Wolfsrudel 2

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1 Kapitel - 1.153 Wörter - Erstellt von: Jasmin Paris - Aktualisiert am: 2015-08-27 - Entwickelt am: - 675 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Das zweite Abenteuer kommt! Killandros Auftritt!

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Wolfsrudel 2 Silver stand heulend neben Streuner. Er blutete aus einer großen Wunde an der Schulter. „Katza, lauf und hol Fury!“, bellte Black. F
Wolfsrudel 2

Silver stand heulend neben Streuner. Er blutete aus einer großen Wunde an der Schulter. „Katza, lauf und hol Fury!“, bellte Black. Fury war auch unsere Heilerin. Katza schoss davon, während Spark und Romina vorsichtig auf Streuner zuliefen. „Was ist denn passiert, Silver?“, fragte Spark. „Ich weiß nicht! Etwas ist an uns vorbeigelaufen, hat ihn gestreift und dann ist Streuner zusammengebrochen! Dann ist irgendetwas hinter den Bäumen gestanden und ich hörte es atmen!“, winselte Silver. Fury sprang über den letzten Baumstamm und beschnupperte sofort Streuners Wunde. „Wir müssen ihn zurück zu den Höhlen bringen, hier kann ich nichts machen.“, kläffte sie besorgt. Zum Glück war auch Violetta mitgekommen. Sie war der stärkste Wolf des Rudels. Gemeinsam mit Black hievte Katza Streuner auf ihren Rücken. Langsam trotteten sie zum Bach zurück, an dem die Höhlen lagen. Vorsichtig legten sie den verletzten Wolf am Ufer des seichten Flusses ab. Fury verschwand kurz in ihrer Höhle. Dann kam sie mit ein paar gelben Blättern zurück. „Kannst du seine Wunde auswaschen?“, bat sie Cleo. Die nickte und lief zum Bach. Schnell füllte sie ihr Maul mit Wasser und ließ es langsam über Streuners Wunde laufen. Fury nahm die Blätter zwischen die Zähne, kaute sie kurz und legte sie auf seiner Streifwunde ab. „Das war wahrscheinlich ein Wildschwein.“, erklärte sie und trat zurück. „Ich muss warten, bis die Blätter wirken. Dann kann ich sagen, ob es schlimmer wird. Ich frage mich, was Silver da für ein Tier gesehen hat. “ „Die Frage kann ich beantworten.“ Spark fuhr zusammen. Ein Rüde trat hinter den Bäumen hervor. Er war kleiner als Black, aber viel muskulöser. Sein schwarzes Fell mit der weißen Pfote schimmerte seidig, er bewegte sich elegant an den Bäumen entlang. „Das war ich.“ Er hob den Kopf. „Und ich fordere den Alpha dieses Rudels heraus mit mir zu kämpfen!“ Er legte den Kopf in den Nacken und stieß ein tiefes, langes Heulen aus. Die Weibchen traten respektvoll zur Seite, als Black auf den Fremden zuging. „Und was erhoffst du dir davon?“, knurrte er angriffslustig. „Dein Rudel und den Alpharang.“, verkündete der Fremde.

Spark und die Weibchen standen unruhig im Kreis um die beiden schwarzen Rüden. Silver und Fury hechelten gespannt. Auch die Omegas, Cleo und Luna, waren neugierig. Die Jäger waren ganz ruhig. „Sag deinen Namen, Eindringling!“, bellte Black. „Mein Name ist Killandro, und deiner?“ Killandro knurrte. „Black. Lass uns nicht die Zeit mit Reden totschlagen.“ Mit diesen Worten fiel Black über Killandro her.
Zähne blitzten, Blut floss über schwarzes Fell, man konnte die beiden nicht mehr auseinander halten. Schmerzensschreie hallten über die Lichtung. Spark heulte. Aus Angst. Denn der Wolf, der auf dem Rücken lag, war übersät von Bisswunden, und es war Black. Killandro setzte die Zähne an Blacks Kehle, um den tödlichen Biss zu vollziehen, als ihn die weißgraue Alphawölfin von ihrem Partner wegriss. Gestärkt von der Angst um Black fiel sie den größeren Wolf an. Er knurrte und wollte sie abschütteln, aber sie verbiss sich in seinem Nackenfell und hielt sich so an ihm fest. Er schüttelte sich, als ihre Zähne sich noch tiefer in seine Haut gruben, und diesmal war er es, der vor Schmerz schrie. Sie knurrte, wie sie noch nie geknurrt hatte. Der schwarze Wolf brach unter ihr zusammen. Sie wich zurück, fletschte die blutverschmierten Zähne und stellte sich schützend über Black. Der Fremde rappelte sich auf und sprang sie an. Diesen Angriff hatte sie erwartet und wich geschickt aus. Er landete und drehte sich zu ihr um. „Komm nur, versuch es!“, knurrte sie. Vorsichtig näherte er sich ihr. Sie warf sich auf ihn und er fiel hart auf die Seite. Sie drückte seinen Kopf auf den Boden. „Hör zu, du kannst der neue Alpha sein, aber erwarte nicht von mir, dass ich mich dir unterwerfe. Black bleibt im Rudel.“ Der schwarze Wolf knurrte zur Einverständnis. Sie wich zurück und ließ ihn aufstehen. Plötzlich gaben ihre Beine nach und sie brach zusammen. Sunny kläffte besorgt und raste zu ihr. „Alles okay, Sparkie?“, fragte sie. „Schon gut.“, murmelte Spark. Cleo trat ebenfalls heran. Sie half Sunny, die Alphawölfin wieder hochzuziehen. Die weißgraue Wölfin schleppte sich zu dem kleinen Bach. Sie trank mehrere Minuten lang und lief dann zur Welpenhöhle. Sie rollte sich neben ihren schlafenden Jungen zusammen. Killandro spähte in den Eingang. Sie schnappte nach ihm. „Schon gut. Wie heißen die Kleinen?“, fragt er. „Moonrunner, Toska, Goldenview und Jewels Fur.“, knurrte sie. Dann drehte sie sich so, dass die Welpen vor seinen Blicken geschützt waren. Sie schloss die Augen und hoffte, dass er gehen würde. Aber ehe sie sich's versah, lag er neben ihr und kuschelte sich an die Welpen. Toska kroch im Traum an ihn und kuschelte sich an seinen Bauch. Er legte ein Pfote über sie und sie fiepte leise.

Draußen vor den Höhlen saßen die anderen. Black lag in seiner Höhle um sich auszuruhen. „Was haltet ihr von Killandro?“, kläffte Silver. „Hm....Ich weiß nicht...“, murmelte Fury. „Also ich finde ihn toll.“, bellte Luna. Cleo stimmte ihr zu. „Ja, er ist gut. Sonst hat noch keiner geschafft, Black kleinzukriegen.“ „Aber wir wissen doch gar nicht, wie er sonst ist!“, gaben Snow und Streuner zu bedenken. „Aber er ist stark, er kann kämpfen!“, meinte Katza zögerlich. „Ja, genau. Wenn er Alpha ist, brauchen wir uns keine Sorgen um Feinde mehr machen.“, kurrte Violetta. „Ich halt mich da raus.“, winkte Soren ab, als alle sie ansahen. „Ich hätte gerne Black behalten.“, murmelte Romina. „Mir ist es egal. Solange er uns nicht tyrannisiert, ist es mir recht.“, kläffte Sunny.

„Sparkie! Aufwachen!“, winselte Killandro. Er stupste sie an. Sie schlief tief und fest. Erschrocken fuhr sie hoch. „Was?“, schnappte sie. „Komm. Raus mit dir.“ Liebevoll schob er sie hinaus. Genervt kletterte sie hoch. Vor der Höhle lag ein wilder Truthahn. „Woher weißt du dass ich die liebe?“, fragte sie erstaunt. „Ich habe die anderen gefragt und gedacht, du willst Frühstück.“, erklärte er ihr. Sie nickte ihm zu und machte sich über den Vogel her. Vielleicht war Killandro doch nicht so übel.
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Wolfsrudel 2
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Das zweite Abenteuer kommt! Killandros Auftritt!
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2015-08-25
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