Ixons Geschichte

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2 Kapitel - 1.736 Wörter - Erstellt von: Kangee - Aktualisiert am: 2015-08-24 - Entwickelt am: - 528 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Wer diese FF liest, sollte bitte vorher meine Cp 'Marco' gelesen haben, weil es sonst zu Verwirrungen führen könnte.

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    ~Gegenwart~ Ein Jugendlicher, etwa siebzehn Jahre saß an einem Ölfass, in dem ein Feuer gezündet wurde und warf Stöcke, Papierbälle und Blätter
    ~Gegenwart~

    Ein Jugendlicher, etwa siebzehn Jahre saß an einem Ölfass, in dem ein Feuer gezündet wurde und warf Stöcke, Papierbälle und Blätter hinein. Er starrte in das Feuer. Es wirkte sich beruhigend auf ihn aus. Ein kalter Wind wehte und durch wuschelte seine weißen Haare. Der Blick des jungen Mannes fiel auf seinen Begleiter Marco, der friedlich am wärmenden Feuer schlief. Der Weißhaarige seufzte. Er konnte nicht schlafen, denn er musste wieder an 'sie' denken. Da kamen auch wieder die furchtbaren Erinnerungen auf. Den unkreativen Namen Ixon hatte er sich gegeben... Er biss sich auf die Lippe und versuchte alles wieder zu verdrängen. Ixon überkam die Schläfrigkeit und müde ließ er sich in sein "Bett" sinken, in der Hoffnung, schlafen zu können. Doch selbst im Traum verfolgte ihn die Vergangenheit. Alles spielte sich noch einmal vor ihm ab...

    ~Vor zwei Jahren~

    „Du wirst bestimmt Freunde finden, Phoenix.", versuchte Melanie ihren fünfzehnjährigen Sohn zu beruhigen. Dieser schüttelte nur den Kopf und murmelte: „Glaub ich nicht..." Melanie seufzte und scheuchte ihn nun entgültig zur Tür hinaus. „Schnell jetzt, du willst doch an deinem ersten Tag in der neuen Schule nicht schon zu spät kommen." Phoenix verdrehte die Augen und ging los. Seine Mutter winkte ihm noch hinterher und rief ein 'Viel Spaß!'. Das wird schon., versuchte der Schwarzhaarige sich zu beruhigen. Als er schließlich über den lieblos asphaltierten Schulhof stapfte, spürte er schon ein mulmiges Gefühl in sich, als er sah, wie drei Jungs einen Jüngeren den Rucksack wegnahmen und damit Fußball spielten. Phoenix ignorierte sie und öffnete die schwere Tür zum Eingangsbereich. Eine Lehrerin begrüßte ihn mit einem halbherzigen Lächeln und lief beschäftigt weiter. Idiotische Schüler, gemeine Lehrer... Wird schon schief gehen... Er grinste und trat dann selbstbewusst in sein neues Klassenzimmer. Zimmer 115, stimmt genau! „Oh, hallo.", wurde Phoenix von einer tiefen Männerstimme begrüßt. „Du musst der neue Schüler sein. Phoenix Ramon, richtig?" Phoenix wollte gerade den Mund öffnen, um zu bemerken, dass sein Nachname falsch wäre, aber sein Lehrer redete schon weiter, sein Schnauzbart tanzte dabei auf seiner Oberlippe. „Mein Name ist Herr Schrank, ich bin dein Klassenlehrer. Am besten stellst du dich erst mal der Klasse vor." Er zog Phoenix vor die Tafel und räusperte sich so laut, wie Phoenix es noch nie gehört hatte. „Das ist euer neuer Mitschüler. Er möchte sich nun euch vorstellen.", kündigte Herr Schrank an. Volksgemurmel brach in der Klasse auf. Wütend beendete Phoenix es, indem er mit geballter Faust aufs Lehrerpult haute. Herr Schrank schien überrascht, sagte aber nichts. „Also, mein Name ist Phoenix Damon, ich bin fünfzehn Jahre alt, bin Einzelkind, außerdem ist mein Vater als ich sechs war 'ausversehen' vom Balkon unserer früheren Wohnung gefallen. Ich hab von da an mit meiner Mutter Melanie Damon allein gelebt, bis sie ein gutes Jobangebot bekommen hat und wir hier her gezogen sind." Fragend schaute Phoenix seinen Lehrer an, welcher nickte. „Gut dann... Neben Mia ist noch ein Platz frei, setz' dich doch zu ihr." Herr Schrank deutete auf dem Stuhl neben einer Brünette, welche Phoenix erwartungsvoll ansah, doch diesem stockte der Atem. Diese Art, wie sie ihn mit ihren beruhigenden, braunen Augen anschaute, die braunen Haare, welche auf der rechten Seite ihrer Stirn einen Pony begannen, der aber nur zur Hälfte da war und somit der linke Teil ihrer blassen Stirn gut zu erkennen war... All das verzauberte Phoenix einfach. Wie ferngesteuert tappte er zu Mia, ließ seinen Rucksack neben dem Tisch fallen und setzte sich auf den unbequemen Holzstuhl. „Äh, also wie schon gesagt heiße ich Mia. Schön, dich kennen zu lernen. Phoenix fing sich wieder und stotterte: „F-freut mich auch." Auch wenn er es versuchte, er konnte den Blick einfach nicht von dieser Schönheit wenden. Sie war ungeschminkt, trug ein schlichtes, schwarzes T-Shirt und sah generell nicht sehr selbstverliebt aus. Phoenix seufzte kaum hörbar. Da fing Herr Schrank an, von mathematischen Gleichungen zu reden und Phoenix blickte schweren Herzens wieder an die Tafel.

    Mit gesenkten Blick war Phoenix wieder auf dem Weg nach Hause. Er wollte gerade die Straße, obwohl die Ampel rot zeigte, überqueren, da vernahm er auf einmal eine glockenklare Stimme, die seinen Namen rief. Phoenix drehte sich langsam um. Ein rothaariges, unschuldig aussehendes Mädchen seines Alters rannte auf ihn zu. „Hi.", keuchte sie, als sie bei ihm ankam. „Ähm, also, du bist doch Phoenix, oder? Ja, also, ich wollte fragen, ob wir uns heute Nachmittag vielleicht mal treffen wollen." Phoenix sah sie mit hoch gezogener Augenbraue an. Da rief er sich die Mittagspause in Gedanken. Da hatte er sich mit Mia verabredet. Und zwar heute Nachmittag. „Sorry, keine Zeit. Bin mit Mia verabredet.", erklärte er knapp. Das Mädchen schaute ihn enttäuscht an, drehte sich um und verschwand hinter der nächsten Ecke. Komisch, die Kleine, dachte Phoenix verwirrt. Er entdeckte, dass die Ampel wieder auf grün geschalten hatte. Schnellen Schrittes überquerte er die Straße.

    Unsicher betätigte Phoenix die Klingel des gelben Hauses. Von innen hörte er Schritte, die Tür wurde aufgerissen und Mia lächelte ihn fröhlich an. „Komm doch rein.", sagte sie und hielt ihm die Tür offen, während er über die Schwelle trat. Er zog seine Schuhe aus und ging weitet ins innere der Wohnung. „In mein Zimmer.", befahl Mia knapp und zog ihn mit sich. Als sie in einem kleinen, gemütlichen Raum waren, schaute Mia Phoenix tief in die Augen. Als dieser ihren Blick erwiederte, drehte sie den Kopf weg. Sie setzte sich auf ihre grüne Bettdecke. Zögernd setzte Phoenix sich neben sie. „Ich muss dir etwas sagen.", sagten beide gleichzeitig. Mia überließ nun Phoenix den Vortritt. „Nun, ich weiß, das wir uns noch nicht lang kennen, aber... Ich habe mich in dich verliebt, Mia." Mia sah überrascht aus und schaut ihn an. In ihrem Blick lag Liebe und Wärme.

    Mit einem bittersüße Lächlen saß die Rothaarige, die sich als Iris herausgestellt hatte, Phoenix gegenüber. Dieser wirkte nervös und schaute sich in der Mensa der Schule um. „Ist was?", fragte Iris mit einem überraschten Block in den Augen. „Alles bestens.", winkte Phoenix ab. Er nippte an dem Glas, in dem sich Cola befand. Plötzlich riss er die Augen auf und fing an, nach Luft zu ringen. Er fiel vom Stuhl und langsam wurde er schwächer. Das Letzte, was er sah, war Iris' fieses Lächeln. Dieses Mädchen hatte ihn vergiftet und er wusste schon, wer als nächstes dran sein würde...

    ~Ein Jahr später~

    Mit geschlossenen Augen richtete Phoenix sich auf. Wo war er? Er öffnete blinzelnd die Augen und erschrak: Nichts! Da war gar nichts! Nur finstere Leere... Er hörte, wie eine Tür aufgerissen wurde. „Du bist wach!", rief eine weibliche Frauenstimme überrascht. „J-ja, warum...?" Auf einmal erinnerte sich Phoenix an alles wieder. Iris, Mia, ... An einfach alles. Da spürte er wie eine sanfte Hand ihm etwas aufsetzte. „Was ist das?" Erstaunt stellte Phoenix fest, dass er wieder etwas sehen konnte. Jedoch nur... Schwarz weiß? Die Krankenschwester führte ihn zu einem großen Spiegel. Nachdenklich betrachtete Phoenix sich. „Deine Haare haben sich durch das Gift weiß gefärbt... Deine Augen wurden auch stark da durch beschädigt. Und... Du lagst ein Jahr im Koma." Der Jugendliche schaute die Schwester kurz an. „Wie geht es-" „Deine Freundin Mia... Sie wurde mit einem Golfschläger erschlagen... Von der selben Person, die dich töten wollte." Phoenix erstarrte und öffnete den Mund leicht. Mia... Nein... „Die Mörderin hat schon ihre gerechte Strafe erhalten. Übrigens war bei Mia ihr Bruder, als sie starb. Scheint sich aber versteckt zu haben. Verständlich.", fügte die Blondine halbherzig hinzu. Das Mädchen, das er liebte... Tot. Das Mädchen, das er hasste... Wurde schon bestraft. Für Phoenix brach die Welt zusammen. Nun gab es nur noch ein was, was er tun konnte. Rache an dem, der sie nicht beschützt hatte. An dem, der sich feige versteckte.

    Phoenix kletterte bis zu dem offenen Fenster im ersten Stock. Sein Opfer schlief noch friedlich. Das große Messer, das er im Krankenhaus gefunden hatte, war fest in seiner Hand. Mias Bruder hatte ein Feuerzeug auf seinem Nachttisch liegen... Leichtsinnig. Er steckte das Feuerzeug in die Tasche seines Hoodies und stach dann ohne zu zögern mit dem Messer auf sein Opfer ein. Dieses schrie am Anfang noch, bis seine Schreie schließlich in der Unendlichkeit der Nacht verklungen. Er hätte noch ewig so weiter machen können, doch plötzlich hörte Phoenix Schritte. Waghalsig schwang er sich aus dem Fenster und landete sicher auf dem Boden. Dann rannte er durch den Garten, sprang über den Zaun und verschwand im Wald. „Von nun an", keuchte Phoenix, als er schließlich schwer atmend stehen blieb. „werde ich nicht mehr Phoenix Damon heißen. Ich werde von nun an ein neues Leben beginnen und Ixon heißen."

    ~Gegenwart~

    Schweiß gebadet wachte Ixon auf. Es dämmerte bereits, doch das Feuer war immer noch an. Stöhnend fuhr er sich mit den Händen über die Maske. Das war nun sein neues Leben und er musste die Vergangenheit vergessen.

    2
    Ich weiß ich kann schlecht zeichnen. ._. Jedenfalls schreibt mal in dir Kommis, wie es euch gefallen hat. ^^

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1440352378
Ixons Geschichte
Ixons Geschichte
Wer diese FF liest, sollte bitte vorher meine Cp 'Marco' gelesen haben, weil es sonst zu Verwirrungen führen könnte.
http://www.testedich.de/quiz37/quiz/1440352378/Ixons-Geschichte
http://www.testedich.de/quiz37/picture/pic_1440352378_1.jpg
2015-08-23
40D0
Creepypasta

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