Der WellenClan

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11 Fragen - Erstellt von: AsnieTheCat - Aktualisiert am: 2016-06-19 - Entwickelt am: - 3.861 mal aufgerufen

(Brauche dringend Katzen) Der WellenClan lebt zusammen mit dem Fichten-, Brisen-, und SandClan an einem gewaltigen Wasserfall. Möchtest du am Leben der WellenClan-Katzen teilhaben? Dann schicke deinen Steckbrief in die Kommentare und sei dabei! (Dies wird eine Mischung aus RPG und Fanfiction)

    1
    Also erst einmal: Willkommen im WellenClan! Ich bin Hagelstern, die Anführerin dieses Clans. Du möchtest beitreten? Schön! Bitte beachte als stolze
    Also erst einmal: Willkommen im WellenClan! Ich bin Hagelstern, die Anführerin dieses Clans. Du möchtest beitreten? Schön!
    Bitte beachte als stolzes Mitglied nur diese Regeln:

    - niemand wird gemobbt oder ausgeschlossen!

    - keine Katze hat ohne meine Erlaubnis spezielle Gaben oder ist besser als andere!

    - keine Namen aus den Büchern oder sowas wie Schokopelz,
    Toastherz oder Kabelschweif!

    - bitte keine Fellfarben, die Augenkrebs hervorrufen o.ó (z.B. blau-grau mit roten Flecken...)

    - Kommt bitte oft on! Das gilt besonders für den 2. Anfi usw.!

    - keine Mary Sues/Gary Stus! (= extrem perfekte Charaktere)

    - tretet bitte nur dem WellenClan bei ;)

    ——————————————————————————————————


    Soo das wär's auch schon! Hier kommt die:

    Hierarchie des WellenClans:

    Anführer:
    Hagelstern - hübsche, schlanke, hellgraue Kätzin mit weißem Bauch, Pfoten und Schnauze, geschwungenen, stahlgrauen Streifen und schmalen braunen Augen

    2. Anführer:
    Flammenherz - mittelgroße, schlanke, attraktive Kätzin mit rotbraunem Fell und grünen Augen


    Heiler:
    Hellsonne - großer, muskulöser Kater mit hellgrauem Fell und weißen Tupfen, hellblauen Augen -
    Mentor von Lilienfeder
    Lilienfeder -
    schlanke, kleine, schildpattfarbene, hellrot, schwarz, silber, sandfarbene Kätzin mit blauen Augen

    Krieger:
    Minzfeder - schöne hellbraun getigerte Kätzin mit weißen Pfoten, schwarzer Schwanzspitze, einem goldenen Fleck auf der Stirn und minzgrünen Augen -
    Kürbissturm - kleine, braun-weiß gescheckte Kätzin mit blauen Augen - Mentorin von Schattenpfote
    Traumwind - schöne, schlanke, kräftige schwarz-weiß-rote Schildpattkätzin mit selten blauen Augen -
    Farnschweif - kräftiger Kater mit rotbraunem Fell und grünen Augen -
    Frosthauch - großer, hellgrauer Kater mit weiß-silbernen Flecken und grünen Augen -
    Dunkelsee - langgliedriger, muskulöser Kater mit blaugrauem Fell, grauen Augen und einer langen Narbe am Bauch
    Splitterherz - kleine, drahtige, süße Kätzin mit schneeweißem Fell, das einen lila Schimmer hat, und silbrigen, kaum sichtbaren ineinander verschlungenen Tigerungen. Ihr linkes Ohr hat eine graue spitze, das andere ist eingerissen. Die Augen sind mandelförmig und tief grün -
    Sonnenfinsternis - breitschultriger, muskulöser, sandgelber Kater mit weißem Brust- und Bauchfell, schwarzen Ohren, weißer Schnauze und dunklerer Schwanzspitze, die Augen sind Mandelförmig, leicht schräg gestellt und leuchtend blau
    Funkenherz - relativ muskulöse, schlanke, feuerrote Kätzin mit einem sandfarbenen Fleck ums Auge, an den Pfoten und der Schwanzspitze. Braune Augen.
    Eiskristall - schlanke, muskulöse, hübsche, attraktive silber glänzende Kätzin mit eisblauen Augen
    Mondglanz - schlanke, schwarze Kätzin mit gelben Augen - Mentorin von Eispfote
    Sturmherz - großer, schlanker, breitschultriger, dunkelgrauer Kater mit silbernen Tigerungen und dunkelblauen Augen
    Tannenkralle - Attraktiver Dunkelbrauner fast schon schwarzer, leicht getigerter, Kater mit Dunkelgrünen Augen weißen Pfoten, breiten schultern und starken sehnigen Muskeln
    Leopardenfell - ungewöhnlich getupfte, goldfarbene Kätzin mit bernsteinfarbenen Augen



    Schüler:
    Schattenpfote - muskulöse, pechschwarze Kätzin mit dunkelgrünen Augen und buschigem Schwanz -
    Eispfote - kleine, hübsche, weiße Kätzin mit eisblauen Augen
    Bernsteinpfote - hübsche, weiße Kätzin mit braunen Augen

    Königinnen (Jungen):
    Rosenblatt - rotbraune Kätzin mit zartblauen Augen, Mutter von Haseljunges und Hasenjunges


    Älteste:
    -



    Hier ist noch einmal als Beispiel mein Steckbrief:

    NAME: Hagelstern (vorher Hagelpelz)
    ALTER: 26 Monde (Also 2 Jahre und zwei Monate)
    RANG: Anführerin
    GESCHLECHT: Kätzin
    AUSSEHEN: Hagelstern ist kräftig gebaut, aber trotzdem schlank und recht hübsch, auch ihr Schweif ist recht lang. Ihr Fell ist leuchtend hellgrau und dicht, ihr Bauch, ihre Pfoten und ihre Schnauze sind weiß, sie hat geschwungene, stahlgraue Streifen und haselbraune, leicht orangefarbene Augen (Ich werde das bei manchen auch zusammenfassen)
    CHARAKTER: sie ist kühn und auch etwas verwegen, denkt aber nach, bevor sie etwas tut. Sie ist scharfsinnig und äußerst aufmerksam, nichts kann sie so recht aus der Ruhe bringen, allerdings kann sie auch kalt, ja, etwas abweisend und schnippisch sein. Im Grunde ist sie aber nett und humorvoll, aber auch sie hat so ihre kleinen Macken, glaubt mir.
    STÄRKEN: talentierte Kämpferin, schleichen
    SCHWÄCHEN: Sie ist ja geduldig, aber ihr platzt trotzdem ziemlich schnell der Kragen. Im Klettern und Langstreckenlaufen gab es auch schon bessere
    (WUNSCH)GEFÄHRTE: Noch ist sie frei...
    JUNGE: Vielleicht, wenn er dann möchte
    SONSTIGES: Quer über ihre linke Pfote geht eine Narbe aus ihrer Kindheit


    Achtung! Schreibt bitte dazu, ob der Charakter im Laufe der Geschichte sterben darf!

    PS: Ihr müsst meine kleinen Bildchen am Rand ertragen... Bzw. sagt mir bitte, wenn es Augenkrebs auslöst.

    Ihr könnt mir auch sagen, dass ihr es mega toll und schön findet xD (Ich gebe mir echt Mühe)

    Der FichtenClan


    Anführer:
    Rindenstern - dunkelbrauner Kater mit struppigem Fell und bersteinfarbenen Augen -

    2. Anführer:
    Zuckerfell - riesige, reinweiße Kätzin mit braunen Augen -

    Heiler:
    Grünauge - hagerer, sandfarbener Kater mit breiten, hell- und dreckbraunen Streifen und cremefarbenen Tupfen und strahlend grünen Augen - Mentor von
    Tupfenpfote - langhaarige hellbraune Kätzin mit rostbraunen Tupfen und blauen Augen -

    Krieger:
    Schwarzschweif - dunkelgrauer Kater mit schwarzem Schweif und Bernsteinaugen -
    Krähenschrei - drahtige, rauchgraue Kätzin mit grauen Augen - Mentorin von Tropfpfote
    Reisblume - hellbraune Kätzin mit dunkelblauen Augen -
    Eberkralle - muskulöser dunkelbraun-schwarzer Kater mit Bernsteinaugen
    Züngelfeuer
    - flammenfarbener Kater mit in alle Richtungen abstehendem, langen Fell und gelben Augen -
    Raufkralle - hochgewachsener, schwarzer Kater mit weißen Beinen und Ohren


    -------noch mehr Katzen-------

    Schüler:
    Tropfpfote - blaugraue Kätzin mit schwarzen Augen

    Der BrisenClan

    Anführer:
    Strudelstern - grauer Kater mit blauen Augen und weißen Streifen -

    2.Anführer:
    Seeadlerflug - brauner Kater mit weißen Ohren, grünen Augen - Mentor von Muschelpfote

    Heiler:
    Tauchblatt - hellrote Kätzin mit blauen Augen -

    Krieger:
    Strauchbart - Schildpattkater mit gelben Augen - Mentor von Baumwollpfote
    Flugherz
    - weiße Kätzin mit türkisblauen Augen -
    Reifkralle - braune Kätzin mit vielen grauen Punkten und Streifen - Mentorin von Ebbenpfote

    ------weitere Katzen-------
    Schüler:
    Muschelpfote - weiße Kätzin mit schwarzen Schecken -
    Baumwollpfote - cremefarbene Kätzin mit grünen Augen -
    Ebbenpfote - grauer Kater mit schlammbraunen Pfoten -

    Der SandClan

    Anführer:
    Glasstern - altweiße Kätzin mit gelben Augen -

    2.Anführer:
    Kristallblick -reinschwarzer Kater mit tiefblauen Augen -

    Heiler:
    Klarsee - hellgraue Kätzin mit grünen Augen -

    Krieger:
    Elsterschnabel - schwarzer Kater mit weißem Gesicht - Mentor von Hochpfote
    Wespenschweif
    - schlanke, sandfarbene Kätzin mit schwarz gestreiftem Schweif -
    Herbstkralle - riesiger, braun-rotbraun-schwarz getupfter Kater mit gelben Augen -
    Schaumkrone - altweiße Kätzin mit cremefarbener Stirn - Mentorin von Flachspfote

    Schüler:
    Hochpfote - stahlgraue Kätzin mit dunkleren, unglaublich langen Beinen -
    Flachspfote - hübscher, gelber Kater mit goldenen Streifen -

    2
    PROLOG

    Der Mond schien hell auf den tosenden Wasserfall, die Strahlen seines Lichtes wurden auf den wirbelnden Wassertröpfchen zu einem Reigen aus den schönsten Farben. Das laute Rauschen und der sanfte Sprühregen störten die Kätzin jedoch nicht, die am Fuße des Wasserfalls lag. Das Grasbüschel, auf dem sie es sich gemütlich gemacht hatte, war fett und von einer saftigen, dunkelgrünen Farbe. Ihr Fell leuchtete gespenstisch, es glänzte im Mondlicht wie frisch gefallener Schnee. Jäh stand sie auf und schüttelte sich die Feuchtigkeit aus dem Pelz, dann lief sie den Fluss, in den die Kaskaden des Wasserfalls stürzten, stromabwärts entlang. Die Nacht verschluckte ihre Gestalt beinah, doch ein Schimmer ihres silbrig-grauen Haars blieb immer sichtbar. Sie setzte ihren Lauf nun etwas schneller fort, bald verfiel sie in ein scharfes Tempo. Die langen Gräser an der Böschung verdeckten sie nun doch komplett, nur ab und zu, wenn sie über ein Hindernis sprang, erkannte man ihren wippenden Rücken. Weit lief sie, immer dem Flusslauf folgend, bis sie abrupt stehen blieb, als wäre sie vor eine unsichtbare Barriere geraten. Der Boden war sandig, die nächsten schützenden, höheren Gewächse als Gras waren viel weiter vom Wasser entfernt als an anderen Stellen. Als ob diese imaginäre Mauer wirklich existierte, machte die Kätzin auf dem Absatz kehrt und trabte in die Richtung, aus der sie gekommen war zurück. Ihre Spuren in dem klammfeuchten Sand waren unverkennbar. Mit gesenktem Kopf bog sie ab, weg vom Flussstrand, und Bahnte sich ihren Weg durch die flache, aber üppige Botanik. In ihren schmalen Augen lag so etwas wie Beschämung, welche sie in der, durch den fast vollen Mond relativen Dunkelheit nicht zu verbergen suchte. Die Pflanzenwelt um die Katze herum war wirklich sehr flach gehalten, nicht viel mehr als ab und zu ein Busch, Beerenstrauch oder auch mal ein einzelner Baum. Nur am Wasserfall gab es mehrere Bäume, mit großen, dicken Blättern und reifen Früchten. Der restliche Bodenbewuchs bestand aus aus breithalmigem, dunkelgrünen Gras, das manchmal bis zu drei Schwanzlängen hoch in den Himmel wucherte. Durchsetzt waren diese ufernahen Wiesen mit Felsbrocken. Auf den einen hatte eine ganze Patrouille Platz, auf anderen nur eine Katze, das war unterschiedlich. Das Gestein war fast weiß und warf gerne das ohnehin schon blendende Licht der Sonne zurück, Nachts leuchteten sie wie verblassende Sterne. Die Kätzin tappte einen ausgetretenen Weg entlang, bis ihre Pfoten auf normalem, kurzgewachsenem Gras standen. Vor ihr lag eine große Lichtung, an deren anderem Ende sich ein besonders großes Exemplar dieser Felsen befand, flankiert von zwei Akazienartigen Bäumen, die ihre Schatten tagsüber gnädig über die Lichtung warfen. An den Rändern, da, wo das kurze wieder zu langem Gras überging, waren die Halme kunstvoll mit Ästen, Zweigen und dornenlosen Brombeerranken verflochten. Die Kätzin blickte sich kurz um, dann huschte sie zu dem Erdloch unterhalb des weißen Felsens und verschwand darin.


    Mehr kann ich jetzt noch nicht schreiben, weil die Katzen dazu fehlen.

    3
    Traumwind bohrte ihre Krallen in den Sand. Das klare, türkisblaue Flusswasser umspülte ihre Pfoten. Sie erinnerte sich noch genau, wie es sich damals rosa gefärbt hatte, als der SandClan Kater Silberwind tötete. Wut stieg in ihr auf, aber auch etwas anderes: Hass. Sie wollte ihre Freundin an ihm rächen, ihm die Kehle zerfetzen, so wie er es bei ihr getan hatte. In ihren Träumen lebte sie diese Fantasien bis in den letzten Moment aus, sie liebte es, sich vorzustellen, wie sie den Kater zur Rede stellte, um ihm vor seinem Tod noch ein möglichst schlechtes Gewissen zu verpassen. Eine erneute, sanfte Welle benetzte ihre Pfoten und riss sie aus ihrer Gedankenwelt. Sie lief etwas weiter ins Wasser hinein, noch immer konnte sie ohne Probleme bis zum Grund schauen. Sie wühlte unter dem Sand, bis sie das ertastete, was sie suchte. Sie bugsierte die kleine Muschel zurück an Land und knackte sie nachdenklich. " Na, mal wieder am Essen? " Sie fuhr herum. Hinter ihr stand Farnschweif, nicht etwa mit spöttischem Blitzen in den Augen, sondern mit diesem seltsamen, etwas verträumten Blick. Traumwind schluckte schnell. " Jetzt jedenfalls nicht mehr. Möchtest du was? " Er zuckte mit dem Ohr und schaute kurz auf seine Pfoten, dann sah er zur Seite. " Ich wollte eigentlich mit dir schwimmen oder Fische fangen... Aber jetzt warst du ja schon im Wasser. " " Macht doch nichts! ", lachte sie und stand auf. Etwas Gesellschaft wäre jetzt nicht schlecht. Scheinbar erleichtert blickte Farnschweif auf und war mit ein paar Sätzen in den Fluss gesprungen. Sein Kopf tauchte, jetzt pitschnass, an der Wasseroberfläche auf und rief zu Traumwind, dass sie sich doch auch mal die Süßwasserkorallen ansehen sollte. Sofort sprang sie hinterher und schwamm flink wie ein Otter zu der Stelle, an der er mit dem Gesicht unter Wasser umherpaddelte. " Sieht wirklich schön aus! ... Ich wette ein ganzes Rebhuhn mit dir, dass ich einen dieser Fische da fangen kann! " " Und wenn du verlierst? " " Werde ich nicht! " Damit holte sie tief Luft und tauchte unter. Mit kräftigen Schwimmzügen kam sie zügig vorwärts, immer auf einen Schwarm kleiner, blaugrüner Fische zu. Sie stoben auseinander, als Traumwind mit einer letzten, blitzschnellen Bewegung zwischen sie fuhr, doch einer von ihnen landete genau in ihrem Maul. Hastig schwamm sie wieder nach oben und sog dort gierig die Luft ein, als ob sie davon einen Vorrat für einen Mond bräuchte. Immer noch japsend manövrierte sie sich zu Farnschweif und hielt ihm triumphierend ihren Fang vor die Nase. " Du schuldest mir ein Rebhuhn! "

    4
    "Lilienpfote, mit gehen langsam die Ringelblumen aus." " Und ich darf neue suchen, richtig?", miaute die angesprochene Schülerin etwas gelangweilt. "Ja. Und die getrockneten Eichenblätter sind letztens auch einfach zerbröselt." " Aber auf unserer Flussseite gibt es doch gar keine Eichen! " Nun trat der Heiler ganz aus dem Bau heraus und warf ihr einen strengen Blick zu. " Dann nimm halt irgendetwas anderes. " Lilienpfote sog scharf die Luft ein und peitschte mit dem Schwanz. " In unserem Territorium gibt es nur diese paar wenigen Bäume! Und bis die mal mitten im Sommer ein Blatt fallen lassen vergehen Monde! Was soll ich denn suchen? Grashalme?" " Das wäre eine Möglichkeit. Die breiteren kann man auch trocknen. ", meinte Hellsonne nur mit einem Schulterzucken, als er den Kopf wieder zwischen seine Vorräte steckte. " Äh- gut... " Langsam machte sie ein paar Schritte nach hinten. Warum eigentlich nicht? Grashalme gab es hier außerdem in Hülle und Fülle, da würde es sicher nicht schwer sein, ein paar besonders breite aufzutreiben. Sie wollte sich gerade umdrehen, da prallte sie gegen irgendwen. " Pass doch auf! " Kürbissturm. Die Kätzin stand neben Lilienpfote und verzog das Gesicht. Diese drei Worte, die sie eben sagte, hatte sie mal wieder völlig falsch betont. Jetzt amüsierte sie sich darüber, wie verwuschelt das Fell der Heilerschülerin jetzt aussah. Diese schenkte der Kriegerin einen finsteren Blick, der aber nicht unbedingt böse gemeint war, drehte sich noch einmal um und rempelte fast den Nächsten an. Zum Glück konnte sie dieses Mal schneller reagieren und ignorierte die prustende Kürbissturm einfach. Sie wandte sich an Frosthauch, der sie mit hochgezogenen Augenbrauen (sofern Katzen Augenbrauen haben) ansah. " Sie hätte sich den ganzen Tag nicht mehr eingekriegt, wenn du mich auch noch mitgenommen hättest! ", sagte er mit einem Kopfnicken in Kürbissturms Richtung. " Entschuldigung...", murmelte Lilienpfote etwas beschämt. Warum passierte ihr andauernd sowas? " Sitzt mein Fell so einigermaßen? ", fragte sie dann unvermittelt. " Nein. " Damit machte Froshauch kehrt und steuerte den Kriegerbau an. Das war mal wieder typisch für die beiden. Flammenherz hatte sie einmal aus Spaß das "Chaosduo" genannt, was auch vollkommen auf sie zutraf. Lilienpfote leckte sich hektisch und so gut es ging ihren Pelz glatt, dann trabte sie auf den Lagereingang, in ihrem Falle wohl eher Ausgang zu. Also: Ringelblumen und breite Grashalme. Konnte ja nicht so schwer sein, oder?

    " Gut so. Du musst aber darauf achten, dass man nicht zu leicht an deinen Bauch herankommt. " Raufpfote kochte innerlich vor Wut. Erkannte sein Mentor etwa nicht, dass er schon sein Bestes gab? Er konnte sicher auf den Hinterpfoten stehen, dabei den Rücken krümmen und gleichzeitig genauso sicher auf seinen Gegner eindreschen! Aber Nein! Es ging immer noch besser! Als sie das letzte Mal gegen den BrisenClan gekämpft hatten, stand Züngelfeuer nicht viel besser da als er! Und Züngelfeuer war immerhin einer der besten Krieger am Fluss, warum war es bei dem richtig und bei ihm Falsch? "Mir reicht's langsam, Eberkralle! Wie viel willst du denn noch von mir abverlangen? Ich gehe! " Schnell wie der Blitz verschwand der Schüler im Gestrüpp. Er hörte noch die aufgebrachten Rufe seiner Mentoren, aber er blendete sie einfach aus. Alles in seinem Leben war seltsam. Sein Mentor, diese seltsame Tropfpfote die ihm andauernd hinterherlief, der Name seines Clans (in allen Territorien zusammen, das habe ich ausgezählt, stehen insgesamt 121 Bäume. Allerdings sind keine wintergrünen, also Nadelbäume, darunter. Ich verstehe es selber nicht so ganz.), und noch viel mehr. So schnell ihn seine Pfoten trugen raste er durch den Wald aus Schachtelhalmen, der hier wuchs, bis ihm ein fremder Geruch in die Nase stieg. Katze... weiblich... und... WellenClan! Nun noch wütender brauste er den Hügel an der Grenze hinauf, wild entschlossen alles anzugreifen, was sich auf sein Territorium wagte. Doch als er dieses Etwas erblickte, verflog diese Wut sofort. Eine junge Schildpattkätzin blickte ihn an, wie ertappt, wich einen Schritt zurück und stolperte über die Grenze hinter ihr. In ihrem Maul baumelte ein Bündel breiter Grashalme, außerdem noch ein paar Ringelblumen. In ihren Augen lag, offen zur Schau gestellt, bedauern und auch Angst, und trotzdem waren sie auf ihre ganz eigene Weise schön. Raufpfote riss seinen Blick von den beiden runden, tiefblauen Seen los. " Was sollte das eben? " Immer noch beschämt blickte die Kätzin jetzt zu Boden. " Ich war Kräuter suchen. Aber eure Markierungen hier haben wohl zu schwach, und die Ringelblumen zu stark gerochen. Tut mir Leid... " " Äh, ist schon okay. Ich bin übrigens Raufpfote-" Er stockte, da die Kätzin wieder aufblickte und ihm direkt in die Augen sah. " Ich bin Lilienpfote. ", hauchte sie. Dann lief sie so schnell davon, als ob ein Fuchs sie verfolgen würde. Was war das denn, Raufpfote...? Das konnte doch nicht wahr sein. Hatte er sich gerade allen Ernstes in eine Schülerin eines anderen Clans verschossen? Dazu auch noch verdammt noch einmal die Heilerin! Er verfluchte sich dafür, einmal, zweimal, dreimal- aber er bekam ihre wunderbaren Augen einfach nicht mehr aus dem Kopf. Wie benommen machte er sich auf den Rückweg in sein Lager- dabei wäre er fast in Richtung WellenClan gelaufen.

    5
    Der Tag stand in seinen Mittagsstunden, die Sonne schoss ihre mitleidlosen Strahlen ungehindert auf die Territorien herab. Die Schatten der beiden Akazien im WellenClan Lager fielen kurz und boten nur geringfügige Abkühlung. Wenn überhaupt. Zum Glück wehte eine frische Brise und ließ das Meer aus zackigen Halmspitzen sanft hin und her wogen. Auf dem angenehm kühlen Weißfelsen saß Hagelstern, und ließ ihren Blick wie den eines Adlers über die Umgebung schweifen. Fast der ganze Clan suchte Zerstreuung vor der Hitze mit Patrouillen oder einem Bad in dem wie immer eiskalten Fluss. Die Anführerin zuckte mit dem Ohr, als eine dieser unzählig vielen Fliegen sie wieder mal belästigte. Genervt scheuchte sie das Insekt weg, was eigentlich keinen Sinn hatte. Sie waren einfach allgegenwärtig. Etwas lenkte sie allerdings davon ab. Etwas äußerst ungewöhnliches... Sie hörte eine Stimme in ihrem Kopf, sie war ihr wohlbekannt und verwirrte sie zutiefst. Plötzlich, ein Betrachter hätte sich zu Tode erschrocken, verdrehten sich Hagelsterns Augen, bis man nur noch das Weiße darin sah. Sie torkelte ein paar Schritte zurück, bis sie schließlich keuchend und mit untergeschlagenen Pfoten dahockte. Die Stimme wurde immer deutlicher und nahm jetzt auch eine Gestalt an... Es war- " Feuerregen! ", platzte Hagelstern heraus und starrte ungläubig auf Hellsones' alten Mentor. Der dunkelrote Kater nickte bedächtig und schnippte mit dem Schwanz, als wollte er sein Erscheinen nicht erst erklären. " Wir haben beschlossen, eine Vision mit dir zu teilen, Hagelstern. ", miaute er mit seiner tiefen, klaren Stimme und blickte seine ehemalige Clangefährtin an. " Was für eine Vision? " " Komm mit! ", rief Feuerregen und rannte auf den Lagerausgang zu. Erst jetzt fiel Hagelstern auf, dass sie im WellenClan Lager waren. Schnell sprang sie hinterher. Der ehemalige Heiler führte sie im strammen Tempo durch den Gräserwald, ihr kam das Ganze vor als würde sie sich im Halbschlaf befinden. Alles war vernebelt, unklar und verschwommen. Alle Geräusche außer Feuerregens Stimme waren seltsam verzerrt und klangen von weither zu ihren Ohren. So hatte sie nicht die geringste Ahnung, wo sie hinliefen, allerdings drangen laute Schreie und Jauler bis hier her vor. Der Wind vom Fluss wehte ihr den Geruch von Blut entgegen. Viel Blut. Schaudernd rannte sie weiter, immer Feuerregens buschigem Schweif folgend. Bald spürte sie einen weiteren Pelz an ihrer Seite. Silberwind hatte sich zu ihnen Gesellt und sah irgendwie traurig aus. Über ihren Augen lag ein Schatten aus Trauer. Hagelstern spürte feuchten Sand unter ihren Pfoten, sie hatten den Fluss erreicht. Überall spritzte Blut, erschollen Kriegsjauler oder die Pelze kämpfender Katzen leuchteten auf. Zwischen den kleinen, kristallklaren Rinnsalen, Schilfbüscheln und Pfützen wimmelte es nur so von Kriegern, die sich nicht einfach nur bekämpften. Sie töteten einander. Feuerregen drehte sich um, auch seine Augen waren dunkel. Hagelstern konnte ihren Blick nicht von dem verschwommenen Bild zweier Kämpfenden lösen, als sie fragte:" Ist das die Schlacht, in der Silberwind umkam? Warum zeigt ihr mir das? " Silberwind schüttelte den Kopf " Dieser Kampf steht dem WellenClan noch bevor. Er lässt sich nicht verhindern. Nichts, was du hier sehen wirst, wird sich verhindern lassen. Nichts. " Schockiert blickte die Anführerin von einer Katze zur anderen. " Wir wollen, dass du auf all das vorbereitet bist, wenn es dazu kommen wird.", presste Feuerregen hervor. Wie betäubt stolperte Hagelstern zwischen den Katzen hin und her. War das da nicht Kürbissturm? Sie kämpfte gegen drei- nein, jetzt nur noch gegen zwei Gegner gleichzeitig. Froshauch wurde niedergestreckt, eine unbekannte Katze kam ihm zu Hilfe. Flammenherz wehrte sich tapfer gegen einen Kater, der fast doppelt so groß war wie sie, während Splitterherz sich in jemandes Kehle verbiss. Plötzlich ertönte ein schmerzerfülltes Jaulen, das zu einem schrillen Kreischen wurde und schließlich ganz verebbte. Hagelstern erkannte die Katze, die diesen gepeinigten Laut von sich gegeben hatte und stürzte in diese Richtung davon. Ein Schilfbüschel teilte sich, und sie sah, was dort vor sich ging: Traumwind lag da, auf der Seite und flach atmend. Farnschweif beugte sich über sie, in seinen Augen stand purer Schrecken geschrieben. Seitlich an dem Hals der Kätzin erstreckte sich eine tiefe Kratzwunde, die sich an der Achselhöhle ihres linken Beins vorbei bis zur Pfote des rechten hinzog. Blut sprudelte aus der Wunde wie Wasser und sammelte sich zu einer roten Pfütze. Hagelstern schrie. Neben sich spürte sie wieder die Gestalten von Feuerregen und Silberwind. Etwas packte sie an der Schulter und rüttelte sie heftig. War das etwa doch kein Traum? " Hagelstern, wach auf verdammt! " Flammenherz? Sie war verwirrt. " Hagelstern, geht es dir gut! Haaaalloo! " Mit einem Mal war sie zurück in der Realität. Flammenherz beugte sich über sie und sah sie forsch an. " J-ja... Alles gut... Danke. " Hagelstern richtete sich auf. " Ich habe bloß schlecht geträumt " " Mitten am Tag? " Sie warf ihrer 2. Anführerin einen genervten Blick zu. " Natürlich! ", sagte diese dann schnell und zog sich etwas zurück. Was hatte diese Vision zu bedeuten? Würde es so ein Massaker wie die Schlacht um das Sandfeld wieder geben? Und... Würde Traumwind sterben? Nein! Das konnte einfach nicht sein!

    6
    " Kürbissturm, Farnschweif, Dunkelsee, ihr kommt mit auf Patrouille an der SandClan Grenze! ", miaute Flammenherz über die Lagerlichtung. " Haben die etwa schon wieder was verbrochen? " Kürbissturms Augen leuchteten kämpferisch und sie schlug mit den Krallen Löcher in die Luft. Splitterherz sprang an ihre Seite und peitschte mit dem Schwanz. " Das würden sie nicht wagen! Nicht noch einmal! " " Jetzt haltet doch mal den Schwanz flach! Das ist eine reguläre Patrouille, wie jeden Tag! ", tadelte Flammenherz die beiden Kätzinnen. Splitterherz senkte den Kopf, aber Kürbissturm schnaubte nur und boxte weiter auf ihren unsichtbaren Gegner ein. Die anderen standen daneben und warteten, bis die Kriegerin fertig war. Bei solchen Tätigkeiten unterbrach man sie besser nicht, die meisten hatten da schon Erfahrungen gemacht. Plötzlich jaulte sie auf und ließ sich zu Boden fallen. " Was ist denn jetzt wieder los, Kürbissturm? Bitte, wir wollen los! ", Dunkelsee verdrehte die Augen. Sie grinste aber nur und rappelte sich hoch. " Mein Gegner hat mich erwischt! " Der Kater warf ihr einen missbilligenden Blick zu. " Klar hat er dich erwischt. Ist ja auch sooo einfach. " Kürbissturm lachte hell auf. " Wollt ihr zwei dort Wurzeln schlagen, oder kommt ihr heute auch noch? " Flammenherz stand mit Farnschweif am Lagerausgang. Dunkelsee zog die erheiterte Kätzin hinter sich her. Musste sie eigentlich immer so trödeln? Die Patrouille setzte sich in Bewegung, viel zu spät natürlich. Sie durchquerten den Schneidegraswald, die Felsenwiese und kamen schließlich am breiten, hellen Flusstrand an. Der feuchte Sand erstreckte sich hier weit vom Fluss weg, wurde von Schilf- und Grasbüscheln durchwachsen. Kristallklare, niedlich kleine Bäche gruben sich durch ihn hindurch, in kleinen Senken, die unregelmäßig verteilt waren, sammelte sich ebenso sauberes Grundwasser. Das Sandfeld war einer der schönsten Teile des WellenClan Territoriums, hier konnte man schwimmen, sich sonnen und wunderbar jagen. Vor mehreren Monden, als Kürbissturm noch eine Schülerin war, fand hier eine erbitterte Schlacht um diesen Jagdgrund statt. Er war seit je her WellenClan Eigentum, doch der SandClan meinte, ihn für sich beanspruchen zu müssen. Aufgeblasene Fischmäuse! Sie hatte damals ihre Mentorin verloren, und das würde sie dem SandClan heimzahlen! Die Patrouille lief den Strand entlang, etwas weiter vom Wasser weg, um nicht so schnell gesehen zu werden. Sie traten aus dem Schilf heraus, um die auf freierem Feld gelegene Grenze zu überprüfen. " He! Was macht ihr so nah an unserer Grenze? " Flammenherz blickte auf. Eine SandClan Patrouille. "Eurer Grenze? Wohl eher an unserer. Wir sind eine normale Patrouille " Der schwarze Kater auf der anderen Seite stellte sein Nackenfell auf. " Ihr seid Eindringlinge! ", fauchte er. " Halt' den Rand, Elsterschnabel! Du hast keine Beweise! " Ein riesiger, herbstfarbener Kater trat vor und schnüffelte gründlich die Geruchsgrenze ab. " Nichts. Es ist nur eine Grenzpatrouille. Absolut ungefährlich. ", sagte er dann mit einem frechen Blitzen in den Augen. Kürbissturm fuhr die Krallen aus. " Wollt ihr sehen, wer hier ungefährlich ist? ", fragte sie mit einem ungewöhnlich drohenden Unterton in der Stimme. " Kürbissturm! ", zischte Flammenherz und stellte sich vor sie. " Hier wird kein Kampf angezettelt. " " Dann halte deine Krieger im Zaum! " Wieder der Herbstfarbene. " Tu du das lieber mit dem da. " Sie deutete mit einer abfälligen Schwanzgeste auf Elsterschnabel. " Kommt jetzt. Wir wollen mit diesen Flohpelzen schließlich nichts zu tun haben. "

    7
    //einen Mond später//

    "Hiermit beginne ich die große Versammlung!", rief Strudelstern und sorgte mit einer Schwanzgeste für Ruhe unter den Katzen. Er stand zusammen mit den anderen drei Anführern auf dem Felsüberhang über dem Himmelswasser. Dieses war auf den ersten Blick nur ein glasklarer Teich mit einem Grund aus Stein, wenn man aber genauer hinsah, erkannte man, dass das Wasser in seiner Mitte brodelte. Am Ufer gegenüber der Anführer saßen die Katzen der vier Clans, die sich von dem andauernden Blubbern nicht ablenken ließen. Das Gestein am Grund des Teiches war dasselbe wie das der Weißfelsen und fluoreszierte im Mondlicht bläulich. Durch die Klarheit des Wassers konnte man sehen, wie an seiner tiefsten Stelle Luftblasen aus dem Boden emporstiegen, was immer aussah, als ob silbern glänzende Fische an die Oberfläche schwimmen wollten. So waren die großen Versammlungen immer dezent beleuchtet. Aber das Beste war immer, wenn das Himmelswasser ausbrach. Genau jeden 160ten Herzschlag schoss eine gigantische, blau schimmernde Fontäne in den Nachthimmel, so hoch, dass sie sich dort den Blicken der Katzen entzog. Unter dem Felsüberhang, auf dem die Anführer immer standen, befand sich der Eingang zu der blauen Grotte. Die Heiler trafen sich dort jeden halben Mond, Anführer bekamen ihre neun Leben. Ein nasser Pelz war da vorprogrammiert. In der blauen Grotte war es an sich stockfinster, doch an den Stalaktiten tropfte beständig mit Blaualgen angereichertes Wasser herab und sammelte sich am Boden darunter zu kleinen Pfützen. Am Ende der Grotte war eine besonders große dieser Pfützen, darüber hunderte Tropfsteine. Alle paar Herzschläge fiel ein blau leuchtender Wassertropfen von einem von ihnen herab in den kleinen See. Strudelstern fing als erster an zu reden:" Aus unserem Clan gibt es nur erfreuliche Nachrichten. Die Beute läuft gut, und außerdem dürfen wir einen neuen Krieger in unseren Reihen begrüßen: Ebbenschweif! " " Ebbenschweif! Ebbenschweif! ", johlte die Menge. " Nun, das ist alles, was ich zu vermelden habe. " Der graue Kater trat einen Schritt zurück. Rindenstern berichtete ähnliches:" Auch bei uns gibt es ausreichend Beute, die Korallen im Fluss sind voll mit Fischen. Zudem haben wir auch einen neuen Krieger ernannt, Raufkralle. " " Raufkralle! Raufkralle! " Nun war Hagelstern an der Reihe zu sprechen. Sie blickte in die Runde. " Unsere Heilerschülerin hat nun endlich ihren vollen Heilernamen, Lilienfeder, erhalten! "
    "Lilienfeder! Lilienfeder! " " Von uns gibt es sonst ebenfalls nicht viel mehr bemerkenswertes, wir werden satt und die Beute macht sich nicht rar ", die hellgraue Kätzin nickte und sah zu Glasstern. Sie erzählte von einem besonders großen Hecht, den ihre Krieger bezwungen hatten, und dass auch sie gut genährt waren. Damit war die große Versammlung an sich beendet, die Anführer stellten sich zusammen und tauschten wohl Einzelheiten aus. Lilienfeder reckte den Kopf, um Raufkralle zu suchen. Sie erkannte auch bald seine weißen Ohren, die in dem blauen Licht sehr deutlich zu erkennen waren. Sie bahnte sich ihren Weg durch die Katzen, bis sie fast seitlich in ihn hereingerannt wäre. "Ich... äh- wollte dir noch einmal zu deinem Kriegernamen gratulieren, Raufkralle! ", sagte sie etwas schüchtern. In ihren Ohren rauschte das Blut und sie musste unwillkürlich zu Boden schauen. " Oh- eeeehm danke, Lilienfeder. Dein neuer Name ist auch richtig schön, weißt du das? " Sie blickte wieder auf, direkt in seine hellbraunen Augen. " Nicht so schön wie deiner. ", lachte sie verlegen und scharrte mit einer Pfote im Staub herum. Raufkralle schnurrte leise und leckte ihr einmal unauffällig übers Ohr. " Lilienfeder ist der beste Name, den man haben kann. ", flüsterte er ihr zu.
    " Raufkralle? Raufkralle, kommst du mal endlich? ", erhob sich Zuckerfells Stimme über die allgemeine Lautstärke.
    " Sofort! ", antwortete der Kater schnell und wandte sich noch einmal kurz an Lilienfeder. " Morgen Nacht? " " Morgen Nacht. ", nickte diese bestimmt. Damit machte er kehrt und verschwand zwischen den Katzen. " Lilienfeder? " Sie drehte sich um. Hellsonne stand hinter ihr und lächelte freundlich. " Schon vergessen? Jeder, der seinen endgültigen Namen bekommt, bekommt auch extra eine Honigparty. Die willst du doch noch auskosten, oder? " " Stimmt! Ich komme! " Sie warf noch einen Blick zurück, aber der FichtenClan war schon komplett verschwunden...

    Jetzt bin ich bis Sonntag nicht da...

    8
    " Eiskristall? ", fragte eine Stimme leise. Die silberne Kätzin drehte sich auf ihrem Nestpolster. " Was ist? " " Morgenpatrouille ", säuselte die Stimme wieder fröhlich und eine Pfote stupste sie verspielt an. " Lass mich. " Kam die verschlafene Antwort. Eiskristall rollte sich ein und schlug die Pfoten über dem Kopf zusammen. " Komm schon! Losloslos! Oder soll ich allen erzählen, dass du ein Langschläfer bist? Vielleicht bekommst du ja einen neuen Kriegernamen? Schlafauge? Schlummerblick? Döseher- " " Na gut " Stöhnend stand sie auf und streckte sich. Vor ihr stand Kürbissturm, wie immer mit diesem erheiterten Lächeln im Gesicht. " Wer kommt noch so alles mit? " " Du, ich, Splitterherz und Frosthauch. Aber jetzt komm! " Mit großen, federnden Sprüngen hirschte die braun-weiße Kätzin voran. Woher nahm sie so früh am Morgen nur diese Energie her? Immer noch etwas müde tappte Eiskristall hinterher, auf den Lagerausgang zu. Sie wusste nicht ganz, wohin es gehen sollte, aber das fand sie Bald heraus. " Wieder zum SandClan? ", maunzte sie der führenden Splitterherz zu. " Was dagegen? " " Äh - nein. " Kürbissturm warf ihr einen kurzen Seitenblick zu. " Magst du den SandClan nicht? " Sie schüttelte den Kopf. " Nein. Sie sind so... aggressiv. Bei jeder stinknormalen Grenzpatrouille denken sie, dass wir eingedrungen sind und Beute gestohlen haben. Als ob wir das nötig hätten! " " Das sehe ich genau so! Die sollten wirklich mal ihre Pelze flach halten! ", rief die gescheckte, woraufhin Frostherz ihr zustimmend zumiaute.
    " Ruhe da hinten! Ich kann eine Grenzpatrouille riechen! ", zischte Splitterherz und duckte sich. Auch Eiskristall prüfte vorsichtig die Luft. Tatsächlich - SandClan. Bald hörten sie auch Stimmen: Eine weibliche, außerdem eine jüngere, eine tiefe und dunkle, und eine klare männliche Stimme. " Vier Katzen. ", wisperte Frostherz und spannte sich an. Eiskristall zuckte mit dem Ohr. " Wir sind eine Grenzpatrouille wie die auch. Warum verstecken wir uns? " " Eiskristall hat Recht! ", meinte Kürbissturm laut und stand auf. Nach kurzem Zögern und zustimmendem Murmeln folgte der Rest. Gleich darauf standen sie den SandClan Katzen gegenüber: Schaumkrone und ihr Schüler Flachspfote, Herbstkralle und Kristallblick. Splitterherz neigte den Kopf vor letzterem, sagte aber nichts. Die restlichen WellenClan Katzen zogen ebenfalls wortlos an den Rivalen vorbei, allerdings mit selbstbewusst gehobenen Schwänzen und stolz gereckter Brust. Eiskristall schenkte den vier Katzen keine große Aufmerksamkeit, sie spürte allerdings, wie Kristallblicks Blick an ihr haften blieb, bis das hohe Gras sich teilte und sie darin verschwand. Ein wohliges Schaudern lief ihr über den Rücken, als sie den Rückweg antraten. Sie meinte die ganze Zeit, auch wenn sie schon im Lager war, zu fühlen, wie sein Augenmerk auf ihr ruhte und sie bewachte. Wirklich seltsam. Sie schüttelte dieses Gefühl energisch ab, da es kompletter Unsinn war, was sie da dachte. Sie hatte außerdem anderes zu tun, als dumm herumzusitzen und nachzugrübeln. Sie hatte sich den Ballen einer Vorderpfote an einem Schneidegrashalm geschnitten, weswegen sie lieber zu Hellsonne und Lilienfeder sollte, anstatt Gedanken an den 2. Anführer eines verfeindeten Clans zu verschwenden.

    9
    Sturmherz starrte unentwegt zum Weißfelsen hinauf. Hagelstern döste darauf herum, im Schatten der beiden Akazien. Ihre braunen Augen öffneten sich ab und zu einen winzigen Spalt breit, lugten hinab auf das Lager und seine Bewohner. Doch diesmal senkte sich der Blick nicht auf die Pelze der anderen Katzen, nein, er landete genau auf Sturmherz' grauem Fell und ließ ihn nicht locker. Die hellgraue Kätzin richtete sich langsam auf und sah ihn nun aus offenen Augen heraus an. " Ist was, Sturmherz? " Der Kater erstarrte.
    " Ich- äh, ja... also nein, eigentlich nicht... " Er spürte, wie seine Ohren rot wurden und schaute auf seine Pfoten. Hagelstern kringelte fragend den Schwanz über dem Rücken und trat einen Schritt näher. " Wenn du nicht weißt, was du tun sollst, könntest du dann bitte jagen gehen? " Er nickte etwas und riskierte einen Blick in ihre Augen- sie strahlten warm, allerdings nicht zu sehr. Ehe er etwas unternehmen konnte, war es ihm dann auch schon rausgerutscht:" Möchtest du mitkommen? " Sie blinzelte überrascht, lenkte dann aber, sehr zu Sturmherz' Erleichterung, ein. Vorsichtig versuchte er, ein Gespräch in den Gang zu bringen. " Wohin wollen wir den gehen? " " Dorthin, wo du möchtest. ", erwiderte sie und zwinkerte. Warum musste sie immer so verschwörerisch grinsen? " Dann... beim Wasserfall? " Das war eigentlich nicht direkt als Frage gemeint, denn er preschte direkt los. Hagelstern folgte ihm auf flinken Pfoten, das Ganze wurde bald zu einem kleinen Wettrennen, das wohl ziemlich unentschieden ausgehen würde. Die beiden kämpften sich lachend durch das hohe Gras, Sturmherz hatte seine Anführerin noch nie so... wie sollte man das beschreiben, fröhlich gesehen? Sie rasten immer weiter auf das Rauschen des Wasserfalls zu, wurden immer schneller und schnell. Schließlich kam der Fluss in sicht, ihre Pfoten trommelten auf Sand. Sturmherz überholte Hagelstern, rannte direkt vor ihr und- stolperte. Ein Stück Strandgut, in diesem Falle ein Ast, lag ihm in Weg, er selbst jetzt natürlich im Sand. Die Kätzin konnte nicht mehr bremsen, Sand flog durch die Luft. " Argh- ", rief sie noch aus, dann fand sie sich selbst rücklings neben, halb auf Sturmherz liegen. Das war jetzt eindeutig zu viel. Seine Ohren glühten wie Feuer vor Scham, während sich sein Blick in dem von Hagelstern verfing.
    Sie blickte sich um. " Anscheinend sind wir da " Und wieder dieses Grinsen. Er brachte kein einziges Wort heraus. " Ich hätte fast vergessen, was wir eigentlich machen wollten. " Sie stemmte sich hoch und schüttelte den Pelz, dann hob sie den Kopf und prüfte die Luft. Sie seufzte, als sie nichts an Land lebendes entdeckte. " Dann gibt es jetzt nasse Pelze " Sie sprang zum Wasser hin, welches hier noch recht stark vom Wasserfall beeinflusst wurde. Sie watete vorsichtig hinein.
    " Warte, ich komme! ", miaute Sturmherz und rappelte sich hoch. Ein Schatten wischte plötzlich über ihn hinweg, etwas hartes traf ihn am Hinterkopf, er warf sich blitzschnell zu Boden. Im selben Moment ertönte Hagelsterns Jaulen: " Seeadler! " Das nächste laute Geräusch war ein schmerzerfülltes Fauchen, als der Greifvogel sie attackierte.
    Sturmherz riss sich aus seiner Schockstarre und ging wütend auf das Tier los, das Wasser um ihn und Hagelstern färbte sich bereits leicht rosa.

    10
    " Hellsonne! Lilienfeder! Schnell, es ist Hagelstern! " Eispfote platzte in den Heilerbau und brachte so viel Schwung mit sich, dass sie nur mühsam zum Stehen kam. Ihre Augen glänzten feucht wie die eines Fieberkranken und sie blickte die Heilerin flehend an. Diese rannte schon quer durch den Bau und raffte einige Kräuter zusammen. Lilienfeder versuchte Ruhe zu bewahren, was angesichts ihrer Situation echt schwierig war.
    " Wo, wann, ist noch jemand verletzt? Was ist überhaupt passiert? Ganz ruhig. " Die weiße Schülerin atmete schnell und sehr aufgeregt, beruhigte sich dann aber etwas. " Es- sie- ich war mit Mondglanz jagen, und dann habe ich mich etwas entfernt, und... " Sie stockte. " Dann habe ich auf dem großen Erdweg Hagelstern und Sturmherz gefunden, sie haben sich dort entlanggeschleppt, mit schlimmen Krallenwunden. " Also auch Sturmherz. Lilienfeder bedankte sich bei Eispfote und schickte sie nach draußen, als sie hörte, wie Unruhe sich draußen im Lager breitmachte. " Was ist passiert? " " Das sieht ja schrecklich aus! " Na toll. Niemand hatte auch nur einmal nach ihr gerufen, nur diese typischen Entsetzensschreie. Da, wieder einer dieser Ausrufe! " Macht Platz, sofort! " Halt. Das war Hellsonne. Wenige Augenblicke später zerrte der Kater zwei andere Katzen hinein, die übel zugerichtet waren. Das helle Fell von Hagelstern war blutverklebt, auch Sturmherz' Augen waren weit aufgerissen, genau wie seine Flanke. Und dennoch war er viel glimpflicher aus der Sache herausgekommen als sie. Während das seine Einzige schwerwiegendere Wunde war, waren die der Kätzin weit zahlreicher. Hellsonne bettete Hagelstern auf das weicheste Moosnest im Bau, Sturmherz konnte er eigentlich sitzen lassen. Der Kater hielt seinen Blick wie erstarrt auf seine Anführerin gerichtet, sein Gesichtsausdruck war der Schrecken in Person. " Ich werde mein bestes für Hagelstern tun... kümmere du dich um Sturmherz ", murmelte Hellsonne Lilienfeder ins Ohr, mit gedämpfter Stimme. Diese nickte und griff nach den Spinnweben, schnappte sich eine Verbandrolle aus getrockneten, breiten Grashalmen und machte sich ans Werk. Sturmherz kam langsam wieder aus seiner Benommenheit zurück und fing an, zu blinzeln. Zuerst schaute er natürlich kurz zu den Heilern, allerdings nur den Bruchteil eines Herzschlags lang, dann wandte er seinen Kopf wieder zu der Flach atmende Hagelstern. Lillienfeder zuckte entschuldigend mit den Ohren " Ich brauche mal eben etwas Sauersonnensaft... " Ihr Patient zuckte zusammen, und zum ersten Mal sagte er auch etwas:" Oh nein, bitte nicht Sauersonnensaft... " Aber Hellsonne reichte seiner Schülerin schon eine der gelben Früchte, die sie geschickt mit den Krallen anritzte und über Sturmherz' Wunde ausdrückte. Er zischte und zog die Schultern hoch, doch es war nötig, um den Riss zu desinfizieren. Schnell überzog Lilienfeder nun das Ganze mit den Spinnweben und pappte zu guter letzt die Grashalme daran fest. " So, das dürfte die Blutung fürs erste stillen, aber du bleibst heute auf jeden Fall noch hier. " Ihr Blick flog wieder zu Hagelstern, die mit glasigen Augen um Luft rang. Sturmherz schwankte und sank erschöpft auf sein Moosbett. Er war daran schuld. Wäre er nicht mit ihr aus dem Lager gegangen, hätte er das Ziel "Fluss" nicht bestimmt, dann wäre jetzt alles so wie vorher. Doch Hagelstern- oh, Hagelstern... Jetzt starb sie, wegen ihm! Er verkniff sich eine halb wütende, halb traurige Träne und legte den Kopf auf die Pfoten. Eine gefühlte Ewigkeit verging, durch den Grasvorhang vor dem Heilerbau schien nun nur noch rötliches Abendlicht. Ein Seufzer weckte ihn aus dieser Trance, ein Seufzer, so wie ihn nur jemand erzeugen konnte, der seinen letzten Atemzug tat. Er blickte auf. Hellsonne und Lilienfeder führten ein leises Gespräch am hintersten Ende des Baus, doch jemand direkt vor ihm blinzelte ihn an. " Du hast getan was du konntest ", hauchte Hagelstern mit einem warmen Licht in den Augen, das von einem Moment auf den anderen erlosch. Ein letztes Lächeln spielte schwach in ihrem Gesicht, dann verschwand auch dieses, genau wie das regelmäßige Heben und Senken ihrer Flanke. Sie war tot. Sturmherz standen ein weiteres Mal die Tränen in den Augen. War sie jetzt gerade beim SternenClan und bereitete sich auf ihr neues Leben vor? Ihr wievieltes es sein mochte. Er konnte sich diese Frage nicht beantworten, denn er fiel in einen ohnmachtsartigen, tiefen Schlaf.


    Sagt mir bitte, wenn es kitschig ist, ja?

    11
    Lilienfeder schaute besorgt zu Sturmherz, der neben dem Krankennest von Hagelstern kauerte. »Du bist wieder gesund. Du solltest gehen.« riet sie dem Kater sanft und schob ihn beiseite. Er sträubte sich, rückte wieder zu Hagelstern, um wieder behutsam, aber beharrlich weggedrückt zu werden. »Du hilfst ihr nicht, wenn du hier herumsitzt. Der Clan - Hagelstern - braucht Beute.« Der Heilerin fiel es schwer, Sturmherz aus dem Bau zu schicken, wo sie doch selbst wusste, wie es war, wenn man von seiner Liebe getrennt wurde. Und das Ding zwischen Sturmherz und Hagelstern war ja nun ziemlich offensichtlich. Schließlich gelang es Lilienfeder, den hartnäckigen Kater aus dem Bau hinauszukomplimentieren. Sie wandte ihre Aufmerksamkeit wieder der Verletzten zu. Sie war schon eine ganze Weile lang am Schlafen, die Wunde an ihrer Flanke heilte einigermaßen. Hellsonne kam in den Bau und schleppte einige Kräuter mit sich herum. Er sah müde aus, seine Pfoten schlurften auf dem Boden. »Gehst du bitte noch einmal Kräuter sammeln, Lilienfeder?« Der Kätzin war schon vor einiger Zeit aufgefallen, dass die Stimme ihres Lehrmeisters immer kratziger wurde. Sein Gang war nicht mehr geschmeidig. Ob er alt wurde? »Natürlich. Ruh dich aus...« Und schon war sie aus dem Bau entschwunden.

    Das Meer aus Halmen flog an ihr vorbei, sie wollte Hellsonne auf keinen Fall warten lassen. Als sie bei den Hügeln ankam, und über das gesamte Territorium des WellenClans bis zum Wasserfall am Fluss blicken konnte, stieg ihr der fremde und dennoch vertraute Duft des KiefernClans in die Nase. Sie wandte sich um und spähte sehnsüchtig über die gewellte Fläche des fremden Gebiets. Es wäre reichlich seltsam gewesen, hätte Lilienfeder hier Raufkralle angetroffen. Etwas wehmütig erinnerte ihr Gewissen sie daran, dass sie eine verdammte Heilerin war und gerade eh Kräuter sammeln sollte. Und dass sie sich beeilen wollte. Flink pflückte sie einige Ringelblumen, etwas Löwenzahn, und sogar etwas Huflattich und Spitzwegerich konnte sie auftreiben. In dieser Gegend waren die Winter eher milde, aber etwas gegen Husten zu haben war nie schlecht. Voll beladen mit Kräutern machte sich Lilienfeder auf den Rückweg, mit dem guten Wissen, dass Hellsonne zufrieden sein würde. Als sie im Lager ankam, herrschte das übliche Tagestreiben. Es war kurz nach Sonnenhoch, überall wimmelte es von Katzen. Und vor dem Heilerbau stand Hagelstern. Warum ist sie...? Ein wenig gereizt flitzte Lilienfeder an der Anführerin vorbei, pfefferte die Kräuter hektisch in eine Ecke und hetzte zu der eigentlich Ruhebedürftigen zurück. »Hagelstern, du sollst hier nicht sein! Du bist verletzt!« Hagelstern lächelte etwas schwach. »Der SternenClan heilt viele Wunden, Lilienfeder. Mir geht es... besser.« Sie hüstelte verhalten, und Heilerin konnte nur ergeben seufzen, als Sturmherz ihr einen besserwisserischen Blick schenkte. Dödel.

    Sturmherz war erleichtert, als Lilienfeder endlich wieder im Heilerbau verschwunden war. Er begleitete Hagelstern nun zum Weißfelsen, da sie darauf bestand, wieder über das Lager zu wachen. Ihre Schritte waren zwar nicht unbedingt so kräftig wie sonst, aber sicher, und der Kater traute es sich nicht, die Kätzin zu stützen. Wenn sie allein gehen konnte, hätte er ihren Stolz mit einer Hilfestellung nur beleidigt. »Danke, dass du mich gerettet hast«, miaute Hagelstern leise, als sie beide oben auf dem Fels platzgenommen hatten. Sturmherz senkte den Blick. »Du hast ein Leben verloren.« »Es wären mehrere geworden, wärst du nicht eingeschritten.« Sie konzentrierte sich wieder auf die Ereignisse im Lager. Schließlich bedeutete sie Flammenherz, eine Patrouille zusammenzustellen. »Du solltest auch mitgehen. Ich komm' zurecht.« entschied die Anführerin. »Ich... Ich würde lieber bei dir bleiben.« gestand der Kater schüchtern, doch Hagelstern nickte verständnisvoll. »Das weiß ich. Jetzt geh, du kannst hier nicht ewig herumsitzen.« Er gab nach und sprang vom Weißfelsen hinab zu Flammenherz, die bereits mit Bernsteinpfote, Frosthauch und Minzfeder wartete.

Kommentare Seite 11 von 11
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Abendmond ( 0.246 )
Abgeschickt vor 209 Tagen
Hallo wer ist überhaupt mein/e mentor/in?
Sturmherz ( 42.70 )
Abgeschickt vor 210 Tagen
(Ich freu mich so dass der Clan wieder läuft! :D Da muss man erst mal ein paar Charakter erstellen ;D)
Abendmond ( 0.246 )
Abgeschickt vor 210 Tagen
Hallo ist irgendeiner on ?
Abendmond ( 0.246 )
Abgeschickt vor 211 Tagen
Okey aber wenn sie älter ist darf sie ja junge bekommen
Hagelstern ( .26.4 )
Abgeschickt vor 211 Tagen
(... 1. Bekommen Heilerschülererst mit c.a. 15 Monden ihren Heilernamen. Also müsste Abendmond eigentlich Abendpfote heißen.
2. Sind alle Heilerposten besetzt...
3. Es wäre sehr, sehr seltsam wenn Abend„pfote“ als Kriegerschülerin mit 9 Monden Jungen hätte, oder anders gesagt, in dem Alter eine Königin wäre... Also würde ich erstmal „Abendpfote“ als normale Schülerin eintragen.)
Abendmond ( 0.246 )
Abgeschickt vor 212 Tagen
Ein mädchen und zwar sonenjunges darf sterben
befohr sie schülerin wird die anderen beiden sollen
krieger und jägerin werden.
später dürfen sie aber auch sterben.
der junge soll als krieger löwen-mut heißen und die
jägerin soll morgen-blüte heißen

ich hoffe die namen gefallen
euch und ihr nehmt sie
Abendmond ( 0.246 )
Abgeschickt vor 212 Tagen
Abendmond darf sterben,
aber nur wenn sie eine schülerin hatte.
wenn heiler nicht geht würde ich gerne
königin sein.sie hat 3 jungen
2 mädchen und 1 junge
Abendmond ( 0.246 )
Abgeschickt vor 212 Tagen
Name: abendmond oder nachlicht
Alter: 9monde
Rang:heiler-schüler
Ausse en: grau-weiß-silber
Charakter: freundlic h,geheimnisvoll,schüchtern
liebevoll
Stärk en: heilen,sich um junge kümmern
Schwächen: bringe immer durcheinander was
katzenminze
Gefährte:darf ich nicht
Junge:darf ich nicht
Lilienfeder ( 38.71 )
Abgeschickt vor 213 Tagen
(Ohhh... das neue Kapitel ist schön! *schnurr* )
Sturmherz&Schattensturm ( 42.32 )
Abgeschickt vor 215 Tagen
OOOOOOOOH! ES GEHT WIEDER LOS!
Honey ( 3.241 )
Abgeschickt vor 216 Tagen
Und sie darf sterben aber erst wenn ihre Jungen schon relativ groß sind
Mandeljunges ist weiblich und Hasenjunges ist männlich
Honey ( 3.241 )
Abgeschickt vor 216 Tagen
Name:Rosenblatt
Alter:22 Monde
Rang:Königin
Geschlecht:Kätzin
Ausseh en:Rotbraun,zartes blau(als Augenfarbe)
Charakter:liebenswert,zart,un d ganz schön fürsorglich,aber ganz schön neugierig
Stärken:ich hab ein gutes Gehör
Schwächen:sehr schlecht im kämpfen
Gefährten:noch keiner aber sie ist in Farnschweif verliebt
Junge:Mandeljunges und Hasenjunges
Hagelpelz ( 6.234 )
Abgeschickt vor 216 Tagen
(wenn ich Zeit habe, ja :D)
Lilienfeder ( 4.126 )
Abgeschickt vor 217 Tagen
Hallo??? O.o
Ganz kurze Frage: geht die ff weiter?
Bernsteinpfote ( 0.189 )
Abgeschickt vor 264 Tagen
Name: Bernsteinpfote
Alter: 14 Monate
Rang: Schülerin
Geschlecht: Weibchen
Aussehen: Weiße Kätzin mit Braunen Augen
Charakter: Stur unf Frech
Stärken: Kämpfen und Jagen
Schwächen:
Leopardenfell ( 8.156 )
Abgeschickt vor 348 Tagen
Ok dann nicht der Clan ist anscheinend tot
Leopardenfell ( 8.156 )
Abgeschickt vor 351 Tagen
Darf ich beitreten????????????????????????
Leopardenfell ( 8.156 )
Abgeschickt vor 351 Tagen
NAME: Leopardenfell
ALTER: 22 Monde
RANG: Kriegerin
GESCHLECHT: Kätzin
AUSSEHEN: ungewöhnlich getupfte, goldfarbene Kätzin mit bernsteinfarbenen Augen
CHARAKTER: ruhig kann aber auch sehr wild
STÄRKEN: jagen, kämpfen, kann gut zuhören
SCHWÄCHEN: /
(WUNSCH)GEFÄHRTE: keine Ahnung alle die mich wollen
JUNGE: gerne
SONSTIGES: würde gerne zu einer Prophezeiung gehören
Hagelstern ( 9.129 )
Abgeschickt vor 436 Tagen
*räusper* Ich darf das hier echt nicht aus den Augen verlieren... also:
Zu der Schlacht sage ich nichts, aber eins möchte ich mitteilen:

Dieser Clan ist eindeutig etwas aus dem Ruder gelaufen, was zum Teil auch meine Schuld ist. Also habe ich folgendes beschlossen:
Ich werde diesen Clan „neu“ machen, mit besseren Regeln etc. und vielleicht auch etwas anders, wenn ihr dafür seid.
Mondglanz ( 6.136 )
Abgeschickt vor 448 Tagen
Wann schreibst du weiter?