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1 Kapitel - 1.894 Wörter - Erstellt von: Luthien - Aktualisiert am: 2015-07-31 - Entwickelt am: - 969 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Teil 3
Die Reise beginnt und schon tauchen die ersten Fragen über deine Person auf...

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Am nächsten Morgen bist du mit den ersten Sonnenstrahlen wach, stehst lautlos von der Eckbank auf und gehst in die Küche. Dort sitzen bereits Gandal
Am nächsten Morgen bist du mit den ersten Sonnenstrahlen wach, stehst lautlos von der Eckbank auf und gehst in die Küche. Dort sitzen bereits Gandalf und Thorin und der Zwerg ist gerade am verfassen eines Briefes. Da sie sich nicht zu dir umdrehen oder dir wenigstens einen „Guten Morgen“ wünschen schlussfolgerst du, dass sie dich noch nicht bemerkt haben. Deshalb machst du wieder kehrt und gehst nach draußen, um nach deinem Pferd zu sehen, das du gestern Abend allein gelassen hattest.
Du findest Laurelin schließlich ein paar hundert Meter weiter auf einem kleinen Hügel. Er liegt friedlich unter einem Baum und genießt wie du die ersten Sonnenstrahlen. Die Sonne steht nämlich noch tief und als du zu Laurelin läufst, ziehst du einen langen Schatten vor dir her, da die Sonne in deinem Rücken steht.
Das Gras ist noch feucht und die Tautropfen auf den einzelnen Halmen spiegeln das Sonnenlicht wieder und brechen es je nach Lichteinfall, sodass in manchen das Spektrum eines Regenbogens sichtbar ist. Gerade solche kleinen Naturschauspiele liebst du und in ihnen siehst du die Schönheit der Welt, sodass du eine Zeit, egal wie traurig und trostlos sie auch sein mag, gerne erlebst und froh bist hier in Mittelerde zu sein, auch wenn du hier keinen mehr hast.

Bei Laurelin angekommen steht er auf und stupst dich freundlich ins Gesicht, so, als ob er dir „Guten Morgen“ wünschen würde und sagen wollte „He, schön, dass du wieder da bist“.

Du bleibst noch kurz dort, bis ihr gemeinsam zum Smial zurücklauft und Gandalf und Thorin und Gandalf vor der Tür trefft. Sie aber haben dich noch nicht bemerkt und du hörst das Gespräch mit, wobei dir schnell klar wird, dass es um Bilbo geht. „Leicht erregbar das Kerlchen“, sagt Gandalf, als sie sich auf die Bank gesetzt haben. „Kriegt so komische Anfälle, ist aber einer der Besten, einer der Besten – rabiat wie ein Drache mit dem Rücken zur Wand. Es wird schon werden, du musst nur lernen auch in andere Fähigkeiten als Kraft und Erfahrung im Kampf zu vertrauen.“
Gerade als du bei ihnen ankommst und sie dich bemerken treten auch die anderen Zwerge, reisefertig mit ihrem Gepäck und ihren Waffen aus der Tür. Gandalf und Thorin erheben sich und der Anführer der Zwerge wirft dir einen grimmigen Blick zu, während Gandalf dich anlächelt. Du wünschst deinerseits ihnen allen einen guten Morgen und von Gandalf und ein paar anderen Zwergen wird der Gruß sogar erwidert. Da du vorhin schon deine kompletten Sachen mitgenommen hast, bist auch du zum Aufbruch bereit.
Thorin verkündet, dass ihr zuerst nach Wasserau in den Grünen Drachen geht. Er läuft auf den Weg hinaus und die anderen folgen ihm. Einzig der Zauberer geht wieder in die Hobbithöhle, dreht sich kurz vor der Tür aber noch einmal zu euch um und es verwundert dich, dass er nicht mitkommt, was du dir aber nicht anmerken lässt und sagt: „Geht schon. Thorin, du weißt was zu tun ist; wir werden nachkommen.“ Und erst jetzt fällt dir auf, dass Bilbo gar nicht dabei ist.

Dann verlassen auch die letzten den Vorgarten und ihr geht den Weg vom Bühl herunter und kommt eine halbe Stunde später in Wasserau an. Laurelin geht neben dir her und betrachtet die Gesellschaft an Zwergen aufmerksam.

Dort angekommen lässt du Laurelin vor dem Gasthaus stehen und bindest ihn an, bis sich Thorin zu Wort meldet: „Balin und Fíli, ihr bleibt mit ihr hier“, wobei er auf dich zeigt. „Die anderen kommen mit mir mit.“
Sie lassen euch drei also stehen und ihr geht ins Gasthaus und lasst euch an einem kleinen Tisch in einer Ecke nieder. „Was macht er?“, fragst du Balin, der sich neben dich gesetzt hat. „Er will Ponys und die nötigen Sachen für unsere Reise besorgen.“ „Und was ist mit dem Hobbit?“, hakst du weiter nach. Balin schaut zu dir herüber und seufzt: „Ich weiß es nicht. Thorin hat ihm einen Brief geschrieben, dass er um 11 Uhr hier im Grünen Drachen sein soll.“ Das ist also das Schreiben, welches Thorin heute Morgen verfasst hat, denkst du bei dir. „Und Gandalf will mit ihm nachkommen.“
Du nickst und bedankst dich für die Auskunft. Fíli, der junge Zwerg, sieht dich schon seit einiger Zeit interessiert an, deshalb sprichst du ihn direkt darauf an. „Über was denkt ihr nach? Ich sehe doch, dass euch etwas beschäftigt. Also, was ist es“, lächelst du ihn an. Zuerst ist er etwas zögerlich, doch dann beginnt er: „Um ehrlich zu sein, ihr seid es. Wer seid ihr überhaupt und was hat Thorin gegen euch?“ „Um eure zweite Frage zu beantworten: Ich weiß es nicht, aber ich vermute die Ursache dieses Zerwürfnisses liegt in der Vergangenheit. Nicht unbedingt in meiner, sondern in der anderer. Die Beziehung zwischen Zwergen und Elben ist nicht die beste und jeder ist stets auf seinen eigenen Vorteil bedacht. Keiner traut dem anderen über den Weg. Thorin sieht mich demnach nicht als Elara, sondern als irgendeine Elbin. Zu diesen Wesen hat er kein gutes Verhältnis, und dass ich dazu noch eine Frau bin macht es nicht besser.“ Du beendest deine Ausführung an dieser Stelle, aber Fíli ist noch nicht zufrieden. „Und meine erste Frage? Könnt ihr sie mir auch beantworten?“ Bevor du entgegnest atmest du einmal tief durch: „Ich könnte es, aber ich werde es nicht. Es ist so, dass nur die wenigsten wissen wer ich bin und dass ich noch lebe. Dass ich überhaupt noch hier bin, dass … nein.“ Gedanken an deine Geschwister huschen dir durch den Kopf, du versuchst sie aber abzuschütteln und sprichst nach einer kleinen Pause weiter. „Es ist besser, wenn es so bleibt. Es tut mir leid, aber … nein.“ Aber der junge Zwerg will noch nicht aufgeben, also fängt er ein letztes Mal an: „Aber ihr kennt Thorin doch schon länger. Ihr wusstet bei Herr Beutlin einiges über den Erebor und die Zwergenrunen und ihr habt mich neugierig gemacht. Ich habe letzte Nacht über euch nachgedacht und ihr seid erstaunlich, aber auch geheimnisvoll und ich würde zu gerne wissen, wer diese Person ist, die dahinter steckt.“ „Fíli“, beginnst du wieder. „Ich kenne Thorin lange Zeit, sehr lange Zeit. Und ich war natürlich auch schon einige Male im Erebor. Dort sah ich ein paar der Zwerge dieser Mission, auch euch Balin.“ Bei diesen Worten drehst du dich ihm zu und schaust ihn an. „Kennt ihr mich denn nicht mehr?“ Der Zwerg mit dem langen grau-weißen Bart, grübelt ein wenig und scheint tief in seiner Erinnerung nach dir zu suchen und erst nach einigen Augenblicken erhältst du eine Antwort. „Elara, als ihr gestern vor mir gestanden seid wusste ich, dass ich euer Gesicht schon einmal gesehen habe. Aber mir war es unmöglich zu sagen, woher ich euch kannte oder wer genau ihr seid. Alles was ich sagen kann ist, dass Thrór, bevor er dem Gold verfiel, Kontakt zu euch gepflegt hat.“ Du nickst ganz leicht, aber dennoch erkennbar, um deine Zustimmung auszudrücken. Die Erinnerungen an die alten Zeiten sind schmerzlich für dich, aber sie ruft auch ein feines Lächeln auf deinen Lippen hervor. Fíli ist überrascht von den Worten Balins und sieht dich erstaunt an. „Ihr habt Thrór gekannt und euch mit ihm getroffen?“ „Ja, das habe ich.“ „Aber, wie kam das zustande? Ihr seid eine Elbin. Wie kommt eine Elbin einfach so in den Erebor?“ „Ich hatte das Glück eingeladen zu werden und den Erebor sehen zu dürfen. Es war mir jedes Mal eine Ehre diesen Berg zu betreten und wenn ich ihn verlassen musste, weil meine Zeit dort um war, fiel mir der Abschied nicht leicht. Und ich habe immer wieder neue Bekanntschaften gemacht, wie Thrórs Sohn Thráin und seine Enkel Thorin, Frerin und Dís, oder auch Balin und Dwalin. Ihr aber, Fíli, seid zu jung, als dass ich euch und ihr mich kennen könnt.“ „Und wussten sie, wer ihr seid?“ „Nur Thrór, der König unter dem Berg wusste es, sonst niemand.“

Ihr unterhaltet euch dann noch ein wenig über belanglose Sachen und Fíli fragt nicht weiter nach deiner Person und deiner Vergangenheit, da du doch schon einiges über dich preisgegeben hast, aber nichts davon ist offensichtlich und wer diese Elara ist, die vor ihm sitzt kann er immer noch nicht sagen. Auf diese Weise vergeht die Zeit und relativ schnell schon ist es kurz vor 11. Balin steht auf und tritt aus dem Gasthaus und du folgst ihm mit Fíli. Dort seht ihr, wie ein Bilbo Beutlin total außer Atem um Punkt 11 Uhr in Wasserau eintrifft. „Bravo!“, sagt Balin, der nach ihm Ausschau hält.
Zur selben Zeit kommen auch die anderen Zwerge aus der entgegengesetzten Richtung vom Dorf her auch euch zu. Sie sitzen alle auf Ponys und haben auch noch drei weitere dabei; für Balin, Bilbo und Fíli. Zudem sind noch etliche Bündel, Beutel, Pakete, Werkzeuge und andere Habseligkeiten in ihrem Gepäck.
„Aufgesessen, ihr. Es geht los“, schallt Thorins Stimme über den Vorplatz. Alle steigen also auf ihre Ponys, auch du auf Laurelin und Bilbo wird ein kleines Pony zugewiesen. Er ist aber nicht sehr glücklich auf einem Pferd zu sitzen und außerdem beklagt er sich darüber, dass er seine Taschentücher und seinen Hut vergessen hat. Dennoch reitet ihr los, Thorin vorneweg und du hinten.

Schon nach kurzer Zeit holt euch Gandalf ein und kommt auf Schattenfell, seinem prächtigen weißen Pferd angeritten und hat extra für Bilbo Taschentücher und seine Pfeife mit Tabak dabei. Von diesem Zeitpunkt an ist auch die Laune des Hobbits gut und ihr reitet den ganzen Tag durch, nur zu den Mahlzeiten wird Rast gemacht.
Ihr reitet fast zwei Monate, erst durch die Gebiete der Hobbits mit kleinen Häuschen und Dörfern, doch schon bald komm ihr in Lande, wo die Menschen fremde Sprachen sprechen und es kaum noch gute Straßen gibt. Auch die Landschaft wandelt sich und die Wälder werden mal dichter, dann sind wieder tagelang nur endlose Ebenen zu sehen. Hin und wieder seht ihr ein Schloss auf einem Berg, dessen Zustand nicht der beste ist. Allerdings regnet es die meiste Zeit, obwohl es Mai ist und der Sommer so langsam beginnen sollte. Doch das Wetter trübt die Laune der munteren Gesellschaft nicht sonderlich, denn das erhoffte Ziel der Mission ist groß und belohnt all die Mühen und Unannehmlichkeiten.
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1438198209
Sterne über Arda
Sterne über Arda
Teil 3Die Reise beginnt und schon tauchen die ersten Fragen über deine Person auf...
http://www.testedich.de/quiz37/quiz/1438198209/Sterne-ueber-Arda
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2015-07-29
402C
Herr der Ringe

Kommentare (5)

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Arwen (36474)
vor 690 Tagen
Super Geschichte! tolle Art zu schreiben :) Hoffe das die Fortsetzung vald kommt :)
Termari Tochter von Thorin (43477)
vor 702 Tagen
Deine Geschichte ist echt gut schreib bitte weiter. Währe echt toll.
Kili Lover Kahlan (25444)
vor 713 Tagen
Echt coole Geschichte
Elentari (29170)
vor 759 Tagen
Mir gefällt die Geschichte sehr gut !
Du hast echt einen tollen Schreibstil !!
Filuna (32542)
vor 760 Tagen
Ich finde deine ff echt klasse. Ich weiß, ich klinge wie eine Deutschlehrerin, aber du machst ein paar Wiederholungsfehler. Ansonsten total genial.