Spieglein Spieglein ... Quatsch! Bildschirm Bildschirm

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2 Kapitel - 2.490 Wörter - Erstellt von: Tsuyo-sa - Aktualisiert am: 2015-07-20 - Entwickelt am: - 1.105 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Eine Patchwork Familie ist eine große Herausforderung. Aus zwei getrennten Familien eine neue zu machen ist nicht gerade einfach. Davon konnte Sophia Lieder singen. Okay, im Moment war sie noch in der Anfangsphase und in normalen Familien war es natürlich auch nicht immer leicht. Dennoch konnte sie sich einfach nicht an die Tatsache gewöhnen, dass sie jetzt wohl oder übel einen Bruder hatte. Bis jetzt war sie nämlich als Einzelkind immer relativ glücklich gewesen. Aber ihr Vater musste sich ja unbedingt auf eine Geschäftsreise in eine andere Geschäftsfrau verlieben und die beiden mussten ja unbedingt einfach so in Las Vegas heiraten und Sophia musste mit ihrem Vater natürlich in ihre Stadt ziehen.

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Eine warme Hand legte sich auf das linke Knie des Teenagers und Sophia starrte ihren Vater böse an, der mit der anderen Hand den Umzugswagen steuerte
Eine warme Hand legte sich auf das linke Knie des Teenagers und Sophia starrte ihren Vater böse an, der mit der anderen Hand den Umzugswagen steuerte. Wie immer trug er einen total spießigen schwarzen Anzug. Er und seine Arbeit… Nicht einmal bei einem so wichtigen Schritt wie euren Umzug verzichtete er auf sein herausputzen. Sophia hingegen mochte diesen Look nicht. Ihre dunkelblonden Haare, welche ihr ungefähr bis zur Mitte des Rückens gingen, fielen entweder offen über Sophias Schultern oder sie drehte sie mit einem Stift zu einem unordentlichen Knoten zusammen. Ein paar Strähnchen hier und da schauten immer heraus. Zugegeben, sie trug schon gerne Figur betonende Sachen, aber nichts liebte sie so sehr, wie ihre kurze bunte Latzhose. Diese trug sie gerade auch. Darunter natürlich ein enges, schwarzes Top und dazu trug sie genauso schwarze Chucks mit weißen Schnürsenkeln. Da Sophia heute keine Lust auf Kontaktlinsen gehabt hatte musste die Blondine wohl oder übel mit einer hübschen schwarzen Brille vorlieb nehmen.

„Ach komm schon Schatz. Es ist doch nicht so schlimm. Schau mal, es ist fast so als ob du einen Zwillingsbruder hättest. Castiel ist doch in deinem Alter. Ihr werdet euch bestimmt super verstehen.“, versuchte ihr Vater dem Mädchen diese neue Situation schön zu reden. Doch sie schüttelte nur ihren Kopf.

„Ja das wird sicher total toll.“, da ihre Stimme nur so nach Sarkasmus triefte runzelte ihr Vater angestrengt die Stirn.

„Ach komm schon Kleines. Mach es nicht schlimmer als es ist.“, redete er weiter auf sie ein und sie seufzte.

„Du hättest es wenigstens mal mit mir besprechen können. Mama ist erst seit drei Jahren tot und du heiratest einfach so in Las Vegas 'ne Neue.“, maulte sie rum, bevor sie ihren DS auspackte und ihn anschaltete. Schnell waren auch die Kopfhörer eingesteckt. Schließlich musste sie jetzt anfangen ihr neues Otome Game zu suchten, welches Sophia sich extra als Entschädigung von ihrem Vater hatte spendieren lassen. Auch wenn es damit noch nicht getan war und ihr Vater diese Spiele für vollkommenden Quatsch hielt. Ja, sie sogar total oft verurteilte.



„Hier wären wir.“, sagte der Vater der Blonden gut gelaunt nach etwa drei Stunden Spielzeit. Eisern blieb Sophia auf ihren Platz vorne im Wagen sitzen, während ihr Vater fröhlich ausstieg. Kritisch betrachtete sie das weiße Haus und den perfekten Garten dazu. Alles war so… herausgeputzt… Sie verzog das Gesicht

„Komm schon raus und sei bitte freundlich.“, belehrte sie ihr Vater, nachdem er ihre Tür geöffnet hatte. Dann klingelte er am Eingangstor und keine Minute später wurde die Tür aufgerissen und eine fröhlich winkende Frau kam heraus. Ihre roten Haare gingen ihr nur bis zur Schulter, aber sonst war sie vom Aussehen her bombastisch. Selten sah Sophia solch hübsche Frauen und sie konnte schon verstehen warum ihr Vater dieser Frau offensichtlich so verfallen war... Es war sehr heiß und dementsprechend trug sie ein schwarzes Sommerkleid und wirkte auch gar nicht mal so alt. Sophia fragte sich, ob diese Frau wirklich ein Sohn in ihrem Alter hatte, als sie das Gartentor öffnete und dich freundlich anlächelte.

„Du bist also Sophia? Freut mich. Ich bin Mariko.“, sie hielt Sophia die Hand hin und diese nahm sie zögerlich entgegen. Wenn sie nicht die neue Frau ihres Vaters wäre würde Sophia sie wahrscheinlich sogar mögen.

„Hallo.“, antwortete Sophia nur leise, bevor ihre Aufmerksamkeit auf den rothaarigen Typen fiel, der gerade aus dem Haus kam. Das war vermutlich Castiel. Schlecht gelaunt schlürfte auch er zum Gartentor und die Blonde war so sehr dabei den neuen Bruder zu inspizieren, dass sie gar nicht bemerkte, wie ein großer brauner Hund auf sie zu gerannt kam und sie ansprang. Sie fiel auf ihren Hintern und der Hund schlabberte ihr über das Gesicht.

„Also wirklich. Castiel, ruf deinen Hund zurück.“, schimpfte Mariko und ganz plötzlich war sie Sophia nicht mehr ganz so sympathisch wie eben. In so einem Ton hatte ihre Mutter nie mit ihr geredet. Falls Mariko diesen Ton bei Sophia versuchen sollte würde sie schon sehen wo das hinführte… Allerdings nahm Castiel seine Mutter eh nicht so ernst, wie Sophia sogleich feststellen musste.

„Demon komm her.“, rief Castiel nur genervt. Doch der Hund schien ihn nicht zu hören und schlabberte weiter fröhlich Sophias Gesicht ab. Der Hund war schon echt süß und Sophia fing an zu lachen, während sie Demon streichelte. Schon jetzt war sie sich sicher, dass würde ihr liebstes Familienmitglied werden.

„Is schon okay, ich mag Hunde.“, informierte Sophia die Anderen.

„Na dann. Ich bin dann mal wieder drinnen.“, Castiel drehte sich um und Sophia musste über seine Frechheit blinzeln. Er hatte sich ja nicht einmal vorgestellt oder wenigstens Guten Tag gesagt! Naja, vermutlich hatte er ganz ähnlich wie sie einfach keine Lust auf diese “Familiensache“. Sophia würde jedenfalls die Letzte sein, die ihm das verübelte.

„Castiel. Sag doch wenigstens mal Hallo. Meine Güte, so habe ich dich nicht erzogen.“, rief seine Mutter ihm noch hinterher, aber er winkte einfach mit einer Handbewegung ab.

„Lass ihn Mariko. Genauso wie Sophia muss er sich an die neue Situation gewöhnen. Wir haben die Beiden ja schließlich ganz schön überrumpelt. Jetzt lass uns doch erst einmal die Kartons reintragen.“, beruhigte der Vater seine neue Frau und Sophia blickte wehleidig in die treuen Augen des Hundes bevor sie einen langen Seufzer abließ. Dies führte dazu, dass Demon sie noch einmal ordentlich ab schlabberte.
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Eine Patchwork Familie ist eine große Herausforderung. Aus zwei getrennten Familien eine neue zu machen ist nicht gerade einfach. Davon konnte Sophia Lieder singen. Okay, im Moment war sie noch in der Anfangsphase und in normalen Familien war es natürl...
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2015-07-15
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Fanfiktion

Kommentare Seite 1 von 1
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VeelaGirl ( 1.114 )
Abgeschickt vor 510 Tagen
Voll cool, wäre toll wenn du weiter schreibst ;))