Engel&Jäger

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1 Kapitel - 2.093 Wörter - Erstellt von: Holly - Aktualisiert am: 2015-07-30 - Entwickelt am: - 536 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Raven dachte immer das sie stinknormal ist, ok bis auf die eine der andere Macke, aber die hatte ja schließlich jeder. Dann musste ja Derek Winterwood in ihr Leben scheinen und alles in Frage stellen, an was sie je geglaubt hatte...

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Angestrengt kniff ich die Augen zusammen. Irgendetwas fehlte noch auf diesem Bild. Ich wusste bloß nicht was. Ununterbrochen kaute ich auf dem Ende meines Pinsels. Immer wieder dieses Zeichen. Geschwungene schwarze Linien zogen sich über die Leinwand und ergaben eine Mauer. Mein ganzes Zimmer war voll mit diesen Runen. Nun setzten auch wieder die Kopfschmerzen. Stöhnend fasste ich mir an den Kopf. ES war wie ein pfeifen, ein ziemlich lautes und schrilles pfeifen. Fast blind taste ich mich zur Schublade meiner Tabletten hin und warf mir eine Tablette ein. Langsam setzte die heilende Wirkung ein und die schmerzen ebbten ab. „Verdammte Axt!“, fluchte ich und ließ mich auf mein Sofa fallen. Lustlos schaltete ich den Fernseher an. „Bostoner Todesfall, Mensch wird von einem Tier angegriffen und zerfleischt.“, sagte der Nachrichtensprecher ernst und ein Bild wurde eingeblendet. Angewiderte schaltete ich um. „Frau saugt Menschen leer gesaugt. Gibt es Vampire doch oder ist es nur ein weiter Fall von Kannibalismus?“, fragte ein anderer Sprecher. Genervt verdrehte ich die Augen und schaltete die Glotze ab. Ich griff nach meinem iPod und schaltete die Musik ein. Langsam fielen mir die Auen zu, als mir Nickelback in die Ohren dröhnte. „RAVEN LAUF!“, brüllte eine Stimme. Erschrocken riss ich die Augen auf. Ein junger gut aussehender Mann beugte sich über mich. Seine blonden Locken standen wirr vom Kopf ab und seine Augen leuchteten in einem hellen blau. Ein lauter Schrei ließ ihn herumfahren. „Verdammt lauf jetzt!“, brüllte er und schubste mich regelrecht aus der Tür.
Schweißgebadet erwachte ich. Nun sang Adele Rolling in the deep. Mit einem Ruck riss ich meine Kopfhörer aus den Ohren und rieb mir den Schweiß aus den Augen. Was für ein verrückter Traum . Ein Blick auf die Uhr verreit mir das ich 8 Stunden geschlafen hatte und es jetzt 19:00 Uhr war. Das Klingeln meines Handys ließ mich aus meiner starre erwachen. „Hallo?“, meldete ich mich. „Hey kleiner Rabe.“, meldete sich meine beste Freundin Alice am anderen Ende der Leitung. „Du weißt das ich diesen Spitznamen hasse.“, grummelte ich in den Höherer. „Hast du Bock mit mir was trinken zu gehen?“, fragte sei mich. „Du hast keine Ahnung wie sehr ich das jetzt gebrauchen kann.“, seufzte ich. „Dann in 5 Minuten bei Anns?“, fragte sie. „Klar.“, antwortete ich und legte auf. Wie eine 80 jährige erhob ich mich vom Sofa und suchte mir frische Sachen raus. Die kalte Nachtluft ließ mich frösteln und veranlasste mich dazu meine Jacke enger um mich zu schlingen. Alice saß schon vor der Bar und nippte an ihrem Gin Tonic. Sie liebte dieses Getränk. Lustlos ließ ich mich neben sie auf einen Hocker plumpsen. „Tach.“, murmelte sie und am einen großes Schluck ihres Gins. „Abend.“, gab ich zurück und gab dem Barkeeper ein Zeichen. Alice und ich waren sowas wie Stammkunden, daher wusste er was ich trinken wollte. Wir unterheilen uns über Gott und die Welt, bis Alice die große Bombe platzen ließ. „Sie haben mich angenommen.“, sagte sie urplötzlich. „Wo haben sie dich angenommen?“, fragte ich. „Na das College in Schottland.“, sagte sie traurig. Ich verstand die Welt nicht mehr. „Das ist doch super, da wolltest du doch schon immer hin.“, sagte ich erfreut. „Ja, aber ich will nicht, das wir uns noch so wenig sehen.“, schniefte sie und die erste Träne rollte ihre Wange hinunter. Es war als hätte sie mir einen Schlag in die Magengrube verpasst. Das hatte ich nun gar nicht beachtet. Ich schluckte die Tränen hinunter. Alice sollte nicht wegen mir ihre größte Chance in ihrem Leben wegwerfen. „Das ist doch egal, wir telefonieren oft und wir besuchen uns in die Ferien, du darfst diese Chance nicht wegen irgendwem wegwerfen.“, sagte ich und umarmte sie freudig. Wir schmiedete schon Pläne wann wir uns treffen wollten und schwärmte über heiße Schotten die Alice treffen würde.

Derek stand mit Cloe und Alec vor der Bar. Obwohl es so kalt war spürt er die Kälte nicht. Sein ganzer Körper war angespannt. Wenn sie richtig lagen und das Mädchen da drinnen wirklich die war für die Magnus sie hielt, dann mussten sie verdammt noch einmal aufpassen das ihr nichts passierte. „Was ist wenn Magnus sich irrt.“, warf Cloe den Gedanken ein, der ihm schon seit Stunden durch den Kopf schwirrte. „Schließlich ist das das 10 Mädchen das wir beschatten und bei den anderen hat er sich geirrt.“, sponn sie weiter aber ihr Zwillingsbruder schnitt ihr das Wort ab. „Du hast es nicht gesehen Cloe, als wir in ihrer Wohnung waren, da hat er förmlich geglüht und sie hat Millionen von Runenbilder in ihrem Zimmer stehe, die Hälfte davon kenne ich nicht einmal.“, sagte Alec ernst. Er war nicht so die Frohnatur wie seine Schwester. „Was denkst du Derek?“, fragte ihn Cloe und beide sahen ihn erwartungsvoll an. Laut stieß er die Luft aus und sah den weißen Wölkchen zu wie sie sich langsam auflösten. „Ich glaube Magnus, wir dürfen nicht zulassen das sie sie als erstes finden.“, sagte er ernst und wand den Blick wieder der Bar zu, aber die Hocker waren leer. „Verdammt!“, fluchte er laut. Er hatte doch nur ein paar Sekunden nicht aufgepasst. „Wo zur Hölle ist die hin!“, aufgebracht fuhr sich Alec durch die Haare. „Jungs, dort vorne steht sie doch, kommt mal runter.“, lachte Cloe und deutete auf das Mädchen mit den langen schwarzen Haaren. Derek musste sich schon eingestehen, sie war wirklich hübsch. Sie war zierlich und ca. 1,75m groß und hatte schwarze Haare, die ihr bis zur Rückenmitte. Sie hatte sehr helle Haut, die ihr einen leichten Eindruck von Schneewittchen gab. Ihre enge Jeans schmeichelte ihren langen dünnen Beinen. Ihre enge Lederjacke zeigte ihren schönen Kurven. „Schnappen wir uns sie jetzt oder später?“ fragte Cloe und rieb sich ihre kalten Hände. „Später, hier sind zu viele Leute.“, sagte Derek.

„Alice, du musst mich schon loslassen um ins Taxi zu steigen.“, lachte ich. Als sie mich immer noch los ließ, nahm ich ihre Hände und löste sie vom mir. Alice Wimperntusche war vollkommen verlaufen und ließ aussehen wie eine schlechte Horrorfigur. „Ruf mich an, wenn du morgen gelandet bist ok?“, bat ich sie. Heftig nickte sie und umarmte mich noch einmal fest bevor sie ins Taxi stieg. Ich schaute den Wagen noch hinterher, bis er um die Ecke bog. Schweren Herzen drehte ich mich um. Dann sah ich ihn. Er stand neben der Bar an einer Mauer gelehnt. Seine blonden leicht gelockten Haare fielen ihm leicht in die Stirn und seine blauen Augen musterten mich neugierig. Seine schwarze Lederjacke lag eng um seinen Muskulösen Oberkörper. Schnell wand ich den Blick ab und wollte weiterlaufen, aber eine Hand schoss hervor und zog mich hin eine Gasse. Erschrocken schrie ich auf, aber eine große Hand legte sich über meinen Mund und erstickte den Schrei. „Ganz ruhig Prinzessin.“, zischte mir eine Stimme ins Ohr. Ich dachte gar nicht erst dran und biss ihm energisch in den Finger. Wütend jaulte er auf und ließ meinen Mund frei. „Hilfe!“, schrie, da hatte er seine Hand auch schon wieder über meinen Mund. Er fluchte in einer anderen Sprache und zerrte mich immer weiter in de Gasse. Wie eine wild gewordene Furie trat ich um mich und schlug den Kopf von einer Seite auf die andere, aber es nützte nichts, er ließ nicht locker und zog mich immer weiter. Hinten in der Gasse parkte ein schwarzer Lieferwagen. Ich kam mir vor wie einer Krimiserie und leider war ich das Opfer. Schnell öffnete er die Tür und zog sie zur Seite und wollte mich gerade hineinwerfen, als etwas durch die Luft sirrte und neben meinem Kopf im Metall landete. Kreischend riss ich die Augen au und zappelte wie ein Fisch an Land, das wurde ja immer verrückter und verrückter. Drei gestalten erscheinen in der Gasse. Ihre Schatten erstreckten sich lang vor uns. Links stand ein Mädchen, sie hatte wilde braunen Locken und in der Hand hielt sie einen Bogen, in dem der nächste Pfeil schon gespannt war. Neben ihre Stand der blonde, den ich eben gemustert hatte, in seiner linken Hand hielt er ein Kurzschwert und seine Augen glühten förmlich in der Nacht. Ganz rechts stand ein Junge, er sah dem Mädchen ziemlich ähnlich, er hatte auch braune Haare und wie sie graue Augen, auch er hielt ein Kurzschwert. „Nimm deine dreckigen Werwolfpfoten von dem Mädchen!“, sagte der blonde. Seine Stimme hallte von den Wänden wieder. Sofort stellten sich all meine Härchen auf. Ich war bestimmt in so einem Rollenspiel gelandet. Warum musste denn auch immer mir so etwas passieren! „Verpisst euch Jäger, das hier ist eure Kappe, das geht nur die Werwölfe was an!“, knurrte mein Entführer animalisch und drückte so fest zu, das ich meinen Arm bedrohlich knacken hörte. Schmerz durchfuhr mich wie Feuer. Wimmernd presste ich die Lippen zusammen und versuchte die Tränen zu unterdrücken, aber sie rannen unaufhaltsam meine Wangen hinunter. „Ich habe heute einen guten Tag, also gebe ich dir eine Chance, entweder du gibst uns das Mädchen und du verlierst nur einen Arm, oder wir machen es auf die harte Tour und du stirbst.“, erwiderte der blonde und warf sein Schwert hoch. Die klinge glänzte im Laternenlicht und drehte ich einmal um ihre eigene Achse und landete mit dem Griff sicher in der Hand des blonden. „ihr werdet sie nicht bekomme!“, schrie der Typ hinter mir. „Ich hoffte das du das sagst.“, lachte der blonde und rannte mit den anderen beiden los. Mein Entführer stieß mich von sich und mein Kopf schlug hart gegen die Steinwand. Die Welt verschwamm und bekam schwarze Punkte. Ich hörte schreien, das dumpfe Geräusch von aufeinander schlagenden Klingen und das surren von Pfeilen. Stöhnend kam ich auf die Füße. Die waren alle samt verrückt, hatten nicht alle Latten am Zaun, einen Sprung in der Schüssel, einfach alles. Meinen gebrochenen Ellenbogen, drückte ich gegen meine Brust, als ich torkelnd aus der Gasse lief.

Gekonnt wich Derek den Krallen des Werwolfes aus. Er war jung, aber nicht unerfahren, er kannte die Tricks und wusste was er tun musste. Aber er war nicht so schnell wie Derek. Ein Vorteil ein Schattenjäger zu sein, man hatte all die Extras, die sich über die wesen verteilt waren Die Schnelligkeit eines Vampirs, die Stärke einer Walküre und die Beweglichkeit eines Werwolfs, und noch ein zwei andere Sachen. Alec sprang an ihm vorbei und zog seine Klinge über die Brust des Werwolfs. Wütend heulte er auf und fletschte seine langen Zähne. „Man, hat der mal was von Minze gehört!“, meckerte Cloe neben ihm und verzog den Mund und ließ einen Pfeil von der Sehne surren. Er zog seinen Mund zu einem Lächeln und schnitt dem Werwolf den Kopf ab. „Verdammt wo ist sie!“, rief Alec, sichtlich wütend. „Was!“, er glaubte sich verhört zu haben. Energisch zog er seine Klinge wieder heraus und drehte sich zu den Zwillingen um. Alec hatte Recht, das Mädchen war nirgends zu finden. „Das kann doch nicht wahr sein!“, konnte er sie nach einfach mal für 2 Minuten aus den Augen lassen, ohne dass sie verschwand? Was das so schwer. „Wartet mal Jungs, hier sie ist verletzt.“, Cloe hatte sich auf den Boden gehockt. Sie hatte Recht, eine Blutspur führte aus der Gasse. „Wir müssen uns beeilen, er war bestimmt nicht der einzige der hinter ihr her ist.“, mahnte Alec sie und warf dem toten Werwolf einen vernichtenden Blick zu. Er und Cloe nickten und alle drei joggten aus der Gasse in die Nacht hinein.

Kommentare Seite 1 von 1
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SternenJuwel ( 63249 )
Abgeschickt vor 655 Tagen
Schöne Geschichte!
Irgendwie erinnert mich der Anfang an Chroniken der Unterwelt.
xD
Failariel ( 79353 )
Abgeschickt vor 656 Tagen
Irre cool! Schreib bitte schnell weiter!!