Der Clan der Straßen

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27 Fragen - Erstellt von: Lilienstern - Aktualisiert am: 2017-03-27 - Entwickelt am: - 34.102 mal aufgerufen - User-Bewertung: 4.37 von 5.0 - 19 Stimmen

Der Clan der Straßen lebt in einer kleinen Stadt am Meer. So schön das auch klingen mag, das leben auf der Straße ist für die Katzen nicht schön. Hunde und Ratten sind ihre Feinde, aber am schlimmsten ist diese Streunergruppe aus dem Viertel nebenan. Während sich der Clan der Straßen an das Gesetz der Krieger hält, kennt die Streunergruppe, die sich die City-Cats nennen, keine Regeln... Die junge Anführerin des Clan der Straßen, Lilienstern, weiß seit dem Tod ihres Vorgängers nicht mehr was sie tun soll

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    Lilienstern schaute auf ihr Lager, das diereckt am Meer lag. Geschützt wurde es von einer Mauer aus leeren Fässern und alten Fischernetzen. Auch die
    Lilienstern schaute auf ihr Lager, das diereckt am Meer lag. Geschützt wurde es von einer Mauer aus leeren Fässern und alten Fischernetzen. Auch die Baue bestanden aus leeren Fässern, die am Boden lagen. In einen Bau passten fünf Katzen. Es gab also mehrere Krieger-, Schüler-, Heilerbaue und Kinderstuben, aber nur einen Anführerbau. Die Katzen des Clans der Straßen können schwimmen, damit sie auch Fische fangen können. Ihre Hauptbeute sind aber Mäuse und Vögel wie Tauben und Spatzen. Lilienstern lief aus dem Lager und an den Strand. Im Wasser schaute sie sich ihr Spiegelbild an und musste an Glutstern denken, der vor ihr Anführer war. Viel zu früh war er gestorben. Er hatte seine neun Leben in nur eineinhalb Blattwächseln verloren, weil es hier so viele Gefahren gab. Liliensterns größte Angst war, dass es ihr genauso ergehen würde.

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    So sollte euer Steckbrief aussehen: Name: Alter: Geschlecht: Rang: Clan (Clan der Straßen oder Streunergruppe): Aussehen: Statur: Charakter: (Wunsch)
    So sollte euer Steckbrief aussehen:

    Name:
    Alter:
    Geschlecht:
    Rang:
    Clan (Clan der Straßen oder Streunergruppe):
    Aussehen:
    Statur:
    Charakter:
    (Wunsch)-Gefährte:
    Junge:
    Besonderheiten (also keine Superkräfte oder so was):
    Soll es aus deiner Perspektive geschrieben werden:

    (Man kann auch Anführer der Streunergruppe werden. Wir machen eine RPG, aber ich schreibe oben auch weiter. Und sagt auch noch dazu was alles in der ff mit euch passieren soll. Ich schreib so bald wie möglich weiter.)


    Es wäre gut, wenn du vielleich die ein oder andere Katze übernimmst, wenn du dem Rpg beitrittst. ;-)
    Wen du alles übernehmen kannst, siehst du in Kapitel 18

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    ((big))Hierarchie: ((ebig)) ((bold)) Der Clan der Strassen: ((ebold)) Anführerin: LILIENSTERN (schildplattfarben, schwarz, silber, hellrot gefleckte
    Hierarchie:



    Der Clan der Strassen:


    Anführerin: LILIENSTERN (schildplattfarben, schwarz, silber, hellrot gefleckte Kätzin, mit großen hellblauen Augen und einer langen Narbe, die sich über ihre linke Schulter zieht)

    2.Anführer: (für eine Woche resarviert)

    Heiler: (für eine Woche resarviert)

    Krieger: STURMFROST (schnellfüßige, schwarz-silbern getigerte Kätzin mit weißen Pfoten, weißem Brustfell, weißer Schwanzspitze und dunkelblauen Augen)
    WOLFSHERZ(großer, hübscher, silbergrauer Kater mit längerem Fell, dunklen Pfoten, dunkler Schwanzspitze und dunkelblauen Augen)



    Schüler: LAVENDELPFOTE (schlanke, wendige Kätzin mit schildpattfarben-gemusterten Fell, langen Beinen und klaren, blauen Augen)
    SALBEIPFOTE (muskolöser, silber-schwarz getigerter Kater mit eisblauen Augen und einem festen Blick)
    HABICHTPFOTE (schmal gebauter, langbeiniger, grauer Kater mit dunkelgrauen Streifen)
    MOHNPFOTE(hübsche, kleine, zierliche, rote Kätzin mit schwarzen Pfoten, schwarzer Schwanzspitze, schwarzen Ohren, schwarzen Sprenkeln unter den Augen und bernsteinfarbenen Augen)
    GLUTPFOTE(süße, sehr kleine, zierliche, schlanke, wendige, schwarze Kätzin mit einer roten Musterrung im Gesicht, an ihren Beinen ist jeweils ein Muster welches wie zwei rote Ringe über den Pfoten aussieht ihre Augen strahlen in einem Sonnengelb)
    PLATINPFOTE(etwas schmächtiger, schwarzer Kater, seine Augen sind durch einen Gendefekt lavendel farben in seinen Augen liegt ein wahnsinniges Funkeln)

    Königin:/

    Junge: /



    Die Streunergruppe-City Cats

    Anführer: (für eine Woche resarviert)

    2. Anführer: (für eine Woche resarviert)

    Kräuterkatze: /

    Kämpfer: /


    Jungenmütter: /

    Junge: /


    Katzen außerhalb der Clans/Streunergruppe:
    /

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    ((cur))aus Mondjunges Sicht((ecur)) Ich schaute auf den schlafenden Splitterjunges. Mir war langweilig und ich wollte endlich mal etwas erleben. Mit d
    aus Mondjunges Sicht

    Ich schaute auf den schlafenden Splitterjunges. Mir war langweilig und ich wollte endlich mal etwas erleben. Mit der Pfote rüttelte ich Splitterjunges wach. "Was ist denn? Warum weckst du Mäusehirn mich mitten in der Nacht auf?" fragte Splitterjunges verschlafen. "Komm, wir gehen jetzt auf Patrouille!" antwortete ich. Sofort war Splitterjunges hellwach und schlich hinter mir aus der Kinderstube. Die Nacht war kühl und Splitterjunges schlotterte. Ich mit meinem flauschigen Fell machte das nichts aus. Wir schlichen an der Mauer aus Fischernetzen und Fässern entlang, bis ich eine Lücke zwischen zwei Fässern entdeckte, durch das wir locker hindurch kriechen konnten, doch ich zögerte. Splitterjunges lief mir hinten auf und quiekte laut. "Hey, was soll das? Warum läufst du nicht weiter." Ich erschrak und fauchte leise. "Sei nicht so laut. Willst du, dass Blutmond uns entdeckt?" Ich warf einen ängstlichen Blick zu der blutroten Kätzin, die vor dem Ausgangstunnel aus Fischernetzen saß. Schnell sprang ich durch die Lücke. Meine blauen Augen leuchteten in der Dunkelheit grünlich. Wir sprangen los in Richtung Strand. Unsere Pfoten hinterließen im Sand Spuren. "Splitterjunges, lass beim laufen deinen Schwanz über den Boden schleifen, damit unsere Spuren verwischt werden." Splitterjunges befolgte meinen Rat und so liefen wir, ohne Spuren zu hinterlassen, bis ans Wasser. Ich nahm einen Schluck und verzog das Gesicht. Schnell spuckte ich das salzige Wasser aus. "Was ist denn?" fragte Splitterjunges. "Nichts, nichts." log ich grinsend. Splitterjunges nahm auch einen Schluck und spuckte das Wasser sofort wieder aus. "Du hast mich reingelegt!" Quiekend stürzte er sich auf mich und wir rollten wild kreischend durch den Sand. Ich kämpfte mich frei und rannte weg. Dabei vergas ich ganz, meine Spuren zu verwischen. Splitterjunges jagte mich am Strand entlang. Mit einem gewaltigen Satz sprang ich in ein herumstehendes Fass. Splitterjunges setzte mir nach. Kreischend versuchte ich wieder aus dem Fass zu springen, aber weder mir noch Splitterjunges kamen aus dem Fass wieder hinaus. "Hilfe! Mama, hilf uns!" schrien wir.


    aus Brombeerblitz Sicht

    Ich schlug blinzelnd die Augen auf. "Guten Morgen, meine Kleinen. Meine Kleinen?" Erschrocken stellte ich fest, dass meine Jungen nicht mehr neben mir in der Kinderstube lagen. Ich sprang aus dem Bau und schrie."Meine Jungen! Meine Jungen sind weg!" Blutmond und Lilienstern, die sich neben dem Kriegerbau unterhielten, fuhren erschrocken zu mir um. "Was!" Lilienstern sprang auf die Pfoten und schaute sich um. "Okay...Ruhe bewahren! Brombeerblitz, du und ich bleiben im Lager. Blutmond, du suchst außerhalb des Lagers und nimmst Dornenpfote mit." Strahlen sprang der Schüler aus dem Schülerbau und preschte aus dem Lager. Blutmond eilte ihm hinterher.


    aus Blutmonds Sicht

    Ich sprintete Dornenpfote hinter her, der in Richtung Stadt rannte. "Warte mal! Lass uns erst mal um das Lager herum suchen." Dornenpfote lief zu mir zurück und zusammen umkreisten wir das Lager. Auf einmal entdeckte ich eine Lücke, in der ein schwarzes Fellbüschel hing. "Hier müssen die Ausreiser raus geschlichen sein." murmelte ich und betrachtete die kleinen Pfotenabdrücke in der weichen Erde. Wir folgten der Spur, bis zum Sandstrand, wo sie auf einmal aufhörte. "Oh nein! Sie sind bestimmt von einer Möwe gefangen und gefressen worden!" schrie Dornenpfote mit weit aufgerissenen Augen. "Nein, eine Möwe hätte zwei überfütterte Jungen nicht wegtragen können. Es ist doch offensichtlich, dass unsere Gesuchten einfach ihre Spuren verwischt haben." stellte ich fest und verdrehte die Augen. "Eine Möwe, ja klar!" Ich prüfte die Luft und folgte mit geschlossenen Augen der Duftspur der Jungen. "schau, hier fangen die Spuren wieder an und... nein! Hier hat eindeutig ein Kampf stattgefunden!" Dornenpfote deutete auf ein Wirrwarr aus Pfotenabdrücken. Ich lachte. "Du hast Recht, hier hat wirklich ein Kampf stattgefunden, aber eher einer zwischen zwei Jungen. Und ich, und du bestimmt auch, weiß ganz sicher um welche Jungen es sich hier handelt." Ich rannte den Spuren hinterher, die mich geradewegs zu einem großen Fass führten. Aus dem Fass kam ein jämmerliches Quieken. "Mondjunges, Splitterjunges, seid ihr da drin?" Das Quieken verstummte und eine laute Stimme rief. "Ja und wir haben sogar Beute." Seufzend sprang ich auf den Rand des Fasses und schaute zu den Jungen hinunter, die jeder einen stinkenden Fisch im Maul hatten. Der Boden des Fasses war mit Fischen bedeckt. Ich sprang hinunter und hievte erst Splitter- und dann Mondjunges aus dem Fass. Beide hielten ihren Fisch fest im Maul. Als beide wieder auf dem Sand standen, fauchte ich. "Das macht ihr nie wieder. Eure Mutter wäre beinahe vor Sorge gestorben. So, jetzt gehen wir zurück ins Lager." "Dürfen wir unsere Fische mitnehmen?" fragte Mondjunges vorsichtig. Ich antwortete sanft. "ja" So wanderten Dornenpfote, Mondjunges, Splitterjunges, zwei Fische und ich zurück ins Lager.

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    ((cur)) aus Liliensterns Sicht((ecur)) Ich saß am Frischbeutehaufen und kaute lustlos an einem Fisch. Seufzend legte ich ihn zurück auf den Haufen u
    aus Liliensterns Sicht
    Ich saß am Frischbeutehaufen und kaute lustlos an einem Fisch. Seufzend legte ich ihn zurück auf den Haufen und ging langsam zu Heilerbau. Ich trat ein. "Hellsonne?"fragte ich vorsichtig. "Ja, was ist?" kam es von ganz hinten aus dem leeren Fass. Hellsonne erschien. "Bist du krank?" fragte er besorgt. "Nein, nein. Es ist nur... Mein Vorgänger ist nun schon seit einem Mond im SternenClan und ich hab immer noch keinen 2.Anführer ernannt. Kannst du mir vielleicht weiter helfen?" Hellsonne setzte sich und schaute auf seine Pfoten. "Wenn würdest du denn auswählen?" fragte er. "Ich weiß nicht... Rabenpelz?" antwortete ich. "Rabenpelz... Na ja... es ist deine Entscheidung."Stellte Hellsonne klar." Ich nickte und wandte mich zum gehen, als Hellsonne ihr hinterher rief. "Lilienstern, warte..." Ich drehte mich um und schaute ihm direkt in die hellblauen Augen. Einige Herzschläge vergingen, in denen wir uns so anschauten, dann sprang ich schnell aus dem Bau.


    aus Rabenpelz/Rabes Sicht

    Ich schlich an der Grenzmarkierung entlang. Es dämmerte. Neben einer Mülltonne saß ein gold-gelb getigerter Kater, mit dem Rücken zu mir. Ich räusperte mich. "Weißt du endlich wann es so weit ist?" zischte der Kater, ohne sich umzudrehen. "Ja, Arcy. Dieses Fischhirn von Lilienstern will tatsächlich mich zum 2.Anführer machen. Ich habe heute gelauscht, als sie mit ihrem großen Verehrer, Hellsonne darüber geredet hat." antwortete ich. Arcy stellte die Ohren auf. "Na endlich. Du weißt was zu tun ist." fragte er, noch immer mit dem Rücken zu mir. "Ja. Wenn Lilienstern mich zum 2. Anführer macht, werde ich mich vor dem ganzen Clan auf sie stürzen und sie töten. Dann wirst du..." Arcy schnitt mir das Wort ab. "...Dann werde ich über den Clan herrschen und alle werden mir gehorchen müssen. Du wirst natürlich mein 2.Anführer sein." sagte Arcy und lachte hämisch. Zufrieden grinsend ging ich zum Lager zurück.


    aus Liliensterns Sicht

    Ich sprang auf einen Haufen aus aufgestellten Fässern in der Lagermitte. "Alle Katzen, die alt genug zum Fische fangen sing, fordere ich auf, sich hier, unter dem Versammlungshaufen, zu versammeln." Hellsonne trat aus dem Heilerbau, Donnerschlag, Weichblüte, Blutmond, Regenflug,... kamen aus dem Kriegerbau. Dornenpfote kam aus Richtung Schülerbau angehüpft und Mond- und Splitterjunges kamen quiekend aus der Kinderstube gerannt. "Wir haben auch schon Fiche gefangen!" brüstete sich Splitterjunges. "Aufgesammelte, stinkende Fiche zählen nicht." schimpfte Brombeerblitz und schob ihre Jungen zurück in die Kinderstube. "Aber unsere Fische haben gar nicht gestunken." quiekte Mondjunges noch, dann war es still. Ich schaute auf den Clan und sprach. "Es ist Zeit für mich, einen neuen 2.Anführer zu ernennen... Rabenpelz, trete vor." Mit hocherhobenen Kopf trat Rabenpelz aus der Menge. Ich sprach weiter. "Rabenpelz du bist ein guter Krieger und ich weiß, dass du die Aufgabe eines 2.Anführers ehrenhaft bewältigen wirst." "Da hast du Recht." fauchte Rabenpelz und stürzte sich auf mich. Das überraschte mich so sehr, dass ich mich nicht wehren konnte. Rabenpelz riss mir die Flanke auf, bearbeite meinen Bauch mit den Hinterbeinen und wollte mir an die Kehle gehen. Ich war halb bewusstlos und konnte nur noch ein schwaches "Hilfe" von mir geben, dann war mir schwarz vor Augen.


    aus Hellsonnes Sicht

    Entsetzt sah ich zu, wie Rabenpelz auf Lilienstern eindrosch. Als ich merkte, dass sie bewusstlos war, wollte ich mich auf Rabenpelz stürzen, doch Blutmond hielt mich zurück. "Das mach ich." sagte sie und wies mich in den Heilerbau. Ich suchte alle Kräuter und Spinnenweben zusammen, die ich finden konnte, um Lilienstern zu verarzten, während Blutmond und Regenflug versuchten, Rabenpelz von Lilienstern runter zu ziehen. Dornenpfote bewachte mit Donnerschlag die Kinderstube, während Weichblüte jeder Zeit bereit war, Blutmond oder Regenfug ab zu Lösen. Endlich schaffte es Blutmond, Rabenpelz von Lilienstern runter zu reisen und mit Regenflug am Boden fest zu nageln. Sofort rannte ich mit dem Maul voller Spinnenweben zu Lilienstern und drückte ihr ein Bündel auf die tiefste Wunde. Blutmond und Regenflug schauten besorgt zu mir und so riss sich Rabenpelz frei und rannte aus dem Lager. Regenflug wollte ihm hinterher jagen, aber Blutmond hielt ihn zurück. Ich zerkaute die Kräuter und schmierte die Paste auf Liliensterns Wunden. "Alles wird gut, alles wird gut." murmelte ich, ohne davon überzeugt zu sein. Ich schaute mich nach Weichblüte und Blutmond um. "Bringt sie in den Heiler bau." sagte ich leise. Die beiden hoben Lilienstern hoch und trugen sie in meinen Bau. Ich konnte nichts mehr für sie tun, also rollte ich mich neben ihr zusammen und schlief ein.

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    ((cur))aus Liliensterns Sicht((ecur)) Ich saß vor meinem Bau. Die Wunden von dem Kampf mit Rabe waren schon fast verheilt, trotzdem hatte ich ein Leb
    aus Liliensterns Sicht

    Ich saß vor meinem Bau. Die Wunden von dem Kampf mit Rabe waren schon fast verheilt, trotzdem hatte ich ein Leben verloren. Hellsonne hatte sich sehr gut um mich gekümmert. Heute war der erste Tag, an dem ich das Lager wieder verlassen durfte und das tat ich auch. Nach einem Blick auf den Frischbeutehaufen, beschloss ich, jagen zu gehen. Ich schaute mich um, wen ich wohl mitnehmen könnte. Sturmherz lag vor dem Kriegerbau. Ich ging zu ihm und fragte. "Hey, der Frischbeutehaufen müsste dringend mal aufgefüllt werden. Hast du Lust, mich an den Strand zu begleiten? Blutmond sagt, dass die Fische momentan besonders groß sin." Sturmherz war sofort auf den Pfoten. "Ja klar!" Zusammen liefen wir aus dem Lager und an den Strand. Es tat gut, endlich wieder Sand unter den Pfote zu spüren. Ausgelassen tobte ich am Strand und sprang dann in das klare Wasser. Ich tauchte unter und bewunderte die großen Fische die dort schwammen. Mit der Pfote holte ich aus und erwischte einen besonders großen Fisch, den an Land zog. Auch Sturmherz war erfolgreich gewesen und zog einen fetten Fisch aus dem Wasser. Der Haufen aus Fischen vergrößerte sich rasch und Sturmherz hatte sogar eine Möwe gefangen. Er sprang zurück ins Wasser, ich ihm hinterher. Ich spritzte ihn nass und lachte. Er spritzte zurück und so planschten wir im Wasser herum. Wir waren so in unser Spiel vertieft, dass wir gar nicht bemerkten, wie Rabe die Bildfläche betrat.


    aus Sturmherz Sicht

    Ich spritzte Lilienstern nass, obwohl sie ja schon nass genug war. Plötzlich hörte ich hinter mir eine Stimme. "na, wen haben wir den da!" Ich fuhr herum und sah Rabe, der im Sand stand. Ich knurrte und näherte mich ihm Langsam. "Was willst du?"fauchte ich. "das, was ich immer schon wollte!" Er schaute auf Lilienstern, die wie versteinert im Wasser stand. Ich stürzte mich auf Rabe und riss ihm die Flanke auf. Er kreischte und bearbeitete meinen Bauch mit den Hinterbeinen. Nun kam auch Lilienstern aus dem Wasser gesprungen und versetzte Rabe ein paar heftige Hiebe. Ich biss ihm in ein Bein. Er jaulte aus, stiess uns weg und verschwand. Lilienstern schaute ihm nach. "Das war knapp! Bist du verletzt?" fragte sie. "Nein, nur ein paar Kratzer. Nichts schlimmes." antwortete ich. Zusammen humpelten wir zurück zum Lager.


    aus Liliensterns Sicht

    Ein Tag war vergangen seit ich und Sturmherz von Rabe angegriffen worden waren. Meine Angst war gewachsen und nicht einmal Hellsonne konnte sie wieder schrumpfen lassen. Zum Glück sind meine Wunden nicht weiter aufgerissen. Ich tigerte im Lager auf und ab. Sturmherz, Blutmond und Schattenlicht schauten mir zu. "Was ist wenn sie angreifen."fragte ich. "Wir müssen Wachtposten aufstellen." sagte Schattenlicht. "Ja, vor dem Eingang und vor der Kinderstube." fügte Blutmond hinzu. "Aber vor allem vor Liliensterns Bau. Sie ist das Ziel der Streuner." stellte Sturmherz klar. Ich setzte mich. "Okay... Den Posten vor meinem Bau können wir uns sparen. Sturmherz, wir bewachen den Eingang, Frostherz bewacht die Kinderstube und Schattenlicht mit Blutmond und Regenlauf mit Hagelpelz patrouillierten abwechselnd die Grenze." Die Krieger um mich rum nickten. Es dämmerte schon. Splitterjunges hüpfte fröhlich aus der Kinderstube, wurde aber sofort von Brombeerbliz zurückgezogen. Die Königin schaute sich einmal im Lager um und verschwand dann sofort wieder in der Kinderstube. Der ganze Clan war angespannt. Plötzlich knackte es hinter der Schutzmauer. Blutmond, Sturmherz, Schattenlicht und ich fuhren herum. Leise schlichen wir durch den Tunnel nach draußen. In einem Baum saß eine schwarze Kätzin Kätzin mit silbernen Leoparden Flecken. Sie sah uns, sprang elegant aus dem Baum und ergriff die Flucht. "Ihr nach!" schrie ich.


    aus Schattenlichts Sicht

    Ich rannte der Streunerin hinterher, die übrigen folgten mir. Sturmherz überholte mich und war der Kätzin dicht auf den Fersen. Sie lief in Richtung Stadtmitte. Ich legte einen Zahn zu und holte die Kätzin allmählich ein. Doch sie schlug geschickt haken und kurvte um unzählige Zweibeinernester. Sie verschwand in einer Gasse und zog sich an der Regenrinne eines Hauses hoch. Wir folgten ihr und jagten der Kätzin über die Dächer nach. Lilienstern rutschte ab, aber Sturmherz half ihr wieder hoch. Ich hatte die Streunerin fast eingeholt, da drehte sie ab und sprang auf das Dach eines nahe stehendes Hauses und rutschte dessen Regenrinne runter. Ich musste scharf bremsen, so dass mir Blutmond hinten auflief. Beinahe wäre ich vom Dach gerutscht, doch ich fand wieder das Gleichgewicht. Wir sprangen auch hinüber und rutschten ihr nach. Die Kätzin rannte geradewegs in eine Sackgasse, auf einen Karton zu. Sie blieb stehen und schaute uns ängstlich an. "Du hast uns belauscht." schrie ich sie an. "Wo ist denn der Rest der Streunergruppe?" fragte Blutmond. "Und wer bist du überhaupt?" fragte Lilienstern. Die fremde nahm sich zusammen und antwortete. "Mein Name ist Dark Dream, aber ich habe noch nie etwas von einer Streunergruppe gehört." "ja klar. Und warum solltest du uns sonst ausspionieren?" fragte Sturmherz. "Weil... Was geht das euch überhaupt an?" fragte sie. "Du hast uns belauscht!" stellte Lilienstern klar. "Wir sollten sie mit ins Lager nehmen." sagte ich. "Nein, ich kann hier nicht weg!" sagte Dark Dream. "Und warum nicht, wenn ich fragen darf."fragte Butmond. "weil..." ein wimmern ertönte aus dem Karton. Dark Dream verschwand darin und man hörte sie leise flüstern. "Junge!" rief ich. "Wir können sie nicht mit ins Lager nehmen." sagte Lilienster. "Aber sie kann wichtige Informationen den City Cats weiter geben." protestierte Sturmherz. "Vieleicht... Aber ich hab eine bessere Idee. Kommt, wir gehen zurück ins Lager." sagte Blutmond.

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    ((cur))aus Blutmonds Sicht((ecur)) Im Lager angekommen, erzählte ich allen von meiner Idee. "Also... Ich habe vor, mich bei den City Cats ein zu
    aus Blutmonds Sicht

    Im Lager angekommen, erzählte ich allen von meiner Idee. "Also... Ich habe vor, mich bei den City Cats ein zu schleimen und alles über sie heraus zu finden..." Der ganze Clan starte mich an. Lilienstern trat vor. "Bist du dir ganz sicher, dass das funktioniert?" Ich nickte. "ganz sicher!" Lilienstern seufzte. "Also gut. Aber sei vorsichtig." Ich nickte wieder und jagte aus dem Lager. Ich lief zügig durch die Strassen und überquerte die Duftgrenze. Ich verlangsamte mein Tempo. Unsicher schaute ich mich in den muffigen Strassen und Gassen. "Na wen haben wir denn da!" Ich fuhr herum und starte Arcy direkt in die Augen. "Ich... ich will mich den City Cats anschließen.." sagte ich und blähte meine Brust auf. "Aha! Will Lilienstern dich nicht mehr haben?" er lachte hämisch. "Nein! Ich will Lilienstern nicht mehr haben." sagte ich todernst. Er musterte mich aus schmalen Augen. "Okay, dann komm mit!" Er führte mich durch verwinkelte Gassen und stinkende Strassen. Endlich kamen wir an den Rand eines verwilderten Parks, wo sich das Lager befand. Auch hier bestand die Schutzmauer und die Baue aus leeren Fässern. Wir traten ein. Arcy sprang auf ein Fass und rief die Gruppe zusammen. "Also, ich hab ihr jemanden aufgegabelt, der sich der Gruppe anschließen will." Die Gruppe musterte mich misstrauisch, doch als Arcy ihr alle vorgestellt hatte, wandten sich alle wieder ihrer Arbeit zu. Seufzend setzte ich mich neben ein Fass und fing an mich zu putzen. "Hallo, ist da jemand?" Erschrocken fuhr ich zurück, denn die Stimme, die das gefragt hatte, kam aus dem Fass neben mir...


    aus Tiranas/Bergpfotes Sicht

    Ich saß eingesperrt in meinem Fass. Meine Augen waren geweitet. Vor dem Fass saß eine Katze, dessen Geruch ich nicht kannte. "Hallo, wer bist du?" fragte die fremde Katze vorsichtig. "Ich bin Tirana. Und wer bist du?" "Ich heiße... Blut. Ich habe mich der Gruppe gerade erst angeschlossen. Was machst du da drin?" Ich drückte mich gegen die Wand des Fasses. "Ich... ich bin eine Gefangene und das ist mein Gefängnis..." "Oh..." sagte Blut. "Hey, hör auf mit unserer Gefangenen zu reden." rief Mord über das Lager zu Blut. Ich hörte, wie sich Bluts Schritte entfernten und kauerte mich wieder niedergeschlagen auf den Boden."


    aus Flames Sich

    Ich schaute meinen Geschwistern beim spielen zu. Selber hatte ich keine Lust dazu. Fire sprang gerade auf Thunder, der ihr aber auswich, sodass sie gegen Bone rollte, die sie daraufhin anfauchte. ich seufzte. Das war der Grund warum ich nicht mitspielte: Immer wurde man von den älteren angefaucht und weg geschupst. Man hatte kaum Platz. Außerdem war die ganze Atmosphäre in diesem Lager nicht schön und ungemütlich. Ich wollte hier weg. Egal wohin, einfach nur weg von diesem Ort. Fox, unsere Mutter unterhielt sich mit Sky und meine Geschwister waren sowieso abgelenkt. Das war meine Chance. Zum Glück kannte ich eine Lücke in der Lagermauer, durch die ich leicht entkommen konnte, ohne das Rabe, der vor dem Eingang Wache hielt, mich entdeckte. Ich schlich mich durch die Lücke und war frei...frei. Ohne nach zu denken rannte ich los, der salzigen Meerluft entgegen. Ich begegnete nur ein paar Hauskätzchen, außerdem war ich schon fünf Monde alt und Sky hatte mir schon oft Kampftricks beigebracht, dann war ich auch schon am Meer. Der Geruch sagte mir, dass das Wasser salzig war, also kostete ich lieber nicht. Ich stieg mit den Pfoten ins Wasser und planschte herum. "Was machst du denn hier?" Ich fuhr herum und sah Blut(mond)...

    aus Blutmonds Sicht

    Ich musterte das Junge, das da vor mir tropfnass im Wasser stand. Ich wusste, dass es eines von Fox Jungen war und Flame hieß. "Sollteste du nicht bei deiner Mutter im Lager sein?"fragte ich ruhig. Flame trat aus dem Wasser, schüttelte sich und bäumte sich vor mir auf. "Ich geh nie wieder ins Lager! man hat kaum Platz zum spielen und andauernd wird andauernd angefaucht. Nein, die City Cats sind Geschichte!" Ich setzte mich neben den kleinen Kater. "Hier gibt es übrigens nicht nur die City Cats, sondern auch einen Clan..." "Clan?" fragte Flame. "Ja, der Clan der Strassen. In einem Clan halten alle zusammen. Es gibt Regeln. Zum Beispiel, wenn du sechs Monde alt bist, wirst du Schüler und mit zwölf Monden Krieger. Als Junges lebst du mit deiner Mutter in der Kinderstube, als Schüler mit den anderen Schülern in dem Schülerbau und als Krieger im Kriegerbau. Im Clan ist alles viel geordneter, als in der Gruppe." Erklärte ich. Flame sprang auf. "Da will ich hin!" ohne, das ich noch etwas sagen konnte war er auch schon verschwunden.

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    ((cur)) aus Liliensterns Sicht ((ecur)) Ich saß im Lager und spielte nervös mit meinen Krallen. "Hey..." Ich fuhr herum. Sturmherz hatte s
    aus Liliensterns Sicht

    Ich saß im Lager und spielte nervös mit meinen Krallen. "Hey..." Ich fuhr herum. Sturmherz hatte sich neben mich gesetzt. "Hey." antwortete ich. "Wollen wir wieder ans Meer gehen? Ein wenig Abwechslung könnte mir jetzt nicht schaden..." "Klar." antwortete er. Wir gingen aus dem Lager, über die Dünen bis ans Meer. Ich sprang in das Wasser und zog Sturmherz mit. "Komm!" wir spritzten uns gegenseitig nass und lachten. Ich tauchte ab und kam mit einem dicken Fisch wieder hoch. Wir hatten schnell einen großen Haufen Frischbeute gesammelt. Keuchend liesen wir uns nebeneinander in den Sand fallen. Noch immer mussten wir lachen. "Das hat Spaß gemacht." sagte ich. "Ja." ich rückte etwas näher an ihn heran. "Sturmherz...ich...ich habe mich in dich verliebt..." Er schaute mich an. "Ich..." Hilfe!" wir fuhren herum. Der Schrei kam aus Richtung Stadt. "Was war das?"...


    aus Frostherz Sicht

    Ich streifte durch die Strassen der Stadt. Ich war traurig, denn Sturmherz machte viel mehr mit Lilienstern als mit mir. Ich war doch in ihn verliebt... Wütend trat ich einen großen Stein weg. Sofort jaulte ich auf. Der Stein war sehr scharfkantig, sodass ich mich an ihm geschnitten hatte. Dreibeinig hüpfte ich weiter. Plötzlich packte mich etwas im Nacken, Ein Zweibeiner! Wild schlug ich um mich, aber der Griff des Zweibeiners blieb fest."Hilfe! Hilfe!"schrie ich. Der Aufrechtgeher setzte sich in Bewegung. Er trug mich durch viele Strassen und Gassen. "Ich werde nie zum Lager zurück finden..." dachte ich. Der Zweibeiner trug mich nun über eine eingezäunte Wiese, auf der viele Fellbaue (Zelte) standen. Er ging genau auf ein rotes zu. Ich kniff die Augen zusammen. Was würde mich wohl darin erwarten? Aus dem roten Fellbau kamen zwei kreischende Zweibeinerjungen auf mich und meinen "Begleiter" zugerannt. Quiekend rissen sie mich dem großen Zweibeiner aus der Hand und trugen mich in den Fellbau. Mein Herz klopfte wie wild. Sie setzten mich auf einen weichen Untergrund und fingen an mich ausgiebig zu streicheln, aber sie wurden immer grober und schupsten mich hin und her. "Hilfe!" schrie ich ein letztes Mal.


    aus Liliensterns Sicht

    "Das war Frostherz!" Ich sprang auf. "Sie ist in Gefahr!" Miaute Sturmherz. So schnell wir konnten rannten wir in die Richtung des Schreis. Wir fanden rasch ihre Geruchsspur. "Da lang!" befiel ich. Im Turbo-Tempo rasten wir die Strassen entlang. Plötzlich blieb Sturmherz stehen. Ich stolperte über ihn. "Die Geruchsspur hört hier auf!" murmelte er. Ich schaute mich um. "wir teilen uns auf. Du da lang, ich da lang!" Wir trennten uns. Es war ein komisches Gefühl, alleine soweit vom Lager entfernt durch die Stadt zu irren. "Frostherz? Frostherz!" rief ich immer wieder. Ich wollte schon fast aufgeben, da hörte ich wieder den Hilfeschrei. Ich folgte ihm, bis ich vor einer eingezäunten Wiese stehen blieb. Mit klopfendem Herz, quetschte ich mich unter dem Zaun durch. Ein Wimmern führte mich zu einem roten Fellbau. Ich fand eine Öffnung in dem Stoff und schlich hindurch. Zwei kleine Zweibeiner starten mich an. Frostherz saß mit geweiteten Augen zu mir. Ich gab ihr ein Zeichen und sie sprang Nach draußen. Die Zweibeinerjungen grabschten nach mir, aber ich schaffte es gerade noch, ihnen zu entwischen. Zusammen mit Frostherz, rannten wir von der Zweibeinerwiese.


    aus Sturmherz Sicht

    Ich lief ziellos durch die Strassen. "Wo konnte Frosterz nur sein? Hoffentlich hat Lilienstern Erfolg." dachte ich. "Sturmherz!" Ich fuhr herum: da waren Lilienstern und Frostherz! "Du hast sie gefunden!" rief ich. Die beiden Kätzinnen kamen bei mir an. ich schmiegte mich kurz an Lilienstern. Frostherz sah uns kurz an, und rannte dann in Richtung Lager davon. "Warte!" rief Lilienstern, aber Frostherz war schon verschwunden. Ich setzte mich neben Lilienstern. "Du hast vorhin etwas gesagt..." sagte ich. Sie schaute auf ihre Pfoten. "Ja..." "Ich habe es auch." Flüsterte ich. "Sie schaute mir in die Augen. "Wirklich?" "Wirklich!" Ich schmiegte mich an sie. "Ich liebe dich." flüsterte ich noch leiser. "Ich dich auch." sagte sie so leise, dass man es kaum hören konnte. Mit verschlungenen Schwänzen saßen wir in einer muffigen Gasse, trotzdem war es so romantisch...

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    ((cur))aus Flys Sicht((ecur)) Gelangweilt lief ich durch die Straßen der Stadt. Ich sollte jagen gehen, worauf ich wirklich keine Lust hatte. Ich erb
    aus Flys Sicht


    Gelangweilt lief ich durch die Straßen der Stadt. Ich sollte jagen gehen, worauf ich wirklich keine Lust hatte. Ich erblickte eine Taube. Seufzend pirschte ich mich an, aber sie flatterte schon weg. Mord hatte mir diese Aufgabe gegeben... "Er könnte sich ja auch mal aus dem Lager bewegen und jagen gehen, anstatt dauernd Befehle zu geben. Er ist schließlich nicht Arcy..." dachte ich wütend. Ich setzte mich in den Schatten eines Baums und begann, mich zu putzen. Ein Knurren ertönte. Ich schaute mich um, nichts... Das Knurren wurde lauter und... Etwas großes, Schweres stürzte sich auf mich, ein Hund. "Hilfe!" schrie ich verzweifelt. Mit ausgefahrenen Krallen schlug ich auf den Hund ein, aber er ließ nicht locker. Ich versuchte mich auf zu bäumen, aber das war unter dem Gewicht des Hundes unmöglich. Der Hund stieß mir seine riesigen Pfoten in den Bauch. Vergebens versuchte ich seine Schläge abzuwehren, doch das riesige Tier war zu stark. Auf einmal wurde der Hund leichter... Er jaulte verdutzt auf. Arcy! Er hatte den Hund von mir runter gezogen und drosch nun mit aller Kraft auf ihn ein. Der Hund verbarg seinen Kopf unter den Pfoten und jaulte herzzerreißend. Arcy gab ihm noch einen letzten Tritt und lies dann von ihm ab. Wie ein Blitz rannte der Hund weg. "den werden wir so schnell nicht wieder sehen." miaute Arcy und leckte sich über die scharfen Krallen. "Ja...danke..." Mein Blick hatte sich in seinen Augen verfangen. "Sonst noch etwas?" fragte der Anführer. "Nein..." Ich wollte meinen Blick von ihm los reißen, schaffte es aber nicht. "Solltest du nicht jagen gehen?" fragte Arcy. "Stimmt...ja..." Endlich riss ich mich los. "na dann..." sagte Arcy ungeduldig. Ich drehte mich um, um weiter zu gehen, blieb aber wieder stehen, drehte mich zu ihm um und sah ihn noch mal an, dann rannte ich weg. "ich habe mich in ihn verliebt..." dachte ich und rannte weiter...


    aus Snows Sicht

    Ich saß im Lager und sonnte mich. Alle viere weit von mir gestreckt, genoss ich die warme Nachmittagssonne. "Lieg nicht so faul rum!" Ich schreckte hoch. Black, mein Bruder, schaute mich finster an."Komm, beweg dich!
    " fauchte er. Ich stand auf und schaute ihn wiederwillig an. "Das war doch kein Leben. Andauernd werde ich von ihm angemeckert." dachte ich. Ich warf ihm noch einen bösen Blick zu, den er mit einem Knurren kommentierte und rannte dann aus dem Lager. "Vieleicht hab ich ja am Strand meine Ruhe." dachte ich und steuerte Richtung Meer. Als ich endlich den feinen Sand unter meinen Pfoten spürte, ging es mir gleich viel besser. Ich lief schnell zum Wasser und badete meine schmerzenden Pfoten darin. Den ganzen Tag schon wurde ich von Black hin und her gescheucht... Ein wenig Ruhe könnte er mir da schon gönnen! Ich legte mich auf den warmen Sand und beobachtete die Wellen. Ein Leben ohne Black... Wäre das schön... Ich ließ meinen Blick über den endlos langen Strand schweifen. Was war das? Ich stutzte, da war ein Haufen aus Fässern und Fischernetzen, von wo Katzenstimmen erklangen. Langsam stand ich auf und ging darauf zu. Desto näher ich kam, desto genauer konnte ich sehen, wie ordentlich die Fässer aufgereiht waren. Genauso wie bei der Schutzmauer des City Cats- Lagers, nur viel sauberer. Ich blieb stehen. Die Stimmen waren nun deutlicher und ich konnte einige Wortfetzten aufschnappen. "Sturmherz, komm....; Dornenpfote, wir müssen trainieren...; Kommt, meine kleinen, ab in die Kinderstube...;..." hörte ich zum Beispiel. "Das musste das Lager des Clans der Straßen sein, von dem Black schon mal erzählt hatte..." dachte ich. Ich trat noch näher und schaute durch eine Lücke. Viele Katzen standen und liefen, geschützt von den Fässern und fischernetzten in ihrem Lager umher. in der Mitte stand eine bunt gefleckte Kätzin, die Befehle erteilte, auf die niemand so wirklich hörte. Ein muskulöser, silber getigerter Kater trat neben sie und leckte ihr über die Ohren. "Die Anführerin und ihr Gefährte..." dachte ich. Als ich genug gesehen hatte und wieder weg gehen wollte, stolperte ich und verhedderte mich in einem Fischernetz, woraufhin ein Fass ins Schwanken geraten. Ich kniff die Augen zusammen, aber zum Glück fiel es nicht um. Schnell befreite ich mich aus dem Netz und rannte zum City Cats-Lager zurück. Aber ich nahm mir fest vor, am nächsten Tag wieder zu kommen...


    aus Regenflugs/Rains Sicht

    Ich tigerte durch das StrassenClan Lager. Mir gefiel es hier nicht. Ich lief weiter hin und her, blieb stehen... und lief wieder weiter... Das lief vielleicht noch einen halben Tag so, dann raffte ich all meinen Mut zusammen und ging langsam auf Liliensterns Bau zu. "Lilienstern, Darf ich rein kommen?" "ja" ertönte es von drinnen. Ich trat in den Bau. Lilienstern saß aufrecht in ihrem Nest. "Was ist denn?" fragte sie. "Also... Es tut mir wirklich leid, aber... Ich werde den Clan verlassen. Das Clanleben ist nichts für mich..." Sie schaute mich entsetzt an. "Du bist einer unserer besten Krieger... Hast du dir das auch ganz genau überlegt?" Ich nickte bestimmt. "Ja!" Sie schaute mich an. "Wenn das so ist... kann ich dich wohl nicht aufhalten. Wir werden dich alle vermissen." Ich schaute auf meine Pfoten. "Dann werde ich jetzt gehen." Sie sagte nichts mehr. Ich lief aus dem Bau und prallte mit Samtfell zusammen. "Du willst uns verlassen!" rief sie entsetzt. "Ja..." sagte ich. "Aber..." Sie schaute mich traurig an. "warum?" endete sie. "Mir gefällt es hier einfach nicht..." sagte ich. "Wenn das so ist, will ich dich nicht aufhalten." Fauchte sie schnippisch und stolzierte davon. Ich schaute ihr kurz nach und rannte dann aus dem Lager, in ein neues Leben...

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    ((cur))aus Bries Sicht((ecur)) "Also... Es dauert noch etwas bis zum Kampf... Aber, wir wollen sie besiegen und alles dafür tun! Das heißt, wir
    aus Bries Sicht


    "Also... Es dauert noch etwas bis zum Kampf... Aber, wir wollen sie besiegen und alles dafür tun! Das heißt, wir spionieren diesen Clan aus, trainieren, vor allem den Todesbiss, und... Ihr wisst schon was ihr zu tun habt!" rief Arcy zu seiner Gruppe. Zustimmendes Gemurmel ertönte von den Katzen, am lautesten von Fly. Ich verdrehte die Augen. Sozusagen war ich die Rangniedrigste in dieser blöden Gruppe. Ich wollte auch eine entscheidende, vielleicht auch gefährliche Aufgabe haben! Aber das traute mir ja niemand zu, vor allem nicht Arcy und Rabe... Als sich die Versammlung auflöste, schlenderte ich aus dem Lager. Plötzlich wurde ich von einem blutrotem Blitz überholt, Blut(mond)! Unbemerkt rannte ich ihr hinterher. "Wo wollte sie nur hin?" überlegte ich. Sie rannte direkt in Richtung... Clan der Strassen Lager. Wir kamen näher. Endlich verlangsamte die Kätzin ihr Tempo und lief durch den Eingangstunnel. ich suchte eine Lücke zwischen den Fässern und späte hindurch. "Sie planen schon den Angriff und üben sogar den Todesbiss!" berichtete Blut(mond) Lilienstern gerade. "Sie spioniert uns aus!" schoss es mir durch den Kopf. "Es geht also um Leben und Tod!" fragte Lilienstern entsetzt. "ja." beantwortete Blut(mond). "Es fällt mir sehr schwer, dich in solche gefahren zu schicken... Aber du schaffst das!" sagte Lilienstern. Blut(mond) nickte fest und wandte sich wieder dem gehen. Auch ich wollte hier wieder weg und krabbelte rückwärts aus der Lücke, wobei ich über ein Fischernetz stolperte und mit einem dumpfen Geräusch zu Boden fiel. "Was... was machst du denn hier?" fragte eine Stimme. Ich fuhr herum. Blut(mond) stand vor mir. "ich...ich bin dir gefolgt... Warum... Erzählst du dem Clan unsere Pläne." Sie wich zurück. "Das darf ich dir nicht sagen!" rief sie. Ich sah sie fest an."doch... das sagst du jetzt!" Sie schaute auf ihre Pfoten. "Ich hab mich der Gruppe angeschlossen, um sie auszuspionieren. Eigentlich gehöre ich zum Clan. Ich heiße auch nicht Blut, sondern Blutmond... Das alles darfst du aber niemanden erzählen!" Ich sah sie mit großen Augen an. "Das tue ich nicht, ich werde dir nämlich helfen!" Sie musterte mich kurz. "Und...warum?" Ich schabte mit der Pfote im Sand. "Weil ich endlich mal etwas spannendes erleben möchte!" murmelte ich. Blutmond zögerte. "Okay... Du spionierst für den Clan, das muss dir klar sein!" Ich nickte eifrig. "das ist es, ich werde dich nicht enttäusche!" Zusammen gingen wir zum City-Cats Lager zurück.


    aus Schattenlichts Sicht

    immer noch ungläubig starte ich auf meinen angeschwollenen Bauch. "Ich erwarte Junge!" schoss es mir immer und immer wieder durch den Kopf. "Und das auch schon relativ lange." Fügte ich in Gedanken noch dazu." Ich muss gleich in die Kinderstube... Aber... von wem sind sie eigentlich." überlegte ich. Egal! Ich machte mich schnell auf den Weg zur Kinderstube. Als ich meinen Kopf hindurch schob, begrüsste mich Brombeerblitz freundlich. "Hallo, was machst du denn hier?" Sie verstummte, als ich meinen restlichen, etwas dickeren Körper in das Fass zwängte. "Hallo..." antworte ich. Das Blut rauschte mir in den Ohren. "warum muss sie mich so ankucken, sie hat schließlich auch Jungen gekriegt..." dachte ich. Ich lies mich in eines der Nester fallen und atmete auf. "Von wem-" wollte Brombeerblitz wissen, ich unterbrach sie. "Weiss ich nicht." sagte ich und leckte über meinen angeschwollenen Bauch und seufzte. Mond- und splitterjunges kamen gerade in die Kinderstube gerannt und hüpften durch die Gegend. Wann würden meine Junge hier für Unordnung sorgen oder auf mir herumhüpfen? Fragen über Fragen, die Antworten würden noch kommen...


    aus Snows Sicht

    Ich schlug die Augen auf und fand mich in meinem Bau wieder. Nachdem ich mich gestreckt hatte, fiel mir wieder ein, was ich heute vorhatte. mein Herz schlug schneller. Leise schlich ich an den anderen schlafenden Katzen vorbei und rannte aus dem Lager. Desto näher ich dem Clan der Strassen Lager kam, desto aufgeregter wurde ich. Endlich hatte ich es erreicht. Ich atmete noch einmal tief durch und ging dann geduckt, aber mit erhobenen Kopf durch den Eingangstunnen. Als ich im Lager ankam, schaute ich mich um. "Was willst du hier?" fauchte es hinter mir. Ein silberner Kater mit schwarzer Tigerung ging mit verengten Augen und ausgefahrenen Krallen langsam auf mich zu und trieb mich so rückwärts. "Upps." erklang es hinter mir. Ich prallte gegen eine schwarz weiße Kätzin. "Ich... ich will mich dem Clan anschließen..." stotterte ich. "Wenn das so ist." ertönte eine dritte Stimme. Lilienster war auf einmal neben mir. "Lasst sie in Ruhe, Hagelpelz und Sturmherz. Alleine ist sie keine Bedrohung für uns." Sie wandte sich zu mir. "Anschliessen... Du trägst City Cats Geruch an dir... Warum?" Ich schaute unterwürfig zu ihr auf. "Ich habe lange bei dieser Gruppe gelebt, aber ich wurde nur gequält... Das war kein Leben. Und als ich gestern euer Lager sah, dachte ich, ich könnte hier vielleicht ein neues Leben anfangen..." Lilienstern sah mich lange an. "Also gut... Ich werde dich im Auge behalten. Zwei Monde lang wirst du auf Probe gestellt, wenn du dem Clan loyal bist, darfst du bleiben, wenn nicht..." Ich nickte. Lilienstern wand sich ab und sprang auf einen Haufen aus leeren Fässern. "Alle Katzen, die alt genug zum Schwimmen sind, fordere ich auf, sich hier, unter dem Versammlungshaufen zu versammeln!" Alle Katzen kamen aus ihren Bauen. Zu meiner Überraschung, sah ich auch Blut(monds) blutrotes Fell aufblitzen. Ich sagte aber nichts. "Ich habe euch heute zusammengerufen, aus verschiedenen Gründen. Zu aller erst, will sich jemand dem Clan anschliessen." Sie schaute zu mir hinunter. "Wie heißt du?" "Snow" antwortete ich. "Gut, Versprichst du, dich an das Gesetz der Krieger zu halten und für deinen Clan zu kämpfen, selbst, wenn es dein Leben kostet?" Ich schluckte und antwortete mit zittriger Stimme, "Ich verspreche es!" "Dann gebe ich dir nun mit der Kraft des SternenClans deinen Kriegernamen. Snow, von nun an wirst du Schneesturm heißen. Sei mutig und trage diesen Namen mit Stolz. Schneesturm!" Ein paar Katzen fielen in die die Rufe ein, dann alle. "Schneesturm! Schneesturm!" Ich war so glücklich! Endlich konnte ich ein Leben ohne Black führen...


    aus Liliensterns Sicht

    Ich wartete bis die Rufe verklangen, um dann weiter zu fahren. "Wie ihr alle wisst ist es lange her, dass mein Vorgänger, Glutkralle gestorben ist... Ich habe es lange vor mir her geschoben, doch nun muss ich einen neuen 2.Anführer ernennen. Blutmond, trete vor." Die blutrote Kätzin trat aus der Menge. "Blutmond, du bist mutig und riskierst momentan dein Leben, um deinem Clan zu helfen, darum wirst du die 2. Anführerin des Clans der Strassen sein. Blutmond!" Blutmond schloss für einen Moment die Augen. "Ich werde euch nicht enttäuschen!" sagte sie. "Blutmond! Blutmond!" rief der Clan im Chor. Blutmond schaute zu mir hoch und sagte. "Die City Cats halten in ihrem Lager eine Katze gefangen. Wir müssen etwas unternehmen. Sie wird gequält und man gibt ihr kaum Futter." Ich stellte die Ohren auf. "Wir werden sie retten!" beschloss ich.

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    ((cur))aus Bones Sicht((ecur)) Ich saß neben dem Gefängnis Fass. "Ich will raus!" quakte es von drinnen. "Sei still!" fauchte ic
    aus Bones Sicht


    Ich saß neben dem Gefängnis Fass. "Ich will raus!" quakte es von drinnen. "Sei still!" fauchte ich und versetzte dem Fass einen Tritt. "Macht die Gefangene wieder Probleme?" Rabe war neben mir aufgetaucht und sah mich fragend an. "Nein, also nicht wirklich." sagte ich. "Gut... willst du mit mir spazieren gehen?" fragte der sonst so unfreundliche Kater nett. "Ähhh... Ja." antwortete ich. Er strich mir kurz mit dem Schweif über den Rücken. Das war ein wunderbares Gefühl, dann gingen wir Seite an Seite aus dem Lager. "Wohin willst du?" fragte er. "Vielleicht... an den Teich im Stadtpark?" "gerne." Wir liefen in Richtung Park. Unterwegs erlegte Rabe eine Taube und nahm sie mit. Endlich kamen wir an. Ich setzte mich an den Teich und trank ein paar Schlucke. Rabe hatte seine Taube abgelegt und war neben mich getreten. "Schön siehst du aus." sagte er und deutete mit einem Kopfnicken auf mein Spiegelbild im Wasser. "Da-danke..." stotterte ich überrascht. Wir drehten uns wieder zu der Taube um. Rabe legte sie mir vor die Pfoten. "Für dich." Ich schaute gerührt auf die Taube. "Danke...aber die schaffe niemals ganz alleine." Er kauerte sich mir gegenüber, vor die Taube. "kein Problem, dann helf ich dir." Ich nahm den ersten Bissen, dann er. In null komme nichts hatten wir den Vogel aufgegessen. Es dämmerte, aber in der stand ein Zweibeinerleucht-dings (Lampe), das auf den Teich leuchtete. Es sah sehr schön aus. Als es kühler wurde rückte Rabe näher an mich und zusammen sahen wir schweigend auf den Teich. Rabe brach die Stille. "Bone, ich muss dir etwas sagen..."Ich lehnte mich an ihn. "Nur zu." Er atmete einmal ein. "Bone, ich...ich habe mich in dich verliebt..." Ich wollte meinen Ohren nicht trauen und antwortete stotternd. "Rabe... ich...ich mich auch in dich..." Er schnurrte und schmiegte sich eng an mich. Als die Sonne endgültig untergegangen war, liefen wir mit verschlungenen Schwänzen zum Lager zurück.


    aus Tiranas/Bergpfotes Sicht

    Ich hörte, wie sich Bones und Rabes Schritte sich entfernten. Im Lager war es jetzt still. Nur hier und da konnte man noch eine Katze schnarchen hören. Bekanntlich haben Streuner einen sehr tiefen Schlaf, also versuchte ich es. Ich nahm all meine Kraft zusammen und stieß mich ab. Es knackst, aber viel hatte sich noch nicht getan. Ich wiederholte den Vorgang immer und immer wieder. Endlich brach ein Brett durch. Ich riss es weg, aber durch die so entstandene Öffnung, passte gerade mal meine Nase. Aber zum Glück war es nun einfacher die anderen Bretter weg zu reißen. Ich riss drei weitere Bretter raus. Meine Pfoten und Zähne schmerzten. "Eins noch!" dachte ich. Mit aller Kraft riss ich an dem Brett, bis es endlich brach. Nun war die Öffnung groß genug. Ich zwängte mich durch die Lücke und trat auf einen Holzsplitter, der sich in meine wunde Pfote bohrte. Beinahe hätte ich vor Schmerz aufgejault, doch ich hielt mich zurück. Ich zog den Rest durch den Spalt und war frei! Ich schaute mich um und entdeckte den Ausgang, doch davor lag der schnarchende Sky. Ich schaute mich um und entdeckte ein besonders kleines Fass in der Schutzmauer, über das ich locker drüber springen könnte. Also nahm ich Anlauf und rannte auf das Fass zu. Ich war nur noch eine Fuchslänge davon entfernt und wollte schon zum Sprung ansetzten, da sprang mir Mord in den Weg. Ich knallte gegen ihn, wie gegen einen dicken Ast und fiel taumelnd zu Boden. Mord beugte sich über mich und grinste fies. "das hast du davon!" miaute er leise und bedrohlich. "Wage es nie wieder, zu versuchen, davon zu laufen!" Mein Hals wurde trocken. Ich hatte nichts zu meiner Verteidigung zu sagen. Mord hatte mich eiskalt erwischt! "Wir werden dich ab jetzt in ein Eisenfass sperren!" fauchte er. ich machte mich ganz klein am Boden. Sky stand plötzlich neben ihm und packte mich im nackenfall. Er zerrte mich zu einem metallenen Fass und hievte mich hinein. Mit der Kralle zog Mord einen Luftschlitz in das Fass. Er war zwar winzig, aber hoffentlich groß genug. Sky drückte den Deckel auf das Fass und ich wurde wieder alleine gelassen...


    aus Mords Sicht

    "Versammelt euch hier und hört, was ich zu sagen habe!" rief Arcy über die Lichtung. Die Katzen kamen aus ihren Bauen und versammelten sich vor Arcy, der mit erhobenem Kopf auf einem großen Fass stand. "Nach langem Nachdenken, bin ich auf eine Schwachstelle der Clankatzen gekommen: Ihr Kräutervorrat, der von der Heilerkatze zum heilen benötigt wird. Ein freiwilliger von euch wird vortäuschen, sich dem Clan an zu schließen und so in den Bau des Heilers schleichen, um alle Kräuter zu vernichten. Andere Katzen werden sämtliche Kräuter in der Stadt vernichten! So, wer ist nun der freiwillige?" Ich zögerte kurz und trat dann vor. "Ich werde derjenige sein!" rief ich Arcy zu. Der nickte. "Also gut! Du wirst es sein, Mord. Ich setze all mein Vertrauen in dich!" Damit war die Versammlung vorbei und ich lief aus dem Lager, zum StrassenClan Lager. Ohne zu zögern betrat ich es. Als ich drinnen war ging sofort eine buntgefleckte Kätzin, mit schmalen Augen auf mich zu, Lilienstern. "Wer bist du und was willst du?" Ich setzte mich freundlich vor sie und neigte den Kopf. "Ich heiße Fleck und würde mich dem Clan gerne anschließen." log ich. Sie musterte mich misstrauisch. "Fleck... soso. Meinetwegen. Du wirst erst Mal auf die Probe gestellt! Außerdem heißt du jetzt Fleckenrinde, okay?" Ich nickte."Schöner Name, was soll ich tun?" sie musterte mich weiterhin misstrauisch. "Das überlege ich mir noch..." Damit drehte sie sich um und stolzierte zu einem silber-schwarz getigerten Kater. Ich seufzte genervt. "Das kann ja heiter werden..." dachte ich...

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    ((cur))aus Flys Sicht((ecur)) "Ich liebe dich..." Ich sah Arcy vor mir. Er hatte mir gerade seine Liebe gestanden. Ich war sprachlos... &quo
    aus Flys Sicht

    "Ich liebe dich..." Ich sah Arcy vor mir. Er hatte mir gerade seine Liebe gestanden. Ich war sprachlos... "Ich...ich dich auch..." sagte ich überglücklich. Er ging einen Schritt auf mich zu und wollte seine Nase an meine drücken, doch plötzlich rüttelte eine Pfote unsanft an meiner Flanke. "Aufwachen!" rief Rain mir direkt ins Ohr. Das alles war nur ein Traum... Ich streckte mich und tappte schlaftrunken aus dem Fass. "Geh jagen!" rief Rain mir hinterher. Ich seufzte kurz und lief auf den Ausgang zu. Mit halb offenen Augen ging ich durch den Tunnel aus Fässern und Dornen. Ich war fast draussen, da wurde ich von hinten an gerempelt. Wütend fuhr ich herum. "Kannst du nicht-" Ich stockte, als ich Arcy in die Augen schaute. "Entschuldigung... " stiess ich hervor. "Schon gut." sagte er gelassen und schlängelte sich neben mir aus dem Tunnel. "Gehst du jagen?" fragte ich vorsichtig. "Nein, Patrouille." sagte er knapp. "Meinetwegen kannst du mich begleiten." "Natürlich!" mein Herz schlug schneller. "Ich gehe allein mit ihm auf Patrouille!" schoss es mir durch den Kopf. "Können wir dann los?"fragte eine Stimme, die eindeutig zu Rabe gehörte. Neben ihm stand Bone. "Also doch nicht alleine..." dachte ich nieder geschlagen. Die Patrouille setzte sich in Bewegung. Ich lief dicht hinter ihm. Als wir an der Grenze ankamen, blib Arcy stehen. "Wir teilen uns auf! Ich und Flay in diese Richtung und du und Bone in die andere." "Zu Befehl!" miaute Rabe und verschwand mit Bone um die nächste Ecke. Nun war ich wieder mit ihm alleine. Nebeneinander liefen wir die Grenze in Richtung Strand ab. Plötzlich schepperte es in einer Mülltonne. "Keine Bewegung." zischte Arcy und blieb wie angewurzelt stehen. Ich tat es ihm gleich. Es schepperte noch mal und ein Waschbär sprang aus der Tonne. Knurrend schritt er auf uns zu. "Versteck dich!" fauchte Arcy mir zu und stürzte sich schreiend auf das große Tier. Der Waschbär schlug mit seinen riesigen Pranken auf dea Kater ein, aber auch Arcy war hart im Nehmen. Er riss dem Waschbär die Nase auf und bearbeitete seinen Bauch mit den Krallen. Sein Gegner aber biss ihm in den Schweif und riss ihm die Flanke auf. Arcy jaulte erschrocken auf und lies ganz kurz von ihm ab. Diese Chance nutzte der Waschbär und biss Arcy kräftig in ein Hinterbein. Das konnte ich mir nicht mehr mit ansehen. Jaulend sprang ich auf den Rücken des Tieres und kratzte ihm mit den Krallen den Rücken auf. Er jaulte einmal schrill, warf mich dann ab und verschwand. In hohem Bogen flog ich direkt auf Arcy drauf. Er schaute mich an. "Danke. Du kannst echt gut kämpfen." Mir wurde heiß. "Ach, das ist doch gar nichts..." ich warf einen Blick auf seine Wunden."Wir sollten jetzt lieber ins Lager zurückgehen." Er nickte. "Ja." Er stand taumelnd auf und humpelte los. Ich blieb dicht an seiner Seite.


    aus Samtfells Sicht

    Ich lief auf dem Lager. Meine Pfoten trugen mich zum Strand. Dicht an der City Cats Grenze setzte ich mich. Immer wieder musste ich an Regenflug denken. Warum hatte er den Clan nur verlassen... mich verlassen. "Hey..." Ich fuhr herum und konnte meinen Augen nicht trauen. Da stand tatsächlich Regenflug. "Hey, Regenflug. Was machst du denn hier?" Er schabte mit der Pfote im Sand. "Ich heiße jetzt Rain. Ich habe mich den City Cats angeschlossen..." Mein Blick verfinsterte sich. "Ach... War dir der Clan nicht mehr gut genug?" Er wich meinem Blick aus. "Doch, nein, also... warum bist du so enttäuscht?" Mir riss endgültig der Geduldsfaden. "Regenflug, ich habe dich geliebt! Geliebt!" Er schaute mich an. Er konnte schauen wie er wollte, es war vorbei. Wutentbrannt rannte ich los. Weg von hier. Weg von ihm! Die Tränen schossen mir in die Augen und ich achtete nicht darauf, wohin ich lief. Plötzlich hörte ich ein quietschen und spürte Zähne, die mich im Nackenfell packten und weg zogen. Ich blinzelte mir die Tränen aus den Augen und sah ein blaues Monster, dass mich gerade beinahe ergriffen hatte. Zitternd drehte ich mich zu meinem Retter um, Rain. Er schaute mir kurz in die Augen und sprang dann auf das nächste Dach. Ich schaute ihm noch kurz hinterher und lief dann schwankend zum Lager zurück...


    aus Mords Sicht

    Ich musste den Kräuter Vorrat zerstören. Keine schwere Aufgabe und ich hatte längstens einen Plan. Ich trabte aus dem Lager und fand bald das was ich suchte, einen Dornenbusch. Mit den Zähnen riss ich einen Dorn ab und bohrte ihn in meinen Ballen. Es tat ganz und gar nicht weh. Dreibeinig, aber auf drei schnellen Pfoten lief ich zum Lager zurück. Jetzt war schauspielern angesagt. Ich humpelte also mit Tränen in den Augen und kläglich jaulend in den Heilerbau. "H-hellsonne?" rief ich. Der Heiler erschien sofort. "Oh, was ist denn mit dir passiert?"fragte er. Ich hielt ihm meine Pfote hin und kommentierte es mit einem herzzerreißendem Jaulen. "Ein Dorn also. Das haben wir gleich." ich nickte. "Hellsonne, kommst du kurz?" rief eine Stimme draußen. Er schaute kurz auf meine Pfote und lief dann aus dem Bau. "Ich bin gleich wieder da!" rief er über die Schulter zu mir. Als der Heiler ausser Sichtweite war, zog ich mir erst schnaubend den Dorn aus der Pfote und begann dann mit meinen scharfen Krallen sämtliche Kräuter zu zerstören, bis ich mir sicher war, dass man mit den kümmerlichen Resten nichts mehr anfangen konnte. Ich lief aus dem Bau und rief Hellsonne zu, der sich mit Donnerschlag unterhielt. "Ich hab ihn selber raus bekommen, aber danke." Dann rannte ich aus dem Lager.


    aus Lilienstern Sicht

    Ich wachte auf. Ich lag in meinem Nest, dicht umklammert von Sturmherz. Ich schloss wieder die Augen. Es war alles so friedlich, wenn ich hier neben ihm lag. Auch wenn ich mit ihm am Strand spazieren gehe oder... Es war einfach so schön. "Guten Morgen..." Ich öffnete wieder meine Augen und sah direkt in seine. "Guten Morgen..." Ich stand auf und streckte mich. Er tat es mir gleich. Zusammen verliesen wir meinen Bau und liefen auf das Lager hinaus. "Ich geh kurz spazieren." sagte ich. "Soll ich dich begleiten?" fragte Sturmherz. "Ne. Ich schaff das schon." antworte ich und lief aus dem Lager. Die frische Meeres Luft schlug mir entgegen, als ich an den Strand kam. Mir wurde wieder bewusst, dass ich die Anführerin war. Ich lief langsam am Strand entlang und betrachtete die Pfotenabdrücke, die ich hinterließ. Plötzlich spürte ich Krallen im Rücken, Dark Dream! Ich schüttelte sie ab, aber sie hing fest und lies nicht locker. Ich fuhr die Krallen aus und schlug wild um mich. Sie bohrte mir ihre Krallen tiefer in den Rücken. Sechs Paar Pfoten schlugen mir in den Bauch. Wer war da noch. Mit aller Kraft schlug ich den Fremden weg, Fleckenrinde! "Ich wusste, dass ich dir nicht vertrauen kann!" schrie ich außer mir vor Zorn. "Ganz richtig, Lilienjunges! Ich Mord!" Er drosch weiter auf mich ein. "Hilfe!" schrie ich, obwohl ich wusste, dass es nichts brachte. Meine zwei Gegner kämpften erbarmungslos weiter. Auf einmal sah ich ganz hinten am Strand einen silbernen Pelz schimmern. Er kam schnell näher und schließlich erkannte ich Sturmherz. Er stürzte sich auf Mord und riss ihm die Flanke auf. Ich kämpfte weiter gegen Dark Dream. Mord stiess Sturmherz weg und stürzte sich wieder auf mich. Sturmherz versuchte ihn wieder weg zu zerren, aber Mord bäumte sich auf. Die City Cats schlugen immer weiter auf mich ein, bald konnte ich mich nicht mehr wehren. Mord riss mir den Bauch auf. Mir blieb die Luft weg. Sturmherz nahm all seine Kraft zusammen und riss beide von mir runter. Seine Krallen wirbelten herum und fügten den Feinden böse Wunden zu. Endlich zogen sie ab. Ich erstarrte, mir wurde schwarz vor Augen und ich kippte um. Alles war schwarz. Mein Atem wurde langsamer und fiel irgendwann ganz aus... "Lilienstern!" schrie Sturmherz, aber ich konnte es schon nicht mehr hören...

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    ((cur)) aus Schattenlichts Sicht((ecur)) Woher kamen nur diese Bauchschmerzen? Den ganzen Tag schon und sie wurden immer schlimmer! "Geht es dir
    aus Schattenlichts Sicht

    Woher kamen nur diese Bauchschmerzen? Den ganzen Tag schon und sie wurden immer schlimmer! "Geht es dir gut?" fragte Brombeerblitz, als ich mich vor Schmerzen zusammen krümmte. "Da sind nur diese...Bauchschmerzen..."antwortete ich mit zusammengebissenen Zähnen. Sie musterte mich kurz und legte mir dann ihre Pfote auf den Bauch. Ihre Augen wurden groß. "Deine Jungen kommen. Jeden Moment kann es so weit sein." Ich lies mich zur Seite fallen. Brombeerblitz wandte sich ihren Jungen zu. "Holt Hellsonne!" rief sie ihnen zu. Sofort waren die beiden jungen aus der Kinderstube gerannt und kamen wenige Augenblicke mit Hellsonne zurück. Da kam auch schon das erste Junge. Es gilt in das Nest und Brombeerblitz biss sofort die Fruchtblase auf. "Eine Kätzin!" rief sie. Ich schaute mir kurz mein erstes Junges an. Es war grau-schwarz getigert und hatte weiße Ohren mit vielen roten Flecken. "Funkenjunges." murmelte ich schwach. Ehe ich es mir versah, lag auch schon das zweite Junge im Nest. "Noch eine Kätzin!" rief Hellsonne. Diese war schwarz, mit braunen Flecken. "Moorjunges würde passen." sagte Brombeerblitz. Ich nickte. Ich wurde wieder von einer Wehe durch geschüttelt und das dritte Junge glitt in das Nest. "Ein Kater!" rief Brombeerblitz feierlich. Er war rot-schwarz getigert mit weißen Pfoten, Schweif und Brust. "Er sieht aus wie ein Tiger." quiekte Mondjunges. "Tiegerjunges:" flüsterte ich. Kaum hatte ich das ausgesprochen, da spürte ich schon, wie das vierte Junge in das Nest glitt. "Wieder ein Kater." stellte Hellsonne fest. Er war weiß mit schwarzen Pfoten, Bauch und Schweifspitze. Er schnappte nach einer Zitze und genau in diesem Moment, donnerte es. "Gewitterjunges." murmelte ich. "Eins kommt noch!" rief Hellsonne. Ich drückte noch einmal und das letzte Junge glitt in das Nest, ein Kater. Er war schwarz, goldgelb, silbergrau getigert. "Der ist ja ganz bunt!" rief Splitterjunges. "Buntjunges würde doch passen, oder?" "Ja!" schnurrte ich überglücklich und zog meine Jungen näher zu mir hin. "Fünf Junge. Du bist eine stolze Mutter!" sagte Brombeerblitz fröhlich. Ich nickte und leckte meine Jungen ausgiebig. Hellsonne beobachte uns kurz und verlies dann die Kinderstube. Ich rollte mich um meine Jungen, die Langsam einschliefen. Noch nie war ich so glücklich gewesen...


    aus Hellsonnes Sicht

    Ich lief mit hängendem Kopf zum Heilerbau zurück. Ich würde nie eine Gefährtin haben und erst recht nicht Lilienstern... Lilienstern... Ich tappte weiter. "Hellsonne! Hellsonne!" rief auf einmal jemand hinter mir. Rosenpfote. Keuchen bremste sie vor mir ab. "Lilienstern ist verletzt!" Meine Ohren schnellten in die Höhe. "Was!" rief ich und preschte in Richtung Ausgang. Sturmherz kam mir entgegen. In seinem Maul baumelte Lilienstern. Er hatte sie vom Strand bis hier her getragen. "Bring sie in meinen Bau! Schnell!" rief ich. Sturmherz rannte zum Heilerbau und legte sie in ein Nest. Liliensterns Bauch war aufgerissen und ihre Flanken bluteten stark. Ihr flacher Atem verriet, dass sie mit dem Tot kämpfte. Rosenpfote Kam hinter Sturmherz in den Bau. Ich wollte mir ein Bündel Kräuter schnappen, doch erst jetzt bemerkte ich, dass keine mehr da waren. "Das war Mord!" rief Sturmherz, als er sah, was ich sah. "Mord?" fragte ich verdutzt. "Fleckenrinde. Er ist eigentlich bei den City Cats und er war es, der Lilienstern so heftig zu gerichtet hat. Mit Dark Dream." Ich peitschte mit dem Schwanz hin und her. warum hatte ich ihn nur allein im Heilerbau gelassen. 2Rosenpfote. Such Kräuter! So schnell und so viele du kannst!" Die junge Kätzin sprintete aus dem Bau und kam wenig später mit dem Maul voller Kräuter zurück. "So schnell?" fragte ich. "Da war eine grauen Kätzin, die hat die Kräuter vor den Lagereingang gelegt und als sie mich gesehen hat, ist sie ganz schnell weg gerann." berichtete Rosenpfote ausser Atem. Ich schüttelte kurz den Kopf und beugte mich dann wieder über Lilienster. Ich fing an ihre Wunden zu verarzten, Sturmherz drengte sich neben mich und auch Blutmond war mit in den Bau gekommen. Mir riss der Geduldsfaden. "Alle ausser Rosenpfot, raus aus dem Bau!" rief ich. Sturmherz leckte Lilienstern noch einmal über die Ohren und verlies dann mit Blutmond den Bau.
    Als ich wieder auf Lilienstern kuckte, atmete diese nicht mehr. Eine Stille breitete sich im Heilerbau aus. Tränen schossen mir in die Augen. "Verliert sie jetzt ein Leben?" fragte Rosenpfote vorsichtig. "ja." sagte ich. Ich kauerte mich vor Lilienstern und vergrub meine Nase in ihrem Fell. Rosenpfote stand unentschlossen hinter mir. "Du bist entlassen." murmelte ich. Sie bedankte sich und sprang aus dem Bau. Ich wandte mich wieder Lilienstern zu. "Lilienstern... Ich liebe dich doch..." flüsterte ich in ihren Pelz. "ich dich auch." miaute sie ganz leise. Ich schaute sie erstaunt an. "Du... bist wieder zurück gekehrt!" sagte ich glücklich. "Ja..." murmelte sie und lies ihren Kopf zurück auf ihre Pfoten sinken. Ihr Atem wurde ruhiger und sie schlief ein. Ich rollte mich neben ihr zusammen und schlief wenig später auch ein.

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    (Das auf dem Bild bin ich.) ((cur))aus Funkenjunges Sicht((ecur)) Ich öffnete meine Augen und erblickte zum ersten Mal die Welt. Schnell hatte ich mi
    (Das auf dem Bild bin ich.)

    aus Funkenjunges Sicht

    Ich öffnete meine Augen und erblickte zum ersten Mal die Welt. Schnell hatte ich mich an das helle Licht gewöhnt und sah meine Geschwister und meine Mutter. Tigerjunges hatte bereits die Augen geöffnet und sah mich freudig an. "Du hast dein Augen geöffnet! Jetzt können wir endlich spielen!" quiekte er fröhlich. "Bitte wartet noch bis eure Geschwister ihre Augen geöffnet haben." miaute unsere Mutter schnurrend. Ich kuckte ihr in das Gesicht. "Warum hast du so ein komisches Auge?" fragte ich und deutete mit der Pfote auf ihr milchig weißes Auge. "Das Auge ist blind. Ich kann damit nicht mehr sehen. Aber das ist nicht schlimm. Ich hab mich daran gewöhnt." erklärte sie lächelnd. "Das ist aber nicht toll." quiekte eine Stimme hinter mir, Gewitterjunges, der nun endlich auch die Augen geöffnet hatte. "Ja!" quiekte Buntjunges dessen eisblauen Augen nun funkelten. "Das ist wirklich nicht so schlimm, wie es aussieht." miaute unsere Mutter. Ein Schnarchen ertönte neben mir. Moorjunges schlief immer noch. "Aufwachen!" miaute Tigerjunges und rüttelte unsere Schwester wach. Sie stieß ihn weg und öffnete ihre blauen Augen. "Können wir jetzt raus?" fragte ich. "Ja." sagte unsere Mutter. "Aber verlasst auf keinen Fall das Lager!" Wir nickten und rannten aus der Kinderstube. Kaum waren wir draussen und schon rannten wir in eine junge Kätzin. "Oh! Ihr müsst die Jungen von Schattenlicht sein." miaute sie freundlich. "Ja..." miaute Moorjunges stolz. "Und wer bist du?" fragte Buntjunges. "Ich bin Rosenpfote, die Schülerin von Hellsonne, dem Heiler." "Heiler? Schüler? Was bedeutet das alles?" fragte Gewitterjunges. Rosenpfote setzte sich hin. "Also: Der Heiler kümmert sich um die Kranken und verletzten Katzen, wie zum Beispiel unsere Anführerin, die gestern angegriffen wurde. Und en Schüler ist Jemand, der sich zum Krieger oder Heiler ausbilden lässt. Zum Heiler kann sich immer nur einer ausbilden lassen." erklärte sie. "Ich werde der beste und stärkste Krieger überhaupt sein!" brüstete sich Tigerjunges. "Nein ich!" protestierte Moorjunges und stürzte sich auf ihren Bruder. Es dauerte nicht lange, da balgten wir uns alle auf dem Boden. Rosenpfote saß daneben und lachte. "Meine Kleinen, es ist Zeit, zurück in die Kinderstube zu kommen!" rief Schatten. Mit hängendem Kopf liefen wir zurück in die Kinderstube, kurz danach waren wir schon wieder eingeschlafen.


    aus Frostherz Sicht

    Ich saß auf einem Baum in der Nähe des Lagers. Ja, ich hatte den Clan verlassen, aber gewiss nicht für immer. Ich hatte Sturmherz auch geliebt, aber er war nun Liliensterns Gefährte. Damit musste ich leben. Ich sprang auf den Baum und rannte runter zu den Dünen. Ich lief den Strand immer weiter entlang, bis weit über die Clangrenze hinaus und schlug einen Weg auf eine Wiese ein. Von dieser Wiese wusste Niemand. Nicht einmal Hellsonne! Ich zog die Luft ein und ging dann mit der Nase am Boden Über das Gras. Endlich fand ich, was ich suchte: Ein großes Büschel, exotisch riechender Kräuter. Ich riss es aus und rannte mit den Kräutern im Maul zurück an den Strand, über die Dünnen, zum Clanlager. Ich hielt die Luft an und schlich zum Eingang. Schnell legte ich die Kräuter dort hin und rannte wieder weg. Ich hatte nämlich mitbekommen, was die City Cats vorhatten und das musste ich verhindern! Ich machte mich wieder auf den Weg zum Strand. Plötzlich stolperte ich und fiel in den Sand. Schnell rappelte ich mich auf und betrachtete das rote Bündel, worüber ich gestolpert war. "Ein Katzenjunges!" flüsterte ich. Es maunzte und schrie um Milch. Ich überlegte nicht lange, nahm es im Nackenfell und rannte mit ihm zum Clan Lager, wo ich es vor dem Eingang ablegte. Ich stieß ein Jaulen aus und flüchtete dann auf einen Baum, von wo aus ich das Lager sehen konnte. Dornenpfote und noch andere Katzen hatten mein Jaulen gehört und liefen nun zu dem Jungen. Kurz darauf kam Samtfell mit dem Jungen auf die Lagermitte und dann in die Kinderstube. Kurz danach kam sie wieder raus und unterhielt sich mit Blutmond. "Schattenlicht will es annehmen... Sie hat es Dunkeljunges genannt... komm, gehen wir doch für sie jagen." damit verließen die beiden das Lager. Zufrieden ging ich nun zum Strand und legte mich in den Sand. Irgendwann, irgendwann werde ich zum Clan zurückkehren!


    aus Liliensterns Sicht

    Ich schlug die Augen auf und sah das rötliche Morgenlicht in das Fass schimmern. Hellsonne lag nicht mehr neben mir. Ich seufzte, was machte ich da nur? Rosenpfote stand mit aufgestellten Ohren vor meinem Nest und sah mich freundlich an. Ich versuchte aufzustehen, aber meine Wunden erlaubten es nicht. Stöhnend sank ich in das Nest zurück. Ich sah Rosenpfote an. "kannst du bitte Sturmherz hohlen." sagte ich. Sie nickte eifrig und rannte aus dem Bau. Wenige Herzschläge später kam Sturmherz in den Bau gestürmt und warf sich vor mein Nest. "Oh Lilienstern..." hektisch begann er mein Gesicht abzulecken. "Ich hatte ja so Angst um dich." Ich brachte ein heiseres Schnurren zu Stande und schmiegte mich leicht an ihn. Er legte sich zu mir in das Nest. Das tat gut. "Wie geht es dir jetzt?" fragte er vorsichtig. "Den Umständen entsprechend..." miaute ich. Er schaute auf seine Pfoten. "Blutmond sagt, der Kampf ist bald..." Ich seufzte. "Bis dahin bin ich hoffentlich wieder auf den Pfoten." murmelte ich. "Ich konnte diesem Fleckenrinde von Anfang an nicht trauen." fauchte ich nach einer langen Pause. Sturmherz leckte mir über die Flanke. "Ich werde ihn im Kampf in Fetzen reißen, dieses... Fischgesicht... Fuchsdung Fresser!" Ich schmiegte mich eng an ihn. "Irgendwann haben wir es endgültig geschafft... vielleicht." miaute ich. Er nickte und drückte sich an mich. So blieben wir liegen, lange Zeit, aber ich dachte auch an Hellsonne. Alles war so kompliziert!

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    ((cur)) Aus Dark Dreams Sicht((ecur)) Ich lief ziellos durch die Straßen. Was sollte ich auch anderes tun? Ein Hauskätzchen kam aus einem Fenster ü
    Aus Dark Dreams Sicht

    Ich lief ziellos durch die Straßen. Was sollte ich auch anderes tun? Ein Hauskätzchen kam aus einem Fenster über mir, vor mich gesprungen. Freundlich schaute es mich an. Ich aber, fuhr die Krallen aus und fauchte es an. Das reichte schon um es dahin zurück zu schicken, wo es her kam. Ich ließ die Krallen ausgefahren und stolzierte weiter. Ein anderes Hauskätzchen, ein Kater von der anderen Straßenseite warf mir einen scharmanten Blick zu, aber ich zeigte ihm die kalte Schulter. So wie der, waren viele Kater. Plötzlich sagte eine Stimme hinter mir. "Hi." Ich fuhr herum, bereit alles an zu greifen, aber es war nur Rain. Schnell zog ich die Krallen ein. "Hi!" sagte auch ich. "Bist du jagen?" fragte er. Zusammen liefen wir weiter. "nein, nur spaziere." sagte ich. "Oh ich auch." Wir liefen weiter. Der Hauskätzchen Kater von eben schaute Rain grimmig an, aber er bemerkte ihn nicht. Nun kamen wir in einen Park. "Wir machen hier ein kleines Päuschen." entschied er und setzte sich. Ich setzte mich neben ihm. Ein kalter Wind kam auf und wirbelte Blätter um uns herum. "Blattfall hat begonnen." murmelte ich und rückte ein winziges Stückchen näher zu Rain. ein Blatt verfing sich in meinem Fell. "Oh!" machte Rain und zog es heraus. Er schaute mir in die Augen. Ich wich kurz seinem Blick aus, kehrte dann aber wieder zurück. "Dark Dream, willst du... willst du meine Gefährtin werden?" fragte Rain auf ein Mal. Ungläubig starre ich ihn an. Vollkommen von dieser Frage überrumpelt, antwortete ich dennoch, erst leise, dann immer lauter: "Ja.. Ja...JA!" Rain schmiegte sich an mich. "Ich liebe dich..." miaute er. "Ich dich auch!" schnurrte ich. Ich vergrub meine Nase in meinem Fell. So konnte ich sehen, wie ungefähr dreißig Fuchslängen entfernt Black stand und uns entgeistert ansah, dann rannte er weg. Ich schloss die Augen. Rain war jetzt mein Gefährte!


    aus Steinpfotes Sicht

    Gelangweilt stieß ich den Moosball, den mir gerade Seepfote hingeworfen hatte, zu Rostpfote weiter. "Es ist so langweilig. Wir sind jetzt schon eine Ewigkeit Schüler, aber nichts passiert." murte ich. "Stimmt. Wir sind schon locker so groß, wie Blutmond!" stimmte Rostpfote mir zu. Seepfote nickte. "Hey ihr drei!" rief Samtfell uns zu, die mit Schneesturm und Sturmherz auf uns zu kamen. "Ihr werdet es nicht glauben..." fing Schneesturm an. "Was denn?" rief Seepfote. "...Heute ist eure Kriegerprüfung. "Was?" ich traute meinen Ohren nicht. Sturmherz nickte. "Rostpfote, Lilienstern ist zwar schon wieder auf den Pfoten, trotzdem werde ich heute deine Kriegerprüfung mit dir machen." sagte der silberne Kater. Wir alle drei strahlten. "Dann kann’s auch gleich schon los gehen." miaute Samtfell und winkte mich mit dem Schwanz zu ihr. Die drei Mentoren verliessen mit uns das Lager. "Wir teilen uns auf." sagte Samtfell. "Ich und Steinpfote gehen in die Stadt, Vögeljagen, Schneesturm, du gehst am besten mit Seepfote auf den Sandplatz, kämpfen und Sturmherz, du gehst mit Rostpfote an den Strand, fischen." alle nickten und so brachen wir auf. Ich und Samtschweif liefen eine ganze Weile bis weit in die Stadt. "Prüf mal die Luft. Was riechst du?" fragte sie dann. "Mhhh..." ich schnupperte. "City Cats und.... Taube!" Ich sah mich um und entdeckte einen dieser grauen Vögel. Er pickte auf der Strasse herum. Mit dem Bauch dicht am Boden pirschte ich mich an. der Vogel bemerkte mich gar nicht. Ich setzte zum Sprung an, da wollte die Taube aufflattern, aber ich sprang hinter her und erwischte sie in der Luft. "Ha!" rief ich, nachdem ich sie mit einem geschickten Biss in den Hals fertig gemacht hatte. "Na, du. Willst wohl unsere Beute stehlen!" miaute plötzlich eine Stimme hinter mir. Ich fuhr herum. eine City Cat Kätzin stand da und fixierte mich aus schmalen Augen. Ich fauchte. "Ich bin auf meinem Territorium!" Die Kätzin setzte zum Sprung an, sprang, doch ich rollte mich rechtzeitig zur Seite, sodass sie hart auf dem Boden aufkam. Ich stürzte mich auf sie und beförderte sie mit einem Tritt auf ihre Seite, hinter der Duftmarkierung. "Sehr gut, Steinpfote! Du kannst sowohl jagen und kämpfen! Für dich ist die Prüfung hier schon beendet." rief Samtfell. Stolz und mit ausgestreckter Brust, marschierte ich hinter ihr zum Lager zurück.


    aus Rostpfotes Sicht

    "Sehr gut!" rief Sturmherz, als ich meinen gefühlten 1000sten Fisch aus dem Wasser zog. "Einen noch und dann sind wir durch." Ich sprang zurück in die Fluten, schwamm einige Zuge hinaus und tauchte dann ab. erstmal orientierte ich mich in dem Wirrwarr aus glänzenden Schuppen, dann fixierte ich einen ganz besonders dicken Fisch, schwamm auf ihn zu, holte mit einer Pfote aus und hatte ihn. Mit dem Fisch zwischen den Zähnen tauchte ich auf und schleppte ihn auf den Haufen bereits gefangener Fische. "Sehr gut!" wiederholte sich Sturmherz. Plötzlich hörte ich ein flattern über uns. Eine Möwe, die sich einen meiner Fische schnappen wollte. Knurrend sprang ich hoch und schnappte sie mir. Sie flatterte wild, aber ich riss sie mit mir auf den Boden und tötete sie. "Eine Möwe, Respekt!" miaute Sturmherz. "Glückwunsch! Du hast es geschafft! Wir gehen jetzt zurück ins Lager, mal schauen, ob du deine Fische bis dahin tragen kannst. "natürlich" sagte ich und nahm sie alle auf, doch da rutschte mir schon der erste zwischen den Zähnen heraus. Irgendwie schaffte ich es dann trotzdem sie alle ins Lager zu bekommen und legte sie stolz auf den Frischbeute Hafen. Seepfote und Steinpfote waren bereits da und begrüßten mich schnurrend. Sturmherz holte Lilienstern aus ihrem Bau. Sie schwankte zwar noch, aber schaffte es mit Sturmherz Hilfe auf den Versammlungshaufen zu klettern. "Alle Katzen, die alt genug sind um Fische zu fangen, mögen sich hier, unter dem Versammlungshaufen versammeln. Alle Katzen strömten aus ihren Bauen und bildeten einen Kreis um uns. Als alles ruhig geworden war, begann Lilienstern zu sprechen. "Katzen des SternenClans! Ich bitte euch auf diese drei Schüler hinab zu blicken. Sie haben viel Ausdauer zum Erlernen des Kämpfens, des Jagens und zum erlernen eurer Gesetze gebraucht. Stein-, see- und Rostpfote, versprecht ihr euch an das Gesetz der Krieger zu halten, auch wenn es euer Leben kostet?" "Wir versprechen es!" riefen wir wie aus einem Mund. Sie krakselte zu uns herunter. "Dann gebe ich euch nun mit der Kraft des SternenClan eure Kriegernamen. Seepfote, du bist eine geschickte Kämpferin, sowie Jägerin, du wirst von nun an Seeglanz heißen." Seeglanz beugte sich vor und leckte Lilienstern die Schulter. "Steinpfote, du bist ein ausgezeichneter Kämpfer, aber auch jagen kannst du gut, dein neuer Name wird Steinfeder sein." auch Steinfeder leckte ihr über sie Schulter. Dann kam sie endlich zu mir. "Rostpfote, ich glaube so viele Fische wie du hat noch keiner gefangen. Du bist ein... ein überaus, sehr talentierte, ausdauernder Jäger. Von nun an wirst du Rostkralle heißen!" verkündete sie. Zitternd beugte ich mich vor und leckte über ihre Schulter. dann brachen Jubelrufe aus. "Seeglanz! Steinfeder! Rostkralle! Seeglanz! Steinfeder! Rostkralle!" Endlich war ich Krieger!


    aus Sturmherz Sicht

    Als sich die Versammlung allmählich aufgelöst hatte, sprang ich zu Lilienstern. "Ich bin noch mal weg und kontrolliere die Grenze." sagte ich. "Soll ich mitkommen?" fragte sie. "Nein, du musst dich noch schonen!" miaute ich bestimmt, leckte ihr einmal über die Ohren und rannte dann aus dem Lager. Im vollen Tempo rannte ich durch die Gassen und Strassen der Stadt. Vorbei an Monstern, die mir keine Angst machten und Hauskätzchen, die mich anschauten, als hätte ich neun Augen, acht Beine und kein Fell. Das alles war für mich normal, also rannte ich weiter. Eine Schwanzlänge vor der Grenze zu den City Cats blieb ich abrupt stehen und schlitterte noch ein paar Mäuselängen weiter. Hier wollte ich hin. Den ganzen Tag hatte ich schon das Gefühl, dass hier etwas nicht stimmte und jetzt hatte ich die Bestätigung. Eine ganze Arme, alle City Cats marschierten auf die Grenze zu. Sie waren noch sehr weit entfernt, aber sie kamen immer näher. Ohne lange zu überlegen, sprintete ich los, in Richtung unseres Lagers. Noch schneller als zuvor. Wieder vorbei an den Monstern und den Hauskätzchen, die nun schauten, als hätte ich 21 Augen, 13 Beine, kein Fell und grüne Haut. Aber jetzt ignorierte ich sie völlig und preschte an ihnen vorbei, sodass mein Fahrtwind an ihren Pelzen riss. Ich rannte ins Lager und blieb mitten drin stehen. Meine plötzliche Bremsung hatte eine gewaltige Staubwolke aufgewirbelt. Alle starten mich an, fast so wie die Hauskätzchen. Als ich endlich zum Atmen gekommen war rief ich immer noch keuchend. "Die City Cats...Sie greifen an..." ...

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    ((bold)) Vor dem Kampf((ebold)) Lilienstern schaute Sturmherz lange an, dann sagte sie. "Ich werde die Kampfpatrouille anführen, Blutmond du tei
    Vor dem Kampf

    Lilienstern schaute Sturmherz lange an, dann sagte sie. "Ich werde die Kampfpatrouille anführen, Blutmond du teilst die Patrouille ein!" Sturmherz sprang zu ihr. "Aber deine Verletzung. Du kannst noch nicht kämpfen!" "Doch!" erwiderte Lilienstern und schmiegte sich kurz an ihn. "Ich schaff das!" Blutmond stellte sich auf ein Fass und fing an: "Weichblüte, Donnerschlag, Dornenpfote, Scharlachpfote und... Bienenblatt.
    Lilienstern wird die Kampfpatrouille anführen. Dabei sein werden ich, Sturmherz, Hagelpelz, Schneesturm, Rosenblüte, Samtfell, Rostfell, Steinfeder und Seeglanz. Hellsonne und Rosenpfote, ihr werdet immer in der Nähe des Kampfplatzes sein um verletzte Katzen zu versorgen." ratterte Blutmond ihren Text herunter, Dann sprang sie zu ihrer Patrouille. In Rekordzeit teilten sich die Patrouillen auf. Sturmherz stellte sich schützend neben Lilienstern. "das schaffst du!" flüsterte er ihr zu. "Natürlich!" miaute sie. "StrassenClan, es geht los!" rief sie und marschierte los. Rosenpfote, die neben Hellsonne stand, starte dem Kampftrupp entsetzt nach. "Greifen wir jetzt wirklich an?" fragte sie ihren Mentoren. "Ja." erwiderte der mit fester Stimme. Rosenpfote konnte es noch immer nicht glauben. Das musste man doch verhindern können. Sie musste es verhindern! "Wir brechen dann langsam auch mal auf." miaute Hellsonne und nahm sein Kräuterbüdel auf. "Äh, ich glaub, ich hab die Spinnenweben vergessen." rief sie Hellsonne zu. Er drehte sich um. "Aber du hast sie doch im Maul." sagte er. "Aber... das sind nicht genug." log Rosenpfote, die das Maul voller Spinnenweben hatte. " Ich komme gleich nach." rief sie und tappte zum Heilerbau zurück. "Okay..." miaute Hellsonne und lief dann durch den Fässertunnel aus dem Lager. Rosenpfote wartete, bis seine Schritte nicht mehr zu hören waren, dann rannte sie los. In die Richtung, in die Hellsonne und der Kampftrupp verschwunden waren. Die Lagerbewach- Patrouille schaute ihr verdutzt nach, aber das war ihr egal. Als sie die Patrouille ihres Clans aus der Ferne sah, bog sie in Eine Gasse ein. Sie rannte noch schneller und überholte auf einem anderen weg, den Kampftrupp. Sie war als erste am Kampfort und legte ihr Kräuterbündel hinter eine Mülltonne. Sie sah die City Cats immer näher kommen. Was sollte sie tun. In ihrer Verzweiflung rief sie einfach. "Stoooop!" doch das brachte nicht viel. Eine Kätzin sprang vor. "Na wen haben wir denn da?" miaute sie mit fieser Stimme. Rosenpfote sträubte das Nackenfell. "Oh, Lust auf einen Kampf?" lachte die Kätzin und stieß Rosenpfote weg. Rosenpfote rappelte sich wieder auf. Die Kätzin stand über ihr und zeigte ihre langen, scharfen Krallen. "Lass sie in Ruhe!" rief eine Rosenpfote sehr Bekannte Stimme. Hellsonne sprang hervor und stieß die überraschte Kätzin von seiner Schülerin weg. Dann packte er Rosenpfote im immer noch gesträubten Nackenfell und hiefte sie weg. "Was hast du dir nur dabei gedacht?" fragte er, als er sie wieder absetzte. "Ich wollte doch nur helfen!" rief die Schülerin. "Helfen kannst du jetzt!" rief Hellsonne und warf ihr ihr Kräuterbündel vor die Pfoten.


    Der Kampf

    Die Clan Katzen griffen an. Ganz vorne Lilienstern, naja, eher Sturmherz, der Versuchte, alle möglichen Gegner von seiner Gefährtin fern zu halten. "Ich schaff das schon!" rief Lilienstern dann irgendwann und stürzte sich mit ausgefahrenen Krallen auf Dark Dream. Der Kampf war voll in Gange. Sturmherz rang mit Blut, Hagelpelz mit Mord, Steinfeder und Rostfell rissen gemeinsam schwarze Büschel aus Rabes Fell aus und Blutmond kämpfte gegen Arci und Fly, die nicht von der Seite ihres Lovers weichen wollte. Alle waren so in den Kampf vertieft, dass niemand die silberne Kätzin am Rand bemerkte. Es war Frostherz, doch sie sah ganz und gar nicht aus wie Frostherz. Ihr Fell war dunkler und auch ihr Geruch war anders, irgendwie meeriger und ein bisschen roch sie nach Harz und Sand. Sie beobachtete noch einige Herzschläge das Geschehen, dann warf sie sich auch, auf der Seite des Clans, in die Schlacht. Sie stürzte sich auf Dark Dream, die Lilienstern gerade ihre Krallen in den Bauch schlagen wollte und riss sie von ihr runter. Dann versetzte sie Rabe einen festen Tritt, sodass er Rostfell und Steinfeder regelrecht ausgeliefert war. Sie kämpfte erbitterter denn je. Eine Katze beteiligte sich allerdings gar nicht an dem Geschehen. Seeglanz. Sie saß auf der Seite der City Cats und betrachtete die Tragödie. Plötzlich schleppte sich ein schwarzer Kater zu ihr und lies sich neben ihr Fallen. "Na, keine Lust zu Kämpfen?" fragte er und warf Seeglanz einen schmeichelnden Blick zu. "Ähhh... Also, ja, aber... Meine Clangefährten... nun ja... Sie sind so... wie soll ich sagen... so mechanisch. Alles machen sie so, wie sie es vor Monden als Schüler gelernt haben. Sogar Lilienstern. Ihr kämpft so... naja, mit Leidenschaft..." Der schwarze Kater setzte sich auf. "Das ist ganz gewöhnlich. Wir bringen uns selbst bei, wie man kämpft. das ist das Natürlichste der Welt. Nur Clan Katzen haben diese Natürlichkeit irgendwie verlernt. Und Lilienstern", er lachte auf. "Lilienstern war schon immer eine mechanische Kämpferin. Ich hab sie schon mal als Schülerin gesehen. Ganz dicht hat sie sich da an ihren Mentoren gedrückt, Glutstern. Ein Wunder, dass sie Anführerin geworden ist. Aber wenn dir unsere Leidenschaft so gefällt, warum kommst du dann nicht zu uns?" Seeglanz schaute den Kater lange an und dachte über seine Worte nach. Dann richtete sie sich auf. "Okay. Ich komme zu euch." Der Kater nickte. "Wie heißt du denn eigentlich?" "Ich heiße Seeglanz." miaute die junge Kätzin. "Okay, Seeglanz. Ich bin Rabe, der zweite Anführer der City Cats. Hör zu: Deine Clangefährten werden dich bestimmt versuchen zurückzuholen, darum wäre es besser, wenn du jetzt nicht mehr gegen sie in die Schlacht ziehst. Renn in unser Lager! Und bevor du fragst, wo das ist, du musst einfach nur unserem Geruch folgen." Seeglanz nickte und rannte los. Rabe zog zurück in die Schlacht.
    Seeglanz kam im City Cats Lager an. es war nicht das ordentlichste, aber das war nicht schlimm. Ein Klopfen ließ sie zusammenfahren. Es kam von einem Metallenen Fass. Langsam näherte sie sich ihm. Vorsichtig legte sie ihr Ohr an es. Sie hörte das Atmen einer Katze. "Hallo?" fragte sie vorsichtig. "Hallo?" antwortete eine Stimme. "Kannst du bitte das Fass umkippen?" fragte die Katze in dem fass. Ohne nachzudenken tat es Seepfote. Das Fass kippte um und eine junge Kätzin purzelte heraus. "Danke. Ich bin übrigens Tirana." Bevor Seeglanz antworten konnte war die Kätzin auch schon verschwunden. Sie rannte aus dem Lager in Richtung Meer.
    Der Kampf war voll in Gang. Bone und Samtfell rangen miteinander und Rosenblüte versetzte Black einen harten Hieb. Arci, Mord und Rabe kämpften Seite an Seite. Sturmherz stürzte sich auf Rabe, wurde aber weg gestossen. Er versuchte es erneut, aber er es gelang ihm wieder nicht. Arci sprang auf ihn. "Frühes Ende." lachte er und wollte seine Krallen in seine Kehle Schlagen, doch Lilienstern konnte den Anführer der Streunergruppe noch im letzten Moment weg stossen, doch Arci traff noch Sturmherz Bauch, der daraufhin bewusstlos zusammensank. Lilienstern lies von Arci ab und eilte zu ihrem Gefährten. "Sturmherz!" rief sie. "Ach, was für ein trauriges Ende. Aber am besten stirbt es sich doch immer zu zweit!" miaute Arci, hob seine Pfote und lies sie auf Liliensterns Rücken niederdonnern. sie schrie kurz auf und sank dann neben Sturmherz zusammen. "nein!" rief Blutmond, als sie die beiden bewusstlosen Katzen sah. Sie fuhr ihre Krallen noch weiter aus und rannte wie ein Stier auf Arci zu. Mit aller Kraft gelang es ihr den riesigen Kater umzuwerfen und vergrub ihre spitzen Zähne in seiner Pfote. Arci schrie auf und versuchte die blutrote Kätzin weg zu stoßen, doch sie blieb hart und bohrte ihre Krallen noch dazu in seinen Bauch. Rabe, Mord und rain wollten ihrem Anführer noch zur Hilfe eilen, doch mit unvorstellbar großer Kraft, schleuderte Blutmond sie Kater weg. Dann stieß sie ihre Zähne in seinen Nacken, worauf er zusammenbrach, bewusstlos. Sie ließ von ihm ab, er war besiegt. Fly kam zu Arci gerannt. "Oh Arci! Das darf nicht wahr sein." Sie schaute sich hektisch um, erblickte Blutmond und stürzte sich auf sie. Sie schlug ihre Krallen in Blutmonds Flanke. Blutmond schrie auf doch in diesem Moment sprang Rostfell herbei und stieß Fly weg. Rabe sah sich um und bemerkte, dass sie keine Chance mehr hatten. "City cats, Rückzug!" Die Streuner hörten auf zu kämpfen und sammelten sich. dann rannten sie auf und davon, zu ihrem Lager. Mord drehte sich noch einmal um. "Es ist noch nicht vorbei! Wir werden irgendwann wieder kommen. Das verspreche ich euch. " dann drehte auch er sich um und lief seinen Gefährten nach.
    Hellsonne sprang zu den verletzten. "Lilienstern! Nein. Rosenpfote, kümmere du dich um Sturmherz!" Die Heilerkatzen taten ihre Pflicht und dann wurden Lilienstern, Sturmherz und Blutmond weggetragen. Rosenpfote blieb noch einen Moment am Kampfplatz stehen, dann rannte auch sie zum Lager zurück. Als aller letzte folgte Frostherz, die nun nicht mehr Frostherz war. Alles würde weiter gehen. Alles...

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    ((cur)) aus Rosenpfotes Sicht((ecur)) Ich sah zu wie Lilienstern und Sturmherz in den Heilerbau getragen wurden. Blutmond schleppte sich mit letzter K
    aus Rosenpfotes Sicht

    Ich sah zu wie Lilienstern und Sturmherz in den Heilerbau getragen wurden. Blutmond schleppte sich mit letzter Kraft und dreibeinig in den Heilerbau. Ich ging zu erst zu Sturmherz, der nun mit geschlossenen Augen in einem Nest lag. Hellsonne war voll und ganz mit Lilienstern beschäftigt. Ich nahm die mit Blut vollgesogenen Spinnweben von Sturmherz Wunden und legte neue drauf. Langsam öffnete der silberne Kater seine Augen und schaute sich um. Er sah Blutmond, Lilienstern und Hagelpelz, die mit einer großen Menge anderer verletzten Katzen vor dem Heilerbau wartete. "Der Kampf... ist er... vorbei?" fragte Sturmherz mit heiserer Stimme. "Ja. Wir haben dank Blutmond gewonnen!" sagte ich leise. "Und Lilienstern... Was ist mit ihr?"fragte er. Ich schaute zu Hellsonne. Er sah traurig aus. "Sie...verliert ein Leben..." sagte er. Ich sah zu Boden und dann zu Sturmherz. "Sie ist gerade beim SternenClan, kommt aber gleich wieder." miaute ich vorsichtig. Sturmherz Kopf sank wieder zurück in das Nest. "Sie verliert schon wieder ein Leben... Und... was ist mit mir?" Ich schaute auf seinen Bauch. "Du hast eine tiefe Wunde am Bauch. Beinahe hätte Arci eines deiner Organe erwischt." Er stöhnte und schlief wieder ein...


    aus Blutmonds Sicht

    Ich saß im Heilerbau. "Ich fühle mich schon viel besser. Darf ich endlich hier raus?" Ich fühlte mich wie ein Junges, dass um seinen ersten Ausflug bettelte. Rosenpfote musterte mich. "Naja.. Bei zu viel Bewegung könnte deine Wunde wieder einreisen... Okay, aber du nimmst dir einen Krieger mit!" Ich seufzte. Immerhin konnte ich endlich aus dem Heilerbau und endlich wieder an den Strand oder durch die Gassen der Stadt streifen. "Danke!" sagte und ging aus dem Bau. "Aber vergiss den Krieger nicht!" rief mir Rosenpfote nach. Ich schaute mich im Lager um und entdeckte Rostfell, die Am Frischbeutehaufen saß und lustlos von einem Fisch abbiss. Ich ging zu ihr... "Hallo... Willst du mich begleiten? An den Strand?" Sie stieß den Fisch zurück auf den Frischbeutehaufen. "Gerne!" rief sie und wir gingen gemeinsam aus dem Lager. Als ich den feinen Sand unter meinen Pfoten spürte, breitete sich ein Glücksgefühl in mir aus. Am liebsten wäre ich den Strand entlang gerannt, aber ich wusste, dass es meine Wunden nicht erlaubten... Ich ging ans Wasser und wartete einige Schritte hinein. Nun hielt mich nichts mehr zurück und ich schwamm ein paar Züge hinaus. Ich tauchte unter und bewunderte die vielen gitzerndernden Fische, die um mich herum durch das kalte Wasser glitten. Ich tauchte wieder auf und wollte zurück schwimmen, da zuckte auf einmal ein heftiger Schmerz durch mein Bein. Auf einmal konnte ich mich nicht mehr über Wasser halten. Mein Bein spürte ich nicht mehr. Ich sank unaufhaltsam in die Tiefe, dann wurde mir schwarz vor Augen...


    aus Rostfells Sicht9

    Wie angewurzelt stand ich im Sand und starte mit aufgerissen an die Stelle, an der Blutmond versunken war und wo sich jetzt ein paar Luftbläschen bildeten. erst der Schrei einer Möwe holte mich zurück. Ich rannte ins eiskalte Wasser. Wie hatte Blutmond das nur ausgehalten? Dann tauchte ich runter. Ich schwamm umher. um Blutmonds roten Pelz irgendwo zu erblicken. Da! Ich schwamm hin. Blutmond lag am Grund und rührte sich nicht mehr. So schnell, wie ich noch nie geschwommen war, schwamm ich zu ihr, packte sie im Nackenfell und tauchte mit ihr im Schlepptau auf, bevor mir die Luft ausging. Ich zog sie an den Strand und blickte auf sie hinab. Was sollte ich machen? Bis ich sie ins Lager geschleppt hatte, war es viele ich schon zu spät... Ich rief mir alles ins Gedächtnis, was Hellsonne uns als Heilergrundwissen erzählt hatte. Vorsichtig legte ich meine Pfoten auf ihre Brust und begann zu drücken. Es dauerte nicht lange, da spuckte Blutmond das Wasser aus und kam langsam wieder zu sich. Ich half ihr auf die Pfoten. "Danke..." murmelte sie. Ich stützte sie und so gingen wir ins Lager zurück...

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    ((purple))((bold))((unli))News((ebold))((eunli))((epurple)) ((cur)) Alle Katzen, die übernommen werden können((ecur)) ((bold))Streunergruppe((ebold)
    News


    Alle Katzen, die übernommen werden können



    Streunergruppe

    NACHTPFOTE(m)
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    BLACK (m)
    BRIE (w)
    KITTY (w)
    FLY (w)
    BLUE (m)



    Clan der Strassen


    STERNENLICHT (w)
    BERGPFOTE (w)
    DIESTELFROST (w)
    ROSENBLÜTE (w)
    NACHTSCHWEIF (m)
    BUSSARDFEDER (m)
    SCHNEESTURM (w)
    SEEGLANZ (w)
    FROSTHERZ (w)
    SUMPFNASE (m)
    BIENENBLATT (w)
    FLAMMENSCHWEIF (m)
    WEICHBLÜTE (w)
    OBSIDIANJUNGES (m)


    ausherhalb des Clans


    MADDISON (w)



    Das Aussehen könnt ihr euch selbst aussuchen


    @alle, die noch nicht in der Hierarchie stehen, bitte schickt den Stechi eures Charas noch mal.

    19
    ((cur)) aus Buntjunges Sicht((ecur)) "Zu mir! Zu Mir!" Rief Gewitterjunges und schaute mich durchdringlich an. Ich kickte den Weichfellball
    aus Buntjunges Sicht

    "Zu mir! Zu Mir!" Rief Gewitterjunges und schaute mich durchdringlich an. Ich kickte den Weichfellball (Eine Art Tennisball, oder so etwas ähnliches, dass einst ein Zweibeiner verloren hatte) zu ihm. "Danke!" Er versuchte den Ball auf der Nase zu balancieren, was schwierig war. "Geht`s endlich weiter?" fragte Moorjunges. "Klar!" miaute Gewitterjunges und schoß den Ball zu Tiegerjunges. Doch Moorjunges war schneller. Sie war schneller. Sie war sich in die Luft und schnappte sich dort den Ball mit den Zähnen. Sicher landete sie wieder auf den Pfoten und warf Gewitterjunges einen triumphierenden Blick zu. "Sehr gut!" miaute eine Stimme hinter Moorjunges. Sie fuhr herum. Da stand Sturmherz und nickte ihr anerkennend zu. "Du wirst später einmal eine famose Jägerin." Moorjunges strahlte. Ich stand da und starte ihm hinterher. Irgendetwas an ihm faszinierte mich. An allen Kriegern fiel mir auf einmal etwas auf... Die Eleganz von Blutmond, die Kraft von Sturmherz, die Bestimmtheit von Lillienstern, die Führsorge von meiner Mutter, der Mut von Hagelpelz und sogar die Dickköpfigkeit von Strandsonne. Alle Krieger hatten irgendetwas an sich... Etwas Unbeschreibliches. "Ich will so schnell wie möglich ein Krieger werden!" flüsterte ich. "Am besten jetzt sofort!" Ich warf einen Blick zu seinen Geschwistern, dann einen zum Ausgangtunnel... Er war nicht bewacht, da es Sonnenhoch war. "Jetzt oder nie!" Ich rannte los... Niemand bemerkte mich. Schon war ich aus dem Lager und spürte feinen Sand unter meinen Pfoten... Etwas wundervolles erfasste mein Herz. Ich folgte dem salzigen Geruch des Meeres und hatte es schon bald erreicht. die Wellen schwappten an das Ufer und brachten Muscheln mit sich. Ich tappte näher an die eisigen Fluten heran und tauchte meine Nase in das eiskalte Wasser. Es war Blattleere und ein frischer Wind fuhr durch mein Fell. Es war mir egal und ich sprang mit einem Satz in Wellen. Eine kleine Panikattacke erfasste mich, doch als ich meinen Kopf über die Oberfläche bekommen hatte, war sie schon wieder verschwunden. Auf einmal ging es ganz automatisch und ich wusste genau, welche Bewegungen Ich machen musste, um an der Oberfläche zu bleiben. "Wow!" rief ich und ich fühlte wie mein Herz einen Sprung macht. Ich holte tief Luft und tauchte wieder unter. Hier war ich von glitzernden Schuppen umzingelt. Ich machte das Maul auf um einen freudigen Ausruf zu machen, aber als mir das salzige Wasser in den Rachen lief, ließ ich es lieber bleiben und schloss mein Maul lieber wieder. Die Fische schwammen um mich herum und schauten mich mit ihren Glubschaugen an. Ein besonders fetter traute sich auch etwas näher zu mir. Ich erkannte meine Chance, holte mit der Pfote aus und traf den Fisch genau. Eine rote Blutwolke breitete sich im Wasser aus. Schnell schnappte ich mir den Fisch und tauchte mit ihm zwischen den Zähnen wieder auf.


    aus Hagelpelz Sicht

    Ich sah den buntgefleckten Kater wieder auftauchen. Ich seufzte erleichtert. Rettungsschwimmerin war nicht mein Lieblingsjob. "Wow!" miaute ich anerkennend, als ich sah, was das Junge mit sich ans Ufer schleppte. Buntjunges fuhr zu mir herum. "Oh... ähhh, danke..." Er schaute betroffen zu Boden. Ich holte tief Luft. "Ja... Das du dich so still und heimlich aus dem Lager geschlichen hast ist nicht so lobenswert... Nun ja... Ich bringe dich jetzt auf jeden Fall zurück ins Lager! Den Rest überlasse ich deiner Mutter." Ich stupste ihn an. "Sie wird dir schon nicht den Kopf abreißen! Jedes Junges erkundet Mal die Welt außerhalb des Lagers. Selbst ich. Und dein Mutter auch." der kleine Kater sah mich erleichtert an. "Meinst du wirklich?" Ich nickte. "Ja. Ich und deine Mutter waren zur selben Zeit Jungen. Einmal haben sich die Jungen der ganzen Kinderstube sogar zusammengetan, um gemeinsam auf Patrouille zu gehen. Die Mütter sind in Ohnmacht gefallen!" Ich schnurrte bei den Gedanken an früher und an meine Schülerzeit. Mittlerweile waren wir im Lager angekommen. Schattenlicht stürzte sich zu ihrem Jungen. "Bundjunges..., was hast du zu deiner Verteidigung zu sagen?" Das Junge schaute zu Boden. Die Königin seufzte. "Danke Hagelstern." Ich nickte ihr lächelnd zu. "Keine Ursache." dann ließ ich die schimpfende Königin zurück und begab mich zum Frischbeutehaufen...

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    ((cur))aus Liliensterns Sicht((ecur)) Ich saß vor meinem Bau. Mein Blick schweifte über das Lager. Als ich Sturmherz vor dem Kriegerbau entdeckte, h
    aus Liliensterns Sicht

    Ich saß vor meinem Bau. Mein Blick schweifte über das Lager. Als ich Sturmherz vor dem Kriegerbau entdeckte, holte ich ein letztes Mal tief Luft und sprang zu ihm. "Hey!" rief ich im zu. Er wendete sich schnurrend zu mir. Ich verlangsamte meinen Schritt, bis ich schließlich vor ihm stehen blieb und mich an ihn schmiegte. "Wollen wir mal wieder an den Strand gehen?" fragte ich. "Gerne!" Er sprang auf und spazierte neben mir aus dem Lager. "Komm, wer am schnellsten am Wasser ist!" rief er und sprintete los. Ich spante meine Muskeln an und preschte ihm in großen Sprüngen nach. Nach keinen fünf Sätzen war ich schon außer Atem währen Sturmherz schon gefühlte Meilen weiter war und mich in seiner Wolke aus aufgewirbeltem Sand stehen ließ. Im nächsten Augenblick war er am Wasser angekommen. Als ich endlich schnaufend bei ihm ankam, ließ ich mich sinken und legte mich glücklich seufzend in den Sand. "Was war das denn? Du bist doch sonst schon im Wasser, bevor ich überhaupt das Lager verlassen habe..." stellte er fest und grinste mich an. Von einem Moment auf den anderen fing mein Herz wieder an, schneller zu schlagen vor Aufregung. Schnell setzte ich mich auf und schüttelte mir den Sand aus dem Fell. "Genau diesen Grund wollte ich dir hier sagen... Es ist nämlich so..." Sturmherz schaute mich mit großen Augen an. Ich schloss die Augen. "Sturmherz, ich erwarte Junge..." Er starte mich einige Herzschläge sprachlos an, dann stürzte er sich auf mich und leckte mir über das Gesicht. "Lilienstern!" er trat zurück. "Oh Lilienster..." Ich lächelte... "Weißt du schon... wann sie kommen? Und wie viele sind es? Wann ziehst du in die Kinderstube? Es ist Blattleere, du wirst das Lager nicht mehr verlassen dürfen, bis die Jungen da sind!" Er überhäufte mich mit Fragen und Anweisungen. Ich schmunzelte. "Sie kommen schon sehr bald! Vermutlich sind es drei und ich werde wohl schon bald in die Kinderstube ziehen. Aber Spaziergänge werde ich wohl noch machen dürfen!" antwortete ich. "Sehr bald schon!" Er machte einen Freudensprung. "Jippie!" Dann schaute er mich an. "Spaziergänge sind trotzdem nur unter meiner Aufsicht erlaubt!" "Das fängt ja gut an..." Ich seufzte, aber lächelnd. Auf dem Weg ins Lager, hielt es Sturmherz natürlich für nötig, mich vor jeder Fliege zu beschützen...



    aus Flammenpfotes Sicht

    „Schneller!“ Ich sprang über ein umgekipptes Fass. „Ich komm doch schon!“ Schattenpfote jagte mir nach. Wir waren auf dem Weg zu Meer. „Endlich!“ Ich spürte den feinen Sand unter meinen Pfoten und setzte die letzten Sprünge zum Wasser und sprang in die Fluten. Meine Schwester folgte mir. Das Wasser war eisig kalt, aber das ignorierten wir einfach. „Spritz nicht so!“ Ich schubste die lachende Schattenpfote weg.
    Denn ganzen Tag hatten wir am Strand verbracht. Als es schon dämmerte schaute ich auf. „Wir sollten zurück ins Lager gehen…“ „ja!“ Schattenpfote trabte zu mir. „Wer als erstes im Lager ist!“ Sie rannte los und ich preschte ihr nach. Schon nach wenigen Sätzen hatte ich sie überholt und rannte ungebremst in das Lager. Erst als ich durch den Eingangstunnel gelaufen war, verlangsamte ich mein Tempo, bis ich schließlich stehen blieb. Schattenpfote war noch nicht aufgetaucht. Ich setzte mich zufrieden hin und wartete. Ich wartete und wartete… Der Himmel über mir wurde dunkler und dunkler… Mein Herz schlug mit jedem Moment schneller und schneller. „Wo bleibt sie nur?“ Ich stand mit einem unwohlen Kribbeln in den Pfoten auf und trabte aus dem Lager. „Schattenpfote? Schattenpfote! Komm raus!“ Ich suchte alles um das Lager herum ab und rannte sogar zurück zum Strand, aber keine Spur von meiner Schwester… Mit hängendem Kopf kam ich wieder im Lager an. „Welche Laus ist dir denn über die Leber gelaufen.“ Ich schaute auf. Rosenpfote strahlte mich an. „Schattenpfote… sie ist verschwunden…“ „Verschwunden? Wie das denn?“ Ich seufzte. „Wir sind zurück ins Lager gelaufen… Sie war eigentlich hinter mir, aber da war sie eben nicht… Sie muss irgendwie vom Weg abgekommen sein.“ Rosenpfote überlegte kurz. „Du hast sie schon gesucht?“ Ich nickte. „Dann must du es irgendjemanden sagen!“ Ich schaute mich um und entdeckte Blutmond. Kurzer Pfote trabte ich zu ihr und schilderte der Kätzin die Situation. „Warum muss ich immer die verlorenen Kätzchen suchen.“ Miaute sie und stand auf.
    Zusammen mit der Zweiten Anführerin und Rosenpfote machte ich mich auf die Suche nach meiner Schwester. Diesmal suchten wir alles ab. Das gesamte Territorium. Bis spät in die Nacht liefen wir in den Gassen umher. Kurz vor Sonnenaufgang kamen wir im Lager an. Erfolglos und ohne Schattenpfote… Mit Tränen in den Augen legte ich mich in den Schülerbau. „Wir werden sie schon finden!“ miaute Rosenpfote leise und legte sich neben mich. Mit wirren Gedanken schlief ich ein.


    aus Rosenpfotes Sicht
    „Die Versammlung ist hiermit beendet!“ Lilienstern sprang vom Versammlungshaufen und ging zu ihrer Schülerin. Auch die anderen Mentoren versammelten sich mit ihren frisch ernannten Schülern. „Was machen jetzt?“ fragte Funkenpfote und schaute zu Lilienstern auf. „Wir sehen uns das Territorium an!“ schnurrte die Anführerin. „Wir wollen auch das Territorium sehen!“ riefen Funkenpfotes Geschwister im Chor. Ihre Mentoren waren sofort einverstanden. „Ich komme auch mit!“ rief Flammenpfote und sprang zu der Gruppe. Ich tappte zu Lilienstern. „Bist du sicher, dass du das Territorium verlassen willst? Deine Jungen könnten theoretisch jeden Moment kommen!“ Die bunte Kätzin schüttelte den Kopf. „Ich spüre, dass sich meine Kleinen damit noch sehr viel Zeit lassen werden!“ Flammenpfote trat zu mir. „Du kannst doch sicherheitshalber mitkommen…“ Ich schüttelte kurz mein Fell. „Gut!“ „Los geht es!“ Sturmherz lief voran aus dem Lager.
    Flammenpfote tappte mit hängendem Kopf neben mir her. „Du vermisst Schattenpfote, oder?“ fragte ich ihn. Er nickte und seufzte. „Sie ist schon seit einem halben Mond verschwunden… Wahrscheinlich wurde sie von den City Cats verschleppt und… getötet worden…“ Eine Träne rollte über seine Wange. „Nein!“ ich straffte meine Muskeln. „Sie lebt! Das weiß ich!“ „Und woher?“ er warf mir einen zerknirschten Blick zu. „Ich werde sie nie wie-…“ Der Schüler wurde von einem ohrenbetäubendem Gebell und dem Schmerzensschrei einer Katze unterbrochen. „Das kam aus der Gasse da drüben!“ rief Sturmherz. „Wir müssen der Katze helfen!“ rief Samtfell und wollte Hals über Kopf los rennen. Sturmherz hielt sie auf. „Warte! Samtfell, Rostfell und Flammenpfote, ihr begleitet mich. Strandsonne, du bleibst bei Lilienstern und den jüngeren Schülern!“ Er verschwand mit den aufgerufenen Katzen in der Gasse. „Wir wollen auch mit!“ rief Moorpfote, aber als der nächste Schmerzensschrei ertönte, verstummte er.


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    X((cur)) aus Rosenpfotes Sicht((ecur)) „Die Versammlung ist hiermit beendet!“ Lilienstern sprang vom Versammlungshaufen und ging zu ihrer Schüler
    X aus Rosenpfotes Sicht

    „Die Versammlung ist hiermit beendet!“ Lilienstern sprang vom Versammlungshaufen und ging zu ihrer Schülerin. Auch die anderen Mentoren versammelten sich mit ihren frisch ernannten Schülern. „Was machen jetzt?“ fragte Funkenpfote und schaute zu Lilienstern auf. „Wir sehen uns das Territorium an!“ schnurrte die Anführerin. „Wir wollen auch das Territorium sehen!“ riefen Funkenpfotes Geschwister im Chor. Ihre Mentoren waren sofort einverstanden. „Ich komme auch mit!“ rief Flammenpfote und sprang zu der Gruppe. Ich tappte zu Lilienstern. „Bist du sicher, dass du das Territorium verlassen willst? Deine Jungen könnten theoretisch jeden Moment kommen!“ Die bunte Kätzin schüttelte den Kopf. „Ich spüre, dass sich meine Kleinen damit noch sehr viel Zeit lassen werden!“ Flammenpfote trat zu mir. „Du kannst doch sicherheitshalber mitkommen…“ Ich schüttelte kurz mein Fell. „Gut!“ „Los geht es!“ Sturmherz lief voran aus dem Lager.
    Flammenpfote tappte mit hängendem Kopf neben mir her. „Du vermisst Schattenpfote, oder?“ fragte ich ihn. Er nickte und seufzte. „Sie ist schon seit einem halben Mond verschwunden… Wahrscheinlich wurde sie von den City Cats verschleppt und… getötet worden…“ Eine Träne rollte über seine Wange. „Nein!“ ich straffte meine Muskeln. „Sie lebt! Das weiß ich!“ „Und woher?“ er warf mir einen zerknirschten Blick zu. „Ich werde sie nie wie-…“ Der Schüler wurde von einem ohrenbetäubendem Gebell und dem Schmerzensschrei einer Katze unterbrochen. „Das kam aus der Gasse da drüben!“ rief Sturmherz. „Wir müssen der Katze helfen!“ rief Samtfell und wollte Hals über Kopf los rennen. Sturmherz hielt sie auf. „Warte! Samtfell, Rostfell und Flammenpfote, ihr begleitet mich. Strandsonne, du bleibst bei Lilienstern und den jüngeren Schülern!“ Er verschwand mit den aufgerufenen Katzen in der Gasse. „Wir wollen auch mit!“ rief Moorpfote, aber als der nächste Schmerzensschrei ertönte, verstummte er.

    aus Flammenpfotes Sicht
    „Schattenpfote!“ ich erkannte die Kätzin sofort, die Wehrlos den Hunden ausgesetzt war. Ohne klare Gedanken zu fassen, stürzte ich mich auf einen riesigen, grauen Hund, der meiner Schwester gerade die riesige Pranke auf den Rücken Donner lassen wollte. Das bestialische Ding fuhr herum und schüttelte mich von seinem Rücken. Unsanft landete ich auf dem feuchten Boden. Knurrend näherte sich der Hund mir. Ich erstarrte, als ich zwei weitere Kampfmaschinen hinter ihm entdeckte. Die eine war weiß mit braunen Flecken und die andere schwarz mit weißer Brust. Ich sträubte mein Fell und fauchte die drei an. Doch die Kreaturen ließen sich nicht sonderlich davon beeindrucken. Gerade wollte das graue Monster seine gigantische Pfote auf mich nieder donnern lassen. In der letzten Sekunde ging Samtfell dazwischen und fuhr dem Ungetüm fauchend ihre Krallen über die Nase. Der Hund jaulte auf und verzog sich winselnd hinter einer Mülltonne. „Dem haben wir es gezeigt!“ fauchte ich und sah dem Hund spöttisch grinsend nach. „Achtung!“ ich wirbelte herum. Der braun gefleckte Hund stürzte sich auf mich. Gerade noch rechtzeitig konnte ich mich unter den stinkenden Fellknäul weg rollen. „Danke!“ schnaufte ich in Samtfells Richtung. Erst jetzt fiel mir Schattenpfote wieder ein. Ich sprang an dem braungeflecktem Ungeheuer vorbei und rannte weiter hinter in die Gasse, wo meine Schwester lag. All die Hunde waren nun mit anderen Problemen beschäftigt und schienen sie vergessen zu haben. Ich beugte mich über sie und musterte ihre Wunden. „Schattenpfote…“ Sie blutete aus einer Wunde an der Flanke und an der Stirn. „Schattenpfote!“ Ich stieß sie mit der Pfote an. Ihr Körper fühlte sich kalt und schlaff an. Eine Träne rollte über meine Wange. „Schattenpfote… Nein…“ Ich schloss die Augen und schluchzte. „Flammenpfote…“ Ich riss die Augen auf und sah in die meiner Schwester. „Schattenpfote!“ Ich strahlte sie an. „ich bringe die sofort zu Rosenpfote!“ Ich hievte sie auf meinen Rücken. Ihr Gewicht war mir egal. So schnell ich konnte, rannte ich zwischen den kämpfenden Katzen und Hunden hindurch, aus der Gasse heraus, zu Rosenpfote. „Rosenpfote!“ Ich legte meine Schwester vor der Heilerschülerin ab. „Bitte helfe ihr!“ Die Kätzin beugte sich sofort über Schattenpfote. Plötzlich ertönte ein Bellen hinter mir. Ich wirbelte herum. Dort standen zwei, nein drei Hunde! Sie mussten mir gefolgt sein. Einer stürzte sich auf mich, aber ich konnte seinen Angriff mit einem gezielten Tritt abwehren. „Bleib weg von mir!“ fauche ich und verpasste dem zweiten Hund eine Ohrfeige. Der erste, ein hellbraunes Ungeheuer, wagte einen zweiten angriff, während der dritte, ein weißes Monster mit schwarzen Punkten, nach meinem Hinterbein schnappte. Ich schlug, trat und biss um mich. Sturmherz schoss um die Ecke, und riss den zweiten, ein karamellfarbenes Ungetüm, von mir. „Danke!“ rief ich dem Krieger zu und stieß den schwarz gepunkteten Weg. In genau diesem Moment schrie Lilienstern auf. „Die Jungen kommen!“ rief Strandsonne. „Oh nein, nicht jetzt1“ fauchte Sturmherz verzweifelt. Das hellbraune Monster wollte sich gerade an Schattenpfote zu schaffen machen und das karamellfarbene setzte zu Lilienstern hinüber. Ich fauchte wütend, bereit alles zu zerfetzen, dass meinen Clangefährten oder meiner Schwester irgendwas Böses wollte. Ein zweiter Schrei von Lilienstern ertönte. Einen Hund hatte ich vertrieben und Sturmherz hatte sich zwischen seine Gefährtin und den Hund geworfen, der ebenfalls das Weite suchte. Dafür tauchten zwei weitere Hunde auf. Ich stellte mich Seite an Seite mit Sturmherz vor Schattenpfote, Lilienstern und die fünf jüngeren Schüler. „Oh nein…“ murmelte Sturmherz, als plötzlich ganze sechs Hunde vor uns standen und Strandsonne rief: „Jetzt! Sie kommen!“….



    Moons Sicht

    Ich lief durch die Straßen und Gassen, auf der Such nach Kräutern, die die Blattleere noch übrig gelassen hatte. Ein verwelktes Büschel Bachminze spross in einem alten, verwucherten Garten eines ebenso verwahrlosten Hauses. Leichtfüssig sprang ich über den morschen Zaun und lief zu dem nur schwach riechenden Kraut. Mit einem heftigen Ruck zog ich es samt der mickrigen Wurzel, aus der trockenen Erde. Ich sah mich mit dem Büschel zwischen den Zähnen nach weiteren Kräutern um, entdeckte aber keine. Ich sprang zurück, auf den geteerten weg. Auf schnellen Pfoten lief ich weiter. Auf einmal stieg mir der scharfe Geruch von großer Klette in die Nase. Die Wurzel der großen Klette war immer gut, da man immer mit einemrattenangriff rechnen musste. Ich lief in die Richtung des Geruchs. Er wurde immer stärker und stärker… Moment, da mischte sich noch ein Geruch ein. Die Grenze! Ich hielt inne und überlegte, ob es schlau sei, die Grenze zu überschreiten. Dann verdrehte ich die Augen. Was waren Grenzen für die City Cats schon? Es war einfach nur ein übel riechender Streifen. Ich folgte wieder der Geruchsspur des Krautes. Da! Auf der Terrasse eines großen Zweibeinernestes. Der Zaun war dieses Mal größer, was mir aber nicht wirklich etwas ausmachte. Mit einem eleganten Sprung ließ ich den Zaun hinter mir und stürzte zu dem Kraut. In genau diesem Moment ertönte ganz in der Nähe ein magerschütternder Schrei. Ich fuhr herum, sah aber nichts. Erneut drang ein schrilles Kreischen an mein Ohr. Ich legte den Kopf schief. Sollte ich der Sache auf den Grund gehen? Ein Teil in mir sagte nein, ein anderer Ja. Letztendlich siegte die Neugier und ich ließ die Große Klette links liegen. Erneut sprang ich über den Zaun und machte mich auf, um nach dem Rechten zu sehen. Immer und immer wieder ertönte der Schrei. Ich lief schneller und dann… Dann sah ich es. Hunde! Und Katzen! Ich ließ die Bachminze fallen. Zwei Katzen kämpften erbittert gegen einen großen Hund. Wieder war ein Aufschrei zu hören. Ich sah mich nach der Katze um und erstarrte. Eine buntgefleckte Kätzin warf ihre Junge! Genau jetzt! Ein großes, graues Ungetüm baute sich vor der Kätzin auf, wurde aber von einem flammenfarbenen Kater weg gescheucht. Eine junge, rötliche Kätzin kauerte neben der werfenden Kätzin und bemerkte nicht, wie sich ein schwarzer Hund von hinten an schlich. Ich handelte blitzschnell und stürzte mich auf das Monster. Als dieses erschrocken aufjaulte, fuhr die rote Kätzin herum „Eine City cat!“ rief sie mit aufgerissenen Augen. Ein silberner Kater funkelte mich wütend an. „Wehe, du rührst meine Gefährtin an! Wir haben schon genug Probleme!“ Ich verengte die Augen „Ich bin hier, um zu helfen!“



    aus Buntjunges Sicht

    Ich drängte mich mit meinen Geschwistern dicht an Strandsonne. Um uns herum tobte ein verbissener Kampf. Katzen schrien, Hunde heulten auf… „Heftig….“ Murmelte Tugerpfote neben mir. Ich konnte nur stumm nicken. Flammenpfote riss immer und immer wieder seine Krallen über die Nase eines hartnäckigen Ungetüms. Ich schluckte. Der Hund stieß dem Schüler seine riesige Pranke in den Bauch… Flammenpfoote stürzte, rappelte sich aber sofort wieder auf und stürzte sich auf den Hund… Daneben kauerten Moon und Rosenpfote über Lilienstern, die keuchend am Boden lag. Flammenpfote wurde erneut weg geschleudert, dieses Mal heftiger. Schwer atmend lag er am Boden. Rosenpfote sprang sofort auf und schleifte den flammenfarbenden Schüler zu uns. „Alles okay, Flammenpfote?“ sie beäugte besorgt seine Wunden. „Ja…“ er wollte sich schon wieder aufrichten, aber Rosenpfote drückte ihn sanft zurück zu Boden. „Nein, du hast super gekämpft, aber jetzt musst du dich ausruhen!“ Er seufzte, blieb aber liegen. Rosenpote sprang zurück zu Moon und Lilienstern. „Das erste! Es kommt!“ rief Moon. „Ich erhaschte einen Blick auf Lilienstern. Ein nasses Bündel glitt neben ihr auf den staubigen Boden. Rosenpfote biss sofort die Fruchtblase auf. „Ein Kater!“ Sturmherz drehte sich kurz, strahlend zu seiner Gefährtin um, wurde aber sofort zurück in die Schlacht gerissen und verpasste einem gescheckten Hund einen so starken Hieb, das er winselnd den Rückzug antrat. „Ich bin Vater!“ immer noch strahlend und mit frischer Energie stürzte er sich auf ein Braunes Monster. Ich beobachte noch immer Lilienstern… Ein zweites Bündel glitt zu Boden. Dieses Mal übernahm Moon das Aufbeißen der Fruchtblase. „Eine Kätzin.“ Sie legte es zu dem ersten Jungen, an den Bauch der buntgefleckten Kätzin. Ein plötzliches Gebell lies mich herumfahren. Etwa fünf Fuchslängen stand ein Hund! Meine Geschwister und Strandsonne hatten noch nichts davon gemerkt… komisch… Der Hund kam näher. Ich wollte weg rennen, aber etwas in mir sagte „Greif ihn an, das ist deine Chance, deine Bestimmung!“ Und ich hörte auf die Stimme. „Ich stürzte mich auf das schwarze, riesige Ungetüm. Es stutzte. Ich hieb mit meinen Krallen auf es ein. Ich fühlte mich groß… Größer… Der Hund wollte mich abwerfen, aber ich verbiss mich in seinem Nackenfell… Der Hund warf sich zu Boden. Gerade noch rechtzeitig konnte ich abspringen, bevor er mich zerquetschen konnte. Nun lag er auf dem Rücken und ich ergriff die Chance. Ich stürzte mich auf seinen Bauch, der ungeschützt vor mir lag. Der Hund war aber nicht dumm… Er schnappte nach meinem Hals, aber ich duckte mich weg und in genau diesem Moment tat ich es. Ich zog meine Krallen durch seine Kehle. Das Monster erstarrte… Dann erschlaffte er… „Es ist ein Kater…“ Moon wirbelte herum und brach die Stille. Ich wandte mich von dem toten Hund ab. Alle Blicke waren auf mich gerichtet… sämtliche Hunde hatten die Flucht ergriffen. „Du… hast einen Hund getötet…“ miaute Gewitterpfote… Ich drehte mich wieder zu dem Hund um… „Ich… habe ihn getötet… Wow…“ Ich fühlte mich… anders… „Ja, Wow!“ Sturmherz und die anderen Krieger lächelten. „Du hast gekämpft wie ein Krieger… ein großer Krieger…“ Ich strahlte… Die andächtige Stille wurde von einem Knurren unterbrochen… Ich wirbelte herum und rechnete mit einem weiteren Hund… Doch es war kein Hund… Es war Arcy… Sein Blick fuhr an mir vorbei und fixierte Moon. „Hier steckst du… du Verräterin!“



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    (Das auf dem Bild ist Blut. Art by Lillystar.. ^^) ((cur))aus Arcys Sicht((ecur)) Ich schritt an einem kleinen Kater vorbei, auf Moon zu. „Ich freue
    (Das auf dem Bild ist Blut. Art by Lillystar.. ^^)


    aus Arcys Sicht

    Ich schritt an einem kleinen Kater vorbei, auf Moon zu. „Ich freue mich auf deine Ausrede… Und darauf, dich danach zu zerfetzten…“ Ich grinste… „Aber…“ Moon sah mich entgeistert an. „Helfen ist doch keine Schandtat…“ Ich seufzte gespielt gequält. „In diesem Fall schon!“ Ich trat noch näher an sie heran, bis sich unsere Nasen fast berührten. „Jetzt sitzt du in der Klemme… Jetzt musst du beweisen, dass du noch eine wahre Citycat bist!“ Ich grinste noch immer. „Und… ähh… wie?“ „Töte diese Jungen!“ Ich trat wieder zurück und deute auf drei neugeborene Jungen, die dicht gedrängt an einer bunten Kätzin lagen… Lilienstern… „Und die Mutter am besten noch mit dazu! „Was! Nein, das ist nicht fair!“ Moon riss entsetzt die Augen Jungen. „Das sind Junge!* *Ich wie. Und leichte Beute sind sie auch! „Nein…“ Moon fuhr die Krallen aus. „Ach, du legst es drauf an?“ Ich fuhr ebenfalls die Krallen aus. Moon schritt entschlossen auf mich zu. Aus dem Augenwinkel konnte ich sehen, wie ein silberner Kater Lilienstern und die Jungen weg geleitete. Ich lachte kurz auf. „Um die kümmere ich mich später.“ Damit stürzte ich mich auf die Kräuterkätzin. Sie duckte sich geschickt weg, dennoch erwischte ich ihre Flanke und riss sie auf. Eine cremefarbene Kätzin wollte Moon zu Hilfe kommen, aber ich stieß sie weg. Gleichzeitig rief ich mit einem lauten Jaulen City cats herbei. Rain, Rabe und Darkdream… Ich nagelte Moon am Boden fest… „Die letzten Worte?“ Sie sah an meinem Kopf vorbei, mit aufgerissenen Augen… „Hund!“ miaute sie schrill. Ich lachte und wurde im gleichen Moment von einer unglaublichen Kraft beiseite geschleudert. „Was!“ Über mich beugte sich ein riesiges Gesicht… das Gesicht eines Hundes… Ich stieß ihm die Hinterpfoten in den Bauch. „Aus!“ Der Hund hatte mich fest an den Boden gedrückt… Und dann fühlte ich nur noch Schmerz… Er hatte meine Kehle zerbissen… ein letztes Wort entfuhr mir…. „Nein…“ Und dann war alles schwarz… für immer…

    aus Rabes Sicht

    „Arcy!“ ich schlüpfte an dem Hund vorbei und schüttelte meinen Anführer… „Du bist nicht tot, oder?“ Der Hund hinter mir schnaubte.. „Macht ihm den gar aus!“ miaute ich zu Rain und Darkdream. Die beiden Katzen stürzten sich auf den Hund… Ich sehe noch immer auf Arcy nieder. Ein letztes Mal drückte ich ihm meine Nase in den Pelz, dann wirbelte ich zu dem Ungeheuer herum. „Du hast ihn getötet. „ Wie verrückt rammte ich immer wieder meine Krallen in den Bauch des Tieres. Die Clankatzen saßen stumm daneben und sahen dem Spektakel zu. Mir war alles egal. Ich wollte Rache… Der Hund war nicht ohne… Er schlug um sich. Rain versuchte ihn zu bändigen. Es brachte nichts. Mit einer unvorstellbaren Wucht schleuderte der Hund Darkdream weg, als wäre sie eine lästige Fliege. Mit einem dumpfen Geräusch prallte sie gegen eine Hauswand und blieb schlaff liegen. „Darkdream!“ Erschrocken wirbelte Rain zu seiner Gefährtin herum, doch ich hielt ihn ab, zu ihr zu laufen. “Kämpfe!” Zögernd wandte er sich wieder dem Hund zu. Dieser schnaubte. Er rappelte sich auf. Man sah ihm, an das ihm die zwei Katzen langsam auf den Keks gingen. So schnell, wie er gekommen war, verschwand er auch wieder… „Hinterher!“ Ich wollte ihm nach renne… „Nein…“ Rain kauerte neben Darkdream… „Sie ist tot…“ „Arcy auch! Wir müssen den Hund töten!“ „Nein!“ Rain wirbelte zu mir herum. „Nein! Darkdream ist tot! Verstehst du! Der Hund ist egal.“ Er wendete sich wider Darkdream zu. Die Clankatzen entfernten sich langsam. Nur eine cremefarbene Kätzin tappte zu Rain und setzte sich neben ihn. Ich kam mir überflüssig vor, aber das war mir egal. „Super! Wir haben keinen Anführer mehr!“ „Ich kann euch helfen…!“ Ich fuhr herum. Auf einer Mauer lag eine rote Kätzin… „Ich bin Blut…“

    aus Bluts Sicht

    Elegant sprang ich von der Mauer, zu dem schwarzen Kater… Er sah mich unverwandt an. „Helfen? City Cats brauchen keine Hilfe!“ schnaubte er. „Na gut, aber einen neuen Anführer braucht ihr!“ miaute ich und streifte um ihn herum. „Nein! Nach Arcys Tod werde ich Anführer!“ „Meinst du wirklich, dass sich deine Gruppe von einem rachsüchtigen und geisteskranken Anführer anführen lassen will?“ Ich blieb direkt vor ihm stehen. „Wie! Ich bin nicht geisteskrank!“ „Doch, ist er! Rabe…“ rief ein grau getigerter Kater, der trauernd über einer toten Kätzin kauerte und Rabe wütend anfunkelt. Ich grinste triumphierend. „Also die Mitglieder deiner Gruppe sehen das anscheinend anders…“ Rabe fauchte wütend. „Und, wie willst du uns helfen? Wie willst du Arcy erstetzen?“ „Nun ja… Ich kenne jemanden, der Anführererfahrungen hat und diese Gruppe locker durch dick und dünn führen kann.“ „Aha… und wen?“ „Also, sie ist eine Kätzin, eine temperamentvolle Kätzin. Sie lebt momentan als Streunerin, hat einst einen kleinen Clan angeführt… und-„ „redest du von dir?“ unterbrach mich Rabe. „… In etwa, ja..“ antwortete ich und ließ meine Krallen spielen. „Einen Clan sagtest du? Was ist mit dem Clan?“ hackte er nach. „Er hat sich aufgelöst. Frag nicht weiter danach! Bitte! Danke!“ Rabe musterte mich. „Du… willst unsere Gruppe also übernehmen…?“ „Ja“ „Und was, wenn ich fragen darf, würdest du jetzt tun?“ „Nun also: Hast du diese lausigen Clankatzen gesehen? Sie haben einfach nur da gesessen und alles mit angeschaut. Ich meine, eure Kräuterkatze hat ihnen geholfen und dafür hätten sie euch mit dem Hund helfen können… Ich würde mir etwas hohlen…“ erklärte ich und setzte mich auf die Staubige Straße. „Mhhh… Und warum hast du uns nicht geholfen? Du hast dem Anschein nach alles mitbekommen…“ „Ich hatte selbst mit einem Hund zu tun…“ erwiderte ich und deutete auf eine frische Wunde an meiner Schulter… Rabe sah mich lange an… „Das ist eine komische Stituation für mich… Du hättest tatsächlich Zeug zur Anführerin… Aber rechtmäßig und nach meinen Willen, muss ich Anführer werden…“ sagte er und Stand auf. „Wie wäre es, lassen wir die Gruppe entscheiden! Wenn der wirklich so viel an dir wird sie dich als deinen Anführer wählen, wenn nicht,…“ Rabe zögerte. „Na gut… Ich würde auf diesen Deal nicht eingehen, wüsste ich nicht, dass ich mich auf die City Cats verlassen kann…“ „Schön zu hören…“ ich lächelte, wobei ich eine Spur Hinterlist in meinen Gesichtsausdruck mit einfließen ließ… „Komm mit!“ er setzte sich in Bewegung, ich folgte ihm. „Rain!“ rief Rabe, aber der graue Kater wich nicht von der Seite seiner toten Gefährtin… Rabe stöhnte, lief aber weiter und ich hinter ihm….

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    ((cur))aus Liliensterns Sicht ((ecur)) Endlich kamen wir im Lager an. Mit letzter Kraft schleppte ich mich in die Kinderstube. Sturmherz, der seine Mi
    aus Liliensterns Sicht

    Endlich kamen wir im Lager an. Mit letzter Kraft schleppte ich mich in die Kinderstube. Sturmherz, der seine Miniaturausgabe trug, folgte mir. Dann betraten auch Strandsonne mit dem buntgefleckten Jungen im Maul und Rosenpfote, die einen hellgrauen Kater trug, die Kinderstube. Als alle Jungen neben mir in meinem Nest lagen kehrte endlich Ruhe ein. Auch ich konnte kaum noch die Augen aufhalten, aber einschlafen wollte ich nicht. „ich bin so glücklich…“ schnurrte ich, während ich die Jungen beobachtete, die sich an meinen Bauch drängten. „Ich auch!“ flüsterte Sturmherz und drückte mir seine Nase in das Fell. „So glücklich wie nie!“ Jetzt war es still in der Kinderstube. Nur das Schnurren von mir und Sturmherz und zwischendurch ein leises Quieken der Jungen war zu hören. „Sie brauchen Namen!“ brach Sturmherz die Stille. Ich öffnete meine Augen, die ich während der andächtigen Stille geschlossen gehalten hatte. „Sie hier, „, ich fuhr mit der Zunge über den Kopf der kleinen, bunt gefleckten Kätzin, die so aussah, wie ich. „nennen wir Lavendeljunges!“ „Oh ja!“ stimmte mir mein Gefährte schnurrend zu. „Und ihn hier Salbeijunges!“ Er leckte dem silber getigerten Jungen über den winzigen Kopf. Jetzt sahen wir beide zu dem hellgrauen Jungen. „Habichtjunges!“ sagten wir gleichzeitig und mussten lachen. „Wunderbar!“ Sturmherz legte sich nun zu mir und schmiegte sich an mich und unsere Jungen. Ich schloss meine Augen und schlief beruhigt von Sturmherz Schnurren ein.


    aus Mords Sicht

    Ich lag dösend im Lager, als mich plötzlich Pfotenschritte am Eingang aus meinen Träumereien weckten. Ich hob den Kopf. Rabe betrat das Lager. Arcys Patrollie, dachte ich. Aber nicht Arcy, sondern eine blutrote Kätzin betrat nach dem zweiten Anführer das Lager. Ich erhob mich. „Wer ist das?“ fragte ich mit scharfen Ton Rabe. „Und wo ist Arcy?“ „Ich bin Blut und euer Anführer ist tot.“ Antworte die fremde Kätzin. „was! Tot!“ Ich wollte und konnte es nicht glauben. „Wie und warum und was macht die hier?“ giftete ich Rabe an. Auch andere Katzen kamen nun an. Rabe ging niedergeschlagen an der Menge vorbei und sprang auf ein Fass. Von dort aus erzählte er und, was passiert war. Ungläubig starte die Gruppe zu ihm hinauf. Auch erstaunt waren wie, als er uns ButS Absichten schilderte. „Und so dürft ihr entscheiden, wer euch anführen soll!“ endete er. Blut räusperte sich und alle CityCats wanden sich zu ihr. „Also,“ begann sie, „Da ja jeder ankommen könnte um euch anzuführen, möchte ich euch mitteilen, wie ich in jetziger Situation handeln würde. Rabe, „ sie sah den Kater kurz an, „du kannst es bezeugen, die Clan Katzen haben einfach nur da gesessen und zugesehen, als der Hund Arcy getötet hat. Ich meine, eure Kräuterkatze hat bei der Geburt von Clanjungen geholfen. Der Clan hätte sich revanchieren können, indem ein paar Krieger beim Kampf gegen den Hund helfen hätten können. Mein Vorschlag: Rache!“ „Und welche Art von Rache?“ rief Bone. „Die Jungen.“ Antwortete ich, „Die Jungen der Anführerin, Lilienstern. Wir könnten ins Lager eindringen und sie… aufnehmen.“ Sie grinste. „Sie aufnehmen…“ Ein Murmeln ging durch die Reihen. Ich sah mich nach meiner Gefährtin, Schattiger Mond um, entdeckte sie aber nicht. Mit einem Blick in den Jungenmütterbau stellte ich fest, dass sie schlief. Nach kurzem Nachdenken trat ich vor. „Ich werde diesen Job übernehmen! Ich werde in das Clanlager eindringen und die Jungen holen!“ Blut nickte. „Sehr gut! Aber erst will ich eure Entscheidung hören! Wer soll euer Anführer sein?“ Alle City Cats sahen sich an und dann gab jeder seine Stimme ab, indem er sich zu der jeweiligen Katze stellte, zu der er halten wollte. Ich stellte mich zu Blut. Das Ergebnis war eindeutig. Blut siegte. „Danke! Ihr habt mein vollstes Vertrauen!“ rief sie. Rabe zog sich genervt zurück und unsere neue Anführerin wandte sich zu mir. „Du wirst also zu Clan gehen und vereinbartes durchführen?“ Ich nickte. „Sehr gut, aber du solltest jemanden mitnehmen.“ Sie sah sich kur um und winkte dann Bone zu uns. „Du wirst Mord begleiten.“ „Gut!“ Die Kätzin stellte sich darauf ein. „Morgen werdet ihr aufbrechen!“ ordnete Blut an. Bone und ich waren zufrieden damit und begannen sogleich Pläne für den morgigen Tag zu schmieden.



    aus Samtfells Sicht

    Es hatte angefangen zu regnen. Einen Nieselregen, der mein Fell wie einen Glitzernden Schleier bedeckte. Rain, der immer noch vor seiner verstorbenen Gefährtin kauerte erging es nicht anders. Ich liebte diesen Kater immer noch… Also glaube ich… Und obwohl er mich damals verlassen hatte, tat er mir nun so leid… Ich verspürte keinen Neid auf Darkdream, die nun schlaff im Straßengraben lag. „Sie war eine so wunderbare Kätzin…“ murmelte Rain und drückte abermals seine Nase in das Fell der schwarz-silbernen Kätzin. Ich schluckte. Der Ragen wurde langsam stärker, aber das war uns beiden egal… Und Darkdream wohl erst recht… Sie war nun beim SternenClan… Oder da, wo CitYCats nach dem Tod halt hin kommen. Rain stand auf. „Ich werde sie begraben…“ „Ich helfe dir.“ Sagte iich, ohne den Blick von der toten Kätzin ab zu wenden. Ohne irgendeine weitere Emotion zu zeigen packte er seine Gefährtin sanft im Nackenfell und lief los. Ich bot ihm meine Hilfe, aber er lehnte ab. Schnellen Schrittes und den Blick starr nach vorne gerichtet marschierte er durch die zahllosen Gassen. Über uns donnerte es und kurz darauf erhellte ein Blitz den Himmel. Nach einer halben Ewigkeit verließen wir die dunklen, engen und verwinkelten Gassen. Vor uns ragte ein verrostetes tor in die Höhe. Eigentlich sollten die Torflügel geschlossen sein, aber eines hin schief in den Angeln, sodass wir ganz einfach hindurch schlüpfen konnten. Rain ging geradewegs auf eine alte Trauerweide zu. Die Regentropfen rollten an den nach unten hängenden Ästen des Baumes hinunter, bis sie schließlich das Ende erreichten und zu Boden vielen. Alles in diesem Park machte eine unheimliche Stimmung… Der grau getigerte Kater legte die tote Kätzin unter der Weide ab. „Das war ihr lieblings Ort… Bei Sonnenschein war es wunderschön hier…“ Er musste schmunzeln, aber das leichte Lächeln verschwand sofort wieder von seinen Lippen. Ohne ein weiteres wort schritt er auf den Stamm zu und begann zu graben. Ich stellte mich neben ihn und wir schaufelten pausenlos die Erde beiseite. Der Matsch klebte an unseren Pfoten und blieb in unserem Fell hängen. Es donnerte, es blitzte, es regnete… Rain stieß einen Schrei aus, der mich zusammen zucken ließ. Mit noch mehr Elan kämpfte er sich durch durch die Erdschicht, obwohl ich die Grube mittlerweile für tief genug hielt. Ich achte einen Schritt zurück, um ihm nicht im Weg zu stehen. Es dauerte nicht lange, da war auch seine letzte Kraftreserve endgültig erschöpft und der Schlammbeschmierte Kater taumelte aus dem Grab. Ich schloss die Augen und als ich sie wieder öffnete, hatte er Darkdream bereits in die Grube gelegt und flüsterte ihr ein paar, letzte Worte ins Ohr, dann sprang er wieder zu mir und begann, ich weiß nicht, mit welcher Kraft er das tat, das Loch wieder auf zu füllen. Ich half ihm wieder. Es ging schnell, dann war sie beerdigt und Rain sackte erschöpft neben dem Grab zusammen. „Ich.. hasse Rabe…“ Ich wusste nicht, was ich darauf sagen sollte und schwieg. „Danke.“ Flüsterte er dann. Ich dachte, das würde noch an Darkdream gehen, aber als er mich ansah und seine worte wiederhohlte, erkannte ich, dass er mich meinte… Ich lächelte… „Das ist doch selbsverständlich!“ Er schloss wieder seine Augen und verfiel in einen unruhiegen Schlaf. Ich blieb sitzen und hielt so zu sagen Totenwache. Das hatte die Kätzin verdient… Der regen wurde weniger und das Gewitter zog weiter… Alles würde weiter gehen. Für mich sowieso und für ihn bestimmt, unbedingt auch!

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    ((cur)) aus Tauschweifs Sicht ((ecur)) Gespannt lauschte ich Flammenpfotes Erzählung, der uns von dem Erlebnis mit den Hunden berichtete. Als er sein
    aus Tauschweifs Sicht


    Gespannt lauschte ich Flammenpfotes Erzählung, der uns von dem Erlebnis mit den Hunden berichtete. Als er seinen Bericht beendet hatte, herrschte Stille… Frostgewitter war der erste, der Worte fand… „Wow…“ oder nur eines. „Und Schatttenpfote ist endlich wieder da!“ Die Schwester des flammenfarbenen Katers sah verlegen auf ihre Pfoten, als alle Blicke auf sie gerichtet waren. Langsam löste sich die Menge wieder und sämtliche Katzen plapperten staunend durcheinander. Flüsterfügel sah mich aufgeregt an. „Oh Mann! Das muss ein Erlebnis gewesen sein! Ich wünschte, ich wäre dabei gewesen!“ Ich lächelte und die Kätzin sprang schon wieder weiter, um weitere ihrer Clangefährten mit ihrer Freude an zu stecken. Während sich der ganze Rest noch über das Geschehen austauschte, legte ich mich neben den Frischbeutehaufen. Die Sonne schien vom Himmel und wärmte mein Fell auf. Jetzt war das Wetter noch wunderschön, aber es war nicht zu übersehen, dass aus Richtung Meer gewaltige Gewitterwolken anzogen. Ich schloss die Augen und genoss den Moment. Aus der Kinderstube kam das Qiecken von Liliensterns Jungen, die Schüler spielten lachend in der Lagermitte und die Krieger planten die Patroullien vor. Alles schien perfekt und ich rechnete ganz und gar nicht damit, dass sich dies in den nächsten Momenten ändern würde. Ich drehte mich gerade auf die andere Seite, als ich auf ein undefinierbares Wispern aufmerksam wurde. Mit misstrauischen Blick schwang ich mich auf die Pfoten und sah mich mit verengten Augen um. Ein wohlbekannter Geruch stieg mir in die Nase. „City cats…“ flüsterte ich und schrie ich es. „City Cats!“ Augenblicklich waren alle Katzen auf den Pfoten, sahen zuerst mich an, dann zu einem Fass. Ja… Un auf dem fass saßen zwei… zwei City Cats… ein blutroter hatte ein fieses Grinsen aufgesetzt und die weiße Kätzin hinter ihm lächelte gewitzt. Blutmond zögerte keine Sekunde und hechtete auf den Kater zu. Auch ich handelte sofort und stürzte mich auf die Kätzin. An ihren Schultern hängend biss ich ihr in ein Ohr. Sturmherz, der bis jetzt in der Kinderstube gewesen war, sprang nun zu uns. „Einen Moment!“ Ich löste Meinen Biss, hielt die weiße Kätzin aber noch immer an den Boden gedrückt. „So, ihr City Cats,“ fuhr der silberne Kater fort, „Was habt ihr in unserem Lager verloren?“ Ohne sein Grinsen abzusetzen, antwortete der blutrote Kater. „Was wir hier verloren haben? Rache!“ Mit diesen Worten bäumte er sich auf und schüttelte Blutmond ab. Auch unter meinen Pfoten breitete sich kraft aus und im nächsten Moment lag ich im Sand. Die beiden City Cats stürmten auf etwas zu, was Sturmherz gar nicht gefiel: Die Kinderstube! Liliensterns Gefährte setzte alles daran, den City Cats Kater zu überhohlen, aber es war zu spät… Mord, ich glaube jedenfalls das er so heißt, sprang mit einer solchen Wucht auf das Kinderstuben-Fass, das die Balken gefährlich knackten. Seine Gruppengefährtin folgte ihm und dann stürzte es zusammen, das Fass… Ich sprang vor und schupste die weiße Kätzin weg. In den Trümmern erkannte ich Pelze. Mord ignorierend grab ich mich durch die Überreste der Kinderstube und hatte Habichtjunges bald erreicht. Behutsam zog ich ihn weichen zwei Balken hinaus und übergab ihn seinem Vater. „Ich darf doch helfen?“ Ich wirbelte herum und sah, wie Mord die wie anderen Junge zu sich zog und seiner Gefährtin überreichte, die mit den kleinen, quiekenden Jungen im Maul sofort die Flucht ergriff. Schattenlicht folgte ihr sogleich mit weitenden Sätzen. Ich stürzte mich auf Mord, doch er bohrte mir seine mächtigen Krallen in den Rücken. Ich stieß einen schmerzerfüllten Schrei aus und taumelte zurück. Unter den Trümmern des Fasses regte sich etwas und schon bald hatte sich Lilienstern hoch gekämpft. Emotionslos starte sie Mord an. „Meine Jungen!“ „Deine Jungen? Du meinst wohl unsere Beute!“ Er lachte ein eiskaltes lachen und verschwand er. Ohne zu zögern setzte Lilienstern ihm nach. Ich wollte ihm ebenfalls folgen, aber meine Wunde erlaubte dies nicht. Häherschwinge kam zu mir. „Alles okay?“ „ja…“ presste ich hervor, dann wurde alles schwarz…

    (Nein, sie ist nicht tot, nur ohnmächtig. )



    aus Bones Sicht

    So schnell mich meine Pfoten tragen konnten rannte ich… Wohin genau wusste ich nicht… Einerseits verspürte ich Triumph, anderseits aber auch Schuld. Schuld? Nein! Ich hatte meiner Gruppe geholfen! Ich war Bluts Anweisungen gefolgt, das war keine Schandtat. Hinter mir hörte ich die schnellen Schritte einer Clankriegerin. Ich beschleunigte mein Tempo und rannte direkt auf eine Klippe zu. Erst jetzt merkte ich, wie weit ich schon gesprintet war. Ich warf einen Blick über die Schulter. Die Stadt lag unter mir. Die Jungen quiekten. Ich ignorierte es. „Bone!“ Ich richtete den Blick wieder nach vorne. Mord stand am Ende der Klippe. Wie konnte er mir so schnell gefolgt sein? Egal. Er sprang in einen kleinen Busch, ich folgte ihm. „Gib mir die Jungen!“ Ich befolgte seine Anweisung. „So, wenn gleich diese lausigen Clankatzen ankommen, behauptest du, du hättest diese kleinen… Würmer die Klippe runter geworfen, okay?“ Ich nickte. Mord packte die zwei Jungen im Nackenfell und verschwand in Richtung unseres Lagers. Ich tauchte wieder aus dem Busch auf und setzte zum Rand der Klippe. Mit einem mulmigen Gefühl im Bauch lugte ich nach unten. An den Felsen, ganz unten schlugen die mächtigen Wellen zusammen. Ich machte vorsichtig ein paar Schritte zurück und… stieß an etwas. Mein Herz schien einen Schlag auszusetzen. Langsam drehte ich mich um und starte in die Augen einer schwarzen Kätzin. Ihr dunkelblaues Auge funkelte mich an, das andere war milchig weiß. Obwohl mir ganz anders zu Mute war, setzte ich ein für uns City cats typisches Grinsen auf. „Wo sind die Jungen!“ fauchte mich die Kriegerin an. „Oh… Wo sie jetzt sind? Keine Ahnung. Vielleicht – Wie heißt das noch mal?- ach ja, im… SternenClan oder so…“ Die Kätzin schritt auf mich zu und machte ein paar Schritte zurück. Ich fühlte wie unter meinen Hinterpfoten die Erde wegbröckelte. Ich schluckte. Ich musste weg vom Rand. Die schwarze Kätzin machte ganz den Anschein, mich gleich runter zu stoßen. Ich befahl all meine Kraft in meine Hinterbeine und stieß mich ab. In einem hohen Bogen flog ich über die Clankätzin und landete sicher hinter ihr. Blitzschnell fuhr die Kätzin zu mir herum und stürzte sich auf mich. Die Erleichterung, nicht in die tosenden Wellen gestürzt zu sein, gab mir neue Kraft, aber jetzt wollte ich den Clandummis den Spaß lassen. Jetzt tauchten hinter der Halbblinden zwei weitere Katzen auf. Ein silberner Kater und Lilienstern höchstpersönlich. „Wo sind meine Jungen!“ Die bunt gefleckte Kätzin sprang an die Seite ihrer Kriegerin und drückte mir ihre, mit ausgefahrenen Krallen, Pfote auf die Flanke. „Wo!“ wiederholte sie ihre Frage. Ich genoss den Anblick ihrer Tränen gefüllten Augen, ohne zu antworten. „Lilienstern…“, begann die schwarze Kätzin neben der Anführerin, „Es… sieht ganz danach aus, dass sie… die Jungen… die Klippe…“ „Nein…“ brachte Liliensternhervor und sackte regelrecht zusammen. Ich nutzte die Chance und schlängelte mich aus dem Griff der schwarzen Kriegerin. Aber sie war sofort wieder zu Stelle und packte meine Schultern, worauf ich ihr mit den Hinterpfoten einen Tritt in den Bauch verpasst. Sie taumelte ein paar Schritte zurück, fand sich aber sofort wieder und sprang mich von der Seite an. Ich duckte mich aber weg und als sie dumpf am Boden landete, startete ich einen Gegenangriff. Der silberne Kater, der bisher damit beschäftigt war, seine Gefährtin zu trösten, eilte jetzt an die Seite der schwarzen Kätzin. „Achtung, Schattenlicht!“, aber ich drosch schon auf ihre Flanke ein. Liliensterns Gefährte riss mich weg und ich verpasste ihm eine Ohrfeige. Für einen winzigen Moment lockerte sich sein Griff und ich wand mich frei. „Ich muss mich nun leider verabschieden. Euch allen ein herzliches Beileid, auf Wiedersehen!“ Mit diesen Worten ließ ich die drei niedergeschlagenen Katzen hinter mir und preschte auf das City Cats Lager zu, wo mich Blut schon erwarten würde.


    aus Moons Sicht

    Manchmal frage ich mich schon: Wie… gemein sind wir eigentlich… Wir, die CityCats. Mir hatte Bluts plan von Anfang an nicht gefallen. Neugeborene Junge zu entführen. Mord war mit zwei kleinen Bündeln ins Lager gekommen. Zwei, das dritte hatten sie den Königen wohl gelassen. Schattiger Mond hatte sie liebevoll aufgenommen. „Die armen hier haben wir gefunden. Anscheinend wurden sie von ihrer Mutter verstossen, ausgesetzt, liegen geblieben…“ waren Mords Worte. Hielt er seine Gefährtin für dumm oder was? „Mama ist tot gemacht, von böses Katzen…“ hatte eines der Kätzchen gequakt. Lilienstern, tot? Nein, die Anführerin hatte mehrere Leben. Tot war sie sicher nicht.
    Das alles lag nun schon drei Monde zurück. Silver und Flower, so wie Schattigermond die Clanjungen genannt hatte, waren zu stattlichen Katzen herangewachsen. Gut ernährt, fit und athletisch. Sie würden gute Kämpfer abgeben, aber mir war klar, sie waren zu Kriegern bestimmt. In den drei vergangenen Monden hatte ich den Jungen oft zugesehen. Wo sie eigentlich her kamen, hatten sie vollständig vergessen. Ja, sie lästerten sogar über den Clan, aus dem sie stammten, aus den sie gerissen worden waren. Mord, ihr „Pflegevater“, sah die beiden immer mit seinem Grinsen an. Sein Grinsen, sein Markenzeichen. Ich fand das unfair. Alles! Aber mich fragte ja keiner… Alle wussten von den Jungen, wo sie her kamen, wer sie waren. Alle, außer Schattigermond. Schon oft hatte ich mit dem Gedanken gespielt, zu ihr zu gehen, es ihr zu sagen. Gewiss würde sie sich meiner Seite anschließen. Ich seufzte. Ich musste es tun! Jetzt! Langsam stand ich auf, schritt aus die Kinderstube zu. Schritt für Schritt. Ich spürte Mords Blicke, die sich in meinen Rücken bohrten. Ihn ignorierend trat ich in das Fass. Es roch süßlich und es war Warm. „hallo Moon!“ wurde ich von er Jungenmutter begrüßt. „Hallo!“ flüsterte ich mit sanfter Stimme. Alle Jungen, Silver, Flower und ihr leibliches Junge, Flame, schlummerten and die Kätzin gekuschelt. „Warum bist du hier? Mir und den kleinen fehlt nichts!“ „nein, nein, natürlich nicht!“ Ich setzte mich. „Ich muss dir nur etwas sagen. Die Jungen betreffend.“ Ich deutete auf die Clanjungen. „ja? Was ist denn mit ihnen?“ Es würde Konsequenzen haben, das was ich der Kätzin gleich anvertrauen würde. Konsequenzen für mich… „Ich kenne ihre Mutter… du auch. Sie i-„ „Moon, ein Notfall! Komm!“ Mord. Mein Herz setzte einen Schlag aus. Ich nickte der Jungenmutter zu und verließ dann mit zitternden Pfoten das Fass. Den schönsten Ort, den ich mir im Moment vorstellen kann. Mord erwartete mich. Sein Gesichtsausdruck verriet alles. Warum war er nur so scharf auf die Jungen? Wieso sollten sie in der Gruppe bleiben? Ein großer Verlust waren sie nicht. Der Clan brauchte sie jetzt dringender. „Komm mit!“ Sagte er. Leise, scharf, wie eine Drohung, die er mir entgegen spuckte. Ich schloss die Augen. Ich wäre auch ein Verlust für die Gruppe. Ohne Kräuterkätzin kommt man nicht sehr weit. Trotzdem musste ich um mein Leben bangen. Mord führte mich aus dem Lager, bog in eine schmale Gasse ein, durchquerte sie, schlängelte sich an zwei Mülltonnen vorbei, bis er schließlich in einen Busch mit welken Blättern eintauchte. Überhaupt war dieses Gebüsch die einzige Pflanze in der Gegend. Ich trat hinein, mit der üblen Vorahnung, dass das möglicherweise meine letzten Schritte sein können. „Wage es nicht, meiner Gefährtin zu sagen,…“ zischte er mich an. „Aber warum nicht? Wozu brauchen wir die jungen?“ „Das geht dich nichts an!“ Ich blickte auf. „Aber deine Gefährtin, die Jungen, sie haben das Recht, die Wahrheit zu erfahren!“ Ich spürte eine große, breite Pfote, die mich an den staubigen Boden drückte. „Ist das deine Meinung?“ fragte mich Mord mit monotoner Stimme. Ich hatte die Chance zu wiederrufen. Aber das wäre nicht richtig. „Ja…“ presste ich heraus. Dann spürte ich Krallen. Große, scharfe Krallen. Die Krallen des Mordes. Das letzte was ich sah, waren blaue Augen und ein bunt gefleckter Pelz… Flower… sie wusste es. Ich hatte das richtige getan. Dann war alles schwarz.


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    ((cur))aus Freefalls Sicht((ecur)) Ja, das liebte ich. Das fliegen, das fallen… das frei sein! In großen setzen schwebte ich über den Strand. Der
    aus Freefalls Sicht

    Ja, das liebte ich. Das fliegen, das fallen… das frei sein! In großen setzen schwebte ich über den Strand. Der feine Sand wirbelte unter meinen Pfoten auf. Bei jedem Sprung. In der Ferne donnerte es. Die Luft knisterte. Es floss Energie. Überall… auch in mir. Erschöpfung kannte ich nicht. Den ganzen Streifen aus Sand könnte ich ablaufen. Bis zum Ende. Falls es denn ein solches gab. Neben mir rauschten Wellen. Sie waren größer als sonst, majestätischer, kraftvoller. Ich beschleunigte mein Tempo. Die Staubwolke, die um mich herum tanzte wurde größer und wilder. Ich fühlte mich größer. Ich schloss die Augen. Da es nur geradeaus ging, musste ich nicht in der Angst leben, irgendwo d gegen zu Laufen. Es gab nur den Sand, das Meer und mich. So war es immer! Auf einmal klatschte etwas auf meine Nase. Etwas Kaltes, Nasses… Ich riss die Augen auf. Das nächste etwas traf in mein Gesicht. Regen… Ich ignorierte ihn, änderte aber in einer großen Kurve meine Richtung. Aus zwei Tropfen wurden tausende. Mein Fell klebte mir am Körper und ich musste die Augen zusammenkneifen, um die vor den Wassergüßen zu retten. „Free! Freefall!“ ertönte eine Stimme. Ich hörte schnelle Schritte neben mir und spürte dann eine Schulter, die vorsichtig gegen die meine drückte. „Komm!“ erkannte ich Jays Stimme. „Wohin?“ „Weg vom Wasser!“ Ich folgte ihm zwischen ein paar hochgewachsene Tannen, die hinter dem Strand ihre Wurzeln geschlagen hatten. Mein Fell schüttelnd blieb ich stehen. „was ist denn los?“ „Das… ist los…“ er deutete in Richtung Meer. Erst jetzt fiel es mir auf. Sandstreifen war mittlerweile nur noch halb so lang. In meiner Unvorsichtigkeit musste ich wohl fast in die Fluten gerannt sein. „Danke…“ murmelte ich. Er lächelte mich an. „Das ist doch selbstverständlich!“
    Am Horizont erschien etwas. Es kam vermeintlich auf uns zu. „Wir sollten lieber…“ Jay zog mich langsam weg, die Welle traf auf und wir rannten. Die Flut verfolgte und bis weit hinter den Strand. Zweibeiner rannten hier herum. Panisch entflohen wir dessen unruhigen Gegröle. Der einen Welle folgten weitere, größere, kleinere, aber viele…



    aus Tauschweifs Sicht

    Entsetzt sah ich die mächtigen Fluten über den Strand her brechen. Hier, auf dem Dach eines Hauses war ich sicher, doch der Gedanke, das meine Clangefährten vielleicht um ihr Leben kämpfen, lies mich erschaudern. Und da ertönte der erste Hilfeschrei. Sturmfrost war von einer Welle erfasst worden. Ohne zu zögern hangelte ich mich von dem Dach und stürmte auf die Wassermengen zu. Jeder würde mich für lebensmüde erklären, aber ich vertraute auf meine Schwimmkünste. Immer! Mit einem mächtigen Sprung stürzte ich mich in das eisige Nass. Mit angehaltenem Atem tauchte ich unter den riesigen wellen hindurch und bekam kaum etwas von dem tosenden Wasser über mir mit. Die Kraft der Fluten, die sich auch unter der Oberfläche tummelten ignorierte ich. Ich hatte nur ein Ziel: gerade aus! Langsam aber sicher wurde die Luft jedoch knapp. Ich wechselte auf Rückenschwimmen, den Blick nach oben gerichtet. Und endlich entdeckte ich die silberngetigerte Kätzin, die versuchte, gegen die Wellen an zu kämpfen. So schnell wie möglich rang ich mich an die Oberfläche. „Sturmfrost!“ Die Kätzin wirbelte zu mir herum. Als sie mich erblickte, strahlte sie, allerdings hatten wir den schwersten Teil noch vor uns. Hilfesuchend sah ich mich um und erspähte ein Fass, das den Wellen aus Spielzeug diente. Mit ein paar gekonnten Zügen hatte ich es erreicht. Das Holzgefäß war zwar ziemlich demoliert, aber es genügte, um Zwei Katzen über Wasser zu halten. Ich bohrte meine Krallen in das durchweichte Holz. Sturmfrost tat es mir gleich und gemeinsam strampelten wir, um durch das Gewirr aus Wasser unseren Weg zu Strand zu erkämpfen. Der Ostwind half uns dabei und, da wir uns nun nicht mehr darum scheren mussten, nicht unter zu gehen, konnten wir die Wellen als Transportmittel nutzen. Welle für Welle wurden wir näher an den Strand geschoben. Und nach einer gefühlten Ewigkeit spürten wir endlich den weichen Sand unter den Pfoten. Ich lächelte meine Freundin an. „Geschafft!“ Nachdem wir uns hinter einer Mauer in Sicherheit gebracht hatten, sackten wir erschöpft zusammen. Nicht einmal die Kraft, um mir das Wasser aus dem Fell zu schütteln konnte ich noch aufbringen.
    Pfotenschritte waren zu hören und einen Moment später stürmte Sturmherz an uns vorbei, auf das Meer zu…



    aus Sturmherz Sicht

    „Bleib sofort stehen! Was machst du denn!“ Wutentbrannt jagte ich einem Silber getigerten Jungen nach, das auf die Fluten zu stürmte. Typisch City Cats! Bringen ihren Jungen rein gar nichts bei, nicht einmal logisches Denken! Und wieso bitte brachte ich mich für so eine Katze in Gefahr? Der kleine Kater sah offenbar die Gefahr nicht, in die er rannte. Lief er vor mir weg? Ich verlangsamte mein Tempo. „ich will dir doch nichts tun!“ Das Junge blieb stehen und drehte sich zu mir um. „Du siehst aus, wie ich!“ „Aber das ist doch kein Grund vor mir weg zu laufen.“ Ich wurde leicht nervös, aus ich erkannte, wie nah wir dem tosenden Meer gekommen waren. Ich machte einen weiteren Schritt auf den getigerten Kater zu. Er machte sich klein. „Wir müssen hier weg! Es ist gefährlich hier.“ Sprach ich auf ihn ein und sah ihm tief in die blauen Augen. Ja, er hatte wirklich große Ähnlichkeit mit mir. Ich richtete den Blick wieder auf und… erstarrte. Eine Mauer raste auf uns zu. Eine Mauer aus Wasser mit unglaublicher Geschwindigkeit. Noch nie hatte ich eine so gigantische Welle gesehen. Wegrenne war zwecklos. Ich sprang auf das Junge zu, packte es im Nackenfell und bäumte mich über ihm auf. Ich wante den Blick von der Wassermasse ab, ich wollte dem Tod nicht ins Auge blicken. Ich hatte keine Ahnung wie hoch… oder niedrig meine Überlebenschancen standen. Der Schatten der Monsterwelle hatte uns bereits erreicht. Ich packte das Junge noch fester und kniff die Augen zu…
    Und im nächsten Moment flogen wir. Orientierungslos wurden wir herum gewirbelt. Mehrmals trafen Gegenstände gegen meinen Körper. Ich schlang mich noch fester um das Junge und hielt den Schmerzen stand, die mich durchzogen. Vorsichtig öffnete ich ein Auge. Wasser, nur Wasser. Ich versuchte fest zustellen woher der Lichtschein kam, der meine Umgebung erleuchtete. Ungefähr konnte ich eine Richtung erkennen. Das junge fest im Griff strampelte ich dorthin, wo ich das leuchten wahrgenommen hatte. Es wurde stärker und mein Herz begann schneller zu schlagen. Gleich hatte ich es geschafft! Nur noch ein paar Züge und… Ich wurde nach unten gedrückt, über mir brach eine Welle. Ich startete einen weiteren Anlauf, abermals scheiterte ich. Lange würde ich die Luft nicht mehr anhalten können. Ich sah nach oben. Eine Welle nach der anderen brach. Das einzige, was mich erleichterte war, das sie kleiner wurden. Meine Lunge pochte und das Junge in war bereits bewusstlos. Ein weiteres Mal brach eine Welle, jetzt! Ich nahm all meine Kraft zusammen und zog mich an die Oberfläche. „ahhhh!“ endlich konnte ich Luft holen. Von hinten näherte sich eine weitere Welle. Schnell! Ich schwamm, immer darauf bedacht, dass der Kopf des Jungen an der Luft war, in Richtung Strand, in Richtung Verwüstung. Mit letzter Kraft zog ich mich an Land. Rosenpfote kam auf mich zu gestürzt. „Alles okay?“ fragte sie mich. Ich nickte und ließ mir nicht anmerken, dass die Schmerzen unerträglich waren. Ich legte ihr vorsichtig das Junge vor die Pfoten. „Oh, ihn habe ich ja gar nicht bemerkt!“ miaute sie erstaunt und begann sogleich seine Flanke zu massieren. Eine kleine Kätzin mit buntgeflecktem Fell tauchte hinter der Heilerin auf. Mit großen, blauen Augen sah sie auf das Junge, dass ich aus den Fluten gerettet hatte. „Silver!“ sie kauerte sich neben ihn. Die bunte Kätzin erinnerte mich stark an Lilienstern. Lilienstern! Wo war sie? Ich sprang auf und ließ mich erleichtert wieder fallen, als sie aus dem Wasser trat, neben ihr Rostfell, die Habichtjunges trug. Meine Gefährtin kam auf mich zu und legte sich erschöpft hin. Rostfell legte habichtjunges neben sie und lächelte mir zu. „danke!“ miaute ich der Kriegerin zu. Die kleine bunte Kätzin betrachtete Lilienstern und habichtjunges lange. „Ist das dein Junges?“ fragte sie schließlich. „Ja…“ Das Junge lächelte.

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    ((big))((teal)) Neuanfang((ebig))((eteal)) ((bold)) Was ich mit der FF vorhabe:((ebold)) -Lilienstern wird sterben -Lavendelpfote und ihre Geschwister
    Neuanfang

    Was ich mit der FF vorhabe:

    -Lilienstern wird sterben
    -Lavendelpfote und ihre Geschwister werden die Hauptrollen übernehmen
    -Eure Charaktere werden weiterhin einen großen Teil der Geschichte ausmachen



    Ein paar kleine Regeln

    1. Werbung ist erlaubt, solange ich nach Erlaubnis gefragt werde!

    2. Wenn ihr länger nicht on kommen könnt, meldet euch ab und sagt wie lange ihr ungefähr nicht online kommen könnt. Wenn ihr nach dem genannten Zeitpunkt nicht wieder erschienen seid, werden eure Charaktere entfehrnt.

    3. Schreibt ausführliche Steckbriefe!

    4. Keine alleskönner Katzen, "atracktiv, hübsch, verführerisch usw." Ist in Ordnung, solange die Katze auch Schwächen hat.:)

    5. Bringt Ideen mit! Gestaltet das RPG so lebendig wie möglich, seid kreativ und lasst eue Charaktere unzählige Geschichten erleben! ;)




    Katzen von damals

    - Es würde mich freuen, wenn ich hier viele "Gesichter" von früher wieder"sehen" könnte!:)

    - Für alle, die damals Anführer (Blut), 2.Anführer (Rabe, Blutmond) und Heiler (Hellsonne, Rosenpfote) waren, sind diese Posten für euch eine Woche lang resarviet. Wenn ihr euch am 28.3 noch nicht gemeldet habt, werden die Ränge anderen Spielern zugeteilt!
    (Die eingeklammerten Namen, sind die Katzen, die einst diese Posten besetzt haben.)


    Ich freue mich über jeden, der dem RÜG beitritt und hoffe, dass es bald wieder aktiv ist! ;)

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    ((big))((unli))((purple)) Wer spielt wen?((ebig))((eunli))((epurple)) ((bold))Lilienstern((ebold))((small))(also ich)((esmall)) -Lilienstern (w.) -Lav
    Wer spielt wen?

    Lilienstern(also ich)
    -Lilienstern (w.)
    -Lavendelpfote (w.)
    -Salbeipfote (m.)
    -Habichtpfote (m.)


    Luchsiii
    -Sturmfrost (w.)
    -Mohnpfote (w.)
    -Wolfsherz (m.)


    Okami396
    -Glutpfote (w.)
    -Platinpfote (m.)




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1439915333
Der Clan der Straßen
Der Clan der Straßen
Der Clan der Straßen lebt in einer kleinen Stadt am Meer. So schön das auch klingen mag, das leben auf der Straße ist für die Katzen nicht schön. Hunde und Ratten sind ihre Feinde, aber am schlimmsten ist diese Streunergruppe aus dem Viertel nebenan...
http://www.testedich.de/quiz37/quiz/1439915333/Der-Clan-der-Strassen
http://www.testedich.de/quiz37/picture/pic_1439915333_1.jpg
2015-08-18
706A
Warrior Cats

Kommentare Seite 20 von 20
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((bold))Fett((ebold)) ((cur))Kursiv((ecur)) ((unli))Unterstrichen((eunli))
((big))groß((ebig)) ((small))klein((esmall))
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Lichti (Lichtersee/Donner) ( 91507 )
Abgeschickt vor 21 Stunden
(Hallo :))
Tauschweif&co ( von: Tauschweif )
Abgeschickt vor 21 Stunden
(Hey Guys =3 )
Tauschweif&co ( von: Tauschweif )
Abgeschickt vor 3 Tagen
(Ach so, okay x3 XD)
Okami936 ( von: Okami936 )
Abgeschickt vor 3 Tagen
(Musst du auch nicht wir labern über Animes ^^)
Tauschweif&co ( von: Tauschweif )
Abgeschickt vor 3 Tagen
(Wie ich gerade einfach gar nichts check XD)
Okami936 ( von: Okami936 )
Abgeschickt vor 4 Tagen
(Ja voll schade und bis dann)
Lichti (Lichtersee/Donner) ( 14317 )
Abgeschickt vor 4 Tagen
(Gehe jetzt erstmal wieder off)
Lichti (Lichtersee/Donner) ( 14317 )
Abgeschickt vor 4 Tagen
(Wow^^ Aber echt schade,dass Ace nicht mehr da ist *heul*)
Okami936 ( von: Okami936 )
Abgeschickt vor 4 Tagen
(Das witzige ist Sabo ist innerhalb von ein paar Tagen besser mit der Feuerfrucht als Ace es jemals wahr)
Lichti (Lichtersee/Donner) ( 14317 )
Abgeschickt vor 4 Tagen
(Okay...Ich bin gerade da wo Sabo die Feuerfrucht gegessen
hat :D)
Okami936 ( von: Okami936 )
Abgeschickt vor 4 Tagen
(Wo die Strohhüte Robbin zurück holen ich schau die Serie jetzt zum ich glaub dritten mal)
Lichti (Lichtersee/Donner) ( 14317 )
Abgeschickt vor 4 Tagen
(Wow...Bei welcher Folge bist du gerade?^^)
Okami936 ( von: Okami936 )
Abgeschickt vor 4 Tagen
(Ja also ich mag ihn immer noch Law aber lieber und Ace ist cool wie er ernsthaft immer in sein essen klatscht wenn er einpennt XD)
Lichti (Lichtersee/Donner) ( 14317 )
Abgeschickt vor 4 Tagen
(Isso^^ Und Luffy...Mochte ich mal total,aber jetzt,seitdem
ich Law kenne...)
Okami936 ( von: Okami936 )
Abgeschickt vor 4 Tagen
(Und Zorro ist Bad Ass aber nicht so cool wie der Chirurg des Todes)
Lichti (Lichtersee/Donner) ( 14317 )
Abgeschickt vor 4 Tagen
(Jaa,er ist echt mega! Ich liebe ihn auch *-*)
Okami936 ( von: Okami936 )
Abgeschickt vor 4 Tagen
(Vor allen seine Teufelsfrucht oh Gott ich liebe ihn in One Piece einfach best Chara ever 💖 sorry bin ein rießen Fan Girl)
Lichti (Lichtersee/Donner) ( 14317 )
Abgeschickt vor 4 Tagen
(Gaara mochte ich früher auch mal...aber wie kann ein
Anime-Chara so cool wie Law sein? Unglaublich :O^^)
Luchsiii ( 22742 )
Abgeschickt vor 4 Tagen
Geil mein Handy spinnt wieder

Name: Dove
Alter: 30 Monde
Geschlecht: w
Rang: Kämpferin
Clan (Clan der Straßen oder Streunergruppe): SG
Aussehen: schlanke, kräftige, silbergraue Kätzin mir weißem Bauchfell, weißen Vorderpfoten, weißer Schwanzspitze, schwarzen Ohrspitzen, dunklen Tigerungen an den Beinen und tiefblauen Augen
Statur: schlank, kräftig, breitschultrig
Charakter: mutig, schnippisch, loyal, kühl, stur, dickköpfig, eigensinnig, spitzzüngig, frech, mutig, selbstbewusst, gerissen, abenteuerlustig, kämpferisch, leicht reizbar, kühn, verschlossen
(Wunsch)-Gefährte: Klar
Junge: Klar
Besonderheiten (also keine Superkräfte oder so was): Kann außergewöhnlich gut kämpfen, Schwester von Demon
Soll es aus deiner Perspektive geschrieben werden: Klar

Name: Demon
Alter: 43 Monde
Geschlecht: m
Rang: Kämpfer(Gerne Anführer(Zweiter Anführer))
Clan (Clan der Straßen oder Streunergruppe): SG
Aussehen: großer, muskulöser, dunkelgrau-silberner Tigerkater mit weißen Vorderpfoten, weißem Brustfell, schwarzer Schwanzspitze, schwarzen Ohrspitzen und unheilvollen, nachtblauen Augen
Statur: groß, muskulös, breitschultrig
Charakter: verschlossen, kühl, loyal, selbstbewusst, mutig, redet nicht viel, schnippisch, spitz, schlau, fühlt kein Mitleid, gerissen, ruhig, oft kalt(blütig) und "emotionslos"
(Wunsch)-Gefährte: Vielleicht, eher nicht
Junge: Nein
Besonderheiten (also keine Superkräfte oder so was): Ist außergewöhnlich gut im kämpfen, tötet langsam, damit sein Opfer sich sehr quält, Bruder von Dove
Soll es aus deiner Perspektive geschrieben werden: Klar

(W. T. F.?!?! Wen hab ich da erschaffen?! *-* :O)
Luchsiii ( 22742 )
Abgeschickt vor 4 Tagen
Hier sind die zwei City Cats ;3

Name:
Alter: 30 Monde
Geschlecht: w
Rang: Kämpferin
Clan (Clan der Straßen oder Streunergruppe): SG
Aussehen: schlanke, kräftige, dunkelrote Tigerkätzin mit weißem Brustfell, weißem Bauchfell, weißen Zehen, weißer Schwanzspitze und grünen Augen
Statur:
Charakter:
(Wunsch)-Gefährte:
Junge:
Besonderheiten (also keine Superkräfte oder so was):
Soll es aus deiner Perspektive geschrieben werden:

Name:
Alter:
Geschlecht:
Rang:
Clan (Clan der Straßen oder Streunergruppe):
Aussehen:
Statur:
Charakter:
(Wunsch)-Gefährte:
Junge:
Besonderheiten (also keine Superkräfte oder so was):
Soll es aus deiner Perspektive geschrieben werden: