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Naruto-Mine's Lovestory

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1 Kapitel - 3.522 Wörter - Erstellt von: Harley - Aktualisiert am: 2015-08-08 - Entwickelt am: - 813 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Hier erfahrt ihr, wie Mine ihr Glück in Suna findet

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    Ich ging durch die Straßen, als ich plötzlich über die Schulter geworfen wurde und davon getragen. Das war nichts Ungewöhnliches und ich lachte vergnügt, denn ich mochte es durch die Gegend geschleudert zu werden. An einem abgelegenen Ort ließ mich Kankuro wieder runter und sah mich an. „Mine, warum gehst du nicht mal auf ein Date?“ Ich sah ihn geschockt an. Ich hielt nicht viel von der ganzen Sache mit Dates und Romantik und so… Jedoch gab es da schon jemanden… Daran durfte ich gar nicht erst denken! „Wie kommst du denn darauf?“ Ich wandte mich ab und setzte mich auf die Bank. „Naja du bist nun seit fast fünf Monaten hier und nie warst du auf einem Date.“ Ich sah ihn abwartend an. Ich wusste das war nicht alles. Er setzte sich zu mir und sah in den Himmel. „Und, naja… Es gibt schon so viele Gerüchte… über uns…“ Ja von den Gerüchten hab ich auch schon mitbekommen, aber sie immer ignoriert. Es wunderte mich auch, dass es ihm was ausmachte. „Gibt es denn niemanden den du magst?“ Er sah mich wieder an, doch jetzt wandte ich mein Gesicht dem Himmel zu. Es gab jemanden, doch das konnte ich ihm nicht sagen. „Seit wann reden wir denn über so was?“ Als keine Antwort kam, sah ich ihm wieder ins Gesicht. „Ich will ehrlich zu dir sein: Ich hab mich verliebt.“ „Und jetzt befürchtest du sie könnte ein Gerücht über uns hören und dich ablehnen?“ Er nickte nur. „Was soll ich jetzt machen?“ „Bitte geh mit jemanden aus. Egal mit wem. Am besten jemanden den du magst.“ Langsam war ich genervt, aber ich denke auf ein Date kann ich ja schon gehen, wenn es ihm seiner Verehrten näher brachte. „Gut, und wer wäre dann mein Date?“ Er wirkte erleichtert. „Wenn es keinen Jungen gibt, den du besonders magst, könnten wir sicher Gaara bitten.“ Damit hatte er ins Schwarze getroffen, doch das wollte ich nicht zugeben. „Deinen Bruder? Erst wenn ich einen Todeswunsch hab. So eine verrückte Mädchenmeute überlebt man nicht, wenn man mit ihrem Schwarm ausgeht. Aber ich schätze ich kann Yakku fragen.“ Erleichtert sprang er auf und wirbelt mich durch die Gegend, was meine Stimmung deutlich hob.

    Also saß ich am bekanntesten Restaurant und fragte mich warum ich mich so hübsch für Yakku gemacht habe. Er war zwar nett und aufmerksam, aber so langweilig. „Hallo Mine. Ich hab dich schon gesucht. Morgen Früh brechen wir zu einer Mission auf. Ich möchte, dass du als ärztliche Unterstützung uns begleitest.“ Gaara stand neben unserem Tisch, hinter ihm Temari. „Ja gerne.“ Damit ging er wieder. Obwohl ich seines Wissens nicht kämpfen konnte, nahm mich Gaara fast immer auf Missionen außerhalb mit, denn er wusste wie gern ich neue Umgebungen habe. Ich sah ihm zu wie er sich mit Temari an einem Tisch weiter weg niedersetzte und ein Lächeln schlich sich auf meine Lippen. Er war zwar nicht der gefühlvollste, jedoch immer darauf bedacht den Menschen in seiner Umgebung eine Freude zu machen. Das war einer der Gründe warum ich ihn so mochte. Nun musste ich mich nur noch von meinem langweiligen Date nach Hause bringen lassen, dann war dieser Abend auch schon wieder vorbei.

    Langsam wich der Sand der Wüste und ich freute mich wie ein kleines Kind. Als wir endlich einen Platz gefunden hatten, an dem wir die Nacht verbrachten sprang ich auf die Spitze eines Baumes und genoss den Ausblick. Von Sand war keine Spur mehr zu sehen und die Sonne ging langsam unter. Der Ast auf dem ich stand gab etwas nach und neben mir sah ich Gaara. Ohne ein Wort sahen wir uns den Sonnenuntergang an und die ersten Sterne die leuchteten. Als es komplett dunkel war stieg ich wieder hinunter und setzte mich zu Kankuro und Temari ans Feuer. „Hat das ganze Theater was gebracht?“ fragend sah ich Kankuro an, welcher sofort wusste was ich meinte. „Ja.“ Mit einem fetten Grinsen sah mich dieser an. „Ganz Suna redet davon, dass wir uns getrennt hätten. Amaya hat zu einem Date mit mir ja gesagt. Danke!“ Ich nickte ihm zu. Gaara hat sich mittlerweile auch zu uns gesetzt und sah uns überrascht an. „Dann war das mit Yakku alles nur, damit Kankuro ein Mädchen fragen konnte, ob es mit ihm ausgeht?“ Temari sah uns etwas verärgert an. Ich wusste selbst, dass es nicht gerade das netteste von mir war. „Ach, Schwesterchen. Ich konnte nicht mal euch, meine Geschwister, davon überzeugen, dass zwischen mir und Mine nichts läuft. Also musste ich mir was einfallen lassen. Und anders als mir traut man ihrem süßen Gesicht doch nicht zu sich einen zweiten Freund zu angeln.“ „Als ob ich so unschuldig wäre.“ Grinste ich meinen besten Freund an. Er wusste als einziger, dass ich kämpfen konnte und grinste ebenso zurück. Wir mussten beide lachen und auch Temari stieg ein, denn sie kannte mich auch sehr gut und bezog es wohl auf meine wütende Seite.

    Die erste Wache hielten Gaara und ich. „Liebst du meinen Bruder?“ schockiert sah ich ihn an. Ich hab schon öfter mit ihm geredet, doch nie über so was. „Nein! Wir sind nur gute Freunde.“ „Und Yakku? War das nicht gemein?“ Ich seufzte. „Yakku wusste den Grund warum ich mit ihm ausging.“ Er nickte. Ich dachte schon er würde nun wieder schweigen, so wie meistens, doch dann drehte sich zu mir und sah mir in die Augen. „Warum dürfen Frauen in eurem Clan nicht kämpfen lernen, Männer aber schon.“ Etwas verwundert betrachtete ich ihn. Er sah sehr gut aus im Licht der Flammen, aber dafür hatte ich keinen Platz. In 7 Monaten würde ich Suna wieder verlassen, da verlieb ich mich doch nicht! „Nun ja… Ich kann dir nur sagen, was sie uns immer erzählten. Ein Geschwisterpaar hatte als erstes diese Fähigkeiten. Der Mann setzte sie zum Kämpfen ein und machte nichts ohne einen logischen Grund. Er kämpfte für Macht und hatte selbst in emotionalen Momenten die perfekte Kontrolle über sie. Die Frau hingegen setzte ihre Fähigkeiten zum heilen ihrer geliebten Menschen ein und so wurde ihre Grundlage dieser Kraft die Gefühle. Das verfestigte sich über die Generationen. Das Kampfverbot für uns Frauen kam etwa vor 200 Jahren auf. Eine Frau die in einem Krieg ihren Mann und ihre fünf Kinder verlor, verlor auch die Kontrolle über sich selbst. Übermannt von ihrer Trauer und ihrem Frust tötete sie den Großteil einer Armee. Jedoch war sie so in Rage, dass sie zwischen Feind und Freund nicht mehr unterscheiden konnte und tötete den halben Clan, bis man sie endlich unschädlich machen konnte.“ Gaara zeigte wie immer keine Emotionen. Er sah mich eindringlich an, so dass ich verlegen zu Boden blickte.

    Wir schlugen wieder das Nachtlager auf, nachdem wir den ganzen Tag ohne Pause gelaufen waren. Ich kannte die Umgebung, mittlerweile waren wir in den Bergen. Als ich nicht mehr gebraucht wurde ging ich etwas von dem Platz weg, dicht gefolgt von Kankuro. Nein ein paar Minuten kamen wir zu einer markanten Felsformation. Ich wusste was etwa zehn Meter vor mir lag, zog meine Stiefel aus und legte meine Tasche ab. „He! Was machst du denn da?“ Kankuro hatte eine leichte röte in seinem Gesicht und fing sich dafür von mir ein fieses Lächeln ein. Nachdem ich meine Handschuhe und Jacke auch noch ausgezogen hatte, fing ich an zu rennen und sprang eine etwa fünfzehn Meter hohe Klippe kopfvoraus runter. „Mine!“ war das letzte das ich hörte bevor ich in das angenehm kühle Bergwasser tauchte. Als ich wieder auftauchte, sah ich Kankuro schockiert am oberen Ende sehen und musste über sein Gesicht lachen. Seine Geschwister kamen angelockt von seinem schockierten Geschrei um zu sehen was los war. Kurz darauf sah ich eine elegante weibliche Figur genau auf mich zu springen und ich weichte noch schnell aus. Gemeinsam schwammen wir noch ein bisschen und hatten Spaß im Wasser. Pünktlich zum Sonnenuntergang war ich wieder auf einer Baumkrone, neben mir Gaara. „Weißt du wie du ihn noch besser sehen kannst?“ War das etwa ein leichtes Lächeln in Gaaras Gesicht? Perplex schüttelte ich den Kopf, schon sammelte sich Sand unter meinen Füßen und ich wurde hoch gehoben. „Wow. Das ist wunderschön.“ Ich konnte nur flüstern so überwältigt war ich. Ich konnte seine stille Zustimmung dicht hinter mir spüren. Jedoch wurden wir von Metall klirren wieder zurück in die Realität geholt. Sofort stand ich wieder am Boden neben Temari und Kankuro, die in Kampfstellung einer großen Gruppe gegenüber standen. Ich kannte diese Ninja. Sie waren hier eins mit der Umgebung und der Grund, für meinen ungewöhnlich langen Aufenthalt hier in der Gegend. So stark die Geschwister auch waren, hier hätten sie keine große Chance. „Bleibt in der Defensive.“ Ich trat einen Schritt vor. „Du kannst doch nicht mal kämpfen!“ Das war das erste Mal, dass ich Gaara schreien hörte. „Doch, kann sie.“ Kankuro nickte mir zu. Also zog ich die Handschuhe, die Jacke und meine Stiefel aus. Meine Haut wurde von einem schwarzen Schatten überzogen, zusätzlich aktivierte ich meinen Körperspürsinn. Ich konnte jeden einzelnen Körper spüren, sowie ihre Bewegungen. „Bitte, mach das nicht.“ Doch selbst Gaaras sanfte Stimme hielt mich nicht zurück. Mein Lächeln erschreckte die Ninja vor mir und sie weichten zurück. Schon war der erste tot. Da ich ihre Körper spüren konnte, kämpfte ich mit geschlossenen Augen um mich besser konzentrieren zu können. Da wo ich die stärksten Signale ihres Körpers bekam war ihre Haut frei, somit musste ich sie nur dort berühren. Hinter mir spürte ich auch die anderen kämpfen. Sie kamen wohl gut zu recht. Die letzten fünf überlies ich ihnen. Als der letzte auch besiegt war, kam ich mit dem besten entschuldigenden Lächeln das ich hatte zurück. Kankuro lächelte mir aufmunternd zu, während seine Geschwister mich eher schockiert ansahen. „Los lasst uns einen neunen Schlafplatz suchen. Irgendwo, wo nicht so viele… Leichen rum liegen.“ Damit wandte sich Gaara ab und mein Lächeln ist ebenso verschwunden.

    Unser Zielort war ein Tempel, welchen wir soeben erreichten. Er war nicht besonders groß, aber Gaara hatte hier etwas Politisches zu klären. So saß ich mit seinen Geschwistern in der Wiese und aßen etwas. Seit gestern hatte weder Temari noch Gaara mit mir geredet. Sie brauchten wohl Zeit um das von gestrige zu verarbeiten. Wenigstens hatte ich noch Kankuro. Die Reaktion von Gaara bekam ich nicht aus dem Kopf. Sie hat mir einen ganz schönen Stich versetzt. Ich freute mich schon wieder auf Suna, wenn ich in meinem Krankenhaus bin und Gaara aus dem Weg gehen kann. Ich hatte einfach Angst was er nun von mir halten würde. Dass er sich verraten fühlt, oder mich einfach für ein Monster hielt. Es hatte so lange gedauert, dass er mich mochte und ich hab das zerstört. Aber besser ein verachtender Gaara als ein toter. Gedankenlos biss ich in ein Reisbällchen. „Wie lange kannst du schon kämpfen?“ Verwundert sah ich Temari an. „Seit sechs oder sieben Jahren. Ich lebte damals hier und in der Umgebung. Sie haben mir angeboten mir es beizubringen, damit ich mich vor den Ninjas wenigstens etwas verteidigen konnte.“ „Okay, dann hast du uns also angelogen.“ Ich konnte ihr anmerken, dass sie verletzt war, auch wenn sie es nicht zeigen will. „Tut mir leid. Jedoch konnte ich es euch nicht erzählen. Wenn das raus kommt, werde ich hingerichtet.“ „Aber meinem Bruder erzählst du es.“ Es war eindeutig ein Vorwurf und ich war bereit ihn hin zu nehmen. „Nein, Temari“ mischte sich Kankuro ein, „ich hab sie einmal bei ihrem heimlichen Training erwischt.“

    Die Rückreise war die reinste Folter. Auch wenn Temari mir verziehen hat, redete Gaara immern och nicht mit mir. Ich war gerade auf dem Weg in sein Büro. Ich hatte so Angst vor dem was kommt, dass mir ganz übel war. Vor seiner Tür atmete ich noch mal tief durch und klopfte zaghaft an die Tür. Nach seinem „Herein.“ Stand ich nun vor seinem Tisch, während er mit dem Rücken zu mir aus dem Fenster sah. Nach einer gefühlten Ewigkeit drehte er sich zu mir. „Warum hast du es verschwiegen? Und versprich mir nicht zu lügen!“ Ich sah in sein emotionsloses Gesicht und meine Übelkeit wurde schlimmer. Ebenso mein Herzschmerz. „Ich werde nicht lügen. Ich hatte Angst vor den Konsequenzen.“ Mehr als ein Flüstern kam nicht über meine Lippen. „Du weißt, dass ich es deinem Vater sagen muss.“ Ich nickte. „Was wird dann passieren?“ „Ich werde zu meinem Clan zurück gerufen und zum Tode verurteilt.“ Ich war stolz drauf, dass meine Stimme so fest war und ich konnte ihm sogar in die Augen sehen. Eine lange Pause entstand. „Gibt es eine Möglichkeit, dass es nicht so kommt?“ Wieder nickte ich. Er sah mich nur fragend an. Ich spürte eine leichte Wärme in meinem Gesicht. „Ich müsste aus meinem Clan aussteigen.“ Er sah mich verständnislos an. „Heiraten“ hauchte ich und sah zu Boden. „Ich hab noch was zu erledigen. Bitte geh jetzt.“ Mit einer kurzen Verbeugung verließ ich den Raum und konnte schwören ein leichtes Lächeln auf Gaaras Lippen zu sehen. Jedoch war das sicher nur eine Einbildung. Vor der Tür traf ich auf Temari. „Hey, hast du Lust aufs Dach zu gehen?“ Ich nickte und folgte ihr. Oben lehnte sie sich gegen das Gelände und sah mich an. „Du weißt, dass du es schwer für ihn machst, oder?“ Verwirrt sah ich sie an. „Gaara.“ Half sie mir, aber ich verstand immer noch nicht was sie mir damit sagen wollte. „Oh man. Liebst du ihn?“ Meine Verwirrtheit wich einem Schock. „Also ja.“ Sie lächelte mich an und ging. Allein blieb ich zurück und genoss die Zeit die ich noch zu leben hatte. Nach einer Stunde ging ich nach Hause und rannte in einen zurechtgemachten Kankuro. „Mine! Toll dass ich dich noch treffe! Sehe ich gut so aus?“ „Ja, sehr sogar. Hast du jetzt dein Date mit Ayumi?“ Wir lächelten uns an und er nickte. „Aber zuerst hab ich noch was mit Gaara zu erledigen.“ Mit dem breitesten Grinsen das ich jemals auf seinem Gesicht sah, wartete er auf meine Neugierde die normalerweise nun kommen würde. Aber nicht heute. Er sah mich aufmunternd an und legte eine Hand auf meine Schulter. „Hey! Jetzt sei doch mal nicht so traurig. Ich bin mir sicher, dass alles gut wird. Ich weiß ja auch mehr als du.“ Mit einem letzten Lächeln ließ er mich stehen. Wie war das denn gemeint?

    Ich beschloss nach Hause zu gehen und fing schon mal an zu packen. Das Fenster hatte ich geschlossen. Ich wollte nun niemanden sehen. Wenn ich so drüber nach dachte hatten Gaara und ich einige vertraute Momente zusammen. Wir saßen oft zusammen und sahen uns die Sonnenuntergänge an. Obwohl es ihm am Anfang sehr unangenehm war, hatte aber auch er sich an meine Fenster Methode gewöhnt. Ich werde die Gespräche und die angenehme Ruhe mit ihm vermissen. Ebenso wie ich es vermissen werde mit Temari zusammen zu kochen und zu lachen. Mir wird es sogar fehlen, dass Kankuro ständig meinen Kopf gegen Gegenstände knallt, wenn er mich über der Schulter hat und sich umdreht. Mit einem Lächeln im Gesicht schlief ich auf meiner Couch ein.

    Ein Klopfen riss mich aus dem Schlaf. Es war immer noch hell und ich ging zum Fenster. Doch vor dem Fenster war niemand, vermutlich hatte ich es mir nur eingebildet. Es klopfte noch mal. Wer war den vor meiner Tür? Ich öffnete die Tür und Gaara stand vor mir. „Dein Fenster war zu, also hab ich die Tür genommen.“ Ich verschränkte die Arme vor der Brust. „Hat mein Vater schon geantwortet?“ „Nein, deswegen bin ich auch nicht hier. Ich möchte, dass du mich begleitest.“ „Gaara, es ist Zeit für das Abendessen. Hat das nicht bis Morgen Zeit?“ „Keine Sorge, wo wir hin gehen, gibt es was zu essen. Keine Sorge, wir gehen in kein Restaurant.“ Na wenigstens etwas. Ich zog meine Schuhe an und folgte ihm. Er ging mit mir auf das Dach des Kazekageturms, wo eine Decke am Boden lag und das Essen schon bereit stand. Um die Decke herum waren Kerzen, die jedoch noch nicht brannten. Er setzte sich hin und wartete geduldig darauf, dass ich es ihm gleich tat. „Ich habe es deinem Vater noch nicht berichtet.“ Begann er, als ich mich endlich auch gesetzt hatte. Erstaunt sah ich ihn an. „Warum nicht? Es ist deine Pflicht.“ Er nahm sich ein Stück der gegrillten Rinderzunge. „In erster Linie ist es meine Pflicht die Leute in Sunagakure zu beschützen. Du bist nun mal eine davon.“ Die Worte nahmen mir einen Teil der Last die seit dem Kampf auf meiner Brust lastet. „Danke.“ Nun nahm auch ich mir was zu essen und gemeinsam sahen wir uns den Sonnenuntergang an. Obwohl wir das schon so oft getan hatten, war heute die Stimmung irgendwie anders. Aber ich konnte mir nicht erklären wie. Ich versuchte es einfach zu genießen. Als die Sonne untergegangen war, zündeten wir die Kerzen an. „Also bist du mir nicht mehr böse?“ fragte ich vorsichtig. „Ich war die nie wirklich böse. Ich dachte nur, dass du mir nicht vertraust.“ Er blickte in die Sterne. „Ich dachte auch, dass du mich bezüglich Kankuro angelogen hättest.“ Das hieß wohl er wusste auch, dass Kankuro mich beim Training erwischt hat. „Ich habe viel mit meinem Bruder über das ganze geredet. Sogar davor hab ich schon oft mit ihm über dich geredet.“ Er sah mir in die Augen. Das hatte ich bis heute nicht gewusst. „Ich will nicht, dass du stirbst. Deshalb möchte ich dir einen Ausweg anbieten-„ „Ich werde niemanden heiraten, den ich nicht liebe.“ Unterbrach ich ihn. So effektiv wie Gaara arbeitet stand vermutlich schon ein Kerl hinter der Tür und wartet auf sein Stichwort. Eine der Typen die gern die heiße Ärztin heiraten würden. „Weißt du noch was du mir heute versprochen hast?“ Ich nickte. „Ich werde dich nicht anlügen.“ „Gibt es jemanden den du liebst?“ Ich sah hinauf zu den Sternen. Ich nickte gezwungen. „Es ist dir unangenehm darüber zu sprechen.“ „Ja.“ „Aber nur so kann ich dir helfen. Wer ist es?“ Mein Herz zog sich zusammen und mein Magen drehte sich, als säße ich in einer Achterbahn. Die Situation überforderte mich und kam mir mit dem romantischen Kerzenlicht so absurd vor. Ich presste meine Augen zu und atmete einmal tief durch. Gaara ließ mir alle Zeit der Welt, wofür ich ihm sehr dankbar war. Ich öffnete meine Augen sah ihn an und hauchte ein: „Dich.“ „Dann heirate mich.“ Er griff in seine Hosentasche und gab mir eine kleine Schachtel. Ich starrte auf die Schachtel und versuchte das alles zu verarbeiten. Was zur Hölle passierte gerade? „Du musst sie aufmachen.“ Er lächelte mich sanft an. Als ich sie öffnete war ein wunderschöner Ring darin. Er war aus Silber mit einem wunderschönen Aquamarin, welchen ich gerade schockiert anstarrte. „I... Ist das dein ernst?“ Ich konnte von dem Ring nicht mehr wegsehen. „Wenn er dir nicht gefällt, können wir ihn gerne umtauschen. Der Stein erinnerte mich an Wasser und du liebst Wasser doch so sehr.“ Ich schloss die Schachtel, legte sie zur Seite und sah ihm fest in die Augen. „Das geht nicht. Du kannst mich nicht heiraten, weil du nicht willst dass ich sterbe. Ich hab mir das nur selbst zu verdanken. Du sollst nicht für meine Fehler büßen müssen. Du solltest selbst die Person heiraten, die d“ weiter kam ich nicht. Ich spürte seine sanften Lippen auf seinen. Als er sich wieder zurück zog entfuhr ihn ein ganz leichtes lachen. „Aber das tu ich doch. Also was sagst du? Willst du mich heiraten?“ Ich nickte und küsste ihn noch einmal. Mit ihm werde ich immer glücklich sein.

Kommentare (1)

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xXCupcake-CultXx (55964)
vor 855 Tagen
Ich hab die Story jetzt zwar nicht gelesen, aber....bei DER Länge hättest du ruhig mehr Kapitel machen können, und nicht, dass du den ganzen langen Text in bloß ein Kapitel quetschst.