Chaosfusion (Teil 3)

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3 Kapitel - 2.245 Wörter - Erstellt von: Yamiyo - Aktualisiert am: 2015-07-27 - Entwickelt am: - 925 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Emi liegt nach ihrem Duell im Krankenhaus und bekommt dort unerwarteten Besuch. Dreimal dürft ihr raten, von wem...

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*aus Emis Sicht*Das Erste, was ich spürte, war der brennende Schmerz, der meinen Kopf wie ein loderndes Feuer durchflutete. „Aua..." quengelte
*aus Emis Sicht*
Das Erste, was ich spürte, war der brennende Schmerz, der meinen Kopf wie ein loderndes Feuer durchflutete. „Aua..." quengelte ich genervt und öffnete langsam die Augen. Zuerst sah ich nur verschwommen–und konnte dem, was ich erblickte, kaum trauen. Dieses Gesicht, die Form der Augen, das warme Lächeln... „Yuri-nii!" rief ich überrascht und ohne mir die Schleier aus den Augen zu wischen, setzte ich mich trotz meiner ätzenden Kopfschmerzen auf und umarmte den Jungen vor mir. Was machte denn mein Aniki hier? Und wo war ich? Ach egal, hauptsache, er war hier... Glücklich schloss ich die Augen und sog begierig seinen mir so vertrauten Geruch ein. Doch halt–So roch nicht Yuri! Erschrocken riss ich die Augen wieder auf und sah dieses Mal schärfer als beim ersten Mal. Zum Glück, denn so unterlief mir kein zweiter fataler Irrtum, da der Junge vor mir keinesfalls Yuri war–nein, es war niemand Anderes als–YUYA. „Sakaki-san..." stammelte ich verlegen und löste schnell meine Umarmung, woraufhin ich beschämt den Blick zu Boden senkte. Wie ich war Yuya knallrot vor Verlegenheit geworden, doch er fasste sich schneller als ich. Entgegen meiner Erwartung war er nicht sauer, sondern meinte nur schief grinsend: „Wow, das hatte ich auch noch nicht, dass ich von einem Mädchen, das gerade aufgewacht ist, umarmt werde." Er lachte gelassen, was mein schlechtes Gewissen und meine Beklemmung in Luft auflöste. „Wieso bist du hier, Sakaki-san?" wollte ich neugierig wissen, während ich aus dem Glas, das neben meinem Bett stand, einen Schluck trank. Yuya grinste verlegen und antwortete dann: „Naja, ich habe mir Sorgen um dich gemacht. Ich hoffe, du hast jetzt keinen zu schlechten Eindruck von meinem Entertainment-Duellstil." „Entertainment-Duellstil? " wiederholte ich langsam und massierte mir die pochenden Schläfen. Bei meiner Nachfrage begannen Yuyas Augen zu leuchten und ich konnte die wahre Leidenschaft in seinen roten Iriden erkennen. Wow, so etwas hatte ich noch nie in dieser Stärke gesehen. Ja, wir von Academia hatten einen ähnlichen Ausdruck, wenn wir für unsere Organisation kämpften, aber diese Freude und Willensstärke in Yuyas Augen beeindruckte mich doch mehr, als ich mir eigentlich eingestehen wollte... „Entertainment-Duell! Das hat mir mein Vater hinterlassen und ich werde seine Ideale sicher nicht verraten. Er hat so alle Leute begeistert und sie zum Lachen gebracht. Nie hat er den Mut verloren und seine Duelle waren einfach... GENIAL!" schwärmte er mit ungewohnter Wärme in der Stimme. Hmm, bei seiner Eröffnungsrede hatte ich sein pathetisches Gelaber noch als nervig empfunden, aber nun verstand ich ihn endlich. Es war fast wie Yuri und ich, wenn wir von unseren Fusionsbeschwörungen sprachen. „Klingt spannend. Ich muss auch sagen, dass unser Duell wirklich der Hammer war. Im wahrsten Sinne des Wortes..." Schmerzerfüllt betastete ich den dicken Kopfverband. „Ja, es war wirklich ein unglaubliches Duell! Ich habe noch nie Jemanden gesehen, der mit solch einer Energie gekämpft hat wie du! Und du hast noch nicht einmal eine Spezialbeschwörung benutzt. Warum eigentlich?" Mist, die Frage hatte ich eigentlich vermeiden wollen. Was sollte ich ihm denn jetzt sagen? Hmm, wieso nicht einfach die Wahrheit? Er war nicht aus Xyz, sonst hätte er sicherlich die Xyz-Beschwörung benutzt. Hatte er aber nicht. Und ich traute keinem von diesem Abschaum von Xyz-Leuten zu, dass sie so schlau waren wie ich, und ihre Identität verbargen, indem sie nicht ihre Spezialbeschwörung einsetzten. Nee, dafür waren die viel zu minderbelichtet. Ich verstand gar nicht, wieso Akaba-sama diesen Idioten Einlass in die Welt geben wollte, die wir, Academia, aus den vier Dimensionen Xyz, Fusion, Synchro und Standard erschaffen wollten und würden. Das waren sie es doch gar nicht Wert! Schon allein, weil sie es doch waren, die uns vor einigen Jahren angegriffen hatten! Wie waren sie bloß auf diese Schnappsidee gekommen? Sie hätten doch darauf kommen müssen, dass es völlig logisch war, dass wir zurückschlagen würden. Tja, jetzt war es zu spät. Jetzt war Heartland nur noch ein Trümmerfeld. Selbst schuld.
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Chaosfusion (Teil 3)
Chaosfusion (Teil 3)
Emi liegt nach ihrem Duell im Krankenhaus und bekommt dort unerwarteten Besuch. Dreimal dürft ihr raten, von wem...
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2015-07-23
407E
Yu-Gi-Oh!

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