kannst es mir sagen.“
„Ich habe gerade an meine Familie gedacht“, gestand Ira. Ihre Stimme klang traurig und sie rieb dabei über ihren Ehering. Trotzdem lächelte sie dabei, weil es ihre Hochzeitsnacht war.
„Kannst du das glauben?“, fuhr Ira fort. „Ab heute sind wir beide ein Ehepaar. Ist das nicht ein unglaubliches Gefühl? Wer hätte das gedacht?“
Sinea nahm Iras Hand und schaute ihr in die Augen, als Ira ihren Kopf zur Seite drehte. Sie genoss es immer, wenn Sinea das tat. Das beruhigte sie unheimlich.
„Ich hätte mir nur gewünscht, dass… naja… ich weiß nicht.“
„Deine Familie dabei gewesen wäre?“
„Ja“, erwiderte Ira leise. „Aber selbst wenn, wäre es vielleicht nicht gut gewesen, wenn sie dabei wären. Mein Vater… er war wirklich ein guter Mann, glaub mir. Er war gütig, gerecht und sehr fürsorglich. Meine Mutter starb, da war ich gerade drei oder vier Jahre alt. Er hat uns alleine aufgezogen und war immer für uns da.“
Ira seufzte. Auch jetzt vermisste sie ihren Vater so sehr.
„Aber auch er hatte seine Fehler“, erzählte Ira weiter. „Er hatte eine ziemliche Abneigung gegenüber Homosexuelle. Er hat es nie verstanden, wie sich Menschen des gleichen Geschlechts ineinander verlieben können, geschweige denn miteinander schlafen. Ich weiß noch, wie er einen schwulen Cousin verbannt, als er das herausfand.“
„Im Ernst?“
„Ja, leider ja. Aus dem Grund denke ich, dass mein Vater niemals dieses Gesetz für gleichgeschlechtliche Ehe verabschiedet hätte… Sinea, was ist?“
Sinea senkte ihren Kopf und legte ihr Gesicht auf die Handfläche, als befürchtete sie, dass ihr Kinn gleich auf die Reling knallen würde.
„Mir geht es gut, keine Sorge“, versicherte Sinea. „Es ist nur so… ich musste gerade an Sulina denken.“
Ira rückte näher zu Sinea.
„Es tut mir Leid, ich hätte nicht davon anfangen sollen…“
„Nein, bitte“, bat Ira besorgt. „Bitte, ich würde das gerne hören.“
„Bist du sicher? Ich meine, ist das nicht unangenehm, wenn ich über sie spreche? Ich war schließlich vor dir mit ihr zusammen, und sie war auch deine Schwester…“
Ira legte ihren Finger auf Sineas Lippen, um sie zum Schweigen zu bringen. Ihre glitzernden Augen bezauberten Sinea und ließ ihr Herz höher schlagen.
„Es macht mir nichts aus“, beteuerte Ira. „Wirklich nicht. Bitte, sag mir, was dich plagt. Hab keine Geheimnisse vor mir, bitte.“
Sinea seufzte tief, bevor sie sprach.
„Als ich noch mit Sulina zusammen war, hat sie mir auch erzählt, dass sie verstoßen werden könnte, wenn ihr Vater jemals davon erfahren würde“, erzählte Sinea. „Sulina hatte unglaubliche Angst, dass es herauskommen würde, dass wir extrem vorsichtig waren. Sie hat sogar gesagt, dass… dass…“
Sinea drückte Iras fester.
„Sie meinte, sie wollte lieber, dass Sokuron Kaiser wäre als ihr Vater. Sie war davon überzeugt, dass Sokuron uns nicht im Weg gestanden wäre…“
„Du glaubst, du wärst immer noch mit Sulina zusammen, wenn bei der ersten Rebellion von Anfang an Sokuron auf den Thron gekommen wäre, nicht wahr?“, schlussfolgerte Ira. „Und wir beide wären nie zusammen gekommen.“
„Das wollte ich…“
„Nein, ist schon gut.“ Ira legte ihre Hand auf Sineas Wange. „Ich weiß, ich weiß, das wolltest du nicht damit andeuten. Du liebst Sulina immer noch und ich habe auch nicht vor, sie zu ersetzen. Doch eines würde ich dich gerne fragen. Und bitte, antworte mir ehrlich, ganz ehrlich.“
Sinea wurde nervös. Was sollte das denn werden?
„Du hast ziemlich schnell zugesagt, als ich dir den Antrag gemacht habe. Ich würde gerne wissen, ob du mich geheiratet hast, nur um mir einen Gefallen…“
„Lass das!“, unterbrach Sinea energisch, sodass Ira überrascht die Augen aufriss. „Denk nicht mal an sowas, klar? Ich habe dich nicht geheiratet, nur um dir einen Gefallen zu tun. Das ist totaler Blödsinn.“
Sinea nahm Iras Hand und küsste ihren Ringfinger.
„Du hast recht“, gestand Sinea, „ich liebe Sulina immer noch. Sie wird immer einen Platz in meinen Herzen haben. Aber dich liebe ich viel mehr. Du bist die Liebe meines Lebens. Und das, und wirklich nur das, ist der einzige Grund, warum ich dich geheiratet habe. Ich liebe dich mehr als alles andere auf der Welt und ich will nur mit dir zusammen sein.“
Sinea führte Iras Hand auf ihre Brust, damit Ira den kräftigen Herzschlag spüren konnte. So aufgeregt hatte sie Sinea das letzte Mal erlebt, als sie Ira ihre Liebe gestanden hatte.
„Und mir ist unheimlich wichtig, dass du mir das glaubst und mir vertraust.“
Ira war so gerührt, dass ihr eine Träne über die Wange lief. Sie rieb sich die Augen, bevor sie mit ihren glitzernden Augen wieder ihre Geliebte fixierte.
„Ich glaube dir“, erwiderte Ira und lächelte. „Und ich liebe dich auch.“
Sie zog Sinea zu sich, um ihr einen Kuss zu geben.
„Tut mir leid. Du hast so friedlich geschlafen und ich stehe hier um, um dich mit meinen dummen Sorgen zu ärgern.“
„Sag sowas nicht. Du hast an deine Familie gedacht, das ist verständlich.“
„Weißt du“, schluchzte Ira, als hätte sie Schluckauf, „mit einem hatte Borak Recht, auch wenn er ein Arschloch war. Ich bin wirklich die letzte Prinzessin. Ich bin die letzte Sukina.“
Sinea nahm wieder Iras Hand.
„Mein Onkel Surak ist tot, mein Vater, ermordet von Nurina, Nurina wird von Sokuron getötet und mein Onkel Tarak tötet meine Schwester. Was für ein beschissenes Familienklima. Und ich bin die letzte Sukina. Nach mir wird es keine mehr geben, verstehst du? Unsere Familie, unsere Dynastie hat Jahrhunderte überdauert.“
„Gibt es wirklich niemanden mehr?“
Ira seufzte und schüttelte den Kopf.
„Es gibt noch einige entfernte Verwandte, aber sie haben sich vor langer Zeit von den Sukinas abgewandt und sind wieder in den kalten Norden zurückkehrt, der Heimat meiner Vorfahren.“
„Macht dir das Angst?“
„Ich weiß nicht. Ich habe mich nie wirklich damit befasst, aber jetzt… naja, ich weiß nicht. Es ist schon ein komisches Gefühl, weißt du?“
„Naja, vielleicht können wir ja ein Kind adoptieren“, scherzte Sinea und lächelte dabei. Auch Ira fing an zu kichern.
„Ja, klar, wir beide sollen dann die Mütter sein? Das glaube ich kaum“, lachte Ira. „Bei uns würde das Kind genauso bekloppt werden wie wir alle, oder nicht?“
„Da hast du wohl Recht.“
Ihr herzhaftes Lachen verstummte wieder, als Sinea sich an ihr Oberschenkel rieb. Dabei biss sie sich auf die Lippen, als wäre sie gerade gestochen worden.
„Tut dir die Narbe immer noch weh?“, fragte Ira besorgt. „Ich habe dir doch was gegen die Schmerzen gegeben.“
„Ja, aber ich will nicht so abhängig werden, verstehst du?“ Sinea schaute dabei beschämend zu Boden. „Ich war früher süchtig nach Schmerztabletten, musst du wissen. Es hat viel Zeit gebraucht, um davon wieder loszukommen. Aus dem Grund versuche ich, das neue Mittel, das du mir gegeben hast, auch vorschriftsmäßig einzunehmen. Ich will nicht wieder rückfällig werden.“
Sinea lächelte wieder, um Ira zu beruhigen.
„Macht dir keine Sorgen deswegen, ja? Ich lebe jeden Tag mit den Schmerzen, dass ich sie kaum noch wahrnehme. Ich werde schon nicht umfallen, keine Sorge.“
Sinea nahm ihre Hand wieder von der Narbe. Obwohl Sinea sich nichts anmerken ließ, so konnte Ira sehen, dass sie etwas bedrückte. Etwas, was mit dem Thema zu tun hatte, was sie vorhin besprachen. Ira brannte seit einiger Zeit eine Frage auf der Zunge.
„Sinea, wir sind seit über einem Jahr zusammen, aber bis jetzt hast du nie über deine Familie gesprochen“, erinnerte Ira sie. „Und auch nicht, woher du die Narbe hast.“
Sinea senkte ihren Kopf.
„Tut mir leid, das wollte ich nicht“, entschuldigte sich Ira hastig. „Das geht mich ja nichts…“
„Nein, nein, ist schon gut“, versicherte Sinea. Sie wandte sich wieder Ira zu, um ihr in die Augen zu schauen und ihre Hand sanft zu streicheln.
Sinea stöhnte kurz, schaute einmal zum Horizont, als wollte sie den Himmel fragen, was sie machen sollte, und wandte sich danach wieder Ira zu.
„Du brauchst dich nicht zu entschuldigen“, fuhr Sinea fort, wobei ihre Stimme bedrückt klang. „Du willst mehr über deine Frau wissen, das kann ich verstehen. Es liegt nicht an dir, es ist nur so, dass ich nicht gerne darüber spreche. Oder sagen wir, ich habe schon solange nicht mehr darüber gesprochen, dass ich gar nicht weiß, wie ich anfangen soll.“
„Lass dir Zeit.“
„Okay, also Familie“, versuchte Sinea es erneut. „Meine Mutter war die Stadtherrin von Sonok, einer Stadt in der Nähe von Solungakure. Viel mehr weiß ich nicht über sie. Und wer mein Vater ist, weiß ich nicht. Es heißt, dass meine Mutter viele Männerbekanntschaften hatte. Wahrscheinlich bin ich durch einen One-Night-Stand entstanden, wer weiß das schon?“
„Du hast nie herausfinden können, wer dein Vater ist?“
„Nein, nicht wirklich“, fuhr Sinea nüchtern fort. „Und ehrlich gesagt, habe ich auch nicht wirklich danach gesucht. Ich wusste, wenn die Gerüchte über das Liebesleben von meiner Mutter wahr sind, würde ihn sowieso nicht finden. Also, was soll’s.“
„Hast du noch Geschwister? Cousins, oder sowas?“
„Nein, ich war ein Einzelkind ohne irgendwelche Verwandtschaft. Sobald ich weiß, hatte meine Mutter auch keine Geschwister und ihre Eltern starben vor meiner Geburt. Außer mir gibt es niemanden mehr von den Suruns.“
„Aber eines verstehe ich noch nicht ganz“, gestand Ira. „Ich dachte immer, du stammst von Solungakure. Seid ihr umgezogen?“
Sinea lächelte abfällig, als hätte sie einen schlechten Witz gehört.
„Sorry, war nicht so gemeint“, flüsterte Sinea. „Aber das war schon alles ein wenig komplizierter. Ich bin in Sonok geboren, aber als ich drei oder vier Jahre alt war, wurde ich von Solun-Nins entführt. Sie nahmen mich als Geisel, damit meine Mutter nicht gegen Solungakure rebelliert. Sonok war einfach zu wichtig für Solungakure.“
„Das heißt, du warst die ganze Zeit eine Geisel?“
„Ja, ich bin in der Geiselhaft aufgewachsen. Ich wurde von Vertrauten der Sokage großgezogen. Sie behandelten mich gut, ließen mich aber immer spüren, dass ich nicht zu ihnen gehörte. Trotzdem wurde die Sokage eine Ersatzmutter für mich. Es dauerte nicht lange, bis ich in der Lage war, den Grünen Drachen als Wirt zu dienen und als führende Kämpfer aufzusteigen. Bald wurde ich zur persönlichen Leibgarde der Sokage befördert, eine große Ehre, die nur wenigen zuteilwurde. Darauf war ich richtig stolz.“
Ira spürte, wie sehr Sineas anfing zu zittern.
„In der Nähe von Sonok kam es zu brutalen Überfällen an Solun-Nins oder deren Verbündeten“, erzählte Sinea weiter, als würde sie eine Gruselgeschichte am Lagerfeuer erzählen. „Ich bekam den Auftrag, diese Fälle zu untersuchen. Als ich nach Sonok zurückkehrte, erkannte ich nichts wieder, nicht einmal meine Mutter.“
„Das muss schwer gewesen sein.“
„Ja, das war es“, fuhr Sinea fort. „Ich fand heraus, dass meine Mutter hinter den Überfällen steckte. Ihr ging es darum, einen Angriff auf Solungakure zu führen. Und sie wollte mich an ihrer Seite haben, aber ich wollte nicht. Ich war zu sehr an Solungakure gebunden, zu treu gegenüber der Sokage. Und es war nicht nur das…“
„Es tut mir leid“, flüsterte Ira besorgt. „Wenn du nicht darüber…“
„Nein, nein, ist schon gut“, unterbrach Sinea sie. „Wirklich, es geht schon. Ich will, dass du es weiß. Es hilft mir sehr, dass du da bist und mir zuhörst.“
Ira schaute Sinea besorgt an.
„Ich fand heraus, dass meine Mutter bestialische Experimente an Menschen durchgeführt hatte. Diese Frau, dieses Monster war ein völlig anderer Mensch. Ich erspare dir die Details, denn das hat mir drei Monate lang grässliche Albträume verschafft“, erzählte Sinea bedrückt weiter. „Als ich mich geweigert habe, ihr zu helfen, hat sie mit einem Speer mich an die Wand geheftet.“
Sinea rieb sich wieder die tiefe Stichnarbe an ihrem Oberschenkel.
„Sie… sie hat dir das angetan?“
„Der Speer ging durch den Knochen, sodass ich mich nicht mehr bewegen konnte. Danach hat sie mich mit einem Genjutsu belegt, um mich unter Kontrolle zu bringen. So eine Art Hypnose, damit ich mich der Rebellion gegen Solungakure anschließen.“
„Was ist dann passiert?“
„Naja, die Sokage hat das natürlich bemerkt und gleich eine gewaltige Streitmacht losgeschickt. Sonok hatte keine Chance. Die Sokage befreite mich aus dem Genjutsu und stellte mich vor die Wahl. Entweder zurück zu Solungakure oder zusammen mit den Rebellen sterben. Ich kann mich noch erinnern, wie sie mich angeschaut hat… Meine Mutter… diese Frau…“
Eine Träne rann über Sineas Wange.
„Sie hat mich die ganze Zeit verflucht, als wäre ich ein unwürdiger Wurm, den man zertreten musste. Und dabei war sie es, der die Menschen so schreckliche Dinge angetan hat und sogar ihre eigene Tochter gefoltert und mit einem Jutsu hypnotisiert hat. Sie und du die anderen Aufständischen wurden gehängt. Danach wurde Sonok den Erdboden gleich gemacht.“
Sinea wischte sich die Träne ab und schluchzte einmal.
„Siehst du? Ich komme auch aus einem beschissenen Familienklima“, meinte Sinea und versuchte, ihre Trauer zu unterdrücken. „Oder sollte ich eher sagen, so wie wir alle? Das ist wohl das, was wir drei Schwertninjas alle gemeinsam haben. Jeder von uns hatte eine lausige Kindheit mit herzlosen oder kranken Familien. Aber… aber das ist nicht mehr wichtig.“
„Wie meinst du das?“
Sinea lächelte und legte ihre Hand auf Iras Wange.
„Diese Frau mag mich zwar geboren haben, aber sie ist nicht meine Familie“, stellte Sinea klar. „Ihr seid meine Familie: Du, Sokuron und Sia. Ich liebe Sokuron und Sia, als wären sie meine Geschwister, und dich, meine große Liebe, liebe ich mehr als alles auf der Welt. Und nur das zählt für mich, sonst nichts.“
Sinea küsste Ira und drückte sie ganz fest an sich.
„Ich liebe dich auch“, flüsterte Ira, als sich ihre Lippen wieder lösten. „Ich empfinde es auch so. Ihr seid meine Familie, du, Sokuron und Sia. Und ich bin so glücklich, dass wir beide…“
Sie berührte dabei die Eheringe.
„… für immer zusammen sein werden.“
Darauf folgte ein inniger Kuss. Ihre Lippen zu schmecken berauschte Sinea so sehr, wie nie zuvor. Ihre Hände wanderten über Iras Rücken runter und griffen unter dem Hemd.
„Hey, du freches Ding“, scherzte Ira verführerisch. „Kannst es wohl nicht mehr erwarten, oder?“
„Ich kann nichts dafür“, flüsterte Sinea und errötete dabei. „Ich liebe einfach deinen kleinen süßen Hintern. Ich könnte den ganzen Tag damit herumspielen.“
„Spielen, hm? Na dann will ich auch spielen.“
Ira knüpfte Sineas Hemd aus und zog es ihr aus.
„Unsere Hochzeitsnacht ist noch nicht zu Ende, meine geliebte Frau. Und eine Tradition werden wir jetzt nachholen.“
Ira legte ihre Hände unter Sineas Beine, um sie hochzuheben, während Sinea ihre Arme um Iras Nacken legte.
„Schließlich müssen wir die Braut über die Schwelle bringen“, flüsterte Ira weiter. „Also, rein mit uns. Allmählich wird es hier draußen zu kalt.“
Ira trug Sinea zurück ins Schlafzimmer und legte sie auf das Bett. Danach zog Ira ihr Nachthemd aus, setzt sich auf Sinea und beugte sich runter, um sie mit wilden Küssen zu überfallen.

Kommentare Seite 0 von 0
Klicke hier um ein Kommentar zu schreiben - Wenn du Mitglied bei testedich bist logge dich bitte hier ein
Noch keine Kommentare.

Sie haben die Möglichkeit den Text zu gestalten.
((bold))Fett((ebold)) ((cur))Kursiv((ecur)) ((unli))Unterstrichen((eunli))
((big))groß((ebig)) ((small))klein((esmall))
((green))grün((egreen)) ((maroon))dunkelrot((emaroon)) ((olive))graugrün((eolive)) ((navy))marineblau((enavy)) ((purple))violett((epurple)) ((teal))teal((eteal)) ((gray))grau((egray)) ((red))rot((ered)) ((blue))blau((eblue)) ((fuchsia))fuchsia((efuchsia))
Bitte beachten Sie, dass Sie immer beide Codes, z.B. ((bold)) hier der Text der fett sein soll ((ebold)), gebrauchen, mit dazwischen den Text.