Kettenbriefe

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1 Kapitel - 1.398 Wörter - Erstellt von: Erza01 - Aktualisiert am: 2015-08-11 - Entwickelt am: - 1.228 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Das ist meine erste Creepypasta.

Tim ist ein durchschnittlicher Junge in der 7-8. Klasse.
Er ist nicht mehr und nicht weniger als normal.
Allerdings wird Whatsapp sein Leben für immer.....

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    Kapitel 1Schweißgebadet öffnete ich die Augen.Es war erst 23:40 Uhr und ich hatte keine richtige Lust aufzustehen.Ich checkte kurz mein Handy um zu
    Kapitel 1

    Schweißgebadet öffnete ich die Augen.
    Es war erst 23:40 Uhr und ich hatte keine richtige Lust aufzustehen.
    Ich checkte kurz mein Handy um zu gucken ob ich eine Nachricht auf Whatsapp bekommen hätte oder jemand mich auf Instragram geliket habe, was allerdings nicht der Fall war.
    Ich wollte gerade wieder einschlafen da hörte ich den mir ach zu gut bekannten Whatsappklingelton von meinem Handy.
    Ich schielte auf den Bildschirm und hätte vor Müdigkeit fast das Whatsapp- Symbol auf meinem
    Handy übersehen.
    Als ich es dann doch endlich gefunden hatte sah ich das einer Meiner Freunde mir so einen nervigen Kettenbrief geschickt hatte.

    „Ich bin Kelly Smith und schreibe dir von deinem Dach aus. Glaube mir ruhig denn diese Nachricht wird um genau 23: 42 Uhr ankommen. Wenn du mir nicht glaubst überprüfe es doch.
    Schicke diese Nachricht an 20 Leute weiter und ich lasse dich am Leben.
    Tust du das allerdings nicht töte ich erst deine Freunde, dann deine Mitbewohner oder Familie und dann zum Abschluss dich.Um diese Nachricht weiter zu schicken bekommst du 2 Stunden.“

    Ich verdrehte entnervt die Augen. Diese Kettenbriefe kotzten mich echt an und ich würde ihn garantiert nicht weitergeben. Vor allem deswegen weil ich sehen wollte ob was passiert aber auch um mich selbst davon zu überzeugen das ich an so was nicht glaubte und keine Angst hätte.

    Am nächsten Morgen stand ich wie immer 6:00 Uhr auf, verbrachte 30 Minuten im Bad weil ich vor der Schule noch meine Hausaufgaben machen musste und frühstückte dann noch schnell bevor ich in den Zug stieg in dem ich dann mein Handy herausholte und erst mal alle Nachrichten im Klassenchat lass die ich in den letzten 2 Stunden verpasst hatte.

    Nicole: Guten Morgen alle zusammen!

    Anna: Bin gerade erst aufgestanden. Komme wohl heute zu spät. Sagt Herr Schmidt das ich einen Arzt – Termin habe.

    Nicole: Okay ist klar ;D

    Ich verdrehte die Augen und hörte auf zu lesen da das Gespräch durch andere Klassenkameraden
    immer schlimmer wurde.

    Als ich in der ersten Stunde war, waren erst mal 7 Schüler krank (was den Großteil der Jungs in der Klasse ausmachte). Nur mein Kumpel Simon war da und der drängte mir praktisch seine Freundschaft auf. Außerdem schien von den anwesenden niemand dem Lehrer erklären zu können warum sie fehlten und es hatte auch niemand angerufen.
    Aber es gab ein paar Einträge im Klassenbuch und damit war die Sache erst mal geklärt (Anna ist eine ganze Unterrichtsstunde zu spät gekommen aber Nicole hatte ja Bescheid gesagt).

    Als ich nachhause kam war alles ruhig. Es war mir eigentlich auch egal da zu der Urzeit mein Vater noch bei der Arbeit war, meine Schwester Carla bei einer Freundin war und meine Mom vor ihrem Laptop saß und nebenbei mit irgendwelchen Papierkram beschäftigt war.

    Ich ging hoch in mein Zimmer und setzte mich vor meine XBOX.
    Anders als sonst wurde mir aber sofort langweilig und ich legte mich auf mein Bett und starrte meine grüne Wand an. Mein Blick schweifte über einige Bierdosen/ Flaschen die flüchtig unter meinem Schreibtisch versteckt wurden waren und einige lehre Chipstüten, Eisbecher, Müslischüsseln und Schokoladenpapier was ich schon vor Monaten hätte wegschmeißen und hätte auf waschen müssen.
    Ich hörte wie mein Handy klingelte und stellte fest das ich eine Nachricht bekommen hatte.
    Sie war von einer unbekannten Nummer.

    „Ich habe deine Freunde bereits beseitigt. Komm in das Arbeitszimmer deiner Mom!“

    Langsam wurde mir flau im Magen. Ich hatte den Kettenbrief damals ignoriert. War das die Strafe dafür?
    Ich stand auf und ging durch die Küche, am Badezimmer vorbei und stand vor dem Arbeitszimmer.
    Vor die Tür war ein schwarzes Tuch gehängt was die Helligkeit dämpfen sollte...wie immer.
    Ich klopfte an die Tür aber niemand antwortete. Ich atmete tief ein und drückte schließlich die Klinke runter. Die Tür knarrte...eigentlich wie immer aber unter diesen Umständen kam es mir schon etwas unheimlich vor.
    Ich betrat den Raum und sah meine Mutter auf ihrem Stuhl vor dem Computer sitzen und atmete erleichtert durch. Alles war normal. Wahrscheinlich hatte sich nur jemand einen Scherz erlaubt.
    Ich ging auf sie zu. Hi Mom!
    Aber anstatt zu antworten schwieg sie mich nur an.
    Ich ging auf sie zu und wollte sie von hinten umarmen doch dann sackte sie zusammen und vor mir lag nur noch ihre Hülle. Ihre Augäpfel waren entfernt genauso wie ihre Zunge und Zähne und sie schien komplett mit Wolle gefüllt zu sein denn an ihrem Rücken war eine Naht und ihre Proportionen stimmten nicht mehr mit denen eines Menschen überein. Ihr waren sämtliche Knochen entfernt und komplett durch Wolle ersetzt wurden. Sie wirkte wie eine Plüschpuppe.
    Ich war so starr das ich nicht schreien konnte. Ich konnte nicht mal meine Augen bewegen und war wie versteinert.
    Ich sah nach Stunden wie es mir vorkam auf mein Handy.
    Wieder eine Nachricht von der selben Nummer:

    „Dein Vater wird in wenigen Sekunden sein Auto in der Einfahrt geparkt haben.“

    Ich ahnte was mich erwarten würde wenn ich in unsere Einfahrt ging, die Autotür öffnete, und meinen Vater ansah. Ich wollte nicht...Ich wollte ihn nicht sehen. Ich wollte nicht sehen was der Schreiber dieser SMS ihm angetan hatte. Aber trotzdem trugen mich meine Beine genau zu diesem
    Ort.
    Ich öffnete unter Tränen und am ganzen Körper zitternd das Auto doch...vor mir saß mein Vater.
    Er war noch am Leben. Ich hätte vor Glück schreien können.
    Was ist los Tim? fragte er.
    Mein Vater war der einzige der mich je verstanden hatte er war immer für mich da gewesen, hatte mich immer getröstet. Ich war so froh ihn zu sehen.
    Plötzlich war sein Blick so leer. Ich sah wir Blut aus seinem Mund lief. Ich hörte seinen erstickten Schrei und sah wie er auf dem Fahrersitz zusammenbrach. Ich sah mich in alle Richtungen um aber da war niemand.
    Die Straße war Menschenleer und man hätte eine Mücke hören können so Still war es.
    Nirgends auch nur die kleinsten Anzeichen einer Bewegung. Nicht einmal die Blätter an den Bäumen bewegten sich. Alles war wie eingefroren.
    Jetzt erst bemerkte ich meine kleine Schwester die hinten im Auto wie versteinert da saß.
    Ich öffnete die Tür und nahm sie in den Arm. Es war lange her das ich und meine Schwester uns so nah gewesen waren. Meistens nannte sie mich nur Blödmann wenn sie nachhause kam und verschwand in ihrem Zimmer.
    Sie sackte in meinen Armen zusammen und ich wusste ich würde der nächste sein.
    Ich hörte das mir nur all zu gut bekannte Klingeln meines Handys, dann spürte ich nur noch wie mich etwas von hinten durchbohrte und Blut aus meinen Augen und Mund lief.
    . Ich spürte den Aufprall auf den harten Boden nicht mehr.


    Als man den Jungen und seine Familie tot vorfand konnte man weder Fingerabdrücke noch andere Hinweise auf den Mörder finden.
    Das einzige was man fand war der Satz den der Mörder mit einem schwarzen Marker auf den Kopf des Jungen geschrieben hatte: Kelly war hier.

Kommentare Seite 1 von 1
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Sama ( 70249 )
Abgeschickt vor 443 Tagen
Wow... unheimlich... perfekt!