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My love dream

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1 Kapitel - 769 Wörter - Erstellt von: Lea - Aktualisiert am: 2015-08-31 - Entwickelt am: - 892 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

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    Ich glaube jeder hat im Leben einen Traum. Manche träumen davon die Welt zu bereisen, andere reich zu werden und erfolgreich. Aber manche träumen einfach nur davon geliebt zu werden. Und zu diesen Personen gehöre auch ich. Ich heiße Kate und bin seit meinem 6ten Geburtstag ein Waisenkind. Meine Eltern hinterließen mir einen kleinen Brief, den ich mit 16 Jahren zu meinem Geburtstag bekommen sollte. Mehr Erinnerungen hab ich auch nicht an diese Menschen. Ich landete in einem Heim, mit ganz netten Leuten. Das einzige was störte waren ihre Blicke. Ich muss zugeben ich sehe auch nicht normal aus. Ich mein wer hat schon von Natur aus weiße Haare Und im besten Kontrast tief dunkle Augen? Als ich dann 16 wurde verstand ich mein Aussehen: wenn ich bestimmte Emotionen fühlte verwandelte ich mich. Das erklärten mir meine Eltern in diesem Brief. Das Problem war nur, dass die Person, die als erstes starke Gefühle in mir weckte von meinem ersten Tier dann getötet wurde. Deshalb haben mich meine Eltern auch im Stich gelassen, aus Angst sie könnten die ersten sein. Aus dem gleichen Grund hielt ich mich auch von allen möglichen Menschen fern und wurde je älter ich würde immer einsamer.
    Ich wohne immer noch in dem heim und bin inzwischen 19 Jahre. Die Verwandlung hat bei mir noch nicht stattgefunden und deshalb sitz ich hier völlig entspannt auf einer Bank im heim angrenzenden Park. Manchmal reden die Kinder mit mir, aber meistens nur Smalltalk. Ich glaub die Erzieher haben gesagt sie sollten sich besser von mir fernhalten.
    Fand ich eine gute Idee. Nur einer machte sich so gar kein Kopf um sein Leben. Er setzte sich öfter zu mir als andere, aß sogar mit mir zu Mittag und redete mit mir als sei ich ein ganz normaler Mensch. Ich weiß sogar sein Name. Er heißt Jeremy und ein bisschen älter als ich. Schon früher hing er ständig an mir und ich tat so als würde mich das nerven, doch in Wirklichkeit genoss ich seine Gesellschaft. Und ich glaube so ein bisschen ahnte er das auch. "Hey was treibst du so?", fragte Jeremy und pflanzte sich neben mich auf die Bank. "Nichts besonderes." "Ich kann es dir sagen...du stalkst kleine Kinder während sie spielen." "Aha so sieht das also grad für dich aus. Und du, was treibst du so?", fragte ich zuckersüß. "Weiß ich nicht. Aber du wirst es mir bestimmt gleich sagen, oder?" "Mhm... Du belästigst arme, kleine, wehrlose Mädchen." "Weißt du, dass ist mein Hobby", gab er zurück. Lachend schüttelte ich den Kopf. "Du bist mir einer!" Frech grinste er mich an. "Steh ma mal auf", bat er mich. "Nein, warum sollte ich?" "Weil ich älter bin. Komm bitte steh auf." "Ach komm auf die drei Jahre kommt es auch nicht an! ", meckerte ich gespielt, tat ihm aber den Gefallen und stand auf. Da streckte er sich rotzfrech auf der ganzen Bank aus, so dass für mich kein Platz mehr war. "Ich glaub es baggert bei dir. Glaub ja nicht du bekommst mich so los!", schimpfte ich und setzte mich kichernd auf seine Beine. "So leicht gibst du wohl nicht auf.", meinte er grinsend, setze sich auf, schnappte sich meinen Körper und warf mich, während er aufstand über seine Schulter. "Lass mich runter", schrie ich ihn an und schlug ihm auf den Rücken. Seine einzige Reaktion war ein lachen und ich tat so als würde ich schmollen. Mir fiehlen meine hüftlangen Haare über die Schulter und ich verschränkte die Arme vor der Brust so gut es ging. "Wo geht's eigentlich hin?", fragte ich. "Sag ich nicht", rief er fröhlich und fing auch noch an zu hopsen. Beleidigt grummel ich vor mir her und ließ ihn solche Wörter wie 'depp' oder 'na warte bis ich wieder unten auf dem Boden steh' verstehen. Und er... Was machte er? Er lachte dieser Drecksack!

Kommentare (1)

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Swity (73478)
vor 785 Tagen
Kein schlechter Anfang schreib doch weiter ;-)!