Herr der Ringe - Lost and Found IV

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1 Kapitel - 952 Wörter - Erstellt von: Gilraen Faelivrin - Aktualisiert am: 2015-07-24 - Entwickelt am: - 619 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Ist es das Ende? Ist es wirklich vorbei?
Es geht weiter mit der Geschichte und es kommen noch ein paar weitere interessante Gedanken hervor...

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Kapitel 4
Well I wait in line
So I can wait some more
'Til I can't remember what I came here for
But I can't leave now
Cause I've a light that shines
And a love so pure
But I don't know what to use them for
I should know by now

Well I spent my money, I lost my friends, I broke my mobile phone
3 a.m. and I'm drunk as hell, and I'm dancing on my own
Taxi-cabs ain't stopping, and I don't know my way home
Well it's hard to find a reason, when all you have is doubts
Hard to see inside yourself when can't see your way out
Hard to find an answer when the question won't come out

Everyone's filling me up with noise
I don't know what they're talking about
Everyone's filling me up with noise
I don't know what they're talking about
Everyone's filling me up with noise,
I don't know what they're talking about
You see all I need's a whisper in a world that only shouts
(Whispers von Passenger)

Irgendwoher hatte ich jetzt wieder Tränen die mir über die Wange rieseln konnten. „Es tut mir leid…“, sagte mein Gegenüber mit erstickter Stimme. Er drehte sich um und ging. Wieso? Wieso musste ich das falsche wählen? ‚Deine Zukunft ist vorher bestimmt und egal was auch immer du tust, sie wird sich nicht ändern.‘ Wäre mein Leben anders wenn diese Prophezeiung nicht wäre? Wohl kaum, es würde mir einfach anders vorkommen. Die Zellentür öffnete sich erneut. „Steh auf! Versuche ja nicht zu fliehen“ „Wohin den auch“, murmle ich. „Was hast du gesagt?“ „Nichts.“ Der Soldat führte mich durch unzählige Gänge. An Fackeln und Zellen vorbei. Als ich in das gleißende Sonnenlicht trat, musste ich blinzeln. Wie lange war ich eingesperrt? Ein Tag? Zwei Tage? Ich weiß es nicht. „Weiter gehen!“ Ich wurde in einen Innenhof geführt. Man sah auf den ersten Blick, dass dieser der Platz war, wo die Strafen vollzogen wurden. Aber eigentlich war er noch recht schön. Er hatte so etwas Ruhiges an sich. Beinahe Beruhigend. Ich schaute mich um. Überall standen Leute. Schaulustige. Doch nirgends sah ich einen Henker. Auf einem Podest sassen der Stadthalter Denethor. Neben ihm seinen Söhne Boromir und Faramir. Ich wurde auf das Podest geschleift. Denethor betrachtete mich spöttisch. Boromir sah mich mit einer Art an die mir gar nicht gefällt und Faramir ist mit den Gedanken ganz wo anders. Ich kenne die drei genug gut um dies aus ihren Blicken zu lesen.

Ein Sprecher verkündet: „Wir haben uns heute eingefunden, um darüber abzustimmen, wie die mehrfach angeklagte sterben soll. Die Anklagen sollten allen hier bekannt sein. Man hebe jetzt die Hand, wenn man noch etwas zu sagen habe.“ Stille. „Wer ist dafür, dass die Angeklagte auf jedwede Art enthauptet wird?“ Ein Raunen geht durch die Menge. Ein paar heben die Hand. „Oder mit Gift zu unseren Vorfahren gesandt wird?“ Alle anderen heben schweigend die Hand. „So ist es also entschieden.“ Egal wie tapfer ich sonst auch immer war. Egal was auch immer ich getan hatte. Egal wie sehr ich gelitten hatte und mich an mein Leben geklammert hatte. Ich bin froh, dass dies hier nun das Ende ist. Ich war ehrlich gesagt auch froh, dass ich fast schmerzlos sterben kann. Hier auf diesem Platz. Unter diesen Leuten. Nicht irgendwo alleine im Wald. Eine Person, auf deren Brust das Wappen Gondors prangte, kam auf mich zu. Sie hielt ein kleines Fläschchen mit einer türkiesen Flüssigkeit darin in der Hand. So blau wie die Skar’s Augen. Ein Lächeln huschte über mein Gesicht. Auch wenn Skar und ich uns im Streit getrennt hatten vermisste ich ihn sehr. Ich vermisste ihn fast sosehr, wie unseren gemeinsamen Sohn. Doch in wenigen Minuten würde ich die beiden wieder sehen. Unsere Familie vereint werden. Denn Skar hat mir mal versprochen auf der anderen Seite bei den Hallen Mandos auf mich zu warten. ‚Egal was auch immer passiert‘ hat er damals gesagt.

Der Mann übergab mir das Fläschchen. „Entweder tut ihr es, oder ich muss es tun. Ihr könnt entscheiden.“, flüstert er mir zu. „Ich tu es“, antworte ich ihm fest. Ich entstöpselte das Fläschchen und setzte es an meine Lippen. Bevor ich es jedoch kippte, rief ich mir eine Erinnerung ins Gedächtnis. Die Erinnerung die mir Kraft gab in den dunkelsten Stunden, die mich am Leben erhielt als es keinen Weg mehr gab. ‚Skar wirbelte unseren Sohn in der Luft herum. Es war sein zweiter Geburtstag gewesen. Die Sonne schien und wir saßen am Ufer des kleinen Bachs neben unserem selbst gebauten Haus.‘ Ich kippte die Phiole und verlor das Bewusstsein. Ich spürte nicht einmal mehr, das ich auf dem Boden aufschlug.

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