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Mein gefahrenvolles Leben

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3 Kapitel - 2.696 Wörter - Erstellt von: Legolanta2000 - Aktualisiert am: 2015-08-13 - Entwickelt am: - 1.443 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Dies ist nun meine 4. FF, da ich wieder neue Ideen hatte. Aber wundert euch nicht, wenn euch das erste Kapitel vielleicht etwas bekannt vorkommt, da ich etwas aus "Wunder geschehen immer wieder" mit rein geholt habe.

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Mit einem lauten Bumm fliegt die Haustür hinter mir zu, doch man kann meine Mutter immer noch schreien hören:“ Jana komm sofort zurück!“, doch
Mit einem lauten Bumm fliegt die Haustür hinter mir zu, doch man kann meine Mutter immer noch schreien hören:“ Jana komm sofort zurück!“, doch ich achte da gar nicht drauf. Ich will einfach nur hier weg. Meine Mutter und ich wir verstehen uns eigentlich immer prima, aber heute war sie so anders und nur weil ich mal ein einziges Mal in meinem Leben meine Hausaufgaben nicht hatte, wollte sie mir zwei Wochen Hausarrest geben und mir meine ganzen Bücher abholen. Doch da ich das nicht will, bin ich nun eben abgehauen. Ich muss einfach mal etwas an die frische Luft und vielleicht beruhige ich mich dadurch ja auch ein wenig. Bei uns im Dorf ist eigentlich wie immer nichts los, kein Wunder bei diesem Kaff. Ich wollte hier nie hinziehen, aber wir mussten ja unbedingt zu meinem Stiefvater ziehen. Aber diese Ruhe, welche hier immer herrscht, ist auch ganz gut. Ich bin jetzt also schon eine ganze Weile unterwegs, bestimmt schon über eine Stunde und bin nun außerhalb des Dorfes in einem sehr großen Wald. Immer wenn ich mal wütend war oder einfach nur so meine Ruhe zum Lesen haben wollte, bin ich hierhin gekommen. Dieses Mal, da ich wütend bin. Während ich so umherstreife, denke ich, warum auch immer, an meine Mutter. Ich weiß nicht was mit ihr los ist. Sie war wirklich noch nie so. Immer hat sie mir alles gegeben was ich wollte, oder es zumindest versucht. Wir haben sehr oft etwas zusammen gemacht und alles war gut, bis auf die Situation mit meinem Vater, also echtem Vater. In meinen Augen ist er ein echtes Arschloch, da er mich und meine Mutter als wir noch kleiner waren einfach so verlassen hat. Aber was solls. Auf jeden Fall hat sie mir noch nie so viel Hausarrest gegeben, eigentlich noch nie und meine Bücher hat sie mir auch nie weggenommen. Und wenn das noch nicht genug wäre, läuft es in der Schule auch nicht gerade besser. Ich werde zwar nicht gemobbt, aber ich muss in letzter Zeit sehr oft nachsitzen, da in meiner Nähe irgendwie komische Dinge passieren, wie Bücher die aus ihren Regalen fallen, ohne, dass sie jemand berührt oder Stühle fliegen auf einmal in der Luft herum. Und irgendwie immer, wenn ich alleine in demjenigen Raum bin. Während ich so in Gedanken bin, sehe ich gar nicht die fiese Wurzel, die vor mir aus dem Boden ragt und natürlich stolpere ich über sie und falle unsanft hin. „Autsch. Verdammt!“ Das passiert mir ständig und es ist echt peinlich, wenn mir so etwas in der Schule passiert. Ich rappele mich also auf und erkenne erst jetzt, wohin ich überhaupt gegangen bin. Es ist die kleine Lichtung zu der ich immer gehe. Ich habe sie mal aus Zufall gefunden. Ich finde es wirklich sehr schön hier, da man, wenn man sich hier hinlegt den Himmel betrachten kann. Außerdem befinden sich hier viele verschiedene Vögel, die wie es scheint, eine bestimmte Melodie zu zwitschern scheinen. Und durch die Mitte der Lichtung fließt ein kleiner Bach, in dem es immer kristallklares Wasser gibt. Ich gehe sofort zum Bach und spritze mir erst einmal eine volle Ladung Wasser ins Gesicht um mich wenigstens etwas zu beruhigen. Als ich dies so tue, betrachte ich in Ruhe mein Gesicht. Ich selbst finde mich jetzt nicht so mega hübsch, aber noch ganz in Ordnung. Über meinen schmalen Lippen befindet sich meine kleine Nase. Über ihr sind meine strahlend blauen Augen, in denen noch ein klein wenig grün zu sehen ist. Meine Haare sind sehr dick und lockig und gehen mir bis zur Hüfte. Sie sind in einem schönen dunkel-blond, welches im Licht oder in der Sonne schon blond ist. Da höre ich plötzlich einen Vogel über meinen Kopf herumfliegen und schaue nach oben in den nun sternenbesetzten Himmel. „Soll ich jetzt heimgehen oder nicht. Mutter wird wahrscheinlich schon schlafen, aber ich will lieber kein Risiko auf einen Streit eingehen. Naja, hier wird es aber bestimmt ein schönes Plätzchen geben.“ Murmele ich leise. Und schnell ist auch so ein Plätzchen gefunden und da ich nun auch müde bin lege ich mich hin und bin auch schon sehr schnell eingeschlafen. Früh am nächsten Morgen werde ich auch schon sofort von dem Vogelgezwitscher geweckt und gehe mich erst einmal waschen. Das Wasser ist gottseidank schön kalt. Genau richtig um wach zu werden, da ich nun wirklich heimgehen sollte. Einen Streit mit meiner Mutter kann ich nämlich nicht ewig aufschieben. Aber andererseits werde ich in einem Monat schon 18 und so kann sie mir zumindest eh nicht mehr so viel Hausarrest geben. Also noch einmal strecken und los geht’s. Ich bin schon sehr viel gegangen, als ich es höre. „Komm zu mir.“ Was war das denn bitte. Ich werde wohl noch träumen, denn die Stimme in meinem Kopf kann doch nicht wirklich gerade zu mir gesprochen haben, oder? „Keine Sorge Jana, das bildest du dir alles nur ein.“ Sage ich leise zu mir selbst. Und weiter geht’s. Doch als ich nur ein paar Schritte gegangen bin, ertönt die Stimme wieder in meinem Kopf:“ Jana, komm schon. Ich warte schon lange auf dich. Also komm zu mir.“ Ok ich glaube so langsam, ich habe mir die Stimme doch nicht nur eingebildet. Und da ich neugierig bin, denke ich einfach nur an ein Wort:“ Wohin?“ „Zu deinem Rückzugsort natürlich.“ „Ernsthaft jetzt. Du lässt mich den ganzen Weg noch einmal zurückgehen? Meine Güte, da hättest du dich ja nicht früher melden können, oder?“ denke ich genervt. Doch als Antwort erhalte ich nur ein leicht amüsiert klingendes lächeln und so mache ich mich wieder zurück. Mutter muss wohl doch noch etwas warten. Nach einer halben Stunde bin ich dann endlich wieder an der Lichtung angelangt, doch es hat sich etwas verändert. Plötzlich steht dort eine offen stehende Tür und ich sehe, dass es im Inneren leuchtet. „Gehe nun durch das Portal. Ich werde dort auf dich warten.“ Ich trete also näher heran, strecke einfach mal eine Hand aus und strecke sie durch das Portal und natürlich sehe ich sie nicht auf der anderen Seite. „Ach was solls.“ Und schon mache ich einen Schritt nach vorne und befinde mich in einem wunderschönen Wald.
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Mein gefahrenvolles Leben
Mein gefahrenvolles Leben
Dies ist nun meine 4. FF, da ich wieder neue Ideen hatte. Aber wundert euch nicht, wenn euch das erste Kapitel vielleicht etwas bekannt vorkommt, da ich etwas aus "Wunder geschehen immer wieder" mit rein geholt habe.
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2015-08-12
40B0
Fantasy Magie

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