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Tränen der Wüste

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5 Kapitel - 3.581 Wörter - Erstellt von: Ecile - Aktualisiert am: 2015-08-24 - Entwickelt am: - 1.487 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Die Chunin - Auswahlprüfung geht in die Endrunde, die finalen Kämpfe sind alles, was die Teilnehmer noch von ihrem Aufstieg trennen kann. Auch Namidas Ziel ist es, diesen zu erreichen, aber dafür müsste sie Gaara aus der Wüste besiegen - ein beinahe unmögliches Vorhaben, das allerdings etwas anderes in die Wege leitet...

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„Als Nächste kämpfen Sabaku no Gaara und Namida Saki“ Genma Shiranuis Stimme hallte durch die Arena, die für die Endrunde der Chunin-Auswahlpr
„Als Nächste kämpfen Sabaku no Gaara und Namida Saki“ Genma Shiranuis Stimme hallte durch die Arena, die für die Endrunde der Chunin-Auswahlprüfung gewählt wurde. Auf die Aufforderung hin betraten die zwei Ninja den Platz. Namida spürte die brennende Sonne durch ihr langes, blondes Haar, das wie immer zu einem Zopf gebunden war und der nur einige, ihr Gesicht umrahmende Strähnen freiließ. Zielsicher stellte sie sich vor Gaara auf und musterte ihn unauffällig. Das Erste, was ihr auffiel, war sein ausdrucksloser Gesichtsausdruck, das Nächste der Sand, der bereits um ihn herum waberte. „Beginnt!“, ertönte das Kommando, doch es rührte sich keiner von Beiden. Das Publikum begann zu flüstern, einige von ihnen schienen verwirrt, andere nur genervt. Namida gab ein Seufzen von sich. „Na gut, dann wollen wir mal!“ Mit diesen Worten lief sie auf ihn zu. Ihr Kekkei Genkai ließ es zu, dass sie sowohl Wind, als auch Wasser kontrollieren konnte. Wie dieses Erbe ihres Clans hieß, wusste sie nicht, da sie als Baby auf einer Wiese vor Konoha gefunden wurde, ohne Hinweis auf ihre Herkunft. Jedoch hatte sie seitdem viel trainiert und es geschafft, aus der Kombination aus Wasser und Wind einige erstaunliche Jutsus hervorzubringen. Aber nun wollte sie erst langsam beginnen, um selbst zu testen, wie stark dieser Gaara denn wirklich war. Im Laufen zückte sie drei Kunais und war sie zielsicher auf ihren Gegner. Sie war nicht überrascht, als dessen Sand die Messer ohne Probleme auffing. Weiterhin rannte sie auf Gaara zu und formte die Fingerzeichen, mit denen sie aus Wasser und Wind Eis erhalten konnte. Sie formte das Eis zu scharfen Speeren und warf diese auf den Ninja aus Suna. Auch diese wurden von Gaaras Sand aufgehalten, der sich in der Zwischenzeit zu einer fast vollständigen Hülle gebildet hatte. Namida erhaschte einen Blick auf Gaara. Seine Augen sahen sie an - kalt, ausdruckslos, grausam. Er hob einen Arm und weiterer Sand schoss blitzschnell auf sie zu. Ihr blieb nichts anderes übrig, als stehen zu bleiben und eine Wand aus Eis zu erschaffen. Sie spürte, wie die Attacke ihres Gegners mit unglaublicher Wucht auf die Wand traf. Was da für eine Kraft dahinterstecken muss! Langsam spürte Namida Zweifel aufkommen, ob sie ihren Gegner besiegen könnte. Aber ich muss es schaffen! Sie trat einen Schritt zurück und löste das Eis auf, sobald sich der Sand zurückzog. Als Nächstes erschuf sie einige Wasserdoppelgänger von ihr und lief mit diesen von verschiedenen Seiten auf den Rothaarigen zu. Kaum kamen sie und die Doppelgänger näher an Gaaras Kuppel, wurden sie von dem Sand angegriffen. Dieser zu Peitschen geformt wurden ihre Kopien ausgeschaltet, doch sie schaffte es irgendwie dieses Hindernis zu überwinden und sprang, in ihrer Hand ein Kunai, auf die Kuppel und stieß das Messer in den Sand der Kuppel. Er war steinhart – das Kunai brach in der Mitte entzwei. Bevor sie sich in Sicherheit bringen konnte, bohrte sich ein Stachel aus Sand in ihren Fuß. Der Schmerz schoss Momente später durch ihren Körper und sie konnte einen Schrei nicht unterdrücken. Sie warf einen Blick auf Gaara, doch sein Gesicht blickte sie nur leer an. Die Kuppel veränderte sich, eine Hälfte des Sandes löste sich auf und bevor sie auch nur reagieren konnte, wurde sie von diesem zurückgeworfen. Der Aufprall am Boden presste ihr die Luft aus den Lungen und panisch bemerkte sie, dass sie nicht atmen konnte. Ruhig, Namida, ganz ruhig. Sie nahm sie einige Augenblicke, um ruhig zu werden und schaffte es auch wieder, ihre Atmung zu kontrollieren. Es stimmt also, was alle sagen, Gaara ist stark – sehr stark sogar. Namida schloss die Augen. Ihre Gedanken rasten. Sie wusste, sie würde ihre stärkste Technik anwenden müssen, eine Technik, die so viel Chakra verbraucht, dass sie sie nur einmal anwenden konnte, besonders an so einem windstillen Tag wie heute. In dieser Technik musste sie sehr viel Wind heraufbeschwören und ihn nutzen, ihre Geschwindigkeit zu erhöhen und die des Gegners zu verlangsamen. Sie formte die Fingerzeichen, die nötig waren, die Luft in Wind zu verwandeln und spürte bereits jetzt, wie ausgelaugt sie schon war. Es war riskant, in diesem Zustand das Jutsu anzuwenden, doch es war ihre einzige Chance, an dem Sand vorbeizukommen. Also konzentrierte sie sich und dann rannte sie los, mit dem Wind im Nacken. Er trug sie, ihre Schritte wurden größer, dann flog sie knapp über dem Boden mit unglaublicher Geschwindigkeit, ein Kunai in der Hand. Der Sand kam auf sie zu, Gaaras Kuppel begann, sich zu schließen. Sie sah zur Seite und einen Moment lang war sie sicher, es nicht zu schaffen, aber dann preschte der Sand hinter ihr an ihr vorbei und sie fand sich innerhalb der Kuppel wieder. Noch im Flug platzierte sie das Kunai so, dass es direkt in Gaaras Herz stoßen würde, doch dann sah sie in seine Augen, sah zum ersten Mal hinter seine kalte Maske und was sie sah, ließ sie stocken. Sie veränderte instinktiv die Position des Kunais. Namida spürte, wie das Kunai durch Haut und Gewebe drang, hörte Blutgefäße platzen und spürte warmes Blut ihre Hand hinunterlaufen. Doch sie sah nicht zu dem Messer. Ihre Augen waren noch immer von Gaaras gefangen und er sah sie unverwandt an, doch diesmal mit einem überraschten Ausdruck in den Seinen. Sie sah den Sand nicht kommen, spürte nur, wie er sie aus der Kuppel stieß, mit solch einer Wucht, das sie gegen die Wand der Arena prallte. Sie fiel auf den Boden. Der Aufprall und das Jutsu hatten ihr alle Kraft geraubt. Jetzt ist es vorbei! Sie fühlte Sand, der sich unter ihr sammelte und sie hochhob. Er setzt zu seiner letzten Attacke an! Sie öffnete noch einmal die Augen, ihre Sicht war verschwommen, dann wurde alles schwarz.

Kommentare (4)

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Yoko (38181)
vor 639 Tagen
Komm schon... Weiterschreiben ist doch nicht so schwer... Oder fällt dir etwa nichts mehr ein?
ehhhwhat (05892)
vor 689 Tagen
Wow echt klasse. Du hast wirklich ne Begabung zum schreiben mach so bitte weiter :)
Yoko (90359)
vor 692 Tagen
Ja, echt super! Bitte schreib weiter!
Engel (97571)
vor 701 Tagen
Der FF ist wirklich gut :)