Eifersucht und Mord

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1 Kapitel - 839 Wörter - Erstellt von: Lilienkralle - Aktualisiert am: 2015-08-18 - Entwickelt am: - 552 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Hallo ich bin Schimmerblatt. Ich liebe einen Kater namens Spechtfeder. Ich wahr mir nicht sicher ob er mich oder eine andere Kätzin aus meinem Clan, Sommerblume, liebte. Jetzt weiß ich das es keiner von uns beiden war, sondern ...

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    Hallo, ich bin Schimmerblatt aus dem WellenClan. Ich bin jetzt im SternenClan, obwohl ich etwas Schlimmes getan habe.
    Ich liebe einen Kater, Spechtfeder. Er ist auch aus dem WellenClan. Ich wusste nicht ob er mich oder eine andere Kätzin Sommerblume liebte. Jetzt weiß ich das es keiner von uns beiden war. Sondern ...
    Eines Tages gehen Spechtfeder und ich jagen, an einen Bach. Ich setze mich an den Rand des Baches. Mein Schatten fällt nicht auf das Wasser. Vorsichtig strecke ich eine Pfote aus. So verharre ich mehrere Sekunden lang, dann ... stoße ich meine Pfote ins Wasser. Meine Krallen reißen den Körper des Fisches auf. Schnell hole ich ihn an Land und töte ihn. "Guter Fang", ertönte eine Stimme hinter mir. Es war Spechtfeder, mein Herz schlug schneller. "Wollen wir ihn uns teilen? Der Clan ist versorgt, also spricht nichts dagegen", frage ich ihn vorsichtig. Er nickt und kauert sich nieder um zu fressen. Ich tat es ihm gleich. Als wir den Fisch verschlungen hatten, sitzen wir noch eine Weile schweigend am Bach. Der Mond geht auf und beleuchtet unsere Felle. Schließlich fängt Spechtfeder an zu reden. Er redet und redet und zwischen durch gesteht er mir seine Liebe zu mir. Mein Herz schmilzt dahin als er diese Worte sagt, ich kann nur ein "Ich dich auch" antworten. Seine Augen leuchten vor Freude und Liebe. Ich schmiege mich an ihn. So werden wir Gefährten.
    Einen Mond später begegnen wir uns auf einer Wiese in der Nähe des Bachs. Er hat in letzter Zeit so abweisend gewirkt, also laufe ich zu ihm und will mich an ihn schmiegen, doch er weicht nur aus und knurrt mich an. Dann faucht er: "Es ist vorbei! Zwischen uns ist nichts mehr!" Er wendet sich ab und läuft davon.
    Im Lager erfahre ich, dass er sich dem BlitzClan angeschlossen hat und dass er dort auch eine neue Gefährtin hat, namens Lupinenherz. Lupinenherz, was für ein hässlicher Name, denke ich mir nur, als ich das höre.
    Doch in Wahrheit bin ich am Boden zerstört. Ich verkrieche mich in meinem Bau und trauere. Wie kann ich ohne Spechtfeder leben? Ich gehe nocheinmal zu dem Bach wo er mir seine Liebe gestanden hatte. Ich lasse mich nieder und weine. Tränen fließen aus meinen Augen über mein Gesicht und durchnässen mein schildpattfarbendes Fell. Mein Herz zerbricht in tausend Teile. Ich kann nichts anderes, als weinen. Doch plötzlich versiegen meine Tränen. Meine Trauer verschwindet und an ihre Stelle tritt Zorn. Ich schmiede einen Plan.
    Noch in dieser Nacht schleiche ich ins BlitzClan-Teretorium. In Richtung des Lagers. Da höre ich Stimmen, eine weibliche und eine mänliche. Die mänliche kommt mir bekannt vor, sie gehört ... SPECHTFEDER! Ich kann es nicht glauben. Vorsichtig schleiche ich näher. Durch das Gras kann ich Spechtfeder sehen und eine cremfarbende Kätzin. Das ist Lupinenherz. Sie schmiegen sich aneinander und schnurren. Mir wird schon vom Zusehen schlecht. Doch da löst sich Spechtfeder von ihr und trottet tiefer in den Wald. Das ist meine Chance. Ich springe aus dem Gebüsch, direkt auf Lupinenherz' Rücken. Sie schreit überrascht auf. Ich grabe meine Krallen tief in ihren Rücken und zische in ihr Ohr: "Das ist dafür das du mir meinen Gefährten genommen hast!", bevor ich meine Zähne in ihre Kehle schlage. Augenblicklich erschlafft sie. Ich schaue auf sie hinab. Endlich ist meine Rache vollbracht. Als ich Pfotenschritte höre, blicke ich auf. Vor mir steht Spechtfeder. Zuerst schaut er auf Lupinenherz' schlaffen Körper und dann auf meine blutbefleckten Krallen. Wo in seinen Augen vorher Ungläubigkeit war, ist jetzt der blanke Hass. Er stürtzt vor und gräbt seine Zähne in meine Kehle, so wie ich es zuvor bei Lupinenherz gemacht hatte. Dann tritt er zurück. Blut fließt aus meiner Wunde und befleckt den Boden und mein Fell. "Wieso hast du das getan?", flüstere ich mit schwacher Stimme. Ich sinke auf den Boden und bevor ich meine dunkelgrünen Augen für immer schließe, sehe ich in seine Augen, die voll mit Trauer sind. Trauer um Lupinenherz und mich. Liebte er mich doch?, ist mein letzter Gedanke bevor ich in den unendlichen Schlaf falle.

Kommentare Seite 1 von 1
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Grauflügel ( 34478 )
Abgeschickt vor 181 Tagen
Soooooooooo gut! schreib schnell weiter! nur etwas kurz.
Swiftpaw ( 88908 )
Abgeschickt vor 471 Tagen
Wunderschön und viel Gefühl!
Kleeschweif ( 80519 )
Abgeschickt vor 646 Tagen
Die Geschichte ist toll !!
Lilienkralle ( 22447 )
Abgeschickt vor 648 Tagen
Dankeschön :) :) :) :) :)
Wie schoen! ( 38701 )
Abgeschickt vor 649 Tagen
Eine wunderbare Geschichte!
Bluetenstern ( 61745 )
Abgeschickt vor 649 Tagen
Eine gute Geschichte! Das offene Ende ist besonders toll.
Traumwind ( 43298 )
Abgeschickt vor 649 Tagen
Coole Kurzgeschichte! :D