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My own Horrorstory|CP

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1 Kapitel - 1.711 Wörter - Erstellt von: Thuringwethil - Aktualisiert am: 2015-08-07 - Entwickelt am: - 885 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

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    Lea the Undead

    Man hat mir gesagt, dass ich euch meine Geschichte erzählen soll. Der Name: Lea. Kurz, langweilig und unauffällig. Doch ich gab diesem Namen Bedeutung. Einen Grund, dass sich bestimmte Menschen, vor diesem Namen fürchten.
    Schon immer hatte ich Probleme damit, wenn sich jemand nicht an die Regeln hält, die Ordnung durcheinander bringt oder gegen das Gesetzt verstößt. Diese Leute müssen bestraft werden.
    Ich war 15. Ein normaler Schultag ging vorüber. Genauso genervt und gelangweilt, wie immer, verließ ich das Schulgebäude. Langsam trottete ich die Straße entlang und näherte mich meinem Haus, eine Bruchbude, wenn ihr mich fragt. Naja, so konnte man es eigentlich nicht nennen, denn wir hatten alles, was wir brauchten, aber es gab trotzdem sehr viel schönere Häuser. Immer ging ich, auf dem Weg nach Hause, an dieser Gasse vorbei. Dort waren normaler Weise nur Müllcontainer und Streuner, die aus diesen fraßen. Doch diesmal war es anders. Eine Gruppe von Männern bedrohte zwei Jugendliche. Schnell versteckte ich mich hinter der Gebäudemauer und spähte um die Ecke. Einer der Männer zog etwas aus der Tasche und redete auf den einen Jugendlichen mit einem gelben T-Shirt ein, während er ihm ein Messer, wie ich jetzt erkennen konnte, an den Hals hielt. Der Junge hob die Hände und ich konnte von seinen Lippen die Worte „Okay, okay!" ablesen. Langsam griff er in seine Hosentasche und holte etwas hervor, was wie eine Brieftasche aussah. Nachdem der Angreifer diese geleert hatte, schnauzte er den Jungen an, warum er nicht mehr dabei habe. Jetzt konnte ich es nicht länger mitansehen. Mein Handy hatte ich zum Glück immer dabei und ich lehnte mich schwer atmend an die Gebäudewand zurück. Gerade wählte ich die Nummer der Polizei, als mir ein Messer an den Hals gehalten wurde. Mein Handy wurde mir aus der Hand geschlagen und ich starrte den Mann, der ein breites Grinsen im Gesicht hatte, entsetzt an. Das war’s, dachte ich noch, als alles dunkel um mich wurde und der stechende Schmerz meines Kopfes, das Letzte war, was ich wahrnahm.
    Ich öffnete die Augen, nur um sie sofort wieder zu schließen. Ich lag auf dem kalten Boden und meine Hände waren mit alten Handschellen gefesselt. Ich hörte Gelächter. Das Schreien eines Jungen und ich erinnerte mich schlagartig, was geschehen war. Mein Kopf tat immer noch weh, aber ich zwang mich diesen Schmerz zu ignorieren. Ich sah mich erneut um und bemerkte, dass ich vermutlich in einem verlassenen Lagerhaus war. Ich kannte eines in der Nähe. Früher hatte ich Angst vor diesem Ort und genau diese Angst kehrte gerade wieder. Nur hatte sie diesmal den bitteren Beigeschmack, dass ich gefesselt und wehrlos war. So leise, wie nur irgend möglich, probierte ich mich aus den Fesseln zu befreien, aber sie saßen fest. Ich führte meine Hände zu meinem Kopf und fuhr mir durch die Haare. Eine Haarklammer. Ich steckte diese in das Loch der einen Fessel und drehte daran herum. Jetzt zahlte es sich aus, dass ich wusste, wie man ein Schloss knackte. Die rechte Handschelle sprang auf und ich befreite meine schwitzende Hand aus dieser. Jetzt die andere Seite. Schritte. Die Haarnadel war verbogen, doch das war nicht der einzige Grund, warum sich die Fessel nicht löste, sie klemmte. Die Schritte wurden lauter, gleich würde derjenige um die Ecke kommen. Ich stand auf und hoffte, dass mich meine wackeligen Beine trugen. Die Handschellenkette, die mich an der Wand hielt, zog ich durch die gelöste Handschelle und rannte lautlos, mit der Fessel, die meine linke Hand immer noch einschnürte, in den Händen, um die nächste Ecke, weg von den hallenden Schritten. Jemand fluchte und rannte los, direkt an meinem Versteck, einem Karton, vorbei. Ich atmete tief ein und probierte mich zu beruhigen. Ich musste hier weg. Moment, was ist mit den Jugendlichen? Ich konnte sie nicht hier lassen. Ich verbot es mir. Die Schritte waren weit entfernt und ich kroch aus meinem Versteck. Schleichend ging ich in die Richtung, aus der der Mann kam. Es war dunkel und es stank nach altem Zeug, das niemand brauchte. Ein schwacher und verzweifelter Aufschrei und das Rascheln von Ketten, wiesen mir den Weg. Zwischen Plastikfolien, über die ich kroch, spähte ich hindurch und erkannte die Jungen. Beide gefesselt und bewacht von den anderen zwei Angreifern. „Sie ist weg!", rief der Mann, welcher heranstürmte. „Was? Du hast sie entkommen lassen!", schrie der andere, mit dem Messer, ihn an. "Als ich ankam, war sie bereits geflohen!", schrie er zurück. „DU!", der Anführer zeigte auf den angeblichen Schuldigen. „Und du, ihr geht sie suchen, findet sie! Und bringt sie hierher!" Die Männer nickten und rannten los. „Und ich passe auf euch auf.", knurrte er und wandte sich an die Jungen. Was sollte ich tun? Eine Ablenkung! Ja, und dann ganz schnell die Jungs befreien! 'Als wäre das so einfach.', meldete sich der Pessimist in mir, doch ich verbannte diesen Gedanken. Es musste einfach klappen. Ich krabbelte unter den Lagerregalen hindurch und machte mir Platz für den schnellen Rückweg. Irgendetwas hier musste doch gut sein, um ein wenig Lärm zu machen. Da war sie. Eine Barbie mit Singfunktion. Ich hasste Barbies, doch diese eine, wenn auch kopflose Barbie, liebte ich. Noch einmal atmete ich tief ein, küsste sie und drückte den Knopf. Ein verzerrter Ton erklang und ich schmiss sie den Gang entlang. Ich krabbelte den Weg so schnell, aber auch so leise, wie nur möglich, zurück. Der Mann rannte, ohne mich zu bemerken, an mir vorbei und ich schlüpfte aus den Folien. Die Haarnadel fest umklammert, rannte ich auf den Jungen zu und löste die Fessel. Auch der Zweite war schnell befreit, nur hörten wir jetzt Schritte aus allen Richtungen. Ich rannte vor, die Jungen rannten mir nach. Ich deutete ihnen hinter die Plastikplanen zu schlüpfen und sie taten es. Ich kroch hinterher, aber sah etwas aus den Augenwinkeln aufblitzen. Ein Messer lag auf dem Boden. Schnell griff ich danach und war hinter der Plane verschwunden. Die Jungs krabbelten weiter und ich tat es ihnen gleich. In meiner Hand hielt ich ein Cuttermesser, wie ich jetzt erkannte. In der anderen Hand die verbogene Haarnadel. Meine Kette am linken Arm schliff über den Boden und ich hielt sie fest, musste anhalten, die Klammer zurück ins Haar stecken und die Handschelle noch einmal um mein Handgelenk wickeln und festschnallen. Weiter! Einfach weiter! Aus diesem Albtraum heraus. Ich hörte die Männer schreien, ich konnte spüren, wie meine Knie, von der zerrissenen Hose, am kalten Boden aufscheuerten. Der Junge mit dem gelben T-shirt kroch vor mir und ich folgte ihm. Ich war müde, mir tat alles weh, doch ich wollte leben, also gab ich nicht auf. Plötzlich sah ich Licht. Draußen, Freiheit! Die Stille, die sich gebildet hatte, bekam ich, angezogen vom Licht, nicht mit. Die Jungen rannten aus dem Tor in die Freiheit und ich versuchte dies auch, wurde aber gepackt und zurück geschleudert. Ich prallte gegen einen Koffer, aber hielt das Cuttermesser fest umschlossen und schob, bereit mich zu verteidigen, den Riegel nach oben, sodass die scharfe Klinge zum Vorschein kam. Die drei Männer lachten und gingen auf mich zu. Ich probierte aufzustehen, aber wurde geschlagen und beschimpft, wie schwach ich sei. Von den Jungen, denen ich geholfen hatte, bekam ich keine Hilfe, sie hatten sich nicht einmal umgedreht. Der vordere Mann verwuschelte meine Haare und in meiner Angst und Wut rammte ich ihm das Messer bis zum Anschlag in seine Brust. Erschrocken über mich selbst, zog ich es wieder heraus und betrachtete das Blut, welches meine Hand entlang lief. Nur die Tatsache, dass der andere Mann auf mich zu stürmte, hielt mich davon ab, mich zu übergeben. Er rannte zu mir und holte mit seinem Messer aus. Ich wich aus und wie durch ein Spiel gesteuert, schnitt ich ihm die Oberschenkel auf. „Ich will das nicht! Lasst mich gehen und ihr seht mich nie wieder!", schrie ich verzweifelt, doch bekam als Antwort einen tiefen Schnitt quer über die eine Gesichtshälfte. Ich schrie auf und schlitzte ihm, mehr aus Reflex, die Kehle auf. Meine Hände taten dies einfach so und ich sah, wie er zuckend zu Boden ging. Der Anführer starrte auf seine toten Kameraden und dann auf mich. Flehend sah ich ihn an. Er zückte ein scharfes Messer und ich probierte davon zu krabbeln, doch er riss mich am Bein zurück und packte mich am Hals. Er holte aus und im selben Moment, wie ich ihm in die Brust stach, fuhr er meine Kehle entlang. Bevor er nach hinten kippte holte er noch einmal aus und schnitt meinen Hals auf. Ich presste meine Hände auf diesen und beobachtete, unfähig zu schreien und mit dem Atem kämpfend, wie das Leben aus dem Mann glitt, während die Tränen über mein Gesicht liefen.

    Ich wachte inmitten einer verunkrauteten Wiese auf und hustete sofort los. Solange, bis alles Blut meiner Kehle ausgebrochen war. Ich konnte es nicht glauben, ich lebte. Ich lebte! Ich musste mich wohl noch aus dem Lagerhaus geschleppt, und dann hier das Bewusstsein verloren haben. Ich drehte mich erschöpft auf den Rücken und starrte in die Nacht. Meine eine Hand an der blutverkrusteten Kehle und das Cuttermesser, in der immer noch in alten Ketten gefesselten Hand, haltend...

    An diesem Tag schwor ich mir, Gerechtigkeit zu verbreiten.
    Ohne Reue, wurden Straftäter beseitigt.
    In jede Leiche ritzte ich, mit dem Cuttermesser, meinen Namen: Undead Lea.

Kommentare (9)

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Thuringwethil (02177)
vor 756 Tagen
Huhu! Ich schreibe an einem Creepypasta Lovetest und würde gern wissen wer eure 5 Lieblinge sind, oder überhaupt wen ihr Unbedingt dabei haben wollt!😄
Also!
Biiiiitte einfach in die Kommis schreiben, ich werde wünsche gern in Betracht ziehen!
😅💙❤💋
Eure Thil
Thuringwethil (02177)
vor 776 Tagen
Hallllllooo! Das hier is für alle, die jetzt interessiert sind und die weitere Story erfahren wollen.
Da ich ein großer Creepypasta Fan bin, habe ich diesen Charakter erfunden und die Geschichte, wie sie zu der Slendy-Villa kommt und eine Creep wird+ Lovestory mit meinem LieblingsCreepypasta...
Ich hoffe ihr mögt auch diesen Teil, der demnächst hier auf testedich erscheinen wird!💞💞💞
Greetings, eure Thil
Thuringwethil (02177)
vor 776 Tagen
@Smaug

Dankeeeeee! Es freut mich, dass meine Arbeit dir gefällt
💙💖
Smaug (59890)
vor 776 Tagen
Richtig super!!! Hut ab!!!!
Thuringwethil (02177)
vor 796 Tagen
@Luna2003
Erstmal danke für dein positives Kommentar!💜
Ich habe mir vorgestellt es ist eine ganz alte Kette,
Und deswegen ist die eigentliche Kette, die 'mich' an der Wand hielt, zwischen Händen und Handschelle gezogen. Somit kann man sie durchziehen, wenn eine Seite offen ist.
Allerdings hängt dann immer noch die eine lose Handschelle an der festen auf der anderen seite und deswegen musste 'ich' diese festhalten. Während 'ich' so leise wie möglich vor dem einen Mann, von dem 'ich' nur die Schritte gehört habe wegrannte.

So, ich weiß es ist etwas kompliziert, aber ich hoffe man versteht es trotzdem noch irgendwie...😘
Ich werde in Zukunft darauf achten, sowas deutlicher zu beschreiben, ok?
LG: Thil😄
Luna2003 (51933)
vor 798 Tagen
Echt cool, dein Schreibstil gefällt mir :) es würde mich freuen bald noch mehr von dir zu lesen ^^
Aber eins hab ich nicht verstanden, du hast geschrieben : Die Handschellenkette, die mich an der Wand hielt, zog ich durch die gelöste Handschelle und rannte lautlos, mit der Fessel, die meine linke Hand immer noch einschnürte, in den Händen, um die nächste Ecke, weg von den hallenden Schritten.
Thuringwethil (02177)
vor 801 Tagen
@Vazer
Awww!
Dankeschön
Und ich schreibe tatsächlich noch mehr, wenn du mehr lesen möchtest.
Zur Zeit schreibe ich auch an einem HdR Quiz und werde sicher in Zukunft nochmals auf testedich auftauchen😜
Vazer (94859)
vor 802 Tagen
Erstmal: Ich find deinen Schreibstil richtig klasse und würde mir wünschen mehr von dir hier zu lesen. Zweitens: Verdammt gute Geschichte und mal kein übelst, ich sag mal 'böser' Serienkiller.
Thuringwethil (02177)
vor 802 Tagen
Ich würde mich riesig freuen, wenn ihr mir eure Meinung da lassen wurde😘