Sophia "Potter" 8

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7 Kapitel - 2.439 Wörter - Erstellt von: Kerstingarde 1611 - Aktualisiert am: 2015-08-08 - Entwickelt am: - 1.549 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Nun geht es nach einer längeren Pause weiter...

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    Snapes Sicht:
    Ich war besorgt. Ging es Sophia wirklich gut? Sie hatte mir in einem ihrer Briefe erzählt, dass sie zur Quidditch-Weltmeisterschaft reisen würden. Dort waren aber beim Anschlag der Todesser viele Menschen ums Leben gekommen. Ich konnte nur hoffen, dass sie heute wohlbehalten mit dem Hogwarts-Express ankommen würde. Aber andererseits hatten mir die Weaslys versprochen, auf sie aufzupassen. Sie hätten mir doch sicher Bescheid gegeben, wenn ihr etwas passiert wäre. Trotzdem konnte ich nicht anders, als mir Sorgen zu machen. Sie war das einzige, das mich nach der Sache mit Lily noch zum Lachen bringen konnte. Ich konnte sie nicht auch noch verlieren. Das wäre endgültig zu viel. So in Gedanken versunken ging ich durch die Gänge in Hogwarts. Plötzlich stieß ich mit jemandem zusammen. Ich wollte schon meckern, als ich merkte, dass es Minerva war. Sie sah mich mitleidig an und sagte: „Du machst dir Sorgen um sie, nicht wahr, Severus?“ Minerva war eine der wenigen Personen, die über mich und Sophia Bescheid wussten. Somit wusste ich sofort, was sie meinte und nickte. „Mach dir nicht zu viele Gedanken. Sie ist ein schlaues Mädchen und wird wissen, was sie tut. Außerdem sind ihre Freunde auch noch bei ihr.“ Das beruhigte mich allerdings nur wenig. Ich glaubte kaum, dass Potter oder Weasly von großem Nutzen wären, wenn sie in Gefahr geriet. Granger vielleicht noch, aber die anderen beiden nicht. „Komm besser mal mit, Severus. Albus wollte noch mit jedem Lehrer ein Gespräch führen, da das Trimagische Turnier dieses Jahr ja hier stattfindet und er möchte, dass wir uns richtig benehmen. Auch wenn du das eventuell unnötig findest, lenkt es dich vielleicht ab.“, sagte Minerva. „Ok, dann werde ich mich mal auf den Weg machen.“, antwortete ich und ging in die Richtung Dumbledores Büros. Dort erwartete mich der Schulleiter bereits: „Ah, Severus, setz dich doch! Ich glaube ich muss dir die Sachen wegen des Turniers nicht auch noch herunter rattern, oder? Ich möchte lieber ein wenig mit dir über Sophia reden. Du machst dir Sorgen um sie, oder? Aber ich kann dich beruhigen. Ich weiß aus zuverlässiger Quelle, dass es ihr gut geht und sie mit dem Zug auf dem Weg hierher ist.“ Mir fiel ein Stein vom Herzen. Es ging ihr also gut. Dadurch war ich erst einmal beruhigt. Jetzt freute ich mich einfach nur noch darauf, sie wiederzusehen. „Aber da ist noch etwas. Wie du ja schon weißt, findet dieses Jahr das Trimagische Turnier in Hogwarts statt. Doch der Schulleiter der Durmstrang-Schule ist der dir wohl-bekannte Igor Karkaroff. Ich bin mir nicht sicher, ob es gut ist, wenn er weiß, dass Sophia deine Tochter ist.“, fuhr Albus fort. Nein, ich wollte wirklich nicht, dass Karkaroff wusste, dass Sophia meine Tochter war. „Aber wie soll ich ihr mitteilen, dass wir uns nicht mehr so oft und auffällig treffen können, wenn er schon direkt dabei ist?“, fragte ich. Er antwortete mir: „Keine Sorge, Severus! Ich werde mit ihr reden. Dann fällt es nicht so auf.“ „Danke, Albus!“ „Kein Problem! Aber jetzt solltest du sich für das Abendessen fertig machen.“ Damit verabschiedete ich mich und ging aus dem Büro des alten Mannes.

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    Sophias Sicht:
    Dann kamen wir endlich in Hogwarts an. Doch als wir in der in der Großen Halle ankamen sollten wir uns nicht wie immer, an sie vier Tische aufteilen. Nun sollten wir Gryffindors uns mit den Hufflepuffs an einen Tisch setzen und die Rawenclaws mit den Slytherins. Dann kam Dumbledore und erklärte uns, dass dieses Jahr das Trimagische Turnier in Hogwarts stattfinden würde. Wir lauschten alle gespannt seinen Worten und als die anderen Schulen auch in der Großen Halle saßen, war ich immer noch erstaunt, wie talentiert sie alle waren. Dann erzählte Dumbledore auch noch vom Weihnachtsball und alle Mädchen waren nur noch am Tuscheln und am Nachdenken, wer sie wohl fragen würde. Ich machte mir eigentlich weniger Gedanken um mein Aussehen und meine Begleitung. Vielmehr freute ich mich schon darauf, tanzen zu können. Ich mochte es wirklich sehr. Im Gegensatz zu Harry, der damit gar nichts anfangen konnte xD. In den nächsten Wochen sollte dann jeder, der 17 war und am Turnier teilnehmen wollte, seinen Namen auf ein Stück Pergament schreiben und in den Feuerkelch werfen. Mir machte es nicht viel aus, dass man erst mit 17 am Turnier teilnehmen durfte, denn ich hatte nichts dagegen noch einmal ein Jahr zu verbringen, ohne in tödliche Gefahr zu geraten. Davon hatte ich in den letzten Jahren erst einmal genug. Schließlich gingen Hermine, Ginny und ich zum Gryffindor-Turm. Doch wir wurden auf dem Weg von Dumbledore aufgehalten. Er sagte: „Sophia, könntest du eventuell kurz mit mir kommen? Sie, Ms Granger und Ms Weasly, können schon mal vorgehen. Sophia wird Ihnen bald folgen. Ich möchte nur kurz noch mit ihr reden.“ Dann folgte ich ihm in sein Büro und setzte mich auf den Stuhl vor seinem Schreibtisch und er sich mir gegenüber. Dann fing er an: „ Erst einmal: Wie waren denn deine Ferien? Hat es dir bei den Weaslys gefallen?“ Das wunderte mich. Woher wusste er, dass ich bei den Weaslys war? Na ja, Dumbledore wusste fast alles. Es wäre eher schwer etwas zu finden, was er nicht wüsste. „Es war wirklich schön dort.“ „Nun ich wollte dich darauf hinweisen, dass du dich dieses Jahr voraussichtlich nicht mehr so oft mit deinem Vater wirst treffen können. Der Schulleiter der Durmstrang Schule, Igor Karkaroff, ist ein alter Bekannter deines Vaters. Er war auch einer der Gefolgsleute von Voldemort. Es wäre wohl nicht von Vorteil, wenn er wüsste, dass du Professor Snapes Tochter bist. Ich hoffe du verstehst das.“ Das war es also. „Natürlich.“ Ich konnte eigentlich immer noch nicht glauben, dass Papa ein Todesser gewesen war. Aber wenn ich mir auf der anderen Seite anschaute, wie er manchmal mit den Schülern umging... Trotzdem! Er war zwar öfter gemein zu gewissen Leuten, aber das hatte sicherlich einen Grund. Außerdem hatte er zum Ende hin auch die Seiten gewechselt und hatte sich Dumbledore angeschlossen. Des weiteren konnte niemand, der mit anderen wie mir zum Beispiel so liebevoll umging, ganz böse sein. Vielleicht gehörte es ja sogar zu seiner Tarnung, dass er zu den meisten Schülern außer aus Slytherin so gemein war. Schließlich könnten die Eltern mancher Slytherins auch Todesser sein. Ich glaubte an das Gute in Papas Herz! Dann entließ mich Dumbledore und ich ging zu Hermine in den Schlafsaal, die schon schlief, und war auch relativ schnell eingeschlafen.

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    Snapes Sicht:
    Dann war der Abend der Auswahl da. Es verlief alles sehr gut. Fleur Delacour, Viktor Krum und Cedric Diggory wurden die Champions. Doch dann passierte es... Der Feuerkelch spuckte noch einen weiteren Namen aus. Dumbledore las sich den Namen durch und erstarrte. Das konnte nichts gutes bedeuten. Als er den Namen dann auch noch laut aussprach, konnte ich es nicht glauben. Mir gefror das Blut in den Adern. Der Name lautete: „Sophia Potter“ Das konnte doch nicht sein! Nicht meine Tochter! Das durfte einfach nicht wahr sein! Sie durfte nicht an diesem Turnier teilnehmen! Sie war doch erst 14! Ich nahm nur noch halb war, wie sie langsam von ihrem Platz aufstand und auf wackligen Beinen auf Dumbledore zuging. Dann verschwand sie durch die Tür, durch die auch die anderen Champions gegangen waren. Albus beendete schnell das Fest und Madame Maxime, Karkaroff, Mr Crouch, Moody, Minerva, Dumbledore und ich gingen zu den Champions. Sophia schien gerade erst angekommen zu sein, denn sie stand noch mitten auf der Treppe und wurde von den anderen drei Champions angestarrt, als wir hereinkamen. Dumbledore packte sie bei den Schultern und schüttelte sie: „Sophia, hast du deinen Namen in den Feuerkelch geworfen?“ Sophia schüttelte den Kopf. „Und du hast auch keinen älteren Schüler darum gebeten?“ Wieder verneinte sie. Madame Maxime meinte allerdings: „Natürlich lügt sie!“ Das machte mich wütend. Als ob Sophia freiwillig an diesem Turnier teilnehmen wollte! Sah den niemand von ihnen die Panik in den Augen des Mädchens! Ich wollte gerade etwas sagen, als sich Moody zu Wort meldete: „Der Feuerkelch ist ein äußerst machtvolles, magisches Gefäß, das sehr schwer auszutricksen ist. Das würde die Kräfte eines gewöhnlichen Viertklässlers wohl stark überschreiten.“ Auch wenn ich Moody normalerweise nie Recht gegeben hätte, war ich diesmal froh über seine Einmischung. Einen Moment herrschte Stille, doch dann fragte Minerva besorgt das, was ich dachte: „Kann man sie denn nicht wieder aus dem Turnier herausnehmen?“ „Nein, Miss Potter ist ab diesem Augenblick ein Trimagischer Champion. Sie kann nicht mehr zurück.“, erklärte Mr Crouch. Ich konnte es nicht fassen. Der Kerl wollte meine Tochter in den Tod schicken! Es musste doch einen Weg geben, dass zu verhindern. Doch die anderen hielten die Sache somit für beschlossen ( zumindest Karkaroff, Madame Maxime und Mr Crouch ). Sie verabschiedeten sich und Dumbledore beauftragte Minerva, Sophia zum Gryffindor-Turm zu begleiten und danach in sein Büro zu kommen. Wir anderen Lehrer begleiteten ihn sofort dorthin, obwohl ich lieber mit Sophia geredet hätte, um sie zu beruhigen. Sie hatte wirklich schlimm ausgesehen. Doch andererseits konnte ich vielleicht noch mit Dumbledore reden, damit er Sophia doch noch dort herausnahm.

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    Sophias Sicht:
    Ich konnte es nicht glauben. „Die wollen doch tatsächlich, dass ich an diesem Turnier teilnehme! Ich könnte sterben und es würde sie nicht einmal interessieren! Zumindest alle außer Dumbledore, Papa und die McGonagall und bei Moody bin ich mir nicht ganz sicher.“, endete ich meine Erzählung für Hermine. Harry und Ron waren, als ich ankam schon in ihrem Schlafsaal gewesen. Hermine sah mich mitleidig an: „Ich denke sie würden nie zulassen, dass du stirbst, Sophia.“ „Aber sie können das nicht immer kontrollieren, Hermine. Ein unvorhergesehener Unfall und alles ist vorbei.“ „Ja, aber sie werden dir bestimmt so gut es geht helfen.“, sagte sie, klang aber dabei auch nicht sehr überzeugt. Ich merkte so langsam, dass ich müde wurde. Schließlich war heute viel passiert. Also erklärte ich Hermine: „Ich schlafe jetzt besser einmal. Heute ist ziemlich viel passiert. Da muss ich erst einmal drüber schlafen. Gute Nacht, Hermine!“ Sie lächelte: „Gute Nacht, Sophia!“ Dann legten wir uns hin und ich schlief ziemlich schnell ein.

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    Snapes Sicht:
    Nach einiger Zeit kam Minerva dann und wir diskutierten, was wir tun sollten. Minerva und ich wollten beide nicht, dass Sophia am Turnier teilnahm. „Sie ist doch noch ein Kind!“, ereiferte sich Minerva. Doch Moody meinte: „Vielleicht ist es besser den Dingen erst einmal ihren Lauf zu lassen. Vielleicht bekommen wir so eher heraus, wer dahintersteckt und was seine Motive sind.“ Dumbledore dachte nach und sagte dann zu Minervas und meinem Entsetzen: „Ich stimme Alastor zu.“ Wir sahen ihn fassungslos an und Moody verzog keine Miene. „Sie wollen sie einfach wie einen Köder in dieses Turnier schicken!“, beschwerte ich mich nun. Dumbledore sah mich mitleidig an: „Ich verstehe, dass du dir Sorgen um sie machst, Severus. Aber ich verspreche dir, wir alle werden ihr so gut helfen, wie es nur geht. Wir werden ihr alle vier mit Rat und Tat zur Seite stehen und sie im Auge behalten. Mehr können wir leider nicht tun.“ Das beruhigte mich zwar etwas, doch ich war immer noch wütend. Wir konnten sie zwar vorbereiten und so viel erklären, wie nur ging, doch im Turnier war sie hinterher doch auf sich allein gestellt. Aber nach außen hin gab ich mich zufrieden und wir gingen alle schlafen. Doch ich lag noch lange wach und dachte über die Ereignisse des Tages nach, bis ich schließlich mit vielen Fragen im Kopf in den Schlaf glitt.

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    Sophias Sicht:
    Bis das Turnier begann war aber noch etwas Zeit. Deshalb hatten wir noch Unterricht. Es war eigentlich alles so wie immer, doch dann hatten wir unsere erste Stunde bei Moody. Zuerst war es ganz lustig, da er mit seinem magischen Auge alles im Klassenzimmer wahrnehmen konnte und diejenigen, die Quatsch gemacht hatten, immer sofort zur Rede stellte. Aber seine Unterrichtsmethoden gefallen mir gar nicht und da bin ich nicht die einzige. Er fragte uns, welche unverzeihlichen Flüche es gab, und zeigte sie uns dann an einer Spinne. Die anderen fanden den Imperius-Fluch zuerst sogar noch lustig, doch ich konnte nicht einmal lächeln. Ich fand es einfach nur schrecklich, dass es möglich war jemand anderem seine Befehle aufzudrängen. Dadurch wurde jedem nur seine Freiheit genommen. Aber am schlimmsten fand ich den Crutiatus-Fluch. Das war einfach zu viel für mich. Ich musste weg sehen und auf einmal fing ich ohne Grund an zu weinen. Hermine fragte mich, ob ich raus wollte, aber ich wollte nicht. Dafür musste Neville aber hinaus. Ich wusste auch, warum er es nicht ertragen konnte. Als ich mich in unserem ersten Jahr mit Harry zerstritten hatte, hatte ich viel Zeit mit Neville verbracht. Nach einiger Zeit hatte er mir erzählt, dass seine Eltern, als Voldemort noch an der Macht war, von einer Todesserin namens Bellatrix Lestrange mit diesem Fluch gefoltert worden waren. Da war es mehr als verständlich, dass er es nicht aushielt, diesen Fluch mit anzusehen. Nach dem Unterricht fanden wir Neville mit leerem Blick aus dem Fenster schauend auf der Treppe. Ich fragte ihn: „Geht es, Neville?“ Er nickte nur. Plötzlich kam Moody und wollte mit ihm reden. Ich fand das zwar seltsam, aber ließ mich von meinen Freunden zu unserem nächsten Unterricht führen.

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    Das war es wieder einmal für das Erste. Ich hoffe es hat euch gefallen und es war nicht allzu schlimm, dass es länger gedauert hat. Ich hatte in letzter Zeit nur auch viel anderes zu tun. Ihr könnt gerne wieder Kommentare da lassen.
    Bis dann! ;) Eure Kerstingarde 1611

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