Red Eyes- Das Blut der Taan kii

star goldstar goldstar goldstar goldstar greyFemaleMale
2 Kapitel - 1.695 Wörter - Erstellt von: Amselfeder - Aktualisiert am: 2015-08-24 - Entwickelt am: - 566 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Etwas knackte hinter mir und ich drehte mich um. Ein Mann mit verdecktem Gesicht sprang auf mich zu und versuchte mich zu fesseln und ich schrie.
Nachdem ein fremder Mann Aili angegriffen hatte und sie nicht wusste wieso, begann sie über sich nachzuforschen. Außerdem stieß sie auf einen Zeitungsartikel in dem sie unglaubliches entdeckte.

    1
    1.KAPITEL <Aili! Was habe ich gerade gesagt?> < Was?> Ich schreckte hoch und wandte mich der Lehrerin zu. <Ich habe dich gefragt ob du
    1.KAPITEL
    <Aili! Was habe ich gerade gesagt?> < Was?> Ich schreckte hoch und wandte mich der Lehrerin zu. <Ich habe dich gefragt ob du mir sagen kannst was ich vor ein paar Sekunden gesagt habe?> Antwortetet sie genervt. Ich schaute zur Wandtafel und hoffte dass dort die Lösung stand, aber es stand nichts. Sag man muss einen Fledermauszahn und Spitzdornen zerkleinern! Hörte ich plötzlich eine Stimme in meinem Kopf. Ich musste nicht nachdenken um zu wissen das mir Mil diese Nachricht geschickt hatte und wiederholte: < Man muss einen Fledermauszahn und Spitzdornen zerkleinern.> <Genau!> Meine Lehrerin nickte. < Ich hoffe das du nächstes Mal besser aufpasst damit dir niemand eine Telepathische Nachricht schicken muss.> Sie schaute in Richtung Mil, welche nur unschuldig mit den Schulter zuckte.
    Nachdem es Mitternacht war packte ich meine Schulsachen zusammen und lief mit Mil in den Essenssaal, um zu essen. In dem Saal war schon viel los und es ging ziemlich lange bis wir mit unserem Essen an einem der Tische saßen. Mil hatte normales Fleisch und ein kleines mit Wasser verdünntes Blutglas genommen. Ich konnte verstehen dass sie Blut nicht besonders mag denn ihre Mutter war schon ein Vampir aber ihr Vater war ein Mensch. Von ihm hatte sie auch die blonden Haare und die Blauen Augen. Ich wusste nicht wer meine Eltern waren, ich war in einem Waisenhaus groß geworden und mit sieben Jahren in dieses Internat gekommen. Mil lächelte und schaute auf mein Essen, ihre Eckzähne konnte man deutlich sehen. < Du hast wohl Hunger!> Ich schaute jetzt selbst auf mein Essen, ich hatte einfach das genommen was Nachtspezialität gewesen war. Auf meinem Teller sah ich irgendein Fleisch mit Soße und kleine mit Blut bestrichene Brötchen. Herzhaft biss ich in das saftige Fleisch und hörte es knacken, es war das Fleisch das ich so liebte mit Knochenstückchen drin.
    Nachdem wir gegessen hatten brachten wir unser Tablett zur Essensausgabe zurück und gingen Richtung Waschhaus. Wir hatten Glück und zwei Spiegel waren noch frei. Ich nahm meine Zahnbürste und fing an meine Zähne zu putzen bis das Blut weg war. Zufrieden betrachtete ich mich: Meine Eckzähne glänzten und meine Augenringe waren schön dunkel. Ich war sowieso eigentlich ziemlich hübsch, die Eckzähne, meine ungewöhnlich roten Augen, mein schwarzes Haar und die angeborenen Augenringe. Jeder Vampir hat Augenringe, die einen dunkler, die anderen heller.
    Es war schon etwa zwei Uhr als ich zu meiner Musikprobe erschien. Ich sang nämlich in einer Band die Spitze Zähne hieß. Ich stieg auf die Bühne und setzte mich zu den anderen. < Heute werden wir mein neues Lied probieren zu spielen.> erklärte Miro, der Gitarrist. Ich nickte und Kamil, die Schlagzeugerin lächelte, es war nicht zu übersehen das sie Miro bewunderte. Dumm nur das auch ich in ihn verliebt war aber das wusste nur Mil. Miro war ein gut aussehender Vampir mit schwarzen Igelhaaren und der Farbe grün. Ich stand auf und las den Text durch. Danach spielte Kamil einen Intro und Miro setzte ein, ich räusperte mich und fing an zu singen.
    Mil lag schon in ihrem Bett als ich reinkam und schaute auf. < Es ist schon sechs Uhr, die Sonne geht in einer halben Stunde auf. < Ich weiß aber nach der Probe war ich noch mit Miro in der Bar und wir haben glaub etwas viel getrunken.> Sogar ich merkte das ich lallte und Mil schaute mich an. < Du bist betrunken.> stellte sie fest. Ich nickte nur und legte mich auf mein Bett. Es war eigentlich stockdunkel in dem Zimmer denn es hatte keine Fenster, kein Zimmer in dem Internat hatte Fenster, aber Vampire konnten auch ohne Licht alles sehen. < Ich bin schon 17 Jahre alt ich darf mich betrinken.> < Eigentlich erst ab 18 aber ich denke es dir egal.> Mil schaute mich an und legte ihr Buch weg. < Du solltest jetzt schlafen und morgen wirst du einen riesigen Brummschädel haben.> Ich nickte und zog die Decke über mich. < Denkst du, du wirst es jemals lernen das man erst ab 18 trinken darf?> fragte mich Mil. < Nein wahrscheinlich nicht.> antwortete ich. Ich hatte zu trinken angefangen als etwa 15 Jahre alt war. Mil versuchte mich immer zu überreden damit aufzuhören aber ich tat es trotzdem immer wieder. Mil schüttelte nur den Kopf und schloss die Augen. Ich schloss ebenfalls die Augen und war binnen ein paar Sekunden eigeschlafen.

    2
    2.KAPITEL
    Wie Mil vorhergesehen hatte, hatte ich am nächsten Morgen Kopfweh. Noch ganz müde lief ich zum Waschhaus und wartete bis eine Duschkabine frei wurde. Es war das erste Mal das ich länger als eine halbe Stunde duschte, was zur Folge hatte das ich zu spät ins Labor kam. Wir hatten Chemie, was ich eigentlich ziemlich cool fand, aber heute konnte ich mich wegen meinem Kopfweh überhaupt nicht konzentrieren. Mil hatte Mitleid mit mir und machte eigentlich so ziemlich alles allein.
    Nach zwei Stunden Chemie hatte Mil und der Rest meiner Klasse Turnen. Da ich mich weigerte zu Turnen, den Grund erst später, musste ich zu einer Psychiaterin gehen. < Also, du wirst immer noch eine Fledermaus wenn du fliegst?> Ich nickte. Diese Entdeckung machte ich mit zehn Jahren als wir unsere erste Flugstunde hatten, so wie die anderen auch musste ich alleine vor dem Spiegel üben und als ich in den Spiegel sah, sah ich eine kleine Fledermaus mit roten Augen. Seitdem versuchte ich immer wieder zu fliegen ohne mich zu verwandeln aber es klappte nicht.
    Ich ließ mich die letzte Stunde krankschreiben da mein Kopfweh unerträglich geworden wurde. Unsere Krankenschwester gab mir kleine Tabletten mit, die ich nehmen sollte und sagte ich solle drei Tage dem Unterricht fernbleiben. Ich schluckte die Tablette und legte mich auf mein Bett.
    Nachdem ich ein bisschen geschlafen hatte war mein Kopfweh weg. Ich setzte mich auf und schaute auf die Uhr, es war erst halb eins. Mil musste jetzt gerade Menschengeschichte haben, dachte ich. Vorsichtig band ich mir meine Schuhe zu und schnappte mir meine Jacke. Als ich vor die Tür des Hauses trat, in dem die Schlafzimmer waren, beleuchtete der Mond den gesamten Außenbereich. Mit schnellen Schritten lief ich über das Gras und auf den Ausgang zu. Das Internat lag in einem Wald, der Ort hieß Dima-We. Ich hörte nur meine eigenen schritten als ich auf dem nassen Erdenweg in den Wald lief. Erst jetzt wurde mir bewusst dass ich eigentlich nicht ohne die ausdrückliche Erlaubnis eines Lehrers das Internatsgelände verlassen durfte. Doch anstatt umzukehren lief ich weiter in den Wald hinein und lauschte den Eulen.
    Ich wusste nicht mehr wie lange ich schon gelaufen war als ich es plötzlich hinter mir knacken hörte. Erschrocken drehte ich mich um sah hinter einem Baumstamm etwas bewegen. < Hallo? Ist da jemand?> Fragte ich ängstlich und ich spürte wie es mir kalt den Rücken hinablief. Ich sah jetzt eine dunkle Gestalt hinter dem Baum hervortreten und erkannte an der Statur dass es ein Mann war. Ohne ein Wort zu sagen rannte er plötzlich auf mich zu und drückte mich auf den Boden. Ich merkte dass es ein Mensch war und sah eine Fluchtmöglichkeit. Zuerst versuchte ich mich mit allem zu wehren was ich hatte aber er war stärker als ich. Mittlerweile holte er ein Seil hervor und versuchte mir die Hände zu fesseln. Ich versuchte den Vampirschrei und sah aber dass er Wachs in den Ohren hatte. Ich versuchte mich jetzt nicht zu bewegen und mich zu konzentrieren. Der Mann sah die Chance und fesselte mich an Händen und Füssen. Die harten Seilstränge schmerzten aber ich blieb ruhig und versuchte mir vorzustellen wie ich mich in eine Fledermaus verwandelte. <Jetzt bist du nicht mehr so stark was?> knurrte der Mann. Seine Stimme dröhnte in meine Ohren aber ich liess mich nicht ablenken. Plötzlich hörte ich ihn fluchen und öffnete die Augen, kein Seil mehr hielt mich, ich war jetzt eine Fledermaus. Ohne lang nachzudenken hob ich meine Flügel und schoss in den Himmel. < Ich werde dich noch kriegen!> rief mir der Mann nach. Während ich flog versuchte ich das geschehene zu verarbeiten. Da hatte mich ein fremder Mann angegriffen den ich noch nie zuvor gesehen hatte und wollte mich fesseln. Ich schüttelte meinen Kopf und suchte den Mond. Er war nicht mehr zu sehen und es wurde schon heller. Voller schreck flog ich schneller und prallte gegen die Tür. Schnell verwandelte ich mich zurück und öffnete die Tür. Erleichtert schloss ich sie wieder und lehnte mich dagegen, nur ein paar Sekunden später ertönte das Warnsignal, dass die Sonne jetzt aufging. Ich war nur haarknapp der Sonne entkommen! Ich lief dem Gang entlang zu dem hintersten Zimmer und ging leise hinein. Ich machte mir nicht die Mühe die Schuhe auszuziehen, die Jacke aufzuhängen oder die Decke über mich zu ziehen. Ich war noch so geschockt und müde das ich augenblicklich einschlief.

article
1440431346
Red Eyes- Das Blut der Taan kii
Red Eyes- Das Blut der Taan kii
Etwas knackte hinter mir und ich drehte mich um. Ein Mann mit verdecktem Gesicht sprang auf mich zu und versuchte mich zu fesseln und ich schrie. Nachdem ein fremder Mann Aili angegriffen hatte und sie nicht wusste wieso, begann sie über sich nachzufor...
http://www.testedich.de/quiz37/quiz/1440431346/Red-Eyes-Das-Blut-der-Taan-kii
http://www.testedich.de/quiz37/picture/pic_1440431346_1.jpg
2015-08-24
4000
Fanfiktion

Kommentare Seite 1 von 1
Klicke hier um ein Kommentar zu schreiben - Wenn du Mitglied bei testedich bist logge dich bitte hier ein
Sie haben die Möglichkeit den Text zu gestalten.
((bold))Fett((ebold)) ((cur))Kursiv((ecur)) ((unli))Unterstrichen((eunli))
((big))groß((ebig)) ((small))klein((esmall))
((green))grün((egreen)) ((maroon))dunkelrot((emaroon)) ((olive))graugrün((eolive)) ((navy))marineblau((enavy)) ((purple))violett((epurple)) ((teal))teal((eteal)) ((gray))grau((egray)) ((red))rot((ered)) ((blue))blau((eblue)) ((fuchsia))fuchsia((efuchsia))
Bitte beachten Sie, dass Sie immer beide Codes, z.B. ((bold)) hier der Text der fett sein soll ((ebold)), gebrauchen, mit dazwischen den Text.

Neuer Kommentar da? / Seite neu laden

Amselfeder ( 10261 )
Abgeschickt vor 643 Tagen
Ich schreibe ab 5 Positiven Komentaren weiter