Werwolfsbiss

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1 Kapitel - 1.655 Wörter - Erstellt von: Jasmin Paris - Aktualisiert am: 2015-08-21 - Entwickelt am: - 1.735 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Rumtreiberfanfiction (Harry Potter). Remus Lupin verliebt sich in die hübsche Stella. Aber kennt sie ihn überhaupt? Als Moony sich bei einer Verzweiflungstat fast selbst umbringt, erfahren die Rumtreiber, was Stella alles weiß....

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    (Seine Welt)
    James Potter, Sirius Black, Remus Lupin und Peter Pettigrew waren unterwegs Richtung Quidditch-Feld. „Ich würde sagen, wir beeilen uns. James muss sich ja auch noch umziehen!“ Padfoot beschleunigte seine Schritte und die anderen folgten. „Dann viel Glück!“, rief Moony seinem besten Freund noch nach, als der in der Umkleidekabine verschwand. Er machte sich mit den beiden anderen Rumtreibern auf den Weg zu den Tribünen. „Ich hoffe, ihm passiert nicht wieder etwas!“ Remus rutschte unruhig auf seinem Platz hin und her. Plötzlich lachte hinter ihm glockenhell jemand auf. Er zuckte zusammen. So konnte nur sie lachen. Sie ging neben ihrer besten Freundin Sara her und die beiden lachten. Er wünschte sich nichts sehnlicher als der Grund zu sein, wieso sie lachte. Verlieb dich nicht in sie!, schalt er sich selbst. Aber er wusste, dass es für diese Warnung längst zu spät war.

    „Moony, du wirkst ein bisschen abwesend heute!“, grinste Padfoot ihn an. „Oh, ähm... Was ist los?“ James grinste in sich hinein. „Moony ist verliebt, Paddy! Siehst du das nicht? Merkst du nicht, wen er die ganze Zeit anstarrt?“ Sie liefen gerade den Hügel hinauf. Gryffindor hatte das Spiel gewonnen. Aber Remus hatte es nicht mal mitbekommen, er hatte nur auf sie geachtet. Sie, die hinter ihm saß und sich mit ihrer Freundin unterhielt. Eigentlich hasste er Mädchengespräche, aber er war so fasziniert von ihrer Stimme, dass er zuhörte, egal was sie sagte. Sie unterhielten sich über Jungs, über Sirius, James und ein paar anderen Schulschwärmen. Und er hoffte inständig, dass sie ihn auch ein wenig mochte. Aber sie hatte seinen Namen keinen Mal erwähnt. Wie immer. Er wusste, dass sie ihn nicht kannte, aber er konnte ohne sie nicht mehr leben. Werwölfe wählen nur einen einzigen Partner. Und sie war seiner. Aber sie kannte ihn nicht. Also würde er wieder mit seiner Betäubungsmethode versuchen. Aber auf ewig konnte es so nicht weitergehen. Wenigstens half es für den Moment.

    Mit starrem Blick saß Moony auf seinem Bett und konzentrierte sich auf den Schmerz in seinen Armen. Es tat gut, andere Schmerzen zu spüren, als die, die ihn innerlich zerriss. Seine Sehnsucht nach ihr schnürte ihm den Atem ab. Dann flüchtete er sich in die Schmerzen und vergaß sie für ein paar Minuten, wenn er den erlösenden Spruch murmeln konnte, der ihn betäubte, wenn das Blut an seinen Unterarmen entlanglief und auf das Laken tropfte. Er biss die Zähne zusammen und genoss die Taubheit. Seine Hand mit dem Zauberstab zitterte nicht mehr. Er fiel rücklings auf sein Bett und schloss die Augen. Sein Zauberstab fiel mit einem dumpfen Schlag auf den Boden. So fühlte sich Sterben an. Dann übergab er sich der wartenden Dunkelheit und wusste, dass er diesmal zu weit gegangen war.



    (Ihre Welt)
    Stella lief mit ihrer Freundin die Korridore entlang. „Sara, du bist echt die beste Freundin die es gibt!“, lachte sie. „Danke, du ebenfalls.“ Das schwarzhaarige Mädchen dass neben ihr herging, grinste frech zurück. Neben den Rumtreibern in ihrem Jahrgang waren sie beide die größten Streichespieler. Die Lehrer brummten ihnen fast ununterbrochen Strafarbeiten auf. Als sie vor dem Portrait der Fetten Dame angekommen waren, sahen sie sich erschrocken an. Aus dem Gemeinschaftsraum der Gryffindors drangen erschrockene Schreie und hysterisches Schluchzen. „Glitzerkram!“, nannte sie schnell das Passwort und beide stürmten hinein. James Potter trug gerade jemanden die Treppen hinunter, die zu den Zimmern der Jungen führte. Blut lief an James Armen herunter und tropfte auf den Boden. Sirius Black folgte und Peter Pettigrew verscheuchte die Schüler, die im Weg standen. James legte den anderen auf eines der roten Sofas. „Was ist denn los?“, fragte Sara eine Erstklässlerin. Die kleine wimmerte nur etwas. Sie hatte sich schon auf den Weg zu James und den anderen Rumtreibern gemacht. „Was hat Remus nur angestellt?“, fragte sie geschockt. „Keine Ahnung.“ James Gesicht drückte Angst und Verwirrung aus. Die Arme des Bewusstlosen waren voller Schnitte und getrocknetem Blut. „Kriegst du ihn wieder hin?“, fragte Sirius nervös. „Keine Ahnung! Muss ihn mir erst mal anschauen.“ Sie untersuchte vorsichtig seine Unterarme. Anscheinend hatten die am meisten abbekommen, obwohl die Oberarme auch nicht verschont geblieben waren. Sie murmelte einen starken Heilzauber und sah sich den anderen Arm an. Sie schnappte erschrocken nach Luft. Er hatte sich die Pulsader aufgeschnitten und das Blut strömte aus der klaffenden Wunde. Angestrengt konzentrierte sie sich und die Wunde schloss sich ein Stück. Sie biss die Zähne zusammen und versuchte es weiter. Aber ihr Energiestrom versiegte, bevor sich die Wunder schloss und sie fiel keuchend nach hinten. Vor ihren Augen tanzten rote Sterne und sie rang keuchend nach Luft. „Stella! Stella!“ Ihre Freundin schüttelte sie sacht. Sie versuchte den Nebel vor ihren Augen wegzublinzeln. „Sie hat nicht genug Energie für die Heilung!“, erklärte Sara James, der verstört zugesehen hatte. „Kann man ihr die Energie nicht einfach übertragen?“, fragte Sirius. „Im Grunde schon, aber es würde nicht reichen, wenn ich ihr meine Energie überlasse.“ Sirius und James nickten sich zu. „Wir zwei machen es.“, verkündete James. „Gut. Stellt euch neben sie.“ Gehorsam nahmen die beiden ihre Positionen ein. Sara legte ihren Zauberstab an James Stirn und ein goldener Strahl band sich an ihren Zauberstab. Das gleiche machte sie bei Sirius. Beide sanken erschöpfte auf das Sofa. Ihnen war, als wären sie stundenlang gelaufen. Sara legte den Zauberstab mit den goldenen Strahlen an Stellas Stirn und sofort stand sie auf. „Sanescunt!“, murmelte sie und sofort schlossen sich alle Wunden des Braunhaarigen. Sie schwenkte schnell den Zauberstab und flüsterte leise einen Kühlzauber. Dann verschwand sie in ihrem Schlafsaal. Sofort stand sie wieder neben Remus, ein Fläschchen in der Hand. Sie flößte ihm ein paar Tropfen ein. „Er braucht Ruhe. Alle sollten jetzt in ihre Zimmer gehen.“ Der strenge Ton der Schulsprecherin ließ die anderen schnell in ihre Zimmer verschwinden. Sara ging ebenfalls nach oben in ihren Schlafraum. Stella blieb allein mit den vier Rumtreibern im Gemeinschaftsraum. „James, wann ist Vollmond?“, fragte sie eindringlich. „Was? Wieso.... Ich verstehe nicht... ähm...“ James sah verlegen zu Boden. „Du hast mich schon verstanden! Glaubst du, ich bin behindert? Ich frage sowieso schon lang, warum noch kein anderer Schüler dahinter gekommen ist. Es fällt auf, dass Großmutter Valerie schon dreimal an Vollmond gestorben ist.“, lachte sie. Sirius sah sie bewundernd an. „Gut, du weißt es also. Vollmond.... übermorgen?“ James sah schnell zu Peter, der ein Pergament hervorzog und es eingehend studierte. „Nein. Vollmond ist morgen. Wer stirbt dieses Mal?“, fragte Peter unsicher. Sirius dachte angestrengt nach. „Wir erfinden jemanden. Wie wär's mit Onkel Charlie?“ James nickte und Peter las zweifelnd noch einmal nach. „Nö, Onkel Charlie ist auch schon mal gestorben.“ „Gut. Dann ist eben Tante Bärbel verreckt und Schluss.“ Sirius fläzte sich in einen Sessel. Stöhnend bewegte sich Remus auf dem Sofa. Stella schoss sofort zu ihm und legte sanft zwei Finger auf sein Handgelenk. „Es geht ihm besser. Der Puls fühlt sich regelmäßig an.“ James lächelte. „Woher weißt du eigentlich davon? Nur wegen den doppelt sterbenden Verwandten?“ Stella schüttelte den Kopf. „Hmm... Sieh's mal so: Wenn mir langweilig ist, gehe ich gern raus. Und wenn ich dann auch noch Madame Pomfrey mit Remus zur Peitschenden Weide geht, der Vollmond am Himmel steht und ein großer Hund, ein Hirsch und eine Ratte heimlich folgen, dann denkt man sich eben so was...“ Sie lächelte zuckersüß. „Außerdem...“ Sie bleckte die Zähne. „WOW!“ James wich erschrocken zurück. Scharfe Reißzähne funkelten schneeweiß im Feuerschein. Und plötzlich stand statt dem braunhaarigen Mädchen ein riesiger Wolf vor ihnen. Silbern schimmernd umkreiste er die drei Jungen. Ein tiefes Knurren entwich ihm. Er war mindestens eineinhalb Meter groß. „Wenn ich darf, würde ich euch gern begleiten.“ Wie aus dem Nichts stand wieder das Mädchen vor ihnen. James nickte sprachlos. „Mund zu. Sonst kommen die Mücken!“, lachte sie und huschte die Treppen hoch.

    Sie trafen sich um acht Uhr in der Eingangshalle. „Gehen wir.“, raunte James. Sie beeilten sich, aus dem Schloss herauszukommen. Kaum hatten sie das Gebäude verlassen verwandelten sich die vier in ihre Animagusformen. Der große Wolf schlich voraus. Als sie am Tunnel ankamen, kroch Sirius hinein und bedeutete den anderen, ihm zu folgen. Als alle in der Heulenden Hütte waren, sahen sie Remus, der sich auf das Bett gesetzt hatte. „Hallo Jungs.“ Er lächelte schwach. Bis der riesige Wolf das Zimmer kletterte. „Wer...JAMES! SIRIUS!“ Ängstlich starrte er mich an. Ich knurrte ihn an. In diesem Moment fiel der braunhaarige Junge vornüber. Schnell schoss ich auf ihn zu. Ungeachtet der Gefahr verwandelte ich mich zurück in einen Menschen. Dem großen schwarzen Hund entwich ein erschrockenes Jaulen, der Hirsch schnaubte entsetzt. Die Ratte quiekte aufgeregt. Remus lag zuckend auf dem staubigen Boden. Ich beugte mich über ihn, das Haar hing mir ins Gesicht. Plötzlich schnellte er hoch und ich fühlte, wie sich scharfe Zähne in meine Schulter gruben. Zwei Schreie gellten durch die dunkle Nacht.

Kommentare Seite 1 von 1
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Hilal Bieber ( 06826 )
Abgeschickt vor 382 Tagen
OMG die Geschichte ist voll cool bitte schreib weiter
Wachträumerin ( 06699 )
Abgeschickt vor 401 Tagen
Hey das ist ein großartige story schreib bitte weiter
She Wolf ( 23124 )
Abgeschickt vor 518 Tagen
Warum machst du nicht weiter weisst du [BEEP]
das ist sowieso laaaaaaaange zu warten auf den
[BEEP]en 2 teil
Dracoretta malfoy ( 74130 )
Abgeschickt vor 542 Tagen
Hallo weiterschreiben und zwar dalli sofort
She Wolf ( 29937 )
Abgeschickt vor 545 Tagen
Mach bitte weiter sterbe vor Aufregung! !!
Lollipop ( 26635 )
Abgeschickt vor 562 Tagen
???????????????????????????????????????? ??
Lollipop ( 40441 )
Abgeschickt vor 564 Tagen
Machst du weiter ( Bitte antworten)
Ich liebe die Story den ich finde es gibt
zu wenig Remus Lovestory's.
Du hast das Zeug zu Autorin .
Wo ich das Ende gesehen hab War ich hin und weg
Ich Frageimmer noch wie es weiter geht.

P.S Freu mich schon riesig auf Teil 2 Deiner Story.
Hope ( 51261 )
Abgeschickt vor 565 Tagen
Mach bitte weiter total toll die beste remus Lovestory
aller Zeiten
HarryEvans ( 28007 )
Abgeschickt vor 569 Tagen
Wann kommt der nächste Teil?
smiley ( 32896 )
Abgeschickt vor 575 Tagen
Wann kommt der 2teil ???
Sparkling Fur ( 66818 )
Abgeschickt vor 632 Tagen
Danke. Der nächste Teil heißt Werwolfsbiss 2 und kommt wahrscheinlich übermorgen.
cara mia ( 42797 )
Abgeschickt vor 633 Tagen
Ja endlich eine Geschichte mit remus.Juhu.Deine Geschichte klingt toll ,schreibe doch bitte weiter.
Kate Nott ( 45969 )
Abgeschickt vor 636 Tagen
Ich finde deine Geschichte voll cool weil da einer meiner Lieblings Person Remus Lupin dabei ist also schreib weiter