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Luana //HdR FanFiction 2

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14 Kapitel - 5.172 Wörter - Erstellt von: Luana2509 - Aktualisiert am: 2015-09-21 - Entwickelt am: - 1.444 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

--2. Teil--
Der Wald ist mein Zuhause. Wie könnte ich ohne die Tiere, ohne die Pflanzen leben? In Bruchtal ist Streit, sobald ich da bin.

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    "Was tun die Menschen?", fragte ich aufgeregt. "Sie haben sechs Bäume abgeholzt!", knurrte Yerdor. "Als wir sie daran hindern wollten, haben sie mit ihren Gewehren geschossen und Swarja getroffen!" Ich hatte gleich das Bild der fröhlichen Wölfin vor Augen. Ich würde diese Menschen aufhalten! "Woark! Hol Simda! Außerdem kommen noch Lerva und Wirk mit. Yerdor, hol bitte Hervim und Njalla. Ich reite weiterhin auf dir", ich strich dem Hengst übers Gesicht, "und dann kommst du noch mit, Servala!", kommandierte ich. Bären, ein Eisbär und ein Schwarzbär, Wölfe, ein weißer, ein schwarzer, ein Panther, ein weißer Löwe, ein schwarzer Hengst und eine Albino-Phyton. Menschen fürchteten diese Tiere und die Farben würden sie zusätzlich einschüchtern und verwirren. Die Bären brachen keuchend durchs Unterholz. Nach wenigen Sekunden kam auch Yerdor mit den beiden Raubkatzen angejagt. Servala wickelte sich um meinen Hals und ich stieg auf. Wie selbstverständlich brachten sich die Tiere in eine Dreiecksformation, Bären ganz hinten, dann die Raubkatzen vor ihnen und die Wölfe hinter dem Hengst, der Schlange und mir. Schon von Weitem hörten wir das Ächzen der Bäume. Wir schlichen uns an die Menschen an. Ich beobachtete sie einige Sekunden. Sie brüllten Anweisungen und traktierten die Bäume mit Äxten. Mittlerweile lagen sieben unserer Baumriesen am Boden. Ich spürte Magie in meine Hand laufen und hob sie instinktiv zum Hals. Leise und klar sprach ich: "Stopp!" Die Magie verstärkte meine Stimme und sie hallte über die weiten Wiesen. Die Menschen erstarrten und stoppten ihre Arbeit. Alle sahen mich an.

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    Nun hieß es, überlegen wirken. Ich setzte mich auf und bemühte mich, hochmütig zu klingen:"Wie könnt ihr es nur wagen! Wer, frage ich euch, wer hat euch die Erlaubnis gegeben, einfach so Bäume abzuholzen? Und nicht irgendwelche Bäume, auch noch die größten, ältesten, weisesten musstet ihr euch aussuchen! Wer seid ihr, dies zu wagen?" Die Männer sahen mich erschrocken an. Der größte von ihnen räusperte sich leise. Er schien der Anführer zu sein. "Wir...wir brauchen Holz für unsere Häuser. Wir leben in einer Siedlung unter dem Fluss. Krieg hat die Menschen aus dem Süden fliehen lassen und viele kamen zu uns!" Flehentlich sah er mich an. "Bitte, Waldherrin, bestrafe uns nicht! Wir wollten für Dächer über den Köpfen unserer Kinder sorgen!" Ich schloss kurz die Augen. Dann sprach ich: "Euer Wunsch ist verständlich, aber kein Grund die Bäume zu fällen. Habt ihr noch nie von der Magie der Valar gehört? Warum geht ihr nicht zu Herr Elrond und bittet ihn um Holz?" Magie durchfuhr mich. Instinktiv bewegte ich meine Hand und ein Haufen Holz erschien neben den Männern. "Da, ihr Menschen von jenseits des Flusses, Holz ist nicht immer mit Baumsterben verbunden! Dieses Holz soll euch gehören, aber eine Strafe müsst ihr bekommen!" Die Männer fielen demütig auf die Knie und ergaben sich ihrer Strafe. Meine sadistische Ader schien zum Vorschein zu kommen, denn ich beschloss eine richtige Hexenstrafe, wie man es erwartete, anzuwenden. Prompt hatte ich Magie zur Verfügung. Die sadistische Ader der Valar war offenbar ebenfalls gut ausgeprägt. Theatralisch hob ich die Arme und rief: "Ihr habt es gewagt, Bäume zu fällen. Ich will euch strafen. Zwei Wochen werdet ihr kein Geräusch denn Schweinegrunzen hervorbringen! Die Seelen der Bäume sind hiermit entschädigt und können ins Reich der Valar wandern!" Die Männer bekamen große Augen. Vorsichtig versuchten sie zu sprechen, doch erwartungsgemäß grunzten sie nur. "Ihr Männer, nehmt euer Holz und geht, bevor euch die Valar noch mehr strafen!" Die Menschen organisierten sich eilig, was ohne Stimme gar nicht einfach war und liefen mit dem Holz davon, so schnell sie konnten. Nun war die Zeit gekommen, die gefallenen Bäume zu betrauern. Nie wieder würden sie wachsen, ihre Seelen waren in einem anderen Reich angelangt. Die Tiere stießen klagende Laute aus und ich stimmte mit ein. Warum, warum hinterließen Menschen immer eine Spur von Tod und Verwüstung?

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    Yerdor war unbemerkt zu mir getreten. Ich bemerkte ihn erst, als er sprach: "Versinkt noch nicht in Trauer! Zwei Bäume sind verletzt, nun müssen wir sie heilen!" Es bedurfte keiner weiteren Worte, wir stellten uns im Kreis um die im wahrsten Sinne des Wortes angeschlagenen Bäume und konzentrierten ums auf die Macht der Valar. Im Chor baten wir: "Ihr Valar, unsere Herren, Freunde, die die uns Macht geben, Grund unserer Existenz! Wir bitten euch heute, diese beiden Bäume, die schreckliches durchlitten haben, zu heilen. Schenkt uns eure Magie und wir werden es in eurem Namen tun!" Das magische Kribbeln, wenn wir zusammen um Hilfe baten, überstieg jegliche Vorstellungen. Man fühlte sich, als hätte man einen Hummelschwarm im Leib. Langsam hoben wir alle gleichzeitig die Köpfe. Als unsere Blicke die Bäume trafen, zischte es und man konnte den beiden beim Zuwachsen zuschauen. Mit einem Rascheln ihrer Blätter bedankten sich die Beiden. Verzweiflung durchfuhr mich, als ich mich abwandte und die Baumstümpfe sah. Sie hatten so einfach und so schnell sieben meiner Freunde getötet und zwei verletzt. Moment...was war mit Swarja?

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    "Yerdor?", fragte ich leise, um die trauernden Tiere nicht zu stören. "Lebt Swarja noch?" Yerdor warf mir einen herzzerreißend hoffnungslosen Blick zu und schüttelte langsam den Kopf. "Nein. Nein! Das darf nicht sein! Acht Seelen! Acht! Wie können wir so viele an nur einem Abend verlieren?" Ich fühlte nichts als Trauer und Wut auf mich selbst. Ich hätte sie beschützen müssen... Ein Klagen entfuhr mir. Der gesamte Wald war inzwischen hier versammelt und alle beklagten auf ihre Weise unsere Verluste. Wer zugeschaut hätte, hätte sich unserem Zauber der Gemeinschaft nicht entziehen können. Wir waren eine einzigartige Gesellschaft. Ein Wunder der Valar und ich war stolz dazuzugehören. Magie, die wir mit unserem Klagegesang auslösten, schwebte umher und wob uns in einen Kokon des Friedens. Das Klagen wurde leiser bis es verstummte. Die Seelen der Bäume und der Wölfin schwebten über uns. Sie verabschiedeten sich zu den Valar. Eine Träne lief mir über die Wange und ich lächelte sanft. "Grüßt mir meine Mutter!", hauchte ich.

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    Ich kniete am Bach und sah dem Wasser beim Vorbeiplätschern zu. Dieser Tag war von Leid und Trauer geprägt. Ich hatte den Frieden des Waldes gesucht und Schmerz und Tod gefunden. Sie waren nicht einfach nur Freunde, sondern meine Familie. Ich musste sie besser schützen! Meine Augen blitzten. Niemand würde ungestraft wieder eines meiner Familienmitglieder umbringen! Im Nachhinein erschien mir meine Strafe viel zu leicht. Sie hatten zwar keine schlechten Motive, aber vor allem ein Tier, das sie doch ebenfalls als Wesen mit Hirn ansahen, einfach erschießen!
    Ich schüttelte den Kopf. Der Stein meines Vaters fiel mir ein. Wo war er? Hektisch durchsuchte ich meine Taschen und atmete auf, als ich ihn fand. Ich wusste nicht, warum er mir so wichtig war, schließlich war er ein dreckverkrusteter, unförmiger Klumpen, aber ich wollte ihn nie mehr verlieren. Langsam tauchte ich ihn in den Bach. Der Dreck wurde davongespült und zurück blieb ein weißer, unförmiger Stein. Ich sah ihn an und irgendwie, warum auch immer, kam er mir wunderschön vor. Ich hörte die sanften Pfoten nicht, völlig versunken in den Anblick des Steins, und schreckte beim Klang einer Stimme heftig zusammen. "Was hast du da?", fragte der Anführer des Wolfsrudels, Ardan, neugierig. Doch seine Neugierde konnte nicht darüber hinwegtäuschen, dass auch seine Stimme von Trauer gefärbt war. Ich zuckte die Schultern. "Einen Klumpen Dreck. Ein Geschenk von meinem Vater!" Der mächtige Wolf lugte über meine Schulter und sog scharf die Luft ein. "Weißt du nicht, was du da vor dir hast?", fragte er ungläubig. "Doch, einen weißen Stein!", erwiderte ich. Ich hatte eindeutig keine Lust auf Ratespielchen. "Luana, das ist ein Mondstein! Dein Vater hat dir ein sehr wertvolles Geschenk gemacht! Kennst du Mondsteine?" Ich riss die Augen auf und nickte. Natürlich kannte ich Mondsteine. Aber sie sollten doch schöner glitzern als ein Diamant und im Dunkeln leuchten! Dieser Klumpen sah nicht gerade aus, wie ich mir einen Mondstein vorgestellt hatte. Ardan bemerkte wohl meinen Unglauben, denn er lachte. "Du musst ihn schleifen! Glaube mir, er wird deine Wege erhellen und dich in der Dunkelheit führen!"

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    Ungläubig starrte ich den Klumpen an. Ardan war längst wieder zwischen den Bäumen verschwunden. Irgendwann realisierte ich endlich, was er gesagt hatte und nichts konnte mich mehr halten. Ich rannte zurück nach Imladris und lief zu unserem Juwelier, den ich bat, mir etwas zum Schleifen zu geben. Ich hätte den Stein auch ihm geben können, aber der Gedanke, ihn aus der Hand zu geben, widerstrebte mir sehr. Dann setzte mich ich auf eine Lichtung im Wald, mitten in der untergehenden Sonne, schliff den Stein und sang. Irgendwelche Worte, die mir gerade einfielen. Nach kurzer Zeit kam Yerdor und legte sich neben mich. Ein Eichhörnchen - Mirvi - nahm auf meiner Schulter Platz und rund um die Lichtung legten sich Tiere hin und lauschten. Der Gesang war von Magie durchsetzt und diese Magie arbeitete ich auch in den Stein ein. Schon bald zwitscherten die Vögel mit und verbreiteten die Magie noch weiter. Nach der Trauer am Nachmittag kehrte nun Ruhe und Frieden ein.Irgendwann schlief ich ein, den Kopf an Yerdor gelehnt, Mirvi und Marjur auf meiner Schulter zusammengekugelt und umgeben von all den anderen Tieren. Die Blätter der Bäume raschelten noch immer die zauberhafte Melodie, die uns einen friedlichen Schlaf bescherte. Mein letzter Blick fiel auf den Stein in meiner Hand. Er strahlte ein sanftes, friedliches Licht aus.

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    Ich erwachte glücklich. Berge aus Fell und Federn umgaben mich. Der Gesang hatte meine Träume begleitet. Er musste von den Valar kommen. Ich machte keine Anstalten, mich zu befreien. Es war ein schönes Gefühl, umgeben von meinen Freunden, meiner Familie auf dem weichen Gras zu liegen und dem Rauschen der Blätter im Wind zuzuhören.
    Ich fing an, die Melodie zu summen. Pures Glück sprach aus ihr. Das Glück, einander zu haben, zu unserer Gemeinschaft zu gehören, das Glück, ein Teil des Waldes zu sein. Jeder von uns, und war er auch noch so klein, formte den Wald. Ein Lächeln glitt über mein Gesicht. Hier hatte ich mein Heim gefunden. Etwas bewegte sich in dem Fellhaufen. Yerdors Kopf kam empor und schmiegte sich an mich. Mein treuer Freund, der das hier möglich gemacht hatte. Ich strich ihm über den Kopf. Langsam regten sich noch mehr Tiere. Die Bäume begrüßten sie mit einem Rascheln. Ich strich über die Rinde des Baumes, neben dem ich lag. Auch die Bäume hatten ein sehr ausgeprägtes Bewusstsein, auch wenn sie nur ihre Blätter bewegen konnten. Der Baum schüttelte eine gewaltige Menge an Blättern hinab auf uns, die uns über und über bedeckte. Unwillig schüttelte ich den Kopf, jemand nieste. Der Baum gab ein Rascheln von sich, das fast wie ein Lachen klang. Ich fauchte ihn spielerisch an und hob den Kopf zur Krone. Ein einzelnes Blatt schwebte hinab und landete genau auf meinem Gesicht. Knurrend wischte ich es fort und versuchte kopfschüttelnd, mich aus dem Fellhaufen zu befreien. So langsam wurden die vielen Tiere auf meinen Beinen doch schwer. Es war ein einziges Gähnen und Strecken, als ich schließlich alle geweckt hatte. Die Bäume schüttelten Blätter hinab und wir frühstückten gemeinsam. Danach verabschiedete ich mich bedauernd und machte mich auf den Weg nach Bruchtal. bis zum Waldrand begleitete mich eine Menge Tiere. Der Abschied schmerzte wie jedes Mal unerträglich. Aber ich musste gehen... ich wollte Elrond ja schließlich keinen Grund geben, sauer auf mich zu sein, es war schon so schlimm genug.

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    Leise öffnete ich die Tür und drückte mich durch den engen Spalt, um keine Aufmerksamkeit zu erregen. Ich war über Nacht weg gewesen, das würde Elrond gar nicht gefallen. Leise seufzend ging ich in mein Zimmer und zog mich um. Die dünne Robe tauschte ich gegen ein langes, weißes, schulterfreies Kleid, das mit silberglänzenden Perlen bestickt war. Nur dazu, Zöpfchen in meine schwarzen Haare einzuarbeiten oder sie anderweitig zu bändigen, brachte Elrond mich nicht. Ich betrachtete mich im Spiegel. Auch die anderen Elben verbrachten viel Zeit draußen, aber ich kannte niemanden, dessen Haut ebenfalls eine leichte Sonnenbräune aufwies. Es unterschied mich nicht viel von meiner Zwillingsschwester Arwen, außer der Bräunung, meinen funkelnden blauen Augen, die immer irgendwie kämpferisch wirkten und der Widerspenstigkeit meiner Haare. Elrond konnte gerade nichts an meinem Äußeren auszusetzen haben, deshalb verließ ich mein Zimmer und beschloss, Kampfübungen zu machen. Auf dem Kampfhof traf ich meine Brüder an. Ich hatte kein besonders gutes Verhältnis zu ihnen, aber wir stritten uns auch nicht. Wir kannten uns schlichtweg kaum. Sie waren schon umhergereist, als Arwen und ich noch klein waren. Später hatte ich mich immer öfter in meinem Zimmer verkrochen oder war ausreiten gewesen. Wir kannten uns nur von den Kampfübungen. Ich nickte ihnen kurz zu, dann setzten sie ihren Schwertkampf fort und ich nahm meinen Bogen und schoss ein paar Pfeile ab. Wie die meisten Elben traf ich auf hundert Meter einen Apfel und konnte auch sich bewegende Ziele anvisieren, ohne dass es mir Schwierigkeiten bereitete. Das Bogenschießen war reine Routine. Danach ging ich zum Schwertkampf über und sah mich nach einem Partner um. Meine Brüder waren inzwischen verschwunden, aber wie immer traf man hier einige Elben an. Und... Aragorn! Der Verlobte meiner Schwester! Ich mochte ihn, schon weil er meine Schwester glücklich machte. Schnell eilte ich zu ihm und begrüßte ihn strahlend. "Luana!", rief er erstaunt. Warum war er so erstaunt? Ich legte den Kopf schief. "Ja, was ist?" Er schien nach den passenden Worten zu suchen. "Ich weiß nicht. Du siehst...glücklich aus." Glücklich? Ja, im Gegensatz zu früher war ich überglücklich. Aragorn war lange nicht hier gewesen. Gerade in letzter Zeit war meine Beziehung zum Wald unglaublich eng geworden. Ich lächelte. "Ja, das bin ich wohl." "Hast du dich mit Elrond vertragen?", fragte er. Mein Lächeln erlosch. Elronds Abneigung war eher noch gewachsen, seitdem ich soviel Zeit im Wald verbrachte. "Hast du Lust auf einen Schwertkampf?", fragte ich ihn. Er verstand sofort, was ich damit sagen wollte. Auffordernd hob er sein Schwert.

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    Schwer atmend senkten wir unsere Schwerter. Ich sah zum Himmel und betrachtete die bereits hoch am Himmel stehende Sonne. "Lass uns rein gehen.", murmelte Aragorn. Lächelnd hörte ich ihm zu, während er mir von seinen Erlebnissen erzählte und schrak heftig zusammen und hatte schon die Hand am Schwert, als ich ein lautes Räuspern von hinten hörte "Luana! wo warst du?", fragte mein Vater scharf. Ich hob störrisch das Kinn. Heute, heute würde ich zum Wald stehen! "Ich war im Wald", sagte ich daher, nicht ganz so klar und deutlich wie es hätte sein sollen, aber er verstand es. Und das Donnerwetter kam prompt. Elronds Augen blitzten gefährlich und er schrie: "Ja, hast du denn völlig den Verstand verloren? Glaubst du, es wäre grundlos verboten, dass jemand den Wald betritt? Du kannst froh sein, dass du noch am Leben bist! Aber, wage es nicht, noch einmal einen Schritt dahinein zu setzen! Du..."
    "Vater.", unterbrach ich ihn, doch er tobte weiter: "War ja klar, dass du irgendwann auf diese Idee kommst! Du bist zu nichts nütze und..."
    "Vater!", rief ich nun erbost und bohrte ihm meinen Zeigefinger in die Brust. "Jetzt hör mir mal genau zu! Doch, ich werde wieder in den Wald gehen! Du bekommst wohl doch nicht alles mit, schade, schade. Denn ich war schon seit fünf Jahren jeden Tag im Wald. Und ich kann dir sagen, die Tiere dort sind mir eine wesentlich bessere Familie als du! Und wag es nicht, entscheiden zu wollen, was ich tue! Überall verleugnest du mich. Sag mir doch bitte, wie viele deiner Freunde, Gäste und Geschäftspartner wissen, dass ich deine Tochter bin? Du weigerst dich zu mir zu stehen - schön! Ich wäre schon längst ganz in den Wald umgezogen, aber dann könnte ich meine Schwester nicht mehr sehen. Ach ja, sie war übrigens die Einzige, die mich vom Selbstmord abgehalten hat, weil mir dein Verhalten so wehgetan hat!" Ich schrie meine angestauten Gefühle aus mir raus und als ich nun fertig war, ergriff mich eine tiefe Traurigkeit. "Ich habe keinen Vater mehr", flüsterte ich. "Der ist mit meiner Mutter in den Tod gegangen." Ich wandte mich ab und ging mit gesenktem Kopf auf die Weide. Leise pfiff ich nach meiner Stute, schwang mich auf ihren Rücken und ritt los. Sie sprach nicht, sondern rannte so schnell, dass sie die Tränen aus meinen Augen wehte. Erst spät fiel mir auf, dass wir schon mitten im Wald angelangt waren. Ich zuckte mit den Schultern. Endlich war ich zuhause. In meinem Heim, zu dem ich schließlich doch gestanden hatte.

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    Einige Tiere bemerkten mein kommen und traten näher. Seufzend ließ ich mich vom Pferd gleiten. Wir brauchten keine Worte. Eine Träne glitt meine Wange hinab und ich wischte sie nicht weg. Die Bäume waren vollkommen still, kein Geräusch drang durch den Wald. Ich hielt die Augen geschlossen. Irgendwann fing ich an, zu summen. Die Melodie der Valar drang durch die Stille und mit der Zeit fielen auch die anderen ein. Frieden und der Trost, den mir Elrond niemals hatte geben können durchfuhren mich. Irgendwann verklangen die Töne und es herrschte wieder Stille, aber diesmal war es friedliche Stille. Ich öffnete die Augen und neigte den Kopf, unser Zeichen für Dankbarkeit. Yerdor stupste mich an. Niemand sprach. Ich musste lächeln. Diese Gemeinschaft machte mich so unglaublich glücklich. Immer noch ohne ein Wort aßen wir gemeinsam. Ich blieb drei Tage im Wald und es waren die drei glücklichsten Tage meines Lebens. Durch den Bruch mit meinem Vater musste ich keinen Ärger mehr fürchten; ich würde mir ohnehin nichts mehr von ihm sagen lassen. Ich balgte mit den jungen Wölfen und führte lange Gespräche mit den Alten, lachte mit allen, kletterte, schwamm, rannte und war rundum glücklich. Am Abend des dritten Tages im Wald kam aber eine junge Füchsin zu mir gerannt. völlig außer Atem japste sie: "Komm schnell! Da ist ein Elb im Wald. Wir haben ihn leben lassen, weil du doch bestimmt mit ihm reden willst, oder?" Ich zögerte nicht lange. Ich wollte sicher nicht für den Tod eines Elben verantwortlich sein, aber wer, zum Teufel, war so dumm...? "Führ mich zu ihm!", bat ich die Füchsin mit harter Stimme. Sofort rannte sie los, ich hinterher. Es war nicht weit, nach nur wenigen Minuten verlangsamte sie ihr Tempo. Ich sah überall Tiere im Gebüsch und auf den Bäumen lauern. Sie blinzelten mir zu, die Augen leuchteten im Schatten der Bäume. Leise erklomm ich einen Baum. Ich erkannte auf dem Boden einen blonden Elben, der an einen Baum gelehnt dasaß und in aller Seelenruhe an einem Pfeil schnitzte. Fassungslos schüttelte ich den Kopf. Schließlich ließ ich mich elegant vom Baum hinabfallen und landete genau vor ihm. Ich musste anerkennend feststellen, dass er gute Reflexe hatte, denn im Bruchteil einer Sekunde hatte er seinen Bogen gespannt. Als er erkannte, dass ich eine Elbin war, ließ er ihn misstrauisch ein wenig sinken. Ich schlug ihm den Bogen unwirsch aus der Hand und fauchte ihn an: "Bist du eigentlich bescheuert? Du kannst doch nicht einfach in den Wald gehen, obwohl Elrond ein absolutes Verbot ausgesprochen hat!" Er lächelte gelassen. Er lächelte! Und dann sagte er auch noch: "Ganz ruhig, Elbin! So gefährlich kann der Wald ja wohl nicht sein, wenn du auch darin bist! Und glaub mir, ich kann mich wehren!" Ich lachte belustigt. "Dass du mich hier angetroffen hast ist dein Glück. Ich bin Teil dieses Waldes und übrigens...wie viele von denen, die dich gerade beobachten, hast du bemerkt? Sie hätten dich im Bruchteil einer Sekunde getötet. Sie haben mich geholt. Wenn ih gerade nicht da gewesen wäre, wärst du jetzt tot. Sei mir lieber dankbar, als mich schlecht zu machen!" Entrüstet trat er auf mich zu: "Wann habe ich dich denn schlecht gemacht? Und bitte, achte auf deine Wortwahl, schließlich bin ich Legolas, Prinz des Düsterwaldes, weshalb ich übrigens den Wald liebe und hierherkam." So sah also der Prinz aus. Unbeeindruckt musterte ich ihn. "Tja... bilde dir nicht zu viel auf deinen Titel ein. Und wenn du so willst, habe ich HIER vermutlich mehr Macht, schließlich bin ich Tochter von Elrond!"

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    Schweigend trotteten wir durch den Wald. nachdem ich den Prinzen des Düsterwalds noch eine Weile angeschrien hatte, hatte er schließlich eingesehen, wie dumm er gewesen war. Nun lief er eingeschüchtert hinter mir her. Ich wählte absichtlich gefährliche Pfade, die er allein nie hätte bewältigen können. Wenn man ein wenig vom Weg abwich und die Bäume einem nicht halfen, fiel man in tiefe Gräben und Sümpfe. Irgendwann war ich das Schweigen leid, und bat ihn, neben mir zu laufen. "Warum ist eigentlich der große Prinz vom Düsterwald in Bruchtal?", fragte ich neugierig. "Es ist Ringrat! Wusstest du das nicht?", antwortete Legolas erstaunt. Ich knirschte: "Nein, das wusste ich nicht..." Ich kochte. Klar war ich weg gewesen, aber das stand sicher schon lange fest. Und auch Legolas hatte zuerst gedacht, ich wäre Arwen. Mein Vater war tatsächlich nicht mein Vater für mich. Ich war also... Vollwaise. Vollwaise mit Vater. Komplizierte Sache... aber er war nun mal für mich gestorben. Also fragte ich Legolas weiter über den Ringrat aus und erfuhr einiges über den Ring der Macht. Wir kamen langsam an den Waldrand. Schmerz ereilte mich. Ich wollte nicht gehen! Mein Zuhause war doch hier! Ich schüttelte den Kopf über diese Albernheit. Ich würde jetzt einfach so tun, als würde ich einen Ausflug machen. Ich konnte nach kurzer Zeit wieder zurückgehen. Also überwand ich die Waldgrenze und strich dem letzten Baum über die Rinde. Legolas erzählte irgendeine Geschichte, aber ich hörte nicht zu. Ich wollte zurück. Alles in mir wehrte sich dagegen, wieder nach Imladris zu gehen. Schlussendlich überwand ich mich aber doch wieder mal und betrat mein ehemaliges Heim, das mir in so kurzer Zeit so fremd geworden war. Ich schlich mich in den Saal und versteckte mich. Dort unten wurde ausgelassen gefeiert. Legolas hatte gesagt, es wären alle da und der Ringrat würde heute Abend stattfinden, also machte ich es mir in der Wandnische bequem und lauschte den Leuten, zu denen ich niemals gehören würde.

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    Ich schlief fast ein in meiner Nische. Die Gespräche waren nicht wirklich spannend, außerdem leerte sich der Saal immer mehr. Immer wieder musste ich mich erinnern, dass ich sonst diese Informationen nie erhalten würde. In Gedanken versunken und im Halbschlaf saß ich also da, als plötzlich zwei Gestalten in die Nische traten. Ich zuckte heftig zusammen und erkannte die zwei als Hobbits. Vermutlich die, die diesen Frodo begleitet hatten. Ich lächelte und winkte siezu mir, bevor sie bemerkt wurden. "Seid ihr auch nicht zum Ringrat zugelassen?", fragte ich flüsternd. Die beiden nickten nur. Wir kauerten uns wieder hin und diesmal dauerte es nicht lange, bis Elrond den Beginn des Ringrates verkündete. Sie tauschten eine ganze Weile mehr oder weniger interessante Informationen über den Ring und die Lage aus und kamen schließlich zu dem Schluss, dass neun Gefährten, das Gegenstück zu den neun Nazgul reisen mussten. Schwachsinn. Wir waren so schon immer unterlegen gegen die gewaltigen Orkgruppen. Einmal mussten zehn losreisen und so eine symbolische Übermacht demonstrieren, zumindest vor den Elben, da die Gruppe ja geheim bleiben sollte. Warum konnte ich eigentlich nicht mitgehen? Ich grinste über diesen Gedanken. Wobei, warum nicht? Ich war besser trainiert als die Meisten. Außerdem konnte ich mich mit Tieren verständigen und konnte klettern wie keine andere Elbin. Nur würde mir das niemand abnehmen. Eher würde Elrond einen zehnjährigen Jungen mitgehen lassen, als mich. Aber vielleicht sollte ich es einfach versuchen... Sie legten fest, dass Frodo den Ring tragen sollte und Sam ihn begleiten würde. Nun ja. Die beiden zehnjährigen Jungen quasi... aber vielleicht würden sie sich ja noch als würdig erweisen. Man sollte niemanden unterschätzen. Legolas, Boromir und Gimli vertraten ihre Rassen und reisten ebenfalls mit. Schon fünf. Gandalf erklärte seine Teilnahme. Sechs. Aragorn kam auch mit. Sieben. Ich merkte, wie sich neben mir etwas regte. Die Hobbits sprangen hervor. In dem Durcheinander, das sie verursachten, konnte auch ich hervorkommen. Als die neun Gefährten feststanden, erhob ich die Stimme: "Meine Herren! Ich finde nicht, dass neun Gefahrten eine passende Anzahl sind. Meint ihr nicht, wir sollten zumindest bei dieser Gruppe symbolische Übermacht zeigen? Zum Zeichen, dass wir eine Chance auf den Sieg haben? Meint ihr nicht, zehn Gefährten wären passender? Lasst mich mitgehen!" Doch Elrond fuhr mich natürlich sofort an: "Luana! Verschwinde! Du wirst nicht mitgehen und es wird bei neun Gefährten bleiben!"
    Gandalf tippte Elrond auf die Schulter und flüsterte ihm etwas ins Ohr, aber dieser schüttelte nur unnachgiebig den Kopf. "Geh!", sagte Elrond und ich hatte noch nie so sehr das Gefühl gehabt, einen Befehl erhalten zu haben. Ich funkelte ihn an und stürmte aus dem Saal, nicht ohne die Türen zuzuknallen. Aber eigentlich war ich erstaunlich ruhig geblieben. Nun ja... das lag vielleicht daran... dass ich den Gefährten sowieso folgen würde. Wer sollte denn auf sie aufpassen? Beim Gedanken, den Wald auf unbestimmte Zeit zu verlassen, spürte ich einen stechenden Schmerz im Herzen. Aber ich wusste, dass es das Richtige war. Ich lief in den Stall, wo ich alles mögliche gehortet hatte, zog mir Reisekleidung an und packte Proviant ein, vorwiegend praktisches Lembas und vor Allem: genug für ein ganzes Jahr. Schließlich waren wir zu zehnt. Irgendwann würde ich mich zeigen, wenn sie mich nicht mehr zurückschicken konnten. Vorerst würde ich ihnen aber nur folgen. Ich packte meine Tasche zusammen, legte den Mondstein vorsichtig dazu und schnallte sie auf einen leichten Sattel, den ich meiner Stute noch nicht auflegte. Eine Zäumung brauchte ich nicht, ich konnte mit Worten lenken. Ich kontrollierte noch einmal, ob ich alles hatte, dann lief ich in den Wald, um mich zu verabschieden.

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    Ich weinte viel beim Abschied, aber irgendwie war da dieses Gefühl, da richtige zu tun. Nach nicht allzu langer Zeit ging ich wieder, um die Abreise nicht zu verpassen. Es brach mir das Herz, meine Familie und besonders Yerdor allein zu lassen. Noch nie war das Überschreiten der Grenze so schwer gewesen. Aber es war nötig... vielleicht würde ich sterben. Vielleicht würde ich den Wald nie wiedersehen. Aber vielleicht war auch ich das Zünglein an der Waage. Vielleicht hatte Yerdor ja recht gehabt und ich brachte Frieden. Daran klammerte ich mich fest und ließ den Wald mit unsicherem Schritten hinter mir.

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    Eine Katze kam mit weit aufgerissenen Augen zu mir gerannt. "Sie reisen ab! Jetzt!" Ein trauriges Lächeln huschte über mein Gesicht. "Dann ist es jetzt so weit. Leb wohl, meine kleine." Ich strich der Katze über den Kopf. Ich kannte sie gar nicht besonders gut, aber sie symbolisierte für mich gerade den gesamten Wald. Ich sattelte mit mechanischen Bewegungen meine liebe Stute. "Zumindest dich muss ich nicht zurücklassen...", flüsterte ich. Ich schwang mich in den Sattel. Tränen liefen über meine Wangen, als ich Sorvera antrieb. "Lauf, kleine..." Sie galoppierte an und ich drehte mich zum Wald um. Einige Tiere standen am Waldrand und sahen mir hinterher. "Ich werde zurückkommen!", hauchte ich voll Überzeugung. In einigem Abstand folgte ich den Gefährten. Die Reise war ziemlich langweilig für mich. Ich unterhielt mich die ganze Zeit leise mit meiner Stute. Als sie rasteten, glitt ich aus dem Sattel und richtete mir ein kleines Lager ein. Noch durfte ich mich nicht zeigen. Noch konnten sie mich zurückschicken. Noch nicht... Seufzend ließ ich mich zu Boden fallen und versuchte einzuschlafen. Das Bild der Tiere, die traurig am Waldrand standen, spukte durch meine Gedanken und ließ mich unruhig herumwälzen. Was, wenn ihnen etwas geschah, während ich weg war? Wer sollte sie beschützen? Ich lag wach, bis Sorvera sich irgendwann seufzend neben mir niederließ. Ich schmiegte mich an sie und schlief endlich ein.

Kommentare (48)

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Rey (84588)
vor 146 Tagen
Bitte schreib weiter
Daefaron (80524)
vor 222 Tagen
Heu, ich finde deine FF wirklich schön. Auch dass du dir Tiere so einbindest gefällt mir. Das kommt bei anderen FFs ja nicht so oft vor.
legolas 03 (82131)
vor 336 Tagen
Bitte schreib weiter!!Das ist wunderschön geschrieben und eine wundervolle Idee!;)
Luana2509 (95996)
vor 563 Tagen
^^das ist so ungewohnt immer wenn ich auf Kommis antworte. Ich bin in der Geschichte schon viel weiter...also jetzt zwar nicht mehr aber ich WAR weiter. Aber danke für den Kommi!
Tinúviël Ithildraug (62974)
vor 564 Tagen
Technik... Aber jetzt ist er ja da :D Das neue Kapitel finde ich sehr gut. Die Krake ist total süß!!! Ich freue mich schon auf dein nächstes Kapitel.
Namarië, meldis nîn.
Luana2509 (09742)
vor 577 Tagen
Diese Woche kommt nichts, mein Computer ist so ziemlich auseinander gefallen und ich muss alles neu schreiben...sorry aber geht nicht anders
Luana2509 (93952)
vor 585 Tagen
Dann versuche ich immer sonntags weiterzuschreiben. Ich lass mich nicht wirklich runterziehen, aber für mich ist es Arbeit und wenn es eh niemand liest kann ich mir das auch sparen.
seerose (82435)
vor 586 Tagen
Die FF ist super. mir gefällt deine Idee und dein Schreibstiel.
Tinúviël Ithildraug (05759)
vor 588 Tagen
O_O Sei nicht traurig. Die meisten sind einfach nur zu faul (oder vergesslich wie ich). Ich freu mich über das neue Kapitel :) Das der Caradhras sein eigenes Wesen hat, finde ich eine geniale Idee. Ich hoffe du lässt dich jetzt nicht runterziehen. Und schreib unbedingt weiter !!!!
Luana2509 (00640)
vor 589 Tagen
Irgendwie traurig...ich wollte mich gerade entschuldigen, dass so lange nichts kam und wieder aktiv werden, einmal pro Woche ein Kapitel posten(das kann ich nämlich einhalten) und mich mega bei euch entschuldigen...aber nicht ein Kommi, ob es noch weiter geht oder so...
Luana2509 (45366)
vor 673 Tagen
Ich habe jetzt wieder einen Teil abgeschlossen. Ab jetzt findet ihr die neuen Kapitel auf Luana// HdR FanFiction 3. Ich denke das erste Kapitel dort kommt irgendwann nächste Woche.
Tin�vi�l Ithildraug (56897)
vor 681 Tagen
Leg los! Es kommt schließlich auf die Geschichten drauf an
Luana2509 (98123)
vor 681 Tagen
Wenn es dir egal ist änder ich es
Tinúviël Ithildraug (56897)
vor 681 Tagen
Also mir gefällt es so, aber eigentlich ist es mir egal.
Luana2509 (98123)
vor 681 Tagen
Okay ich warte mal ob noch jemand antwortet sonst änder ich es um
Kate (71605)
vor 681 Tagen
Ich fände es besser wenn alle auf einer Seite wären.
Luana2509 (01012)
vor 682 Tagen
Bitte antwortet mir mal...
Luana2509 (82357)
vor 683 Tagen
Fändet ihr es eigentlich besser wenn ich alle kapitel auf eine seite mache oder soll es so bleiben?
Luana2509 (56027)
vor 685 Tagen
Muss man eben erst mal kapieren...
Laerlin (69948)
vor 685 Tagen
*Party party*

Naja, man muss ja eigentlich nur nen Namen oben hin schreiben, oder irgendeinen Buchstaben, und dann ein Kommi schreiben und auf senden klicken. Kann ja auch eine einmalige Sache sein...