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Wie wir merkten, dass Rumtreiber nerven können - Teil 1

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10 Kapitel - 8.750 Wörter - Erstellt von: Auriga & Svenja Granger ; ) - Aktualisiert am: 2015-08-13 - Entwickelt am: - 1.703 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Aufgepasst, Rumtreiberzeit-Fans!

Wir schreiben die siebziger. Cecilia Twickson und Callisto Wright kommen als frisch gebackene Erstklässler nach Hogwarts - und sind dummerweise im Jahrgang von James Potter, Sirius Black, Remus Lupin und Peter Pettigrew - wobei die beiden Letzteren vielleicht gar nicht das Problem wären, wenn die anderen der Truppe nicht so unglaublich nerven würden.
Eine Geschichte über zwei Mädchen, die am eigenen Leib ziemlich heftig erfahren müssen, was an arroganten Jungs so alles nerven kann...

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    „Mum, jetzt hör endlich auf zu weinen. Das ist peinlich!“
    „Wir sehen dich jetzt für ein ganzes Jahr nicht mehr, Cecilia! Was erwartest du?“ Meine Mum schnaubte in ihr zwölftes Taschentuch und versuchte unübersehbar, ihre Tränen zurückzuhalten. „Also erstens: Ich möchte nicht Cecilia genannt werden, das weißt du doch! Zweitens: Wir sehen uns in den Weihnachtsferien. Und drittens: Toll gemacht, jetzt weint Henry.“ Mein dreijähriger Bruder schniefte laut auf. „Cec soll nicht weg!“, schimpfte er. „Mensch, Henry. Ich will nach Hogwarts, das weißt du doch. Da ist es ganz toll. Es gibt es Einhörner und Hippogreife, weißt du? Wie Max und Schnabeli.“ Max und Schnabeli waren Henrys Kuscheltiere, die schon wirklich einiges aushalten mussten. Als Henry mal mit zwei Jahren Magen-Darm-Virus hatte, hatte er sich über die beiden erbrochen. Es waren sehr viele Zauber nötig, um den Gestank von den beiden wegzukriegen.
    „Aber Cec darf nicht weg!“ Henry verschränkte seine Arme und zog eine sture Miene. Ich stöhnte innerlich auf. So sehr ich ihn lieb hatte, er machte mit den Abschied nicht gerade einfacher mit seinem Nachgehänge und Geweine. „Hey, großer. Ich schreib dir jeden Tag ein Brief, ok? Jeden Tag. Und dann merkst du gar nicht, wenn ich weg bin, weil wir praktisch immer miteinander reden, ja? Es ist fast so wie sonst, nur dass ich eigentlich wo anders bin. In einem ganz tollem großem Schloss. Und wenn du groß bist, kannst du mit.“ Ich schloss ihn noch ein letztes Mal in die Arme. Wie sehr ich in vermissen würde. „Mach's gut, mein kleiner Rabauke“, sagte ich und merkte, wie auch mir Tränen hochkamen. Angestrengt versuchte ich, sie wegzublinzeln. Meine Mutter nahm mich noch mal in die Arme. „Viel Spaß, meine Kleine.“ „Mum!“ „Ist ja schon gut. Stell nicht so viel Blödsinn an und pass auf dich auf.“ Auch mein Dad umarmte mich. „Ähm – ja. Ich bin sicher, du wirst nach Gryffindor kommen, mit deinem Mumm. Aber sicherlich wird's nicht Hufflepuff, was? Dafür bist du einfach zu gut, meine Große, nicht wahr?“ Seine Stimme war voller Stolz und er wollte mich sicherlich aufmuntern - aber ich beschloss instinktiv, dass ich den Hut bitten würde, mich nach Hufflepuff zu schicken. Ich stieg in den scharlachroten Zug und winkte meine Eltern und Henry ein letztes Mal zu. „Ich hab euch lieb!“, rief ich noch, dann schlossen sich die Türen.

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    Callistos Sicht:
    Wir standen am Gleis 9 Ÿ, wo sich schon unzählige Leute mit ihren Kindern versammelt hatten. Wir drängten uns durch die Menge, bis mein Vater einen geeigneten Platz gefunden hatte. Mir schossen die Tränen ins Auge als mir klar wurde, das wir uns für einen sehr langen Zeitraum nicht mehr sehen würden. Mum nahm mich in den Arm und lächelte mir aufmunternd zu. „Oh, mein Schatz“, flüsterte sie, „pass gut auf dich auf. Ich bin mir sicher dass du in Hogwarts eine sehr schöne Zeit haben wirst!“ Auch mein Dad kniete sich zu mir runter, so das wir auf gleicher Höhe waren. Dann nahm er mich in den Arm. „Du packst das, meine Kleine! Ich glaub an dich!“, sagte er mit einem breiten Lächeln im Gesicht.,, Ach – und Liebling... Bitte schreib uns doch einen Brief, wir wollen alles über deine erste Woche erfahren!“, schaltete sich Mum ein. „Ja, mach ich! Tschüss, Mum!“ Dann half mir mein Vater meinen Koffer in den Zug zutragen. „Ciao, Dad und pass mir gut auf Mum auf!“, verabschiedete ich mich.,, Aber immer doch!“, sagte mein Vater belustigt. Dann ging ich in den Zug. Wow! Ganz schön voll hier! Ich schob mich durch die Menge, auf der Suche nach einem freien Abteil.Plötzlich drückte sich ein Mädchen durch die Masse der Schüler und schubste mich versehentlich. Ich verlor das Gleichgewicht und stürzte.
    “Autsch“, sagte ich und rieb mir meine Hüfte.
    Das Mädchen bemerkte mich und streckte mir ihre Hand entgegen.
    “Danke, puuh, ganz schön voll hier oder?"
    "Jaah, tut mir leid, dass ich dich angerempelt hab'. Ich hoffe, du verzeihst mir."
    Sie zwinkerte mir zu.
    “Ach... Halb so wild! Sag mal, hast du zufällig ein freies Abteil gesehen?", fragte ich sie.
    "Ich bin an einem vorbeigegangen, da waren noch ein paar Plätze frei, glaube ich. Hier entlang, wenn ich bitten darf", antwortete sie mir freundlich und machte mir den weg frei.
    Wir gingen die schmalen Gänge entlang bis sie mir sagte, dass es das Abteil wäre, das noch frei ist. Sie deutete mir an, das ich als erstes gehen sollte. Also ging ich ins Abteil und sie folgte.

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    Cecilias Sicht

    Super, ich hatte schon mal jemanden Nettes gefunden, mit dem ich ins Gespräch gekommen bin. Jaah, ich weiß, ich hab sie umgerempelt, aber sie hat mir ja verzeihen.
    In dem Abteil, das ich vorhin gesehen habe, saßen vier Jungen und ein Mädchen. Das Mädchen hatte dichtes, dunkelrotes Haar, das auf ihre Schultern fiel. Sie hatte strahlendgrüne Augen und sah lieblich aus, aber durch die Tür habe ich gesehen, dass sie Tränen in den Augen hatte. Ehrlich gesagt bin ich deshalb weitergegangen und habe nicht gefragt, ob ich mich hinzu setzen darf. Ich wollte nicht unbedingt die Fahrt damit verbringen, jemanden, den ich zuvor noch die gesehen habe, zu trösten. Jaah, ich weiß, das ist nicht sehr nett, aber so war es nun mal.
    Aber da die anderen Abteile – soweit ich mich nicht getäuscht habe – zu der Zeit alle belegt waren, blieb uns ja keine andere Wahl und wir mussten uns zu ihnen setzen. Als wir in das Abteil eintraten, weinte das Mädchen nicht mehr. Sie lauschte nur den Worten ihres Nachbarn, ein Junge mit schwarzen, fettigen Haaren. Er war sehr dürr und er sah ... Nun ja, es schien so, als ob er noch nie richtig geliebt worden ist und es ihm alles bedeutete, jetzt mit dem Mädchen in diesem Zug nach Hogwarts zu fahren. „Ist hier noch frei?“, fragte ich. „Ja, setzt euch.“, erwiderte das Mädchen schüchtern lächelnd.

    „Danke. Sagt mal ... Wie heißt ihr eigentlich alle?“, fragte ich in die Runde. „Ich bin Callisto Wright, Halbblut, falls das jemanden Interessiert“, antwortete das Mädchen, das ich vorhin versehentlich umgerempelt habe. Sie hatte hüftlange braune Haare und strahlend blaue Augen. „Mich nicht, und ich hoffe auch niemanden anderen“, murmelte ich so leise, dass nur ich es hören konnte.
    „Ich bin Lily, Lily Evans“, sagte das Mädchen, das vorhin geweint hatte.
    „Severus Snape.“ Der Junge mit den fettigen Haaren hatte gesprochen und reichte mir die Hand. Ich schüttelte sie und sah die anderen Jungs abwartend an. „Mein Name ist Remus Lupin“, sagte ein sehr kränklich aussehender Junge. Sein Umhang hatte schon Flicken, obwohl er sonst so aussah, als ob er noch neu wäre.
    „James Potter“, kam es von einem Jungen mit schwarzen Haaren und einer runden Brille im Gesicht. Er hätte dem Jungen, der Severus hieß, ähnlich aussehen können - hätte man bei ihm nicht das Gefühl, er hatte es schon oft erfahren, innig geliebt worden zu sein.
    Der andere Junge stellte sich als Sirius Black vor. Er hatte zottelige, schwarze Haare, und sah, wenn ich ehrlich bin, gar nicht so übel aus. "Und wie heißt du?", fragte Callisto Wright. „Cec“, erwiderte ich bloß. „Wie, heißt du wirklich nur Cec? Komischer Name...“ Sie sah mich neckisch an. „Naja, eigentlich heiße ich ja Cecilia, aber nennt mich nur Cec, ja? Ich hasse diesen Namen. Ich meine, wer nennt denn sein Kind 'Cecilia'? Das klingt doch wie eine aufgepuschte Zicke, finde ich zumindest. Henry hat's gut!“ „Wer ist denn Henry, Cecilia?“, stichelte der Junge namens Sirius Black, er betonte 'Cecilia' gewollt langsam. „Mein dreijähriger Bruder.“ Ich sah Black an und wusste, wie ich es ihm zurückzahlen konnte. „Der Stand seines Geistes sieht dem deinen übrigens sehr ähnlich“, fügte ich zuckersüß lächelnd hinzu.
    Das hatte seine Wirkung: James Potter lachte laut auf und klatschte Black auf die Schulter; Remus Lupin lächelte - seine Art war jedoch anders als die von Severus Snape, der dabei ein gehässiges Funkeln in den Augen hatte. Lily Evans lächelte ebenfalls leicht, Callisto Wright allerdings sah mich mit einem Blick an, den ich nicht wirklich deuten konnte. „Äh... In welches Haus wollt ihr denn alle kommen?“, fragte sie und versuchte offenbar, das Thema zu wechseln. „Ich will nach Hufflepuff“, sagte ich selbstbewusst. Sirius Black und James Potter lachten höhnisch auf. „Hufflepuff? Da kommen doch nur dir Luschen rein, die in kein anderes Haus passen!“ „Tja, ich werde das Gegenteil beweisen!“, fauchte ich. Wenn Blicke töten könnten, dann wären die beiden jetzt Mausetod. Callisto versuchte, die Beleidigungen von Potter und Black zu übergehen: „Also, Ich weiß nicht... Vielleicht Slytherin, wie mein Vater. Aber Ravenclaw wäre auch nicht schlecht.“
    „Slytherin? Wer will denn nach Slytherin?“
    „Leute, die mehr im Kopf haben als Kraft in den Armen.“, sagte Severus Snape herablassend.
    „Genau, Slytherin muss nicht gleich böse heißen!“, rief Callisto und lächelte Severus an. „Immerhin war mein Vater dort. Und wen hat er geheiratet? Richtig... Ein Muggel! Nicht jeder hat diesen Wahn nach reinem Blut! Kennt ihr Merlin? Er war auch ein Slytherin und er war kein Anhänger von Ihr-wisst-schon-wen!“ „Na gut, es gibt Ausnahmen. Aber im Ernst, Gryffindor ist mit Abstand das beste Haus, denn dort regieren Tapferkeit und Mut!“ Potter sah uns voller Stolz an, doch wieder konnte ich ihn mit einem vernichtenden Blick das Selbstvertrauen verringern und erwiderte scharf: „Tja, also ich finde es nicht sehr mutig oder tapfer, alle Menschen, die in einem Haus sind, in einen Topf zu packen.“
    „Sucht euch doch ein anderes Abteil, wenn ihr ein Problem mit uns habt!“, knurrte Black.
    „Wisst ihr was?“, rief ich spitz. „Das machen wir auch! Ich für meinen Teil zumindest verspüre keinen Drang, mich mit arroganten Affen wie Euch abzugeben! Wer kommt mit?“ Callisto, Severus und Lily standen auf. Ich ging zur Tür, schob sie auf und trat in den Gang. „Habt ihr noch ein freies Abteil gesehen?“, fragte ich in die Runde. „Also ich nicht. Alles voll“, antwortete Lily. „Na toll ... Also ich möchte mich nicht wieder zu diesen Idioten setzten... Wollen wir nicht einfach auf gut Glück noch mal nachsehen? Vielleicht hat sich ja jemand umgesetzt.“

    4
    Wir durchstreiften den ganzen Zug. Und dann - wir hatten unsere Hoffnung eigentlich schon aufgegeben – sah ich ein freies Abteil. „Hier!“, rief ich erleichtert. Callisto schob die Abteiltür auf und wir setzten uns. „Also... Was macht ihr so gerne?“, fragte ich auf der Suche nach einem Gesprächsthema.
    „Mmmh... Ich lese gerne, treff mich gern mit Freunden und interessiere mich für Astronomie!“, sagte Callisto. „Cool, und was ist mit euch so?“ Ich sah Serverus und Lily abwartend an. „Ich hab immer schon ein bisschen Zaubern geübt“, sagte Severus achselzuckend. „Und ich ... Ja, ich hab immer viel mit meiner Schwester gemacht ...“ Lily schluckte und versuchte anscheinend, Tränen zurückzuhalten. „Und wir haben draußen eine Schaukel ... Da drauf könnte ich meine Zeit stundenlang verbringen.“ Sie lief rot an. „Und du?“ „Jaah, also ich treffe ich mich auch gerne mit Freunden, lasse mich von Henry nerven - und ärgere ihn auch gerne zurück - und ich interessiere mich für Sport. Also insbesondere für Quidditch - ich bin Fan von den Holyhead Harpies - aber ich gucke auch Muggelsport, vor allem Fußball - ziemlich interessanter Sport, übrigens. Macht auch Spaß zu spielen.“ „Cool!“, sagte Callisto. „Fußball schaut sich mein Dad auch immer an! Wir haben nämlich 'nen Fernseher. Mein Dad war ganz aus dem Häuschen, als er zum ersten mal einen Blick darauf geworfen hat.
    Hat ganz schön lange gedauert, bis meine Mum ihm erklärt hat, wie das Ding funktioniert. Jetzt schaut er sich jeden Abend in den Nachrichten den Sportteil an.“ Ich lachte. „Dein Dad hat einen guten Geschmack.... Und ja, was kann man denn noch fragen? Worauf freut ihr Euch schon am meisten?“ „Ich freue mich auf alles! Severus hat mir so tolle Dinge über Hogwarts erzählt!“, rief Lily glücklich und lächelte Severus seelisch an. „Jaja, das wird eine schöne Zeit... Endlich weg von zu Hause!“, sagte der schwarzhaarige. Er schien sich jetzt an etwas schmerzhaftes zu erinnern, denn auf ein Mal zeichneten sich Falten auf seinem Gesicht. Jetzt sah er älter aus. „Was ist denn bei Euch los?“, fragte ich zaghaft und sah Severus mitfühlend an, doch Lily antwortete: „Es ist so ... Bei seinen Eltern zu Hause sieht es nicht gut aus ... Sie streiten sich immer wieder ... Und, tja, es ist halt nicht leicht.“ Ich wollte zu ein paar mitleidvollen Worten ansetzten, aber Severus sagte mit einem Tonfall, der uns bedeuten sollte, jetzt das Thema zu wechseln: „Naja, das ist ja jetzt nicht mehr mein Problem, für fast ein ganzes Jahr. Wir sitzen im Zug nach Hogwarts!“
    Dann bot sich Lily und mir ein äußerst lustiger Anblick: Callisto, die anscheinend eingeschlafen war, lehnte sich gegen Severus. Dieser lief putterot an und wirkte sehr peinlich berührt. Offensichtlich war ihm diese Situation äußerst unangenehm und anscheinend wusste er nicht, was er jetzt machen solle. Lily und ich prusteten Los. „Du siehst aus wie Henry, als ihn seine Kindergartenfreundin geküsst hat!“, brachte ich lachend hervor, und bekam mich vor Lachen kaum noch ein. Severus schien die Sache immer noch peinlich zu sein, aber er rang sich ein Lächeln ab und schob Callistos Kopf nicht von seiner Schulter. „Erzähl uns mal noch ein paar Geschichten von Henry, es klingt nämlich ziemlich spaßig, sich mit ihm auseinander zu setzten", lächelte Lily. „Oh, ich glaube, da gibt es so viele Geschichten, dass ich sie gar nicht aufzählen kann“, sagte ich und lachte. „Also... Jaah, das war eine wirklich sehr peinliche Situation ...“ Schon an den Gedanken an diesen Moment musste ich sehr grinsen. „Wir waren in London - wollten ein paar Einkäufe tätigen, uns den Big Ben, das London Eye, den Piccadilly Circus und die ganzen anderen Sehenswürdigkeiten ansehen und uns einfach ein schönes Wochenende machen - und haben im Tropfenden Kessel übernachtet. Als wir dann am Morgen gefrühstückt haben, hat Henry auf der anderen Seite des Raumes mit seinen Kuscheltieren und Autos gespielt. Bis er dann so laut er konnte quer durch den ganzen Raum gerufen hat: >>MAMA, ICH MUSS MAL EIN LOULU-BERG!<< Alle haben sich zu uns umgedreht.“ Lily lachte herzhaft auf - und sie hat irgendwie ein besonderes, lebensfrohes Lachen, das jeden ansteckte, denn sogar Severus lächelte. „Oh Mann, ich wünschte, ich hätte auch einen kleinen Bruder“, lachte Lily. „Überleg dir das gut, Lily.“ Ich seufzte. „Es hat auch so seine Nachteile, wenn du mit deinen Freunden shoppen gehen willst, aber du deinen kleinen, quengelnden Bruder an die Hand nehmen musst, der die ganze Zeit zum Spielzeugladen will.“ „Na gut, da hast du wahrscheinlich auch wieder Recht...“
    In dem Moment wurde die Abteiltür aufgeschoben und eine ältere Dame trat mit einem großen Wagen voller Süßigkeiten ein. „Wollt ihr etwas Süßen, ihr Lieben?“ „Oh ja!“ Ich sprang auf und kramte aus meiner Hosentasche zwei Galleonen. „Wie viel kosten drei Schokofrösche und eine Tüte Bertie Botts zusammen?“ „10 Sickel, meine Liebe.“ „Super, dann nehme ich das!“ Ich reichte ihr meine zwei Galleonen, woraufhin sie mir das Wechselgeld und meine Bestellung gab. Auch Lily trat nach vorne und kaufte sich eine Kürbispastete. „Willst du nichts, Sev?“, fragte sie Severus verwundert, als nur schweigend in seinem Sitz blieb. Er schüttelte den Kopf und sagte knapp: „Meine Eltern wollten mir kein Geld mitgeben.“ „Sag das doch! Also, was möchtest du? Ich spendiere dir was, nicht, dass du uns hier verhungerst!", rief ich und trat wieder an den Wagen. „Na gut ... Dann nehme ich auch eine Packung Bertie Botts ...“ „Das wären fünf Sickel", sagte die Verkäuferin lächelnd. Ich reichte ihr das Geld und erhielt im Gegenzug die Packung. „Hier, Severus!“ Ich schmiss ihm die Bertie Botts Bohnen zu. „Danke“, murmelte dieser verlegen und fing sie auf. Die Verkäuferin wollte gerade gehen, als mir Callisto einfiel. „Warten Sie!“, rief ich, deutete auf Callisto und meinte dann an Severus und Lily gewandt: „Wollen wir sie nicht aufwecken?“ Ich deutete auf Callisto. „Oh ja, stimmt!“, sagte Lily und schlug sich mit der Hand gegen die Stirn. Dann ging sie hinüber zu Callisto und schüttelte ihre Schulter. „Hallo? Jemand zu Hause? Es gibt Süßes!“ „Wie? Was? Wo?... Ohhh... Jaaah... Ich nehme dann 2 Kesselkuchen.“ „Das wären dann 8 Sickel“, lächelte die Verkäuferin. Callisto gab ihr das Geld und machte sich - wie wir anderen auch - über ihr Essen her. „Hmmmm, ich liebe Schokofrösche!“, mampfte ich hervor. „Mal sehen, wen ich habe...“ Ich sah mir den Namen unter dem Bild an. „Gunhilda von Gorsemoor! Ach, ich liebe diesen Namen... Aber ich habe sie schon drei Mal, also... Will sie jemand von euch haben?“ „Nee nee, ich sammel' die Karten nicht", sagte Callisto. „Vielleicht ja jemand von euch?“ „Ich weiß gar nicht, wer das ist...“ Lily lief rot an. „Ist doch nicht so schlimm, steht ja unten drunter. Aber sieh dir mal das Bild an - jetzt ist sie ja gerade da -, die hat nur ein Auge! Das tat bestimmt weh... Und der Buckel! Wie kann so was nur so gekrümmt sein...“ Ich schüttelte den Kopf, während Lily und ich das Bild betrachteten. An Callisto gewandt fragte ich dann schließlich grinsend: „Hast du eigentlich auch was schönes geträumt? Bestimmt, oder? An Severus' Schulter lässt es sich doch sicherlich prima schlafen!“ „Öh... Was?... Nein...Ich meinte natürlich... Ja... Ja geht so... Ein bisschen hart.“ Lily und ich lachten laut auf, Severus wurde putterot im Gesicht. „Hast du eigentlich Geschwister?“, fragte ich dann schließlich, nachdem ich mich vom Lachen erholt hatte, an Callisto gewandt.
    „Nein, ich bin Einzelkind“, antwortete Callisto. „Hätte aber gerne Geschwister! Es ist manchmal echt einsam zuhause. Aber wenn ich dich so höre, Cec... Dann weiß ich doch nicht so ganz ob ich mir doch noch ein Geschwisterchen wünsche.“ „Ja, manchmal sind sie echt ... Schwierig. Aber es stimmt schon, so wird einem nie langweilig.“ Ich zuckte mit den Schulern. „Ach du - da fällt mir was ein. Wisst ihr, ich finde für lange Namen gibt es immer irgendwelche Spitzname (vor allem, wenn es dazu auch noch solche doofen wie 'Cecilia' sind). Also, ich meine 'Lily' geht ja noch, aber Callisto und Severus...“ „Ihr könnt mich auch ruhig 'Cali' nennen. Das macht mein Dad auch öfters.“.
    „Ich nenne Severus ja immer Sev“, sagte Lily. „Okay, cool. Mhm ... fällt euch noch was ein, worüber man sich unterhalten kann?“ „Ach, ich glaube wir sind eh gleich da...“ Lily und blickte aus dem Fenster. Erst jetzt bemerkte ich, dass es bereits dunkel war. „Stimmt... Dann sollten wir wohl mal unsere Umhänge anziehen... Sollen wir als erstes raus gehen, Sev?“, fragte ich. „Nein, nein, ich geh' schon.“ Er trat hinaus und Lily, Callisto und ich zogen uns rasch um. Wir tauschten mit Severus, und als der fertig war, hielt der Zug auch schon. Durch die drängelnde Masse schafften wir es letztendlich bis zum Ausgang und traten hinaus ins Freie.

    5
    Callistos Sicht:
    Alles drängelte sich durch die Tür und hinaus auf einen kleinen, dunklen Bahnsteig. Die Abendluft war sehr kühl. Plötzlich erhob sich über unseren Köpfen der Schein einer grellen Lampe. Jetzt erkannte ich auch, Was - oder vielmehr, wer die Lampe trug. Ein unheimlich großer Mann mit haarigen Gesicht.
    ,, Erstklässler! Erstklässler hier herüber!", rief er lächelnd. Aufgeregt gingen wir zu ihm herrüber.
    ,, Nu mal los, mir nach - noch mehr Erstklässler? Nein? Okay, passt auf wo ihr hintretet! Erstklässler mir nach!"
    Stolpernd folgten wir dem Mann einen steilen, schmalen Pfad hinunter.
    Plötzlich ertönte wieder die warme Stimme des großen Mannes:,, Augenblick noch, und ihr seht zum ersten Mal Hogwarts!"
    Ein aufgeregtes murmeln ging durch die Traube der Erstklässler. Der enge Weg war zuende und wir standen am Ufer eines großen schwarzen Sees. Auf der anderen Seite, lag Hogwarts. Riesen groß, imposant und einfach nur traumhaft schön.,, Nicht mehr als vier Leute in einem Boot!", rief er.,, Das passt ja perfekt!", sagte Lily. Wir nickten ihr lächelnd zu und sprangen in die Boote. Alle drin?", fragte der Mann.,, Nun denn - VORWÄRTS!"
    Die Boote setzten sich in Bewegung und glitten über den See. Wir fuhren durch einen dunklen Tunnel mit Efeuvorhang, der anscheinend in die Tiefe unterhalb des Schlosses führte. Es war eine Art unterirdischer Hafen. Wir kletterten aus unseren Booten und folgten dem Bärtigen zu einer lange grauen Steintreppe.
    Wir gingen empor und versammelten uns vor einem riesigen Tor des Schlosses.
    Dann hob der Riese seine gewaltige Hand und klopfte dreimal an die Tür. Sogleich öffnete sich das Tor, hinterdem sich eine grimmig dreinschauende Hexe befand.
    ,, Die Erstklässler, Professor McGonagall", sagte der Mann.,, Danke, Hagrid. Ich nehm sie dir ab.", antwortete Professor McGonagall. Hagrid, hieß der große Mann also! Professor McGonagall führte uns in eine kleine leere Kammer. Sie begrüßte uns und erklärte, das System von Hogwarts. Über die vier Häuser und der gleich folgenden Zeremonie.,, Drinnen wird alles für euch vorbereitet. Ich schlage vor, euch während der Wartezeit zurecht zu machen!", sagte sie streng und verließ die Kammer. Nervös kämmte ich mir mein braunes Haar mit den Fingern durch. Cecilia und Lily taten es mir gleich. Severus allerdings tat gar nichts mit sich.,, Weiß jemand von euch wie diese Zeremonie abläuft? Mein Dad hat mir schon ein bisschen über Hogwarts verraten. Aber hier von hat er mir nichts erzählt, sollte wahrscheinlich 'ne Überraschung sein!", sagte ich ängstlich.
    "Puh, hab ich ein Glück, dass meine Eltern mir erzählt haben, was passiert, ich wette, ich wäre sonst schon vorhin im Zug vor Aufregung gestorben... Also, es ist ganz einfach, es gibt da so ein Hut, den ihr aufsetzen müsst. Der erzählt dann ein bisschen was und sagt, in welches Haus ihr kommt.", antwortete Cecilia seelenruhig, als ob es das normalste wäre einen Hut aufzusetzen der ein bisschen was erzählt.,, Ein Hut? Den man aufsetzt? Und der kann dann sprechen?", fragte Lily verwirrt. Doch Cec nickte nur. So simpel war es also? Es ist nur ein Hut, den man aufsetzten muss und der verteilt einen dann auf die Häuser. Mehr nicht?
    Professor McGonagall war zurückgekommen.
    ,, Ihr stellt euch bitte der Reihe nach auf.", wies McGonagall uns an. Ich reihte mich zwischen Cec und Lily ein. Im Gänsemarsch verließen wir die Kammer, angeführt von Professor McGonagall. Wir gingen zurück durch die Eingangshalle und betraten durch eine Doppeltür die Große Halle. Es war ein so ein traumhaft schöner Ort, in dem man die Magie die hier herrscht förmlich spüren kann. Tausende Kerzen schwebten in langen reihen über die vier Tische, an denen unzählig viele Schüler saßen. Am Ende der Halle stand ein langer Tisch an dem die Lehrer saßen. Dorthin führte uns schließlich McGonagall, und zwar so das wir mit dem Rücken zu den Lehrern standen. Alle Schüler starrten uns erwartungsvoll an. Um den Blicken der anderen auszuweichen starrte ich nach oben. Wow! Die Decke war geschätzte 1000 Meter hoch. Sie war dunkelblau und mit Sternen übersäht. Ich wusste das sie verzaubert war. Denn was anderes konnte ich mir nicht vorstellen. Ich wandte den Blick wieder nach unten, als McGonagall einen vierbeinigen Stuhl vor uns stellte. Auf den Stuhl legte sie einen Hut, so einen wie ihn Zauberer trugen. Das also war der Sprechende Hut? Er war alt, vergammelt, verschlissen und schmutzig.
    Alle Augen waren nun auf den alten Hut gerichtet. Ein paar Sekunden herrschte schweigen. Dann bewegte sich der Spitzhut. Ein Riss tat sich in ihm auf und der Hut begann zu singen.
    Als der Hut geendet hatte, brach in der Halle tosender Beifall los. Er verneigte sich vor jedem der vier Tische und verstummte dann. Jetzt trat Professor McGonagall wieder hervor, in der Hand hielt sie eine Pergamentrolle.,, Wenn ich euch aufrufe, setzt ihr den Hut auf und nehmt auf dem Stuhl Platz, damit euer Haus bestimmt werden kann!", sagte sie. Sie rief den ersten Namen auf. Ein Mädchen ging zum Stuhl und setzte sich den Hut auf. Der Hut rutschte ihr über die Augen. Ein paar Herzschläge lang geschah nichts. Doch plötzlich rief der Hut:,, SLYTHERIN!"
    Der Tisch der Slytherins johlte und klatschte. Ob ich wohl auch dort hinkomme?
    Sie rief ein paar weitere Schüler auf, bis sie schließlich rief:,, Black, Sirius!" Der arrogante aber dennoch hübsche Junge aus dem Zug, stolzierte machomäßig zum Stuhl und setzte sich den Hut auf. Es dauerte eine Weile dann rief der Hut:,, GRYFFINDOR!"
    Während er sich an den Tisch setzte, sah ich das viele Mädchen ihm nachschauten.
    Dann kamen wieder ein paar Namen, die mir allerdings nicht bekannt vorkamen. Dann aber,, Evans, Lily!", rief McGonagall. Lily stolperte aufgeregt aus der Reihe. Sie setzte sich den Hut auf.,, GRYFFINDOR!", rief er nach einer halben Minute. Cecilia und ich applaudierten begeistert. Doch Severus blieb stumm.
    Er schien alles andere als begeistert zu sein, das der Hut Lily zu einer Gryffindor gemacht hat. Anscheinend wusste er das er nicht zusammen mit ihr ins selbe Haus kommen würde.
    Der nächste mir bekannte Name war,, Lupin, Remus!" er kam ebenfalls nach Gryffindor, er ging zum Tisch und setzte sich neben Black der ihm auf den Rücken klatschte.
    Dann kam,, Potter, James!"
    Auch er stolzierte zum Hut und setzte ihn auf. Er ist im Charakter, Sirius sehr ähnlich.,, GRYFFINDOR!", brüllte der Hut in die Halle. Zufrieden sprang er vom Stuhl und ging zum Gryffindortisch, geradewegs auf Black zu. Er klatschte mit Black ab und quätschte sich zwischen Remus und Sirius.
    Nach ein paar weiteren Erstklässlern rief McGonagall:,, Snape, Severus!" Verunsichert ging Severus nach vorne, er setzte sich den Hut auf sein Haupt und nach gezählten 8 Sekunden wurde er zu einem,, SLYTHERIN!" gemacht.
    Direkt nach Sev kam,, Twickson, Cecilia!"
    ,, Viel Glück flüsterte ich ihr hinterher, als sie die Reihe verließ.

    6
    Cecilias Sicht
    „Twickson, Cecilia“, hallte es durch die Gegend. Man, schon wieder ertönt dieser doofe Name! Langsam ging ich nach vorne, ließ mich auf den Stuhl nieder und setzte den Hut auf. Er war so groß, dass er mir sofort auf die Nase rutschte, wie auch bei allen andern Erstklässlern. Ich aber richtete den Hut wieder, so dass er mir fast hinten auf der anderen Seite wieder runtergerutscht wäre. Aber ich fand, besser das als sich so lächerlich vor der gesamten Schülerschaft zu machen.
    Plötzlich rief eine piepsige Stimme in meinem Kopf: „Oho! Eine richtige Rebellin!“ >Ist das jetzt positiv oder negativ?<, dachte ich. „Hm... Ich würde beides annehmen“, sagte die piepsige Stimme. „Nun ... Du bist nicht einfach – du besitzt von Slytehrin aber auch Gryffindor mehre Eigenschaften.... Ich denke aber, durch deine rebellische Eigenschaft überwiegt Gryffindor, wie dein Vater –“ >Bitte nicht!< Ich wollte auf keinen Fall mit bei Black, Potter und Co. im Haus sein. Außerdem hatte ich mir was vorgenommen. Ich war zu gespannt auf die Gesichter von Mum und Dad, wenn sie erfuhren, dass ich nach Hufflepuff gekommen bin und außerdem wollte ich gegen den schlechten Ruf des Hauses ankämpfen. >Ich will nach Hufflepuff!< „Wie bitte?“ >Du hast mich schon richtig verstanden.< „Oho, Oho!“, sagte der Hut abermals. „Interessant, so etwas hat man nicht oft... Ich kann mich nur an einen Fall erinnern, damals, vor elf Jahren... Ist leider schon raus aus der Schule... Sein Name war –“ >Ich kann dich mal zum Kaffee einladen, dann kannst du gerne weitererzählen<, dachte ich. >Aber jetzt ist noch was anderes dran< „Du hast Recht, ich schweife ab... Ich werde auf dein Angebot zurückkommen... Nun, dann soll es so sein – vielleicht entdeckst du deine Hufflepuff-Seite in dir noch. Würde dir wohl gut tun. Nun, viel Spaß in HUFFLEPUFF!“
    Das letzte Wort schrie er laut. Als erstes passierte nichts, alle starrten mich an. Wie lange hab ich da gesessen? Nur wegen dieser Tratschtriene... Dann, nach und nach, begannen die Hufflepuffs zu klatschen. Aus meinen Augenwinkeln sah ich Potter und Black ungläubig die Köpfe schütteln. Sie dachten wohl, ich würde nach Gryffindor kommen. Aber da haben sie sich geschnitten. Triumphierend ging ich auf den Tisch der Hufflepuffs zu. Ein älterer Junge mit braunem Stoppelhaar lächelte mir zu und rutschte auf. Ich setzte mich neben ihn. „Ich bin Amos Diggory, Fünftklässler und Vertrauensschüler.“ „Cec Twickson“, sagte ich überflüssiger Weise, schließlich wurde mein Name ja durch die ganze Halle gerufen. „Ich weiß“, grinste Amos Diggory. „Du hast 5 Minuten auf dem Stuhl gesessen, weißt du das?“ „Jaah, alles nur wegen dieser Tratschtriene...“ Ich fluchte leise. „Wie bitte?“ Amos sah mich verdutzt an. „Na dieser alte Hut! Ich hab ihm gesagt, dass er mich ja nach Hufflepuff schicken soll, da wollte er mir eine Geschichte über irgendein Jungen erzählen!“ „Du hast dir gewünscht, nach Hufflepuff zu kommen?“ „Jaah. Ich meine, alle sagen, Hufflepuff ist was für Luschen. Ich hatte vorhin auch schon eine Begegnung mit zwei ziemlich arroganten Jungs - die sind jetzt in Gryffindor - und die haben das auch sofort gerufen. Aber gerade deshalb will ich nach Hufflepuff. Ich möchte beweisen, dass alle, die sowas behaupten, gar kein Grund für solche dummen Aussagen haben. Die sollen sich erst mal selber angucken!“ Amos bedachte mich mit einem anerkennenden Blick. „Du hast Grips - ich glaube, Hufflepuff hat eine super Hexe dazu gewonnen.“ Ich winkte grinsend ab. „Ach, man soll den Tag nicht vor der letzten Eule loben. Wer weiß, wie viele Punkte ihr wegen mir abgezogen bekommt!“ Amos lachte. „Schon, aber wer weiß, wie viele wir dank dir bekommen.“ „Tja, mal sehen... Aber du willst mir doch keinen Druck machen? Denn bei sowas kann ich ganz leicht einfach abschalten.“ Amos grinste wieder.
    Ein paar andere Schüler wurden eingeteilt, dann rief McGonagall Callisto auf.

    7
    Callistos Sicht:
    ,, Wright, Callisto!"
    Oh Gott, oh Gott! McGonagall hatte mich tatsächlich aufgerufen. Meine Knie fühlten sich an wie Blei, als ich aus der Reihe trat. Ich nahm den Hut vom Stuhl und setzte ihn mir auf. Sofort zuckte ich zusammen als eine piepsige Stimme zu mir sprach:,, Ahh... Kein schlechter Kopf... Ganz und gar nicht schlecht!
    Wahrscheinlich denkst du, ich werde dich nach Slytherin stecken nicht wahr?"
    >Ja, m-mein Vater war auch dort.< Dachte ich, während ich gegen die Innenseite des Hutes starrte.,, Ich weiß... Ich weiß.... Aber weißt du was ich noch sehe?"
    >Was?< Fragte ich und mein Herz pochte wie wild.
    ,, Eine Prise Ehrgeiz... Ein Tröpfchen Mut... Eine Hand voll Freundlichkeit ... Und weißt du was die letzte Zutat ist?"
    >WAS?< Fragte ich ungeduldig.
    ,, Ein Haufen Intelligenz, Klugheit und Witzigkeit."
    >Also nicht Slytherin?<
    ,, Nein! Nicht Slytherin... Sondern eher... RAVENCLAW!"
    Das letzte Wort schrie der Hut in die Halle. Und der Tisch in blau fing an zu klatschen. Zufrieden mit mir ging ich hinüber zum Tisch der Ravenclaws und setzte mich.
    Eigentlich war ich zufrieden. Sehr sogar... Nur schade, das ich nicht mit Cec, Sev oder Lily in 's selbe Haus gekommen bin. Obwohl ich auf Gryffindor verzichten konnte, da dort Potter und co. waren. Arme Lily! Jetzt musste sie sich ein Haus mit den Idioten teilen.
    Als auch der letzte Schüler eingeteilt war, rollte Professor McGonagall die Pergamentrolle ein und brachte den Stuhl weg.
    Direkt danach trat unser Schulleiter, Albus Dumbledore, vor.
    ,, Liebe Schüler, willkommen zu einem weiteren Jahr in Hogwarts! Ich hoffe ihr habt alle Hunger und Durst mitgebracht!", rief er und strahlt zu uns runter. Ja Hunger hatte ich wirklich.
    Anscheinend war von den beiden Kesselkuchen, die ich im Zug gegessen hatte, gar nichts mehr übrig.
    Dann sah ich wieder zu Dumbledore rüber. Er klatschte einmal kräftig in die Hände und ganz plötzlich waren alle vier Tische voll bedeckt mit Essen. Es gab alles...Wirklich alles was das Herz begehrt. Ich nahm mir 2 Pellkartoffeln und maschte sie mit der Gabel zu Kartoffelbrei. So mochte ich sie am liebsten. Direkt nach den Kartoffeln, folgten Chicken Wings und Bratwürstchen. Dazu eisgekühlten Kürbissaft.
    Ich hatte noch nie im Leben so köstliches Essen gegessen. Und das soll schon was heißen! Denn meine Mum ist eine exzellente Köchin. Als der Nachtisch war ich eigentlich pappsatt, dennoch machte ich mir einen schlach Schokopudding auf meinen Teller. Nur um ihn zu probieren. Als ich auch mit dem Pudding abgerechnet habe. So ich mich noch in der Großen Halle um. Mein Blick schweifte zu Lily, die munter ihr Eis aß. Dann zu Severus der sich mit einem älteren Jungen mit blonden Haaren unterhielt. Und dann zu Cecilia, die mit dem Rücken zu mir am Tisch der Hufflepuffs saß und ein Stück Kuchen verputzte. Ich lehnte mich so weit wie möglich nach hinten und tippte sie an. Sie drehte sich um und blickte mir in die Augen.
    ,, Hey. Äh... Schmeckt 's?", fragte ich sie.
    ,, Jaah, super das ganze Essen hier, oder? So viel Auswahl! O sieh mal, dahinten gibt es ja auch noch Eiscreme!", sagte sie und griff mit der Hand nach dem Löffel in der Eiscremeschale um sich noch einmal nach zunehmen.
    ,, Mh... Was ich eigentlich fragen wollte, machen wir trotz unterschiedlichen Häusern noch was zusammen? Lernen oder so?", fragte ich sie mit zittriger Stimme. Bitte, sag ja! Bitte...
    Insgeheim betete ich für diese Antwort.
    ,, Ja, klar! Wieso denn nicht? Wahrscheinlich wäre ich ohne dich voll aufgeschmissen...", sagte sie und zwinkerte mir zu.
    ,, Puuh, ich dachte... Schon... Weil... Wegen... Ah ist jetzt auch egal.", sagte ich und war erleichtert das sie mich nicht abgeschoben hat.
    Plötzlich ertönte wieder Dumbledores Stimme:,, So da wir jetzt alle Satt und glücklich sind, möchte ich zum Schuljahres Beginn noch ein paar Worte loswerden.
    Erstens findet die Quidditch Auswahl in der zweiten Woche statt. An nächster stelle will ich daran erinnern das der Verbotene Wald für ALLE tabu ist. Und als drittes will ich alle drauf aufmerksam machen, das ab sofort auf unserem Schulgelände 'Die peitschende Weide' steht die wir in diesem Jahr gepflanzt haben. Ich möchte euch nur ans Herz legen, euch diesem Baum nicht zu nähren. Sie könnte...Nun ja... Ein bisschen aggressiv werden. Nun denn... Ich bitte die Vertrauensschüler, die in diesem Jahr neu gewählt wurden, die Erstklässler sicher in ihre Schlafräume zu geleiten.
    Und ich wünsche euch allen eine wunderschöne gute Nacht.", sagte er ruhig. Wir klatschten noch einmal und standen dann auf um unseren Vertrauensschülern zu folgen.
    ,, Erstklässler hier aufstellen bitte!", rief unser Vertrauensschüler wichtigtuerisch. Ich schlich mich kurz von den anderen Ravenclaws weg, und ging zu den Hufflepuffs.
    ,, Hey, Cec. Treffen wir uns morgen hier vor der Großen Halle? Vielleicht kann ich ja auch deinen Gemeinschaftsraum ausfindig machen, dann kann ich dich von da aus abholen. Okay?"
    ,, Jaah, alles klar!"
    ,, Okay, Cool! Dann gute Nacht und bis morgen."
    Ich duckte mich wieder runter und schloss mich wieder den Ravenclaws an, die gerade aus der Halle gehen. Im Gleichschritt folgtem wir dem Vertrauensschülern.
    Er hatte volles blondes Haar, was fast golden schimmerte. Schlecht sah er nicht aus, doch sein Benehmen und sein Verhalten ließ erahnen was für eine Sorte Mensch er war.
    ,, Merkt euch den weg den wir entlang laufen", rief er,,, ich will ja nicht das ihr morgen nicht mehr zurück findet."
    Wir liefen die vielen Stockwerke des Schlosses hoch. Ich hatte mitgezählt. Wir waren tatsächlich in der siebten Etage. Von dort aus gingen wir eine Wendeltreppe empor, bis wir vor einer schlichten Tür stehen blieben. Ich quetschte mich nach vorne, um auch was sehen zu können.,, Ich hätte gerne einen Freiwilligen.", sagte der blonde Vertrauensschüler. Keiner zeigte auf.,, Niemand? Dann wähl ich eben einen. Äähhhm... DU!", sagte er und zeigte direkt auf mich.,, I-ich?", fragte ich noch einmal vorsichtshalber.,, Ja, Du. Komm mal bitte her und stell dich vor diese Tür."
    Ich tat was mir befohlen und stellte mich vor die Tür.
    ,, Perfekt! Ist doch gar nicht so schwer oder?", sagte er als hätte ich gerade eine Meisterleistung vollbracht. Oh mein Gott! Jetzt komn endlich zum Punkt!,, Du siehst doch sicher den Türklopfer vor dir oder?", fragte er. Doofe Frage! Natürlich seh ich den. Ich bin doch nicht Blind! Doch zur Antwort nickte ich nur.,, Dann nimm jetzt den Türklopfer in die Hand und klopf dreimal an.", erklärte er mir. Ich nahm den bronzefarbenden Adler in die Hand und klopfte dreimal sachte gegen die Tür. Plötzlich öffneten sich die Augen des Adlers. Mit einem leisen schrei schreckte ich zurück. Der Vertrauensschüler, von dem ich den Namen immer noch nicht weiß, kicherte leise. Der Adler öffnete seinen Schnabel und fragte:,, Was ist Glück?"
    Ich sah den Vertrauensschüler fragent an, doch er nickte nur und sagte:,, Bitte beantworte diese Frage, damit wir eintreten können."
    Mhh... Was bedeutet Glück... Was bedeutet Glück?...
    Darüber hatte ich noch nie wirklich nachgedacht. Ah! Ich habs.,, Glück ist nicht etwas was man mit Verstand verstehen kann. Glück kann man nur mit dem Herzen sehen.", antwortete ich.
    ,, Wahrlich geschwind im Denken.", antwortete der Adler und die Tür schwang auf. Ein raunen ging durch die Menge als wir die ersten Blicke in den Raum warfen.,, Gut gemacht!", lobte der Vertrauensschüler,,, geht schon mal hinein und versammelt euch in der Mitte des Raumes."
    ,,Äh... Entschuldigung", fragte ich leise und zuppelte vorsichtig an dem Umhang des Vertrauensschülers.
    Er blickte zu mir hinunter und lächelte mich mit seinen strahlend weißen Zähnen an.
    ,, Ich hab gerade eben in der großen Halle wohl verpennt, als du dich vorgestellt hast. Da wollte ich dich noch einmal lieber fragen, wie du überhaupt heißt.", sagte ich verunsichert. Er lachte kurz auf.,, Mein Name ist Gilderoy Lockhart, Fünftklässler und Vertrauensschüler.", antwortete er in einem Ton, den ich nur von Politikern kenne. Ja, das er Fünftklässler und Vertrauensschüler ist hab ich auch schon herausgefunden.
    ,, Okey. Danke."
    Ich ging ebenfalls in den Raum und stellte mich zu meinen Mitschülern.
    ,, Das hier ist der Gemeinschaftsraum der Ravenclaws. Hier verbringt ihr den großteil eurer Freizeit. Die Bücher in den Regalen kann sich jeder Ravenclaw nehmen und sie sind frei für alle. Unser Haus wird meistens von den anderen mit Vorurteilen bestückt, dazu sage ich: Wir sind keine Streber! Wenn ihr einen Konflikt mit mit anderen Häusern habt, dann gebt immer nach! Denn der Klügere gibt IMMER nach. Alles klar?... Die Schlafräume der Mädchen befinden sich hinter der linken Tür. Die der Jungen logischerweise hinter der Rechten. Euer Gepäck befindet sich bereits in euren Schlafsälen. Ich werde euch jetzt alleine lassen, bei Fragen wendet euch bitte an mich.", sagte Gilderoy Lockhart und ging durch die rechte Tür.
    Der Gemeinschaftsraum der Ravenclaws ist ein weitläufiger, luftig wirkender, runder Raum.
    Ich blickte an die Decke. Sie war gewölbt und es leuchteten viele Sterne von ihr hinunter. Es fiehl mir schwer mein Blick von der Decke abzuwenden, bevor ich alle Sternenbilder erkannt hatte. Aber da ich heute noch auf jeden Fall den ganzen Raum erkunden wollte, schaffte ich es doch noch meinen Blick von der Decke abzuwenden. Ich ging auf eines der Bogenfenster zu und schaute hinaus. Und... Wow... Man hatte eine atemberaubende Aussicht auf die Berge der Gegend.
    Ich wandte mich wieder ab vom Fenster und sah mich weiter um. Es gab noch seidende Wandverkleidungen in den Ravenclaw-Farben bronze und blau.
    Neben Tischen, Stühlen und Wandregalen voller Bücher dominiert eine weiße Mamorstatue die Atmosphäre. Ich ging auf die hübsche Statue zu. >>Rowena Ravenclaw<< war dort, in Druckbuchstaben, eingemeißelt. Aha. Das also war unsere Hausgründerin Rowena Ravenclaw. Ich ging ein paar Schritte zurück um sie besser betrachten zu können. Es sah aus als würde sie uns beobachten. Sie hatte einen gütigen, aber irgendwie auch fordernden Blick, Mit dem sie "ihre" Schülerinnen und Schüler im Auge hat.

    8
    Cecilias Sicht
    Nachdem ich Callisto noch einmal hinterher gewunken hatte, schlängelte ich mich zu Amos nach vorne, der gerade voller stolz rief: „Hier entlang, wenn ich bitten darf! Die Erstklässler nach vorne, aber hinter mir, es soll ja keiner verloren gehen! Also, mir hinterher, und merkt euch den Weg gut! Abmarsch!“ Er winkte mir der Hand in Richtung Treppe, um uns zu bedeuten, loszugehen, und lief erhobenen Hauptes vor. Ich folgte ihm und versuchte angestrengt, mir den Weg zu merken. Wir stiegen die Treppen herab, bogen dann nach links (oder war es doch rechts?) ab, liefen an einem Stilleben vorbei und blieben dann vor einem Stoß großer Fässer stehen. „So, jetzt passt mal gut auf, Leute! Wenn ihr nicht mit Essig überschüttet werden wollt, dann seht und hört gut zu!“ Und als er das sagte, wusste ich, dass ich in meiner Zeit in Hogwarts mindestens ein mal mit Essig überschüttet werden würde. „Hier, seht ihr das zweite Fass von unten?“, fuhr Amon fort. „Wenn ihr eintreten wollt, müsst ihr so oft hier gegen klopfen, wie Helga Hufflepuff Silben hat. Irgendwelche Freiwilligen?“ Ich sah mich in der Runde um, keiner meldete sich. Wahrscheinlich wollte sich keiner blamieren und zu oft oder zu wenig klopfen und deshalb mit Essig beschüttet zu werden. Mir ging es genauso, denn wie ich mich kannte, würde mir genau das passieren. „Nein? Ach kommt schon Leute, so schwer ist es doch nicht! 5 Mal gegen ein Fass klopfen ist doch nicht so schwer! Seht ihr?“ Amos blickte uns lässig an, während er – ohne hinzusehen - gegen das unterste Fass klopfte. Was ein fataler Fehler war.
    Sofort spreizte das Fass auseinander und Essig bespritze Amos' ganzen Körper. Alle Hufflepuffs brachen in Gelächter aus. Amos wurde rot und sagte etwas verlegen: „Ähm - ja. Das war das falsche Fass. Jetzt habt ihr gesehen, wie man es NICHT machen sollte.
    Gut, also noch einmal...“ Diesmal traf er das richtige Fach, und in ihm öffnete sich ein erdiger Gang, der anscheinend ein kleines Stück nach oben führte. Wir Erstklässler staunten nicht schlecht.
    “So“, sagte die Stimme Amos, „cool, was? Jaah, also, wenn ihr mir bitte folgen würdet...“ Amos ging vorraus und wir folgten. Nach zehn Metern dann waren wir da. Im Gemeinschafts-Raum. Und er gefiel mir auf Anhieb. In einer Ecke stand hinter ein paar sehr gemütlich aussehenden Sesseln ein mit geschnitzten Dachsen verzierter Kamin. Über ihm hing ein Portrait Helga Hufflepuffs, die gerade ihren Trinkpokal hielt. Rings im Raum verteilt hingen dann große schwarz-gelbe Banner und vereinzelt gab es auch kleine Tische und weitere Sessel. Zwar gab es nur kleine, Runde Fenster, die gerade mal wenige Zentimeter über dem Boden angebracht waren, aber trotzdem machte der Raum ein überaus sonnigen Eindruck. An der gegenüberliegenden Seite des Kamins waren vierzehn runde Türen angebracht, die einem Deckel eines Fasses seht ähnelten. Wer immer das hier eingerichtet hat, er hatte Geschmack.
    “So, alle mal herhören! Zu den Erstklässler-Schlafsälen der Mädchen geht es da entlang“, Amos deutete mit seiner Hand auf die rechte äußere Tür, „Zu den der Jungen dort. Die anderen wissen ja, wo sie lang müssen. Und nicht mehr so viel quatschen! Gute Nacht!“ Ich ging auf die rechte Tür zu und drehte am Türknauf. Die Tür sprang auf und ich trat, gefolgt von den vier anderen Mädchen, in den beleuchteten Gang. „Ähm - wie heißt ihr denn alle so?“, fragte ich in die Runde, während wir den Gang entlang liefen.
    „Ich bin Madeline Hadderson“, sagte ein Mädchen mit brustlangen blonden Haaren. Sie hatte an Eyeliner und Lippenstift nicht gespart - alles in allem sah sie einer Puppe ziemlich ähnlich.
    „Vanessa Miller“, erwiderte ein anderes Mädchen und schüttelte meine Hand. Ihre Haare waren schwarz und reichten ihr bis zur Schulter.
    „Chloe Widdershand mein Name“, sagte ein Mädchen mit dunkler Hautfarbe und brustlangem, dicken und etwas gelockten schwarzem Haar lächelnd.
    „Ich bin Emily, Emily Underscourt“, das letzte Mädchen, welches - wie ich - braune Haare hatte, allerdings waren ihre nicht so lang wie meine und etwas dünner.
    „Okay...“, sagte ich und versuchte, mir die Gesichter zu merken. „Also, ich bin Cec. Wenn ihr mich nicht ärgern wollt, nennt mich niemals Cecilia. Ich hasse diesen Namen.“ „Nicht ohne Grund, würde ich sagen“, meinre Chloe Widdershand neckend. Ich lachte. Wir betraten jetzt unseren Schlafsaal. Er war rund und machte auch einen sonnigen Eindruck - noch sonniger sogar, als der Gemeinschaftsraum. Denn der Raum hatte etwas mehr Anteil über der Erde als darunter und fünf große Fenster nahmen fast allen über-Erde-Platz ein. Unter jedem Fenster stand ein überaus gemütlich aussehendes Himmelbett mit schwarzem Bettbezug und einem großen gelben Dachs in der Mitte. Auf der Seite, auf der wir uns gerade befanden - also dort, wo der Gang zum Gemeinschaftsraum begann - war direkt neben uns eine Tür, die zum Waschraum führte und standen insgesamt fünf kleine Wandschränke. „Echt schön hier, oder?“, flüsterte Emily Underscourt. „Jaah...“, bestätigte ich, lief dann zum linken äußeren Bett und warf mich drauf. Es war weiches Bett, ich sank beim Aufprall sofort ein paar Zentimeter ein. „Wenn ihr nichts dagegen habt - kann ich das hier nehmen? Das gefällt mir nämlich ganz gut“, sagte ich grinsend. „Klar doch“, sagte Chloe und setzte sich auf das Bett neben mir. „Dann nehme ich das hier in Beschlag.“
    „Kann ich mich hier hinlegen?“, fragte Vanessa Miller an Emily und Madelinde gewandt und deutete auf das rechte äußere Bett. „Gerne“, sagte Emily lächelnd. Madeline aber verschränkte die Arme und schaute grimmig zu Vanessa, die sich jetzt auf ihrem Bett breit machte. „Ist was?“, fragte ich. „Nein, nein“, quiekte Madeline mit ungewöhnlich hoher Stimme. „Wenn ihr nichts dagegen habt, würde ich dann dieses Bett besetzten, große Auswahl gibt es ja nicht mehr.“ Madeline deutete auf das Bett neben Chloe und ich konnte sie jetzt schon nicht leiden. So eine Zicke! Und dann machte Emily etwas, dass ich ihr heute noch zu Gute kommen lasse, denn sie sagte fröhlich: „Ach, das würde ich aber schon gerne belegen“, zwinkerte uns anderen zu und setzte sich auf das Bett neben Chloe. Ich musste leise kichern, aber Madeline überhörte das in ihrer Empörung wohl. „Schön“, sagte sie, und wieder klang ihre Stimme sehr hohl. „Dann nehme ich das.“
    “Gute Wahl“, grinste ich.
    Sie sah mich wieder empört an, sagte aber nichts.
    „Also", sagte Emily, „Wenn ihr mich fragt - ich bin ganz schön müde. Wir können uns ja morgen noch unterhalten. Gute Nacht, allerseits.“
    „Gute Nacht", erwiderten alle, nur Madelines Stimme konnte ich nicht hören. Aber alle anderen Mädchen waren echt ziemlich okay, und mit dem Gedanken, dass das ein wunderbares Jahr werden würde, schlief ich ein.

    9
    Hier noch ein paar Fragen an euch: D.

    1. Was soll noch in diesem Schuljahr passieren?

    2. Lieblingsrumtreiber?

    3. Snily oder Jily?

    4. Wer shippt Wolfstar?
    (Remus & Sirius)

    5. Habt ihr sonst noch Fragen?

    Okay, jetzt weiß ich nicht merh weiter: D.
    Also wie gesagt, wenn ihr Fragen habt, dann fragt:).

    GLG Auriga

    10
    Heyy,
    Auch ich hätte da so ein paar Fragen an euch...
    Also erst mal natürlich: Hat's euch denn gefallen?
    Bock auf mehr?
    Ist die Idee, zu zweit zu schreiben gelungen oder völlig in die Hose gegangen? xD
    Gefällt euch die Grundidee vom Inhalt her?
    Nervt es Euch, dass bisher nur so viel langweiliges Zeug passiert und noch nichts aufregendes? Oder ist das erst einmal okay, damit man sich in die Story, Charaktere etc. hineinfindet?
    Sollen wir die Kapitel kürzer machen oder öfter und dafür weniger hochladen?
    Wenn wir Euch sagen würden, dass es im nächsten Teil erst mal um die ersten beiden Schultage von Cec und Cali gehen soll, was sagt ihr dann da zu? Nach dem Motto "Och nö, da passiert doch wahrscheinlich eh wieder nichts spannendes" oder seid ihr trotzdem noch etwas gespannt und würdet ihn durchlesen?: D
    Nervt es Euch, dass wir hier noch die ganzen Fragen stellen, obwohl ihr eigentlich gedacht hattet, ihr habt es geschafft?^^

    Tja, das wäre so mein Senf, den ich abzugeben hätte xD.
    Anbei noch ein RIESES Dankeschön an Auriga. War/ist echt toll, mit dir zu arbeiten! Hätte wahrscheinlich nicht mit jedem so gut funktioniert!

    LG
    Svenja Granger ; )

Kommentare (14)

autorenew

pellet (58535)
vor 369 Tagen
Wann geht es weiter die Geschichte ist echt SUPER
Shia (29289)
vor 423 Tagen
Das habt ihr echt gut gemacht bitte bitte schreibt weiter (dann würdet ihr manche sehr fröhlich machen)😉
LilyPotter (38906)
vor 435 Tagen
Mein Lieblingsrumtreiber ist
Sirius Black. :-)
LG LilyPotter
Svenja Granger ; ) (11581)
vor 663 Tagen
@Mirja11: Danke für dein Review! Der nächste Teil ist in Arbeit ;
Mirja11 (50807)
vor 685 Tagen
Voll cool!
Schreibt bitte so schnell wie möglich weiter!!!

GLG Mirja🙈❤️
Svenja Granger ; ) (52732)
vor 701 Tagen
@Lily60 09: Dankeschön!^^ :)
Es geht auf jeden Fall witer, der nächste Teil ist in Arbeit :)
LG
Svenja Granger ; )
Lily60 09 (93238)
vor 705 Tagen
De FF ist voll cool
Der Schreibstiel ist sehr angenehm und lesbar und das es mehrere Sichten gibt ist klasse
Schreibt bitte, bitte weiter
Auriga (07071)
vor 720 Tagen
Bin ich hier die einzige die Wolfstar vergöttert? :(
Ginnyweasley (33337)
vor 723 Tagen
Naja. Jetzt blick ich es etwas ;)
Freu mich schon!!!
LG Ginny
PS: Keine Ahnung wer mit wem "geshippt" werden sollt :D
Svenja Granger ; ) (67777)
vor 724 Tagen
@Ginnyweasley: danke für deinen lieben Kommentar!^^
Wir schreiben schon fleißig am nächsten Teil und haben schon circa die Hälfte geschafft :)

Wegen der Frage, wer Wolfstar shippt, habe ich mich auch mal im Internet schlau gemacht xD
Also shippen bedeutet so viel wie lieben/zusammen kommen lassen.
Wolfstar meint Remus und Sirius. "Wolf" steht für Remu (wegen seinem 'Handicap') und "Star" für Sirius (weil sein Name ja einen Stern bezeichnet).
Alles in allem also: wer soll mit Remus und Sirius gepairt werden?

Ich hoffe, ich konnte dir mit meinem Gelabere irgendwie helfen xD
Jedenfalls nochmal danke für dein Kommentar :)
Ginnyweasley (04364)
vor 726 Tagen
Total gut!!! Die doppelte Perspektive ist echt gut ggelungen und euer Schreibstil ist auch top. Ich finde die Fragen nicht unnötig. Also ;)
1. Weiß ich nicht. Ihr seit die Autoren ;)
2. Sirius oder Lupin ^^
3. Snily :D
4. ???
5. JAA! Wann kommt der nächste Teil? ;)
Svenja Granger ; ) (73622)
vor 727 Tagen
@Leser72: Dankeschön :) Der nächste Teil ist in Arbeit^^
@Gynni12: Auch ein Danke :)
Das mit den Fragen stimmt schon, aber mein Laptop ist so seltsam, dass da irgendwie steht, dass wir mindestens zehn Kapitel machen müsssen. Und so haben wir die halt vollgekriegt. Außerdem wollen wir natürlich ein paar Kommis und Rückmeldungen (dafür schreiben wir sie ja schließlich auch ein ganz kleines bisschen) und wir dachten, wenn wir Euch Leser nochmal extra direkt ansprechen und euch in der Story auch ein wenig mitentscheiden lassen, kriegen wir davon noch mehr und alle bleiben dran - auch wenn das bisher ja anscheinend noch nicht so geklappt hat :/

Also @all: Schreibt bitte fleißig Kommis, wir freuen uns über jede Rückmeldung!
Gynni12 (46240)
vor 734 Tagen
Schöne ff aber die fragen am ende sind meiner
Meinung nach unnötig da es doch eure ff und nicht
unsere ff ist. Ihr schreibt sie und nicht wir also nehmt
das was euch am besten gefällt und nicht unseren
Favorit und wenn es jemandem nicht gefällt hat er
Pech!!!!!
Leser72 (22724)
vor 735 Tagen
Gut gemacht Ihr 2! Die doppelte Perspektive schafft Abwechslung und hat Pep. Will mehr davon lesen!