Das heilige Feuer der Kameko Teil 1

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5 Kapitel - 6.900 Wörter - Erstellt von: Yukiyumiyuri - Aktualisiert am: 2015-08-12 - Entwickelt am: - 1.206 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Diese Fanfiktion ist eine Hintergrundgeschichte von der Story "Vom Schicksal zusammengeführt", sie handelt von Kamekos Leben, ihre Begegnung mit Itachi und ihrem Tod.
Kameko ist eine erfundene Figur von mir.

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Kapitel 1: Die Zeremonie Hechelnd lief ich durch das Gestrüpp. Weiter, ich musste weiter! Ich durfte nicht schon wieder zu spät kommen! Ich lief den
Kapitel 1: Die Zeremonie

Hechelnd lief ich durch das Gestrüpp. Weiter, ich musste weiter! Ich durfte nicht schon wieder zu spät kommen!
Ich lief den Pfad zum Gebetsberg hoch. Meine langen, weißen Haare blieben ab und zu in den Zweigen der Büsche hängen. Doch ich ignorierte das Ziepen an meinem Kopf. Wenn ich schon wieder zu spät zur Zeremonie kommen würde, dürfte ich mir wieder eine Standpauke von meiner älteren Schwester anhören. Ich war die Jüngste von drei Schwestern. Die Älteste, Moriko, war die Hohepristerin, die die morgendlichen Zeremonien abhielt. Sie war auch die Anführerin des Clans. Sie war wirklich streng, aber alle folgten ihr loyal. Ich glaubte, dass der plötzliche Tod unserer Eltern sie damals mehr traf als alle anderen. Obwohl sie noch sehr jung war, musste sie alle Pflichten des Clans übernehmen. Sie musste auch meine andere Schwester, Midori und mich alleine großziehen. So viel Verantwortung hatte sie über die Jahre ziemlich verändert. Midori war nur zwei Jahre jünger wie sie, aber sie war das komplette Gegenteil von ihr. Sie war fröhlicher und sanfter, wenn sie mal im Dorf anwesend war. Sie stellte Waffen für den Clan her, reiste aber dazu hin und wieder in andere Dörfer. Das letzte Mal hatte ich sie vor drei Jahren gesehen... Ich schaute mit meinen grünen Augen traurig nach vorne. Ich vermisste sie schrecklich... Wenn sie da war, spielte sie mit mir und erzählte von ihren Abenteuer in den anderen Ländern. Ich beneidete sie und hatte mir immer gewünscht, sie einmal zu begleiten...
Aber Moriko war immer dagegen gewesen. Sie sagte, mein Platz sei hier im Dorf und ich müsste meine Pflichten gegenüber dem Clan erfüllen...
Der Klang einer Glocke ließ mich hochschrecken.
"Oh nein, ich habe es nicht mehr geschafft!", rief ich verzweifelt und lief zum Eingang des Tempels. Ich warf mich durch die Tür und blieb keuchend in der Halle stehen.
Mein Kopf wurde rot, als sich die Gesichter der Clanmitglieder überrascht zu mir umdrehten. Wir waren nur noch wenige vom Fudoshima Clan. Ich schaute nach vorne zur meiner Schwester, die nicht überrascht aussah. Wohl eher verärgert, wie jeden Morgen. Die Frau im festlichen Kimono verschränkte die Arme vor der Brust und kam auf mich zu. Die Clans Anführerin hatte Wie ich, langes weißes Haar, die sie sich immer zurücksteckte. Der dunkle Lippenstift, den sie trug, passte zum dem dunkelroten Gewand an ihr. Wie jeden Morgen hatte sie einen Zeremonien Kopfschmuck auf und blickte mich distanziert an.
"Du bist zu spät.", sagte sie, wie jeden Morgen. Ich rieb mir verlegen den Kopf.
"Tut...Tut mir leid. Ich war...", stammelte ich. Doch sie drehte sich einfach um und ging wieder auf ihr Podest zu. Ich ließ mich seufzend neben den Mitglieder fallen und lauschte das Gebet meiner Schwester. Sie stand auf einem Podest und sagte das Gebet auf. Ich gähnte vor mich hin und ließ mein Blick schweifen. Hinter Moriko war eine Statue von unserer Schutzgöttin Anda. Diese Zeremonie hielt mein Clan seit mehreren Jahren, zu ihrem Ehren ab. Die Mitglieder betteten zu ihr, dass sie uns beschütze und eine gute Ernte brachte. Doch ich teilte diesen Glauben nicht wirklich. Angeblich war Anda zur ihren Lebzeiten eine Mensch und unsere Vorfahrin. Sie hatte unglaubliche Heilungskräfte gehabt und wurde von den Menschen aus dem Dorf verehrt. Als sie starb errichteten die Dorfbewohner diese Statue, um ihr zu ehren. Seit dem wurde sie als Göttin angesehen, weil die Dorfbewohner bis heute glaubten, dass sie über sie wachen würde. Moriko richtete ihren Blick auf mich. Ich sah überrascht hoch und erhob mich. Jetzt war ich dran. Ich ging auf die Statue zu und hielt meine Hand über eine goldene Schale die vor mir thronte. Dies war meine Aufgabe jeden Morgen. Die Heilungskräfte der Anda war nämlich unser Kekke Genkai. Meine Hand flammte hellgrün auf, die die Schale anzündete. Ich ging zurück auf mein Platz und setzte mich wieder. Das hellgrüne Feuer loderte in der Schale und meine Schwester sprach weiter das Gebot auf. Obwohl ich gerade mal 13 Jahre alt war, beherrschte ich als einzige unser Kekke Genkai. Dieses grüne Feuer konnten Art von Wunden und Krankheiten heilen. Doch da ich noch so jung war, konnte ich nur lediglich leichte bis schwere Kampfverletzungen heilen. Die Heilung von Todbringenden Krankheiten war noch zu schwer für mich. Ich blickte in das Feuer hinein und erinnerte mich an meine Kindheit zurück. Hätte ich mein Kekke Genkai schon früher entdeckt, wären meine Eltern vielleicht noch am Leben gewesen...
Damals war ich fünf Jahre alt, als es passierte. Eine unbekannte Krankheit Übergriff das Dorf. Keiner konnte sagen, wodurch es ausgelöst wurde. Damals raffte das Virus viele Menschen, meine Eltern und einige andere Clansmitglieder eingeschlossen, dahin. Zu dem Zeitpunkt waren meine Schwestern und ich außerhalb des Dorfes. Als wir nach einigen Tagen zurückkehrten, waren sie bereits tot. Damals war nur meine Mutter in der Lage gewesen, dass Kekke Genkai einzusetzen. Doch da sie selbst erkrankte, gab es keine Rettung...
Das heilige Feuer, wie sie es nannten, entdeckte ich erst 2 Jahre später. Dieses Dorf hatte ihren alten Glanz verloren. Und diese Zeremonie würde nichts daran ändern...
Meine Schwester beendete das Gebet und entließ alle. Ich stand auf und schaute noch einmal ins Feuer hinein. Die anderen Mitglieder verließen den Tempel, bis nur noch Moriko und ich zurückblieben. Ich ging auf sie zu und murmelte eine Entschuldigung hervor. Sie warf mir nur einen missbilligten Seitenblick zu und nahm seufzend ihren Kopfschmuck ab.
"Was war es diesmal?", fragte sie mich kalt. Ich senkte traurig meinen Blick und sagte ihr, dass ich schon wieder einfach verschlafen hatte. Sie hob ihren Finger und zeigte auf mich.
"Immer dasselbe mit dir Du weißt wie es wichtig, dass du das heilige Feuer morgens entzündet! Du bist die einzige, die das kann. Da kann man doch wohl erwarten, dass du wenigstens pünktlich erscheinst!", warf sie mir wieder vor. Ich verdrehte meine Augen und konnte schon dieses ständige Gemeckere nicht mehr mitanhören. "Der Göttin ist doch vollkommen egal, ob ich jeden Morgen, dass Feuer für sie entzünde...", meinte ich unbeachtet. Daraufhin bekam ich eine Ohrfeige von Moriko. Ich sah sie mit meiner glühenden Wange unbeeindruckt an. Selbst diese Reaktion war vorherzusehen...
Sie funkelte mich wütend an.
"Das ist egal, ob es der Göttin auffällt! Dieses Feuer gibt dem Dorf Hoffnung weiter zu machen, seit der letzten Katastrophe... Da wir die Nachfahrinnen der Anda sind und du außerdem ihre Fähigkeiten geerbt hast, ist es nur selbstverständlich, dass wir die Traditionen einhalten!", fuhr sie mich an. Ich schluckte meinen Protest runter und machte Anstalten zum Gehen. Wenn ich jetzt etwas darauf erwidern würde, dann säßen wir hier bis in die Nacht hinein!
"Kameko.", hörte ich noch ihre Stimme rufen. Ich drehte mich zu ihr um, obwohl bereits meine Hand auf der Tür lag.
"Hilf den Dorfbewohnern beim ernten und... morgen verschläfst du nicht, okay?", fragte sie und hielt ihren Kopf schief. Ich gab ihr keine Antwort darauf, sondern ging durch die Tür nach draußen. Wie gesagt, so wie jeden Morgen...
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Das heilige Feuer der Kameko Teil 1
Das heilige Feuer der Kameko Teil 1
Diese Fanfiktion ist eine Hintergrundgeschichte von der Story "Vom Schicksal zusammengeführt", sie handelt von Kamekos Leben, ihre Begegnung mit Itachi und ihrem Tod. Kameko ist eine erfundene Figur von mir.
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2015-08-09
407D
Naruto

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