Sophia "Potter" 7

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5 Kapitel - 2.079 Wörter - Erstellt von: Kerstingarde1611 - Aktualisiert am: 2015-07-16 - Entwickelt am: - 1.906 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Nun beginnt Sophias viertes Jahr.

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    Snapes Sicht:
    Allmählich hatte ich mich in den Ferien daran gewöhnt, dass ich nun nicht mehr allein war, sondern Sophia bei mir wohnte. Trotzdem fand ich es manchmal immer noch seltsam. Sie hatte mich gestern Abend gefragt, ob sie für eine Woche zu den Weaslys dürfte. Ich hatte ihr gesagt ich würde darüber nachdenken. Mir war allerdings nicht ganz wohl bei der Sache. Schließlich wusste ich, dass die Todesser einen Aufstand bei der Quidditchweltmeisterschaft planten und wenn Sophia zufälliger Weise mit ihren Freunden dort wäre und verletzt werden würde könnte ich mir das nie verzeihen. Aber andererseits wusste ich auch, dass wenn ich ihr verbot zu den Weaslys zu gehen, sie noch sehr lange Zeit sauer auf mich wäre und ich wollte keinen Streit mit ihr, wo wir uns gerade erst aneinander gewöhnt hatten. Vielleicht sollte ich sie bis zu den Weaslys begleiten und Arthur und Molly darum bitten, gut auf Sophia aufzupassen. Während ich mit diesen Gedanken am Küchentisch bei einer Tasse Kaffee saß, kam auf einmal Sophia ins Zimmer geschlurft. Sie sah wiedermal so aus, als hätte sie besser noch ein paar Stunden geschlafen, was mir ein Lächeln entlockte. „Na, hast du gut geschlafen?“, fragte ich mit übertrieben fröhlicher Stimme. Sophia sah mich nur böse an. Dann holte sie sich einen Kakao und setzte sich zu mir an den Tisch und bestrich sich ein Brötchen. „Und hast du über das nachgedacht, was ich dich gestern Abend gefragt habe?“, fragte sie, wobei sie versuchte möglichst gleichgültig zu klingen, was ihr zwar gelang, mich aber nicht täuschen konnte. „Ja, allerdings.“, antwortete ich ihr also. Sie sah mich fragend an: „Und?“ „Ich denke du darfst dorthin, wenn du mir versprichst dich nicht unnötig in Gefahr zu begeben und ich noch mit Arthur und Molly reden darf.“ Sie sah mich erstaunt an: „Dir ist schon klar, dass die beiden nicht wissen, dass du mein Vater bist und sich wundern werden, wenn du mit mir dort auftauchst? Ich habe ihnen gesagt ich würde vorher bei einer Freundin sein und deswegen nicht gleichzeitig mit Harry ankommen.“ Das war natürlich ein Problem. Das hatte ich ganz vergessen, obwohl ich hätte wetten können, dass dieser Weasly-Junge es seiner Familie schon erzählt hatte. Aber anscheinend war dem nicht der Fall. „Dann werden sie es eben dann erfahren.“ Es würde eh nicht ewig unbemerkt bleiben. Jedenfalls nicht von Sophias Freunden. Schließlich konnte sie nun in den Ferien Briefe schreiben und die Ausrede, sie sei bei einer Freundin konnte sie nicht immer benutzen. Es war wahrscheinlich das beste so. Aber Molly würde schon dafür sorgen, dass niemand anderes etwas erfuhr. Da war ich mir ziemlich sicher. Ich fand es nur schade, dass ich Sophia nun nur noch zwei Tage sehen konnte. Aber andererseits wollte sie auch bei ihren Freunden sein, was ich ihr schließlich nicht verbieten konnte. Sie kam eben nun in ein Alter, in dem man nicht mehr so viel mit seinen Eltern anfing. Auch wenn wir uns erst seit drei Jahren kannten. Ich hoffte nur, dass wenigstens sie mich wegen meines Auftrags unterstützen würde, falls der Dunkle Lord zurückkehren sollte. Wenn ich sie deswegen verlieren sollte, würde das mir auch noch das letzte bisschen Freude im Leben nehmen. Sie war die einzige, die mich zum Lachen bringen konnte und meinem Leben einen Sinn gab. „Du willst es ihnen also sagen?“, unterbrach Sophia meine Gedanken. „Ja, ich denke, es ist das beste so. Aber ich werde mit Arthur und Molly reden. Also werde ich merken, wenn du wieder irgendetwas anstellen solltest.“, warnte ich sie.

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    Sophias Sicht:
    Die letzten beiden Tage, bevor ich zu den Weaslys durfte, waren wirklich schön gewesen. Ich freute mich zwar schon auf die Woche bei den Weaslys, wusste aber auch, dass ich Papa vermissen würde. Er hatte sich allerdings für diesen Morgen etwas besonderes ausgedacht. Denn ich wurde nicht wie gewöhnlich von meinem Wecker geweckt sondern von ihm. Er kam ins Zimmer und schüttelte mich ganz sachte wach. Da ich aber noch viel zu müde war, ging er dann doch zum Kitzeln über. Schließlich ergab ich mich dann doch lachend und er hörte auf. Dann gingen wir zusammen in die Küche und frühstückten das letzte Mal in den Ferien miteinander. Papa versuchte zwar, wie gewöhnlich einfach etwas zu labern. Aber mir fiel auf, dass er trotzdem etwas traurig und besorgt war. Mir konnte er inzwischen fast nichts mehr vormachen. Also fiel ich ihm mitten ins Wort: „Du kannst mir nichts vormachen, Papa. Ich sehe doch, dass du traurig bist und dir Sorgen machst. Aber vertrau mir. Mir wird nichts passieren. Ich werde auf mich aufpassen. Genauso wie meine Freunde. Aber eine Sache solltest du vielleicht noch wissen: Ich werde dich allerdings auch vermissen und da gibt es noch etwas, von dem ich glaube, ich sage es dir auch nie oft genug. Mich liebe dich!“ Dann stand ich auf und schloss ihn in die Arme: „Aber du brauchst dir wirklich keine Sorgen zu machen.“ Er schwieg erst einen Moment, dann sagte er: „Ich weiß, aber ich kann es einfach nicht unterdrücken. Das liegt wohl daran, dass ich dich auch liebe.“ Er hatte es tatsächlich gesagt. Ich wusste, wie schwer es ihm viel, über seine Gefühle zu reden, und war ihm deswegen umso mehr dankbar. Doch dann wurde es auch schon Zeit für mich meine Sachen zu packen. Schließlich apparierten wir zu den Weaslys.

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    Snapes Sicht:
    Ich apparierte mit Sophia vor den Fuchsbau. Wir waren beide gespannt, wie sie wohl reagieren würden. Ich atmete noch einmal tief durch und dann gingen wir auf das etwas schiefe Haus zu. Ich drückte auf die Klingel und wenige Sekunden später wurden wir von erstaunten Gesichtern empfangen. Molly fing sich als erste wieder und fragte: „Severus, was machst du denn hier, wenn ich fragen darf?“ Doch Sophia kam mir zuvor und sagte: „Das ist eine lange Geschichte.“ Daraufhin ließ Molly uns erst einmal hinein und bat uns, uns doch an den Küchentisch zu setzen. Dann gab sie jedem noch etwas zu Trinken und fragte dann: „Also was führt dich zu mir, Severus? Und wieso tauchst du in Begleitung von Sophia hier auf?“ Ich atmete noch einmal tief durch bevor ich antwortete: „Das ist, wie Sophia schon sagte, eine längere Geschichte. Ich denke, ich fange einfach mal mit dem wichtigsten Punkt an: Ich bin Sophias Vater.“ Nun war es draußen. Molly wirkte zuerst geschockt, doch dann fing sie sich wieder und sagte: „Also wenn ich mir euch beide genauer ansehe, macht das sogar Sinn. Ihr seht euch wirklich sehr ähnlich. Ich gehe dann mal davon aus, dass es noch nicht viele wissen und ich es möglichst für mich behalten soll, oder?“ „Ja, das wäre wirklich nett von Ihnen, Mrs Weasly.“, meinte Sophia. „Aber nun hätte ich noch eine Frage.“ Ich wappnete mich schon für die schlimmste Frage, doch sie sagte nur: „Wieso bist du denn mit Sophia hierher gekommen? Ansonsten, wäre es wohl niemandem aufgefallen.“ Ich wollte gerade zu einer Antwort ansetzen, als der jüngste Weasly und Granger ins Zimmer kamen. Sie hatten wohl mitbekommen, dass Sophia hier war. Aber als sie mich sahen, stockten sie. Schließlich begrüßte mich die Granger: „Guten Tag, Professor!“ Weasly nickte zustimmend und dann begrüßten die beiden Sophia und fragten, ob sie schon mit ihnen hoch dürfte. Sophia sagte: „Wartet nur einen Augenblick, ja?“ Dann drehte sie sich zu mir um und drückte mich: „Tschüss, Papa!“ Dann setzte sie noch ein „Ich hab dich lieb!“ hintendran, aber so, dass nur ich es verstehen konnte. Sie ging mit ihren Sachen zu ihren Freunden, drehte sich noch einmal winkend zu mir um und verschwand dann die Treppe hinauf. Schließlich wandte ich mich wieder an Molly und beantwortete ihre Frage: „Ich möchte dich und Arthur darum bitten, gut auf Sophia aufzupassen. Nachdem, was ihr im letzten und vorletzten Schuljahr passiert ist, mache ich mir Sorgen um sie.“ Molly sah mich mitleidig an: „Keine Sorge! Wir werden so gut wie wir können, auf sie aufpassen.“ Dann verabschiedete ich mich von ihr und apparierte zurück.

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    Sophias Sicht:
    Die erste drei Tage bei den Weaslys waren klasse! Auch wenn uns Fred und George manchmal ziemlich auf die Nerven gegangen waren. Ich hatte viel Zeit mit Hermine und Ginny verbracht. Inzwischen waren auch Ginny und ich Freundinnen geworden, denn vorher hatte ich sie nur flüchtig gekannt. Aber wir hatten in den letzten Tagen viel Spaß gehabt. Heute kam endlich auch Harry und ich freute mich riesig, ihn zu sehen. Ihm ging es genauso. Kaum kam er durch die Tür schlossen wir uns auch schon in die Arme. Doch bald darauf mussten wir auch schon ins Bett, weil wir morgen wegen einer „Überraschung“, wie Mr Weasly es nannte, früher aufstehen müssten. Am nächsten Morgen wurden wir dann aufgeklärt. Wir würden zur Quidditchweltmeisterschaft reisen. Wir suchten schnell unsere Sachen zusammen und machten uns auf den Weg. Zwischendurch trafen wir auf Cedric Diggory (wie schreibt man das?) und seinen Vater. Zusammen nahmen wir einen Portschlüssel und landeten schließlich auf einem Feld voller Zelte. Wir verabschiedeten uns von de beiden und machten uns dann auf die Suche nach unserem Zelt. Dort richteten wir uns erst einmal ein und bereiteten uns dann auf dass Spiel vor. Auf dem Weg zu unseren Plätzen im Stadion trafen wir noch auf Malfoy und seinen Vater. Draco hatte mal wieder nichts besseres zu tun, als zu prahlen, doch irgendwie wurde sein Blick, als er auf mich fiel, etwas trauriger. War das gerade wirklich passiert oder halluzinierte ich? Da kam mir wieder in den Sinn, wie er mich letztes Jahr in der Großen Halle auch so angesehen hatte und ich wunderte mich. Doch dann fing das Spiel an und ich vergaß diesen Gedanken wieder völlig. Das Spiel war echt schön gewesen. Hinterher redeten wir noch im Zelt darüber, als auf einmal schrecklicher Lärm ausbrach. Wir dachten zuerst, es wären nur die Iren, die feierten, doch dann kam Mr Weasly ins Zelt gestürzt und sagte, das seien nicht die Iren und scheuchte uns raus und in Richtung Portschlüssel. Doch plötzlich verlor ich die anderen in der Menge. Ich wurde zu Boden getrampelt und wurde ohnmächtig. Als ich aufwachte, sah ich die schreckliche Verwüstung auf dem ganzen Feld. Doch dann war da ein Mann, der ein seltsames Zeichen an den Himmel zauberte. Ich konnte ihn durch die Dunkelheit nicht erkennen und dann haute er ab. Schließlich fanden Ron, Harry und Hermine mich. Doch dann tauchten auch noch Ministeriumsbeamte und Mr Weasly auf. Sie wollten wissen, ob wir dieses Zeichen an den Himmel gezaubert hätten. Wir verneinten und ich erzählte ihnen von dem Mann und in welche Richtung er gelaufen war. Dann liefen wir zu den anderen und reisten mit dem Portschlüssel zurück zum Fuchsbau, wo uns Mrs Weasly besorgt in Empfang nahm. Dann legten wir uns erst einmal schlafen. Ich wurde allerdings von einem Albtraum geplagt, in dem wieder das Dunkle Mal, wie Hermine mir später noch erklärt hatte, und der Mann auftauchten. Nur mit dem Unterschied, dass der Mann mich bemerkte und mich folterte.
    Am nächsten Tag gingen wir noch alles in die Winkelgasse einkaufen und machten uns dann auf den Weg zum Zug.

    5
    Ich hoffe, die Geschichte hat euch gefallen. Seid mir bitte nicht böse, dass es diesmal etwas weniger Kapitel waren, aber ich hatte in letzter Zeit viel Stress. Ich hoffe, die nächste FF wird länger und kommt schnell raus.
    Bis dann, eure Kerstingarde 1611! ;)

Kommentare Seite 6 von 6
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Lilian Skywalker ( von: Lilian Skywalker )
Abgeschickt vor 300 Tagen
Es heißt zwar:" Nein, ich bin dein Vater " aber trotzdem ist es total ähnlich. :-D
Kerstingarde 1611 ( 74167 )
Abgeschickt vor 304 Tagen
@Aveline und @TheNewImperator Vielen Dank euch beiden!😊 Das mit der Ähnlichkeit ist mir gar nicht aufgefallen.😅
LG Kerstingarde 1611
TheNewImperator ( 20969 )
Abgeschickt vor 333 Tagen
Beim 2. Teil ist es so ähnlich wie:"Luke, ich bin
dein Vater!" also finde ich.
TheNewImperator ( 20969 )
Abgeschickt vor 333 Tagen
@Kerstingarde 1611
Du schreibst wirklich immer wieder die besten
Fanfictions, grosses Lob!
Aveline ( 62286 )
Abgeschickt vor 349 Tagen
Amazing! 😍☺️😄
Kerstingarde 1611 ( 64072 )
Abgeschickt vor 422 Tagen
@Ich eben Vielen Dank für deinen Kommentar! :) Jetzt bringt ihr mich sogar zum Heulen😢🙈 Ich hätte nie gedacht, dass die Geschichte so gut ist und so vielen Menschen gefällt.🙈
Ich eben ( 35823 )
Abgeschickt vor 422 Tagen
Ich meinte Stellen, sorry!
Ich eben ( 35823 )
Abgeschickt vor 422 Tagen
Ich musste, genau wie Caro, auch an manchen Szellen heulen, weil das einfach so herzzerreißend geschrieben war. Mach weiter so!
Kerstingarde 1611 ( 08814 )
Abgeschickt vor 426 Tagen
@Caro Ja mache ich, aber zuerst muss ich noch meine zweite ff fertig schreiben😅🙈 Ich hoffe, du verstehst das. Danke für den Kommentar! :)
LG Kerstingarde 1611
Caro ( 93436 )
Abgeschickt vor 432 Tagen
deine ganze ff war voll schön ich musste öfters mal heulen😭😭schreib weiter ja?
Kerstingarde1611 ( 05687 )
Abgeschickt vor 442 Tagen
Danke an alle für eure Kommentare!😍 Ihr seid echt süß! Ich werde weiterschreiben, wenn ich eine andere FF fertig habe. Das könnte aber noch etwas dauern. Sorry.🙈Aber vielleicht lest ihr sie euch ja mal durch. Der Anfang müsste demnächst erscheinen. Sie heißt: Wer bist du wirklich?
Vielen Dank für alles!
LG Eure Kerstingarde 1611
Peeves ( 91102 )
Abgeschickt vor 443 Tagen
Uiii supi gemacht ich bin so beeindruckt von deiner Leistung und eine gute Film Kenntnis hast du auch noch💜💖
Peeves ( 84914 )
Abgeschickt vor 443 Tagen
Soll cool ich eine es toll dass du so Schreibst dass man unbedingt wissen will wie es weiter geht mir fällt nichts verbesserungs würdiges ein 👍👌
dracheneule ( 88168 )
Abgeschickt vor 444 Tagen
So schön geschrieben. Ich bin sprachlos!😶😮
lily ( 59259 )
Abgeschickt vor 445 Tagen
BitteBitteBitte schreib weiter
Ginny05 ( 59195 )
Abgeschickt vor 446 Tagen
BitteBitteBitteBitte schreib weiter!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
lily ( 83958 )
Abgeschickt vor 446 Tagen
Bitte schreib weiter
Bella Lestrange ( 13869 )
Abgeschickt vor 447 Tagen
Ich kanns nicht beschreiben, meine Lieblingsff.
Bella Lestrange ( 13869 )
Abgeschickt vor 447 Tagen
Ich fand es so rührend, ich hab sogar geheult.
Kerstingarde1611 ( 63064 )
Abgeschickt vor 448 Tagen
@Clary Potter
Vielen Dank!