Blitzregen – Die Geschichte der 6. Mizukage: Azarni Nimanko

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3 Kapitel - 3.509 Wörter - Erstellt von: Frania - Aktualisiert am: 2015-07-20 - Entwickelt am: - 608 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Ich habe mir überlegt eine interaktive Geschichte zu machen. Sie spielt nach Naruto, also sind der Fantasie fast keine Grenzen gesetzt. Mit "interaktiv" meine ich, dass ich auch Vorschläge von Euch, den Lesern, bezüglich Charaktere, Storyline, etc. gerne miteinbeziehen würde.

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Blitzregen – Die Geschichte des 6. Mizukage: Azarni Nimanko
Ich sitze am Schreibtisch in Kirigakure. Der Papierkram frisst wieder einen Großteil meiner Zeit. Die Papierstapel türmen sich auf meinem Tisch. „Es ist zwar eine Genugtuung wieder Mizukage zu sein, aber das habe ich nun wirklich nicht vermisst“, gestehe ich mir ein. Es klopft an der Tür. „Herein!“, rufe ich. Ich schaffe es nicht, meinen genervten Unterton zu unterdrücken. „Lady Mizukage“, begrüßt mich der Besuch. „Natsumi Hozuki“, entgegne ich, „Haben wir denn nicht ausdrücklich vereinbart, dass du mich so nicht nennst.“ „Aza, aber das war doch, bevor dieser **** dein Amt innehatte“, grinst sie. „Ja und das war meine eigene Schuld“, gebe ich kleinlaut zu. „Das stimmt vielleicht. Aber dadurch habe ich eine so süße Nichte bekommen“, freut sie sich. Schlagartig muss auch ich lächeln. „Mein kleines Wunder, das mich täglich so viel Kraft und Ausdauer abverlangt wie kein Kampf vorher“, hallt es in meinem Kopf. „Ich weiß, du willst darüber nicht reden“, schlägt Natsumi ein ernsteres Thema an, „Sie wird irgendwann fragen, wer ihr Vater ist.“ Mein Mund zieht sich zu einem schmalen Strich zusammen. Mit meinen eisblauen Augen fixiere ich die meiner Schwester. „Nein“, sage ich entschieden. „Weißt du es wirklich nicht?“, hakt sie nach, wohl wissend, dass ich kurz vor einem Ausbruch stehe. Ich atme ganz tief durch und sage schließlich so ruhig ich kann: „Geh jetzt, ich will nicht, dass Yuki länger alleine ist.“ Damit ist das Gespräch beendet. Natsumis vorwurfsvolle lila Augen verschwinden aus dem Raum. „Hast du vergessen, dass wir auch ohne Vater aufgewachsen sind, Schwester?“, frage ich mich kurz, dann widme ich mich wieder meiner Arbeit.
Nach einigen Stunden Missionsbesprechung laufe ich durch die Straßen von Kirigakure. Es regnet. „Früher mochte ich den Regen, er hat mir das Gefühl gegeben frei zu sein. Heute erinnert er mich nur noch an meine Tränen, die ich vergossen habe. Mit schnellen Schritten erreiche ich das ehemalige Haus unserer Mutter. „Ich vermisse sie“, sage ich mir im Inneren. Natsumi und ich waren zwar die Kinder einer Alleinerziehenden, aber trotzdem hatte sie uns alle möglich gemacht. Wir hatten eine tolle Kindheit, fast alle Freiheiten, um uns zu entfalten. Von der Wiege auf hatten wir gelernt, dass wir in der Lage waren unser Chakra zu nutzen. Also war es ein Leichtes gewesen an der Akademie aufgenommen zu werden. Da meine Schwester und ich gerade einmal neun Monate Altersunterschied haben, waren wir folglich im selben Jahrgang. Gleiches Abschlussjahr. Genin. Dann nach erfolgreicher Chunin-Auswahlprüfung. Chunin. Ich hatte damals den heute amtierenden Tsuchikagen sofort in der ersten Runde besiegt. Natsumi hatte es zwar etwas schwerer gehabt, aber das war alles kein Problem gewesen. Kurz nachdem wir vom 5.Kazekagen Chojuro zu Jonin ernannt worden waren, starb dieser. Wenige Tage zuvor hatte er mir jedoch mitgeteilt gehabt, dass er wisse wer mein Vater sei. Dann war er tod. Immer noch stehe ich im Regen. Meine nussbraunen Haare waren bereits durchnässt. Energisch ziehe ich meinen Kragen etwas tiefer ins Gesicht, dann öffne ich die Tür zu meinem Zuhause. Dort angekommen, steht Natsumi bereits am Herd und bereitet das Abendessen vor. „Fast wie Mutter“, grinse ich und beobachte ihre langen, orangenen Haare, die in der Küche umherwehen. Ich lege meinen nassen Mantel auf dem Sofa ab. Obwohl ich mir regelmäßig einrede, dass ich meine Position nur innehabe, weil Chojuro und meine Mutter gestorben sind, vermisse ich sie so sehr. Fast ist es so, als würde sie gleich zur Tür hereinkommen. Ihre roten Haare kunstvoll nach oben gesteckt, bekleidet mit ihrem Lieblingskimono.
Ein Schrei unterbricht meine Sentimentalität. Ich greife nach dem Treppengeländer und begebe mich in den ersten Stock. Immer wieder schreit mein Kind. Meine Schritte werden schneller. Dann bemerke ich im Flur schon, dass das Fenster in ihrem Zimmer geöffnet ist. Ich stürze in den Raum und muss mitansehen, wie eine vermummte Gestalt versucht ein Yutsu an meinem Kind anzuwenden. Unüberlegt greife ich den Unbekannten an. Mein Faustschlag trifft ihn an der Wange. Er fällt zu Boden. In diesem Moment spüre ich wieder die Mordlust in mir hochsteigen. Ich hatte dieses Problem jedes Mal, wenn mir ein Nukenin in die Hände gelaufen war. Anstatt ihn auszuliefern hätte ich ihm, am liebsten den Kopf abgeschlagen. Währenddessen ich versuche meine Emotion unter Kontrolle zu bekommen. Diesen Moment nutzte die Gestalt zum Rückzug aus dem Fenster. Als ich mich erneut umsehe, ist er weg. In diesem Moment schwöre ich, als ich mein weinendes Baby auf dem Arm habe, jeden zu töten, der ihr jemals zu nahe kommt.
Das Geschrei hat auch Natsumi verunsichert. Als ich wieder unten ankomme, frage ich sie: „Hast du das Fenster offen gelassen?“ „Nein“, erwidert sie, „Sonst könnte ja jeder unbeobachtet eindringen.“ „Das hat gerade auch so jemand geschafft!“, schreie ich. „Seid ihr verletzt?“, fragt sie erschüttert, „Wie konnte das passieren?“ „Ich habe wirklich keinen Schimmer. Aber sollte noch mal jemand meiner Tochter zu nahe kommen, dann rollen Köpfe!“, brülle ich. Yuki beruhigt sich nicht und weint noch immer. „Wer auch immer das war, hat versucht an Yukis Augen zu kommen“, stellt Natsumi plötzlich fest. Blut rinnt aus der linken Augenhöhle des Babys. „Verdammt! Kannst du das heilen?“, will ich hysterisch wissen. „Ja, aber eine Narbe wird bleiben“, antwortet sie und beginnt mit dem Yutsu, „Diese Schneidtechnik ist wirklich nicht ausgereift. Unsauber. Ungenau.“ „Wohl eher unpassend die Tochter der Mizukage anzugreifen“, merke ich an. Langsam senkt sich mein Adrenalinspiegel.
Kurze Zeit später sitzen Natsumi und ich am Tisch. Yuki schläft in meinen Armen. „Du isst ja gar nichts“, tadelt Natsumi. Anstatt das zu beachten kaue ich lieber mit einem meiner spitzen Eckzähne auf meiner Unterlippe herum. „Yuki braucht eine starke Mutter“, argumentiert sie. „Na gut“, seufze ich und beginne zu essen.
Nachts liege ich lange wach. Ich weiß zwar, dass ich schlafen muss, aber ich kann nicht aufhören mich zu fragen, warum jemand meiner Tochter schaden wollen sollte. „Wenn mir jemand wehtun will, soll er sich mir selbst stellen!“, fordere ich innerlich und packe die Decke fester. Yuki schläft neben mir wie ein Engel. Dennoch macht mir ihr Auge Sorgen. Ich weiß, dass Natsumi ihr Bestes gegeben hat, aber nicht, ob es reichen wird, das Auge zu retten, das weiß ich nicht. „Wäre Chio doch nur noch hier“, sage ich innerlich, verbiete es mir aber sofort, „Sie hat es vorgezogen uns zu verlassen und ein Nukenin zu werden. Ich würde ihr wohl kaum mein Kind anvertrauen, obwohl sie einmal meine beste Freundin war.“ Nach langem Überlegen übermannt mich die Müdigkeit und ich schlafe ein.

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Frania ( 86358 )
Abgeschickt vor 566 Tagen
Hallo Yoko,
ja das würde ich gerne, würde aber lieber so ein interaktives Ding machen, also, dass jeder seine Ideen miteinbringen kann^^
Yoko ( 90359 )
Abgeschickt vor 579 Tagen
Die Geschichte ist toll, schreib bitte weiter.