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Sommerwind

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1 Kapitel - 501 Wörter - Erstellt von: Amaraen - Aktualisiert am: 2015-07-16 - Entwickelt am: - 660 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Unter ihren leichten Schritten knackten die trockenen Halme und mit ihren Händen strich sie über den goldenen Weizen. Das Getreidefeld zog sich bis zum Horizont hin, der von der untergehenden Sonne feuerrot brannte. Hinter ihr lag eine kleine Landstraße und weit übers Land erstreckten sich grün-goldene Hügel, die mit Gänseblümchen bewachsen waren. Hier und da standen Büsche mit roten Beeren und Bäume mit süß riechenden Blüten.

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    Unter ihren leichten Schritten knackten die trockenen Halme und mit ihren Händen strich sie über den goldenen Weizen. Das Getreidefeld zog sich bis
    Unter ihren leichten Schritten knackten die trockenen Halme und mit ihren Händen strich sie über den goldenen Weizen. Das Getreidefeld zog sich bis zum Horizont hin, der von der untergehenden Sonne feuerrot brannte. Hinter ihr lag eine kleine Landstraße und weit übers Land erstreckten sich grün-goldene Hügel, die mit Gänseblümchen bewachsen waren. Hier und da standen Büsche mit roten Beeren und Bäume mit süß riechenden Blüten.
    In diesem Moment kam ein sachter Wind auf, der um ihre Nase fegte und den Duft von würzigen Kräutern zu ihr trug. Zwischen dem Weizen wuchs vereinzelt Mohn und Bienen summten umher. Das Getreide wog im Wind, wie ein goldenes Meer vor der Küste. Woge für Woge zog über das Land.
    Sie lief mit einem Lächeln auf den Lippen weiter, angetrieben durch den warmen Wind, der sie immer näher zur Sonne brachte. Es war einer der letzten Tage im Sommer und einer der schönsten Tage im ganzen Jahr. Und doch war sie vollkommen allein. Niemand war zu sehen, kein Vogel zu hören. Es gab nur das Summen der Bienen und das Pfeifen des Windes in ihren Ohren.
    Immer weiter und weiter führte sie ihr Weg zur Sonne. Bald war es ihr, als wenn sie die Wärme des Feuers spüren konnte, dass den Flammenball umgab. Der Weizen um sie herum entflammte in der Hitze und schlug ihr entgegen. Ihr leichtes Kleid fing Feuer, doch es störte sie wenig, denn die Flammen züngelten nur am Rand ihres Rockes. Noch nie hatten ihre jungen Augen so etwas gesehen. Faszination funkelte in ihnen.
    Ihr Blick war gen Himmel gerichtet, so merkte sie nicht, dass der Boden unter ihr verschwand. Sie schrie erschrocken auf und versuchte ihr Gleichgewicht am Rand einer Klippe zu halten. Vor ihr brannte die Sonne lichterloh und unter ihr erstreckte sich die Hölle selbst. Arme aus Feuer kamen ihr entgegen und griffen mit langen Fingern nach ihren Beinen.
    Der heiße, trockene Sommerwind kam erneut auf und schien sie nach vorn zu drücken, in die endlose Tiefe und sie fiel.

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1436701525
Sommerwind
Sommerwind
Unter ihren leichten Schritten knackten die trockenen Halme und mit ihren Händen strich sie über den goldenen Weizen. Das Getreidefeld zog sich bis zum Horizont hin, der von der untergehenden Sonne feuerrot brannte. Hinter ihr lag eine kleine Landstra...
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2015-07-12
40B0
Fantasy Magie

Kommentare (4)

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Miau-chan (76800)
vor 660 Tagen
Sonst lese ich fast nur Animestorys aber diese hier ist soooooo schön (und sooo traurig) das ich sie schon zum 5. mal lese. Schreib unbedingt noch mehr Texte(/Märchen?) dass fände ich supidupispitzenklasse 😽
🌙 (99471)
vor 729 Tagen
das Märchen ist soo traurig aber auch sooooo wunderschön... Du solltest mehr solcher Texte schreiben, denn du hast echt das talent dafür❤️
Bitte mach weiter🌙💭☀️
Amaraen (34676)
vor 739 Tagen
@Dark Dragon, ja. Alles ist von mir, auch die Idee dazu ;)
Dark Dragon (16297)
vor 739 Tagen
Das Märchen ist wunderschön... Hast du es dir selbst ausgedacht?