Draco Malfoy hier - Draco Malfoy da - Draco Malfoy überall Teil 2

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13 Fragen - Erstellt von: Tauriel98 - Entwickelt am: - 52.919 mal aufgerufen

Wenn du es aushälst Draco so kalt und grausam zu erleben, dann ist diese Geschichte genau richtig für dich. Doch sei gewarnt, mit Happy Ends hat es Draco nicht so...

  • 1
    ``Jade, ich kann dir nicht helfen wenn du mir nicht endlich sagst was da wirklich passiert ist! '' ``Zum hundertsten Mal, ich weiß es nicht mehr! '' verteidigte ich mich. ``Hör auf mich anzulügen, ich weiß doch das du mich anlügst. '' Mason sah mich angespannt an. ``Mason bitte! Lass es einfach. '' flehte ich. Er war so davon besessen herauszufinden, was passiert war, das er die anderen kranken Leute im Krankenpflügel völlig vergas. Er war schon der vierte Besucher heute. Dumbledore war auch da gewesen, hatte mich gefragt was passiert war ich ihm aber sagte, das ich mein Gedächtnis verloren hatte. Und er glaubte mir, anders als Mason. Es überrascht mich zu sehen, wie sehr er herausfinden wollte, was passiert war. Ich schaute ihn an. ``Mason, ich bin ziemlich müde. '' log ich. ``Ist das dein ernst? '' er wurde immer lauter. ``Ich versuche dir nur zu helfen, wenn du das nicht sehen willst, dann kann ich dir nicht helfen. '' Wütend lief er an meinem Bett vorbei, indem ich lag und lief auf den Ausgang zu. ``Warte i- '' fing ich an. ``Nein. Lass es einfach, ok! '' unterbrach er mich. Dann öffnete er die riesige Tür und knallte sie zu. Vollkommen erschöpft, ließ ich mich in mein Kissen fallen. ``Er weiß das du lügst! Er weiß ALLES. '' Die Wahrheit ist, das ich mich noch an jedes einzelne Detail erinnern konnte. An den Schmerz, die Angst und das schlimmste… sein Gesicht. Augenblicklich bekam ich eine Gänsehaut. ``Streit mit dem Freund? '' rief ein Junge mir gegenüber. Er lachte über seinen eigenen Witz. Ich achtete nicht weiter drauf und versuchte, nun wirklich zu schlafen. Dabei nervten mich, wie schon seit Tagen, die ganzen Kabel die an meinem Körper gebunden waren. Schließlich schweifte ich in einen Traum.
    Was träumst du?
    ``Jade, ich kann dir nicht helfen wenn du mir nicht endlich sagst was da wirklich passiert ist! '' ``Zum hundertsten Mal, ich weiß es nicht m
  • 2
    ``Aufwachen. '' flüsterte eine sanfte Stimme. Quengelnd rieb ich meine Augen, drehte mich in die Richtung und öffnete sie ein wenig. Ich sah noch alles verschwommen. Es war noch mitten in der Nacht, weswegen es totenstill im Saal war. Mir schauten ein paar hellgraue Augen entgegen. ``Man, ich hab dich ja ziemlich erwischt. '' Moment, graue Augen! Ich riss die Augen auf und starrte in das grinsende Gesicht desjenigen, der mich beinahe umgebracht hatte. Augenblicklich wollte ich nach der Taste drücken, die Madam Pomfrey rief, doch er packte zu schnell meinen Arm und hielt ihn fest. ``Na na, wir wollen doch nicht das sie angelaufen kommt und die anderen Patienten aufweckt. '' ``Lass mich sofort los! '' meine Stimme zitterte aber ich versuchte wenigstens ein bisschen stark zu wirken. Dummerweise hatte ich so ein Gerät, dass meinen Puls 24h kontrollierte. Dementsprechend pochte mein Herz auch so schnell. Dieser Teufel sah mich grinsend an. ``Mach ich dir denn so einen Herzschmerz? '' Verachtend sah ich ihn an. Ich wollte ihn brennen sehen und ich wollte persönlich den Zauber dazu aussprechen. Er ließ meine Hand los und machte es sich auf den kalten Stuhl, der neben meinem Bett lag, bequem. Ich starrte ihn an. Er hatte seine Slytherin Uniform an, seine Krawatte lag locker um seinen Hals und seine Ärmel waren hochgekrempelt. ``Was willst du von mir? '' Schnell richtete ich mich auf, mein Zauberstab hatte ich die ganzen Tage unter meinem Kissen versteckt, für alle Fälle. Jetzt musste ich ihn mir nur noch schnappen. ``Ich wollte dich sehen. '' Draco durchbohrte mich mit seinem Blick. Als ich nicht antwortete beugte er sich zu mir rüber. ``Ich wollte sehen ob du deine klappe gehalten hast. '' Nervös schluckte ich. Mein Herz pochte noch schneller. Der Apparat piepte fast ununterbrochen. ``M… muss ich wohl, weil du anders jetzt in Azkaban sitzen würdest und DIE dir die Knochen brechen würden. '' fauchte ich. Langsam strich ich unter mein Kissen und tastete nach meinem Stab. ``Nun, das denk ich nicht. '' Malfoy stand wieder auf und stellte sich vor mein Bett, in seiner Hand… mein Zauberstab. ``Kapierst du nicht das ich dir immer einen Schritt voraus bin? '' Sein Lächeln erlosch und Draco sah mich nun verachtend an. ``Wenn du denkst, das ich dich ohne weiteres laufen lassen werde, dann vergiss das mal schnell wieder. Meine Drohung bleibt weiterhin bestehen, vergiss das nicht. '' erinnerte er mich. Er ließ den Stab auf den Boden fallen, dann verschwand er vor meinen Augen. Nach 5 Minuten die ich damit verbracht hatte zu innerlich zusammenzubrechen, in mein Kissen zu schreien und mir sämtliche Kabel aus den Körper zu reißen, stand ich zitternd auf und rannte auf die Tür zu. Davor achtete ich darauf, dass mich niemand sah. Er wird mich nie gehen lassen! Er wird mich für immer quälen, er wird… er wird… Meine Gedanken überschlugen sich. Im Pyjama rannte ich hinaus in die Abendluft und sah das erste Mal seit langem wieder den See. Es war noch zu früh als das die Schüler schon draußen waren. Um meinen Kopf durchzulüften atmete ich tief ein.
    Was machst du während du draußen bist?
    ``Aufwachen. '' flüsterte eine sanfte Stimme. Quengelnd rieb ich meine Augen, drehte mich in die Richtung und öffnete sie ein wenig. Ich sah
  • 3
    Nachdem ich eine Stunde am See saß und über alles nachdachte, tauchte Madam Pomfrey von Panik ergriffen auf und hielt mir eine Standpauke, weshalb ich draußen war. Sie hatte mich wieder auf mein Bett verfrachtet und sah sicherheitshalber in die Betten der anderen Verletzten.
    ***Zeitsprung: eine Woche später***
    Endlich durfte ich aus dieser miesen Halle raus. Da ich leider nicht viele Freunde hatte, musste ich Pansy fragen ob sie mich abholen würde, da ich sonst nicht, laut der Meinung von Madam Pomfrey, körperlich instabil wäre, alleine den Weg zu laufen. Nun stand Pansy an der Tür und kaute Kaugummi. ``Bist du fertig? '' desinteressiert sah sie mich mit hochgezogener Augenbraue an. Ich nickte und lief an Pansy vorbei. Ausgerechnet in der Zeit wo alle Schüler gerade ihre Räume wechseln mussten, musste ich natürlich entlassen werden. Pansy lief neben mir und grüßte jeden Slytherin Schüler mit dem sie befreundet war. Als wir in unserem Abteil waren, ließ mich Pansy alleine. Pomfrey hatte mir verboten Sport zu machen aber wenigstens durfte ich am mündlichen Unterricht teilnehmen. Mason ging mir nach wie vor aus dem weg. Was echt seltsam war, da ich nicht mal wusste, dass wir so gut befreundet waren.
    Am nächsten Tag hatte ich Kräuterkunde. Da ich nicht zu spät kommen wollte, musste ich ein paar Abkürzungen nehmen aber wenigstens kam ich noch gerade rechtzeitig. ``Entschuldigung. '' murmelte ich, als sie den Unterricht gerade beginnen wollte. Die Frau mit den wirren grauen Haaren sah mich nur an und nickte, dann widmete sie sich wieder der Klasse zu. Mein Stammplatz war wie üblich in der hintersten Reihe. ``Heute beginnen wir das erste Mal eine Pflanze buchstäblich Lebendig zu machen. Weiß einer vielleicht wie dieser Zauberspruch dazu gehört? '' Natürlich meldete sich die altbekannte Streberin Hermine Granger. Ohne, dass Professor Sprout ihren Namen sagte, trällerte sie wie selbstverständlich den Zauberspruch. ``Der Zauberspruch lautet natürlich Enervate. '' ``Nun, das ist Korrekt. '' sagte Professor Sprout ein wenig verwirrt. Ich wusste nicht, ob ich sie mochte oder ob sie einfach nur eine besserwisserische Streberin in meinen Augen war. Wir verbrachten die Stunde damit uns mündlich vorzubereiten, auf die nächste Stunde die wir dann mit Pflanzen verbringen würden. Sprout beendete die Stunde und alle Schüler verließen den Raum. ``Ich freue mich schon voll und du? '' flüsterte ein Mädchen. Ich schaute aus dem Augenwinkel hinüber. Es war Susan Bones. ``Also wenn du mich fragst, dann hab ich eher um meine Haare Angst, wenn diese Dinger lebendig werden, will ich nicht, das die meine neue Frisur ruinieren. '' schnauzte Hannah Abbott. Ich konnte nicht weiter mit anhören über was sie sich Sorgen machte. Wie gerne ich mit ihren Problemen getauscht hätte.
    Über was denkst du nach?
    Nachdem ich eine Stunde am See saß und über alles nachdachte, tauchte Madam Pomfrey von Panik ergriffen auf und hielt mir eine Standpauke, weshalb i
  • 4
    Mit den Büchern in der Hand, lief ich zur nächsten Stunde. Es war schön, wieder unter Menschen zu sein, naja ich war zwar nur 3 Wochen weggewesen, dennoch mochte ich die halb vertrauten Gesichter, die an mir vorbei liefen und lachten. ``Gott ich hasse Wahrsagen! '' grummelte ein Junge. ``Vergiss das Wahrsagen, Astronomie ist die Hölle! '' entgegnete Dean Thomas. Mit einem kleinen grinsen im Gesicht, lief ich weiter. ``Hey, du! '' rief jemand von weiter hinten. Automatisch verlangsamte ich meinen Schritt und drehte ich mich um. Ein Junge in Slytherin Uniform und kurzen dunkelbraunen Haaren kam auf mich zu gerannt. In seiner rechten Hand ein Besen. Als er mich erreichte, blieb er stehen so, dass ich es ebenfalls musste. ``Professor Sinistra bittet all… '' Er hielt inne und hob eine Augenbraue, sein Gesicht war misstrauisch. ``warte, du bist doch im Kurs von Professor Sinistra, oder? '' seine tiefe Stimme ließ mich innerlich zusammenfahren. Kurz überlegte ich, bis ich wusste von wem er sprach. Schnell nickte ich. ``Ja. '' entgegnete ich. Seine fast schwarzen Augen wurden auf Anhieb etwas freundlicher und er fuhr mit seiner Nachricht fort. ``Gut, na dann. Ich soll von dem Professor an alle die an ihrem Kurs teilnehmen Bescheid sagen, dass wir alle heute Abend um genau null Uhr uns an der Treppe des Astronomieturms treffen. Wer zu spät kommt, trägt die Teleskope nach oben. '' Er nickte und lächelte mich leicht an. ``Danke. '' sagte ich nur. Peinliche Stille umgab uns. ``Also… '' Der Junge kratzte an seinem Besen. ``Ich muss dann mal wieder. '' Ohne einen weiteren Blick drehte er sich auf dem Absatz und machte kehrt. Ich drehte mich ebenfalls schnell um und lief meinen Weg weiter. ``Ich bin übrigens Adrian Pucey! '' rief er mir plötzlich nach. Ich drehte mich schnell um und sah, dass er beim Laufen Rückwerts lief und mit seiner freien Hand auf sich selbst zeigte. ``Ich heiße Jade. Jade Cattermole! '' Adrian lächelte zufrieden und wurde von den anderen Schülern um die Ecke gezerrt. Adrain Pucey… hmm
    Was hälst du von ihm?
    Mit den Büchern in der Hand, lief ich zur nächsten Stunde. Es war schön, wieder unter Menschen zu sein, naja ich war zwar nur 3 Wochen weggewesen,
  • 5
    ***Zeitsprung (am Abend 23:55 Uhr)***
    ``AUFWACHEN! '' schrie Pansy. Halb im Schlaf quängelte ich und drehte mich auf die mir scheinbar sichere Seite des Bettes um, doch nach zwei Sekunden traf mich etwas Hartes und zugleich flauschiges auf dem Kopf. ``Ich bin wach! '' rief ich panisch. Mit verwuschelten Haaren fuhr ich hoch. Um mich vor weiteren Wurfgeschossen zu schützen hob ich meine Arme und schützte mein Gesicht. ``Bin wach… '' wiederholte ich. Müdigkeit überrannte mich, ich gähnte und streckte mich erst mal, bis mir wieder etwas einfiel. ``Wie spät ist es! '' Panik ergriff mich. Pansy die gerade ihre Jacke angezogen hatte und nach ihrer Tasche griff, verdrehte die Augen. ``Du solltest dir langsam mal`n Wecker anlegen, Cattermole. '' fauchte sie leise. Dennoch schaute sie auf ihre Uhr. ``Du hast ungefähr noch drei Minuten, bevor du zu spät kommst. '' Das schien sie aufzuheitern und sie grinste frech. ``Ich hab dir doch gesagt es lohnt sich nicht zu schlafen. '' Damit verließ sie unser Zimmer und knallte hinter sich die Tür zu. Wie von einem Tier gebissen sprang ich vom Bett und machte mich fertig, glücklicherweise hatte ich meine Klamotten anbehalten, ich musste nur meine Haare richten und meine Tasche schnappen. So schnell ich konnte, rannte ich zum Astronomieturm und konnte mich glücklich schätzen als alle Schüler noch vor dem Eingang standen. Ohne ein paar Abkürzungen, die zwar nicht erlaubt gewesen waren, hätte ich es nicht geschafft. Als ich erleichtert zu der Klasse lief, kam ein Mädchen aus der Menge auf mich zu. Ich grinste breit und öffnete die Arme. Sie lief in sie hinein und drückte mich fest. Ihre blonden Locken kitzelten mich an der Nase. ``Es ist schön dich endlich wieder zu sehen. '' lachte sie in mein Ohr. Wir ließen uns los und schauten uns lachend an. ``Ich freue mich auch. Es ist schon ziemlich lange her d- '' ``Viel zu lange! '' unterbrach sie mich. Nachdem wir uns darüber unterhalten hatten wie sehr wir einander gefehlt hatten, kam schließlich Professor Sinistra und machte eine Ansage, wobei wir kaum zuhörten. Traceys Miene verdunkelte sich ein wenig. Die Professorin ging voran und die Schüler folgten ihr alle zur engen Wendeltreppe. ``Ich kann überhaupt nicht verstehen, weshalb wir in aller früh aufstehen sollen, um uns dumme Sterne anzusehen! '' fluchte sie. Ihre schulterlangen Haare vielen ihr ins Gesicht, als sie ihn schüttelte, meist trug sie sie offen, damit niemand ihre kleine Narbe am Nacken sehen konnte, die sie sich zugezogen hatte, bei dem kläglichen Versuch sich ihr Haare mit einem Glatteisen zu glätten und ich hatte ihr noch gesagt das sie mit Mugglesachen lieber nicht experimentieren solle. Ich lachte in mich hinein. ``Ich meine, sieh dich mal um! '' Ich drehte meinen Kopf über die Schulter und sah andere Schüler die ihre Köpfe nach unten hängen ließen und sie ihre ganze Kraft darauf verwendeten nicht einzuschlafen und nicht hinzufallen, auf dem Weg nach oben. Meine Mundwinkel fuhren leicht nach oben und ich schaute wieder geradeaus. Es war schön wieder ihre Stimme zu hören, vor allem da sie eine ganze Weile entschuldigt gewesen war. So viel ich wusste war, dass sie mit ihrem Vater, der übrigens ein Muggle war, Urlaub gemacht hatte. Sie war ein Halbblut aber das störte mich nicht. Ich war nur froh das ich überhaupt eine Freundin hatte, dennoch konnte ich ihr nicht alles erzählen was mir auf der Seele lag.
    Wie sehr ist sie deine Freundin?
    ***Zeitsprung (am Abend 23:55 Uhr)***``AUFWACHEN! '' schrie Pansy. Halb im Schlaf quängelte ich und drehte mich auf die mir scheinbar sichere
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    Sie regte sich weiter darüber auf, das Astronomie eines der am wenigsten nützlichen Fächern in ganz Hogwarts war und das sie nicht glauben konnte, das Dumbledore es rechtfertigte in aller herrgott frühe uns kleine leuchtende Lichter anzusehen und zu studieren. Nachdem wir endlich oben am Turm ankamen, setzte ich mich sofort in eine dunkle Ecke und erholte mich von den vielen Treppen. Tracey stand neben mir und hielt sich am Geländer fest und starrte nach unten. ``E… es ist ziemlich hoch, findest du nicht auch? '' stotterte sie. Ihre Haare wirbelten um ihren Kopf, doch das bemerkte sie kaum. Mühsam zog ich mich über den Boden zu Tracey und ließ meine Beine über das Geländer baumeln. Als Tracey dies sah bekam sie beinahe einen Herzinfarkt. Doch ich konnte sie beruhigen bevor sie mich noch vom Abgrund wegzerren konnte. Einige Schüler teilten schließlich Blätter aus die wir benutzen sollten um Koordinaten sämtlicher Sterne aufzuschreiben. Genervt atmete ich aus. ``Ein Moment noch liebe Schüler, die Teleskope werden gleich kommen damit ihr sofort anfangen könnt. '' japste sie und stand mit verschränkten Armen vor dem Eingang des Turms. Eine Vielzahl an Schülern jaulten und maulten auf aber es hatte keinen Sinn. Nach langem Ringen hatte sich Tracey sich schließlich entschlossen hinzusetzen, auch wenn sie mindestens drei Meter vom Geländer entfernt saß. ``Weiter setze ich mich auf keinen Fall ran! '' meckerte sie. ``Wir müssen aber doch die Sterne beobachten, dazu musst du schon ein wenig näher rankommen. '' Herausfordernd klapste ich dreimal auf dem Boden neben mir ``jetzt komm schon. Außerdem kann ich gar nicht verstehen, wieso du solche Höhenangst hast. '' Neugierig fasste ich ans Geländer, stellte mich hin und beugte mich ganz weit nach vorne. Die nächtliche Schwärze hatte sich über ganz Hogwarts ausgebreitet, ich atmete die frische Luft ein und drehte mich wieder zu Tracey um, die den Mund beinahe bis zu ihren Knien auf hatte. ``Jade, bitte! Geh weg da, es ist der höchste Turm von Hogwarts. Wir sind im siebten Stock! Wie kannst du da bitte keine Höhenangst haben! '' schauerte sie. Schließlich zuckte ich die Schultern und setzte mich neben sie. Sie wusste ja nicht, falls ich tatsächlich aus so einer Höhe runterfallen würde, würde es mich nicht töten. Klar, hätte ich unbeschreibliche Schmerzen aber ich könnte nicht sterben… Jedenfalls nicht so. Mir lief ein kalter schauer den Rücken runter. Tracey und ich schauten weiter in den Sternenhimmel, naja so viel wir sehen konnten da uns die Aussicht vom Dach etwas genommen wurde. ``Da sind sie ja endlich. Wissen sie eigentlich wie spät sie dran sind? '' schnauzte Professor Sinistra die zu spät gekommenen Schüler an. Vom Lärm neugierig geworden, schaute ich zum Spektakel. Ich fing ein wenig zu grinsen an, als ich Adrian schnaufend mit den Teleskopen im Arm sah. Er hatte die Typische Slytherin Uniform an aber sein weißes Hemd hatte er an den armen hochgekrempelt. Noch drei andere Schüler tauchten auf, die ich nicht weiter erkennen konnte. ``Bitte stellt doch noch jedem ein Teleskop hin, wer zu spät kommt, kann auch Arbeiten! '' mahnte sie die zu spät kommer. Keiner der vier wagte, etwas zu sagen oder zu maulen. Schnell drehte ich mich wieder Richtung Geländer und tat so als hätte ich nichts gesehen. Zuerst stellte Adrian zwei Jungs ein Teleskop hin, dann kam er auf uns beide zu. Er stellte das Teleskop genau vor das Geländer. ``So bit- '' Gerade als er sich umdrehte um weiter Teleskope auszuteilen, sah er mich. ``Anscheinend hattest du mehr Glück als ich. '' Tracey sah erst ihn dann mich mit hoch gezogenen Augenbrauen an. ``Nicht wirklich, hab es gerade noch so geschafft. '' sagte ich ruhig aber dennoch grinsend. Tracey machte ein hustendes Geräusch und sah mich mit großen Augen an. ``Oh ja, Adrian das ist Tracey. Tracey das ist Adrian. '' ``Freut mich. '' sagte Adrian und nickte Tracey kurz zu. ``Mich ebenfalls. '' ``Mister Pucey, was gedenken sie eigentlich einfach so rumzustehen? Wie ich sehe haben sie noch ein Teleskop. '' Professor Sinistra schaute vielsagend auf das Teleskop das Adrian in den Händen hielt. Peinlich berührt senkte Adrian den Kopf und lief schnell weiter. Als ich ihm nachsah, schaute mich Tracey aus dem Augenwinkel heran. ``Wie lange läuft da schon was zwischen euch? '' meldete sie sich zu Wort. Ich zuckte die Schultern. ``Wir haben uns erst gestern kennengelernt, er musste jedem Bescheid sagen, der bei Professor Sinistra im Kurs ist, das wir heute Abend hier sein sollten. '' ``Und… das war alles! '' fragte sie verwirrt. ``Ladys, wir sind hier nicht beim Kaffeklatsch! Sie können sich weiter über Mister Pucey unterhalten, wenn diese Stunde vorüber ist. Wenn sie nun bitte endlich anfangen würden die Koordinaten der Sterne aufzuschreiben! '' Ich versank beinahe vor Peinlichkeit und hätte ich gewollt, wäre ich vom Geländer gesprungen. Tracey und ich sprangen sofort auf und begannen zu arbeiten, ich wagte erst gar nicht zu Adrian rüber zu schauen, doch ich konnte deren Gekicher hören.
    Wie peinlich ist dir die Sache?
    Sie regte sich weiter darüber auf, das Astronomie eines der am wenigsten nützlichen Fächern in ganz Hogwarts war und das sie nicht glauben konnte,
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    Als wir endlich fertig waren, wurde ich dazu verdonnert, mit einigen anderen Schülern die Teleskope wieder einzuräumen. Tracey gab unser Blatt der Professoren und half mir schließlich. Inzwischen war es 24:55 Uhr und ich war tot müde, ich konnte an nichts anderes mehr denken als an mein Bett. ``Diese Stunde war sowas von lahm! '' flüsterte mir Tracey zu. Müde nickte ich und achtete darauf die zwei riesigen Teleskope von meinen Beinen wegzuhalten, um nicht zu riskieren, dass ich die lange Wendeltreppe hinunterfallen würde. Tracey trug nur eins und hatte selbst nur mit dem einen schon ihre Probleme. ``Wie kannst du nur zwei Teleskope auf einmal tragen! Ich kann kaum dieses eine Ding tragen. '' nörgelte sie. Die anderen Schüler liefen bequem ohne Ballast vor uns die Wendeltreppe hinunter. Als wir den dritten Stock erreichten, konnte Tracey nicht mehr und setzte das Teleskop ab. Ich als halber… naja, ich konnte es jedenfalls noch ein wenig länger aushalten. ``G… geh schon mal vor. '' sie japste nach Luft. ``Ich komm gleich nach. '' Ich schnappte mir wieder meine beiden Teleskope und drehte mich noch einmal um. ``Bist du sicher? '' Sie nickte eifrig. ``Ja, geh ruhig. '' Sie machte mit ihrer Hand eine Bewegung, das ich endlich weiter gehen sollte. Als ich endlich unten ankam stellte ich vorsichtig die Geräte an der Wand ab. Ein wenig erschöpft, klopfte ich mir die Hände vom Staub ab. Plötzlich hörte ich ein leichtes Herzklopfen. Sofort hielt ich in der Bewegung inne. Wer das bloß ist? Bitte sei kein Vampir, bitte sei kein Vampir, bitte sei keiner… Aufmerksam achtete ich darauf, leise das Herzklopfen zu finden. Ich bog rasch um die Ecke und knallte gegen eine Person. ``Autsch! '' rief die Person. Mit zusammen gekniffenen Augen, rieb ich mir meinen Schädel. Langsam öffnete ich die Augen und sah in ein paar schwarze Augen. ``Sag mal, hast du mich etwa beobachtet! '' rief ich entsetzt, als ich Adrian vor mir erkannte. Er sah mich mit großen Augen an. ``Natürlich nicht, ich meine… ich hab vielleicht ganz kurz dir zugeschaut… '' Als er meinen Blick sah, suchte er schnell nach einer anderen Antwort. ``aber nicht die ganze Zeit, außerdem hab ich was vergessen. '' Er lief an mir vorbei, zur Wendeltreppe und hob seine Mappe auf, die in der Ecke gelegen hatte. Adrian hob sie hoch, damit ich sie sehen konnte. ``Siehst du. '' Verlegen kratzte ich mir am Hinterkopf. ``Tschuldige. ''nuschelte ich. Als er mein verlegendes Gesicht sah, wurde sein Gesicht wieder liebenswerter. ``Ach was kein Ding. '' Er zog sich die Tasche über die Schulter und schaute auf die Teleskope die ich nach unten getragen hatte. ``Es gehört viel Kraft dazu, zwei dieser Teile zu tragen. '' Adrian sah mich neckend an. ``Eigentlich waren sie gar nicht so schwer. '' Endlich fand ich meine Stimme wieder. ``Verarschen kann ich mich selber, ich hab schließlich zwei dieser Teile nach oben geschleppt. Naja runter ist es eben leichter als rauf, nicht wahr? '' Sein Gesicht war spielerisch. Verstehend sah ich ihn an. ``Soll das etwa heißen, ich bin schwach? '' ``Das hab ich nie gesagt. '' konterte er. Adrian kam ein paar Schritte auf mich zu. Mein Herz fing ein wenig schneller an zu pochen. Er sah mich verführerisch an. Als niemand mehr etwas sagte, tauchte plötzlich Tracey schnaubend laufend die Treppe hinunter auf.
    Was denkst du über ihr plötzliches Auftauchen?
    Als wir endlich fertig waren, wurde ich dazu verdonnert, mit einigen anderen Schülern die Teleskope wieder einzuräumen. Tracey gab unser Blatt der P
  • 8
    . ``Bitte… ich brauche Hilfe! '' hüstelte sie. Adrian und ich sahen gleichzeitig zu ihr hinüber. Sie packte das Teleskop so als würde es jeden Moment aus ihren Armen rutschen. ``Ich kann es nicht mehr lange hal- '' Gerade als meine Befürchtung wahr werden wollte, rannte Adrian auf Tracey zu und fing es in letzter Sekunde auf. ``Wow, vorsichtig mit den Dingern. Wenn du eines von dem kaputt machst, wird dich der Zorn der Sinistra zu spüren bekommen. '' scherzte er. Sachte stellte Adrian das Teleskop an die anderen. ``Danke. Ich glaube ihren Zorn will ich lieber nicht zu spüren bekommen. '' lachte Tracey. Als sie mich sah, kam sie auf mich zu. ``Oh toll, du hast noch auf mich gewartet. '' ``Äh… ja klar! Was wäre ich denn sonst für eine Freundin? '' sagte ich spontan. Adrian lächelte wissentlich in sich rein als er das Teleskop beobachtete ob es stabil war, so wie es stand. Als er sich sicher war, das es halten würde, kam er wieder auf uns zu. ``Ich denke mal ich muss jetzt ins Bett. Astronomie hat’s echt manchmal ganz schön in sich, was? '' Er sah mich an. ``Hmhm. '' meinte ich. Am liebsten hätte ich mir in den Allerwertesten getreten. Tracey sah mich ebenfalls an und wartete anscheinend darauf, dass ich noch etwas sagen würde, aber ich konnte nicht, ich hatte einen riesen Kloß im Hals. Schließlich übernahm sie das Ruder. ``Also dann Adrian, es war echt schön dich heute kennengelernt zu haben und danke noch mal für deine Hilfe. ''Adrian nickte freundlich. ``Kann ja nicht jeder solche Reflexe haben. '' Gerade als ich mich umdrehen wollte, zwinkerte mir Adrian zu und verschwand schließlich hinter den Mauern. Als er bereits außer Hörweite war, fing Tracey an mir eine Standpauke in Sachen flirten zu halten. Doch ich hört ihr kaum zu, ich konnte nur an seine schwarzen Augen denken, die mich praktisch verschlungen sobald er mich ansah. Ob er wohl eine Freundin hat? Und wenn ja, was würde ich dann tun? Nein, er hat bestimmt keine, er würde nicht so mit mir reden, wenn er eine hätte und schon gar nicht würde Adrian so mit flir… Als hätte ich einen Geist gesehen, blieb ich abrupt stehen. Tracey sah mich fragend an und blieb ebenfalls zwei Schritte vor mir stehen. Gerade als sie den Mund aufmachte, kam ich ihr zuvor. ``Du denkst also, das er mit mir geflirtet hat? '' platzte es aus mir heraus. ``Das hätte doch jeder gesehen der Augen im Kopf hat. '' bestätigte sie. Innerlich sprang ich kleine Luftsprünge. YES!
    Tracey und ich liefen, während wir uns noch über andere Dinge unterhielten zu unserem Mädchenabteil. Unterbewusst hielt ich Ausschau nach möglichen Schwierigkeiten. Doch als Tracey darüber anfing, über ihre gescheiterte, zwar noch vorhandene Beziehung, zu reden, wurde ich aufmerksamer. ``Jimmy ist ein echter Idiot geworden. '' enttäuscht schoss sie einen kleinen Stein gegen eine Mauer. Ich kannte Jimmy zwar nicht so gut wie sie aber ich war dennoch voll einst über ihn aufgeklärt. Sein Name war Jimmy Peakes, er war nicht gerade ne Augenweide aber man würde ihn bemerken, wenn er in eine Party platzen würde. Er hatte tiefschwarze volle Haare und sein Lachen erinnerte mich meist als würde er mir Kekse verkaufen wollen. Wir hatten uns bisher nur flüchtig gesehen. Tracey war erst seit ein paar Monaten mit ihm zusammen. Oh und das wichtigste, er ist ein Vampir. Das war wohl auch der Grund, weshalb ich ihn nicht so ganz ausstehen konnte. `` Was hat er jetzt wieder gemacht? '' fragte ich mit einem Seufzen. ``Das ist es nicht, ich meine ich bin nicht sauer weil er etwas angestellt hat sondern weil er so ziemlich genau das Gegenteil getan hat. Jimmy tut rein gar nichts um unsere Beziehung aufrecht zu erhalten, wenn wir uns sehen dann geben wir uns einen Kuss und ich meine jetzt nicht so ein Kuss wie in den Filmen die wir gesehen haben, ich rede von so einem. '' Tracey spitzte für zwei Sekunden ihre Lippen, machte ein kurzes Schmatzgeräusch und sah mich wieder entrüstet an. ``Da, das war alles. '' Sie hob ihre Arme an und ließ sie schlapp wieder an ihren Körper klatschen. Ich zermarterte mir das Gehirn, warum sie wohl immer noch mit ihm zusammen war, wenn sie so unglücklich mit ihm war. Wir Bogen um die Ecke und liefen ein paar Treppen nach oben, bis wir fast da waren. Tracey nahm ihre Tasche und beförderte sie sich auf die andere Seite ihrer Schulter. ``Jade? '' Ich sah sie an. ``Was? '' Sie schluckte.
    Was denkst du hat sie vor dir zu sagen?
    . ``Bitte… ich brauche Hilfe! '' hüstelte sie. Adrian und ich sahen gleichzeitig zu ihr hinüber. Sie packte das Teleskop so als würde es j
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    ``Soll ich mich vielleicht von ihm trennen? '' Das war eine Frage, die sie selber herausfinden musste, ich konnte so etwas nicht. ``Nun, ich denke… '' Was soll ich ihr nur sagen? Na klasse, jetzt guckt sie mich noch mit diesem Blick: ``Bitte sag das richtige und ja nichts Falsches '' an. Denk dir einfach was aus Jade! Mach schon, sie verlässt sich auf dich. Nervös sah ich ihr in die grün grauen Augen. ``Naja, also… '' Ihre Augen wurden noch größer. ``Tracey! '' schrie plötzlich eine Jungenstimme. Erleichtert atmete ich aus, dankbar für die Ablenkung. Wir beide schauten über unsere Schultern. ``Wenn man vom Teufel spricht. '' flüsterte ich ihr gerade noch zu als Jimmy Tracey in die Arme fiel. ``Ich hab dich vermisst, meine süße. '' grinste Jimmy. Sein Blick erinnerte mich wieder an Kekse. Unbehaglich schaute ich woandershin als Jimmy Tracey küsste. Als hätte Tracey die Zukunft vorher gesagt, waren es nur zwei Sekunden der unsterblichen Liebe. Sie ließen von einander ab, erst jetzt schien mich Jimmy zu bemerken. ``Hey. '' ``Hi. '' antwortete ich höflich. Schnell widmete er sich wieder ihr zu. ``Wurde mal wieder Zeit das du hier auftauchst. Wie lange warst du jetzt weg, 3 Wochen? '' schätzte der Bubi. Sofort veränderte sich die Farbe in Traceys Gesicht und wurde etwas rötlicher. ``Ich war fast zwei Monate weg, Jim! '' Ihre Stimme wurde lauter. Jimmy schien in sich gekehrt zu sein und schien angestrengt darüber nachzudenken, ob das wohl stimmte. Er machte ein wissendes Gesicht. ``Schatz, das weiß ich doch. Ich hab doch nur Spaß gemacht. Ich hab doch nicht vergessen das du mit deiner Mutter campen warst. '' Hätte ich nicht direkt neben ihnen gestanden, hätte ich es nicht geglaubt, wenn es mir jemand erzählt hätte. Tracey hatte mit ihrer Hand soweit ausgeholt und Jimmy so eine heftige Schelle gegeben, das er Mühe hatte sich auf den Beinen zu halten. Einige Schüler die an uns vorbeiliefen, blieben stehen und fingen an zu kichern und machten große Augen. Doch Tracey bekam davon nichts mit, ihr Kopf war jetzt fast so rot wie eine Tomate. ``Du degeneriertes Arschloch! Ich war mit meinem Vater unterwegs und wir waren nicht Campen. Ich hab dir das hundertmal gesagt was ich vorhatte, bevor ich losgezogen bin! '' Sie schrie fast so laut, das ich mich beherrschen musste, mir meine Ohren nicht zu zuhalten. Jimmy, der nun eine tief rote Stelle auf seiner rechten Wange hatte, hob seine Hände und versuchte sie zu beruhigen. ``Ich hab’s wohl vergessen, es tut mir leid Scha- '' ``Das mit deinem Schatz kannst du jetzt ruhig knicken, es ist aus! '' Ohne ein weiteres Wort, hatte sich Tracey umgedreht und war durch einen Gang nach draußen verschwunden. Kurz genoss ich noch den Anblick von dem Häufchen Elend. ``bitte, sag ihr das es mir leid tut. '' bat er und rieb sich die Wange. ``Jimmy wurde von’nem Mädchen verdroschen! '' lachten ein paar Jungs, die ebenfalls stehen geblieben waren. Unbewusst fragte ich mich, wieso sie noch um diese Zeit hier rum irrten. ``Er heult fast. '' lachte ein anderer. Seine braunen Augen sahen mich bittend an, doch ich schüttelte kalt den Kopf. ``Du hattest deine Chance, jetzt sie zu wie du damit lebst. '' Dann war ich auch schon durch denselben Gang verschwunden wie Tracey. Nachdem ich die Toiletten, die Klassenräume, den Kerker und die Gemeinschaftsräume abgeklappert hatte, gab ich es schließlich auf nach Tracey zu suchen. Außer Puste rutschte ich an der einen Mauer draußen, auf dem Boden. Wo zum Henker steckt sie denn? Jimmy dieses Arschloch, was verletzt er sie denn so. Sie hatte wohl recht, er kümmert sich einen Scheiß um sie. Aber was, wenn sie jetzt irgendwo in der Ecke sitzt und weint? Und wieso war Jimmy zu so später Stunde noch draußen auf den Gängen? Meine Laune war nun schwer und ich hatte Mühe, nicht wieder aufzustehen um nach ihr zu suchen. Ich wusste, dass sie jetzt ein wenig Zeit für sich brauchte, ich hoffte nur, dass sie auch ohne mich den Weg zum Mädchenabteil finden würde. Schließlich hatte ich die Augen, die in der Nacht noch jedes einzelne Detail sehen konnten. Die Nacht machte mir schließlich zu schaffen, das ganze hin und her geränne, ermüdete mich und ehe ich mich versah, vielen mir die Augen zu.
    Bevor du einschläfst, was ist dein letzter Gedanke?
    ``Soll ich mich vielleicht von ihm trennen? '' Das war eine Frage, die sie selber herausfinden musste, ich konnte so etwas nicht. ``Nun, ich d
  • 10
    Etwas Hartes traf mich an der Schulter. Ich riss die Augen auf und starrte in völlige Dunkelheit. Augenblicklich fuhr ich hoch und merkte, wie meine Reißzähne gegen meinen Kiefer drückten. Doch ich konnte Gott sei Dank einige Dinge erkennen. Den Weg zu den verschiedenen Abteilen, ein paar Türme von Hogwarts, ein zwei Bäume und den hellen Vollmond, doch es war niemand zu sehen. Nachdem ich mir halbwegs sicher war, das niemand da war, schaute ich auf meine linke Schulter. Ich zog meinen Pullunder ein wenig herunter und drückte leicht auf die Stelle an der es schrecklich pochte. Ich zuckte zusammen, als ich drauf drückte. Doch schon nach ein paar weiteren Sekunden, verstrich der Schmerz und zurück blieb nur noch eine leicht blaue Stelle. Mit der rechten Hand hielt ich mir weiter den Arm, während ich nach der Waffe auf den Boden suchte. Doch vergebens. Plötzlich knackte in einiger Entfernung ein Ast. Reflexartig fuhr ich herum und fletschte die Zähne. ``Wer ist da? '' fauchte ich. Keine Antwort. ``Ich hab keine Lust auf solche Spielchen! '' rief ich in die Dunkelheit. Ein weiteres Knacken, diesmal näher. Da ich so nichts sehen konnte, jedenfalls keine genauen Details, verließ ich mich ganz auf die Vampirseite in mir, auch wenn ich diesen Teil in mir so sehr hasste wie kein anderer. Schnell schloss ich meine Augen und verließ mich ganz auf meine anderen Sinne. Ba-ba-dumm Ba-ba-dumm Sofort riss ich die Augen und spähte in die Richtung in der ich das schnell schlagende Herz gehört hatte. ``Wer ist da? '' wiederholte ich. Ohne, das ich Reagieren konnte, packte mich etwas am Hals und riss mich auf den Boden. Mein Gehirn pochte schmerzvoll, ich riss den Mund auf um zu schreien doch es kam nichts. Ich wagte nicht mich zu bewegen. Ich griff an meinen Hals und versuchte mit aller Kraft Luft zu bekommen auch wenn es mir immer noch die Luft abschnürte. ``Bitte. '' ächzte ich. Der Druck auf meinen Hals verschwand so schnell wie er gekommen war. Sofort sog ich eine Welle an Luft in meine Kehle und hustete. Die ganze Panik staute sich nun in mir auf. ``Bitten hilft dir nicht mehr. '' raunte ein Stimme nah an meinem Ohr. Mein Herz rutschte mir runter, meine Hände wurden schwitzig und meine Augen waren vor Angst aufgerissen. Ich wollte weg, ich wollte nichts anderes als weg. Die grau blutunterlaufenen Augen stachen mir in die Augen. Ich fing an zu winseln und versuchte auf den Bauch von ihm weg zu kriechen. ``Nein… '' flüsterte ich. Doch ich kam keinen Meter weit. Er riss mich sofort wieder zurück und drehte mich mit einer solchen Kraft auf den Rücken, die mir die Luft raubte. ``Hör auf wegzurennen! '' sagte er mit so einer Gewalt die mir das Blut in den Adern gefrieren ließ. ``Ich hab… ich hab nichts getan. '' jammerte ich. Auch wenn es dunkel war, konnte ich seine glitzernden Reißzähne vor meinem Gesicht sehen. ``Draco- bitte! '' Nun fing ich an zu weinen.
    Wie sehr willst du von ihm weg?
    Etwas Hartes traf mich an der Schulter. Ich riss die Augen auf und starrte in völlige Dunkelheit. Augenblicklich fuhr ich hoch und merkte, wie meine
  • 11
    Dieser Mensch… nein er war kein Mensch er war nicht mal mehr lebendig, ich wusste das ich es ebenfalls nicht war aber ich wusste auch, dass ich das genaue Gegenteil von ihm war. Draco packte meine Handgelenke und drückte sie so Doll, das ich anfing zu schreien. Ich hoffte inständig, dass mich jemand hörte. ``Ich habe dich gewarnt. Ich habe dir gesagt, solltest du es irgendeiner Seele erzählen, würde ich dich umbringen. Ich hab dir noch eine Chance gegeben, doch du warst so dumm und hast sie nicht ergriffen. '' Draco fletschte die Zähne und rammte sie mir jeweils an meine Hauptschlagadern an den Handgelenken. Meine Kehle war trocken von meinen Schreien. ``HILFE! BITTE. '' rief ich verzweifelt. Draco leckte sich das Blut vom Mund und grinste dämonisch. Er sah mir zu wie ich noch einmal versuchte von ihm wegzukommen. ``Ich habe es niemandem erzählt! '' Hätte ich gewusst, dass heute der letzte Tag meines Lebens war, hätte ich den Tag weitaus anders gelebt als er heute war. ``Glaubst du etwa, ich bin so blöd? '' Seine Augen wurden wieder rot doch er hielt sich unter Kontrolle. Das warme Blut sickerte aus meinen Armen. Verzweifelt hoffte ich darauf, dass sie sich von alleine wieder schließen würden. Doch innerlich wusste ich, dass solche Verletzungen länger brauchten als kleine Beulen am Arm. Wie jemand der mit seinem Haustier rausging, lief mir Draco langsam hinterher. Ich hörte etwas knistern hinter mir aber ich drehte mich nicht um. ``Ich weiß was du getan hast. Ich werde dich verraten, ich weiß alles! Wenn du Jade Cattermole noch einmal etwas antust, bekommst du es mit dem Zaubereiminesterium zu tun und mit mir! Ich habe Beweise, die dich vernichten könnten, Malfoy. '' Er spuckte jedes einzelne Wort aus, als würde er etwas Schlechtes im Mund haben. Nun wusste ich, dass er aus etwas vorgelesen hatte. Hörbar zerknitterte er das Stück Papier und warf es direkt vor meine Nase. ``Und was soll das dann bitte sein? Sag mir nicht, das du es irgendeinen deiner Freunde erzählt hast, ach warte mal! Du hast ja nicht mal welche. '' Er lachte in sich hinein. Doch ich antwortete nicht, mein einziger Gedanke war, von ihm wegzukommen. Nun war es Draco leid, mich kriechen zu sehen. Er packte mich am Kragen und zog mich auf die Beine. Sicherheitshalber hielt er mich noch für zwei Sekunden fest, da ich sonst nach hinten gekippt wäre. Mit tränenverschmiertem Gesicht sah ich ihm in die Augen. ``Ich habe niemandem etwas erzählt. '' wiederholte ich genauso leise wie zuvor. ``Ich habe es niemandem erzählt, weil mir dein Besuch im Krankenhaus schon alles gesagt hat was passieren würde, hätte ich es jemandem erzählt. '' Meine Stimmer versagte. Den Blutverlust den ich bereits erlitten hatte, ließ meine Sinne völlig außer Fugen geraten. Sein Gesicht verschwamm vor meinen Augen, ich hatte Mühe auf den Beinen zu bleiben. ``Bitte lass mich gehen. ''versuchte ich. Durch meine verschwommenen Augen sah ich, wie Draco die Zähne zusammen kniff und seine Augen wieder das typische grau annahmen. Er schaute sich kurz um. Jetzt ist es soweit. Jetzt wird er mich umbringen. Ich will aber noch nicht sterben… Eine Träne rollte mir übers Gesicht. Plötzlich packten mich seine Arme an meinen Schultern und zogen mich an ihn ran. Seine Augen durchbohrten die meine und ich wagte nicht zu atmen. ``Schwörst du bei deinem Leben, das du es niemanden erzählt hast? '' Ich nickte so heftig, das mich Draco halten musste.
    Was denkst du gerade?
    Dieser Mensch… nein er war kein Mensch er war nicht mal mehr lebendig, ich wusste das ich es ebenfalls nicht war aber ich wusste auch, dass ich das g
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    Ein winzig kleiner Hoffnungsschimmer breitete sich in mir aus. ``Ich schwöre es bei meinem Leben, ich wäre nicht so dumm und würde mein Leben riskieren um es irgendjemandem zu erzählen. '' Ich hätte in diesem Moment alles gesagt, um ihn zufrieden zu stellen. Für einen kurzen Moment schloss ich die Augen und genoss die Stille, auch wenn mein Herz mir beinahe aus der Brust sprang und mein Kopf so heftig hämmerte als würde jemand mit einem Hammer darauf dreschen. Ich hatte nicht mal meinen Zauberstab bei mir, er lag in meiner Tasche die wohl irgendwo im Dreck lag. Apparieren konnte ich auch nicht, dazu musste er erst seine dreckigen Hände von mir nehmen. Ich hörte wie Draco tief einatmete, ich öffnete die Augen. Seine fast weißen Haare saßen perfekt, nicht so wie meine. Ich konnte spüren, dass sie in alle Richtungen standen. Doch ich konnte einen klitze kleinen Kratzer unter seinem rechten Auge erkennen. ``Wenn dir dein Leben wert ist wirst du diese Person '' Er zeigte mit seinem Kopf auf das Stück zerknüllte Papier. ``die den Brief geschrieben hat, ausfindig machen, du wirst ihn finden und du wirst ihn zu mir bringen. Wenn du das tust, überlege ich es mir noch einmal dir das Rückgrat vielleicht doch nicht rauszureißen. '' Draco zwinkerte mir kurz zu und verschwand, als wäre er nie da gewesen. Fast sofort viel ich auf den Boden, zog meine Beine an meinen Körper und weinte. Ich weinte gefühlte Stunden. Nachdem ich einigermaßen gut stehen und meine Tasche mit dem zerknüllten Zettel darin tragen konnte, lief ich in Richtung Mädchenabteil. Ich zitterte am ganzen Körper, mit aller Kraft versuchte ich es zu unterdrücken. Als ich endlich vor meinem Zimmer stand, hielt ich noch kurz inne und lauschte bevor ich die Tür aufmachte. Ein leises Schnarchen machte sich bemerkbar. Erleichterung packte mich. Ich öffnete leise die Tür und legte mich so wie ich war ins Bett. Ich hatte also einen Auftrag… wenn ich nicht sterben wollte, musste ich so schnell wie möglich herausfinden wer diesen Zettel verfasst hatte. Bevor ich in einen traumlosen Schlaf wich, ran mir noch eine Träne die Wange hinunter.
    Was... träumst du?
    Ein winzig kleiner Hoffnungsschimmer breitete sich in mir aus. ``Ich schwöre es bei meinem Leben, ich wäre nicht so dumm und würde mein Leben riski
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    Bitte einfach irgendas auswählen!
    das Zählt nicht mehr zum Quizz
    Bitte einfach irgendas auswählen!das Zählt nicht mehr zum Quizz
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1438541908
Draco Malfoy hier - Draco Malfoy da - Draco Mal...
Draco Malfoy hier - Draco Malfoy da - Draco Mal...
Wenn du es aushälst Draco so kalt und grausam zu erleben, dann ist diese Geschichte genau richtig für dich. Doch sei gewarnt, mit Happy Ends hat es Draco nicht so...
http://www.testedich.de/quiz37/quiz/1438541908/Draco-Malfoy-hier-Draco-Malfoy-da-Draco-Malfoy-ueberall-Teil-2
http://www.testedich.de/quiz37/picture/pic_1438541908_1.jpg
2015-08-02
1072D
Draco Malfoy

Kommentare (58)

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Leona Malfoy (38446)
vor 68 Tagen
Ok ich habe wirklich GARNICHTS verstanden , weder worum es geht , noch den Sinn . Würde mich über eine Erklärung freuen 😅
MiaMalfoy (66394)
vor 76 Tagen
Das ist kurz....bissel sehr kurz....
leopard 2.0 (57617)
vor 126 Tagen
Hi!
Ich werde mich bemühen, dass ich mindestens ein mal pro zwei Tage schreibe, aber versprechen kann ich es nicht. Vielleicht lese ich auch noch ein bisschen Minies Fanfiction, weil wenn ich so viele Kommentare schreibe merken meine Eltern das vielleicht, weil mein Akku dann viel schneller Lehr geht.

Beim Edersee war es übrigens cool!
DRACO Fan (29251)
vor 127 Tagen
Ich bin heute und morgen und übermorgen nicht da, schreib bitte trotzdem
DRACO Fan (70583)
vor 128 Tagen
Hallo Leopad 2.0. Wie wars beim Edersee??
leopard 2.0 (93804)
vor 130 Tagen
Hallo? DRACO Fan?????????????
Mondschein (14016)
vor 130 Tagen
Coole Ideen! Aber du hast gesagt, Vampire und Menschen sind niemals ein paar. Aber Jimmy ist ein Vampier. Und ich schieße mal aus "Hoffentlich findet sie in das Mädchenabteil, schließlich bin ich die jene, die in der Nacht sehen kann", dass sie kein Vampier ist?
Anna (54082)
vor 191 Tagen
Schaurig schön.
Ich schau jetzt nach dem ersten Teil
lisi862 ( von: lisi862)
vor 280 Tagen
Echt COOL und mega ober super SPANEND
Liliane ( von: Liliane)
vor 318 Tagen
Mega spannend! Love it 😍
Willow (61245)
vor 493 Tagen
link zum ersten teil?
sky adams (39067)
vor 498 Tagen
Kann mir jemand den Link zum 3 Teil geben finde die
Geschichte nicht und will die unbedingt lesen bittöö
hilf mir :))?
herminepotter (09644)
vor 520 Tagen
Ja biiiiiiiiitttteeeee Schrein weiter! Du hast mit dem 3. Teil nicht zu viel versprochen (hab ihn erst gestern gelesen :O ) Will jetzt mehr davon XD
mAAAANN (65357)
vor 538 Tagen
SCHREIB WEITER MAN ICH WARTE SO SEHNSÜCHTIG AUF DEN 4 TEIL BITTE TAURIEL
Numina (28296)
vor 561 Tagen
Schreib doch weiter 😢😢😢😢😢😢😭😭😭😭😭😭😭😭😭
shygirl (64926)
vor 633 Tagen
ganz ok ..................................................................................
geweel (48236)
vor 655 Tagen
Schade dass es keine lange Geschichte gibt.. Aber mein freund sagt ich bin eher Potter verrückt oder waesley aber hermine ist die beste ... Er mag malfoy am liebsten ... Deswegegen habe ich den Test gemacht
Jasmin Tyra (78014)
vor 666 Tagen
Oke das ist jetzt ein wenig peinlich aber ich finde denn Test
nicht kann mir jemand denn Link dazu zeigen möchte
die Geschichte unbedingt lesen!?
Lea (72674)
vor 668 Tagen
Hey, das hast du Super gemacht!
Ich würde mich freuen, wenn du weiter schreibst.
Tauriel98 (80755)
vor 672 Tagen
@Jasmin Tyra der dritte Teil ist bereits auf Testedich.de. Er heißt genau wie die anderen teile :))))
Lg Tauriel98