Magical journey Part 1

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2 Kapitel - 1.658 Wörter - Erstellt von: BerryFlower - Aktualisiert am: 2015-08-12 - Entwickelt am: - 711 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit



Abey ist total überfordert, als sie im Urlaub mit ihren Eltern über den Bahnhof Kings Cross schlendert, und plötzlich jedoch auf einem Gleis befindet, welches eigentlich gar nicht ausgeschildert ist.
Vergebens sucht sie nach ihren Eltern, welche einfach nicht auftauchen wollen. Gleis 9 3/4 das kam ihr sehr bekannt vor... da trifft sie auf jemanden, der sie lächelnd empfängt und ihr berichtet, dass es sich hierbei anscheinend um keinen Zufall handelt.

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    Bewaffnet mit einem Schokoriegel und einer heißen Schokolade, lief ich mit meiner kleinen Schwester Cecilia über den Bahnhof. Unsere Eltern warteten bereits mit den Koffern an unserem Gleis.
    Grund für unseren Besuch im schönen England war einerseits der Wunsch von uns zwei Mädels und unsere Tante Rosa, die seit letztem Jahr eine Wohnung dort bezogen hat, um sich eine Auszeit von dem faden Alltagleben in Deutschland zu holen.
    Meine Tante trug ebenso wie meine Mutter Maria Carmen einen typisch spanischen Namen.
    Und obwohl Tante Rosa schon 1 Jahr hinter sich hatte, hörte man ihr den Akzent im Englischen an.
    Ab und zu konnte ich mir ein Kichern nicht verkneifen, wenn sie zum Beispiel home mit einem ausdrucksvollen >>j<< aussprach.
    Allerdings machte sie einen super Job hier und hatte sich schnell zurecht gefunden.
    "Abey, sieh mal, da ist ein Dackel!", rief meine kleine Schwester aufgeregt und zottelte begeistert an meinem Arm. Ich lächelte zu ihr runter.
    Cecilia war sechs Jahre acht Jahre alt und das wahrscheinlich aufgedrehteste Wesen das ich kannte. Im Gegensatz zu mir hatte sie Glück mit ihrem Namen, da mein Dad einen Kompromiss gefunden hatte. Er persönlich hatte für sie zuerst den Namen Rebekka im Kopf gehabt, doch meine Mum tendierte ja wieder mal dazu, die Urururverwandschaft meines Großvaters wieder aufleben zu lassen, und ihr ebenso wie mir einen Namen zu geben, der von den Indianern stammte.
    Kurz angemerkt- wir wissen nicht mal genau ob unsere Vorfahren tatsächlich indianischer Herkunft waren, aber da sie in Kuba lebten war dies natürlich möglich- ziemlich durchgeknallt. Nun, so war unsere Familie nun mal. Auf halben Wege zum Gleis kam uns Richie entgegen, unser großer Bruder. Richard war schon 21 und wurde damit gesegnet, dass er ab und an Ruhe von diesem Chaos hatte.
    Seine Wohnung befand sich 20 Minuten von unserem trauten Heim entfernt, da er in der Nachbarstadt fleißig studierte. Er war groß, sportlich, humorvoll und hübsch, und es war unerträglich, denn man konnte kaum mit ihm in die Stadt gehen, ohne tausend Weibern zu begegnen, denen bereits der Speichel auf die Hollister Klamotten tropft.
    "Hey ihr zwei, ich will euch nicht beim Schlendern stören. Aber Mum und Dad warten schon ungeduldig", schmunzelte er und schnappte mir meinen Riegel aus der Hand. "Ey!", protestierte ich und versuchte ihm ihn wieder zu entwenden, doch ich war einfach viel zu klein. Richie lachte und selbst Lia musste kichern. "Gib ihn mir sofort wieder, das waren immerhin fünfzig Cent", ich erhob meinen Finger um das Ganze zu unterstreichen.
    "Sehr dramatisch, davon hättest du dir lieber einen Leuchtkeks kaufen sollen", scherzte er grinsend und ich rollte mit den Augen lächelte aber.
    "Na gut, geht ihr beiden schon mal vor, ich komme gleich, ich muss nur noch einmal aufs Klo. Bevor du was sagst: Mach dir keinen Kopf ich werde es schon alleine hinkriegen, ohne verschleppt zu werden", langsam löste ich Lias Hand aus meiner und übergab sie Richie. Cecilia sah mich mit großen Augen an. "Du kommst aber mit nach Deutschland oder?", fragte sie plötzlich ängstlich.
    Ich musste lachen. "Natürlich, wer wäre ich denn den Zoo hier ohne meine kleine Schwester zu besuchen, hmm? Und jetzt auf, Mama und Papa warten", ich drückte ihr einen Schmatzer auf die Stirn und klopfte Richie noch einmal auf die Schulter, dann machte ich mich auf den Weg. Wo waren denn diese verfluchten Toiletten? Ich lief planlos über den Platz, konnte aber kein helfendes Schild erspähen. Schließlich wurde es mir zu blöd und ich wollte mich gerade wieder auf den Weg zurück machen, als mich ein Einkaufswagen von hinten erwischte, ich hereinplumpste (ja, mit lautem Geplärr zu gegeben) und auf eine Säule zuraste.
    Ich kniff die Augen zusammen, das folgende Szenario schon bildlich in Gedanken, eine Matsche Pampe aller verirrtes Mädchen was dringend aufs Klo muss.
    Doch es geschah nichts. Langsam öffnete ich ein Auge um verwundert festzustellen, dass ich mich immer noch auf einem Gleis befand.
    Verblüfft schaute ich mich um. Es wirkte anders.
    Ich hatte mich eben nicht hier befunden, oder?
    Für eine Weile blieb ich sitzen, blendete aus, dass ich im Einkaufswagen von irgendjemandem saß.
    Was war das für ein Gleis? Wie ein Zeichen, leuchtete das Schild mir förmlich entgegen.
    Gleis 9 3/4. Ich überlegte und überlegte.
    Bis plötzlich eine Person neben mich trat.
    "Um Himmelswillen, Liebes! Geht es ihnen gut?"
    Eine etwas kräftigere Frau mit roten Locken stand mit besorgter Miene neben mir.
    Ich räusperte mich. "Ja, keine Sorge, ich war nur etwas erschrocken, sonst nichts", erwiderte ich lächelnd. Sie seufzte erleichtert auf.
    "Verzeih uns Schätzchen, unser Ronald ist ein totaler Chaot", grummelte sie schnippisch. Mittlerweile stürmte auch der >>Fahrer<< des Wagens heran.
    "Oha, das tut mir echt total Leid! Ich habe dich nicht kommen sehen. Geht es dir gut?", stammelte ein rothaariger Junge. Ich setzte gerade zur Antwort an, da betrachtete ich ihn. Die Worte erstarben mir mitten auf der Zunge. "Wow..du siehst ja aus wie Ron Weasley aus Harry Po...", peinlich berührt brach ich ab. Er blickte mich seltsam an.
    "Richtig das bin ich! Warte kennen wir uns?", fragte er neugierig. Wie bedeppert schaute ich ihn an.
    Mein Blick schweifte umher. Gleis 9 3/4, kräftigere Frau mit roten Locken, Sohn der aussah wie Ron Weasley und anscheinend auch so hieß.. Eulen, überall und eine schwarz rote Dampflocomotive.
    Ich schluckte. Ich drehte durch. Das war unmöglich.
    Unbeholfen versuchte ich mich aus dem Wagen zu hieven und kippte schließlich vornüber. Die Frau und Ron bückten sich sofort zu mir herunter, doch mir hielt bereits jemand die Hand hin.
    Eine beachtlich große wenn ich das kurz erwähnen darf. "Hallo Abey, schön dass du es geschafft hast", begrüßte mich ein herzlich lächelnder Mann, mit langen dunkelbraunen Haaren und genauso dichtem Bart. "Und Hallöchen Ron und Molly, freut mich natürlich auch euch zu sehen", wandte er sich an die Personen, die links und rechts von mir hockten.
    Ungläubig schüttelte ich den Kopf, bis ich einfach nur noch nach hinten kippte.

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    "Ach herrje! Abey, bist du wieder wach? Abey", hörte ich eine Frau neben mir. Meine Mum! Genau, das war mit Sicherheit alles nur ein irrer Traum gewesen, der sich sehr realistisch angefühlt hatte. Ich hatte definitiv zu oft Harry Potter geschaut! Beruhigt lächelnd öffnete ich wieder meine Augen, als ich aufkreischte. Es waren immer noch dieselben Leute vor mir. Wie von einem Blitz getroffen sprang ich auf und rannte zurück zur Säule. Anstatt zurück zu meinen Eltern zu gelangen, donnerte ich jedoch dagegen und trommelte mit meinen Fäusten gegen die Wand. "Verdammter Mist! Wie komme ich hier raus", fluchte ich leise. Wow, jetzt steigerte ich mich auch nach rein. Ich lehnte meine Stirn gegen die kalte Mauer, als mich der riesige Mann, an der Schulter berührte. "Abey, du solltest hier weg gehen, ehe du wieder in einem Einkaufswagen landest. Komm erstmal mit. Wir holen dir eine Schokolade und dann setzen wir uns kurz, bevor die lange Zugfahrt beginnt, okay? Herrgott, das wird so aufregend, Kleine, das glaubst du ja gar nicht", rief er freudig aus. In Zeitlupe ordneten sich meine Gedanken, ehe ich langsam von dem kalten Marmor löste und Hagrid folgte...

    Ich schluckte. Nach einer halben Stunde war ich an dem Punkt angelangt, dass ich mir so viel nicht lebhaft in der Fantasie ausmalen konnte. Außerdem waren wir in London gewesen und das hatte ich mir auch nicht eingebildet. Laut Hagrid befanden wir uns am Bahnhof Kings Cross, wo wir auch abfahren wollten. Meine Eltern! Sie mussten mich doch schon suchen oder nicht?
    Hagrid lächelte mich wissend an. Er wusste, dass er es schrittchenweise schaffte mich zu beruhigen und mir das Gefühl zu vermitteln nicht ganz verrückt zu sein. Nur hatte er es noch nicht ganz geschafft.
    Ich kam mir wie der größte Depp vor.
    Wie zur Hölle sollte ich denn in eine magische Welt rein geraten, die es gar nicht wirklich gibt? Die nur in Büchern und in Filmen existiert? Die ich selbst auf DVD gesehen habe? Das wäre unmöglich.
    Na wunderbar, kam mir nun ein weiterer Gedanke. Wenn ich tatsächlich hier in der verzauberten Welt von Harry Potter stecken würde, dann hatte ich meinem Bruder wohl zu schnell ein Versprechen gegeben. Ich wurde eiskalt verschleppt!
    Resigniert ließ mich meinen Kopf auf die Hand fallen.

Kommentare Seite 1 von 1
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Alice ( 51234 )
Abgeschickt vor 229 Tagen
Coole geschichte
Achreib unbedingt weiter
BITTE
laureen potter ( 00159 )
Abgeschickt vor 492 Tagen
Du MUSST weiter schreiben! !!!!!
Lily60 09 ( 93238 )
Abgeschickt vor 624 Tagen
Cool schreib auf jeden fall weiter