Mustang Herz

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7 Kapitel - 1.756 Wörter - Erstellt von: Mikejli - Aktualisiert am: 2015-07-30 - Entwickelt am: - 556 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Es ist meine erste Geschichte, also seit Bitte nicht so streng!:)

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    Die Schulglocke klingelte. Es war mein erster Tag auf dieser Schule. Als ich das Klassenzimmer betrat sah ich, dass es nur noch einen freien Platz gab. Ich setzte mich und die Lehrerin kam rein: "Hallo, ich bin eure neue Lehrerin Frau Meier." Alle begrüßten Frau Meier und sie erzählte was über sich und die Schule.

    Nachdem der Unterricht zu Ende war machte ich mich auf den nach Hause weg. Angekommen wartete meine Oma schon auf mich. Meine Mutter ist bei meiner Geburt gestorben und mein Vater starb auch, seitdem lebe ich bei meiner Oma. Es gab nur eins was mir Freude bereitete und das war mein Pferd! Ich hatte es aus Amerika mitgenommen, es war ein Mustang den ich gezähmt hatte. "Hallo Luna, wie war die Schule?", fragte sie. "Passt schon", antwortete ich. Ich ging ins Haus, zog mich um und ging in den Garten. Oma hatte einen großen Garten, wir haben einen Teil eingezäunt auf dem mein Pferd seinen Platz hatte. Wild kam auf mich zugerannt, er blieb direkt vor mir stehen und ich schlang meine Arme um seinen Hals. "Ich habe dich so vermisst ", flüsterte ich. Ich zog mich auf seinen ungesattelten Rücken und verließ das Grundstück. "Ich bin ausreiten!", rief ich noch Oma zu. Ich ritt durch den Wald, zog die frische Luft ein und lauschte dem Gesang der Vögel. Wild wollte vorwärts, ich wusste er wollte galoppieren. "Also gut mein Junge, auf geht's!" Er rannte los, seine Hufe donnerten auf dem Waldboden. Es war fast wie fliegen, es gab Zeiten da dachte ich, dass seine Hufe nicht mal den Boden berührten. Ich war die einzige die Wild an sich heranließ. Nach einer Galopp Runde machte ich mich auf den Heimweg.

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    Zuhause angekommen aß ich erstmal was. Dann ging ich in mein Zimmer und lass ein Buch. Später spielte ich noch etwas mit Wild und legte mich schlafen.

    Am nächsten Tag ging ich wieder zur Schule. Wieder setzte ich mich auf meinen Platz und wartete auf die Lehrerin. Mein Sitznachbar sprach mich an: "Hi! Ich hab dich gestern nicht bemerkt, wie heißt du?", fragte er. "Luna", antwortete ich knapp. "Luna", sagte er, er sprach es als wäre es das schönste Wort das es gibt. "Wollen wir uns mal treffen? Vielleicht im Park, da kenne ich eine schöne Stelle", fragte er. Um nicht unhöflich zu sein sagte ich: "Ok, wann denn?" "Heute um 16 Uhr?" "Einverstanden, ich werde kommen", stimmte ich zu. Doch da kam schon Frau Meier rein.

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    Zuhause ging ich als erstes ins Wohnzimmer wo meine Oma sich an einem Kreuzworträtsel versuchte. "Oma, ich treffe mich heute mit einem Mitschüler um 16 Uhr im Park." "Ist in Ordnung ich weiß Bescheid ", sagte sie ohne von ihrem Kreuzworträtsel aufzublicken. Ich ging und aß ein wenig Nudeln. Dann ging ich zu Wild. "Wild, heute treffe ich mich mit jemand und ich möchte, dass du mitkommst!" Wild kam angaloppiert und rieb seinen Kopf an mir. Ich streichelte liebevoll seine Stirn. Ich schaute auf ihn, hob die Hände nahm einen Strick und warf ihn. Wild rannte weg. Nach kurzer Zeit kam er wieder näher und ich sah wie er den Kopf senkte. Ich zeigte ihm die Seite und ließ meine bisher erhobene Hand an meine Seite sinken. Ich schaute auf Wilds Hufe und er kam zu ihr. Ich streichelte seine Stirn und ging Seite an Seite mit ihm über die Wiese. Auf diese Weise hatte ich es geschafft ihn zu zähmen. Er war mein einziger und bester Freund, nur er konnte mir diese wäre geben nach der mein Herz schreit. Ohne ihn konnte ich nicht leben. Um 15 Uhr stieg ich auf Wild und wir machten uns auf den Weg zum Park. Dort angekommen wartete mein Mitschüler schon auf mich. "Hallo Luna, ich bin froh das du gekommen bist."

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    Er führte mich zu einem stillen Platz, es war dort wunderschön. Wir waren umgeben von lauter Büschen die mit roten Rosen versehen waren. Ich stieg vom Pferd und blickte meinem Mitschüler in die Augen. "Ich hab mich ja noch gar nicht vorgestellt. Ich heiße Tobias", stellte er sich vor. "Ok Tobias. Das ist mein Pferd Wild, er ist ein echter Mustang aus dem Wilden Westen." Ich erzählte ihm die Geschichte wie ich das Pferd fand und zähmte: "Als ich ihn fand lag er in der Falle von Wilderern. Er war stark verletzt und kurz vor dem Tod. Ich nahm ihn mit und brachte ihn zum Tierarzt, der versorgte ihn. Nach einigen Wochen war er wieder fit, aber ich musste ihn zähmen. Also begann ich und habe es geschafft." Tobias musterte mich mit großen Augen, scheinbar war er davon beeindruckt. "Wow, ich wäre bestimmt nie so mutig gewesen wie du!", sagte er. "Deine Eltern müssen stolz auf dich sein!", sagte er überzeugt. "Meine Eltern leben nicht mehr, meine Mutter ist bei meiner Geburt gestorben und mein Vater starb an einen Unfall. Er hatte viel mit Pferden zu tun, er hatte ein Pferd Namens Twister. Er liebte dieses Pferd wie verrückt und von ihm hab ich auch reiten und den Umgang mit Pferden gelernt. Zusammen haben wir uns um ängstliche und wilde Pferde gekümmert, also sie quasi wider reitbar gemacht. Einmal bin ich mit ihm Ausgeritten, das Pferd was ich ritt hat sich erschreckt und ist durchgegangen. Ich fiel und verlor das Bewusstsein. Das Pferd bäumte sich auf und stieg, fast hätte es mit seinen Hufen meinen Kopf berührt. Mein Vater zog mich schnell weg, doch er konnte nicht aufpassen und das Pferd traf ihn. Ich kam wieder zu Bewusstsein und wollte den Notarzt rufen, doch hatte keinen Empfang. Also stieg ich auf Twister und ritt los. Twister galoppierte als würde der Teufel hinter ihm her sein. Als der Notarzt kam und meinen Vater mitnahm, war es schon zu spät." Als ich Tobias diese Geschichte erzählte kamen mir die Tränen in die Augen.

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    Tobias blickte fassungslos auf mich und nahm mich in die Arme. "Was ist nun mit Twister?", fragte er. "Er starb kurz danach an Erschöpfung, er ist viel zu schnell gerannt. Er wollte sein Leben für meinen Vater geben, aber sein kämpfen hatte keinen Sinn", sagte ich traurig. "Das ist hart", sagte er nur. Zum ersten Mal in meinem Leben zeigte jemand Mitgefühl für mich. "Mein einziger Freund ist nur noch Wild", platzte es aus mir heraus. Wild kam von hinten und bließ mir seinen warmen Atem in den Nacken. Es fühlte sich gut an. Ich löste mich aus Tobias Armen und sagte: "Ich muss langsam zurück nach Hause." Ohne ein weiteres Wort schwang ich mich auf Wilds Rücken und galoppierte so schnell er konnte weg. "Warte!", schrie Tobias, aber ich wollte nur noch weg.

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    Zuhause brachte ich Wild wider auf die Wiese und rannte in mein Zimmer. Ich legte mich auf mein Bett und heulte. Ich heulte weil ich wieder diesen Schmerz spürte, diesen stechenden Schmerz, diese schmerzende Vergangenheit! Ich konnte nicht mehr, meine Vergangenheit hatte mir Narben hinzugefügt die niemals heilen werden. Ich heulte nur noch, dieser Schmerz zerstörte mein Ich, er machte mich kaputt. Meine Vergangenheit hatte mich gebrochen. Ich hatte niemanden mehr, außer Wild. Nach einiger Zeit heulte ich nicht mehr sondern schluchzte nur noch. Bis ich dann in den Schlaf fiel.

    Als ich aufwachte war es schon 20 Uhr. Ich wusste nicht wieso, aber irgendwie fühlte ich mich wieder zu dem Park wo ich mich mit Tobias getroffen hatte hingezogen. Ich zog mir ein rotes Kleid an und ging zu Wild. Mit Wild ritt ich zurück in den Park. Er lag verlassen da, in einer gespenstischen Stille. Der Vollmond tauchte ihn in ein bläuliches, geheimnisvolles Licht. Ich ritt zu der Stelle wo ich mit Tobias war. Als ich dort war sah ich etwas was ich nie erwartet hätte, war aber seltsamerweise nicht überrascht. Tobias saß auf einer Bank und schaute zu mir hoch. Ich ließ mich von Wilds Rücken gleiten und setzte mich neben ihn. "Was machst du denn hier?", fragte ich. "Ich weiß nicht wieso, aber ich fühlte mich hier hin gezogen", antwortete er. "Ich fühlte das gleiche. Es tut mir leid, dass ich so schnell weg geritten bin." "Nicht schlimm, du musstest wohl erstmal allein sein. Ich kann das verstehen, Luna." Seine blauen Augen glänzten im Mondlicht und er schaute mich an. "Eigentlich wollte ich mich nur mit dir treffen weil ich dir etwas sagen musste." Wild kam zu mir und ich streichelte seine Stirn. "Was willst du mir den sagen Tobias?" Tobias wurde nervös. "Ich...ich" "Jetzt sag schon!", forderte ich auf. Tobias nahm allen Mut zusammen und sagte: "Ich liebe dich!" Ich war erstaunt, Wild anscheinend auch. Was sollte ich nur dazu sagen? Ich küsste ihn einfach auf die Lippen. "Es wird spät, ich muss los!", sagte ich und ritt weg.

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    Ich ritt nicht den Weg nach Hause, sondern den zum Wald. Auf einer kleinen, geheimnisvollen Lichtung stieg ich ab und setzte mich ins Gras. Wild streckte mir seinen Kopf entgegen und ich streichelte ihn. "Ich hätte das wirklich nie gedacht Wild! Wer hätte sowas gedacht. Ich glaube ich werde es mit ihm versuchen", sagte ich und lächelte.

Kommentare Seite 1 von 1
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Horse love 56 ( 33.96 )
Abgeschickt vor 494 Tagen
Coole Geschichte , ich würde allerdings mehr auf den Mustang ,, achten''(also mehr über das Pferd schreiben) :)
rabenfeder ( 8.150 )
Abgeschickt vor 525 Tagen
Hey du bist super in Geschichten schreiben mach ruhig weiter 🌟🌟🌟🌟 7775;🌟🌟🌟🌟 ;🌟
Mikejli ( 8.221 )
Abgeschickt vor 541 Tagen
Wie gefällt euch meine erste Geschichte? Ich habe versucht es nicht zu kitschig zu machen.