Narutos Welt mal anders: Der Bürgerkrieg (Teil 13) Der Rote Freitag

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14 Kapitel - 18.603 Wörter - Erstellt von: C - Aktualisiert am: 2015-07-20 - Entwickelt am: - 830 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Wir kommen zum Finale des Bürgerkrieges.

Was bisher geschah: Der Krieg tobte weiter. Sasuke und Karin entführten Sia, um König Furass ein Angebot zu machen. Er sollte Sia als Geisel nehmen, aber er weigerte sich. Sokuron brach in das Königschloss ein, tötete König Furass und stürmte das Versteck der Oto-Nins, um Sia zu befreien.
Kurz darauf traf sich Sokuron mit den Anführern der neutralen Staaten, jedoch waren ihre Bedingungen nicht akzeptabel. Aus Grund ließ er alle Anführer töten, bis auf die Turukage, die die neue Königin des Vierten Königreichs wurde.

Die neutralen Staaten werden zum Vierten Königreich und das Königreich Fanurya ist besiegt, aber der Frieden fordert einen hohen Preis. Sokuron findet die Wahrheit über Sulinas Tod heraus und es eskaliert zu einem blutigen Machtkampf. Aus Verbündeten werden Feinde.
Doch um das Kaiserreich zu sichern und den Frieden wiederherzustellen, trifft Sokuron eine Entscheidung, die als der Rote Freitag bekannt sein wird.

1
Die Waffe

Sie war so unglaublich schön.
Kisina lächelte, als sie Serra neben sich schlafen sah. Serra hatte sich ganz eng an Kisina gekuschelt und ihren Arm über sie gelegt. Sie wirkte wie ein unschuldiger Engel, wenn sie schlief, dachte Kisina und fing an zu lächeln. Nie hätte Kisina es für möglich gehalten, dass sie sich mal in einem Mädchen verlieben würde. Doch Serra war nicht nur unglaublich begehrenswert, sondern auch ein liebevoller und lustiger Mensch. In ihrer Nähe zu sein, war so beflügelnd, als wäre sie im siebten Himmel.
Auch in dem Moment, wo Serra neben ihr lag, ihre Haut, ihren Atem spüren konnte, ließ ihr Herz vor Freude aufgeregt tanzen. Kisina streichelte behutsam Serras Haare und spielte mit ein paar Strähnen herum. Sie genoss es jedes Mal, wenn sie Serras goldene Haare berühren durfte und dabei den süßlichen Duft von Rosen vernahm.
Wie sehr sie Serra liebte, dafür würde Kisina nicht in Tausende von Leben genug Worte finden können. Sie gab der schlafenden Serre einen Kuss auf die Stirn. Danach legte sie vorsichtig Serras Arm beiseite, um sich aus ihrer Umarmung zu befreien. Dabei erhaschte sich Kisina einen Blick unter die Decke und lächelte. Die unverhüllte Schönheit verzauberte Kisina immer wieder.
Sie stieg aus dem Bett und fischte sich aus den Klamotten, die auf dem Boden verteilt waren, Serras Bluse heraus und zog sie sich an. Serras Duft haftete noch am Kragen.
Kisina schlich sich aus dem Schlafzimmer und ging rüber zur Küche. Sie wollte nur ihren Durst löschen und gleich wieder zurück ins Bett. Langsam öffnete sie den Kühlschrank, um sich die Flasche Wasser zu nehmen.
Doch dann schloss sie die Kühlschranktür und zuckte ein Kunai, als sie jemanden bemerkte!
„Sensei?“, flüsterte Kisina überrascht.
Sokuron rieb sich unbeholfen den Hinterkopf, als er bemerkte, dass er nicht gerade in einem günstigen Moment kam. Kisina zog die Bluse weiter runter, um alles zu verdecken.
„Es tut mir wirklich leid“, entschuldigte sich Sokuron, „aber ich muss unbedingt mit dir sprechen. Ich wäre auch später gekommen, aber das hier ist dringend.“
„Nein, ist schon gut. Ich bin nur überrascht, das ist alles. Wie kann ich denn helfen?“
Auch wenn die Situation etwas unangenehm war, so freute sich Kisina trotzdem, ihren alten Sensei zu sehen.
„Ist das wirklich in Ordnung…?“
„Also der Zug ist jetzt abgefahren“, erwiderte Kisina und rollte mit Augen. „Solange du mir nicht unter die Bluse schaust, ist alles klar.“
„Und solange du mich nicht wieder küsst.“
„Ich glaube nicht, dass das passieren wird.“
Verlegen fing Kisina an zu lächeln, doch dann schlug sie wieder einen ernsteren Ton an.
„Also, was ist so wichtig, dass du mich mitten in der Nacht aufsuchst?“
Sokuron holte aus seiner Manteltasche eine Schriftrolle heraus. Er ging rüber zum Esstisch und rollte sie auf. Danach legte Sokuron seine Hand darauf, um ein Jutsu zu aktivieren. Im nächsten Moment tauchte eine Armbrust auf dem Tisch auf.
„Warum zeigt du mir das?“
„Das hier ist Nurinas Armbrust“, erklärte Sokuron. „Mit dieser Waffe wurde Sulina erschossen, zumindest dachten wir das. Ich habe herausgefunden, dass die Schrammen von dem Pfeil, der Sulina getroffen hat, und dieser Armbrust nicht übereinstimmen.“
„Du meinst, dass jemand anderer geschossen hat?“
„Genau, aber nicht mit einer gewöhnlichen Armbrust. Diese goldenen Bolzen sind zu schwer dafür. Man braucht dafür eine spezielle Armbrust, um sie abfeuern zu können.“
Sokuron schaute Kisina fragend an.
„Von allen Menschen, die ich kenne, kennst du dich am besten mit Schusswaffen aus“, fuhr Sokuron fort. „Kannst du mir sagen, wie man diese Waffe nachbauen könnte?“
„Dafür müsste mir das einmal ansehen.“
Kisina beugte sich über den Tisch, nahm die Armbrust in die Hand und schaute sich alles genau an. Sie presste es zuerst gegen ihre Schulter.
„Es ist Eichenholz, glatt poliert“, zählte Kisina auf, „aber trotzdem sehr handlich, der Schaft lässt sich gut gegen die Brust drücken.“
Sie zog den Bogen zurück und drückte ab. Danach drückte sie einen Knopf, um den Bogen noch einmal zurückziehen zu lassen und noch einmal zu schießen.
„Eine automatische Zugfunktion mit einem Magazin aus fünf Bolzen. Nicht schlecht, sowas kriegt man wirklich nicht überall. Der Lauf ist aus Eisen, hat aber eine zusätzliche Schichte, um die Goldbolzen besser abfeuern zu können. Das ist eine meisterhafte Arbeit. Hat Nurina sie selbst gebaut?“
„Nein. Sobald ich weiß, ist das ein Familienerbstück der Sukinas.“
„Verstehe.“ Kisina schaute den Schaft genauer an. „Ja, das Zeichen kenne ich. Diese Waffe könnte durchaus im Vereinigungskrieg eingesetzt worden sein. Aber es hat kaum Verschleißspuren. Ich hätte jetzt gesagt, dass die Waffe kaum benutzt wurde, aber wenn ich mir das genauer ansehe, kann ich erkennen, dass die Armbrust immer wieder aufpoliert und verbessert wurde.“
Behutsam legte Kisina die Waffe wieder auf dem Tisch.
„Wie gesagt, eine meisterhafte Leistung, die nur wenige Leute vollbringen können.“
„Kann man ein solches Gewehr nachmachen lassen?“
„Ja, durchaus möglich, aber das ist ziemlich kostspielig.“
„Und wenn ich so eine Waffe nachmachen lassen wollte, ohne dass es jemand erfährt, an wen müsste ich mich da wenden?“
Kisina betrachte noch einmal die Armbrust, rieb sich kurz am Kinn und schaute dann wieder Sokuron an.
„Da kommt nur Vakar in Frage.“
„Vakar?“
„Ja, er hat mal früher für eine Rüstungsfirma gearbeitet, hat sich später aber selbstständig gemacht. Seitdem verkauft er unter der Hand Waffen. Ich habe schon öfter mit ihm Geschäfte gemacht“, erzählte Kisina. „Von ihm habe ich auch das Gewehr, mit dem ich auf den falschen Kazekage beziehungsweise auf Orochimaru bei der Finalrunde geschossen habe. Wenn jemand in der Lage ist, das Gewehr nachzubauen, dann er.“
„Und wo finde ich ihn?“
„Er bleibt nie sehr lange an einem Ort, aber ich mache dir eine Liste, wo ich ihn getroffen habe. Da taucht er immer wieder mal auf.“ Kisina notierte auf einem Zettel eine Reihe von Adressen und reichte es Sokuron. „Er ist aber ziemlich misstrauisch“, fügte Kisina hinzu. „Sag ihn einfach, dass ich dich schicke. Er kennt mich. Sobald du meinen Namen nennst, wird er dich reinlassen.“
Sokuron steckte den Zettel ein. Er ließ auch die Armbrust wieder in die Schriftrolle verschwinden, um sie danach auch in die Manteltasche zu stecken.
„Vielen Dank, du hast mir sehr weitergeholfen“, erwiderte Sokuron mit einem Lächeln. „Ich schulde dir was.“
„Wenn du schon darauf ansprichst“, wandte Kisina plötzlich ein, „du könntest wirklich was für mich tun.“
„Ja?“
„Naja, du weißt ja.“ Kisina wurde rot und spielte nervös mit ihren Finger. „Du weißt schon, das mit mir und Serra…“
„Ja, in der Tat. Ich muss zugeben, das hat mich wirklich überrascht“, gestand Sokuron. „Das freut mich für dich.“
„Danke“, erwiderte Kisina verlegen. „Aber unsere Beziehung ist nicht erlaubt, verstehst du? Niemand weiß davon. Wenn das rauskommt, könnten wir große Schwierigkeiten bekommen.“
„Ich verrate es niemanden“, versprach Sokuron. „Versprochen.“
Kisina atmete erleichtert auf.
„Danke, das bedeutet mir sehr viel, aber eines will ich noch klarstellen.“
Sokuron horchte auf.
„Wenn du es wagen solltest, mich oder Serra damit zu erpressen, dann töte ich dich. Ist das klar?“
„Hey, bleib ganz ruhig, okay?“, erwiderte Sokuron ruhig. „Ich werde weder etwas ausplaudern noch dieses Wissen irgendwie gegen euch verwenden. Vertrau mir.“
Auch wenn ihr Herz nun Serra gehörte, empfand Kisina immer noch eine tiefe Bewunderung, ein wohlwollendes Gefühl für ihren ehemaligen Sensei.
„Verzeihung. Ich weiß, dass du sowas nicht machen würdest, aber bitte versteh mich auch. Serra ist für mich so unglaublich wichtig und ich will nicht, dass ihr etwas geschieht.“
„Oh, das Gefühl kenne ich sehr gut“, gestand Sokuron. „Dasselbe empfinde ich für Sia. Also, glaub mir, wenn ich sage, dass ich das Geheimnis mit ins Grab nehmen werde, ja?“
„Okay, danke.“
„Nun verschwinde ich auch. Ich habe noch viel zu tun. Vielleicht sehen wir uns ja noch einmal wieder.“
In der nächsten Sekunde verpuffte Sokuron und Kisina stand alleine in der Küche. Nachdem sie sich vergewissert hatte, dass auch wirklich niemand mehr in der Wohnung war, begab sie sich wieder zum Kühlschrank, nahm eine Flasche Wasser heraus und genehmigte sich einen Schluck.
Als sie die Flasche wieder zurückstellte, schlangen sich schlanke Arme um ihren Bauch.
„Was schleichst du denn hier so herum?“, flüsterte Serra verführerisch. „Und was quatscht du solange mit Sokuron herum?“
„Verzeihung“, flüsterte Kisina verlegen. „Ich wollte dich nicht wecken.“
„Dann hättest du dich nicht rausschleichen sollen. Du kennst mich, ich kriege sowas immer mit.“
Serra drehte Kisina um und drückte sie dabei gegen den Kühlschrank, um ihr einen innigen Kuss einzuhauchen.
„Davon abgesehen, das ist meine Bluse, mein Fräulein.“ Serra löste die Knöpfe an der Bluse und lächelte dabei. „Also komm sofort wieder ins Bett oder ich versohle dir den Hintern, dass du die nächsten drei Wochen nicht mehr sitzen kannst.“
Kisina küsste Serra, als sie den letzten Knopf löste. Ihre Lippen zu benetzen ließ sie in einen heißblütigen Rausch verfallen. Serra zog Kisina wieder zurück ins Schlafzimmer.

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